würden zugtach die S&n> ^tsfayungen ariujanwr, um caafj für nunuhes G^i-er eure GnL- I fimmme zir erzielen, wodurch die erwähnten Fragen
rrn«wev^Zenommen einer ruhigeren Behandlung zugeführt und schtußlich lösbar gemacht wurden. Nicht minder
mutz eur e ständige Mitwirkung des Rrickdsvats inj Lnyet^nheüM des Ernährungs Wesens gesichert blei- dandelr sich hier um eine Existenzfrage der ganzen VkvölÄerung. Line ganz besondere ind> ummstchrabbore Bedeutung Jöti» dre Ordnung der Finanzen besitzen. Von der i vdy tT^i^ errergr^chnk !yrd raschen Lößnig dieses Pnobbems härmt das, <z<d*ttial Mer Schachten der Gesellsck-ast und daS Los jedes einzel- '“Jl Ebenso roird die ÜJUarirtuiag des Reich;-
ca& erherscht für das große Work des rrnrtschastlichen Wieder» auf breitester Basis. Ich habe hiar ebenso die Lchrfsung verlaßldaicr, okouomiuch'r, genmtkTr Vomprss-.^ungen für die gesamte Plwdick.'wn der Industrie, wie für dve so sehr beengte und be- drängte Landwirtschaft im -.Auge, wie mich die Wiedcrgewin- nurkg befrle>gerchec Lebensbednurwig^i für die ganze Bevöl- ^mg, «isdeso-ndore den Kroch die materiellem. Wirkungen des cT 1 ?* 5 betroffenen Mittelstand., und für eine sich'in den
Rahmen eines allgemeinen Wiederaufbaus einfügende Fortent- wuNnng der sozialen Fürsorge, wie sie das ethisch' Bewußtsein als Gegenleistirng des Staates für die aufopfernde Hal- tung der brnten Schichten an der Front und daheim mit Recht postuliert. Wir bringen den rnwrschiitterlicherr Glmtben an die glorreiche Zukunft unseres Staatswesens wie den festen Willen nnt, ferne reichen .Kracke für den Dienst feiner edelsten Zukunfts- zwecke zu sammeln. Wir müssen bestrÄ>t sein, die Grundlagen gemeinsamer vertrauensvoller Arbeit zu schaffen, die nicht ohne Offenheit und Gradl-crt vollbracht werden kann. In ^Es^r Richtung wenden wir urrs zunächst cm jene Gruppen die nach ihrer grundsätzliäi»m Steflrmg schon früher an der Seite des in schoersten Kämmen rnigenden Staates ge- ZE' 3 *?, lmd und halten unS die Pllick^en dieses erprobten Verhältnisses auch mrsererseits gegenwärtig. Wir Mächten abm auch - l en ™'r E a blehnende Haltung rinnehmen, wenigstens ren^ Matz von Vertrauen erringen, wie es loyale Gegner rin- zoll^ können Gerechtigkeit gegen alle, gegen M>en Bocksstamm und rede soziale Schicht muß aber der oberste Z* 1 " 0 * '22 und bleil'en. (Zwisck>en,wfe der ?lbgg. Fantz und A^l.' ist der deutsck-e Klurs? Lebhafte Gegenrufe der
^chectien.) Wir würden uns glücklich schätzen, wenn es uns der- Mmu wäre, ern Stück der Riesenarbeit, die die Zeit oor unserem uerwngl. gut und gediegen vn leisten. (Vielfacher Befall Der MiNifterpra;Lxmt wlw beglückwünscht.)
Das Haus begann hierauf die zioeite Lesung des Budqet-- ProvisornunS.
r^«t den L^rlust nrÄckärisch requirierter Räume utzht mit. Wir haben dre Bestätigung der Nichtig keck unserer Bersenkungsziffern ans dem Mknnp- emes Leiters des englischen S<hi fahrtsastn t^ ^L^.uy und der Berechrrung eines engl:schm Fachblatkes. Tie U-B^t-Ge;ahr,ist für unsere Gegner nicht bfritint. Wir dürsm der Zu kirnst mÄ Vei-wauerc entgegen se!>m. Tie Zusamme-iarbrit 'E^eriür den ll-Boot-Krieg erforderlichen Kräste verbürgt urrs den Eiioersolg.
