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T« chmesischeu Xvamst Wurmt ttufrdrfb des neuen Gebietes der- werden lieber die Frage, ob die chinesische Osteisenücchn mr Lauje der Operationen benutzt werden soll, werden die beiden oMgierun-gen zu einer llebevernkuuft kommen.

Ein neue» amerikanisches Kriegsgesetz.

Washington, 22. Mai. (Reuter.) Präsident Wilson hat v U «2'^ r * e ^ e £ genehmigt, durch das die Regierung weit- S^hende Befugnisse erhält, um Handlungen und Aeußerungen z-u betzrasen, die gegen die Landestreue verstoßen.

Frankreich und die Rede WilsonS.

Bern. 22. Mm. (WTB.) Wilsons Rede wird von der tvanzö ftschen Presse «allgemein günstig besprochen. DerFigaro" meint, Wilson erkenne an, daß bisher Sein ernsthafter Friedens- vorichlag von den Regierungen der Mittelmächte gemacht worden ter. Die Aeußerungen Wilsons seien die Verurteilung eines jeden MMftsmus gegenüber einem unerbittlichen Feinde. DieLi­berty" erblickt in der Rede den Beweis, daß Wilson keineswegs ern Anhänger des Verstandrgn. ngssrieüens sei.P opul aire" Wht in der Rede eine Bestätigung der Rede Balfours und be­merkt, natürlich versuche die reaktionäre französische Presse den ^nn der^Rede Wilsoils zu entstellen. Wilson habe seine Haltung !«it detm Eintritt Amerikas in bat Krieg nicht geändert. Tie ein­zige mögliche dijÄomatische Offensive der Ententemächte bestehe nach wie vor darin, die Mittelmächte zur Bekanntgabe ihrer Kriegs- ziele zu zwingen. Unzufrieden äußert sich bisher einzig dasI o u r- nalduPenple", nach dessen Ansicht Wilsons Erklärungen hinter denjenigen Balfours weit Zurückbleiben. Es habe beinahe den An­schein, als ob WÄson sich zur Geheimdiplomatie und zur persön­lichen Politik bekehrt habe. Um jeder Barantwortung zu entgehen, oerschanze er sich in Sachen des österreichisch-ungarischen Friedens- Mgebotes hinter den Beschluß das französischen Parlamcntsaus- ichusses für die auswärtigen Angelegenheiten. Wilsons ^leußermn- gen, wonach^ Deutschland, wenn es den Frieden wolle, einen Bot­schafter boauftragen solle, .stehe in offenem Widerspruch zu'Balfours Ajusfübrungen. Wilson verwerfe dadurch jede mögliche Vermitt­lung und kehre zu den Forderimgen der .Knock-out-Politiker zurück, d« nur mit einem um Gnade bettelnden Feinde verhandeln wollen.

vlrzÜch her RoasrL d«e Erumchtigung nachsuchen, eine Karawane

o ^au^^n nnt Petroleum für die spanische Verwaltung von Larvasch durch das Gebiet ziehen zu lassen. Ta die spanische MUitarintendantur noch mrdere Waren mitbefördern wollte, ver- wAgerte der Vertreter Raisulis den Geleitbrief. Zur Stunde sin- ^ -S5 AterHandlungen zwischen Raisuli und dem Vertreter der spamschen Behörden statt.

Aaiser Narl in Nonstantinopel.

Dre Verschwörung in Irland.

