pfot zur ©ttfcnfcamo enter wirtschaftlichen .Komwiffion nach Ruß- lar«. um den Moderaufbau der temirfttetot russischen Induftoie zu föwern, bewilligt hat. Arm Leiber der Kommission wurde dev Eisenbaynsali-Verständige Daniel Willard ernannt. Der.Präsident der Neuyorker National- CiW-BanF, Vanderlip, wird die finanziellen Awetten der Kommission leiten. Tie-erste Aufgabe der Kommission nnrd sein, die wihre.'ld des.Krieges und schon vorher in: Jahrs 1911 durch Kürrdigung des .'cmndelsvertrages zioi scheu beiden Ländern abgebrochenen Handelsbezieh!mgen wederherzustellen. Die Aufsabe Bmir^rlips wird es sein, eine Bankorganisation, eine Art von Claring House zu errichten, die durch große Kredite Industrie und Handel von Rußland neu beleben soll.
Japan und Sibirien
Tokio, 22. Aug. (WTB.) Meldung des Reutcrschen Bureaus. Tie wirtschastlichc.Hil^sLommission, die unter der Leitung des Barons Megata nach Sibirien geschickt wird, besteht aus! 16 Vertretern von Armee und Marine, Handel und Industrie. Ter Minister des Aeußern hielt eine Ansprache an die Kommission, m der er sagte, Japan sei entschlossen, Sibirien zu retten und aus diese Weise auch Rußland die Hand zur Rettung zu reichen. Es würden Vorräte geschickt und Friede und -Ordnung w jeder lierge- stellt werden. Japan würde aber sorgfältig vermeiden, sich in big inneren Angelegenheiten Sibiriens einzumischen. Tie Triebsedey für die militärische Aktion Japans bilde das Prinzip der universellen Brüderlichkeit. Ter Minister sprach die Hoffnung aus, daß die Nachbarn Japans bald dieselben Segnungen genießen würden wie das japanische Volk jetzt.
Rotterdam, 28. Aug. Laut ..Nieuwe Nvtterdamsche Courant' erfahren die „Times" aus Tokio vom 20. Afugust, daß die Lage sehr ernst und gespannt sei.
Die BerbandSvcrtreter in Rußland.
Moskau, 26. Aug. (WTB.) Meldung der Petersburger TÄegrvgchenagentur. Tie Ewteutevresse bleibt bei der Beliauptuug daß der diplomatische Vertreter Englands in Moskau Bruce Lockhardt gefangen ge;etzt sei. Das ist eine Lüge. Lockhardt befindet s«h in Freiheit und Märtet die Jusicherung des freien Geleits der deutschen Regieru-ng und den Abschluß des Wkommens zwischen Rußland und den Regierungen der Entente über beiderseitige Rücktchr der diplmmttchl »en imd konsularische^ Vertreter. Ter amwwuifche Konsul Poole befindet sich in gleicher Lage. Er ist m Moskau in vollstärldiger Sicherheit und in Erwartung dcr- l-elben Abrene Möglichkeiten. Wenn die Zusicherung des freien Ge- lJts durch Deutschland erfolgt, und wenn das Abkommen betreffs REehr der Vertreter getroffen fein wird, wird die Abreise aus Rußland unverzüglich erfolgen. Einstweilen warten die genannten Vertreter m Moskau die Ergebnisse d-'r diplomatischen Schritte in or^er Lache ab. ( Bemerkung des Wolff-Burerrns : Tie Zusicherung Geleites von seiten Deutschlands ist bereits gegeben. Es sandelt sich lediglich um Durchführungsmaßnahmen.)
Aus der Ukraine.
Kiew 28 .Aug. lWTB.) Der Geschäftsträger Finnlands Dr. Gumerus wurde vom Hetman der Ukraine empfangen.
Norvotscherkassk wurde laut einer Meldung der Ukraini- W* Klvgrchchen-Agentur die Handels- und Jndustrie-Gesell- Ä^/Ekur gegründet mit einem Grundkapital von zehn Mill Rubel. Die Gesellschaft macht sich die Anknüpfung von Beziehungen mit den Zentralmächten zur Ausgabe.
