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Nr. \\1 ZwelLer Blatt

Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger Mr Gdertzeßen)

tA-Tcau&wtrtariMB«a8tBa»afl»int '!>i .nusxHtavaat

IffitttDcQ, 22 , Mai bis

Tßtfi aumuaau jx.SBMGca &r.-,K<r-iy.*.., y-wtv^Xi -tk&xa.

tro^svjuau^dask-sn

Lins H?öc Wilsons.

Basel, 21. Mai. Me Havas ans New ?>rk meldet, hielt VMident Mils o n arlläßlich des Festes des Roten Kreu z, es

eine RÄe> in der ec n. a. sagt:

Wir schon Vvr uns Kwci Pflichten: Die erste ist die Wicht, dcn .Er«,; m gewinnen, und bk -weite, die mit der onfeeon 5>and in XXetöj geht, fordert, daß wir den Kvi^m curf eine große and edle Meise getv-nttven, rüdem ivft nicht alXciit den faktischen Wert iutjerc Mrcht beweisen, sondern auch den Wert unserer Ziele und unseren .ngemnr Wert. Ich habe kürtzLich sagnt fyikm, wir müssen eine Asrmee von 5 .Millionen Mann schaffen. Wlesiialb sollten wir uns auf dieses Ziel beschränken? .Ich 1/abe den Kongreß gebeten, keine Grenz-e sesltznsetzen, denn auch der .Kongreß dessen bin ich sicher hegt wie wir alle den Wimfch, daß jedes Schiff, tz«s Waffen- oder Mtterial befördern kann, bei jeder Fahrt, die es ««tzernimntt, mit so viel Leuten und so viej Material bÄade>t sei, wie cs aufFtmehmen vermag. Bon diesen r unverrückbaren Ziel des Sieges werden wir uns durch heuchlerische Friedens-, Vorschläge nicht abbringen lassen. Ick, darf mit- gutem. Ge-

.r, i s-.-.v», an farrt mrtvri ii.rfvf'

.ixformnen in der Ansicht, GroteuugS- und Ausbreitmrg jeglichen Umfanges im Osten Zu verwirllichen. Was nun mrch te trifft, so beabsicWge ich, Rußland Zu unterstützen so gut mz Frankreich. Gerade die Schgrtzlofen und Verlassenen haben Freunde und Hilfe nötig. Und wemr gewisse Leute in Deutschland glauben, wir würde« die gantze Welt unserem eigenen Heil opfern, so sage ich ihn nett, daß sie irren. Dieser Krieg ist in allem, was uns angeht, vielleicht Ztnm ersten Mal in der Geschichte ein selbstloser Krieg. Ich könnte nicht stolz sein, um ein egoistisäieS Ziel Zu, kLnpfen, aber ich darf stolz stin, wenn ich für ik Gerechtigkeit kämpfe. Wünscht der Feind den Frieden, so möge er ihn durch Vermftftung beglaubigter Vertreter Vorschlägen und seine Bedingungen lnenuen. Mr haben die unsrigen ausgestellt, und sie sind feem Feinde bekannt.

Ich bin in meinem Innersten überzeugt, daß Icchrhun.derte des Friedens für die ErniMng dieser Nation nicht so viel hätten tim körmen, !vie t«fes eine Kriegs) ahr, und ich bin womöglich noch mehr als alle anderen überzeugt, daß es yax Eimgtrng des Welt bei getragen hat. Betrachten Sie folgeni^es Bild: Ja dar Mitte vier Nationen gegen,bk ganze Welt, die nach leckem Erfolge aufs neue zeigen, daß sie eigensüchtige Ziele der Ver- größenmg verfolgen. Ilvrcn gegenüber 2 3 Regierungen, die den größten Dell der Bevölkerung der Erde vertreten, vereinigt in einem waren Gesübl der Gemeinsamkeit der Ziele imd der Einheit der Eristenz Me Fremud schuft ist das einzige Band, das die WÄt '.usammenbalten wivd, dmd das große Rote Kreuz der Völker,,die den Schreckmsjeu und EnLehruugrn dieses Krieges ausgeseM sind, ist infolge seines argen Kontalles im Begriffe, eines der stärksten Freundschoftselemente zu 'luerte, die die Welt jewals grseter hat... Nienftmd sM sich liermisnechman, aus diesent Kriege lW- winu Ziehen zu wollen. Es gibt Laute unter uns, die dies vergessen habe n. Emige unter uns, und auch ich selbst, erinnern uns noch, daß im Bürgerkriege Vermögen gentacht wurden, und wir wissen, wie diese Leute von unseren Landlleaten angrsttei wurden. Viit einer der größten Mak^l, der dem Rufe der deutschen Llrmee anHaftre sei, daß sie das Rote Kreuz nicht geachtet hätte, obwohl die TmnMgu fick^an de.: Begründung dies«- Organisation betriligüeu.. Das Robe .Kreuz helfe nicht nur den Soldaten, sondern auch der ZivllbevNlZerung und seine Werke der l^rechtigkeit und Barntherzigkeit Müden im Dienste der Freiheit.

