Nr. «9
M. Jahrgang
5rettag, 2 \. Mai M8
Der G,ctzener Nnzeißrr erscheint täglich, autzer Sonntag. - Beilagen: Sft<be»er .iamUlendlätter; lireirtlsU
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richtsiaal: W. Metzer:
Ein deuisch-italienischez AbkoNMN über UiegzgLMMKL.
(WTB.) Grotzes Hauptquartier. 23. Mai. (Amtlich.)
Westl 1 cher Kriegsschauplatz.
Im Kemme läebiet hielt gesteigerte Feuertättgkeit an. An den übriger: Kanrpffronteu lebte die Gef chtstatigkcit erst am Atzend in einzelnen Abschnitten auf. Während der Nacht lelchifte Tätigkeit der Franzosen auf dem westlichen Uftr der Am-e.
Meh". stich wurden Vorstöße des Feindes abgnviesen und bei eigne Erkundungen Gcstingene e'ngebracht.
Auf dem Kampfftlde an der Lps wurden unter anderem drei aurcri.'ani'che Flugzeuge ab ge schossen.
Die in letzter Zeit sich nrchreuden feindlichen Fliegerangriffe - belgisches Gebiet hallen der Zivilbevölkerung fchw 'fugt. Miiilari'cher Scha
den -entstand nidit. Durch erselgreichen Bombenabwurf wurde ein großes Munitionslager des Feindes nordwestlich von Abtzeville vernichtet.
Paris wurde mit Borabrn betvorftn.
Der Erste G ncralguartiermerfter Luden darf s.
Der Adcndbericht.
Berliiu23. M-1. atzerrds. (MTV. Amtlich.)
Von den Ntieg-schauplätzru nichts bleues.
Drastische Gegenüberstellungen haben oft einen^großen Wert, besonders sü-. Menschen, die nur immer das Stecken- tzfcrd ihrer eigenen Theorien reiten wollen. Bei einem Frühstück zur Feier des dritten Jahrestages von Italiens Ein- rtitt in den Krieg hielt der uns als ein Hauptschwätzcr der Engländer l^ekarrnte Lord Robert Cceil namens der Regierung eine Rede, in der er nach dem Muster Wilsons unsere vom 'Reichstag gebilligte Regierungspolitik im Osten als GKnerbtungspolitik" verbannte und dann fortfuhr:
,Z)dan crwälme die Reich stagsentschließung nu^ noch mit Hohn. 0ie sei herabgedrückt word-eu auf den Wort eines Fetzen Papiers, ebenso ^vie die denwkratische Reform in Preußen. Xie deutschen P ro fessoren seien wieder ans ihren Schlupfwinkeln -um Vorschein gekommen und predigten neuerdirrgs die Lehre von Blut und Eisen, ^ie erklärten, daß sie nicht eher zufrieden sein würden, bis Belgien und das französische Eisengcbict forme die italienischen Häsen im Besitz der Mittelmächte sind. Sie »sollten ferner, daß die österreichischen Nationalitäten auch weiterhin in ihren Ketten schmachten. Unter diesen Umständerr. mutzten wir die nationale Kraftanspannung aufs äußerste steigern. Italien habe sich bereit erklärt, das Recht der Polen, Tscl^ftien, Slowaken, Rumänen und Fngo-Slawen auf eigene Sclbstbestim- mnng anzuerkerrnen. Er, Ännl, sei noch immer der Llnsicht gewesen, daß die Wünsche der Italiener und Iugoftawcn ausgezeichnet miteinander in Einklang zu bringen seien. Tie ganze Angelegenheit müssse betrachtet werden von d-em Gesichtsprrnkt einer Beweiung der Völker vom Joche der despotischen Länder."
