Friegerangrtff auf Part».
Baris. 16. Aug. Reut«>M<ckdung. Amtlich. Kindliche Fluglage warien mehrere Bombe» in der Umgebung von Paris ab Euuge Opfer und Sachschaden wurdM gemeldet.
Völkerrechtswidrige Geschosse der Amerikaner
. ®J£. "Nordd. Mg. Zig." schreibt: Mich die amerikanische KaiLgfm^rung gedenkt, wie es scheint, es an ehrlose» Berstvßeni llklica bas Völlcrvecht ebensowenig fehlen yu lassen, wie ihre Verwundeten. Wäl-rend letztere neuerdings zu dein skrupellosen Gebrauch von Dumdumgeschossen zarückgekehrl sind, schießen die Amerikaner mit Sau Posten auf unsere Feldgrauen. Uns wird aus der Beute der letzten Zusammenstöße eine Browning- Schrottlrnte vorgewicsen, die mit einer Vorrichtung zum Aufpslan- ren des Seiteru;c!oehres versehen ist. Tic Vorrichtung zeigt, daß cs )ich um eine fabrikmäßig hecgestellte Militärtvaffe handelt und Bucht etwa, um die regelwidrige Bewaffnung eines vereinzelten! „wconfttfe-ufreundes". Tie zugehörigen, ebenfalls erbeuteten Pa- rronen emhalten neun richtige Sauposten das 0tü<f. Und mit solchem Gesindel müssen wir uns schlagen!
Der TankorganisaLor gefangen.
Schweizer Grenze. 16. August. Das Berliner J-ntelli- yenzblalt nwldei: Aus einem französischen Tagesbefehl geht her- !vor. daß du: niächtigM TMlkgcschwader, die der stürnienden alliieren Infanterie den Wieg in die deutschen Linien bahrtten, vou dem Brigadegeneral Estiennc organisiert worden sind Der Gene- itci. wurde wegen seiner Verdienste um den Ausbau der Angriffs- «rrrillcrie zum .ckömmandeur der Ehrenlegion befördert. Wie nun verlaruel, soll Ga'^eral Esaemre bei einem der letzten Angriffe, »oobu er ein Tnnkgcschwader führte, gefangen genommen sein.
Aus Rußland.
Erfolgreiche Kämpfe der Sowjet».
Moskau, 15. Aug. (WTB.) Die vevvlutionäre Stimmuug ^nter den Arbeitern und Bauern der Räte-Republik nurrde durch .dus Beioußticin der vielfack-en Gefahren, die der Revolution von 'lallen '<^citen drohen, neu belebt. Tie Stimmung wurde durch Nach- trichten über die Erfolge an der Front merklich gel-oben. Am letzten Anuttaa fand eine Truppendesichtiguug der russischen Armeen statt. Wteier Truppenschau wohnte auch Kamenew bei, der aus Finnland ^urückgeSchrt ist. Auf dem Cchodw-nska-Feld in Ndoskau iverden ledm Abend Schießübungen von den im ganzen 30 000 Aiann »tarkel: Arl^itertruppen abgehattcn. Kriegs tour missar Trvtztt beendet sich an der Front. Er wurde von den Truppen mit Enthu- siasums begrüßt Nich spornte durch flammende Reden die Kampfer tzitm Loiege gegen die gegenrevolutionären Tru.ppen an.
Nach den letzten Nachrichten wurde Simbirsk von den revolutionären Trupven besetzt. Die ganzk Strecke nach Jekaternnburg Mrrde von den Sowiet-Regimentern besetzt. Die Truppen nähern srch immer mehr der Stadt und die Einnahme von Jekater inburg Durch die Sowserrruppen steht dicht bevor.
Moskau. 15. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Die hiesige Presse tzueidct: Auf der rveslltchen Tschecho-Slowakenfront in der Gegend «ton >öaZan und Swnjaschk wird heftig gekämpft. Die Lage ist iwch
geklärt. Die Räbetruppen ewberten die Station Ochotnitscha, Vb 5ckwmeter weltlich Simbirsk, an der Bahn Pensa—Simbirsk. — JTm Lasker-Kreis erhoben sich die Kalmücken gegen die Tschechen. Wie Walrnückentruppen werden formiert. Einige haben schon ge- zkamtm
Nachrichten aus Wologda zufolse verlangen die zuerst von der paukten Bauern nunmehr nach Waffen gegen die Entente- Uruppee., da inan chncn ihr Land wiek>er abnehmen will.