U-BootS-Kreuzer „Kapitänleutnant Weddtgeu.
,i «J 8 ?/Jj n ' 26 ' ^ Wir Wrat, ist beabsick-tigt, den
U-Boots-Kreuzern dre Namen 0on brionders verdienten u "Boots-Kommandanten zu verleihen. So erlstckt einer der U-Boots-Kreuzer bereits den Namm „Kapckmileutuuuck Wed- digen".
Aus dem Reiche.
Haus Heinz Ewers in Neuyort verhaftet.
jewJQj-jJ i “/ 27, ?u^- Der ,Morgenluft" zufolge ist da deutsche Schriftsteller Hans Heinz Ewers wegen an^blichec deutscher Propaganda in Nerryork verhaftet worden.
Die Bestrafung der Mörder des Grafen Mirbach.
Köln, 26 JE Arivattelegramm.) Die Kölnische Zeitung weift rn einem Berliner Telegramm darauf hin, datz die S o w jet - re g l e r u n g be^mntliich tSühive für dcn Mord am Grafen Mirbach Z-nffcherte und mich nach d.m vorliegenden Nachrichten, crne gios^rc Anzahl LozlalvÄi'dlutionäi'e erffhpssen gwrdm seien., der <>usanrm«iHang Zwischen den Hrngerichteten und den Fvcher-ung, daß die Solchetrecherunc- ^ Sr^wchmg ausgche, müsse daher immer l1fe Za: betonerc, daß man noch immer dar- dufwmcke, daß die Regienmg Beweise takkraftigen Borgcchms znr
^ dann wird und kann die öffaltluche DhüWUng Deutschlands sich beruchiym.
Die Cholera in Stockholm.
,7^»f 1 ^ 2( L? Ul }- tSv .Tel. Dyrm,.) Die Cbvlera
V^nttletzt endgültig beslegt zu sein, nachdem sie v^r Opfer gefordert hat.
Japan und di« Tschechy-ek-waken.
London, 26. Juli. (WTB.) Das Reutrrsche Bureau Mitteilung erhalten, daß I apan den Vor- schlag der Berernigten Staaten, der t schecho-s lo w a k i- rn Sibirien beizustehen, angenom-
men hat.
Frühkartoffeln au» Holland.
33fr1 1 it, 27 Juli. Laut L. A. mrs dem Haag wurde D^Ts^.^^000 WaggonsFrühkar toffe?n nach Deutschland abgesandt wordm sind, wegm des eigenen m Hollaud die weite« Ausfuhr eingestellt ÄnchilgetEssen werden auch ntrftf die ganzen 50000 Dmmen Stei n-
/chnmen. Die gttgemeinen ^Zerhaud- Lungen über iwntaai WEnaustausch werden noch portgesetzct.
Der 5 eefrieg.
Nnre A-Boot-Erfolge.
Berlin, 26. Juli. (Amtlich.) Neue U-BooErsolgc im Sperracbiet um England: 18 000 Br.-R.°T.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Admiral Hvltzcudorff über den U-Boot-Nrieg.
tShv« ^ Berliner Karrest»adent der ..Köln
AÄ. halte mir UiNrrceduug mit dem Chef des Admiral^es V ' U'ÖMrf'frif'i: Der den Geancru
,CI ? Laderaum überschreite! bisher chatzmigswelse 50 M 1 11, .a r d e ». Ter euglische Schisssraam
^ um 18J°hrezurück g^dräug?
bau ^ t ’ desto sicherer entgleitet C'rglaud di> w«tchaftl,chc Führung. Um mrs Ja«rn und Am.-rila >aeiter. ^ im Turilhchmtt rund 360 000 BrRT
°^ s den Verband gebaut wurden. England
Kmif* Mtiö w-ssenschatt.