London, 22. Mai. (WTB.) Reuter. ,-Observett^ schreibt m einem Artikel: Ter Ernst der deutschen Verschwö­rung in Irland war seit einiger Zeit bekannt. Angesichts Versicherung Capelles, daß die deutschen U-Boote in ihren Bemühungen nicht Nachlassen würden, in Fühlung mit den Sinn- fernem zu fommm, iraiis dieser wiederholte Versuch entschlossen mÄergÄvvr^n tonten. Wir hoffen, daß der Präsident und das Volk der Vereinigten Slaattn nicht durch Dillons böswilliges ^Romiest irvegeführt werden, in dem fälschlich .erklärt wirb daß dre englische Regierung unaufrichtig in ihren 9lbsichten hinsichtlich Hvmerule sei Tie englische Politik gegenüber Irland ist klar: sie wul erstens die Wiederher,tcklrmg w)rmaler Verhältnisse, weitens che allmähliche Ernfühnrng der gleichen Militärdienftpfftcht wie in England, Schottland und Wales, drittens die Einbringun-r des Hvmerule-Gesetzes. Zu diesem Zweck sind Freuch -rub Short, beides überzeugte Anhänger des Hpmerute-Geser^s, nach Irlmrd gr- kommen. -^ie Vorbereitung des Homerule-Ge>etzes wird energisch »etnewn. Es ist Zeit erforderlich, den Entwurf in kluger, liberaler und staatsmännischer Werse zu vermsseu. Die.- ist der einzige 'st :nd für d ie Verzögerung, von der Titton eine falsche Darstellung zu versucht. Tie Bejtimmungen des früheren Gesees müssen voUstwrchq nmgearbeirer werden. Ueberdies muß das föderaleHomo- auch auf das ganze Bereinigte Königreich angewen- ^ ftreben.^tt* errglrsche Ministerium nruß Zeit Huben, die poli- chche Sicherheit rn ^zrland herzuNxllen, die .Homerule auszuarbeiten nnettchl«- Wmvspchire zu schaffen und allmählich die gleiche ecreidjen. Wir sind über-eugr, daß die Regierung me Luueqnröintg ter ameufant chen Regierung finden wird, soweit Sj? bandelt, denn Verhältnisse wie diese

mn * > £ Wilwn auch nicht erneu Tag dulden

^s Wvlffsth? Telegrarhendureau bemerkt hierzu: Es ist selbst' veMandlich, daß Admiral v. Capelle niemals versichert har daß dv dvlttchm U-Boote in ihren Bemühungen nicht Nachlassen EiLot. m Fühlung mit den Smnsiemevn zu kommen.

^Dubliner Depeschen desPetit Parffrew und andere Pariser Blätter stellen fest, daß die bis- ljerureit Verhaftungen die .Hauptorganisation der Siun- ^^^^m:^berstören vermochten, da die Ersatzausschüsse W^rksamke-tt begonnen, und ihre Auflösung Schtoierig

Konftantinopel, 21. Mai. lWTB.) Der gestrige Aben d- empseng tm Dolma-Bagdsche-Palast war für Kon- stanttnopel ern außerordentliches Ereignis, da seit der Anwesen- heit des deutschen Kaisers und der Kaiserin im Jahre 1899 keine Harri cherrn den türkiscl-en Hof besuchte und somit kein Anlaß für eme solche rzestttchkelt vorhanden war. Viel bemerkt wurde, daß oem Empfang des Herrscl-erpaares auf dem Bahnhof auch die Vamen des kaiserlichen Harems in besonderen Wartesälen bei- ^eutet' ' W>a ^ nm ^uerung im türkischen Gesellschaftsleben

^ von Berichten über die Huldigungen, deren Gegenstand das Kaiserpaar überall in Pera und Stambul - 0 E den frühesten Morgenstunden an herrschte in den Stadt- Merteln, dre die , hohen Gäste passieren sollten, ein lebhaftes ixti* Straßen imd Häuser waren dicht besetzt. Als das Lublittim dW >>'(nserpgares ansichtig wurde, erreichten die Svm- ^geisternn^^^ ^ Menge einen unbeschreiblichen Grad der

Trinksprüche.

Bei^der H^sttafel m Tolma Bagdsche hieß der Sultan in rst ^tn ks pruch das österreichische Kaiserpaar als Gäste 8?TL Hauptstadt willkommen. Er wies auf die freundschaftlicheir L-ezreyun^il des österreichisch-ungarischen und des türkischen Herr- .gegenwärtige Sympathie, die Wertschäßungj ^er beiden Volker, dre Gemeinsamkeit der Isnteressen der beiden prerrhe urw aus dw van d«i verbündeten tapleren Heeren gemein- wm errungenen Erfolge hin und sagte weiter: Zhrer Rechte be-

