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gk;;i0$?iei$: morattL M 5.1.20. aiectel- jähnlich Mk. 3.60; dnrch Abh»le- u. ZweigftÄlen monatt Mk. 1.!S; durch diePost Mk. 3.60 viertel« fährt. ausschl. Beslellq. sternsprech - Anschliifle: lnrdieSchristleitungllZ Bettap,Geschäftsstelle51 Anschrift fürDrahtnach- richten: Anzeiger Hießen.

SlKr Blatt

1S8. Jahrgang

.'!tt«ul?me den LnzerHr«

die X.aqtt^azmmtx bis znin NechmiNag vorder

ohnejedePerbindlichteit Zcilcnpreij'e: si'ic ö r 11 i ch e Arteigen 25Ps.,snr aus wärt tg« 30 Pf-, ^ür Reklamen Mk. I.; bei Plab,Vor­schrift 20 */ 0 Ausswla«. Hauptschriftleiter: Au«^ Goetz. BercrulworLlich für Politik u. Feuilleton: Aug. (Soetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Äe-

3wMii,grrnn-bn»k u. Verlag: vnihl'sch« Unio.-Such- u. ZIeindrnckerei N. Lang«. Zchristleltvng. Srschästtftellr u. Druckerei - S»u!Nr 7. «»»«ä-nt'-ir- 'v?«?ck!

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General-Anzeiger für Oberhessen

Vonnerztag. 23. Mi \%S

Vankverkehr: Serserdedank Gießen

Der deutsch-schweizerische Wirtschaftsvertrag nah stanzösischeM

Rückzug unterzeichnet.

MTB.) «rohes Hauptquartier, 22. Mai, «Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Im Kemmrlqetiirt hielt lebhaft« ffeurrtätiqkeit an, Äordlich r>am Dorf Kemmel und südlich von Lokcr scheiterten mu A>e>id starke feindliche Teilanariffe, Beiderseits der Lt>S and am La Bassse-5kanal lag unser rückwärtiges Gelände mecherum unter starkem Feuer, Auch zwischen Arras und Albert war dre fcrndluhe Artillerie am Abend sehr rege.

Zwiscku-n Somme und Oise lebte die Gefechtsrätigkeit oorübergchenö auf.

An der übrigen Front nichts von Bedeutung.

Eines unserer Bombengeschwader vernichtet« in der Äaust vmn 20 . zum 21. Mai die ausgedehnten französischen Munitionslager bei Blargies.

Leutnant Menlftiff errang seinen 27.. Leutnant Pütter ft men 23. und 24 . Luftsieg.

Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.

Der Abendbericht.

Ber lin, 22. Mai, abends. (WTB. Amtlich.) Bon de« Kriegsschmiplätzen nichts Neues.

Et Wrksmck .^rrmmiger Entschlossen- EME-chen Vorgänge auf den Kriegsschauplätzen? tNes sagt große Ereignisse, neue furchtbare Angriffe vor- «V '« Meldung heißt es, die ftanzösischen

, «hkritlker stellten fest, die deutsch^ Offensive könne stünd- ch erwartet werden Von dem Verlauf dieser Dinge hängt o itlusgang oder dft Länge des Krieges

r^rr Wihon ichwatzt. ist in kurzer Frist vicl- .wtn ;*£* ". m,& fld> IG schließlich den Tatsachen

^ C c5.T, T, i aT,er ? f rbcn b«, ihremvöllig selbst- ^!l,rbrieg ia sicherlich nur bis zu einer bestimmten Grenz«

Das Urteil desVorwärts" über die Aussichten des besten haben wir bereits wiedergege- en Das Hanptorgan der Sozialdemokratie meint, die Kraft bnftnte werde tvitz der amerikanischen Hilfe nicht mehr cmshinauswachsen, was sie b i s he r vermocht hat Da- ^rttrlmächte mehr Aussichten, das Kriegs- endgültig zu ihren Gunsten zu wenden. Dabei behält sech bisheriges Bestreben bei, den -oegc^villen des deutschen Volkes, dem durch das Vcrhab

