Die ..»elch«regici-«ng" Sns,l«nk>,.
,_»ftterbjm, 19 3um. MTB.» Wir- der „Niao« Rvw-r.
dusche Cpvemrt irnS Lvntrar trau 18. Juni crfül/rt, rack die Sit» iwt6n^uütc& am 19. J>mi brat Oberhrasc iprm BeMntz «er bie äenienrag bcr mmftmeOen Ocffmiictrai (Einrichtung eut« befcnbram Jtfcbinet« oder eines Sbirutrti tra. ffiinX fi?
b-r-nntgeden. Noch der «N **e(e Änderung ganz m bet Schatten qcfteHt bwh w C «ESt ^ntbcniTi^bw vorbereitet wttfl nämlich
drrrch Ted nähme der Überseer chm Rcgrerungm an der Verwaltung der Rerchsangelegenhetten. ^
Er« HandelSablvurme« Schwedens mit der Entente.
19 . &mi. (WTB.) Amtlich nrirb aon-efbet- Seit Dezember 1 ^17 Derhandllrngen über ein Handels-
«P** 03 und Großbritannien, '^ren urrd den Merernrgbcn (Staaten andererseits geirrt nwroem Trew VechEmisen haben jetzt z-u dem Ergebt Mlrcnen sich verpflichtet haben, für Schveden
<' '■> r - • : '— r ~ ^ *~vi i^xlhu, itu. ouj!(7ei>eu
Vir J ml %i bcTl vv^derien Umftfeai ausrrich-ndei^ Mm-en^vk-ver^ger Waren z-u irlrLch'ern, r^' Brotgetreide Futter-
rSrkisthe Armee schneide wieder einmal den Engländern den Wea l^ium ivieder m Perl «n antreffen, Tiudjöem sie chnm seien U 2 id m sv^iopotxmrien nnö Potchtrna begegnet
Da- neue bulgarische Kabinett.
J?** U ^ Auch- (WTB.) Meldung der Bulgarischen Telegraphen-Agentur. König Ferdinand hat Malinow mit der Bit. düng des Kabinetts beauftragt. ' ou
n-t r rY 1 >“ 7 , öv ' <2-rnlliegrerun-r?u j-iinn
Ociublcch, Salpeter, PlZvsphor. Sch^f^i die Ndebrza^l antx> ^r sur das Wichchaftsleben Schwedens nolivendiger Waren Ms Gegenleistung für dieses Entgegenkommen hal-en die Allirer- tmnstz tMipliachlch Mrsfld-.rngen, teils auf die Turner des Llb- ttrrronei.3 schwedische Schiffe teicfamü mit 400 000 Tonnen m ^u^u, davon M 000 Domven für die Falwt durch Gefahrzone, teils die Zusicherung eines gewissen ^lnteils mr der Eilencrzausjuhr aus Schaden Ml die Ententemächte und teils hinreichende Kredite m .Schweden für den Einkauf schvedisck-er ^en, so lang ^s VerlKstnis zwischen dem britisck-en Pfund und der sa/.vedisüien Krvrre <das jetzige außerg-.'wRmllche bleibt. Das /lbWmmcu gilt lmls auch dafür, daß im Zusanrmeiihang mit der vb^r erwalmten Zuftlhr nach Schnöden gewisse Maßnahmeii ge- ttwffen wer.vn, um die Airrsmhr der genannten Waren wie auch Mcher, die mtt ihnen gleich^stellt werden können, aus diesem ^ ^ genann.ttn 400 000 Tonnerl sind dre 1OO 000, tne durch das genannte Modus vioeubi-AbSommen üb-er- lafsen woLen^ wavm ernbegvifsen. Durch das jetzt abgeschlossense WbLrmnm ,mrd Schweb-nr die Mögsichkeit gegeben, ohne seine ÜQr^ale Lteslung aufz-ngeben, der Bevölkerung die Warm zu verschaff!, d-e unumgänglich notwendig sind, damit die Botks- gesimdleit mcht durch Lebensmittelmangel Srhadm n^hme, und die ersvrocrlrch sind, damit die für das Land wichtigen Geiverl'S nicht wegen Mangels an Rohstoffen ganz- zum Stillstand kommen Eme j^vvci? Menge Brotgetriche ist schon nach Sclsweden imtevnegs BerschimQie andere Wareir, früher eingekauft, 'werden infolge des Mommears sofort zur Einfuhr freigegeün.