Selbstverleugnung beseelt, sind un- sere Volker in Wafsear enffchlossem, das ihnen von ihren Vor- sayren vermachte moralische und territoriale Erbe in voller ^5L?^'/brthert zu verlleidigen. Indem wir seit Be- ^eses glganttschÄi Krieges nur die Verteidigung unserer, verwlMn, lag es uirs stets am Herzen, größeres Blntver- Metzen durä) den Abschlnß emes gerechter und ehrenvollen Frie- dens zu verlnndern. Tie Verträge von Brest-LÜowsk und Bukarest, wL fu \ ^cg-zustand zwischen den Verbündeten einerseits unb) Rußlarw und Rumänien andererseits so glücklich beendeten, bllden mren unleugbaren Beweis für unseren Wrmsch, diesem mörderi­scher Kriege eru Ende zu setzen. Stark durch unser Recht und im aur ben göttlichen Schutz, warten wir mit Zuversicht den endgulugen Triumph unserer gerechten Sache ab, die wir gc- meinsain mit imseren tapferen Verbündeten verteidigen. Ich hege

d<rs Glück ,md di« Erhalümg t*r Eurer Majestät und Ihrer Majestät der Kanerru und Ko?,igm, forme Ihres ganzen erhabenen Hauses und t>as Gcderhcks Ihrer edlen und tapferen Völker und bitte den Att- T^agen, unsere braven Heere zu Wasser rmd zu Lande, die für den Schutz ihrer Zander kämpfen, in seine heilige Obhut zu nehmen.

erwiderte mit Worten des Dankes für die

Au§ dem Reiche.

Berlin, 22. Mai. (Amtlich.) Se. Mas. der Kaiser heute im Großen Hauptquartier deii Abt Ilde­fons Herwegen von Marie Laach, der ihm den neugervählten Erzabt Tr. Aaphael Walzer von Beuren vorstellte. Se. Maj. zog die beiden genannten Herren sowie deren Begleiter P. Albert 5pammerstede, Prior von Maria Laach, zur Frühstückstafel.

^ ^erlin, 22. Mai. (WTB.) Durch einen Erlaß des

Kriegsmimsteriums wurde bestimmt, daß O ffi zie rstell- Vertreter, wenn sie als Bezirksfeldwebel oder als Anwär­ter für fteie Stellen von Bezirksfeldwebeln an Bezirlskotw mandos zurückversetzt werden, Offizierstellvertreter mit den entsprechenden Gehaltsbezügen bleiben können. Auf eine An­frage des nationallibera(en Reichstag Abgeordneten Dr. G u - 0 l m e i e y (Lörrach) erklärte das Kriegsministerium, daß es lierett sec, diese Anordnung auf entsprechenden Antrag auch auf solche zu den Bezirkskommandos zurückbefohlene Offv- ^^^^^^reter Anwendung finden zu lassen, die Anwärter sur Bezirksfeldwebelstellen sind, für die aber noch keine Stelle offengehalten ist. #

rvj c Sertin 22. Mai. DieVoss. Ztg." meldet: Das Befmden des Reichstagspräsidenten Dr. K ä mp f hat sich rn den letzten Tagen erheblich verschlechtert, so daß bei dem hohen Alter des Patienten der Zustanb als kritisch an­gesehen werden muß.

B e r l i n, 22. Mai. DerBerl. Lokalanz." meldet: Im Bundesratsausschnß für auswärtige Ange­legenheiten, der, wie gemeldet, heute unter dem Vor­sitz des bayrischen Ministerpräsidenten Dandl zusammen- trltt, wird Staatssekretär v. Kühlmann über die Fragen der gesamten Ostmarkenpolitik referieren. Daß daher der litauisckien Frage, wie von anderer Seite behauptet wird, eme besondere Rolle zugedacht ist, hält derLokalanz." nicht für wahrscheinluh.

Württemberg und das Frau-enstinrmrochl.

^ f tu . U r U 21 : Mai. Der staatsrechrlickie AusschLiß der Zweiten Kammer beschloß bezüglich der Eiirgcrbe über ?as Frauenstimmrecht, dem Plenum folgende Ertt> schließung vorzulegen: Die Kammer lehnt mit der Re- grerung die Forderung auf Gewährung des kommunalen E. parlamentarischen Wahlrechts agr die grauen ab. Sie erblickt dagegen in der durch Gesetz, Verordnung oder Verfügung zu regelnden weiteren .Heranziehung von ent> prechend vorgebildeten Frauen als s a ch v e r st ä n d i g en 'T(l ll L a e n öiu ^en Atlsschüssen der Gemeindevertretungen und den gesetzlich organisierten Körperschaften, sowie als Mitglieder zu den Kommissivnien im Sinne des ArtifelS ^ ^^nreindeordnung, insoweit in denselben spezi- chche Frauenangelegenh^iten berührende Maßnahmen be- ~ a T e j} w'-lHeu,.ein geeignetes Mittel zur Erweiterung des Olnscusfes, der nach den Erfahrungen der Kriegszeit den Frauen rm Interesse bei* Allgemeinheit gewährt werden

Wna?me l Ä «B&SS Z Spaltes SS?