SJS gerade Weg gewiesen wird, durch

Ilerlei Stacheldrähir und Schreckmänner klein zu erhalten f? "Et das eine Politik für die Massen, die wohl nach .nei Idelnling weniger^ durch durchdringende Wahrheit und «lgerichtigkeit als durch andere feine Künste bequemen Ein 2,r n i m sorglosen Wege des Verzolltes geführt wer- ^ 'lolftn. Da M es kein Wunder, daß Scheidemann und me Mitarbeiter sich teilnehmend des Abgeordneten Erz- dem in seiner eigenen Fraktion eine Ab- A robt go°Ke Zentrumsversainmlung in

esorÄ7/m^ ct 2? Entschließung gefaßt, in der

ordert wird, twß ine Zentrnmsfraktwn .Herrn Erzberger ^mehr als ihren Bntreter in den hauptausschuß ent arden wlle. Dazu schreibt der Vorwärts:

^ For tgmkg bc* Streites wird man mit Interesse ver- ^ ^ B-lechandsp-rrlei im Leibe Mid kann r-fc ,L-s«mn«mm sende Kraft »erspüren, die

^ S »Bchreibt. Streit, Skandal, aeaen-

M filtb ^ Folgen. Uickerlieqt aär die

nge Politik Erzbergers, dann ist die Sozialdemokra-

katholischen Volkes m Deutsch- i- c-nt qefLhrlirhsterr Kon kurrenten

Jr m ^ntoeffe ber soz-iardc-mokratischen ^Eklurrg keirre Schwierigkeiten zu machen. Ä-ak-Tchert nährt sich die ^rrtei Scheidwrarrns von den in-e Herr Erzberger nuch Wien und anderen > tDI ?- eb S I Schwarz nmt) stärker Trirmpf ist

^ BÄxwlaudsprrrtei ist die Ursaclie !

-ZentrnmsfckMten von Erzborr;er, ^

hervortrotende Tatsache daß er ,ar cno^espielt hat. Erzberge-r hatte die

i rirwn^^SnhSSTi''' hwe ^ch^demann, nicht mehr

LT ^ UTt ^ T Swg 9ÄÄ. Honte ist alber die der milurirische Sachverstärchige '

cn ontoSS:' <äeMeutmmt * Wme, ven A

ml? Offensiv« nämlich.) ®it

t mSi iS -ui organisatorischem und strategischem Gc- ffm kiM M-,wre einig« fürchten zu

id ndvrss niema,e Ä,k?ld'narschnl7 -»rndenbnrg und ölencral

Ä S stehen geblieben, lehrt dev

-nwolie ^enaut von vrer Krregsmyven, urrd das; idre

Kriegswinter im Stellrchgsk-ftg ,ü nk rren suchen und wissvr wird, bedarf kaum einer BeL^g "

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 22. Mai. (WTB.) Amtlich wird vcrluutüart.' An Ur j italienifchen GeÄirgsfront hält die erhöhte Kampftätigkeit mi. .

In der Nacht zum 21. Mai drangen zwei feindliche Kompagnien in unsere Stellungen nordwestlich des Col del Roffo ein und wurden durch Gegenftotz unter grvtzen Ver­lusten zurüllgeworfen.

Der Chef des Gerreralstades.

* * *

Die Unterzeichnung des Virtschaftsabkommens mit der Lchmetz.

devn, 22, Mai. Me formelle llnterKeuhimnF des Wirtscha fts>äökommeir§ nnt ÄLUlschiland s>an.d h^ute mittag im Vorzimmer des Stärweratssaales statt. Da die deutsck)«n Unterhändler schon am tehten Dienstay - unterzeichnet hatten, mittlerweile aber ab^ger-eist sind, wurde eine völlig rreue Unterzeichnung vorgenommen. Von deutscher Seite unterschrieveu den Vertrag die bevollmächtigten Vertreter der deutschen G-esarrdtschaift, vm schveizerrscher Seite nnter- zeichneten die vom Brmdesrat bestellten Unterbändter. (Frkf- Ztg.)