DEe deutsch-holländischen Verhandlungen.
^ derlin, 19. Juni. Zu den Verhandlung en zwischen WTn U ^ ö ”^3 n ^ öol la nd erfahren wir, daß endgültige Abmachungen bisher noch mcht vorliegen. Nach dem Verlaus m Lolland geführten Beprechuargen ist aber anzunehmen daf !!! rrachster Zeit ein beide Teile befiredigendes Ergebnis lmben Xl l ^Handlungen betreffen den Seeoerkehr zwifthm 5>olland mid Slandrnavrm und dre Ausstellung der lneriilr we-rdrgen (^leitscherne. Sie hoben den Zweck, rin? CwleichteVung der mr^^oungdes lwll andis cksen Volkes mit Rohmaterialien unter ff^ng der Interessen der deutschen Seekriegführung herbeizu-
Zar Nikolaus in Moskau.
Berli n, 19. Juni. (Priv.-Tel.) Ter „B Z. a M" imrt) ait§ SLochwlm gemeldet: Zar Nikolaus ist jetzt mit secher^E
Troekftra von England der Paß verweigert.
Rotterdam 29. Jüni. (L. %.) Ter N. Rvtt. Cour, meldet: Veicke wurde Adr. Troelstra mitgeteilt, daß die e ng l i sch>e keinen Paß für die Reise nach England aussteue. Tr. Twelstra wird also nicht an der Konferenz mit der englischen Arbeitervnrtei teilnehmen rönnen.
Eie Knute Wilsons.
Bern, 18. (WTB.) Bezeichnend für die drakonische
Art, wie rn den Bereinigten Staaten von Amerika zturzeit eine j^e der Regierung unerwünschte Kritik un- lro 5v** 1 nrte durch die amerikanischen Blätter gebende ^ Sergeant Flentiein dem
AusbrlrmngsLager Camp Dovens wegen unpatrivtischer Aenßerun- gen zu dr eißig Jahren Gefängnis verteilt wurde, weil er Wißerte dre Deutschen würden sich wtlachm, wenn sie unsere rlus- rustung sa'xm.
^nrng Post" vom 21. Mai bemerkt. Der Utv '? 9**’ man habe offenbar durch eine eranttl-arischr ernfur alle Male allein Widerstand icnd aller .Kritik Ein- tun wollen Dich der Majm Birkner von der Nebraska NMonalga^e, der^sich für einen bckLügm Friedensschiluß cmsge- NEXNi hatte, da dre Alliierten die Deittschen doch nvht besiemw °^^^loMenmrShnlich hrrten Strafe entgegen. Diese drohe ttber auch, seitdem Präsident Wilson das Amendement zum Svio- itagegeretz unterzeichnet labe, allen Zivilisten, die Ansichten ähn- lrcher Art äußern wurven.
Bern, 19. Juni. (Priv.-TelO Die Pariser Ausgabe der ^Ehreago Tribüne" meldet aus Rveksord (Illinois) vom 13. Juni:
wttfl l ei! der amerikanischen Gesandt- schait in Bern Mmson der wegen pazifistischer Be- tiatrgung und offener Kritik der Wierten und Wilwns ab-
kürzlich in Ghicago wegen Vergehens yvaen dar, Aufruhrgesetz verhaftet und vom .Kriegsgericht schuldig ;■ h mr eine Freiheitsstrafe
«r^rg Wilf^ ^ ^ mbe ‘ fe,t ^ Zu-
Die Türken in Nordperfle«.
