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Der Ejetzc««r Xx^tffct erscheint »ä«ltch, autzec Sonnlagr. Vellaaen: rietzener^amlNendlütter; Krctsblctt

für t*n Kreis Sietztt.

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168. Jahrgang

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Zranlsntt «.M. U6S6

Freitag, 21. Juni W8

Bsnkverkehr: Sewerdebank Stehen

3wMing5n,»dvr»ck u. vrrlag: Vrühl'sch« Uni».-Such- u. Lteintm-Srrel R. Lange. §chMIrimng. Seschästzstelle ». Druckerei.- Schulftr. 7.

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MTB.) Großes Hauptquartier. 2Y. Juni. (Amtlich.)

Heeresgruppe KronpriuzAupprecht.

Fast an der ganzen Front nahm die Tätigkeit des Fein­des abends zu. Das Artilleriefeuer lebte auf. Starke Jnfan- terieabteillmgen stieyen in zahlrrAzen Abschnitten ersten un­sere Linren vvr. Sie wurden adgenncsen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Erneute Versuche des Feirides, nordwestlich von Cha teau-Thierry über den Clignon-Abschnitt vorzudringcn, schei­terten in unserem Feuer. An der übrigen Front blieb die Gefechtstätt gleit in mäßigen Grenzen.

Heeresgruppe von Gallwitz.

Südwestlich von Orues wurden kräftige Vorstöße des Feindes adgewresen. Zwischm Maas und Mosel drangen eigene Sttlrmtrnppcn tief in die amerikanischen Stellungen bei Srrchr^rey dn unö fügten dem Feinde schwere Verluste zu.

*

Hauptnimm Berthald errang seinen 36. Lustsieg.

Der Erste Generalquartiermeister

Ludendorff.

*

Der ASeudSericht.

Berlin, 20. Juni, abends. (WTB. Amtlich.)

Nördlich von Albert, südwestlich von Noyoir und nord­westlich mm Chateau-Threrry find ftindlichc Tcilangrifft un­ter schweren Verlusten gescheitert.

Kaum hat Wniar Law, das Mitglied des englischen Krregsfabirretts, den Mund geschlossen, so fliegt uns schon wieder ein britisches Pamphlet auf den Tisch, das als Aus­zug einer Broschüre Lord Greys über den Völkerbund in der Hetze gegen Deutschland seine Dienste tun soll. Lord Grey ist tot, seine Politik gehört eigentlich zum alten Eisen, daß seine Polemik gegen Deutschland trotzdem lärmend auf den Markt geworfen wird, beweist wieder, wie recht der Kaiser hatte, als er sagte, es handle sich um einen Kamps der Weld- anschauungen. An der neuester Kaiserrede messe man diese Anpreisungen einesVölkerbundes" durch Lord Edward Grey. Im wesentlichen sagte er:

Die erst« Bedingung ist, daß der Gedcmve mit Ernst und lieber» Mrgmrg von den Leitern der Staaten pl einem Teil ihrer prakti­schen Politik gemacht rck'vde. Bei Wilson sei das der Fall, und das genüge schon, um dem Gedanken des Völkerbundes neues Leben ein-uhauchen. Wilson und sein Land Hütten den größten Vorteil, daß sie dis Aj^ril 1917 als Neutrale den Krieg beobachten lömttert. Dab-ei kamen ,ie zu gewissen Scistüssen. Der eine war, daß, tvenn die Welt vor Katastrophen behütet werden solle, sie sich an dem Kfriege mit Deutschland beteiligen müßtm. Der andere war, daß, wenn die nationale Freiheit und ihre Zukunft sicher sein sollten, dies mrr nröglich sein werde, wenn ein Völkerbund istegründet werde. Daraus diirse man nicht folgenc, daß die übrigen verbündeten Regierimgen nicht zu dem nmn- liehen Schlüsse gelangt seien. Wir haben sortresttzt für das nämliche Ideal nationaler und nionschlicher Freiheit gekämpft tdie die V»7veimgten Staaten. Aber wir kämpften auch uni die nationale Existenz Europas (?), und alle unsere Gedcucten hal-en ssth auf den Mderstarrd getreu die unmittelbare Gefal/r konzentriert Nichäsdestvweniger wurde tvenigstens in England der (bedanke des Völkerbundes herzlrchfst begrüßt. Mrdererssits widersctzt sich die Milttärpartei in Deutschland jedem derartigen Ge­danken und rmrg sich ihm lmderietzen. Sie beanstandet jebe Ein­schränkung der G«vall als verhängnisvolle Sckjädigcmg deutsck>er Interessen. Für jte enht es keine andere Sicherl/eit als dic> jenrge, welche ans Der Gewalt berulst. Solange deshalb jene Partei m Deutschland die Ober^rnd behält, wird Deutschland sich den, Völkerbund wroer.etzen. We die Leiden, die die deutsche Bevölke­rung dadurch zu ertragen hat, wird sie schließlich zu der Ueber- -engung bringen, daß dre Milltchpartei, ihre Politik und ihre Ideale beseitigt werden müssen."