Zur Unterzeichmarg des deutsch-Mveizerrschm WrrtschcrslsaL- komni-ens teilt der Burrdesrat avrllich mit:

Der Minister Dunant, sowie die Herren Prof. Dr. Laur und Natwnalntt Mchunaml sind Sonntag nachmittag in Bern mi-- gekvmmen und haben dem Bundesrat sofort Bericht erstattet. Die Aerse der beider! Delegierten diente dem Zweck, den schroeizeri^

; a-enchesmrd^n in Parrs über die Gesanrttage auszuklaren, und & Pu ermägllchM, in voller Krunvus der Dinge -u handeln. r sprechnna eru die die schwei^-risch^n Ge-

tote; mrt Herrn Kichou, tnn fwnz-S,'ischen Minister

des ÄuÄaLrtigen, und am glerck^n Tage mit d-?w MHüftev- prasrdechen Clemencvan in Anwesänl.stit der Münster Louchemt **°? be-S fvcrnEchen BotschasterS in Bern, Herrn P-utasta hatten, Sonnte Herr Duuant bestimmte Erklärungen eut>- g^errnehmen, d« jeden Grund-ur Beunruhigung auS- ven. Dre französische Skegiernng sei, so wurde ihm erklärt, geiertet von dem Gefühl um-rschütterlicher toelche die

bewen Lander verbinde, und nur von dem WLmsä)e beseelt, der Yy 5E? 5 1 schwierigen Lage berznstchM. Frankreich habe

alle^nrgs dast sich die Schweiz, mit Hilfe der bekaimünß

gierte von 8b 000 Donnen französischer Kohlen vollständig von Erwertermrg der Kohlenkontrolle, und Airoar auch von jeder eventuellen Vorsännft über eine weitere Einschränkung in der Ver- to-endung deutscher Kdhlcn befreien könne. Die französische Regic- rung habe aber nie daran gedacht, der.Schweiz Schloierigkeiven zu machen, oder gar durch wirtschaftlich Mastnahmen die

Lage der Schweiz zu ersckstoeven, wenn diese dazu kommen sollte, eine andere Lösung VMmehnvcn. Von dresen Erwägungen ausgehend, erklärte der MürisLierpräfident k?k^^^^Een, daß Frankreich die Offerte zur Lieferung von oo 000 sonnen Kohlen zu 150 Franken franko Schweizer Grenze 'kwch auftechterhalte, allerdings in der Meinung, daß ^Frankreichs in gar keine Beziehung zu daut- bserungen gesetzt und in einem Iheberernkommen mit ^eut-schland gar nicht erivähnt werde. Der Ministerpräsident er- vinrete unterem Gesandten weiter, daß, wenn die Schweiz in diel Lage rame^. eine andere Lösung anzunehmen, Frankreich bereit sei, der Schwerz die M^ngr von Kohlen zu liefern, die für die Versor- tzung der Mr die Ententeländer arbeitenden Fabriken notwendig sei.

Schweizer Gesandte hat für diese Erllärung des franzö- Ülchen Ministerpräsidenten, die ein neuer Beweis der frcundschaft- üa-en Gesinnung der ftanzösischen Regierung für die Schweiz ist.

Der Bundesrat hält darauf, sich diesem Eke ausdrücklich anzuschlreßen. Dre Lage, der sich der Bundes- rat anläßlich der Lchung der ihm obliegenden Frage gegenüber- fAellt sah. war d^e^ folgende: Die ftanzösische Regierung hält ö0 ? ^ 000 Tonnen Kohlen monatlich ohne irgend' wÄche KompensallonM aufrecht. Aber diese Offerte hatte nach mm Intentionen, der ftanzösischen Regierung keine Berechtt««mg mehr und fiel infolgedessen dahm. wenn der Bundesrat im Prinzip Er sUich mrr ewM znließ^ daß die für eigentlül)e Kftiegs- m atmaIteT t bereits bestehende Kontrolle auf andere Exportwaren SE^Kbnt wurde, die mtt deutscher ^hohle hergestellt werden. Die ftanzosischc Regverungl Eart Wessen, daß sie der schrveizorischeu f ^ lt EntOttlländer arbeitet, über die^

L^ruAen r^olgen der Erwcprankung .in der Kohlenverioendung hinweghelfen.wolle, wenn die Schweiz die von Deutschland txn? fett Koblerlkvntwtte ablehne. Zu diesem Zweck werde die ftuix- Rcfl S n S b ^ em r ^ n Kvhlenmengen liefern, die für die ^fuung der für die Entmteländer bestimmten Waren not- wendig srnd. Diecheutsche Regierung war- bereit, auf jede Aus- feteS? h« S^tatonörtfe M verachten, aber sie macht dfts^ -Verzicht davon abhangi«, daß die Schweiz von der Entente em ^unta ontiht das nicht wesentlvch unter 85 000 Tonnen ^ ^ ZE- daß diese K'ohleiimengen nicht e fes. fübT^T Eden veclmigt daitsche Resieruztg die Ein.