18 ‘ Z md - lWTB. MchtamLlich.) Tie -tlEer hebmen, die Besetzung von Täbris und der Ufer des ^5, kE andevm Zweck, als die Bewegungen der EnglMider m zu verhindern, welckx die türllsckZe
bedrohen und das Einfi'ußgebiet Emchnid^ in Ä?. ^lszudelswm trachten. „Tanin" v-wiveist Ä bs s«h kerneswegs um das Ergehen gegen Persi^ handele, beotn die TurLr gehe nicht auf Eroberungen aus. Die
milre nach Moskau gebrackst w^wden, da fern bish^wiger Au^t-
^ J^^brmenburg dirrch dre Aktion der Tschad-Slowaken mcd der Uvulkosaken gefährdet wurde. ^w-^roroaten
Der chlnesifch-rapanische Vertrag.
r . ®f ?- n ' 19 • Juni. (WTBO lieber den Mitte Mai geschlossenen "K^p^urschen Vertrag meldet die .M^ed ^bklng! voni 17 Vdri. die Vereinbarung, deeer Wort- vero^eiillich wmden sei. bette, fe unter Umständen nötig ^* lt ^ugwLgsjchritte an den vioreoslgrenzen SSj^e jnwlf Artikel enthielten eingel^mdc Abniackiungeu über die fU^ps^luug von sanitlichm daiür zu verweiidendeii TriNW-m u n -
Offiziere, fernes Ler den — l ' Kriegskarten unb fmrfix. cm Kriegsmaterial V ,na,, ^! n 9 der O/watio en durch Japan. Sie be- nÄs’Tf“ blc ^llr'lle Ü> r die Eisenbahnen vor lind sahen -auch dre Anlage von sa^rni,ck)Cl Be'M.Tungen mrd die Ein-
T^^^.^n'cher' Militärpolizll in den Orerations- ^ nm 2 W drei Klauseln bestander: 1. daß Aus ührnng gelange, falls die Lage tat- e!u» ^^'ttch I<Uxrm,ci)e Opnottvnen erforderlich mackie: 2. daß
Bsendigiimg des Krieges mrßer Krall der Umfang der mllllärlschen Operatiorren auf die flcmLvstgrenzen beschränkt bleibe.
Aettßcrungen des Gra en,Vurran.
solo^n N, 17. Junü (WTB) Das „F?e mden b la tt" bringt folgen^n .Atti.el über eure Unte r.chu..g, welche der Minister
rf««" 2 *J r -\ s?uem. Chefredakteur gewährt hat. Graf Bu- tran äußerte sich hierbei wie folgt:
ties^^n ^ord Mi l ne cs gestattet wieder einmal erncri
tteseren Einblick m dre P,nch unhner Feinde In dieser Rede
mm Ausdruck, die K ri eg szi e le ^. l r , M l r}, t P Q ^^ e . uls Ausfluß der deutschen verrsch'r-- geluste, mcht allein bezüglich ihrer Gegner, sondern auch ihrm r-Mnen BrEgenosten, hinzu stellen. Als Ausfluß dieser H^rr- nerierdings unsere .Friedensverträge mit Rnß- Y&u ,^. ^rAestellt. Ja, sind denn durch den Friedens- mi f t _k cr ^bMlet-Republrt dre Russen unter eine Frenidherr- schall, gekommen, oder hätte etwa ein siegreiches England die FÄome emL, Bundesgenossen milder behandelt, als wir es Ru- Aber das ficht unsere Gegner nicht an, lchccwrige Mismalmrg der uns angedichteten Absicht d«r Bölkrn der Entente die ^ ^ r Verrwnflungskrmpses bis m völligen Ev- Daß dabei fast immer nur von -^euffchtand die Rche ist und fast gar nicht von Oestcr- reich-U ngarn, ^erklart^ sich aus der erwähnten These zur Ge- ^_ Einigkeit unserer Truppen im Kampf und in oen Knegsznüen ist unsere Stärke, an der unsere Gegner bis- dm twtz allem icrgcblich zu rütteln versuchten. Wo Lord El-ner von Deutschland spriflst und unser so nebenbei als dessen T'Vv'f ^Olwkt. dort tut er selbst das, worüber er sich mit Worten oeschwett; daß nämlich auf seilen der Mflielmächte versucht werde, erne allli<rte Nation gegen die andere aufznhetzen. Dvch bei unÄ chm jungen. Das deutsche Joch ist für Oesterreich-
Ungarii das ^vch der beiderseitigen felsenfesten Freuiid- ^ Velken R ü ck s ichtnahme entf die Interessen beider Verhältnis zwischen Oesterreich- Ungarn und Teutsch.and nicht einen Augenblick lang möglich. Muß man derm w>ch immer dc^ oft genug gehörte Wort zitieren: „Nur die aller- dimimssm Kälber wählen ihre Metzger selber!" Was die aiigeb- llchen Ziele der Mittelmächte und deren Bündnis betrifft, durch i mme r weitere Düeere von Blut zu waten, so möge Lord Milner dmrn doch einmal eiilen arrfrichtigen Versuch mtternehmen, sich darüber des näheren zu ervundigen. Er wird erstaunt siiun, wie himmelweit rmsere Ziele von jeneir entfernt sind, die unsere Gegner der Lvelt immer wieder als die unfrigeti vorzutäuschen ttchen mid die fle als Schreckensgemälde an die Wand malen.