9W^,,5r 6ä ri r c st und jetzt. Viele Leute, denen die
mn-wvch-m in eine nt (Betbabe früher etrous ganz SelbswerstLndltches war, müsseir heute auf dieses Ber-
T m! Ja! A^lophisch genug veranlagt sind,
ffiriifÜ durch die Phantasie einen Seebad-
^ Iynt - man aber btc Erinnerungen Über die Lman, daß es eine regelrechte .0*?..Seebades. gibt, die brs in die vorchristliche Zeit
^ keineswegs, wie viele ^Jl l0b f rT ^ ^imnchrirng, sondern tchr haben daimt nur nrw Jahrtausende alte Tradition fortgesetzt Diese %I?tyl or lJl 7ur K flleMrrgs öfters durch ziemlich lauge Pausen
^ Ewneute ^lfschwung der Baderrtseng^ntlich erst währeitd der letzten Generationen { yioütox 100 Juhreii hätte in Deutschlmrd rin Mensch der ohne % X}>tt§> dn Seebad für längere' Zeit auf- Mtft, Itxöyt auf such bte Aufmerksamkeit gelenkt und als Sondc-r- lmg gegolten. Im grauen Altertmn ahn wmc ntmi sich bereits. b*r günstigen Wirkung des Seeklimas und Seebades bewußt wnm '"^^''^,Ansichteu ftegtc, bie unS haute mehr attz seltsam ersch-iuau müssau. «o glaubten ine Mt«, taiwre 8eil dab mar, mrt Bäberu im Enlzwass«: Aasautiosis, Wassersucht söggr
Ansicht bw Celius Wiirianu* feilte sogar iw Parade durch iw äaUcatt des salzigen Waü«L
Herr v. Hintze im Hallptquartier.
2 r^ Staatssesretir vm,
.V i n tze begibt sich demnächst ins Große Hauptauartier bem - box L ^k'lEn Reichskanzler Grafen v. H e r t l i n a bespve^chu^E E Vordergründe stehende außenpolitische Fragen zu
Zusammenschluß dcS deutschen Fi schein ful/r- urld Fischgroß-
handelS.
Aorgehen anderer Hairdrichwrige stckgend, hat sich tea Flschetnfuhr- limd Ftsä>großhandel, r.nmentlich Wich- mrd Süd- ^schlossen, um sich für eine bessere und
welchnaßigere Versorgung der BeErmtg mit Fischen snwie für die möglichst baldige Wiederrinschaltimg des Fischgroßharchels m reger Beteili nmg ans allen Trilm der^ob^-
E kÄV^ - a ? 22 ds. Is. in Duisburg per baird deuffcher Fisckiemsuhr- und Fi chgro .Händler e. V., Sitz D is-
^?«^"^ .^rdeii Er bez-E die Wahrneh'mrng und För- ^^'chg der wirffchaNlicheri. Interessen des deutsche Fi'ä»riniuhr- .Sr Ard allem für dir mäglickch bal- der Fgschnnchh. s>wie für eine uneinge- Ichrankte Wi<Lorzulastnng des lrnen Fischhandels eintredm.
Ueber Mmntzirrg mb Hrrftelümg txjn Schrotmühlen
des 18. Arm^orps vor rimger ^traff^ronmimcru vrrsch.ne V.-rorbnung i^^E vcn-i Ren^wg<«<ck^eorvnrkeii Dr. Werner ^«>^/^kmrzler erhobene Borstetlung ant ^rlej
^ i r?™ W^'treteuben GcrremWmmamdos
?.fr ma, l» e , Veranlassung tm Frsth- ch 1918 cstrichaulend er-
SÄrovnrHlen, zu tvnrn mich die in ^ «MW ab^edfnickte gehört, stellen eine
Eck diesem Gebiet geltenden Rechtszn- ^I^n sre insbesondere dir Hrr'rllirng und den Absatz
mm- Eue solckie Dersckiärstm^
war erstndersrckt, da ir't'w der Geltung der bisherioan V-rorH-
^.2? ?.^r ^-^twühl^n, die rin derartiges Verbot mit enU uufeS ^^t«ten sind, die die Lage
Hellene MöchickBrit, Ausnoh^/rwstdmi Be^ bot der Ueberlassmig imd der Herstellung m genehmigen ist dafür g^tragrm da st bei V-orli egen unumgänglicher sowohl die Herstellung von S chrot-
f n rx^ rei1 sotzteilen, wie auch der Absatz von solchen ermöglicht wird.