Kiew. 28 Aug. lWTB.» Ter Hetman erklärte dem Vor- fttzerwen der ukraunschen Friedensdelegation im Zusammenhang nrtt den Berliner Aeußertungen des Ministerpräsidenten Lysogub, r-atz er^nach wre vor auf dem Bvoen eines unabhängigen ukrainischen Ltaates stehe und stehen iverde.
«vj. ^8 .^fug 1 . (WTB. < Am 1. September erfolgt der
Wftderzusammentritt des tartarifä*en Parlaments in Kuraltei, ^ Ernennung des Generals Sulkewitsch zum Minister- Präsidenten nicht mehr tagte.
Amerikas Militarisierung.
Haag, 28. Aug. (WTB.) Reuter meldet aus Washington: Das Maunschastsgesetz ist vom Senat angenommen worden.
Rücktritt des amerikanischen Botschafters in London.
- Washington. 27. Aug. (WTB.) Reuter-Meldung. Milieu hat ba£ Entlassungsgesuch des amerikanischen Botschafters in London, Page, angenommen, den dieser aus Gesundheitsrücksichlen emgereicht hat.
Der englisch-amerikanische Grheimvertrag.
Berlin, 28. Aug. Der „Berl. Lokalanzeiger" sieht sich vemn.laNt, aus seine kürzlich? Meldung von dem Abschluß eines Geheimvertrages zwischen Großbritannien und den Vereinig len Staaten zurückzukommen, der sich im wesentlichen in seiner Tendenz gegen die lapanische Festsetzung in China richtet. Taran ändert auch so schreibt das Blatt, die Tatsache nichts, daß man jetzt in! der Not die ^aps als Büttel zu Hilfe ruft, um die Tschecho-Slowa- ken gegen die Bolschewiki zu unterstützen. Haben die Gelben diese ihre Schuldigkeit getan, dann werden die vereinigten Amerikaner und Engländer nicht zögern wollen, über den früheren Verbündeten herzufallen, um ihm den Lohn für seine Unterstützung wieder zu entreißen.
Lodge und Wilson.
Bern, 28. Aug. (WTB.) Der Pariser „Figaro" hält die Kriegszielerklärung des Senators Lodge für eine glückliche Ergänzung zu Wilsons bisher nickst ganz klar umschriebenen Frie- tendDgramm. Diese wesentlichen Bedingungen des amerikanischen Friedens seien fest umrissen, ihnen fehle alles sozialistische Gerede..
Mexiko.
Neu York, 28. Ang. Aus Nagles wird gemeldet. Ein ame- ttrani>chcr Posten versuchte Mexikaner daran zu hindern, gegen die Vorschriften die Grenze zu überschreiten. Tie Mexikaner erösfneten darauf von lenseits der- Grenze das Feiler auf die Amerikaner imd verwundeten den Posten. Im weiteren Feuerwechsel wurden eine Anzahl Amerikaner getötet oder verivuirdet. Tie Verluste der Mcri- kari^ werden auf 500 Tote und doppelt sovicle Verwundete geschätzt.
letzt die Lolf-RÄ>e. Kein Staatsmann der Entente wird sich durchs erneu solchen Kunstgriff täuschen lassen.
„Pahs" meint, Cecil habe tovblgetan, den de:ftfa>en Kunst- grm bl oyzustellen. Es wäre aber lounschmswert. daß die Entente eine klare Umschreibung chrer Stellung zur Kolonial frage per öffentliche.
:
Oesterreichische BerfassungSrevision.