Tie ti chccho-slowakische KomMunisten^Partei beschloß, daß alle Ihre Mitglieder im Roffalle die Rate-Republik verteidigen sollen.
.ipuhrrchlen aus Woio^a zufolge, stellten die Engländer über- ^ Möchten Gebiet die Borl-errschast der Bourgeoisie wieder her.
Arbeiterorganisationen und die Sowjet-Behörden werden ver- vaftQ, choc Führer standrechtlich erschossen.
hArfjm n r 1 Nichtamtlich.) Pressemeldungen
MhilgL Kvgen sich die Ratetruppen aus Archangelsk infolge der ^^setzung ücr Bahn südlich AvchcmgalÄ die Düna aufwärts bis dOhdlnsogorv zurück.
,_ „frKüxkja. verichtet, baß sich die Bevölkerung bewaffnet und
teßßöi d« Ententetruppen erhebt.
Japanischer Vormarsch in Sibirien.
J 5 «* c r lö - ^-S. (Doah-tbck Die hiesige Presse
RicLx.ffMlli<ht einen Bericht üäxx die ecftex Operativrtcu an der ®Saü<foi t aus dem hervorgeht' doß sich Japan
E BeseMtng der grSßeren Städte begnügt. Tie erste in Madkw^vol g-lMibüe Dünfwn hat beoeits mit den Tschuho-
die chm im KonLpetz noch zu opponieven wagen, in einer selbst ArVereinigten Staaten ungewöhnlichen Weise zu enckedchen. Dc^ Rhrndat einer großen Anzahl Kongreßmitglieder läuft im nächsten Winter ab. Die Ericchwablen finden Muf.in_; Rooember statt. Aber bereits in den nächsten Wochen werden allerwarts Vorwahlen für die Feststellung der- Parteikandidatcn abgeb-fteu Dabei vcrfolgt nun Wilson die Politik, durch für die Veröftentlichung geschriebene Briefe an die Parteiv-orstände in den Ernzeistaaten in rückstchlstoser Weise gegen die Wiederwalft von solchen Seua. toren und Abgeordneten Stimmung zu machen, die er auszuschalten Wünscht. Zwischen den Zeilen der Meldung ist zu lesen, daß auch in Amerika diese unwürdige Wahlbeeinflussung durch das Staats oberhaupt unangenehm ausfällt.
Kumpfe in Marokko.
Berlin, 17. Atw. Laut B. -«A.-Meldung aus Gens werden aus RMarokko fortgeirtzte Kämpfe mit eürgeboreuen L>eercshmffen gemeldet, denen cs gelang, mehrere den Franzosen ergebene Ltammes- häupter zu töten.
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Französische Plane gegen Däneinark.
