Danksagung
I
Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Hartmann, für die liebevolle Pflege der Krankenschwester und die zahlreichen Kranzspenden sagen auf diesem Wege herzlichen Dank
Familie Wilhelm Becker Familie Heinrich Forbach.
Altcn-Buseck, den 15. August 1918.
6005
Bekanntmachung
&ctr BettaudsLzisnabme sriibererCrnten an Früchten oder nn Mehl uilv.
Nach 8 76 der Rcichsgetreideordnuiig ist jeder Be-
hpr mi t ft Ql«.
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wohnet deS Kreises, der mit Beginn des 16. August 1918 Vorräte aus trüberen Ernten an Fruchten, d. s. Roggen. Weizen, Svelz «Dinkel. Fesen», Emer und Einkorn, Gerste, Hafer, Erbsen einschließlich Fnttererbfen aller Art (Peluschken), Bohnen, einschließlich Ackerbohnen, Linsen, Wicken, Buchweizen, Hirse, oder an Mehl aus Roggen, Wetzen, Svelz (Dinkel, Fesen», Emer und Einkorn, allein oder mit anderem Me-l gemischt, sowie an Schrot, Graupen, Grütze, Flocken, allein oder mit Nahrungsmitteln gemischt. fn Gewahrsam bat, verpachtet, sie getrennt nach Arren und Ergenftiuiern dem Kmwmunalverband anzu- zeigen. Vorräte, die mit dem Beginn des 16. August 1918 unrerwegS snrd, ftnd von den Empsänaorn unverzüglich nach dem Empfang dem Kommunalverband anzuzeigen. Dee Aruzergepüicht erstreckt sich nicht aus
1. Borrate, die bei einem Besitzer
Brotsslrei'de (-NgOgen, Weizen. Spelz lDinkel. Fesenj, Emer und Einkorn, auch in Mischung mit Gerste), b> i>»->ct««i Getreide «Gerste, Hafer), o Hülsem rächten iErbsen. einschließlich Peluschken, Bohnen, eftftchließlich Äckerbohnen). Linsen und Wicken,
,! Buchweizen uud Hirse einschließlich der aus der be- rreHen^en Fruchtart he^gesteSien Erzeugnisse «Mehl, usw.) je 50 Pfund nicht übersteigen.
2. Tiorräie »n au- den oben genannten Früchten Derne* stellten Err«s«i4ffen, die Vnrch einen Kommonalverband mt Händler, Jerarbeirer oder Verbraucher seines He- ziickes nach Maßgabe der für den .Kommunalverband be-
. hebenden Bestimmungen über die Verbrauchsregelung bereits llb-egr4-en sind.
Auf Grund dieser Bestimmung werben alle Personen, aut ok die vorstehenden Bestimmungen Anwendung finden, aufgewrdert, bis fwrtwteuS 20. August 1918 die nötigen Angaben auf der Bürgermeisleret ihres Wohnortes zu machen.
Wer die Anzchge nicht in der gesetzten Frist erstattet, oder wer wlffentttch unrichtige oder unvollständige Angaben macht, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu 50000 Mark oder mit einer dieser Strafen bestraft.
Gießen, den 12. Aucmft 1918.
Gr-otzbeessÄiches KreiSamt Gießen.
I. V.: Hemmerde.
.vorstehende Bekanntmachung deS Grohh. KreiSamtS Giegen brmg- ich zur öffentlichen Kenntnis.
Meldungen ftnd bis spätestens 20. August 1918 münd ltch oder schriftlich auf dem LebenSmittelamt, Zimmer 7 zu erftatten.
Gießen, den 14. August 1918.' 6108B
OberfrürgprmeifteT (Leöcmsmittelamt).
Hausfchlachtnngeu.
Bekanntmachung Großherzoglichen KreiSamtS Gteßen vom 10. 8.1918 betreffend Schweinehaltung (Kreis- blatt Nr. 93, vom 13.8.191k) tvtrd ausdrücklich hingewiesen. Schweine, die zur Hausschlachtung im Winter 1918/19 be- '«mt alsbald auf dem Städtischen Lebens-
mittelamt, Zimmer Nr. 13, anzumelden.