Rrrr und Cand.

Gießen, den 22. Mai 1918.

Sparsamkeit bei Ledersohteri!

In welchem Maße sich durch den Krieg die Menge des für die Schuhversorgung der bürgerlichen Bevölkerung verfügbaren Leders verringert hat, rst loeften Kreisen, noch nicht genügend zum Bewusst­sein gekommen. Die Verminderung der Eigenerzeugung, die 2lb- sverrung von fremder Zufuhr und die hohe Ina nffamchn ahme der -zeugung durch die Heeresverwaltung und die Rüstungsindustrie es dahin gebracht, daß nur noch ein sehr geringer Teil des in Friedensz-eiten zur Verfügung stehende Leders von den Schuhs waren Herstellern für die bürgerliche Bcvölkerirng verarbeitet werden kann. Diese Menge ist so klein, daß die Gesamterzeugung an Lederschuhwerk bei weitem nicht ausreicht, um auch nur fetem Angehörigen der Bevölkerung jährlich ein neues Paar.Lederstiefel zuzu teilen.

.Höchste Sparsamkeit beim Verbrauch von Lederschuh- erk ist also erforderlich. Die Mahnung, das Lederschuhwerk zu schonen, scheint besonders jetzt, bei Beginn der wärmeren Jahres- zeit, angebracht. Vielerorts unrd es der Bevölkerung im Sommer möglich sein, ohne Beeinträchtiguug der Gesundlieit barfuß zri i?ben. Ist das nicht dvr Fall, so werderc weuigstens Sandalen häufig Lederschühiwevk ersetzen können. Mit der nach den Angaben 'es lleberwachungsausschusses der Schnhindnstrie imd v,'n den Schuhfabriken hergestelkten Einheitssandale ist eine einfache und preiswerte Fußbekleidmrg in den Verkehr gebracht worden, die sich znm M assambsiatz eieret. Neben den Schub Fabriken sind auch manche holzverarbeitende Betriebe an die Herstellung von Sandalen gegangen, die mcht nur eine Sohle, son.der'n auch Kappen auö Holz habai. Um der hierbei vielfach beobachteten Unzweckmäßigkeit der Aus führ» mg ^ und der, übermäßigen Preisberechnung entgegen- Mwirken, bat die ReichssteKe für Schühoersorgung vi ihrer Be- kanntgrachung über den Verkehr mit Holzsandalen vor geschrieben, daß fortan nur noch solck>e Erzengnffse in den Verkehr gebracht .werden dürfen, deren Muster von ihr genehnligt und- für die von ihr die Preise festgesetzt sind. Es ist zu hoffen, daß auch bei diesen ^.rndalen dami: die früheren Mißstände beseitigt werden. ?kuch wicd für eine gewehte Verteilung der Erzeugnisse über die einzelnen l>ste Deutschlands gesorgt »verden.