Fliegerangriff auf Of^nbvrg.
26. Juli. Vergangene Nacht wurde 6 und Umgebung wiederum van fe i n d li che n ÜWW J* nw^ 01 ^ ^worfen. Dem Angriff fiel eine tn T r lvurden schwer/ zwei leicht versetzt (Vin ^ ^ebäudeschcrden wurde augerichtet.
^.uigebuTig ist in Brand geraten. Auch Gerns- vergangene Nack>t das Ziel feindlicher ^wvrfeneu Bomben richteten jedoch keinen nennenswerten Schaden an. CS. Z.)
Aus Stadt und Cand*
Gießen, den 27. Juli 1918.
<• Auszeichnung. Lant^turmmann Georg Burk von hrcr erhielt tue Hessische Tupferstnlsmedaille: im Besitz des Eisernen Zlreuzes ist er schon längere Zeck.
^ vses svr Dr. Gmeiner f. Der ordentliche Professor
^ mcb. Friedrich Gmeiner ist ^L^^kheck vttschichen. Es geht mit dem Verstorbenen rat bekxb^r Lehrer m der Volllast der Iah« zu
^ i?reren Beterinärm-edizin manckMs ^ versprach. Sclwn früh trat Gmeiner
mit wissen sch?, stlichen Arbeiten, hervor. Be,oniders behmrdette er ^,^-r nrunen in rhrer Mvkuug auf den Tierkörver Gmeurer ist 1870 m München geboren, woselbst er Veterinärs und Hllmanmedizrn stnmerte, prmnovierte in Gießen 190 1 mm ^zUled. vet. und m MnAu 1908 Kurnj Dr. med. Nach seiner tierärztlichen Approbation 1896 war er Assistent und Bertw^ des Herzog Koburgiichem Hm- mrd Landtierarztes. 1897—1901 legte
Institut der damaligvi tierärztlichen Hock>jchule Mjiwchen d«i Grund xu sriilen mck Borliebe betriebenen Studien über Anwent»mg .und Wir- wrrg der Arzneimittel bei bai Haustieren. Im Jrchre 1901 außewrdentlicher Professor an die Landesnniversität ^ medirinisck)en Beterinärklinik zu- gleich über spezielle Pathologie rmd Therapie der Haustiere, all- gniietne Therapie und Diätetik vortrug und die pl>armazetttischen Uri'ungen leitete^ 1910 lourde er ordentlick>er Professor. Gmriner war .der erste, Dekan der im Wintersemester 1914 üctmn 5 rmedizmtfchen Fakultät an unserer Universität Seit Februar 1915 stand her Verstorbene als Stabsveterinär im Felde. In seinem Ui-tercichle wußte GmLriner durch geschickte Verbindung von M»rt und Bild feine Hörer zu fesseln und verstand es, meisterhaft dre Wissenschaft mit der Praxis zu verbinden.