untergeschobenen Ziele unerreichbar sind, stimme ich .ßäiluer otyit weiteres zu. aber ich kann Ihnen versätierii . . ^ ^ den Zenttalmächten, unb hier darf Oesterreich-Un-mrn trotz Milner ivohl auch im Namen Deutschlands sprechen keinen Menschen mtt^ gesunden Sinnen gibt, der sich ein ähnliches Ziel auch nur m fernen verwegensten Träumen gesetzt hätte.
Die Bewirtschaftung der Nahrungsmittel in Oefterrerch-Ungarn.
Wien, 18. Juni. (WTB.) Meldung des Wiener K. K. Delegr.. Kvrre, pondengbuieaus. Tnrch eine heute verlautl«rte Verott>nrrng wrw dre Bewrrtschastting der neuen Ernte ebenso wie im Deutschen poerche künsttg auch in Oesteinerckpllngarrr im Sinne
Bewirtschaftung geregelt. f ~er lü? die Ausbringung des (öetteides geht von der Tob-
fache mi3, daß Oesterreich ohne irgcridwclche Vorräte in das neue Erirtrgahr einttitt und daher danach getrachtet werden muß, möglichst rasch in dcm^Besitz der erforderliche Getteidemengen zu gelangen, ^re Erinisung der Entte wird sich in drei zeitlich aufe>ii->nd>-r,olgeut>cri Mschmtten vollziehen, in einer Frül-drusr^ aubrrngung, m d^r Aufbringung eines tto läu igen Kontingents urüi rn einer ni^uAlen Ueberprüi-uirg ,oime erchgülngen Er- faismrg nl^er lleberschüsfe -Für die ^Ausbringung des vorläufigen Kontng^ werdenr dre .Kronlarrder tu Ausbringuugsrapons und Dte polltischen Bezirke in Ausbrrngungssprengel eingekeilt Für ledeu Sprengel wrrd eme Auibringungskommrssian eingesetzt. Die Auibrrngung des volläusigen Kontingents, die bis Ende September abgeschlossen sein niuß, erfolgt schon von der Dresck- nraschne iveg, wormis das Getteide unverzüglich m die Mühlen
üb SSSf? r t • ^ .Den Behördeii stehen Zwangsmittel zur Beschleunigung des Drusches zu Ge- £? tC '’rv rn^nduellerr Aufnahme, welche nach dem Ablauf
^r ldbestellnngsatb eiten von Daus zu Dans dirrch dieselben frommnfioium durchgeführt wird, wird für alle Landwirte die Meirge der abzulrefernden Ueberfchüsse endgültig festgestellt.
Ter Wiener Arbeiterrat und die Verkürzung der Brotration.