Auch das sogenannte Krie gss ch n h w e r k ist tru Sommer wfev Zu tragen als Winter. DerKciegsstiefel" aus Ersatzstoffen iregegnet noch vielfach Mißtrauen und MneiglU'g. Es. ancb -uzu- geben das; mitunter, besonders in der ersten Zeit, Erzeugnisse in vi'n Verkehr g-elwacht wur-den, die nach Form und Haltbarkeit ivenig geeignet waren, sich Sympachien zu enverben. Llcher die verantwortlichen Stellen sind bemüht gewesen, auch dem >:riegs- schühwerk ein immer gefälligeres Aussehen ,:\i geben und zugleich, wlchr Stoffe, die sich nicht bewälirt haben, vo;r der Verwendung

Laubhen als notwendig erwiesen. Wer Laubheu an einen anderen absetzen will, hat e§ nach einer vom Staatssekretär des Nriegs- ernähnlngsamts erlcrsstnar Veroldrrung der )ii üchsfuttermiltelsleile, Gesch äftsabteilamg (Bezngsve:eini.aunr der deutschen Landwirte) zum Erwerb >anZ!übieteu und aus Verlangen käuflich zu überlassen. Tie Reichsfutternrittelstelle wird das von ihr erworbene Land Heu der Heerc^rwa-tung nach deren Weisungen zur Berjügnng stellen.

VsV,nrschLes.

Eine Theater schmi ere wegen Betrugs vor Ger icht. ^Frankfurt a. M., 21. Mai. Daß eine -.--neeS nnstEr- gesellschafff' um jämmerlicher Leistungen willen wegen Zetn-gS

Der Wsatz von Laubhen durch den Werber unmittelbar an Ver­

bänden U'nlmwwmmen, Lanbl)«eu, das sie selbst haben werben lassen, an die Berbrm:cher ihres Bezirks abMgeben; ferner, können Wald- befftzer, die Lanbhe?r ernten, dieses in kleineren Mengen an Tier­halter absetzen. Selbstverständlich tvird auch von der Verordnung nicht betroffen, wer Laubheu: für beit Bedarf seiner eigenen Wirt­schaft int eigenen WaLde oder mit Erla.ümis des Waldbesitzers oder des Forstnntzungsberechtigten erntet.

Landkreis Gießen.

** Großen-Linden 21. Mai. Der Kanonier Wilh. St oll erhielt da4 Eisern.' Kreuz 2. Mas ?.

** Harbach, 22. Mai. Die .Hessisch.' Tapiperkeitsmodailbe er- lstert der Gvrde-Grenädier Heinrich Sch. r o r, Sohn des Land­wirts Johannes Schmidt ff J«n Befitze Ersecnen Kreuzes ist cr schon länger.

. Lich, 21. ?Nai. Das Röthigsche Soffmuartett ffür Kirchen- geiong gedenkt hier am 24. Mai ein Kirchenkonzert zu gebev. lSiehe Mzeige.) Das Quartett sang im deutschen Heeresdienst an sechs Fronten, in Flandern, Lothringen, Elsaß, Polen, Rußland, Rumänien. Ueberall war der Erfolg ein gleich starker.

fl' W atzenbvrn-Steinberg, 21. Mai. Am 2. Psingst- feiertage tvurde unter sejhr 'großer Teilnahme der ganzen Ge­meinde die neunte (Gedächtnis je irr für gefallene Mieger in unserer Kirche abgelwlten. Es waren 5 Helden, denen wir die letzte Ehre erwiesen. 1. Uuterofffzier Otto Häuser von Steinberg, gefallen, am 25._ März 1918 im Westen; 2. Offizierstellvertreter Hans Staufenberg, schöner verwundet im Westen am 25. - Viärz. gestorben am 1. April 1'918: 3. Seminarist Georg Harnisch vjon Steinberg, schwer verwtWdei im Westen am 35. April, ge­storben am 2^6. April 1918; 4. Näusketier PhiLpp Mohr von Steinberg. Sohn von Pflasterer Philipp Mohr daselbst, gefallen am 15. April; 5. Musketier Friedrich Karl Brückel, Sohn von Baltb. Brückel VI. in Steinbevg, im Westen gefallen am 14. April.

** W i e s e ck, 21. Ma!. f-Tdusket^r Heinrich Kreiling, Schn des Fuhrunternehmers Karl Kweiling 111., entkam aus russisch, r Gefangenschaft.

Kreis Schotten.