Wien, 26. Aug. (Metd. d. W. K. K. T. K. B.) Die tatsächlicher Grundlagen eutl>ehreuden Nach ichten über die Mitteilung von Regreriiugsenttrrürfe-n betreffend eine Verfassungsrrvision an ein- zelne beim Ministerpräsidenten erschienene Führer Po litisch?r Par- ttren, führte ^ zu allerhand Meldungen über derr Inhalt dieser Entwürfe. Tiefen Meldungen gegenüber sei ieftgesvellt, daß die Regierung m der ^ Vorbereitung einer Verfassmigsrevision unter "-^^dsung aller Eruheitsintereffett des Staates zwar eine ihrer Iv X : Aufgaben erblicke und eine Jaiforinalion der Oeffent-
lichreit über ihre diesbezüglichen Absichten nicht zu verzögern gedenke, daß aber g^ewvärtig der Stand der Vorarbeiten ein Hervortreten mit den ms Auge gefaßten Plänen noch nicht zulasse.
Finnland und Rußland.
m J5^. r Ü n L 28 finnischer Seite wird gemeldet:
Nachv^n bei den,ttnnffch-rusfisch?n Friedensverhandlungen in den Hauptfragen b-isper fein Einverständnis zwischen beiden Parteien
^u erreichen war, haben die ftnncfchen Bevollmächtigten oergeschla- ölungen ailf einige Wochen zu vettagen. Bei
gen, die Verhandlungwu;cu mruugen. xx
der Verhandlungen würden die finnischen B?voll: maastigten der: russischen durch Vermfttlung der deutschen Regierung weilte 3Änsckstäge unterbreiten. In einem Schreiben vom folgenden Tage haben die Vertreter Rußlands der finnischen Dele- gchwn erneu mit dem obenerwächiten üt den Hauptpunkte überein stimmenden Vorschlag auf Vertagung der Verhandlungen zuaestellt darauf wurden die Verhandlungen vorläufig venagt. Die beider- .lettigeii Bevollmäckstigten reisen in den nächsten Tagen von Berlin <w. Ter Präsident der smnn ckien Delegarion, der Mirftster Eneckell wird i-doch vorlänsig hier blerbeii.
Kristioiri», 28. Aug. lWTB.) GeiEral Mmrn«heim ist zu einem mehrwstvxgen Llnsentpalt hier eingetteffen. Einem Mft- arberter „Vagbladet" erklärte er, die Gerüchte über migebliche Grausam^iieii und Terrorrsmus der Weißen Garden seien völlig unbegründet. Ver Bü^rkrieg sei als mrdgültig beendet anzusehen V^LDizen Lande herrsch? großer Enthusiasnriis, und die Zukunsts^ aus lichten seien durchweg rosig. Er glaube, daß die Voraus setzunaen für euren Netianfbau gegeben seien.
Die japanischen ReiSunruhen.
. -<£L ° n o- 0 / 11, 2S ‘ (WTB.) In einem verspätet einge- rrof^enen Telegramm Reulers aus Osaka vom 21. Augüst bei^t
% : ^ ^ Reisnsrruhkn ist noch nickst bekannt
-Da ungefähr eine Viertel'million Menschen daran teilnohmvn,'
ÄS 1 ' ^ fen fi fel ? ^ Moji <;riss eine Volksmcmpe ?00 xatzi an. Tie Unruhen 'wurden fckstießlich durch Truppen Unterdrückt. Am 17. August rotteten sich 300 Bergarbeiter zusam- men und verlangten dre 5>erabsetzimg der Reispreise. Die Bern- arbetter griffen den Pollz.'iposteu ml. f§s kam zu einem Kamps, der die ganze Nacht dauerte, und bei dem 50 Personen getötet oder Mmndet wwchen Tie Unruhen auf der Insel Siushiu sind fetzt beigelegt. Er herrfcht dort wieder Ruhe,