K . ^^^^vltige polnische Bonbons. Eine auch an ?L^esse ergangene Warwina des Lodzer Polizei
teilweise festyestellter Verwendung von giftiger Oxal-Säure statt' Wemstein- oder Zitronensäure hat selbswerständlich keinerlei Bezug auf deutsche Verhältnisse. In der deutschen ZucLrwaren-Jn-i duslrie dürfen nur durchaus ein)vandf«ie Gvnußsäuren bemrtzL werden, durch die neuen Richtpreise für Süßigkeiten ist vom Krieas- eriiährungsamt für säuerliche Erfrischungsbonbons sogar rin Mindestgehalt von 500 Gramm Säure auf je 100 5bilogromm Ware vorgeschricben. Tie Vermittluiig der znm Säuern von Zuckerwarenf nötibkn Wrinstemsäure erfolgt in Teutschtand durch die Zuck^r- zuieilungsstrlle für das deutsche Süßizkeitögewerbe. Es besteht somit beim Genuß deutscher Zuckerwaren Gewähr für eimuaubfrete Ware.
Landkreis Gikßen.
i-i. Queckbvrn, 26. Juli. Die Sammürng für die Ludeiv- dorfffoende schloß hier mit dom Betrag von 122 Mk ab. — Der Gefrrite Ludnng Linkmann von Iper erhielt in den Marne- kämpfen zur Hessischen TavferkeckSnkedaiNe das Eiserne KVenz 2. Klasse. — Der Ertraa der Winterfrucht ist hier und iil der ganzen Umgegend ein ganz außergewöhnlich guter.
Hess N-Nassuu.
mr. Frankfurt a. M., 26. Jrcki. Im Maintnl ist die Ernte der K'örnerTrüchte in vollem l^ang«,. Rog-ten ist über alles Er- n-artlm gilt geraten. Man schock den Ertrag ans eine gnte Mittelernte. Arh.-en nnt scher 100 Körn-.nm sind teile Selwicheit. AnÄ der Weizen ist vorzüglich ausgeveift und ver/onckK ebenfalls eine durckmis zufrnderrstrilende Mittele.-te. Tie Gerste ist smvrit ein- gefrih en: hier ist d-r Ertrag geringer, da das O^trvide durch Lc^ernng au.s den . idern gelitdrn hatte. Die FrüMrtoffelernv« fat gleich'-ririg nnmitxt. doih ist der Ertrun gerc g. da die an- hütende' Trocken Heck Schaden hervocgeru^n lZat. Tie Späikartof- sri i köoncken zur vollen '--blsrripe und Ausbildung der K^roLen. ri:en längeren Re»-?n dunchrns veroagen Die Ansätze an den Ltöcken wrd bisher nocki wenig zirfrUmstellend Von dm Ori- fn’kü'.cn ergab der Rnp6 eine ho bkoerckne Ernte. Mohn, der ioem. ür tza k an gebaut lmrrrie, ergibt einen schönchen Ernteerirag. da die M ite durch dfe Tnx5-Hnt zu vasck, von statren ging. In den Wein- borgen iw. Nntermarntnl mrd jm Rh^riuvu ist der Sürnd t*.-r Neben» ein yorziiglicker. Heu und Sanenourm tritt Vanm auf, in der HockOrimer Gennrrckung in den Wrinberoen der Stadt FrWikfurt ^wde an einzelnen Stellen geringer Briall mit - hstau kÄ- gesollt. Vorausgesetzt, daß die Witterung günstig blecht, Linn mit einem «uchlichen Nsitte9hnbst gr^chnet
Gerrchtsfaak.
Drei SpionasefLkte.
Berlin 26. Juli. Folgende drei SpionasefLll« «e brncrien rn den letzten Tagen zur Wurd-ilirng:
Durch Urteil des KriegszustandS.wrichts in Hamburg ist der Schweizer Erwin Allermann wegen Landesverrats z» 12 paaren Zuchthaus verurteilt worden. Er hat mehre« ^nwnagcber-icküe Mit milstärisck>en Mchrickrien an mtf SchwriL-r «dvesse nmrfrtet, die für den feindlichen Nachrichtendienst bestimmt n»a«n. ^te Nachrichten ,vurden durch die Wackumkeü der Zuständigen L>rganc aufgefangen.
