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Tieferschüttert erhielten wir die traurige Mßtefltmg, daß unser Beamter, Herr

Wilhelm Kauß

Leutnant der Reserve

atwgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz k. u. E. Klasse, der Hess. Tapferkeitsmedaille u. dem Hess. Krlegsehrenzcichcn in Eisen

nach 3jährger treuester Pflichterfüllung vor dem Feinde infolge einer schweren Verwundung am 10. Mai d. J. sein Leben für das Vaterland gelassen hat

Wir beklagen in dem leider so früh Dahmgeschiedencn den Verlust eines jungen, tüchtigen und gewissenhaften Beamten, der zu den schönsten Hoffnungen berechtigte. Ausgestatte* mit den besten Charaktereigenschaften und ge^ fällig durch 4*in stets liebenswürdiges Wesen, hat er das Vertrauen seine-/Vorgesetzten und die Liebe seiner Kollegen in vollstem Maße gewonnen.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Direktion u. Beamten der Mitteldeutschen Creditbank Filiale Gießen. gtsaD

Nachruf.

... ^ 11 * Mts - verschied plötzlich und unerwartet unser lieber Kamerad

Heinrich Luh

im blühenden Alter von 18 Jahren.

Wir verlieren in demselben einen guten Freund und treuen Kollegen, welchen wir nie vergessen können. Auch seine edlen Charaktereigenschaften sichern ihm ein dauernd ehrendes Andenken.

Seine Kameraden:

Wieseck,

den 14. Mai 1918.

Otto Schäfer Kerl Jung Karl Kreiling Otto Werner Otto Reeh Otto Sommerlad Otto Schmidt Ernst Haas

Otto Krciüng Ludw. Michel Friedrich Kling Emst Weller Otto Baiser Wilh. Bernhardt Karl Römer

sowie Wilh. Bieran n. Frau

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Es ist vorbei mit unsrem Sehnen.

Nie kehrt er herm ins Elternhaus,

Ihn wecken niemals unsre Tr&nen In fremder Erde ruht er ans.

Au/s Herz preßt bebend sich die Hand, Du nahmst uns viel, o Vaterland!

Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachrieht dass unser mnigstgeliebter Sohn und Bruder

Unteroffizier

Philipp Schomber

Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hess. Tspferkeitemedaifle bei einer M.-O.-K.

am 29. April 1918 im blühenden Alter von 22 Jahren nach 32 monatiger treuer Pflichterfüllung als zweites Opfer, den Heldentod fürs Vaterland erlitten hat.

In tiefem Schmer»: Leonhard Schomber und Frau Margarete Schomber, Schwester. Londorf, den 12. Mai 1918. 8tSi

0 Vaterland, du forderst viel! Wie Haft du wohl in letzter Stunde Gesehnt dich nach dem Elternheim! Nun rube sanft d,i «mter,

ruhe sanft du liebster, ftj oraver Sohn, geliebter Bruder.

Sollst nie von uns vergessen sein.

Plötzlich und unerwartet erhielten wir am S. Mai die schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel u. Pate

Musk. Philipp Mohr

jZ.EKef.-Jnf.. Rat. LL5. 4. Komp., Inhaber d. Mi. Kreuze- N. M. a. d.Hess.TavferkeitSmed.

nach 32 monatiger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von nahezu 23 Jahren in­folge eine- Kopfschusses am 15. April sein junges Leben opfern muhte.

In tiefem Schmerz: Familie Philipp Mohr Familie Karl Becker «ebst allen Angehörigen. Steinberg, Annerod, Garbenteich, Bersrod, de» 14. Mai 1918. 0ieö2

Di-MedSchmtSseier fab« SJfaaftfctcrt fam. Wieberschen war seine und unsere Hoffnung.

Bekanntmachung.

> Viftm ^.i v. ... nrw . « ,

Die vom Gemeinderat bezw. Markvorstand durch, beratenen Voranschläge der Gemeinde und Mark Muschcnheim für da« Rechnungsjahr 1918 liegm vom 14. lfd. Mts. an eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird bei der Gemeinde eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beiz«, tragen haben.

Muschenhcim, den 12. Mai 1918.

Großherzogliche Bürgermeisterei Muschenbel«

Eiser.

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^f. e ^ n( l©n und Bekannten die schmerzliche Mit teilung, daß unser lieber, guter Bruder, Schwager und Onkel ^

im 39. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist

Todes-Anzeige.

Adolf Pfaff

Die trauernden Hinterbliebenen: |

Familie Ludw. Ffnfr f

Familie Heletrlch SScnkel larailie Ab». »eibel.

Noekarg-emünd, Gießen, den 12. Mai 191&

Die Beerdigung: findet Mittwoch den 15. Mal 1918 nachm */

von der Kapelle des Neuen Friedhofes Sus Ä ^ &

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Mittwoch. Donnerstag und Freitag, von 5 Uhr an

MttBUfc 1 »Spargel,Salat u.Gemüfe.

3ms

Frsas Frosct*.

Danksagung.

Pfirrgftverkehr 1918 .

Während der ZlriegSzett müssen alle Betriebsmittel ver- sugvar bleiben für die Zwecke der Heeresverwaltung und des kriegswichtigen Verkehrs. Für den Personenverkehr Zu Bangsten können daher auch tu diesem Jahre besondere Vorkehrungen nicht getroffen werden. Mit Unzuträglich- kerren aller Art, Zurückbleiben beim Neiseantritt oder unter­wegs muff gerechnet werden. Daher benutze die Eisenbahn nur, wer notgedrungen reisen muff.