China«
--.Rotterdam 29. Aua Nach dem N. R. C." meldet die „^imes aus Peking vom 23. August: Die monarchistische Be- w-gung ift rm. Abnehmen bearissen und die Feindschaft zwischen dem PreRil.ermrm!ter Tuan Tfchc 7)ut imd Feng, der wieder Ho nung hctt, zum Präsidenten gewählt zu werden, nimmt zu Man glaubt, daß die gesetzgeb.?nde Versammlung schließlich den Mut verlieren imd )ia> unter fremden Schutz stellen wird. Die Macht nimmt zu. Tschao Kun bewegt sich in südlicher stttchtung. Es hat den Anschein, als ob er die Feindseligkeit«:/ wieder zu beginnen gedenkt. Wahrscheinlich tut er das aber um ?^FuwmmLichruch des noMschen Militarismus, der. durch Ken Abfall des Generals Wu Pft Fic einen schweren Schlag er- rttten hat, vorzubeugen. ^
Rotterdam, 29. Aug. Nach dem N. Rott. C. meldet die „Times mls Peking vom 23. August, daß die chinesische 9ie- grerunxi, fich der Vervck'.ckstmng, au der japanischen Jnrerventiow in Sibirien teilzimch-nen, zu euttiehen trachte. In der zwischen Japan und Elana^ ^ychloslcnen Militärübercinkünst wurde für t^n Fall ernfler Zwian^ mr der Grs?rze ein gemeinsames Borgehm vorgMareben. Tie ck-inefifche Regierung hat in ihrer Note vom V: 2uli rugege e i daß bic Lage an t<r Grenze ernst sei. Darauf (at die fapanifch? Regu-rung in ihrer Dltwort vom 11 August
ZnZZV^% ?°' r ^ : * ^äß den Bedingungen des' Mom- mens Erlangt. T^chc.i?,l-ckW Regierung hat hierauf die Notwendig- einer ^mterveMion anerkamit, aber einen Aussck^lb von 10 Tagenverlangt. Japan »oar cxgen, den Ausickmb und schickte sofort ^r^pen ans d.-r inrä'El Mandschurei iiach der Grenze. China in -r '■ 5 ; cJC ' . ua ^ es frühac den Ernst der Lage zugegeben habe und erilurt, vast eine Intervention nicht notig sei und daß die lapamst..? Jntervcntwn eine Sack-e für fid> sei die zu den allgemein Plänen der Mürrteu in Rußland in Widerspruch stehe.
Der 5eefr!?g.
Rotterdam, 28 Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Maasbode ' meldet, daß der norwegische Dampfer „Mas- siord" (156 Tonnen groß) gesunken ist.
Mo nt real, 27 Aug. (WTB.) Reuter-Ateldung. Der Tankdampfer ,Lake Manitoba" ist mit einer Ladung Rohöl verbrannt. Der erlittene lZchgden wird auf 300000 Pfund Sterling geschätzt.
Sin« neue englisch« Roheit.
28 r-- ®“8- lWTB. Nichtamtl.) Am 9. August.
IL UHr. sind sunr kleine belgische Fischerboote aus Deyst. die dicht unter der Mfte ihre Netze ausgelegt hatten, von zwei engliichen Flugzeugen aus 100 Meter Höhe mit ^omven und sNafchincngewk'hren angegriffen worden. Die Mischer gaben vor der Ortsbehörde ibrer Entrüstung über dies Verfahren wehrlosen Zivilversonen gegenüber, Ausdruck. Die Filcherbevolkerung, die durchs Beschießung und Bombenabwurf beeetts oft Verluste in ihren Familien erlitten hat, wird durch die,e rohen Angriffe gehindert, ihrem Erwerb nach- zugehen und ihre Landsleute mit Nahrungsmitteln zu versehen.