Durch Urteil das Reichsgerichts ist die Verkäuferin Earvline Jock mrs Marburg zu vier Jahren Zuchthaus wegen versuchten Landesverrats verurteilt worden. Sie war m Zürich durch seindlick^ Agenten verleitet tvo^en. mill- Larische Nackmchten aus Deutsckzlaud an Deckadressen in der Sl>wriz X 11 - s.Mwen. Ihre Berichte aus Hannover wurden aber von dcn zuständigen stellen aufgefangen.
Durch «chtskräfliges Urteil des Ol^erkrisgsgerichts in Würz- bürg ist der fahnenflüchtige Kanonier Karl Buchert zu emer Ge sam tzn chthaus stra fe von 12 Jahren, B-r- ^etzung m die 2. Klasse des Soldaten st andes, Entfernung aus dem Heere und Aberbemnmg der bürgerlichen Ehrenreckpe auf die ^auer von 10 Jabren verurteilt worden wegen Fahnenflucht LMrdesvwrats und Verrats inrlitärrsckier Gehrinmiffe. Buchert hapi or Holland, wohin er fahnenflück»tig getänden war, dein srind- X ^L ^'ch^chtendlenst gegen Bvrlchnng Nrittmlungen ül'er Front- verdaltnrsse und ande« geheime militärische Angelegenheiten gemacht.
und das gleiche galt bezüglich der Epilepffe. Richtig war hingegen schon bei den Älten die Erkenntnis der gün- oef S^klimas auf Lungenleiden. Bereits 5 Jahr- hundcrtc vor Christi Geburt bauten die Römer an der Meeres- ^ hailptsächlich zur Aufnahme Lungen- ^gar Seereisen nach Aegypten aus ge- M waren Nichts Außergewöhnliches. Ter Auf-
^ das Seebad zu einer regelrechten Mode ckelt. Die beoeuteildste Rolle in dieser Hinsicht spielte bald- ^ Straichwege rn kurzer Zeck von den Som-
mermllln der romffckien Aristokraten einaesäumt wurde. Man bc- sich aber danials nicht damit, Seebäder zu nehmnt, sotidern wurde Mich als Medizin getrunken, mtd diese «st- Äo^^rung hielt an bis mit dem allmählichen Znfawmen- bruch des Nerchts dre günstigen Vorbedingungen fite diese Mode {^> 0 »^. Im Mittelalter sariden Seebäder wesentlich geringe« Belichtung, sie wurden von den Aerzten nur gegen ganz bestimmte Lewen nnd.eigentlich nrrr in AnSnabmesällen befohlen. Hinaegeir U?te sich rmmcr mehr die Ansicht ans, daß Seebäder !>as wirk- die Tollwut seien. Diesem Glau-beu hnffnata man besorrders im FvmE^ch des II. und Lud»vig XIII.
Äeuri damals etn Hosherr otnr ein Edelfräulrin von einem Hund Imorde, den man als tollwütig verdäckstigte^ so war die a !L bie Kulk geradem etne Sclbstt>erstchidlickckrit. xer toahren Bedeutung des Seellimas war man sich aber lange Zeit hindurch nicht mehr bewußt. Ties besserte sich erst um die M»Le feg 2aLrhmck>ertS. aU die Gu&mei bk Sitte des
ArbtltLjiele der dentschen Landwirtschast nach dem Uriege.
Herausgeg^ben von Edler von Braun, Unterstaals-
sekretär, Prof. Tr. Tade, 5-auvtgeschäftsführer de- deutschen Lnidwirtschastsrates, unter Mitn-i: kuna einer ganzen Reihe theoi^etischer und praktischer Lan>- und Volkswirte.
II. Die betriebstechnischen Grundlagen der Land Wirtschaft
1. f^ie Betriebslehre.