Stockholm, 15. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) „Sv«iska Tag- bladct" bringt einen .Leitartikel mit der Ueberschrist: „Frauzö- !lsck)e Pläne gegen TäTiemark." Es heißt darin, daß glcrchzcuio lurt Hern Umftmrde, daß die Truppen der Erltcutc im Norden' im Rücken von Skandinavien stchm, Stimmen laut werden, um einen .Angriff gegen die 5küste T-eutschlands aus zu führen, was in allerhöchstem Grade Tänemcrrk berühre und auch von Bedeutung für LQ-wcden sei. Als Unterlage seirier Betrachtungen führt das Blatt Aaußcrungen des .ffairzösisch-'n Lldmirals Tegvuy an. Diese sind t m einer Schrift enthalten, welche dem Blatt zugestellt worden ist. Es wird darin die Bedeutung eines direkten Angriffs (ruf Die Fristen Teittschlands entwickelt. Der Verfasser meint, ein solcher Angriff chrbc größere Llüssicht zu gelingen, als die amtlick)en französische und engliscl^cn ^Nariueb.'hirden eingestehen wollten. Leine Pläne gehm darauf aus, zu persucheu, die Neutralen in den Krieg hineinznziehen, insbesondere .Holland und Däneniark, gegen welche Staupen er heftige Angriffe richtet. Schon 1916 sei diese vreutralitätspolitik nieinals uwvahchafter gewesen, als die Tänischr was er näher zu beu^isen sucht. „Sveiiskn Tagbladct^ meirtt,' er such: eiiren^Anlaß, um ein neues Saloniki aus dänischem Gebiete zu sck>afsen.^Tic Sck;iriff sei kür die französischen Stimmungen den neutralen Staaten gegenüber bezeichnend. Ter öldmical verlangt eine solche BelMtdl»n^ r>er Neutralen, daß sie geivillt iverden. den Alliierten einige Stützpunkte zu überlassen. Ties sott durch die „diplomatisch: Strategie" erzielt werden. In diesem Znsannnen- hang weilt er daraus hin. daß die Vereinigten Staaten den Neutralen gegenüber über Zwangsmittel verfügen.
^^m?i hat«! sämtliche Effen^rhnübergLüber die zahlreich«!
6^00^- und der japanische Vormarsch ^ oxai ^^ ^rlgebes^vi nui jefyc langsam rvll^ieh-n.
15 , lD-rcchtb.) Nach MädMt« 2 i Mts habar Ke aus PÄrng dort ecng-etrvffenen Vertreter Jot* um Weunigc Unterstützung der Tschecho-S-lowaton, E5 SA 0 . e tzwch ubwlde Bolschcwrkikräfte stark gefährdet wird
Truppen imrrden bdTunflforoEo, ?İ ^ scschlagen und genötigt,
lich am Nikosff zmückznzichm. Dre sawnischm Versvarkwigen al5 r m ^ ltusi^chend erwief«t, um die Nrederlagc der vOcheckr-Lbaivalen zu verhindern.
Amerikanische Propagandaliteralur.
^ (WTB.i Das WiEr k.u. k TÄegr-Korr^
^rr. nuMn aus Mpskan: Tie Sowjetregierung beschlagnahmte pxihcerc irr^-ri Krlogranrm amerikanischer Propagaiidalttwatnr^ der dn Besuch smternommcm wird, die Politik der Bereinigten Maate: vi r.'chnerllgen und Rußland der Freundschaft der ÄEr- R»ner zu vernchern.
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^eriraß zwischen der Türkei und Aserbeidjan.
U aÄ? EB. Nichtamtlich.) „Tifliski Listock" derZast zwischen der Türkei und As«wbeidjaw ffclgc.ne -citteilung: Die Vertragschließenden sind verpflichtet die Igegeniritigen Äandelsbeziehungen zu fördern und ohne Hinderniffej ' K1 au^ru&rw iu lassen Tie Vertragschließenden ver- 1ld} - rrnr 5/J )ie AndelsbezieHungen unter folgenden Be- ^gnilgcnc auszunehmen.- Ter gegenseitige Austausch der wichtigen aF c ^ r i u \ vorhanbEn landwirlschastlichen und indu- »um 31 Dezember 1918 zu erfolgen. ^ von beiderseitigen .Kommissionen,
dre gleich- Anzahl von Mitgliedern.
\ ^?'^den Sicherung der Petwleumzusuhr von Baku nach Bkwtrag zwilchen der ortomanischen. gcorgi- „ ^m ru7lg abgeschlossen: Tie Petro-
lwm,e\,.A , z.vilchen Baku und Datum bleibt unverändert liegen E?; ELen hat. Die Vertragschließenden verpflichten sich, die EfVIr - ^errilonen bcttndlichcfn Petroleumröhren in Ordnung «u ha.tev ^ \c Dom Petroleum erhobene Steuer wird proportioneil Lang-- der Rohren unter die Staaten verteilt. Die Einzelheiten »verderi von einer Kommission ausgearbeitet, die von Vertretern! ^vU^mainlck-en, georgischen und a'erbeidsamschen Regierung gc-
Sewastopol 5)stndelshaftn.
