Ul. 220 Zweites Blatt
Die auslosbaren 4'-prozentigen Schatzanweisunqen der y. Kriegsanleihe.
Stc schon imtiicterlt, werden auch bet bei 9. KttegsaMeche neben den bpoozenttgen Lck^mlbversckfireibungen 4b'2prozentige Schar- an^smrg^r cruHMgeben die den Ansgabebedingung-en nach (Aus- -abeLurs. B^zmsung Auslo,ung mck> Tilgung- mit den zu den lebten bm Kriegsanleihen uns gelegten SckM tzamotts unge u völlig Ek-veinsiimwetn Um auch kleineren Kapitalisten GelegL^it zum Ettoerb emes die besten G-ewinnmoglichkeiren bietenden Wert- rapiEs zu geben, gelangen diesmal auch Stücke zu 500 Mark zur Au^ab^ während bisher das kleinste Stück über 1000 'Mark lautete ^' e F t^säck)jlich>e Zinsgenuß beträgt zunächst 4,6 Pro-
höher, da die Aussicht besteht, daß betveldende Kneasanlechesüick bei einer der halbjährigen Sin** ™ lt 110 PnMirt — gegen einen Einzahlnngskurs von r<>Ä 07 “ bmuf?r»apU nnrb. Später, rrühestens nach dem }' kiefcr Zinslos un gsgewinn noch, beträcht-
vch echoen. Zu dieiem Zeitpunkt ist bas Reich nämlich berecch- ttgt die Anleihe zum Nennwert zurückzu za l-len. T-er Schalmn- 'vnsungsinhaber bars aber statt der Barrückzahlung vierprozentige ^chlatzanweipmgm verlangen, bie hei ben ferneren Auslosungen feL 115 für je 100 Mark Nennwert rückzahlbar ftrch.^Fruhechms zehn Jahre nach bei- ersten Kündigung, an + iLj&P 1 1 ^ 3 cL Ewrn bas Rei-ch den Zinsfuß aus 3^ ^^letzen. Ausgleich steigt aber der von da ab mögliche Auslosungsgewimt aus 120 Prozent. Am 1 Juli 1967
sÄ bei einer der Kündigungen
^ Z^imchri^cher anlegen zu können glaubt, kann
sch 'Et^standlich,. das.Kapital zum Nennwert -nicht Ausgabe- oder Tageskurse zurüchahtan lasten
Aelterr KriegSanlechestLcke . SckmldVerschreibungen aller srühe- SJL/ 1 kSt? 1 - ^ ^^Vveinrngen der I., II., IV und V. An- JSJSi A^lof^mgsmchckich,leiten hreten, tonnen bis zum
tau^t^ver^-^^ ^r gezeichneten Schatzamveisungen umge-
M^ eiger M,«aI-AWger ftr «d«H.W, s»n»em°g., Sep.emder „,8
na*m • lOnoT,!,, m A^abd.: 5.55; vorm : 8.00 Predigt: Ä ä9 , -7.1b; l®<teSÄ^f6. : 30Äi in 3Ö. 4 0 ° :
Briefkasten -er Be-aktion.
Muouhme Anfragen bleibeu nu berücksichtigt.»
