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!***er*. DaS ErpnM Sfmx* ES der Müsktirr Hnn- r-Ä Wolf. ®«Ibacfi Sunt Vksescjdwebel befördert luurbe

der UitterofWer Advlf Grasm ück. Fürs Vaterland starb der Kriegs freiwillig NiiEaer Io hm m«S .Wilhelm Spiel mann Tos Eiserne Kreitz irrtb die Hessische Topfeckmtstiredaüle erlii-elt der Lmrdfl.'urm'NlQM Dcwtd May Geist-Nidda Die Hes- nsthc TapftstckkttsN«LaMe erhielt der S-clKtze Otto Schneider.

0 de r- W iddcrSheim. Das Eiserne 'KvQtz erhielt der Ge­freite Heinrich Bartel.

KrkiS Schotten.

* Scholle«. 13. Mai. Tie Schüler der hiesigen Rral- tzhnle brachten z-nr 6. Anleihe die Summe von 5793 Mark ans. Wohn selb. Fürs Vaterland starb der Sanitäts-Gefreite Karl Lüh, Inhaber des Eisernen Kreuzes Eichelsdarf. Ten - Heldentod starben der Musketier Rudolf Möser und der Ge­rrite Karl Zimmermann, Inhaber des Eiserrren Kreuzes. Kreis Frieovera.

< A^7dberg, 13. Mai. Zmn UntervffiZier befördert wurde der-, Gefreite Gevry Ihle selb. Ockstadt. Der Unteroffizier Heinrich N eu mann wurde zum Sergeanten befördert. *5 R' Hesffsche Kriegsehrärzeichnr in Eisen

erhielt der Leutnant Will.

l-ü Hessen-Nassau.

]f Marburg, 14. Mai. Wie in einer im Gasthof Freidhof abgelmltenen Versammlung des Krei-Äck)asz>iichtverenrs mitgeteist chuvde, nlacht die Scl-afzucht recht gute Fortschritte. Die besten Er- lahrungen wurden mit den Frankenzuchtb-öcken gemacht, zu deren Schaffung die Landwirtschaftskauimer den angeschtossenen Schäfereien eine Beihilfe tarn 50 Prozent gewährt.

Siegeltet Strafkammer.

Grasten, den 13. Mai 1918. .

Ter am 21. Dezember 1900 zu Erda. Kreis Wetzlar, geborene rl'utscher Hermann B. stmrd im Herbst v. I. bei dein lnesigen Lohn- tutscher W. in Diensten. ykrchtari! er bei ihm ausgetreten war. schlich er 'ich am 23. odrr 25. November 1917 nach Eintritt der Dunkel­heit in dessen Haus, erbrach einen im Zimmer stehenden Schrank und entwendete ans denselben X Paar fjobe Srfjaftmffciefc( mit -ackerten Schäften mch 1 Saar Jikrya* Schaftenstrescl cm Eesamt-

to«m li>U Äcark. Ein Paar S4reHel hat er au einen Unbetniultan wr 32 Mark verkauft, das andere Paar bat er selbst aufgetragen

Gericht verurteilte den geständigen Angeklagten zu drei Ato­nalen Gefängnis.

Wrgrn mr Beruhen bet S»chstm»süberschrkit>rng

:uv ffafe erbttft iie Wüwe ,ffi. &. eine Ocfinftcafe von 200 SJtart eventuell 20 Tage Gefängnis.

Tie ^bam E. Eheftcm zu Tveieichenham ist vom Schöffen- ^Zt Vilbel WvPM Diebstahls eyier der Buckchalterin Nanth iu gribxrt Golftacke im Werre rwn 60 Mark

>u nner Woche Gefansnjs verurteilt worden. Gegen dieses Urteil veriolgte dv: Angeklagte Berunnrg. u.m ihre Freisprechung zu er- zieleu. Sv Angeklagte will die bei ihr vorgefuridene Jacke v>ml emer unbekannten Frauensperson gekauft haben; das Gericht schenkte ober ihren Angaben keinen Glauben und wies die Be­rufung kosten fäll rg zurück.

Tie Jugendlichen Hermann B., Albert N. und Mar St m Gietzen haben gemeinschaftlich am 1. November v I der Obstkern stelle für die Provinz Oberalsen 39 Säcke ans einem Ge­bäude, ftrller dce beiden Brüder Leonhard und Ernst Hl prm Pretzen mrt N. der genannten Obstkernstelle 25 Säcke und endlich

1 Ö«nmtrtteii bem Sackh'äirdler M. in Giesten ctma

loO Rollen Zwrrn int W-erte von 300 Mark entwendet Tie gestandkg^m Angeklagten haben 49 Sacke an Kohlenhändler F d^er den Zwirn rn Bieber verlast, den Erlös haben sie geteilt. Tie wurden verurteilt unter Einbezielnrng

oer gegen Ire bereits früher erkannten Gefängnisstrafen und zivar'

> B. zu einer Gefängnisstrafe von 7 Admaten; d) H zu einer

einem Jiahr und 3 Monaten; e) N. zu einer solchen rwil 10 Mmiaten; d) H. zu einer solchen von 7 Monaten- <\> zlr einer solchen von 11 Monaten

GerichtsfaaL.