O Gedern,, 21. Mai. Me vom hiesigen Ziveigverein vom Roten Kreuz zum Besteht des Heimatdmrkes für die heimkehrcutden deutschen Krisgsigefartgennr veranßaltete Haussammlung ergab den schönen Betrag von 356,75 Mark. - Dem Königl. Bahnhoss- verwalter Dickel wurde zum Hessischen Kriegsehrenzeichen das

Königl. Preußische Verdienstkreuz für Kriegshilfe verliehen Mit der Hessisch ,:n Tap>ferkeitsmcj>aille ivurden ausgezeichnet: Ober-

gefveiter Hermann Die hl, Unteroffizier Will-elw Ober heim,

auszrffchließen. Je mehr die älteren Vorräte an Schuh,verk mit

Ledersbhten jich aufbrauchen, desto mehr wiro sich die Bevölke- ^mtg, werden sich mich die sogenannten besseren Kreise mit dem ^-evanten befreunden nrüssen, neben dem Leverschnh.verk Kriegs- -i-esel, me ohne Bedarfsschein erhältlich sind, zu tragen.

Amtliche Person a l n a ch, r i ch t e \x. Der Grof^ Zdog hat am 18. Mm d. I. den Bezirks kassier der Brzirt-. Ä! Wilhelm Frese-näils in Büdingen, in gleicher

DnmMigenschaft a-n die Bezirks lasse Friedberg Verse l st und veu Haiupl!teuercmitsassistenten bei dem Hcruptsteueramt Wagner, z.vr?^it in Lampertheim, zum in i, n t °^ 1 trü ^ euu ^ dem Hauptsteueranlt Worms er-

Kanonier Jakob Karl Geyer, Lands! urmmünu Will-elm Die hl Gefreiter Heinrich Die hl, Gefreiter Karl Gu t h erhielt zur Hessischen Ttpoferkeitsmedaitle das Eiserne Kreuz 2. Masse und wuwde zum Uut-.wosfizier befördert.

Kreis Wetzlar.

ra. Wetzlar, 19. Mai. Tie Schulen des 5ltreises ... haben an zwei Tagen insgesamt 218,44 Zentner Laub gesmnmelt. Die Kinder erholten eine Vergüffmg von 4 Mk. für den Zen tu et

Hessm-Nassau.

ra. C amb-e r g 21. Mai. Dem Leutnant mid Kvmpagnie- führen E m t e r wurde das Ehrenkrenz dritber Klasse mit Schwertern des Hohenzollernsd>en Hausocdens verliehen, nachdem er bereits .nrit dem Eisernen Kreuz zweiter und erster Klasse, sowie der Hcsst schon TapserkeitsMedaille ausg^eichnet word-en ist. Auch dem Lemt nant Hugo Neuberger wurde das Eiserne Kreuz erster .Klasse verliehen.

Fc. Erbenheim, 21. Mai. Ter Gemein berat beschloß die Frage der Eingiemeindung Erbenheims nach Wiesbaden, bM. die Stellungnahme dazu bis nach dem Kriege zu verschieben. Die S^tadt Wies baden hatte nämlvch, ear diesb>ezüg.lichös Ersuchen hierhc' geriichitiet.

. . -.Frankfurt a. M., 21. Mai. Iw Hanse Mdidastzvaßs65 spielte sich;, heute nacnimittag ein blutiges Drama ab. Der dort woh­nende Karto nnagen fahrt k-Bes ttzer H. O. Sie i ding wurde von einem soeben aus dem Felds heinkgekchrten Soldaten überfallen nni> durcki einen Revolver schuß in den Hals lebensgefährlich vorletzt. Dann heuerte der Soldat auf seine Frau, die bei Stetding ms Haushälterin tätig ist, mehreoe Schlüsse ab, ivovoil ,'edoch nu; em. Schatz den Arn^verletzte. Die Bluttat ist auf Eifersucht zurück- zusttyren, da ver s5old» t uuer. u.bte Beziehungen Zwilchen feinet Fratt und dem Fabrikanten vermutete. D>er Täter wurde ver haftet: Steiding .kam in das städtische Krankenhaus

Fc. Kiedrich,, 2st Mai Gestern nachmittag brach in den wepgen Wald-mgen ein Brw.ts aus, der eineu größeren V'a'd tomplcx nt Asche legte. Die Fenevvehren der Umgegend iu&Yv lstier bEtewigten sich m den Löset,arbeiten, die sich bis in die Abend­stunden hinzogen.