Kontrolle; daber hat fte indessen die Memuna daßdreft Kontrolle sich darauf beschränke, festza stellen, daß die ihr untettnoftenen Obiekoe nicht mtt deutscher Kohle lRwge stell t irvrden Soweit solche Objekte nrtt von der Entente oder cnis de- Schwei;

^ Schmerigketten aus der Schweiz ansge'sührt werden Aber auch diese Kontwlle soll erst nach dem 15. Juli ür .Kraft treten "V er ^mdesrat Sonnte die vorliegenden Schwierigkeiten nur dam, in

E- .Rricksicküm.^ sSTSÄK

^r 1 ' Lowna suchte, die Mit den von Achen

NIÜ> drüben erhaltenen Erllarungen verträglich war Die Rücllickt an Kvltlmt. EiL Tch miL «m den Mchluß eines Abkommens mit Teutsästand zu verzichten, wÄches ulingcns in mehrwöänger Arbeit ;md zu dein nur noch die Unterschriften feäl&n» fosöi m tüs

die wftsschaftliche Sicherhett des Landes ht sich- überdies hat d« Schwerz auf Wunsch der einen und der andern der krieg führendes Gruppen beretts KontrolllTslichten auf sich genommen, die der t«r- langten Kohlenkonttolle ähnlich sind und entsprachen. Diese hören iichefsen rn dem Augenblick auf, für die schreizerische Jndustrjp eine gefährliche Beschränkung zu sein, ;vo Fwankreick) der Sichvea die nötigen Kohlemnengen znr VersLgung stellte, um die der Achhlew. lontrvlle unterworsmen, für die Lager der Entente bestünmten Ob- stellen. Endlich muß iwch hervorgehoben werde;:, daß esftch nicht unr eine fremde Kvntwllü, sondern üm eure schweizerische handelt, die ausschließlich durch schweizeiüschL, einzig bcm Bundes- vat Vevantivortliche Organe ausgeübt wird.

In semer Sitzrng vom 21. Mai hat daher der Burcdesrat sein« UErhmttkler ermächtigt, den Entwurf eines schweizerisch-deutschen ^Lirtschaftsabkommens zu unterzeichnen. Dieses Abkomnren wich ^ne Klausel mehr enthalten, die sich auf die Kohlenlieseinngen auA Deutschland feindlichen Ländern bezieht. Am 16. Dich hat bi« deutsch? Regierung den Bundesvat bereits wissen lassen, daß sie trotz der Verschiebung der Unterzeichnung der Schwüz keiire Schcvie- rigketten mache und in der Zwischenzeit die Kohleulieferungen fort» setzen werde. Dank diesem fteundschaftlichn Verhallen roar e3 mög- llw, E in Betracht fallenden Stellen gründlich zu überprüfen! 'und.Mr Unterzeichnung des Abkonrmens erst dann zu schreite^ nachdem alle Mißverständnisse, die sich von der einen oder andere!» Sette hatten ergeben können, >ausgeschlossen waren.

Der Urnnpf km Westen.

Berlin, 22. Miai. Am 21. Mai führte die deutsche Ar^ tillerie mnt großer.Wirksamkeit ihren Fenerkampf durch. <cic lyttlt geplante Angriffe des Feindes im Kemmel gebiet rtz,,Abwehrfeuer nieder und rief durch zahlreiche Treffer in r I en *! lri * rn Batterien mehrfach MunttiousbrLide hervor Haze- bwuk, Morbecqu«, der Schacht 2 von Annezm, Schacht 5 von Rveux.?acht 10 von Bethune und das Stahlwerk Greuap wur» dm lmfolgrcnch mtt schwerstem Kaliber belegt. Unsere Bomben- <T veruriachru glcichstLs sÄr-errn §chao«n in de« ttntCTrftmft&moi des rückwärtigen fcntbüdjm Gebietes. Auch heil der SvrengUiig des großen Däunitionslagevs Blaraies wurden in»,

S geheuere taghelle Explosionen beobachtet. Tie infolge der fo* S 1 ? T ttstrrndenen Brände des weiten ftindlichni MunttümS^ ots^dauerten noch nach zwei Uhr morgens cm 3000 Skütt e RauchrEn waren. lauge Zett sichtLar

Italienische Fliegeeansrifle.