Spanien
X s ?"li,28. mm.} Dem „Malm" zufolge erklärte Tato, daß der nächste Munsterrat^rrach dem 1. S.:ptember stattfinden ,,-vZvurucck zittert „imperial", in welchem Romanones erklärte, es handle sich nicht um ein Eingreifen Spaniens in den uoch rnn beit Abbruch der difftomütischen Beziehnnoen zu ^eutfüstaud, sondern lediglich darum, von Deutschland Garanten zu erlpilten, datz die spanische Flagge und die von der Regierung reqmrrerten Schiffe geachtet würden, also lediglich um Anerken- Eg.der spamfchen Reckste auf die Freiheit des Sc^verkehrs durch Deutschland, „^ourncck des Debats" betont mrsdrücklich, Frankreich kem Emgrerien Spaniens in den Krieg, sondern lediglich . A^.tt^^brhalttin.g der Ordnung in Spanien. „Homme Libre" fragt sich, ivas Spanien bei Abbruch der diplomatisckpm Beziehun- gen zu Deutschland zu verlieren hätte. Mair könnte nicht einseben inwiefern Spanien darunter zu leiden hätte '
Berlin, 28 Aug WTB.) Nach einer M ldung der Times" •^ nla ^ >e --l 0 l- bie deutsche Regierung die Bedingungen der ,pam,cven Nottnkatron angenommen und zugestimmt halben, Paß die in den ,pcuu.ck'^i Hasen liegenden Schiffe als .Wmpensati^r für Dnlufte der tonischen Handelsflotte absetre'en würden. Diest unrichtig. Wie bereits am 23. August mitgeteilt, hat r Negierung gegen das an-fekü-chigte Vorgehen der
^ Und zwischen beiden
Rcg.e^imgen Derhandlirngeu erngelcitet, um eine den beiderseitigen Interessen Rechnung tragende Lösung herbeizuführen.
Norwegen.
ristiania, 28
Aus öe;n Reiche.
Sitzung des BundeSratsrwsschnfses.
dsrlin, 28. Aug. Unter dem Vorsitz des bayerischen Mim- fterprcisidenten Dr. v. Dandl wird der Bundesratsausschuß für auswärtige Angelegenhüten am Montag nachmittag zu einer Sitzung zusammentteten.
Die deutsche Valuta.
^ b r l i n, 27. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Die Nord- deutsche Allgemeine Zeitung schreibt: Vor kurzem haben hol- landifche Banken ihren stunden die auf fremde Währung lautenden Konten für den Fall gekündigt, daß die Konto- ilchaber fich nicht durch Unterzeichnung eines Reverses ver- flichteteu, das mit einer etwaigen Münzreform in den in Fragi- kommenden Lcmdern verbundene Risiko zu tragen. In verichiedenen holländischen Zeitungen wird dieser Schritt dar- auf zuruckgeführt, daß Deutschland beabsichtige, den Münz- wert der Mark herabzusetzen. Es bedarf kaum einer Fest- ftbUung, daß eine dahin gehende Absicht in Deutschland nicht vefftyt und niemals beftanden hat, auch in maßgebenden c n^nals erwogen worden ist. Diese Ausstreuungen o b^-^^ot^lruen gegen die deutsche Währung im Auslande erwecken Derarttges Mißtrauen besteht zurzeit nicht. Aller- -Ir* ^^utsche Valuta, gegenwärtig stark gesunken, aber nicht ettva, weil sie ihren Kredit eingebüßt hätte, sondern lediglich, well die durch den Krieg bedingte Gestaltung unserer Zahlungsbilanz den Devisenkurs aufs nachteiligste becinslusfen mußte. Entscheidend in dieser Hinsicht sind der Ruck.zang der Ausfuhr bei fortdauernden starken Einfuhren, au* ^ n ^ e F e ^ großen, gewinnbringenden Trans- portoertehrs und die Uneinziehbarkeit der deutschen Aus-- landswrderungen und Auslandswerte. Mithin Gründe, die ^ Krieges fortfallen werdeir und deren r T ^ ei> 5 r ^ erl ^ c ^ lin9 unserer Valuta zur Folge ha- etn ' ^ diese Lage für uns weit NN- fein mußte, wenn es gelänge, im Auslande die Deutschland werde das gegenwärtige 7a\Jt V gewissermaßen verewigen, indem 'f beu ^unzwert der Mark stark herabsetzt und dadurch alle
ver/Äe^ ~ nf \ ^Werste schädigt. Nichts wäre
-beehrter als solche Matznahnre, die unsere Währung dis-
und die Stellung der Mark im Welthandel auffs gefährden wurde. Demgegenüber darf angesichts der der im Weltkriege glänzend bewährten Lei- ^Sssahigkeit dev deutschen Wirtschaftskürpers zuversichtlich 5?Ä werden daß unfere Valuta nach Friedensschluß und
nir&f 0 *! rf- Tner deren Dauer sich freilich noch
nicht beftimmen laßt, den alten Pariftand wieder erreicht.