- , ^ug (WTB .Nichtamtlich.) Nack) einer Mü-
r -cckung der llknimrscheii Telegraph magentur erklärte der Mftiisvn- :aswent ö.r Knm^Lukewmch, daß Sewastopol zum ban- elshafen erllart werden solle. * ^
Wilson» Wahlbeeiuslussung.
„. ^ern, 16. Aua. Emer Neupo-rler Drahtung des Pariser
*«sW, versMr Wlspp sichdK^MÄen0CÖ«
Indien.
Verlin. 15. Aug. MTB.) Vom Europäischen Zentralkomitee der indischen Notiviralist-en wird uns folgende Mitteilung übersandt: Nach Zeitungsmeldungen wurden die Mformvorschlläge des Staatssekretärs für Indien, Mr. Montagu, dem britischen Parlament vorgelegt. Indian ist die Slchillesferse der britischen Regierung. England behauptet, für das Natronalitätenprinzip zu kämpfen, hat sich aber bisher stets geweigert, dieses in Indien durchzuführen^ während die Inder die Aiüvendung dieses Prinzips verlangen. Tie poliüsche Lage ist dementspreck>end in Indien eine ernste. Me Parteien verlangen, daß England in Indien das ansführt, was es in Europa pvedigt. Me sind sich auch darüber einig, daß das herrschende System ans die Dauer :r.rerträglich ist. Are revolutionären Nationalisten, die schon seit fünf zehn Jahren ür Die Freiheit ihres Vaterlandes känrpfen, steigerten ihre Tätigkeit während des Krieges bedeutend. Viele Tauseiche von ihnen mußtm ihre Besttebmigen in Indien und in den mit England verbündeten Ländern mir dem Tod öder mit G^ärrgnis büßen, ohne daß ihre Energie dadurch v-ermindert worden wäre. Auch die ogenannten Gemäßigten Indiens gaben ihr vorsichtiges Verhalten setzt ans und ^arbeiteten mit ersteven gemeinsam an der Berwirk- lichuiig der Selbstragierung. Heutzutage fördern alle politischen Körperschaften Indiens pan.England die Einlöftmg fernes Ver- Pr«ck- 2 ns, das es vor Euwpa gemacht hat. (Äigland ist jetzt m einem schoierigen Tilemnia. Einerseits wurde es durch die Bestrebungen der Nationalisden mrd die Beurteilung, die seine Herrschaft in Indien in der Mett gefunden hat, in Angst ver- etzt und muß fürck^cn, daß die indische Frage zu einer internationalen Fm ge wird, svenn es nicht sein Versprechen hält, andererseits kann es Indien .nicht eine wirkliche Selbstreqrerivng geben, ohne nicht selbst den Ast ä^uschneidOr, auf dem es sitzt. Hat doch Lord Coewe, der frühere Staatssekretär Indiens, deutlich onsgeschrochen, daß Euglattd beinr Garantie dafür hat. daß Indien loyal bleiben würde, wenn es einem Lärche, in dem die Inder die Engländer an Zahl so gewaltig übertreffeu, die Hmne Ricke geben würde. Engilmü» hat deshalb auch mit diesen Refvrrn- vorichlägen nicht die Absicht, in Indien die Home Ricke ernzu-> ftihmn. da diese tcirfjit die Vorstufe der nationalen Freiheit werden könnte. Tec ganze Reförmplan ist vielmehr nur eine Krchgs- mastnahnle. welche die Erregung in Indien dämpfön soll. England will nur Indien und der ÄSelt Sand m die Augen streuen Tie nationalistisckxm sPolitiker Indiens sind daher von dcit Vorschlägen durchaus nicht bffricdigt und wissen sie nach ihrem wahren Wert einrusckKtzen. Was .soll es z. B. heißen, wenn die Mitglieder des provinzialen g-.'s-etzgebenden Rats.vernrehrt würden, chenn doch int Oberhau.se die von der Regiermrg ernannten Mitglieder die Majorität habeii? Das bedesttet doch mrr, daß das indische Volk auch in Zukunft wie bisher in leinen Angelegenheiten nickM zu sagen hat. Die Reförmvorschläge bedeuten weder die (Änsührnng bei: Home Rule in Indien, noch die Anwendung des Natioirali- tatenprinzivs. Mit der Anftirchigung dieses Reformplanes wiederholen die Engländer mrr das Manöver, das ihnen so oft geglückt rst: sie brechen dem Herzen das Wort, das sie dem Ohr gegeben haben.