«WNUiL-nsLSE* *■
hSÄ SStTB&g a&eV-Si
vier Vorbedingungen alle erfüllt sind - 1 Sei iß her \ t] -"• Eltens seit 1. August 1914
seit r-u Verbänden, bra-n Tätig
reit, abgesehen von zerüvecktaem Aufenthalt in Rniv- qr»
»ve>tcllu,;g. die sich donemd .m nsirkfamen Bereich iÄ feind abspielt. ^zn die 2 Jahre vom Tage des Aus ruckens ab Pt die Z-ert des Aufenthalts in Lazaretten und in der Heimat nicht ernzurechnen, welche 2 Mouate iiberstttgt 3 ttn- KZ mehrmlürge Berwundung, 4 . Tapferkeit und gute Führung ^sehr^rzecchm m Ersen kann zu einer anderen hessischen Auszeichnung verliehen wcroen. Der Borsctstag zur Aus reich wucg muh durch ^zhren Truppenteil erfolgen
j. ** lMnstigsten ^G^iurmrussichten, die Verringerung der An- E- c ^^5nwersmig.en durch die Tilgung, ferner' die gute
blc Äücklichen Besitzer von ausgelosten ^tuckm stets qenetst fern werden, sich Ersatzstucke zu beschaffen Meisellos die l^ Wrrtimg auf den Kursstand dieses Wenpapiers -ff 11 ' ? . 1( Entschließung, ob man Schuldverschreibungen oder -.chatzanweisiingcn wählen soll, muß natürlich jeder selbst treffen. ^ ^ bbr feilt ®efb auf längere Zeit anlegen
4^'Slprozentigen ^chatzanweisungen infolge des ^5 vorzügliche Kapitalsanlage. Daher sollte ^usbesondere bte großen Vermögensverwaltungen G«wss«rschasten, Versick^ungsanstalten, Unteriwhmungen usw. der Frage der Zeichnung von ^^tzanweisung^ besondere Beachtung schenken. Die ersten beiden
haben übrigens schon stattge- Ü 1 .ß^ 1 dieses wahres wurden bereits vier Gruppen c mit 110 Prozent zurückgezahlt. Ten In- LZAEvetsuiigender 9 Kriegsanleihe winkt die ^te auglofim 3 ^enfcktls Zckhr bald,^ nämlich im Juli nächsten Jahres nüt i-t* 1 * nwr ? J ?! w Auslosungstermin, um diese neuen Lck-gl^ hEN der 6.. 7. und 8. .Kriegsanleihe völlig gleicht- SÜS^ nsi° i« ben Mw öhnlich-m
Au» Stadt «nv Cane,
Gießen,, den 19. September 1918.
. ^JEserchnung. Dem Seutiwmt t>. Res Wmmer Bvck kL,'^vnLLk^ **■ mui> SÄxf ' ^ Ls ©ferne Kreuz
Ar^bank. Freitag den 20. September, von 2—4 Ubr werden die Nummern 1141—1240 beliefert. ^ '
n Invalidenversicherung. Ter Kriegsbeschädigte W ^aus Rrenrrod wurde am 22 Juli verwundet. Als Folgen der Berimmdung blreben zuriick: Verlust des Mittelfingers b¥Tto£
Ä lfl T des äeigeftngers, Verlust des Mittel- srngcrs der linken Hand, Verstümmelung und Versteifung des Zeigefingers und Daumens der linken Hand, sowie Beiveannas- beschrankuiig des Ringfingers. L. wurde mit 75 o/o Milttärvente Itieirte bei der Landes Vers icherun gs anstatt in Darm-
?LK?S! SÜJTmi,"
..riraiM« tof bier&un* Snnrittl ul[lf ss “”u n !
«äattii'arftrss
6 Monate mit ca. 120 Mark nachdeE T blC ^
E' die M ermächtigen, in allen den Fällen^
^ .^tratöfeilnieaunfli ubtr den Sbisdrusch und die Ommi fDtutfciafrnTe wrni Brotgetreide. Gerste .und Saser^ ÜS Bcrorbnung 24. iBoWmjber 1917) nicht breitS öof &
1 Mär,, abgeschlossen war, -den Landwirten für das h»»™ ^uliefernde Getreide den vollen Höchst- fäg tzt nunmehr das Tivekborinm der Reichsgttreide-
fel.e stattgegeben ^ie Kontmunalverbänbe sind infolgedessen dur-'b «eriums des ßibnn “SÄ®, ^ ms zum 28. Februar l. I. gelteitden Höchstpreis auch den Landeten zu ^zahlen, die ihre abzuliefernben Ueberschüsie an Getreide bei der erst, nach dem 1. Mär^ l I. durchgesührteu Nachschau - l V r . Mitterung gebracht haben. 'Bergl. Bekanntmachung rm heutigen Kreisblatt.' Diese Entscheidung, die auch von dem Komntunawerbaud im -Interesse der Landwirte angestreä m k#rü|pT, weil durch die Bestimmring d^r f 2ß - ^ruar.1. I. für alle nach L
LS?* dvr E^euger zur Wlitt«wng gelangenden Mengen Getreide zunächst grundsätzlich nur >der um 100 Mark für die Hessen Nassau.