.Ein Helfermnenkorps in der Etappe.
aLa- 7 ! ' 27 ‘ ^ u ?‘ Zuhl der Frauen, die in den be- L^r^rr Ä n öer deutschen Verwaltung beschäftigt
werden, beziffert sich zurzeit aus 12 bis 15 000 und der Be
Z r J ß et9t Uw die Hilfskräfte zu gewinnen, ist
?, in x r r 3 ani ] a J t0Tt für den Helferinnendienst in der'Etappe K? } n besetzten Gebieten geschaffen worden. Die Tätig s r erstreckt sich auf alle möglichen Gebiete
^-der Pwrtnerin und Putzfrau bis zur Bibliothekarin, h ü ftf n uni) r,?®lS2 l, ^n n - Ihre Entlohnung zerfällt in hl Ärj-fr 70 Mark Anfangsgehalt bis zu 160 Mark UrfTl • * b x ^ Cr ^rvftegung und Unterbringung. Die foll in Hermen erfolgen, in denen eine strenge
Z } rf! SiÄ^ Q Ä T ^ Un9 Wll. Für die Bekleidung
wird dw Rerchsbeklerdungsstelle Erleichterungen schaffen. Die He.ferinnen werden- in geschlossenen Transporten in das Etappengebiet geführt nrrd haben dort in sozial geschulten grauen die dem Beauftragten des Krieqsamts als Refern- wsnen beigegeben find, Stütze und Rückhalt. Die sittlichen ^Ärmste folten durch die ganze Organisation soweit wie möglich ausgefchaltet werden, wie man überhaupt von vorn- -em den größten Wert daraus legen wird, die Eignung der uch nceldenden grauen und Mädchen nach jeder Richtung hin zu prüfen. Mit dem Helferinnenkorps in der EtappEwird erne wefentlnye Verstärkung unserer Kampfarmee durch Freimachung der männlichen Kräfte erreicht werden.
Berlin, 28 Ang. (WTB.) Laut „Reichsanzeiger" m ^ueralleutnant v Gontard das Eichenlaub zum Men Pour le merite, ferner dem Major v. Stüspna^l und den Kapitanleutnants Wilhelm Werner und Hundius der -^r- den Pour le mvrite verkichen.
Ans Stadt nnd Land.
G i e ß e n, den 29. August 1918.
** Amtliche Personalnachrichten. Der Großherzog zum Vortrag: den Staalsminifter Dr. v Ewald den Minister des Innern Dr. v. Hombergk zu Bach, den Genera^ .cchliltauten General der .Kavallerie v. Hahn, den Vorstand be* Kabinetts Wirkt. Geh. R"t v. Römheld. den Intendanten Dr' Kratzer: außerdem den Oberst v. Teichnrann u. Logischen, den ' — ^ " f -^uftizrat Grünewald-Gießen imd den MedistnalraL Dr Giiu-'-
‘V. W/ Tie norwegischen Blätteri Heppenheim a. d. B. — (Der Größt a-zog har den Leibkutsch-r
amtliche Verlautbarung: Der norwegische Karl Schneider und den Hvslutster Andreas ^Eftler mit Wirku.w K-.tz der Ber» «m L $*, RuW-nd »ersetzt? ^
enkung des Dampfers „Sommerstad" an das deutsche Äuswärtiae ^ a )S bl -J. cm w bl i -Zusicherung erhalten, daß die deutsche Regierung selbstverständlich keineswegs die Msicht habe Norwegens Lebensmittelzufuhr außerhalb der Sperrzone zu Mn:l)iu- afre notige Genugtuung geleistet werden würde, falls das Fahrzeug, was fedoch für undenkbar erachtet werde torpediert inn^sollle. Ter norwegische Gesandte hat, da später derl ^.ampfer „v 2 an Jofe" als versenkt gemeldet nmrde, sich auch deswegen an das deutfche Auswärtige Amt gewandt. Auch i?r dieser oad>e mcrben sooa:d als möglich Uittersuchimgen angestellt lver- dM. Anmerkung des Wolffschm Bur-Lus: Die Mill-ttuuaenA^ norwegischen Gesandten beruhen ans Befprechungen mit dem Auswärtigen Amt.)