Die österreichisch-italienische Front.
Berlin, 17. Aug. Laut B-T.-MeÜmng aus Budapest weist der Pesti Hirlop in Bespocchrmg der jüngsten Vorgänge an der italienischen Front daraus hin. daß nunmehr an der Spitze der Gebnns-Heeresgruppe anstatt des Fveiherrn v. Eonrad der un- garisck^ ErH.nzvg Joseph stehe, der sich ip. den Karpathen wie auf der Höchstache von Toberdv als ein Heerführer von großen! Können erwiesen habe.
Der 5eekrieg.
Nem U-Boot-Erfolge.
, Berlin, 16. Aug. (Amtlich.) Im östlichen Mittelmeer versenkten unsere U-Bvote neuerdings etwa 15 000 Br.-R.-T. Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Zwei englische Torpedojäger versenkt.
^ H aa g. 16. Aug. Zwei britische Torpedo:äger, die den am Donnerstag eingelauienen Geleitzug begleiteten, sind bei der lleber- nahme des mtslaufenden Gelfttzuges torpediert nnd rxnsenkt worden. Es sind dabei 4 britische Matrosen umgekommen.
London, 15. Aug. lWTB.) Die norwegisck>c Bark „Mien- Neld" auf der Fahrt nach Rojkiavik, ivurde von eftreni Unterseeboot angegriffen. Tie Benurnnuug. die erst das Schiff verlassen nuifjtc, erhielt später die Erlaubnis, wicher an Bord znn'ick- zu kehren.
Kopenhagen, 16 . Aug. Das norwegische Ministerium des Aeßern erhtctt von der GesandtsckZLft in Loudvn die Draht- uachric^, daß ^die^ beiden ^norwegischeil Barkschiffe „Remonstrant
..Don", 990 bezw. 1060 Donnen, von deutschen U-Bootm im Atlauttscyen Ozean versenkt wurden.
^ ^ r u - 15. Ang. ,)Temp8" meldet aus Rio de Janeiro nach
der Agencra Amencana: In Rio kam der englische Dampfer „Ard- grange' mtt 28^L>cl>iffbrüchigen des italiLnischen Tampsers „Gui- deppe" an, der 200 Meilen vor der Mste bei Santa Catarina nach m Uprni äattx Xmmmmte twtaüt. Der itMMÄe
Dampfer hatte Buenos Aires mi: Getreidelird^.ug für Die Alliierten verlassen. Sieben Schiffbrüchige starben. Die lebeckebenpM- erkläoeu. die Bombe sei wälirenb des Ladens des Schices in Buenos Aires gelegt loorden.
Sydnev, 15. Mg. (Reuten) Vor der Küste sind wieder Mrnen augetroffcn worderu
Au§ dem Keiche.
Das Urteil im Prozeß Zrankfurter Zeitung — Lhamberlain.