S'äsä

Ukraine und Krim.

fimJP&M."' i 2 - ^5- Mi« dem B T. gemldet wird, sprach sich o«r ukramychr Ministerrat für di« Angli«d«runq der K r i m cm die Ukraine aus.

Herr v. Kühtmanu über den Frieden mit Rumänien

^ ^5. -Handelskammer zu Lrerlm hatte kur heute abend zu emer Sitzung Einladungen ergeben ^ssm, zu der der Staatssekretär des Auswättigen Amtes, Dr. v.

nn. einen Ertrag über den rumänischen Frieden zuge- sast hatte. Der Staatssekretär ffchrte zunächst aus, in welcher frefefr Lage sich Rumänien dank einem un- ÄvriL 1 ^dem .Kriege befunden habe. Er schil- b - e polittschen ^zdeen, mit denen die rumänische Re- ^l7*^"^heiten uns abträg- ^ m ben schlecht vorbereiteten Krieg ge-

St* ffiF* »* b-t 'ich infs LLL ma

*** Staatssekretärs wandten sich ^, ^ )erel1 Kompliziertheiten sich erwies^, daß es ffch um den Abschluß eines .Koa- bresem Zusammenhang besprach der Rchner bit Dobrudjcha-Frage und die östeeceichisch-ungarischen ^^o^chttgungen, mch legte dar, wie für Deutschland der ganzen gkVgraphrschen Lage nach territoriale Wünsche nicht in Frage kom­men konnten, boxjcqnt feiert bedeutende wirtschaftliche Vor- tetre gewonnen.worden. Festgelegt sind die ausgiebige Benutzung desDonanweges, der ungehemmte Verkehr auf den Bahnender ge- br der Kabel und Telegraphen Ebenso fnch die Egen Garantien gesck>affen, daß von Sien iS ^r^er^gmsseu Rumäni^Mes fol

rZZZLZ. ^ m barem Geldc ituijt ver-

dt- Rumänien aul bem Rechtso-rtraq-n unb verschiedenen anderen %iH6t>ertr(iam m b-l«.^e sich aber auf recht erheblich- m . Bukarest wurden im engsten Einvernehmen mit besonders natürlich mit Oesterreich Ungarn

nZ t£ Ä'Z.'ÄfÄ 11 Wir-schafts-vlitik

__,,3?L ichtöß mit einem Ausblick auf unsere

mrlnrnrtschaftltck^ Zukunft Me Bestrebungen wt «ufjwn orwpäischen ftmtmeitt rSrtJm &anM nur Smmr und Anstvß sein. 6ernit*«ben Mf üS efemem emes großen und wirklich freien Handels das freie

!«Wilkn-lrn II., ö^batOü*- nahm schon früh nachdrücklich daraus hmgetviesen zu

. '* * .nuifti iuiiic iunter: 4.

iS);., iiiriei unb' Oefcerreieh-Ungarn glücklicherweise bestehende sehr alten Ueberlieferungen entspricht und durch gUjSJ? 61 ^s^ 71 l)t * ?emänsam vergossen auf den

i?"- benen die osmanischen Soldaten ihre allererste Dapferkett bewiesen, ist die kostbare Bürgschaft für den glücklichen bes großen Ringens, das unsere Länder, vereinigt mit n. ^Kr^M für ihre Unversehrtheit und Sicherheit besahen. Mu Hilse des Allmächtigen naht der Tag, wv unsere Bolker für ihre Opfer durch einen gerechten und ehren- plollen Frieden belohnt loerden. In dieser Ueberzeugung Ege ich meine wärmsten Wünsche für das Wohlergehen und das Gluck Eurer Majestät, meines erhabenen Verbündeten, zum Aus­druck, sür die Größe des Osmanischen Reiches sowie sür den Ruhm unserer tapsevcn Heere und die sÜEihliche ZuLurft unserer Völker.

Die Abreise.