Gießen, den 15. August 1918. 6107L
Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
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Könitz, den 10. August 1918.
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VERKÄUFE
Nährmittel-Ausgabe.
Tie bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellten Waren für August \9\S können von Samstag den JJ; ö' M- ab gegen Vorlage des Bestellausweises zur Nährmittelkarte und Abgabe der Nährmittelmarke für August (8) in Empfang ge7winmen werden. Einzelne ab- -^elrenntc ^ Nährmittelmarken ohne den Bestellausweis Mür imgnltig und berechtigen nicht zum Bezug von Waren.
Es «rtsLlleu-
1. Auf die gelben Karten (A) 250 Gramm Suppen- faftriLrte.
2. Ans die raten Karten (6) 250 Gramm Grieß, 125 Gramm Krndergerstenmehl und 250 Gramm HasernährntÄtel
.3. A«k die dlarren Karten (C) 200 Gramm Graupen und 200 Gramm Suppensabrikate.
Mit dem 51. August 1918 verlieren die Nährmittel- macken 8 (August 1918) ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeitpunkt die Waren nicht abgehvlt hat, verliert den Anspruch darauf.
Die Aleinl-anbelsgeschaste haben die in Empfang getrommenen Nähnnittelmarken 8- (August 1918) zu fam- mcht mW getrennt nach Farben unter Beifügung einer 1 christlichen Mitteilung über die Anzahl der Marken an das Städtische Lebensmiltelamt abzuliefern. Tie nach dem 51. August 1918 nicht abgehvlten Waren sind dem Stadt. Lebensmittelamt bis zum 5. September 1918 schriftlich anzuzeigen. Nichteinhaltung dieser Frist, sowie Unregelmäßigkeiten bei der Abgabe lmben den Aussckstuß von der Nährmittelverteilung zur Folge.
Ter Kleinverkaufshöchstpreis für das Pfund Grieß beträgt 32 Pf., für das Pfund Gerstengraupen und Gerstemnehl 36 Pf., für das Pfund .Andergerstenmehl 76 Pf. und für das Pfund Hafernährmittel 68 Pf.
Kleinhandelsgeschäste, die die festgeseUen Höchstpreise überschrcnten, haben außer strafrechtlicher Verfolgung den Ausschluß von weiteren Zuteilungen zu gewärtigen.
Gießen, den 15. August 1918. 6110L
_Der Oberbürgermeister (Lebensnnttelamt).
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in den Händen japanischer Mädchenhändler.
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Fleischlose Wochen.
Nachen Bestimmungen deSKriegSernährungSamteSdarf
ln der M. n9. - 25. 8.18) Fletsch (non Schlachtvieh,
Pferden, Wild sowie Hahneiu» nicht abgegeben werden Es wird daher folgendes bestimmt:
§ L
Auf die Fleischkarte für die 34. Woche (Wochenabschnilt zu zehn V„ Anteilen) tverden an Stelle von Fleisch 2-/, Pfund Kartoffeln durch die.^artoffelverkaufSslellen ausaeaeben.
Aus Kinder-Fleischkarten (fünf l / v , Anteile) entfallen l 1 /« Pfund.
§ 2 .
Die vereinnahtnten Fleischkarten find nach Ablauf der .°r. Woche von den Kartoffeloerkanssstellen, zu je 100 Stück gebündelt, an das Städtische ^ebensmirtelamt, Zimmer Nr. 12, zur Nachprüfung einzureichen.
8 3.
Tie air, Kranke auf Grund der Entscheidungen der ärztlichen Brnfungsstette ansgegebenen Fleischzusatzkarten «durch roten Strich gekennzeichnet) behalten ihre Gültigkeit. Die Belieferung dieser Karten erfolgt am Samstag, den 24. dS. MrS. durch den Metzger Wenzel, Neustadl 48 während der üblichen Verkaufszeiten.
8 4.
Wurst aus unterwertigen Rindern kommt in der 34 Woche nicht zur Ausgabe.
Gießen, den 15. August 1918. 81118
Ter Oberbürgermeister (LchMSNÜtLelmnt).
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