Ja, wenn alles buch stäblich nach der Reichstagsent- schlicßung gegangen wäre, wenn wir im Osten nicht gesiegt, sondern eine Samariterpolitik des Verzichtes und der Verständigung hätten treiben müssen, dann wären die Herren Wilson und Cceil zufrieden und beglückt gewesen. Nun mag sich Hi?rr E r z b e r g e r, der in der „Germania" seine Politik gegen die ,LÄln. Volksztg." verteidigt, auch einmal mit R-obert Cecil auseinandersetzen. Erzberger erklärt u. a.:
„Tie Frieden sresolntisn vom 19. Juli war aus außer- unb inner-politischen Gründen absoütt geboten, sie rvar eine höchst verdienstvolle u;ü) segensreiche Tat. Keiner der Ab- geordr.e'en^die dieser Resolution z;lgestin;nrt k^bcn, war der kirchlichen Auffassung, daß infolge dieser Resolution in wenigen Alstomrten Friede sein werde. Aber den Weg zum Frieden hat sie im Osten enöffne'.r helfen, wie durch russische KLrndgebungen cnwVn iftL > Tie rvsitivislrsche Ausgestaltung der Friedensrcso- kution — die FriedeTisvcsolutwn soll doch für alle Kriegführenden Geltung haben — umschließt alles, was Teutsäiiand uni> stirre Verbündeten für ihre Zukunft bruuchni. Tic denkwürdige Eittschioßrmg des Reül)stuges enthält Erkenntnisse. Wahr- heitssä^e, welche durch keinen Gang der Ereignisse in die " Ml* v crsrcht loerden, für überholt ztt gelten. Sie hat auf der ar^dern Seite aber auch den Ldrhmen so weit gesteckt, das; die jewellige politische Gesamtsituation voll ausgemctzt wrrdeir kmcn. Nur einen Grenzipsahl kenrrt sie: eirr dauernder, gerechter Friede d^r Versöhmrng und Verstä'.rdigung der Volker soll geschlossert Werder-, und nutzt ein Frnede, der zwangsläufig neue absehbare 'bnege un Gefolge hat. Dieses Ziel aber wird mrr erreicht, wenn; ganz allgemein <rm Friedcnstisch nicket die brutale Gewalt urrd Macht, sondern das natürliche und götlliche Recht seinen Triumph fctnrt"
Die ,,Wahrhcirs- und Erkemrtttissätze" sind jedenfalls recht ^ schiedenartig ausgclegt worden, und unsere Gegne« smd, wie man sieht, mit der praktischen Ausführung, die 'm Ost^m ersvtgt ist, so wenig einverstanden, daß sie uns ,tGr %r als Raub- unio GewalMvenschen verschreien als z^u- rwr- Dce dankenswerte und s^cnsreiche Tat war aber wirk- ira, .nicht die „EntschließilTvg" oeS RciclMtngs, sondern öle Lossagung unserer Diplomatie von schwächlichen Skru- ^ln und Ziveifeln, als sie die Friedensschlüsse, die wir als A Klangen konnten, zustande braäite. Im übrigen
bleib cs ;a trotz allerlei Bemäntelungen dabei, daß Erz- tt?rgcr tue Politik der Negierung gerade bei diesen Friedens- sch üisni schar; kritisiert und in allgemeines Mißtrauen zu zrehen sich bemüht hat. Davon hätte er etwas mehr sagen sollen als von den ^[{cn Kamellen"!
^* er »igarische Tagesbericht,
m. I 11, (WTB.) Amtlich wird vcrlaittba
^ !.^nischen Front fi'chrle die auf b
den tzettirbene Erku: dungStätigkeit auch gcstrrit mehrere,: Stellen zu Geftchten.
Der Chef des GeirernlstabeS.
Der türkische Bericht.