Darm stadt, 14. Ntan Weil er seiner Geliebten tat Raub mart gönnte, hat der T7jährige Arbeiter Georg Heimel aus O f f e n b a ch im Gefängnis freiwillig ein Geständnis abgelegt. Er, hatte mit seiner Geliebten, der aus Mannl-eim stammenden 2tziahngen Kellnerin Luise Heiler bei .deren Hausftcm einen schweren Einbruch verübt, bei dem sie 500 Mk. erbeilteren. Er hatte bei der ersten Verhandlung alle Schuld aus sich genommen, weil er l-offte, alsJugendlicher" mit einer gering-en Strafe durch- zukommen und dann die Beute verjubeln zu können. Seine Ver­urteilung zu 2 Jahren 6 Monaten Gefängnis mallste einen Slrich durch diese Nechrung. Er hatte seine Geliebte in Verdacht, dast sie nun das versteckte Geld.allein verjubeln würde, worin er sich auch nicht täuschte. Er gestand nun nicht nur die volle Wahrheit in bm ersten Falle ein, sondern auch uocl) einen zweiten Diebstahl ber der gleicl-en Frau. Er zog sich dadurch eine Zusatzstrafe von

0 Monaten zu während die Heiler wegen Mittäterschaft zu

1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt nmrde.

Höchst a. M'., 12. Mai. Wegen Vornahme heimlicher Schlachtungen und Schilerchliandels lh,alten sich vor dem hiesigen Schöffengericht ein .Ho eldirektor aus Frankfurt, ein Hotelbesitzer ans Soden, ein DiMMndler mis Eschborn und einige hiesige Mit­helfer zu verantworten. Der Händler hatte die Tiere geliefntt, in; den schmutzigen Räumen der - Rußsabrik wurden die Schrverne geschlachtet und in den Arbeiter-Badeioannen(!) verarbeüet. Die Angeklagten behaupteten vor Gericht, es seien nur Spanferkel ge­liefert worden, und diese seien damals von allen Städten marken- ftei und unter Austerachtlassnng der Höchstpreise beliebig abge­geben worden: nur als sie überrascht wurden, seien es zufällig schlaclstrcift Tiere gewesen. Der interessante Prozeß wurde ver­tagt, da die Frankfurter Bezirksfleischslelle um ein Gutachten zu den Einwänden der Angeklagten ersucht werden soll.

Berlin, 13. D!ai. (WTB.) TerVerl. Lokalanz." meldet aus Düsseldorf: Tie Strafkammer verurteilte den Kaufmann L a n d a ü wegen übermäßiger Preis so rderun gen für Suppenwürfel Zu 100 000 Mark Geldstrafe.

Arrnst mtfc Wissenschaft.

I Darm st adt, 14. Mai. MitOstern" undRausch" hat begen Ende dieser Spielzeit Stvindberg seinen Einzug im Darm- städter Hoftheater gehalten, wodurch eine oft wiederholte Forde­rung gewisser Darmstädter literarischer Kveisck endlich in Er­füllung ging. Ob außer diesen Kreisen, die nattlrlich Ujre laute Befriedigung über die Erfüllung ihres Wunsches äußern, sonst noch jemand ein besonderes Gefallen an Strindberg fand, darf nach der kühlen Aufnahme, die beide Stücke fanden, füglich bezweifelt werden.

/= Fraukfurt a. M., 12. Mai. Unter Mlßerordenttich starker Beteiligung aus tairfdtat Kunstkreisen die bedeu­tendsten Galerien waren durch ihre Direktoreil vertreten fand am Sams.ag die Versteigeiur.g des k ü n st l e r i s ch e n Nach­lasses von Fritz Boehle statt. Alle Arbeiten erzielten hohe Preise. Tic wertvollsten der druckgraphisckxn und zeichnerischen Sttlcke gingen vielfach in den Besitz ber deiUschen Sammlungen über, namentlich ^'Nvrrben die Berliner Ra'.w'algalene und das Dr.-sdener Knpferftichkaöiirett eine Anzuhk Inntv? eagcicker Arbeiten. Die Versteigernng der 52 Gemalt Boehles erbrachte nahezu 350 000 Mk. Hierbei beteiligten sich P i.xitpersoacn in erster Linie. Den höchsten Preis erzielten Vor hl esGesstmnstett^ mit 26 000 Mk.. die in Pripatbesitz übergingen. Für 20003 Mk. erwarb die Darmstädter Galerie denBauer" und für 5000 Mk. den Bauer auf Pferd".