Der öfierreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien. 20. Juni. (WTV.) Amtlich wird rnrlautbart:

Die Schlacht in Venetirn dauert fort. Der Feind erwiderte den Fall des größten Teils der Piareftvnt duni; heftige, mit zäher Ausdauer geführte Gegenargriffe. Um rm tere neue Stellung am Fo se tta-Kan a!. an der Bc.hm OderzoTreviso und auf dem Btontello wurde er­bitten gerungen. Im Montrllo-Celüudc sLeigerte sich der Kampf mittmter .zur Heftigkeit der großen KurststMchten. Die Italiener trieben ihre Sttrrmkolsnnen stellenweise stchs- mal vor. Große Vnftuste zwangen den Femd zu regellosem Einsatz seiner Reftri?rn, die er diviswns- und regimenienreise in den Kampf warf. Alle seine Anstrengungen waren ver­gebens. Die Heeresgruppe des Feldmarsthalls tron V o r o t = uic behauptete nicht nur restlos erkämpfte Linien, sondern warf mit den Divisionen des Generals der Jnfunwrie Ba­ron Schariezer die Italiener südlich der nach Trcvißi führen­den BÄhn lveiter gegen Westen zurütk.

AiAh südöstlich A s i a g o liefen die Jtalinrer abermals und Mit großenr Mißerfolg wie an den Vortagen Sturm.

Besonders rühmerw wird in Lruppe-ineDungen der Mitwirkung der Sch lacht fliege r am Kampf- und Auf- ttürungsdrenst gedacht. Von unseren Kampf-liegern errang Hauptmaun Brunowsky den 33. und 34., Oberleutnant von Linke-Crarojord den 25., Oberleutnant Fiala den 23. Luft- sieg.

Der Chef des Generalstabes.

*

Jtaliel^iMrcr Bericht

vom 19. Juni.

In der Nacht vom 18. Juni Und am gestrigen Tage griff der Feind vorn Plateau von Asmgo bis z.nn Momellv nicht wieder an. Teilakrionen niurven in den Gegenden d«Lk Monte i^rappL und des Montello glatt abgewiesen. Wir unternähmest Vorstöße ans denr Plateau von Afiago, wo Abteilungen der Alliierten einige ^utzmd Gefmigene und zwei Geschütze eßrbracl)Len urrd durch un- gewöhnlick»en Druck feindliche Vorsprünge südlich der Eisenbahnlinie Belluruk beseitigten. Unsere Artillerie ließ durch ihr mörderisches Kvtl^>H>t rat io ns seuer die längs der Schlacht- lsZie sich aufhaltrnden oder htrller der Front in V«oegimg befind- lachen Massen rricht zur Rrche krirnuen. An der P i a ve war der gestrige Morgen ruhig, ab« am Nachmittag nxßtrc die SchLau'-t to&lBnb «ufgencmnncn. %bau feindliche Vrrsuche, ansdas rechte User des Flusses von Soac Andrea nach Eandeln Überz«- setzen, wurden t«ereitelt.