W i s rr 19. Juni. In der Llngelegenheit derBerkürzuna der ^^oküuote faßte der Wiener Arbeiterrat gestern spot abends! Beschlüsse, worin die Wiederherstellung der sollen, -orotratton mrd io lauge d^es nicht möglich ist, Ersatz für Brvh gesorberl wird. Werter wird ellle Erhöhung der A r b>e i ts l ü h na lonne infolge der Unter cm äl>umg Arbeitserleichtermtaen, ^erU fnrrjung der Arbeitsz ei t und Einsck)>ränk:rng der Racht- ^*1 Arbeiterrat fordert, daß die österrerästsch-uw- garrsche Regierung bereit ser, iederzell in Verhandlmrgen über einers a Igemeinen Frieden ohne Aimerwnen und Kontributionen sowie f. e . r ^ l> ; GbU,ndung einer Liga der Nationen ernzutteten. Ter Arbeiterrat verlangt weiter, dre sofortige Einberufung des Parla-t metrtv und betEt, daß rmInteresse der Lebens mittelversorgungdie ? V nU^ ^° rÄ:I ^ ai '^ l . ter und Arbeiter Der Lebensmittel uwustru alles vermeiden mögen, svas den Verkehr und die Lebens-- mrttellrzengrmg>storen kvmtte. Er fordert endlich die Arbeiterschaft aus, Ruhe zu bewahren und alle Zusammenstöße auf der (Strafte zu vermeiden. ^
c-r 50 » dtape st wird dem „B. T." über Wien berichtet, daß stch. die ungansche Regierung bereit erllätt hat, 1000 Waggons ßsruhkartoneln und ebensoviel Dülsenfrüchte nach Wen zu liefest
Der 8 eeirieg.
. , Neue U-Boot-Erfolge.
^ Berlin, 19. Juni. (Amtlich.) Neue U-Boot-Erfolg« am dem nördlichen Kriegsschauplatz. Nach den Meldungen der aus S« zurückgekehrten U-Boote 13 000 ?^'!^eg'!chr-Tonnen. ^ ^i Geleitszügen wurden an der ^itkü^te Englands die beiden größten Dampfer trotz starker Gegenwirkung der BewachungSstreitkräste abgeschossen.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Aus -em Kelche.
Von der NrichStagSmehrheir.
Berlin, 20. Juni. Laut B.T. hat aestern aearn '-51lhr nachmittags bis 8 Uhr abends eine vertrauliche Kon-
! e r - « z ^r M e h r h« i t s p a r t e i e n de s Reichst ° g s
mit dem R e^ch s k a n z le r, dem lsieneral Groener aus bet ^v>,Rc>chsk>mmissar für Kurlmch und Litauen,
,irerherrn Ackenhausen, über die Fragen der besetzten Gebiete m Osten stattgefunden. P
Die Neugestaltung des AuÄandsdicnstcs.
... Hamburg, 19. Juni. Heute abend traf der Staats btS - 3 ü ?.'?* rh9ei1 Amtes v. Kühlinanu, in dessen Begleitung sich Gejandter Graf v. Wedel, Legationsrat von «tumm Und andere Diplomaten befinden, hier ein und nahm lantu Wolpiung. Morgen findet im Rathaus« JNc. Besprechung uvcr die N e u g e st a l t u n g d e s d e u t - Ichcn Auslandsdie nstes statt, an der Vertreter der E^^?°!l.^amburg, Lübeck und Bremen sowie der L,an- delskreise der drei Haniestädtc teilnehmen. Morgen abend wird Herr v Kühlmann mit seinen Begleitem Hambura wieder verlasicir. s
wie die deüsche MiiitärverWaliunq die rrrmimsche! Erdölindustrie wieder ausrichtete. I
„2m Nvv-mb-r 1916 wurden unter englischer Leitung dir M^gen der rmnämsürn.Erdoirudustiie planmußlg zerstün. bie cchcschen Teile wurden verbrannt, die Touoen durch versenkte Fremdkörper permgett", dos cleltrische Koastwerk in Compino außer Betrieb geieA. ferne tzlloschinen mid Tampfkesscl abmvn- tiert «de. ichwer ocschwrgt. Tie SachverWndigen waren üver- t«-gt d,e Vernichtung der Erdölmdustrie sei völlig gelungen ^ ^ veu 'chch Jngemeur« würden trotz größter Bemühungen wenigstens zwei Jahre br<lult,m, bis der Betrieb lojeocr aus- aenommrn wecken könne. Tie deutsche Militärverwaltung hat ke,e Arbett in viel kürzerer Zcrt beiinütigt, und der Wickecauf- tzdolmdnj^ie ist eine i lzrer glänzendslen Wie dieser Aieoeraufbau durck>° geführt wurde ichtlixwt der Kreier Bcivattvzcnt