--Yrankfurla. M., 16. Aug. In dem Pvo?eß der Frankfurter Zettung" gegen Houston Stuart E h a in be'rla i« wurde der Bxcklagtr ivegen Beleidigung im Sinne 8 136 R. Srr. G. ^ ^5^^0 MV .Geldstrafe b^w. .für je 10 Mark zu je einE Tag Gerangnis xxuulvlt. A-uf Antrag der Privatüäger ist inner- halb moes MLMutS Lxu- Tewn des Urteils in 21 deutsck^n Zeftuuc.en zu »nöö^nli.crM-'.. In der Urteilsbegründung wurde u ai. onsgeft?./cr: A^rn der BrNagle »4 kb.rvnf beschränkt hatte, zu sag^r, d»c Hvliwu, ba ,.F. Z. ' . g.>eigi?et, TeutsäLand zu
schädigen, -o laäxz das avr ^läcinungssaßerung ge,»ffe.l g-.^err die gcn^lcch nicht Vorzügen mar. A^r der Beklagte Hot mebr --gesagt J»i dem Demie „abzielen" in Verbind mg n»t bcn D, - houptaugen U^rt Fwchbefftz und flriitUM&Vn Einfluß liegt der Barumrf des Lwidesverratt Für düse Bffmuv.uug, die llnrill-e ins Volk gittragen hat, fyit -dvr Augekla-tto nicht den Schotten eines Beweises. Ans Bismarck Lnutte sich der A.cgeklagte nicht berufen, öa dieser ftn Namen einer R^göruwo lurnteirc. Daß ein Ausländer Emftuß auf die Haltung der „F. Z " gehabt har. ist nicht der Fall. Andeversefts konnte Fe.'ck-llang nicht getroffen werden, daß Chamberlain etners benu.ß^ V.r.oatfceß atfuqt habe Wohl aber hat er nicht erweislich mafrv Teiche behauptet und verbreitet Der Schutz vom § 193 nxir chm zu vecka ^n Gr hat fti dern Artikel die Interessen der ,,Varer!<vck^orr!ci' Mah^uehinien wollen, also fremde Jütrreffcn. Er ist aber resx einfaches Mtglidd der Partei, und einfachen Mitgliedern sbehl i*v Schutz des § 193 bot Wahrung der Interessen der Partei nücht Mr Seite. Bezüglich der Strafzumessung muß der Mcgeklagte mir ><stmderem Maßstabe gemessen werden. Don englischen Eltern c?Ä>ven, in einein englischen Admirolshause erzogen, ist er nachl^cr in deutsche ^rhältnisse gekommen und hat später das, was er früher geehrt, bekämpf!. Ohne sich deni Don nur s einer Derbeugnng gegen England auszu- setzcn, kann das Gericht sagen, cs mußte nicht straffchärfcnd sondern Ittasmildernd wirken, daß der Angeklagte geborener Engländer ist. In normalen Zeiten hätte er Freiheitsstrafe verwirkt. Heute, wo sich die Begriffe von Recht und Unrecht allgemein verwirrt haben, muß^ die Straftat anders bewertet welchen. Es kommt hinzu, daß sich gerade auch die freiheitliche Richtung, die Vertreter einer freiheitlichen Weltanschauung jederzeit gegen eine Freiheitsstrafe in solchen Fällen ausgesprochen tfyabeu. Es war daher auf Geldstrafe zu crkentten, (und zwar schien die höchste zulässige Geldstrafe — 1500 Mark — zirr Sühnung der Tat erforderlich.
Der Kaiser zum Flieserungriff auf Frankfurt.
Frankfurt a.M, 16. Aug. (WTB. Nichramllich.) SM. I)er Kaiser hat anläßlich des letzten Fliegerangriffes auf Frankfurt olgendes Telegramm an Oberbürgcrmeilter Vogt richten brssen:
S. M. der Kaiser- und König nehmen an dem opferreichen Unglück, das die offene Stadt Frankftrrt durch einen völkerrechtswidrigen feindlichen Fliegerangriff getroffen hat, schmerztichsteu Anteil und erftick-en Sie. den Hinterbliebenen der für das Vaterland Gefallenen und Verletzten allerhöchst ihr Beileid auszusprechen. Auf allerhöchsten Befehl.
Geheimer Kabinettsrat von Berg. Fliegerangriffe auf Mamcheim-Ludwigshasen. Karlsruhe, 16. Aug. (Priv.^el.) Heute mrcht wurde Mannheim—Ludwigshafen von feindlichen Fliegern angegriffen. Es wurde einiger Sachschaden angerichtet durch Bombenabwurf. Personen .wurden nicht verletzt.
Auch heute vormittag versuchte eine größere AnMhl feind- licher Flieger Mannheim—LudrviasHafen anzugreifen. Sic nm.ro«'. durch unsere Abwehrnlittel am Bonib-nabivurs gehimxrt. Dal^cn wurden Drei feindliche Flugzeuge aögeschoffen.