Konstantinopel, 21. Mai. (WTB.) Gestern abendfandim der osterreichiscb-nngarrschen Botschaft zu Ehren des Katserpaares NN Diner statt, an dem auch das Gefolge des Kaiserprares und die öerren deS türkischen Ehrendienstes teinahmen. Rach dem Diner fuhr das Kaiserpaar nach dem Dvlma-Badgsche-Pcllais, um sich vom Sultan zu verabsck-ieden. Hierauf rourde im Gala- wagen die Fahrt zum Bahnhof Migetreten. Am Eingang zum Bahnhof wurde das Kaiserpaar und der Sultan vom Prinzen ü.hronwlger. . den übrigen kaiserlichen Prinzen, dem Großwesir, dem Khediven und den Ministern empfangen. Ter Kaiser sprach . wit dem Grvßwesir und begrüßte dann ebenso wie die Kaiserin alle erschienenen Würdertträger, die Herren der Botschaft und die deutschen und die österreichlsch-ungarisck)en Offiziere. Ter Iultan geleitete^das Herrscherpaar bis zum Wagen, wo in herz- licher Weise d-re Verabschiedung erfolgte. Um 10 Uhr abends verließ der Ho-fzug den Bahnhof.

bet Weiterentwicklung der Maßnahmen, welche Frauen- rntereffen betreffen, in Staat und 0>emernde cmgestellt und daß entsprechende Mrsbi ldungs Einrichtungen qefördew werden.

Aus Bayern.

München 22. Mai. (WTB.i Dem Landtage ist der Enttvurf eines Gesetzes über die Aenderung des Berg- ßesetzes nebst Begrtindung zu gegangen. Der Entwurf schlagt ui seinem wichtigsten Teile vor, zur Sicherstellung der Interessen der Allgenteinheit die Aufsuchung und Ge­winnung von Eisen, Manganerzen, Braunkohlen und der m der Pfalz vorkommenden Steinkohlen dem Staate vor- zubchalten.

Eine Kundgebung gegen die südslawische Propaganda in Kärnthen.

Wie dre Parlamentskorrespondenz täten in fctagen für t eme vom Landesausschuß veranstaltete feierliche Kundgebung gegen die s ü d s l a w i s ch e Propaganda und gegen die Pläne Mrs Abänderung der Ber- lassung im ©mite einer Teilung Kärntens stattgefunden. Fast alle Gemeinden, auch slowenische, waren durch ihre Bürgermeister und Gemem^rate vertreten. Unter großem Beifall wurde ein* ££2? ^ e s.chk«ß angenommen, worin es heißt: Die vom Kärntner Land esausschuß einberufene Versammlung von Per Intern Karmens erklärt mit Zustimmung der anwesenden Mit

glieder der beiden Häuser des Reichsrats aus Kärnten und' der

Kärntner Landtagsab^uw-rdneten ihr unverbrüchliches Festbalten an der Einheit und Unteilbarkeit des Landes. Tie Gemeindever! treter sind willens, den jahrhundertelangen Freundschoftsbund Mischen Deutschen und Slowenen treunachbarlich zu pflegen Dagegen werden alle Strebungen äuf Errichtung eines selbständi­gen^ südslawischen Staates, dem auch Teile von ©teiermart an- gegliedert werden sollen, ihrem schroffsten Widerstand begegnen D;« berufen Vertreter Kärntens geloben, den Heimatbod^n mit allen Kräften m verteidigen. Tie Versammelten treten auch dafür Weg zur lldria nicht durch ein neues, künstliches Staatsgebilde verlegt >oerde und allen Vöttern Oesttrrnichs in erster Lime den Tmtschen srer und zugänglich bleibe. Vop größtem Werte für unsere Mmiarchie ist die Erhaltung eines ungetrüb t Bundesoerhaltnines mit dem Deutschen Reich? deswn ^aoffchtigtt BEung mich in Kärnten frmdigst begrüßt wub. R«r m mg* Vuudms Oesterreich-llnaarns mit Deutschland verbürgt die Unuberrvmdlichkeit beider Reiche und eine S Zukuntt für Europa

itus Marokko.

Die aus Madrid:

vf benafxt aus Larrasch: Raisuli sei Herr deÄ

^ebrets von Larrasch Ter spanische Genaralresibent mußte

Der Zeektteg.

Neue n-Boot-Erfolgc.

Deeliu, 22 . Mai .f?lmtlich.f JmMittelmeerver- stukten unsere U-Boote die italienische Dreimastbarf Anqe- lma d- Paela (228 Br.-R.-T.). den französischen, bewaff­neten Dampfer Verdun (2769 Br.-R.-T.) und vier weitere Dampfer, darunter einer von mindestens 8000 Br-R-T Zusammen: über 22 000 Br.-R.-T.