Dr. Fritz Karl Monn cm Rahmen eines hübichm Büchleins „Kriegswittschas, in Rnmtznen .ws iveben,m Ki-.ng^-ro! Berlag Bula.ei eckäsuü! Am 31 Januar I9l , ,ch,f der Wlrtjchrftsswb der Militär»«, waltung oas Kvmnmnoo oec Oelielder in Eanunna. Bereits am d. Feornar begann diese <^ow>erbehörde ihre Arbeit Aus deills.ttn Lv Daten, rnmänrs'chen Zivilarbeitern und Kriegsgefangenen wurde em ntutz Etamin tachnisch gesämltetr Perß>nöls gebildet, der nLtü>ig aMm-ckK. Zahlreick)e frülx're Angestellie der Grummgesell Kfciften fflnoen oci Weg zu ihren alten Arbeitsstätten znrück. Das ganze Gelände des Oelgebretcs, alle Balwsttecken bis -,nm Lereth wurden nach den verschlcpvten und versttckt.-il Maschinen- ttilen und (biTdtcn a-ögefucht, imb alles Gefundene wurde nach (Iam£tna gebracht und rvieder instand gesetzt. Die Eiitnageluna der L-ondeii, die twn vielen Sachverständigen als aussichtslos be- wurde, führte zu einem imerwartet günstigen Ergebnis - es gelang, me Frenidköryn- zu entfernen imd die fn die Bohrleckx-r } n sieben. Einfach lvar diese Arbeit fteilich hip um dir Entfernung vvn Gegenstänte'r.
Tiefe lagen Es muftten geeignete 22S22* odn: Hn-gesE werden, um die Ävinr,
Ä-i, il f *“ w nmnch>wrl mussten in der
^-rese Paraffinabdrucke gemacht loerben, nach benzn geeignete Fange
Vvrnchtungen gebaut tmtrbeit. Manche entbot wurden in einer j&uayc entnagclt, bei anderen dauerte die Arbeit einen Vüonot oder langer, c-etf# Tage nad) Begirm der Arbeit mar bevefts bie ndbe eanbeentnagdt imb ergab als erste Leistung eine Tagesförderung von sechs Tonnen Rohöl. Am 31. Diärz 1917 wurden beEs aus 30 entnagellcn Monden täglich 20 Waggvns Petroleum Torbert Zudem tvurdrn Oieubvhrungen vvrgenommen, die rer- ^-5 &dridyte wurden mit Dcmdbetrieb ausgeberttet
mch selbst dre Lviiderr, bei denen sich über der Bernogelmig Rohöl zeigte^ wurden restlos alyeschöpft- Am 31. Juli 1917 waren 1v3 Landen rm Betrieb, am Jahresschlüsse 335, am 30. April 1 Q 17 5 387, UTÜ) ölc Tagesförderung betrug am 31. Juli
SBagynä am Jahresschuise 257, am 30. April 1918 358 Waggons. Das Reifet, cm 30. April 1918 waren 73 v t>cr rumantiia^n Pctwlesrmerzeugrrng' vvn 1914/ 78 v. D ber‘ <5r'* jengnrrg v-vn 1915 wieder erreicht. Ein Vergleich mit der Ent« wrcklung ^der rumanr-/den Erdölerzeuguug seit 60 Jahren zeigt daß
durch ihre Maßnahmen in 15 Monaten eme eben solche Weigerung der Erzeugung erreicht hat bw u«tuttrche Eutwickluug jie seit 1860 gezeirigt hat Ebmso wre der Wiederaufbau d^r Erdölerzeugung glrufoe der der Rar- Nnerren. .In der erslM Dalfte des Wirtschaftsjahves, bis zum 30. Jwn 1917 wstrrden o4 220 Tonnen Rohöl verarbeit^ in der zweiten Drllfte 331530: der E-rttao des ersten Halbjahres \>ar inm durch,dpiittlichen Äüonatserttage 5eralhiebrüi-'i ^re )iufgabe, ^rs geförderte und verarbeitete Erdöl in die .Heimat M führe,r wurde mtt deflen sbftgerrder 'Menge immer schwierig^ 90^1! awdi diese Ausgabe hat die deutsche MMarverwalttm^be- wartigt. Zuerst leitete sre den -Oelverscmd rnehr und ,nehr über dft ^^Winter 1916/1917 me rm vergangenen mußte die ^^'lMsahrt wegen Eisganges zeittveiliq eingestellt »verden lt ^f r , Balxnen bnrd) den Bau einer neuen über Bukarest wich (dmrgiu. Im war dre,es Werk beendet: in der Mitte des svlgendcm anetzt. Bis zum 30. April düstet ben ans den Vorräten von Constmiza
£ feÄ btn Tf 570000 Tonnen Erdöl die Grenze der Müttärverwaltung überschritten. ^
Ans Stadt «nd £on^
Gießen, den 20. Juni 1918 ** Amtliche Personal Nachrichten. Dar Großl^rsog einpfing zum Lorttug: den Staatt.minrsver Dr. v. Eroald L?