Dommershausen, 18. Sept. Mit dem Auto fuhren ttächtlil^rwekle DAe bei einer hiesigen Wirtschaft vor, drangen ^.chweinestall und wollten gerade die Schweine mitnebmen ^^^^^ewohner erwachteii und die Schweinediebe mir^em
Frankfurter Räuber in Oberhessen.
Letzte Elachrichten.
[X>er neueste Bericht -er peeresleitung.
(Amtlich^ Trohes Hauptquartier, IS. «eptemb.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppen Kronprinz Nupprecht und
Bo eh n.
Nördlich von Dirchote säuberten wir Teile der in den Kämpfen vom 9. Leptiember dem Feinde verbliebenen Grabenstücke und nahmen 136 Belgier gefangen. Rege Erkun- . dungstatrgkelt zwischen Ypern und La Bassee. Nördlich von Armentreres und ftldlich vom La Bassee-Kanal wurden Teil- ! angrlsfe iws Feindes abgewiesen. Im Abschnitt von Moeuv- res lmii Havrineourt harter Artilleriekampf. Bei örtlichen Angrmen machten wir hier Gefangene. Der Engländer nahm selnc Angriffe gegen unsere Stellungen vor der Siegfried- sront im Abschnitte vom Walde von Havrincourt bis zur ^omme wieder auf. Die nördlich- von Gouzeaucourt und ge- gen den Ort selbst gerchteten Allgriffe scheiterten vor un- feren Llnie-n. Deutsche Jägerregimenter haben Gouzeau- court zäh verteidigt. Auch Mischen Gou.zeaucourt und Harai- eourt schlugen wrr den Eilglärrder, der mit starken Kräften mrd Panzerwagen mehrfach anstürmre, ab. Epehy und Ronssoy blreben nach w-echselvollen Kämpfen in feiner Hand. Am Abeno rmedelholte der Feind auf dieser ganzen Front mne Angrrtke. Sie wurden überall abgewicsen. Zwischen Hargloourt und Pontru drangen Australier in unftre Stellung ern. Nach harten Känmftn gelang es, den über Hargi- court und Pontru vorstostenden Feind westlich von Bellii- court—-Bellenglife zum Stehen zu bringen. Zwischen Oming- non-Bach und der Somme griff der Engländer im Verein mrt Frailzofen an. Unter Einsatz starker Kräfte suchte er auf St. O.uentin und nördlich darwn unsere Linien zu durchi- orechen. Die bis zum Abend anhaltenden Kämpfe endeten mitvollem Mißerfolge für den Gegner. In heftigen Kämpfen wurde der Feind in seine Ausgangsstellungen zurückgewor- ftn Ostpreuhische Regimenter mrd das eliaß-loolhringische Jnfanterre-Reglment Nr. 69 zeichneten sich hier besonders aus. südlich der Somme scheiierte ein Teilangriff der Franzosen Auf der 35 Kilometer breiten Angriffsfront stellten wir durch, Gefangene 15 feindliche Divisionen ftst.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Zwischen Ailette uird Aisnc nichm der Artilleriekampf am Nmhmittage wieder beträchtliche Stärke an. Heftige Teil- angriffe, die sich im besorweren gegen unsere Linie beiderseits der Straße Lafsaur— Chavignoa richteten, wurden ab gewiesen.
Heeresgruppe Gallwitz.
An der Cotes Lorraine lebte die Gefcchtslätigkeit auf. Kleine Borfeldkämpfe. Bei einem Vorstoß auf Mancheulles machten wir Gefangene.
Der Erste Generalguartiermeifter Ludendorff.
ÄriS iS* '” ne r i WlttlchastSjahr wird sie sich nicht UN- r^-i^ " D^.Aniiol,mc. din Die Herabsennnq Oer Brat.
CC leu- iol(, nicht zu Durch An°rdm,n»
iricfmim P ” 1 ? L , .® 6ci a ° :uit0 die Möglichkcsi neroofirt,
ta Zit M?"?'. öwtmengc auSzngeben. Dagegen kann Bedauern «Sw *” 1 l.atwn zu erhöhen, zu meinem großen ? emunochen werdeir. Die „ot.