K o n st a n t i n o p c l, 22. Mai. (WTB.) Palästinafront. Znnsä>en der Küste und dem JM'dan drückten unsere Ausllärungs- abteilungeir uill) Patroulllen an verschiedenen Stellen seiirdliche Postierungen -uinick lund drangen tellweise in die seindlicl-en Stellungen ein. über die Drahthindernisse himoeg und machten wichtige Feststellungen. Aus dem Ost-Joi'danufer unterbanden wir erfolgreich feindliäie Au.sllärungstätigkeit. Wählend das Artilleriefeuer nur stellewveise scch steigerte, blieb die Fliegcttätigkcit tagsüber l'ehr rege. Fei.rdliä-e große Truppen!ager im Raume Jordan — westlich Jericho — Wadi Llusche wurden von unseren Flieger:; mit gutem (Erfolge angegriffen. Bei Dschrdui. Arrcze und Mezrae lOslliser deS Toten Meeres) nnirden die Rebellen erneut rertriebe:; und die ätebelicillager bei Kasr el Asrak wirkungsvoll mit Bombe;; belegt.
Aus den übrigen Fronten ereigrrete sich nichts von besonderer Bcdnltung.
Eine deutsch-itarllLnische Vereinbarung über Kriegsgefangene ttud Zrvilperso reu.
Berlin. 23. Mai. Am 15. Düai ds. Js. ist in Bern aus Grund von Verharcdlungen zwisä^en Vertretern der deutsche n) imb der italienischen Reg i erung eine Vereinbarung über Kriegsgefangene und Zivilpersonen unter- zllchuet w-rdei;. Nach den 'l t imm> nge : die.llr Ver inbarung sollen insbesondere die beu.ccseitigen sch!'.erv<invunPeter; uno ichroerttaukei; Krieg- 2 'ge,angcn;en soivic i>as Sanüätspcrsonal m die peiinat e.U- lass-en N»erden. Darüber hincnis wird ater auch ein erheblicher Tell der in italienische:; Händen liefind-liche;; gesuicdin deutscher Kricgs- gesangenei; befreit werden. Es solle.; name.ulich die über 45 Jahre alten Ä^rrcgsgr'iiangeTrc!; und diejenigen Kriegsgefangenen, die im Alter Pvisäien 40 uw> 45 Jahre:; stehen und Vater von drei oder mehr Kindern sind, sowie eine Anzahl deutscher Kriegsge'angeneg/ die sich über 18 Ntöidate in Gescurgenschaft beenden, ftopi um Kopf Misgebruscht tverden. Außerdem sind für die Behandlung der beider'seitigen Kriegsgesoorgenen Richtlinie;; festgelegt wollen, die im allg'nneinen den im Tezcinber v. Js. mll F-rankr^ich vereinbarten und in ern«n AbLmrrnerr vom 15. März 1918 nicdergelegten Be- strmnnmtun; entsprechen. Tie Besllnmrungen des deuisch-italieni- scheu^ Adövnn:ens toünneu auch dcineniqer; in italienischr besind!iä>e:: Kriegsgesa7cgenLr' zugute, die von den serbische;; Truppen an Italien übergeixm morde;; sind. W;s den Besürmmrngen, Id«: Atrm der beiberselliaen brter;;irrten oder verschickter»
Zivilpersonen vereirllxrrt sind, ist hervor^chwen, daß die in de;; italienischen Kvldmert beiHrdiicben deirllche'l Zivilperson^; auf ihren Wtntfch noch Italic;; übergejnhrt werden. Beso'ii^erer Tank gebührt der Schweizer Regierung, icnter der,m verständnisvoller Leitung die Verharchlungen vor sich gegangen sind. In gbicl-er Weise ist der Ve^-dienske des Papstes zu'geben e:;. der in Fortsehrnng seiner unernmtzlia^NdBestvcbirnge^: uu; sie Lindenmg des L? ei> der Ge- fairgenen und in hock;herz;grr Initiative sei:; InttMcssc cn; dem Zu- stantef^nn;e;; der deutsch imlienischc;; V. rl>andlun'en bekundet u;ü> damit von neue;;; ein Wcnk edler Aäcnschlichkeit gelördert hat.