Um Schwierigkeiten bet der Abfertigung der Züge soweit als möglich vor^ubeugen, wird folgendes bestimmt:

1. An den beiden Pnngsrseiertagen sowie am Tage vor- und nachher werden zur Benutzung von Schnell-il» Zügen Fahrkarten des öffentlichen Verkehrs nur für solche Reisen auSgegeben, bei denen die im Schnellzug rurtlckzulegende Strecke 75 km übersteigt.

2. In der Zeit vom 16. bis 21. Mai d. I§. muff die Fahrt am ersten Geltungötage der Fahrkarte angetreten werden.

3. Doupelkarten und Karten zur Rückfahrt kommen an diesen Tagen nicht zur Ausgabe.

4. Bahnsteigkarten werden an diesen Tagen nicht ver- anSqabt.

5. Die Ausgabe von Fahrkarten für Eil- und Personen- züge kann nur in beschränktem Umfange erfolgen. Der Fahrknrtenverkaus für die einzelnen Eil- und Personen züge wird eingestellt, sobald nach der Zahl der ver

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde ffJrinl»«rte&<sta für 1918 Rj. liegt vom Freitag den 17. d. Mt« bi« eruschl. Donnerstag den S3. d. Mt», auf unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Innerhalb dieser Frist können bei uns Einwendungen gegen den Voranschlag schriftlich oder mündlich vurgrbrach« werden. E« ist die Erhebimg einer Umlage de» schloffen, zu der auch di« «uSmärkrr herangezog«, werden.

Neinhardshain, am 13. Mai 1918.

Großh. Bürgermeisterei «einhard»hal«.

Graulich.

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Nutzholz-Versteigerung.

«erMZ?LeY^n P?zr!° 7 .^Sn 7 w' ÄW

«?Ä2.?^aenberL Oberwald und Oberohmen versteigert

Kleschbaum.

^ K'r'«b°um. « ahn. Erle

Prügel- 3 Rm. Esche, 54 Rm. Erle.

Don den Abschnitten kommen auch einzelne Stämme

zum Ausgebot. Nähere Auskunft enSlt bX oSciSnuS Rentkammer, Lauterbach, Hessen. ^ ^ w

Zusammenkunft 11 Ubr vormittags in der Gastwirt

schaft JobanneSberg in Lauterbach, Hessem Lauterbach, Hessen, den lt Mat 191&

Freiberrltch Ntedeiel'sche Rentkammer

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vJEQ ' di ?. fibcr ^. herzIl cheT «Inahmc an unserem schweren % ^ ie uns in unserem Schmerz so wohltuend he **

Dan? Sage " Wr hlerdurch alIen aufrichtigen, herzlichen

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ahrkarten eine Ueberlatzung der Züge oder efährdnng der pünktlichen Zugabsertigung zu

abfolgten y eine Gefühl befürchten ist.

Frankfurt (Main), den 8. Mai 1918. Königliche Eifenbadudircktion.

Freihmli-h KikstskiHks Mn bisriNch. Brennholz-Bersteigerung.

595 Rin. Reisprttael.

m wird nur ein Teil des Holzes auf der Versteigern«» n!ch7°usn-bm!?,. unterstrichenen Nummern Ä

Wiederoerkäuser fhtb zu dieser Versteigerung ruaelassen.

10 Uhr vormittags im Diftrik?Halle^ 9^^3316^ ^^Etffe NixfeldSchadges bet Holzftoh

Eisenbach, dem 4, Mai 1918.

_ Roffmästler. 3038B

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N.NSÄS.Ü ims »Bs

"JÄH 1 pt in irtlfe Setirrf tt iKfiiJt,

die Lieferungen abnehmen, für die Beförderung zur Bahn besorgt sind und die Auösahiung deS Geldes an die Lieferanten ubcrnehmeiu

Es ist dringende vaterländische Pflicht, dass alles S?eifig geliefert wird.

A ngnst KonradjIInngen,,^!;

SsvttOier Anürtuiar fttr Obet3itB»uisKä>jDCfdffstmde M M h

Die im Nvril 1V01 geborenen LgUbkumn. pstichtigen der Stadt Gieffen müssen sich am 18. Mai d. I., vormittags von 8 bis 1» Ubr und nachmittags von ^ 6 Ubr, im alten Rathaus am Marktplatz zur

Landllurmrove melden.

Auswärts Geborene haben bet der Amneldium Uretn Geburtsschein vmrzulegen. ^

Gtesten, am 4. Mat 1918. 95B5B

Der Oberbürgermeister. I. B.: &re«$ien.

Bekanntmachung.

.. Die Auszahlung der Aamilienuuterstützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Eingezogenen für 16. bis 31. Mat 1918 findet statt: umzogenen tut

bteiptAen, deren Namen beginnen mit:

AH Mittwoch den 15. Mat 1918 llH Donnerstag den 16. Mat 1918 82 Zreitag den 17. Mai 1918.

Die Auszahlungen finden von 81 Ubr im fötoh». haus, Zimmer Nr. 7, statt. U5t lm

Die Unterstützungen dürfen nnr an de» vorae- nannten Tagen abgevolt werden.

Giehen, den 7. Diät 1918.

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