Maßimh'N-n zur Erfassung des ge. iawren^^rnleubcrsclpisies irnd Pttr-ossen.
rabr U ' hcr Ernähnrng werden auch im kommende»
9an * vermieden werden föirrten. Sie werben aber wie «fÄS Ä GeS-Eer allen MfflÄ ble flclw ? In9 ‘ Tatsache nicht vergessen
^^Aushuilgerungsplanc dcr Feinde dank der er. grissenen Maßnahmen peschntert irnd.
Die interalliliertc Sozialistenkonferenz.
> bept. - Reuter. - Im Gegensatz zu ibver Q6t*
^ interalliierte Sv * i a listen ko n ffr cTm bic Scefie zngtta, c . ^.'r Dvrsitz nd' per parleunentari chen ' onvh
mhrie ben Vorsitz Es nuten; ^olegierte aus ^England, Amerika, Frankreich Belaien Italien, Gricäsenland nnb E>erbün amvesenb Als berateirbe LmaLn -oaren saus Beltreter dtr öErZchsiL,
w ' fclc 3111 ^ er der Entente stehen öuqelasien
Nachdem bestimmt worden war, daß der Vv-rsitz nacheinanber von
Franzosen nnd eurem A^kaner qesiihrt werven solle, beschloß man, drei Ausichüsse pmsrtnm -rv- erstund bedeutendste ivird'sich mit den Lrschlä^n d^an^
ber ! C9? - tl0n rc^-rrr 1 - Kriegsziel-Memorandum nnb mit
et - er ^^Etemmg befassen. Er wird u. a. ausl u^rmiey, Webb, ^ames mixten aus England Vandervetde nnn- de Brauguere aus Belgien, Frey, Borden. Gompers aus Amerika Bersell«n, Prscel aus Italien, Kanmz-y aus Kanada Dtrskral und Jeuhmx au^ Frankreich und Petreidis aus Griechenland btttehcm. Eer zweite Ausschuß wird über die jetzige internationale Laae Be- Ubht aus Henderson und Hill aus Umland, Barne imd Gompers aus Amerika, Huysmans und Labsrl E' Renaudel und Songuct aus Frankreich, Rossini u^d y U \ ^a? ien ' ^Kennedy aus .Kanada und Patteidis aus Griechenland. Wenn die Konferenz die Berichte dieser Ausschüsse hat, wird der^dritte Ausschuß die Beschlüsse zivecks Vcr-, l B n vier Sprachen sorinnlieren. Zw-ischen und Lvnguet kam es zu einer kurzen Aussprache.
An dieser Stelle finden Sie
m jeder der nächsten Wochen unsere Veröffentlichungett über die zur Förderung der IX. deutschen Kriegsanleihe wiederum gebotene ..Kriegsanleihe-Versicherung". Einfachste Tarife und Bedingungen; keine ärztliche Untersuchung; garantierte Dividenden. Große Erfolge bei der VIII. Anleihe.
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Amtlicher SeiL
vaterländischer Hilfsdienst.
^"^vrderung des Kriegsamts zur sreiwilliaeu Meld»»^
*a 5 § 7 . Absatz 2 de°s Gesetz^ Ä
Htlfsdteust.
*
Der Reichskanzler über die Lrnahrungzlage.