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Der Prinz von Wales in Rom.
Berlin. 23. Mai. (Privattcl.) Di« „B. Z. am Mittag" meldet aus Zürich: Die „Züricher Morger^eilung" meldet au^ Mailand: Hiesige .^stroise messen dem bevorstrlanden Besuch deS Prinzen von Wales in Rom grüßte politische Bedeuttmg bei, da gleichzeitig Gerüchte über das Zustand?kon;nun; der längst projektierten Verlobung der Köirigswchter Jolanda mit dem Prinzen umlausen.
Friede«Sgedanken in England.
Bern, 22. Mai. (W. B.) Der Lmchoner Berichterstatter des „Manchester Guardian" meldet, txrß sich in den letzten zwt-i dis drei Wochen cll; sogenanntes radikales Komitee gebildet habe, das aus einer klerrrcn Anzahl von Parlamc;ttariern des linksliberalen Fluges und a;ü>cren Männer;; ;rnd Frauen frei- liberaler Tei^>m;z besteht. .Unter ^de;; zugehörigen Parlam«b- tariern sind El.v.ncelor King, Komnmnder Wcdgeivood imd Lee Smith die bcka:rnb7sten. Der Z.veck der neuer; Vereinigung ist, eine angeblich liberale imd s-mnit opposi.imrelle Politik gegen den Krieg und die Kriegsprobletuc y\i fördern. Sie ist nicht ansgesprochei; pa^rfife-sch orientiert, zeichnet sich al^er, wie der Korresp^cherrt bernerkt, d;;rch eine ve;m;mftgemäße Lml- tung gei-serrü^r der Idee eines Verhandlungsfriedens a;;s. Eine ihrer erl'ten politischen Handlungen war die einstiinmige Mnahlme einer Entschließung, in der die Ldegierung ersucht wird, die niflV sche Sowjetregieranrg, die aus den; Chaos er;re feste Administration gesclxrffen l^al-e, uw'erz.ülglich forrnell anznerkennen. Der KvrrestvelDeitt nin;mt an. daß die unsh.npaMsche Anspielung auf Rußla;U> in dar letzten Unbecharlsrede Lord CerllS mit der dein Foreigi; Office übermittelten EntsckLießrmg des radikalen Kon;i- tces mcht in Verbindung stehe.
Der Lttstangrrff auf Loudsn.
London, 22. Mai. (WTD.) Das Reutcrsche Dureau meldet amtlich: Nach den bisherige;; Feststellungen über de;; Luftangriff vom Sonntag bettägt die ZahlderOpfer in allen Bezirken 44 Tote u:cd 179 Vertvundele.
Deutsche Mtrgzcu^e ttder Paris.
Paris, 23. Mai. (Havas.) Amtlich. Um 1 Uhr 24 Minute?; wurde zum ztveiten Male alarmiert. Mehrere Geschwader von Flugzeugen nahinen nacheinander die Richtung auf Paris. Unsere Wachtposten eröffneten sehr heftiges Artillcr-ieft^rrftner twssen sie. Unsere Flugzeuge stiegen auf. Eine Anzahl Bomben lvurden aus das Häuseru;eer von Paris abgeniorsen. Der Alarm endete um 3 Uhr 30 Min.
Paris, 23. Mai. (Havas.) Amtlich. Gestern abend überflogen feindliche Flugzeuge unsere Linien und wendeten such gegen Paris. Sie wurtx-u durch unsere Wachtposten gemeldet und durch l-cftigeö ?lrtilleriesperrseuer em)> fangen. Kein einziges Flugzeug überflog Paris. Ein Flugzeug warf einige Bomben auf einen Punkt in der Umgegend von Paris ab. Es wurden iveder Sachschaden noch, Menschcu- opfe; geneidet.
Bethune in Flammen.