Fe. Wiesbaden, 21. B,ai. Tie bekannte Musiklehretri und Kom-'onr,1ltn Fräulein Julie von PfeilMster ist gestern hier mr Aber vvn. /8 >mhrer^E . :uer Lungenentzündung, giöstprben Bon ihn.r muiikalr, ch.cn Lc-ö.p nngeu ist das BallettIm Fn'ch-- lmg" besonders bekannt gjewovden.

unter ihnen, wohl aber besteht diese Gesellschaft aus Leuten, die vom Theater nicht eitmtal den Schalsten eurer Ahnung haben. Wo diese Gesellschnsff bisher g-cspielt hat, war das Publikum aufs schwerste enttäuscht und Xtcrcitcfe den Komödianten stürmüsshe SZenen. IU Aschaffen bürg hat das Geschük mm d«se Küitstler" erreicht. Hier wurde ifyitcit nnbegveifkictjentxife se-gar bas Stadttheater Zur Verfügung gestellt. Der Saal war Zur Vvr- stFlvVg arrsverkauft, Hunderte fanden keinen (Anlaß tnehr! Die Aufführung war mm derart, daß der gesunde Vblkssimt mit Gewalt der Schmierenherrlichkeit ein Ende machte. Die Darsteller wurden 5 l - fc Ach^ächwig n urwüchsigster stlrt liberhäuft und mit Recht, '^tc Aichrfsenbnrger Presse bezeichnete die Vor«

Vorgänge als Sknndalc

ohne Beispiel urto fällt einmütig ein geradezu vernichtWdes Urteil über dieseKünstler", NVbei sw mit schneidmder Schärfe na

>WW»WWWW., nach dem

Staatsanwalt ruft. Dieser Appell 5rti seine Wirkung nicht ver- sehll Der Vc a g i st r a tsrat besttzq» igle sich schon am Freitag imt der Ungelegenheist wobci Oberbürgermeister U r a t t-erklärte, ta'; oerDirektor" der Gesellschaft sal-che Angaben nrit den ^ersten Fvcmfturter Bühnenkünstlern" gemacht habe, und daß die Stadt deshalb die ganze Küwstlerschaff unter Ll n k l a ge wegen ^etrugs stellen werde. Leider wird durch das Vorgeyer der Stadt Aschafft?! urg nur ciner solcher Gejetlschaftenerstklassiger Kimstcker" der Garmis gemocht. Von Frankfurt aus beglückt noch '. tre förmlicl^e Hydra derartiger Schmieren Mit ihren SaMMss .ücken das Land.

. . Pv len. 22. Mai. Die M e h l s ch i e b u n g e n . in die die v Mühle verwickelt ist, zielten immer meistere .Itaic. elußer dem Lagerverwalter Kaczmareck ist auch fein Gerwise mSltänncz verhaftet worden.

Cetzte AlKchrrchten.

Dstr' neNeU'»; ^Zevicht des*

(WTB.) Großes Hanptquartier, 22. Mai.

1. D a r m st adt, 24. Mai.

Rückfall wurde Nürnberg zu 2

die Fahrrads bmi dem bei Gericht zur Genüge bekannten Un­bekannten, mon te: er nickffs weiter als den Namen Müller vmßte ,,gekauft". Ein Bäckerlehrling aus Ober-Remstadt brachte zwei Inlctzrleyrftnge von. dort auf der/(^danken, Brotkarten zu fälschen sie stahlen oas raz.i !enötigte Material ihrem Lehrlxwrn ' Kuni Gttick wurde es tznm größten Teil bei der Lmu-.it, chung vorqeftntze'. ^chon bet der Berworttmg der.ersten gefälschten Brotmarl'M w.-rdni envffcht che beiden Druckerfthrli-nge wurden zu 4 Mmnwi' Wachen Gefängnis vei-urtealt, der Bäckerlehrling erhielt guten Rajt 1 Dag Gefängnis.