An den Flußdämmen * zwischen Candeln und Fsffalta setzte der tapfere Widerstand der Unsrigen den Gegrver auf eure harte Probe. Hierbei brach der Elan der Feinde an der unerbittlichen Tapserkert irnserer Infanterie zusammen. Der Kampf war aus breiterer Front im Abschnitt von Fossalta, südöstlich von Meoto rrnd nördlich vom Capo Sile ebenfalls heftig. Der Feind ver­teidigte sich verzroeisÄt mrd jeder Zoll Boden war der Schanplatz ernesepiscl-en Kampfes", an dem unsere Fluazarge und die unserer Miierten teilnahmen, wobei sie 15 000 Kilogramm Ge- schope wrd 10000 Maschinerlgeivehrschüsse auf die txr.i den feind- lichen Truppen gebotenen verletzbaren Ziele abgaden, da narnenstich die feindlichen^ Truppen in erig besclTränktem Raume auf dem rechten Flußustr eingefchlosüm waren. Die erste S'.urmdiVision, die dreitzigste Jufarrterredünsion, die Brigade von Vollano (217. und 218. Regiinent) und diejenige von Caserta (267. mw 268 Re- Aineny verdienen wohl die Ehre einer besonderen Erwähnung Di e S ch lacht dauert mit Erbitte cm n g fort und bei' <yeinb kümmert sich, um einige seiner anfänglich erzielten Erfolge zu behaupten, nicht um seine ungeheuren Verluste, die ihm un,er Gewehrfeuer, unsere Geschütze und unsere Flieger seit fünf Tagen unaufhörlich oerbrrngen.

Die 'Zahl der feit Beginn der Schlacht cingebrachtru Gefan­genen belMpt sich <mf 9011. Mehrere Geschütze und Hunderte von österreichischen Maschmengeivehren blieben in unserer Hand Tre^ Zahl der abgeschvssenen Flugzeuge erhöhte sich ^rus 50 Nur zwei unserer Apparate oder der unserer Miierten siicd nickt zurückgekehrt.

turrrflpe Bericht.

Konstantinopel, 19. Juni. DagesberiM Palästinr .un Küstengebiet stelk^eise ge,1eigerte AEerietattz reu L« Beschießung Jerichos und der stnldlstüen Trn rm Brückenkopf 'westlich des Jordans wurde von uns for gftetzt. Vorstöße unserer Abteillmgen gegen die Ivrdan-Mündm ^wchkn mtt stücküchM Postiettvrgen starker Kava erre d,e mit dem fluchtartigen Rückzug der Ena ^ud.er endAen. Erna.Anzahl Gefangene, Waffen und Kriegs material wurden eingebrasslK. ' ^

freie und den Schiffsraum der Entente, wobei bestrrd^r- schwer ins Gewicht fällt, daß die gewaltigen Menschen- v e r l u st e neue Aushebungen und Wehrpflichtgcsetze ersvr- oerten, die den Stamm der zur Verfügung stehenden Ar­beitskräfte in hohem Maße verringern und den kargen Schiffsraum der Entente mit den Ersatz- und Materials iransporten immer mehr in Anspruch nehmen.

Die bisherigen Ergebnisse der deutschen Offensive.

Beplin, 20. Juni. (WTB.) Infolge der schweren Mißerfolge und der getvaltigen Niederlagen während der dreimonatiger- deutschen Offensive im Westeal vom 21. Diärz bis zum 21. Juni verlor die Entente an ^Gesangenen, Ge schützen, M a- schnengelvehren und Gebiete folgendes: In der großen Schach- Ende März an Gefangenen über 94 400 Mann, infolge der Nieder­lage in Flandern 30 575 Mann, bei den schweren Schägen an der Aisne und der Oise über 85 000 Mann, in Summa mit den in d« Zeit zwischen den großen Kampfhandlungen geniachten Gefan- g e r\e n über 212000 Mann allein an Gefangenen, An Ge stchü tze n verlor die Entente im Westen an der Somme über 1300, in Flandern über 300, an der Aisne und Oise über 1200, in Summa 2800 Geschütze. An Maschinenge',vehren v rlorer- die Engländer und Franzosen sowie ihre Hllssvölker an der Lo.mmL Und in Flandern 5000, an der Aisne über 2000, an der Oise übep 1000 Maschinengewehre, ür Summa mehrals 8000 Maschi­ne rjg<e we h re. An Gebiet verlor die Entarte an der Somm«! 3450, in Flandern 650, an der Aisne 2470, er.* der Oise 250 Quadratkilometer, in Summa 6 8 2,0 .Quadratkilometer. Dieses Gebiet umfaßt nichtigste strategische Verbindungen undk äußerst fruchtbare Landstriche. Demgegenüber beträgt der Raum- jgewnm der Entente in >den großen Kämpfen . r vergcr*gener- Jache an der Somme, tei Ärras und in nur C61