Bern, 23. Mvi. (W. B.) Nach Depeschen von der en<ische« Fvont an Pariser Blätter steht B e t fju u c insvlge der Beschreß:mg durch deutsche Bvandgralvaten in Flarnmen.
Die Dienstpflicht in Amerika.
Washinaton,22. Mai. (WTB.) des RsmersckM
Bureails. Wilson genehmigte einen Ges^-yenttouN. 'oct bc-imrnl. daß all: jungen M ä n n e r, die nack) dem 5. J>inr 1917 21 Jahre rr l t igeworden sirll), sich für den Heeresdienst einschrerbenS lassen müssen.
Amerila und die holländische Schiffahrt.
Neu York, 23. Mai. (Reilter.) Der lborrespvndent der Vso-^ ciated Preß berichtet u. a. aus Washington: Die Lbegierung hat der hollärchisä-cn Regierung mit:?eteilt, daß dem Ersnll-en, drei holländische?; Schiffen, die sich jetzt in amerika ni^ s ch e n H ä f e n befinden, dieA.usfahrtzuerlauben,urn daS von Präsideitt Wilson Hollaiü» veriprochene Getreide zn befördern, nicht statt ge geben ?verdcn kö«;e urid'daß. um eine weitere Verzögerung in der Getteidebeförderung yii ty.tl/ii en, nb/llerlÄwische Schisse hierfür nach Amerika ausgesandt lverd,-:; sollen. Der Bericht, daß Holla;ch die Lh;ssahrt livllMidiick-er Schisse aus seinen Häsen verboten hat, wird in amtliche;; Kreisen ni ü vereiden, aber man vermutet, daß 'Dnuschland für dicse Haltung verantwortlich ist
Die vorstehe;rde Nachricht findet eine Ergänzung in einer Mitteilung des „N. Rotterd. Eour." vrnn 18. Mai, wonach der holländische Kolonial minister dem Generalgouverneur ron istollär^chs-ch- Ojttn^ien drahtete, daß die Zusicherung, daß hollandisckie Schiffe in Nordamerika Bunkerkohlen erllalte:: türmten unb bedllignrrgsloA ausklariert werden, von der Regierung üer Vercmiglen Sl ateq nicht zu erlangen s«i. Hieraus geht klar hervor, daß die Vereinigtes Staate;; darauf ausgehcn, holländisü-en Scl-ijfsraum aus niedev- ländischen Häfen herauS-ulocken, un; ihn dann ebenso wie des bereits beschlagnahmten loegzunehmen.
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Die Politik. Japan-.
Rotterdam, 23. Mai. (WTB.) Dem ,,Nie?nv« gfo tfc cfr g nt * sche (5minmt y/ zufolge berichtet ein E? chanae-Tclegramm cr.i$ We.slnngton vom 20. Mai: Der Gesandte der Äeremigtcn Otaatett in Peking berichtet, daß es ihm nicht möglich roar, den Text des chinesisch-japanischen Abkommens zu bekommen, doch teilt er mit, daß dasselbe nur im Falle einer Intervention in Sibirien ober falls energische militärische Maßnahme?; iu der Mandschurei notroendig seien, in Kraft treten werde. Er weist daran! hin, daß Japan nicht beabsichtige, in Sibirien cinzngreisen, cbet sich zum Handeln vorbereite, um bereit zu seü^ »veni; die Alllletteü ihre Zustimmung geben.
Die ukrainisch-russtfchen FriedenSverhandlusge».