> 18. Sept. Dienstag mittag geg-n
biWi mP 1 m mOberhessen brei schwer mckRucksäckm
l1 ^ fe? Frankfurter Zug.. Sie üimen ben dortigen ^ m '"lvsern verdächttg vor, als in bet Rocht zuvor
[ ein schwerer Embruchsdiebstahl verWt wo^r si^r ^ telephonisck^ Meldungen wurde das Trio auf dem hie- sigen Haust tbahnhos bei ferner Ankunft verhaftet. Btt der Turcku- sucklung der Kleider und Rucksäcke fand die Polizei Tolcke scharf
ÄfÄÄ* L«m«n und
f bargen 1.-) ivertvolle Rassehübner, die aus dem herrührten. Tie Einbrecher verweim'tten Personalien. Doch gelang es heute, T n ^'^ststellen^ Es handelt sich, um den Metzger Mar
f- artnc I R enke r und Sckstosser Karl B a u spiest
ton lCTt W« nach wJffeS ^-ts luvb Umgebung Frank-
h imipriif ^ r iTT/ § n bedrohlichem Umfange treten
zntf 3“%- - b - ie Feldmäuse auf. Be- ber’&i / 1 K t §?. e s ^ tr Kasseler Laudwirtsckttftsfammer Mluni w PSP £ e 5^mge im Gange. Leider ist die Her- r!\\ ® .ßvi-^mmunthon •' dadurch erschwert, daß das zur Her-
Mrclmiehl von de, Re.ckB- imrcrmittelstelle noch mcht geliefert wurde. Auf diese Wttie Laben bte Nager etwa zwtt Monat e die Kornfe lder verwüsten (W
MrchLrcbe Nachrichtent.
ke Religionsgemttnöc. Gottesdienst in der Synagoge eh Samstag 21, u. Soryttag 22 SM. LäubhMenp
- erlin, 18. Sept. Auf die Eingabe des Parteivorstan- des der soz ialdem-okratrschen Partei und der Genevalkommission der Gewerkschaften wegen der Fragen der
Le ben s mittel verso rg>ung hat der Reichskanzler sich
u. a. geäußert i
Tie SchwierigiSeiten der Versorgung mit Lebensmitteln, von denen die Eingabe am 9. 9. 18. handelt, werden von mir lebhaft mitempfunden. Sttt die Wsicht der Fttnde, TeutsMand durch Dünger zu besiegen, hervorttat. bilden sie den Gegenstand der be sonderen AufmerkMmkeft und Fürsorge der verantwortlicher Stel lom Mit den Unterzeichnern der Eingabe und allen anderen Be- volkernngHkreisen bin sch der Ainsichlt, daß alles geschehen muß, um die vorhandenen Nahrungsnüttel möglichst gleichmäßig zu vetterl-en und die aus dem Dtttgen der Preise erwachsenden Lafden zu mildern.
Als Grund für die Teuerung der Oebensnntttt führt die Eingabe die Politik des Kttegsernährungsamtes an, die lediglich durch freisten rer z eine Erhöhung der Produktion zu erzielen ver suche. Tiefe Auffaisung beruht aus irrigen Voraussetzungen. Tre durch das Wschittden der Zufuhr bewirkte Knappheit an Lebensmitteln und sonstigem Lebensbedars wirkt im Zusammen- hmrg mrt dem Mangel an Arbtttskräften, von denen ein erheblicher Teil ^durch die Kri^gsührung unmittelbar in Anspruch^ genommen ist, naturnotwendig auf ttne Stttgerung aller Preise hin ^re durch hohe ^Einnahmen und Löhne erhöhte Kaufkraft weiter Ktterse und die Vermehrung der Geldumlaufmittel wirken in glei- cher Richttmg. Btt 'Bemessung der Prttse der l a n d w i r t s ch a f t lieben Erzeugnisse muß aber auf die Erschwernisse Rücksicht ge- nommen iverden, mit denen die Landwirtsckinft .während des Krieges zu kämpfen hat. Turckfi Einzielmng der Arbtttskräfte Aushebung der Pferde, Verringerung des Biehstwides. Mangel an Tunger und sonstigen Mitteln sind ihre Betriebs mitt el gttchvächt.
Leitung der Betriebe müssen die rm Felde sichenden Männer I vielfach durch Frauen oder andere ungeübte .Kräfte vertreten werden^ Tie Beschaffung von Arbtttskräften, die Ergänzung und Instandhaltung des Inventars ist, wenn überhaupt, nur mit sehr erheblichen Mittelu möglich.