O/uadratkilometer eines völlig zerstörten und wertlosen Gebietes. In dem 6820 Quadratkilometer großen Gebiet, das die Entente im Wechdi innerhalb dreier kurzer Monate verloren hat, befinde^ sich allein im Sommegcbiet 52, in Flandern 37, an der AiSnet 7 Städte mit über 1000 Einwohnern.

Clemencean- Stellung erschüttert.

Bern, 20. Juni. Popullrrre du Cerrtre meldet, drrß Clämenceaus Bemühungen, Briand und VaNhvu zum Ein­tritt in sein Kabinett zu bewegen, gescheitert seien, weil beide abgelehnt hätten. Man spreche wieder vom Sturze C l 6 m e n c e a u s. Bricrnd imb Barthou rivalisierten um die MinisterPräsidentschaft. Ihre Einigung zu einem gemein^ sauren Kabinett, um Pen dritten aus denr Felde zu schlagen, sei aber nicht ausgeschlossen.

Ans dem englischen Nnterharr».

Amsterdam, 20. Juch In einer ergänKe^rden Melduna über die gestrige Unterhaussitzung .stellt der Londoner .^Korre­spondent desMgerneen Handelsblad" fest daß die Ucdersicht, die Bonar Law über die nchitäi*ische Lage gab, !Üch! sehr optimistisch war. Trotz seiner ermutig<nrden Versicherungen, die in bem Augertblick, wo sie ausgespwchen wurden, befriedigend klangen, wurde im weiteren Verlauf der Debatte die Fr>: xwungj der Mrgeorduewn Walter Roob (lib.) und Page Croft (llnicmist), toelche von Asquith kräftig urrterstützt wurdr-, auf e i n q c 5 e a b e r i Aufschlüsse über einige sehr beunruhigende Ereignisse der lebten Monate mit viel SyrnpaLhie begrüßt. Außer dem unge-^ wöhrklich ernsten Trnc, in deni Asguith über die allgemeine Kriegs^ läge sprach, locx das BemerkenÄverte in seiner ernbr-ucksvollcut Rede der Nachdruck, .mit dem er eine aktive Politik gegenüber Rußland verlangte uno sagte, man dürfe Rußland nicht wie einen Faktor behandeln, der nicht mehr in Frage komme. Eine solche Politik rvürdc kurzsicyrig (sein. Die Alliierten müßten ftcundi schaslliche Beziehungen zu Rußlano an knüpft n mrd zu dftsem Zweck alle Mittel der Diplomatie aufbieten.

Die Negierung rauöschüffe in England.

Rotterdam, 20. Jrrni. Der N. Rott. Emrr. meldet a,iS London: In der gestrigen Un ter haus sitzung stellte Bonar Law die>eutimg der Ver'äirderung, die die Bildrmg eures neuen ministeriellen Komitees mit sich bringen würde, als ge- ringfügig hin. Er sagte, es handle sich lediglich um den Sbusba^ des bereits bestehenden Systeurs. Es bestehen schon drei solcher Komitees, nämlich das .für wirtschaftliche Angelegenheiten, eines zur Entscheidrrng von .Rangstreitigke-iterr -wischen den einzelne« T^-partemmlts und eines für die Kriegs Mhricng irn Osten.. Bonar Law verteidigte die jetzige Rogiermigsmetlivde durch ein Stck&h kabinett und wollte von einem gl euft>e stell len Kabinett mit großen Befugnissen in einer pvlirischm Angelegenheit nichts imffen.

Im Oberhause erklärte Lord Curzon, daß das' Mirri- sterkomiter für innere LlmgelogenheiLen wenn nötig auch dag R-eckt haben tvird, iin Nanren des .Ealänetts Beschlüsse zu fassen. änderen Komitees hcngcycn würden politische Fragen von größerer Tragiveite dem Kriegs kabinett überlassen.