-> j®*}! .E^iter Grundlage behandelt Dr. Burg, Leiter dev Zentralstelle für Sammlung lmidwirtschaftlicher BuchfühiungSer- gebnisse, Berlin, die Betriebsleh« als Faktor der landwirtschaft- lu^n Erzeugung. Als Leitsatz kann man über seine Ausfuhrnngenl ?obl setzen den Satz: ,,Ter Bauer faßt seinen Besitz mehr als Ar- oeitsstelle auf, die ihm den Unterhalt sicherstellt rmd die getvünscht« Unabhängigkeit gewährt." Daher ist bisher der Grundsatz der höchsten Kapitalscmsmchiing in bäuerlichen Betrieben vielfach nicht so sehr übertont worden als in anderen. — Bei der Einteilung deck Betriebsmittel unterscheidet er aktives Kapital (Vermögen), passives Kapital (Schulden). ^
Zweifellos ist diese Eirrtrilung ebenso wie die folgende in Guts kapital und Pächterkopichl anstatt stehendem und umlausendem Betriebsurpual wilsenschaftlich richtig. Ob sie in einem Handbuch für den Prakttker unbedingt empfehlenswert ist, bleibt dahingestellt,
^^ >IC Möglichkeit bestände, daß das Verständnis unten cheser Nr-ueintrilung leidet. Ob sich eine GutSbeschreidung, ein Betriebsplan und ein Geldvoranschlag in allen landwirtschaftlichen Betrieben nach den Vorschlägen des Referenten einführen sasstn rmrd, scheint zweifelhaft, werm auch die Berechtigimg dieser Wünsche ohne weiteres anerkannt werden nmß Die von Burg vorgo- geschlagene Wirtschaftsberattlng ist zweifellos für viele Z>'trieb« iunl^L'rngt notwendig. Ob diese Wirtsck>af!sberatung aber st ltt.cht und olynt weiteres überall durchzuführen ist, dürfte nnt Rücksicht auf den Personalmangel nach den» Kriege schon fraglich >em, bri'onders desl-alb, wril gerade für die W,'rtschis!sberatungl
Seebades in den noch heute beste he:rden Formen wieder zu Ehren brachten. Tie rigentliche Grmidlalxe bildete eine im Iah« 1750 von Dr. Charles Russell In Oxford veröffentlichte Abhandlung! über die günstigen Wirkungen der Seebäder, in der zum erstenmal genaue „Regeln für rin rationelles Baden im Meere" ausgestellt wurden. Die ersten Seebäder in diesem modernen Dinite waren in England die heute noch beliebten Badeorte Margate und Deal. DaS erste europäische Land aber, das diesem Bieispiel folgte, nxw Deutschland. Als Pionier auf diesem Gebiet trat der Pastor Janos hervor, der im Jahre 1785 die Errichtung eines Seebades ans der Jniel Juist bei Norderney vorschlug. DLan wlgte dar daum- tt gen An regung zwar nich^ doch ivar durch sie s-Ür den nächsten/ Verfechter deutschen Badelebens, Lichtenberg, der Wog geelmet. In seinem Göttinger Tasckienkalender des Jahres 1793 setzte sich Lichtniberg sehr energisch für die Einrickieung her Bäder an dev Nordsee etn, es gab zwar immer noch viele Gegner, aber nach längerem Hin und Her drang die Idee durch, rmd im Jahre 1794 kmmte der Rostvcker Profe,,or Vogel die Errichtung d<'s ersten deutschen Seebades ankundigen: es war das Bad Doberan cm fcec OMse, das mit Hilfe dss HovMg- wm\ ri^rckl«^ crSfhKt mürbe. Dieses nach ntöbemr,t Begriffen erfte beutfebe Seebad bestand in der .Haicht'ack-e aus einem großen Gebäude am Strand, m dem 11 Bäder, kalt und warm benutzbar, zur Venügun-g sbniden. Außerdem lagen am Strmide einige Badeboote mit ein lenkbaren Kästen. Eiinge Jahre später tvurde auch dafür gewvgt, datz man sich im freien Meere tummeln mck» mm begann dck Mite des modermm dcutscheu gw^jeW pJw