Kiew, 22. Mai. (WTB.) Tie ukrainisch -russischen; Friedensverhandlumgen beginnen erst in einigen Taaent. Tie Delegation ist eingetrosfcn Vorsitzender ist der rur ä^n'sch« Sozialist Rakowski, bevollmächtigtes Mitglied Marmllski, eiul Phllologe, der in Paris sttwiert hat und a?^ Wolhynien suimmt. Sekretäre sind Sollzew, el-emals SludeM des Kiewer PKytechni- kums, Granowski, Staatsbankkommissar in Kiciv iväIrrend der Bolsche;visten--He?^schast. Mitglieder sind: Vom Kommissariat für misivärticw Angelegenheile;; Professor Nemirvw-k; imd zugleich Rechtsbeiswnd der Delegation, sein l'sehilfe Puschttn, vom H.eres- kommissariat Udinzow, vom Marine kommissarint El^lodowski, vonj der Eisenbahn Schabunctz und Ingenieur Weiß, für die Bloskau —, Kiew— D^wonienscher Balm Girkond, twr; der Haup tc rtilleriec-erwo U tung Pr;schkarew, vom Roten Kreuz Fsubkow, vom Firrai .-kemmis- sattat Professor Sagorski und Tisckwsft. für das Zdommisjariat für Lander unv Industrie Borman, vom Schatzamt Bereßki, für Per- pslegung Jmber, von der Kftedi'kanzle; Kvschin, vom Semftvo- städtebwcd Tatriiww. Die iidttgen sind techillsches Personal. Jntz ganzen si?;d es 47 Personem
Eine Abordnung der provisorischen Tonkosaken- regierung ist drZpch die deulsck>en Vcttreter empfangen ivvrden!^ Generalsekretär Kietiekowski reist mit besonderen Vollmach- &3i; ?mäi Odessa zur Regelung all ca: mit der Anwesniheit der öster- reftl)isä;-ungarisä-cn Tr?wl<nr in der Ukraine verbundenen Fraget Staatskonttolieur Ascnwsiew ist nrit der Lllesarbeitmug eines Ent- lvurses für die ukrainische Staatsbank beauftragt worden.
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Die deutsche Militärverwaltung in Rumänien.
Bukarest, 22. DLai. (WTB.) Nach dem dchschll.ß der Frr», dcnsverttäge sind V e r ä ?; b c r u n o c n in der Orgarüsatllm der in Rumänien besindlick-en m i l i t ü r i s ch e n Stellen lwvven- dig genwrdc??. Tie bisherige SJHüttocr^.iltiTuj wird ouigelöst. Die iiwch verblmbe?;d«i; Die;; st stellen tveroen unter deu; Olvr- konmmrllX) des ^>enenllfeldmiarsck>alls v o n M a cken s cn verinigL Ter bisherige Militär^wuvercienr, General der Jiran^erie T ü l'f f Von T^chepe und Weidcnbach, der seit ;ne>. als ftdrf Merttckjahren an der Stütze der Militän-er-waltturg sdrrch, ist ;mch Erfüllung seiner Wrsgabe i;>ni Kaiser intter knUbvcstlster ^ ttnng fenrer -geleisteten Dienste nnd unter Verteihirng einer ho en Ordensm; s zeickpn;;;g von seinem Ainte c;tt.I-oben worden und haf haute AvrVareft verlassen.
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Eine Tagung der mitteleuropAifchen Wirtschaft-.
Vereinigung.
Wien, 24. Mai. Unter ül>craus Aahlveicher Brteil^ gimg von ItfrtwrraocTibfii Bert;-ewrn der Volkswirtschaft, anS dem Deutschen Reiche, aus Ungarn und aus Oesterreich na buk gestern die für zwei Tage in Aussicht genounncne Beratung der Mitteleuropäischen M ; r t s ch a f t s v e r - einig un g (Deutschland, Oesterreich und Ungarn:) iinen Anfang. Den Gegenstand der Verhandlungen hübet d;e Frag« der Steigerung der landwirtschaftlill>ett Produktion in den Staaten Mitteleurowrs. Einen besonderen Glanz erhielt die Veranstaltung dürft) die Amvesenlreit des Herrog^ Ernst Günther zu Schleswig-Holsteiu. Die Versammlung Ic üiloji die Absendung von Huldigungstelegrammen an die beiden verbündeten Mächte.
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