^Nibergk yn Bach, den Borflrnd de4 Käbmetts Drrkl Gth Rat v. Römh-eld, ausftrdenr den mm M^mveg den Dairpttnanu Frhr. v Stein zar Nord- und Ostheim Mb y*, Prettorms. - Das lK>renzrüchen füq Mitglieder Frenmllpier Feuerwellen wurde durch den Gvoßherzoa ^rlrehen: Doomch Cn^mtmin, Wilhelm Leiseuhernrer Iß, MdrÄ Bruckmann, ^rr^cg Zrmmermmm >11., Peter Buß III.. Ja^ N Kolter U., Wilhelm Neder, Philipp
Wick II., Ko-nrad Schulart, Peter Römer IH Jöbann Wmtt und Philipp Wick III., mm m Xautot £T- mm.
f °r .wurde der ^tainmwärter Ludwig Geiger zu Oainperd* ^erm auf fern Naapuchen unter Anerkennung feiner langjährigen treirett ^ 10 : lomi 1. Llngust 1918 ab in den Russland vers^ und chm das silberne Kreuz des Verdienswrd«rs Philipps des Ofwßmüttgen verliehen.
.. ^*,?^berne Hochzeit. TanuerSta^ den 27. Juni feiern dre Jakob Kr a mer Eheleute (Evndilovei unb Caf6, Neuen Baue) stlstttnen 5>ochze,.t. Gleichzeitig kann .Herr Krämer Tage an.r ein 25jühriges Bestehen seines Geschäfts!
„Das Feldlmr braucht dringend Hafer. Heu und Stroh! _ _Landwirte helft dem Heere!"
- derban ds tag der hessischen Unb«
Genossenschaften tritt am Diiuslng
den 25 Juni 1918, vormittags 10 l / 2 Uhr, im „Käisersaal" m
SriX^ ^ ^hen: 1. JahnA
^ncht für 19l7. 2. Vorlage und B-scherdnng der Rechnung und
Bilanz. 3. Entlaskmg des Verbandspräsidenten und geschäftsführenden...Tn^tors be^uglrd) der OsesdMsführung und'Jahresrechtz
4 rc^cÜ? T,TrCuna ** x landwirtschaftlichen Oseuvsse^ ichafttn der der Erfassung der lmchwirtschaftlichen Erzeuwi
derg. fl Wahl zum ^bands^uschriß Tuch ^ find arE^fcheden: Oekonomiemt Stoll-<^-^,ha^ ^loeß-Vilbel. 6. Die 9uitwendigveit des geiwssciv« ZusammeiisdKi.sses nodi bem Kriege. Vorttag von Hernr n Anfragen unb Mitteilungen der VScr*
bandsgenoffeilschasten. — Nachmittags 2V a Uhr fiiidet die General der Zentralgenosseiischaft, vornrittagS 10ft, Uhr dcS »ochsten Tages dieicnrge der Zentralkasse statt.