ES ist doch klar, worauf Grey wie alle artbwn Eng­länder ausgeht: Die britisch-amerikanische Weltherrschaft soll dieGrundlage" des Völkerbundes sein. Man will die Völker in denGötzendreust des Geldes" cinspannen und sie aus- nutzen pi: ote ^ntcreffen der britischen und amerikanischen Herrenkcafsen. Wrr Deutsche sbcrnden dvcffer sehr weit gediehe­nen Weltherrschaft noch gar so störend im Wege, 'deshalb wurde der Krreg gegen mrs geführt. Auch der Dümmste in Deut schlan d wird merken, was uns zugemutet werden soll: Dre Entente hat sill> bereits durch einen Völkerbund, unsere yeuttgen Gegner, die wie der Sterne Chor um die Sonne p.ch stellten, vergrößr-rt: worin wir uns untenverftn, werden Ar auch des Vorzuges teilhastig, einenVerständigungs- frred^r mögen Wrl,on urrd Lloyd George nillft mit uns. Der Kaffer hat Nwhl recht: es muß bis zur Entscheidung wei- ter^ekämpfttoerden, und diese englische Weltanschauung muß

vre ^age m weflm.

fptnsP/ r ^0. Juni wurden

feuldüchen B a hn ho fe von A hee le und G o d e w a e velde, oesgleichen die Bahnanlagen von Amiens d schweres deutsches Feuer bcchosftn. Deutsche Slu rompagnren drangen am 19. Juni morgens nordöstlich A^cheprey in den Remiereswald ein, stießen zum ' Ls SU des,eil Südrand vor und fügten dem anrerikanis Gegner schwerste blutige Verluste zu uird nahmen ihm sangene ab.

S. r ^ Sv'r?^' 3mti. (WTB.) Während dreier Moi Kutscher Offensive vom 21. März bis zum 21. I hat me Entente außer den in den deutschen Heeresberick ^nreldelen gewaltigen Veutezahlen das gesamte gebaute Matemal an Draht. Holz, Eisen, Beton, Telepf gerat, Feldbahnen mit gefüllten Depots, Zeltlagern, ^ aden und dergleichen auf 270 Kilometer angcgrifft Frontbrnte verloren. Dieser Verlust allein beziffert sich Millarden. Die Nenbeschaffung dieser Matrrialmassen st auss neue die schwersten Anfocderunqen an die Kriegsiv

SpanieirS Politik.

Madrid, Lv Juni. .(WTB.) Meldung des Wiener Kvrn> spvndlmzbUrorrirs. In der aeltrigar Sitzmlg der Kanimec er- ?lartc der Ministerpräsident Man ra geieg«ttlich der Debatte über die M i l i t ä r r e f o r m , daß Spanien alles daransetzen müsft, um die Oberhand Über sein Terriwiimn wirklich zu garaüi eenen. Das Land müsse aus. eigene Kraft bairen, rmi int Falle ef ttv.cnes ohne fremde ^)ilft dem Joindc enlgegengatteten und seine (Z-re^frr selbständig verteidigen zu küimen. Ein wehrloses Spaniert würde seine Unabhängigkeit als Nation infolge der stets an 8 e , utung zw .nehmenden Lage wir Eingang da) Mittelmeeres einbüßen MaurA erinnerte sodann an die Rechte Spcncrens aiff Marokko und ührde aus, daß dessen nördliche Küste notwendigerweise dein spa- mschen Elnfluß unterstehen müsse, da sie im gegenteiligen Falle Aon eurer fremden Macht besetzt Iverden würde Bezüglich der Meerenge von Gibraltar erklärte Maura, daß deren Beherrschu na für die Nation eine Notwendigkeit skr, und daß sich Spanien chff seine künftige Mission gebührend borvernten müsse, um ün gegebeuen Augenblick seine diesbezüg­lichen Reclstc enffprecheild geltcacd nmdjcn zu können.

__ y Madrid, 20. Juni. (WTB.) Mellmng des Wien« K. K. Telegraph-KvrresPondenzb:irx>rus. Ais Grund der L<fflimnam- gen des ulrzltch veröfftullichten königlichen Dellets kann zur Be-