^ eiTt KriogspwssernraT^ wird gw ^ldÄ^Fmidftche Fliegerangriffe, die am 20. Mai gegen ^i Zmegshasen von Cattaro, gegen Durazzo U 7 Ü> düs ^ gosta^mttern-ommen wuiÄen, haben keinen Sachschaden vlerursacht. Im Kriegshafen von Cattaro wurden 4 Personen ge» tvt^.^ verletzt.- Bei einem feüidllchm Luftangriff auf Paranzo am Jl.VJcai wurde weder Personen- noch Materialschaden verursacht,

*

Englische Flieger über hoLändischem Gebiet.

Berlin, 22. .Mri. (WTB.) In der Nacht vom 16. öwn 17. Mar ^griffen vier fenrdliche Flugzeuge Brügge über Holland an. Gegen 12 Uhr nachts warfen sie außer» dem noch zwei Bomben auf holländisches Gebiet ber Sllns osttich hon Brügge. Die Holländer bescktossen bte Mugzeuge erst, als sie schon außer Reichweite waren. Ein neues schönes Beispiel des britischeii Kainpfes^ für die klenren Nationen!

»

Der größte der bisherigen Luftangriffe auf Lsndsn.

Berlin, 22. Mai. (WTB.) Starke deutsche Bomben» geschwader griffen in der Nacht vom 19. zum 20. SRai wr^rnm London an. Die Unternehnrung^ gestaltete sich durch dtegroße Anzahl Flugzeuge, die London erreichten, E Menge der auf die Mitte der Stadt abgeworfenen Bomben zmn größten aller bisher durchgeführten An» grisie auf London. Einwmrdfrei wrrrde die starke Wirkuna in der City zwischen Admiralität und Westrndren-Äxks beobackftet. Vier große Brände brachen rm Innern der Stadt aus. Mit demselben guten Erfolge

^m^rnd ^ut§^d Chelmsford, Chat-

m

Schiffbrüchige deutsche Fliegen

m-^^^Enhagen, 22^ Mai.Nationaltideiche" meldet auS^ Malmö. Mtt einem hvllLrdilchen Dampfer kamen am <5om3tag in! Göteborg zwei deutsche Flieger an, die wegen Benzin-

hatten niedergehen müs-' sen. Nachdem fte wer Tage und drei Nächte auf See zugebraM-

)tc ton dem Dampfer ausgenommen worden. Cin schwedischer ^chl^mpfer rettete an der Toggerbank zwei andere deut- / ^ sie nach Marstrand ein. Die Flieg«,

die ebenfalls infolge Benzinmangels zuni Medergehen auf fcS Mee « gelungen warm, hatten sechs Ta^e, tettweise ohne LebeZ- mittet und Wasser, auf dem Meere znbrrngen müssen.

Der neue chinestsch-japanische Vertrag.

.Baris. 22 Mai. Aus Peking wird gemeldet, daß dar ch r n tr ISSiJTV 1 ^5 ^er tra g, der am 16. Mai unters ei cfjoicf Wmi«, besttmmt, daß d« bnden Regrerungm mtt dem Zwecke, der Gefahr einer d e u t s ch e n T u r ch d r i n g u n g des Ostc-ns zu be- geguan, mm gemernichaftlickL Berernbarung auf dm- Oftnndlage voller Glmchbmechttgimg und imter der Bedingimg ge-^iseitiger ^d.Unberstutznng für dre Gegenden abs.hlosfmr,' wo eia g^ nötig ist. Die chimsischeu Behörden ver» dre ApfMche der Japaner in d<nr besetzten Gebiet« Javaner sich verplichtt-n, die clftnmische ru achten mrd das chiiftcfisch^ Gckrel unmittelbar «h Beendigung der Opeottionsr «p