Dem Umstande, daß die Preise auch bei sachgemäßem Aus- Ämch dm entgogenstehenden Interessen, ttne schwere Belastung , ( ^ tn Kleist" msbttondere der mcht zur Rüstlrngsrndustrie zäh- Ittroen Arbeiter, des Mittelstandes und der Festbesoldeten be-^ b^aet. wird durch Beihilfen und Zulagen aus öffentlichen Mitteln nach Möglichkttt Rechnung gettagen. Die Aufwendungen hierfür habe'! bereits den Bettag vieler Milliarden errttcht
Ter Wucher und der Schleichhandel, die häßlichen Begleiterscheinungen der Kttegswrrtschaft. werden mit allem Nacb- druk bekämpft.
Die ErnährungÄ-age ist im abgelausenen WirtschaMjahr, im,
Ganzen gewmmrep, MMeilÄhaft bessex geweken aA im, vorher 1 47200
helserfüröieEtappe!
3 « dem gewaltigen, vou unserem Heere
besetzten seinülichen Gebiet
§^de« zur Verwendung bei Mili.ärbehSrdeu i» erhShte«
zahlreiche hiisskrafte benötigt.
DaS Interesse des Vaterlandes verlangt, daß tanali-v^ ..Ud entbehrlich- Kräf.e »er Heimat sich zu"d'i°s-m äiävpeu" «r?"'ügung stellen Zahlreiche kriegsverwenduugs. fähige Milttarpersonen mupen im besetzten Gebiet noch für de» Dienst an »er Front frei gemacht werden.
Die Lebensbcdingungcu iw besetzten feindlichen Gebiet sin» durchaus günstig. Rebe« reichlicher freier Berbstcgung ic ! 1 cifr* er Wnterfunit wird gute Entlohnung gewährt. Auch ist Gelegenheit zur Beschaffung billiger Kleidung gegeben Und was bedeutet die Notwendigkeit, sich tu fremde «er.'
Scgcuüber dem Matz von Opfern er',?agen?^^"^°"' ^ Sric fl« s-it Jahren freudig
Männliche Hilfskräfte jetnm Alters, besonders auch J-n«mdlick>e chnnen, wenn iw geeignet befunden iverden. Beschäsigwig im beiet^ Geb.et nn Wetten nnden. u,w z>oar ,ür ArbeMenst Art, Boten- und Ordonnanzdien,t. sowie als Schrecher. Buch. Är' * ert<mfer ' ^--Verwalter, Aufsichtslcute, öan£
Personen mit französischen und flämischen Sprachkemttnisien werden besonders berückNchttgt. "-wn
Wehrpfllchtige können nicht angenommen werden mit AuS- nähme der 50°/° oder mehr erwerbsbeschräntten Kriegsbeschädigten: und der Jugerchlichen bis zum Beginn der Einberufung ihres ‘fahr* gangs in der Heimat.
Als Entgelt wird gewährt:
Freie Verpflegung oder Gechentfchädigung für Selbstverpfle- gnng, freie Unlerkunft frew Eüenbahnmhrk zum Bcst.mmunqs. ^ ^. »ctmOurta der Feldpost, freie ärztliche iluü
Lazartttbehandlung, iomie angemeiiene Barentlohnung
Bis zur endgültigen Ueberweisuug an eine bestimmte Bedarfsstelle wird em „Doriauftger Dleustverttag" geschlossen Die en^ gülttge Höhe beß Lohnes oder Gehaltes kann erft im Anstellung verttag selbst festgesetzt ivcrden. Sie richtet sich nach Art und Dag d«,Arbeit sowie der Leistungsfähigkeit 'des ^ttesseiL Eine auskömmliche Bezahllmg wird zugeftckiert. Falls BedürftiqZt vorlregt, werden außerdem Zulagen für die in der Heimat öenotgenben Familienangehörigen gewährt **
«hS. wssafasr “"" “***»«
nnb Hilfsdienslmeldettelle © i e fjc n iX, " b ° sulfflcn: Etwmge Milttärp-piere. Besämjtrguilgsm^weis^ Xr Arbertspamere. cr,ordcrl,än-nfalls Abkrhrfchein Fs ist
w-mn der Semcrfer die Beschäftigung "LLn kann Ein^
Un-muchung erolfl: kostenlos bei kommani». Jeder Bewerber hat sich den erforderlch - *
Impfungen zu unterziehen. ^Mutz-
rrriegsamtfteüe KrankfiM a. M.