Der Kaiser und die Kölner Denkmäler.
Köln. 16. Aug. Dem Oberbürgermeister Adenauer ging laut „Köln. Ztg." folgende Drahtung aus dem Großen Hanptguar- per zu:
Seine Majestät der Kaiser und Költig haben erfahren, daß die beabiichtigte Einziehung der Denkmäler der drei um die Rhein- Metropole hochverdienten Kölner Burger von der dortigen Bürger^ schart schmerzlich empfunden wird, und haben eine erneute PrüfuTrg der Auswahl der zunächst für die Ablieferung in Frage kommenden Denkmäler angeordnet. Auf allerhöchsden Befehl
Geheimer Kabinettsrat v. Berg.
ES handelt sich um die Denkmäler von Wallraf, Richrrtz und Kolping.
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Berlin, 15. Aug. (WDB.) In Der heutigeic Bundesrats- sitznng wurde der Vorlage betreffend die Zulassung von Tabak- ersatzstoffen, der Vorlage betreffend die Fesffotzung des Zigaretten- kontingents für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1918 und der Vorlage betreffend die Neuregelung der Nebergangsabg.ibe für das in das Gebiet der Brausbeuergrmelnschaft aus den iricht Hierzu gehörigen Staaten und Gebietsteilen des deutschen Zoll gebiets eingeführte Bier seine Zustinrnrurrg crteckt.
Berlin, 15. Aug. (WV9.) fcer „R^ch^anzeiger" toe: öffentliM die Werleih'.tttg des Ordens Bour le mörite Mi Diaior Lange und eine Bebrnntmachung betreffend die Meldepslickü für gewerbliche Verbraucher von nnndesMis 10 Donnen Kc'Ue. Koks unit Briketts inonatlich im Sepvenrber 1918.
A«r Hessen.
Fliegerangriff aus Darmstadt.
T a r m st a dt, 16. Aug. (WTB.) D<mlr morgni gearn ’/.9 Uh. wurde die offene Stadt Tarmstadt von einer Anzahl ffinDkickiei' Flieger angegriffen. Tie Flieger waren gemeldet nnd die ?llar- mierung der Stadt erfolgte reckstzeitig. Einige Bomben richteten Materialschaden an Häusern an. Mehrere Bonckun nclen ans offene Plätze imd Sttxrßen, ohne Schaden anzurichten Neben eincheu Verletzten sind vier Tote zu beklagen. Der Feind verlor bei Meiern Angriff vier Flugzeuge.
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 17. August 1918.
Keine weitere Kleiderabgabe.
Durch verschiedene Zeitungen wird die Mitteilung verbreit baß durch die jetzt betriebene .Kleidevabgabe an die Reichst' llecdungsstelle etw/a der Bedarf eines halben Jahres gedeckt sei würde, und man daher mit einer Wieder ho litng der Kleide abgabe zu rechnen habe. Die Neuhsbekleidungsstelle er Hart den gegenüber, baf> die Wiederholung einer derartigen Kteidersamn lung für die Arbeiter nicht beabsichtigt sei.
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** Verbotener Absatz von Fruchtsäften. D Kriegsgestlff'chaft für Obstkonserven nnd Marmeladen verbiet durch Bekannttnachung vom 12. Juli 1916. daß Fruchffäste all Jahrgänge, einschließlich der diesjährigen Pressung ohne G nehmiMng der Gesellschaft von den Erzeugern abgesetzt werde Dabei nnrd darauf hingewiesen, daß auch die Kleinerzeuger, al diejenigen Presser, die jätwlich weniger als 20 Toppelzentn Fruchtsäftc nichtgewerbsmäßig Herstellen, an die Erzengerprei für Frnckch'äfte, Nne sie die Bekanntmachung vom 4. Februar 19l sestsetzt, gebunden sind, und zwar vorläufig auch hmsichtüch d Säfte diesjähriger Pressung. Iw übrigen dürfen diese KLave zeuget Fwuchtsäfte umnittelbar an Verbraucher Llaar qhjetzeu. kn ifi jeder Wejch:rvxrkcm.f verhotM.