sie und 3 seinen

TüV

£1 n \ ts>&v 8 ? t s* tci»

Hel

*- ^ ch n U N c\ e ü. Leutnanst und Komp. Führer

s-ert wurde mit dem (ftfermn Krem 1. Klaffe mi£c&

zu lassen, das

ü Marburg, 21. Man Em alter Marburger Unwersitäts- profestor, der frühere ra-nguthrrK' Direktor des EbemiWen Univerff- täts-InstitutS, Geh. Reg.-Rat. Dr.. Theodor Zincke volltestr am 10. Mai ffem 75. Lebensjahr. Der verdiente Gelehrte der als Uelzen sfttmmt pwmiovierte,1669 m GSttrngen. Im Dommerhalb- whr 187 L fraMracrte er mH m Bonn und folgte zwei Ialwe später als Nachfolger von (LaAns emem Rufe nach Marbura- An, Herbst 1913 trat er von seinem Lchrantt zurück - M s T einig eit Jahren tm Ruhestände lebende Professor der alirr (W- Wichte. Tr. Eli»,ar KlebS, ist. 68 Jahre alt) Mm! SM

ZEichm^ ha aus BraunSbesg'flairnnteTfom m Zähre'1906 von

Berlin nach- Marburg, der Wissenschafte',.

Er wm- Mitglied der ba>;risthen Akademie

litmfe unb rvSssenschaft.

verpjl,! 'ckahi- o

c x a n uub

' c r Mot,,, lüdiooe oem Wiener zvmr mit der VHaßgabe, daß er 6 ntM treten hwt.

M onaten in ivntgehmeew. Mas)e Lnubb-n lanmni,; ffitSSSfrÄ 9 * ^ :V der Heerespferde mit jyuucnnutein

41 ? f?iwH "fc iS 1 r b * Um te Erfolg dieser Maß. ammu !., liu)

ML slchern, haben sich Leiv-isse Mschränkungen des Verleyrs mit're. Riai 18" 1t.

Burgtheater Monate im

ii l 1

e i,

ch e Badeanstalt. Masserivürme der Lahn

am

(Amtlich.)

W e st l i ck c v K rieg ö s ch a u pla tz.

Im .KemmelOebiet hielt lebhafte gmeviatififeit an. Nördlich vonr Dorf Le»nmel und Mlich von LoDr scheiterten rim M-eud str-ske feindliche Deilangrisfe. BridMseitst. \yzx Lhs und enr La Bafsse-5dünal lag unser rückwärtig l-'^lär-de miederuur unter srartd'm Feuer. Auch $ov::r:\".v.xa* und Abert war die feindliche Artillerie am Ab.tD s.h. :?~c.

Zwischen -Somme und Oise lebte die Grs-echtsLüli'^nL vorüberKrhend mrf.

An her. übrigen Front nichts von Bedeutung.

'Eines nuferer Bombengeschwader vernichtete in der .lacht näm stck. zürn 21. Mai die ausgedehnten französischen Munitionslager hei Blargies.

Leutnant Menlyiff errang feinen 27., Lerttnant Pütter seinen 23. und 24. Lnftsieg.

Der Erste Generalguartiernteister L u d e n d o r f f.

* *

Kaiser Karl tu Konstantirkopel.

K>Q n st a ntinopel, 21. Mai. (WTB. Nichtamtlich stu

das

rinksprüche gewettzstl

Diner schloß sich auch ein glänzender Empfang in den Sälen Palastes. 2-lles was die Hauptstadt an Rang und Bednttitug beherbergte, etwa 800 Personen!, waren der Einladung gefolgt, um das jugendliche H-errscherpaar zu begrüßen.