Zur Rede Dr. SoLss,
„ d,ern, 28. Aug^WDV.) Ruch dem Eintreffen der deut- fchen Zeitungen mit dem genauen Wortlaut der Rede des Staats- 8NL Ablf kommt ber „Tempo" nochmals auf sie zurück Sorb Robett. Cecil habe mrr aus Grund drer verkürzten Agentur- meldimgen emeu Fortschritt m den Svlffck^n Aussüh.'uugen erblicken können. Der Worttaut muffe ihr vom Gegenteil überzcugpn M l^on.ders der .Absatz über Bckgien. Das Argument S^fs' daß Kvlviiisiereu Missionieren bedeute, ivürdc bald durch das äuge kündigte Weißbuch beantwort-t. JuzMisckfen müsse man n«A ^lt« feid^tcbe tnm G. MärztzoiZ wtz-ich "in
bet Svlf «Harte,, mit d« THE daß all- -Mensch:» gleich sei« könne man rn dm Kolonlen nicht duEommen. Soli f-Rc lade Autari tät, wenn er iaht die Kolonien ;ur-ück!>erlanac nal..
vrele MUrränl».. Duldet hche Das Fr-i^nUind^L licgc ntd.i in ■-Ifnlh, sondern bei den dcutschenÄ«icrimaLmäim«tk , x : Jedesmal, wenn Deutschland mili
tärische RuckfchlLge erleidet, läßt ^cs gemüßigte Töne hören, nste
. ^ Lebensniittelkarten-Ansgäbe. Die Au-
gäbe der Brot-, Fleisch-, Kartoffel-, Lebensmittel-, Nähgarn- und Wurstinarken findet Freitag den 30. d. M. für dst Bezugsberechtigten, deren Zunamen beginnen mit den Buch staben A—K, Samstag den 31. d. M. für die Bezugsberech- ttgten, deren Zunamen mit den Buchstaben L—Z beginnen, statt. Siehe Anzeige.
** DieAusgabeder Nähgarn karte nfürGe^ werbetreibende und Anstalten für die Nähgarn-Vertei- fiing im 2. Halbjahr 1918 erfolgt heure und morgen auf dem Ltädtstchen Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 10. Näheres ist aus dem Anzeigenteil zu ersehen.
**StädtischerOb st verkauf. Es werden bis auf werteres die Obstmarken A 31—70 belie'ert. Die Obstmarken A 31—40 verlieren am 1. September ihre Gültigkeit
** Krüegsgefangenen-Arbeiter. Die bisher von der Kommandantur des Kriegsgefangenenlagers gestellten sogenannten fliegenden Kommandos von Kriegsgefange-
nen-Arbeitern werden vom 2. September dieses Jahres ab
von der.Stadt geE. we^he hierjür eine Sammelunter- kunft mit i- chäftsftelle in bet Tunchnlic. Steinstraßc 3, cuigericfnct Ijat «afrees siehe Bekanntmachung.
®‘’ß«n a uto wurden von brr Wieseckboichimg, Ecke Blnchstratze, 3 weihe derrmhemdm. gcz. L.P., e,„ pnettzcs Sporthemd mit schwär;«, Punklen. G weche Frauenhemaen. grz. E. K.. eine imnhc Ans,-. Z Mue Sandtüch«
". / r- .um un-itji. o tjirniK ,\>anoruct>er
mu Kanten sa E. K. ei» weißes Sandtnch. ge*.
^ K- Monogramm, und verschiedene Iveiße Herrenkragen und
^aschentuckicr gestohlen. Sachdienliche Milteüungen nimmt die biefiae Krunmalpolizei eirtgegen.