Der Chef des AdmiralstaüH der Ma.rine.

Ans uno<%nb.

Gießen, den 23. Mai 1918.

** Am tliche Personalnachrichten. Der Groß.

herAvg hat am 1. Mai d. I. dem Eiseubahnschlosser iit

^ Kn »**.**_ |^ B^- x -*Ä||j|af t Julius Wq-

ber Hessisch-Preustischen Eisenbahngemei 11 schaft ncr zu Gießen aus Anlaß seines erfolgten UÜbertritts in dm Ruhestand das Mgemeine Ehrenzeicc>en mit der Jnschxist Für treue Arbeit" verliehen.

** Verliehen wurde der Eharatter als Geh Baural dem Grvßh. Eisenbahn-Direktor Zimmermann, Vorstand des Bettiebsamts 2 in Gießen.

** Das Verordnungsblatt für die evange­lische Landeskirche des Großherzog tnms Hessen Nr .6, ausgegeben den 8. Mai 1918, enthüll: 1. . Ausschreiben Nr. 16 vom 3. April 1918, Landaufenthall der Stadtkinder betr. 2. Verzeichnis der im vierten Viertel­jahr 1917 genehmigten Schenkungen und Vermächtnisse für evangelisch-ckirchliche Zwecke. 3. Mitteilungen. 4. Dienst- Nachrichten. Ernannt wurden: Pfarvamtskmwidat Rheiw furth zu Leidhecken zun» Pfarrvikar in Eberstadt, Dettmat Eberstadt; Pfarramtskandidat Neunobel zu Darmstadt zum Pfarrassistenten in Bodenheim-Nackenheim und Lauben- heim (mit dem Wohnsitz in Bodenheim): Pftrrramtskandidat Strack zu Orleshausen zum Pfarrvikar in Atzey (zweite Psarrstelle); Pfarrassistent Colin zum Pfarrverwalter der ersten Pfarrstelle daselbst. Die Theologische Schlußprüfung rm März 1918 haben bestanden: Heinrich döeunobel von Lauteibach zu Darmstadl, Karl Rheinfurth von Burkhard« zu Leidhecken, Jul. Strack von Glashütten zu Orleshausen. ^ Mfforderuug zur Bewerbung. Zur Wiederbesvtzuna wer-

den ausgeschrieben: die erste evangesisch-e Pfarrstelle zu Michelstadt, Seiner Erlaucht dem Grafen zu Erbach-Für> stenau steht das Präsentatimsrecht zu; die evarrgel. Pfarr- stelle zu Nieder-Beerbach; die evangek. Pfarrstelle zu Groß. Karben, dem Oberhofmeister Kammerherrn Dr. Freiherr Üeonhardl steht das Präsentationsrecht zu; die zrmfti«

Psarrstelle an der vereinigten evangel. Gemmnde zu Offen- buch, Seiner Durchlaucht dem Fürsten zu Isenburg und

Büdingen in Birstein stecht das Präsentattonsrecht zu; die ffarrstelle zu Rohrbach, Dekanat Eberstadt, der

evangel .Pfarrstelle __ rr ^

evangelischen Gemeinde steht das Prüsentationsrecht; die evangel. Pfarrstelle M Ober-Ramstadt.

** Diebstahl. In letzter Zeit wurde in hiesiger Stadt gestohlen: 1 blauer Damew-Tuchrock, 1 goldene Dmnenarmbanduhr mit brellem Goldrand, auf deren Rück deckel srch das Monogramm J.P. bc'sindet, von einem Fen- ster des Treppenbaues in einem Hause in der Crednep straße 2 gelbgestickte Vorhänge und aus dem Hofe eines Hauses m der Frankfurter Straße ein Fahrrad mit schwm- ,zem Rahmenbau ebensolchen Felgen, weitaus mlb der stlolizeimmimer 3773. Sachdienliche Mtteilunaen nimmt die hiesige Krinnna(Polizei entgegen.

Goldankaufstelle Gießen bittet uns dqß m Zukunft ihre Geschäftsräume nur noch Dienstags^ nachmittags in der Zeit von 35 llhr ge- osfnct sind. Dre nächsten Geschäfts stunden werden atsü DlauStag den 28. d. .M gbgehalleu^. Die BezrrlsspacäjM^