Di?Tinies" über die Verschwörung in Irland London, 20. Mai. (Privattel-egramm!.) Der Dubliner Be­rit ht.r statte r derTürtes" melbet i Sc ft einigen '-Räonat.n lasteke die - nn'.nis von dieser neuen heran reitenden Verich^oörug wie ein Mp au, dem Lande. Zahlreiche greifbare Beweise liebes dafür vor. Die 'Privathäuser wurden planmäßig zum Zlvecke der Er- beutung von Waffen geplündert. Große Mengen Melftrft und andere PoMvaidige Etckckojivstoffe wurden aus Steindrüchen und Lagerläufern gestohlen. Tie Polizei rvurde am hellen Tage an- glgriffen und ihrer Gewehre beraubt. An einigen Orten rühmtet Redner .öffentlich die kommende Meder läge der Mlüerten und die Errettung des nnabhängigQt Irland von oem Ruin des britischen Reic' .'s. Kein vernünftiger Mensch zloeffeft daran, daß eine Agentur oder 'Agenturen imter dem überaus nnwissenden und leichtgläubigen Vot,e 0arM.f lstnarbeiten, eine Stimmung bervvr- zurustm, auv der rrgendöMls erwartet werte könnte Die öKen'- liche 'Erregung und llnrich? war sogar mxh stärke- .^worden, als in den letzten Wochen vor idem >Aufstände 1916 Es steht fest, '. die nenftirfr epidemische SilberhanOerung z»t einem, bösen Ende fübrt. Der -)luf,-xrnd von 191l! imirde v-m Deinjicl>tand ange- stiftet. Alle irisichm Lopalisten sind seit langem üb'.meugt, daß Deutschland im Grunde die llnnchen l^rvvrgernjen T>ät Sie hotten seit langem den Verdacht, daß irgendwo Pläne bestanden l.ff- ein Zusammenarbeiten zwischen austührerisckVr Irläirdern und einer deutschen Landun g a n der West- oder Süd- Westküste von Irland. Jetzt bestätigt dies die 'Regierung b!trch ihre Warwung. Mmc nimmt an, daß di« ftckäudistbe Regierung "ürtlick.' Be.vene Air das Bestellen einer deutschen Versckwwnmq !>rt. B'an ist beriech,5gt, zu glartben, daß die Vermfenlltchiw.'-; e'ues Teiles die,es Beu>etsinaterio.ls sofort erfolge!, werde, daß seine Echtheit außer Frage sveht und der Charakter 'einer Quelle

m

einen,/ehr bedeutenden lEinfluß auf die vvlftißche Lage land hate mußte.

Zur Reste Wilsrms.

B e r! i n . 22. Mar. Zur Rede Wrksons sagt dieckAvrgen^ ü": o oft Wilson den Mund aufmacht, entströmt ihnr i-nmer dassell^ Gemisch von Schein^heiffg-keit, Lüge mrd Tücke. Zahllos sind die

glMlben es so wenig, wie wir tern glauben, daß es JAlson lingen lotrd, 5xe Russen nochmals zum! Kriege aisstztkp:,tschen, indem

sie dauernd mit Sawinetpfötchen streichelt Die ,,Norddeutsche Allgemeine Zeitung" findet es bemerkenswert, daß ckMfo-u Frankreich auf eine S-ufe mft Nußürnd stellt uno oetden Ländern feinen S.' .m und h ;; Hilfe zusagt. Welche Enup induug mag U, in p-n v>} . iönal-

swl-Frankrnchs auEFndnp . -

über die inneren Kräfte Frankreichs ebgftu cus die za-tck" rerchen Lobrteer düeSsefts und je:rseits des .KvnrrW.

unter rtntlage ge stell h wird, dürfte in der Tl-eatergeschichle noct- rncht vorgekommen sein.Erste Frankfurter Künstler" geben ,eit Wochen unter der Leitung eines gewissen Teeger in den Städten der Umgebung Theatervorstellungen und süpren dabei te dramatisierten . Ziomcm ,,Wenn zto-ei sich von Hedwig

Eouril. p.'.chfter aus. Dle Dramatisierung stellt an Dürftigreit, Seicht-gkeil iri'.d Verworrenl-eft alles ln che r Da gewesene in den Schatten. ''Aber schließlich kaim eine flotte Darstellung über Schund erzeugnisse dieser A,rt hrnwegtLuschen, sie kann wenigstens den Theaterbesucher fesfeln. DieseErsten Frantfnrte't Bühdienlünftlev ' aber, wie sie sich in alten ihren prunftvLen Anzeigen nennen, sind wdocy Schmverenkomövianten erster Sorte. Nicht ein Künstler ist