SpUIpIati der oerelalgten graaffurtcr Ztadttheam.

Äpernhauz.

Mittwoch 15. Mai, 7'/z iDie Rose von Stambul" Tvmrers- tzag 16., 7:Die Gezeichuetea". Freitag 17., 7:Das Glöckck>en des Eremiten". Samstag 18., 6y 2 :TamcHäuser" Sonntag 19, 3A:Mignon". 7V-: Znm 1. Mal.Niobe". Montag 20,'3Vs: Das Dreimäderkhaus". 7\/ 2 :Die toten Augen". Tienstag 21 , 7:Die Gezeichneten". Mittw. 22., 7i/ 2 :Die Rose v. Stambul"

, rchMtsprektzsuL

Mittwockj 15. Mai> 7V,: Neu eiustud. .bangend". Donnerst^ tag 16., 7>/s: Sondervorst, f. d. Frkst. Verein f. Theater- u Dtnsik- yultur., (Kein Klartenverk.)Manfred und Beatrice". Hierauft Narkissos und die Amazone^st Freitag 17., ?V 2 :Tie Sclxule der Priilzessinnen". Scrmstag 18., 7»/,:Ter Ursaust". Sonntag 19., 3i/ 2 : Kl. Pr.Könige". 7: ,^ckiom". Montag 20., 3 l / t : Kl. Pr- Alt-Heidelberg". 7i/ 2 :Der Ursaust". Dienstag 21., 7 1 / 2 : ,,Jt»^ gerib". Mittwoch 22., 7:Liliom".

Amtlicher Teil.

Belr.: Zwangserfaffung des HerbftgemüseS.

Bekanntmachung.

Mf Ersuchen der Reichsstrlle für Gemüse und Obst, Verwalt tungsabbeilung, wird lftermit darauf hingewiesen, daß lckles nicht durch Lieferungsverträge geblmdene Herbstgemüse im Herbst 1918 dm Zwangserfaffung unterworfen weroen wird. Mithin darf der Anbauer zwar für sich behalten, tvas-er in seinem Haushalt ver- brauck)en uc6> in seinem Betriebe verarbeiten tvill. Geht er aber dazu über, Ware im .Handel altzusetzen, so bestimmt die stleichsstelle für Gemüse und Obst oder die ihr Nachgeordnete zuständige Stelle, wohin die Ware zu leiten ist, und wer sie zu erhalten hat. In keinem Falle wird barm ein höherer, wahrscheinlich ober ein niedrigerer Preis als der Liefernngsvertragspreis bezahlt wihcd«. In jedem Falle wird also der Asrlbauer, der .über ^Herbstgemüse Lieftrnngsverträge schließt, auf einen höheren Preis rechnen dürfen^ als derjenige, der dies nicht tut.

Main-, den 13. Mai 1918. 3659D

Hessische Lamdes-GcmüfestÄle Verwaltungsabteilung.

Betr.: Festsetzung von Erzeuger-, Großhandels- und Klev»e hanl>As-HockTtpreisen für das Großherzogtum Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden.

Bekanntmachung.

In Abänderung der Festsetzung mtter Ziffer III 13 unser» Bekcrnntmaämng vom 18. v. Vits, werden hiermit für Mans»ld (Römisch Kohl) folgende Höcl-stpreise.festgesetzt:

Erzeugerpreis I. Gruppe II. Gruppe

Großh.- Kleinh.-- Grvßh.- Kleinh.- Preis Preis Preis Preis

a) bis zum 14. Jmri 0.20 0.26 0.33 0.24 0.30

b) dom 15. Juni ab 0.10 0.13 0.18 0.12 0.15

'Vvrstehnrde Preisfestsetzungen beziehen sich auf das Psturd und

auf marktfähige Ware erster Güte. 3660O

Mainz, 6. Mai 1918 Wiesbadens 6. Mai 1918.

BezirkSstelle für Gemüse n. Obst Hessische Landes-Gemüsestelle. für den Regierungsbezirk

Wiesbaden.

Werner, Regierungsrat. Dröge, Geh. Negierungsrat.

Betr.: Festsetzung iwi Erzeuger--, Großhandels- und Kleftv- Hcrnlxis-Höchstpreiseu für das Großherzogtum 5)essen und den Regierungsbezirk Wiesbaden.

Bekanntmachung.

Die Städte Frankfurt a .M., Offenbach a. M. und Wiesbatar toerden berechtigt zu bestimmen, daß in ihrem Gebiet für Spargel,

R l >a barber w id Spinat

neben den festgesetzten Höchstpreisen bis zu 4 Pf. je Pfund für Trmisportkoften verlangt und bezahlt werden. 3661V

Mainz, 8. Ntai 1918. Wiesbaden, 8. Mai 1918.

Bezirksstelle für Gemüse u. Obst Hessische L-andeH-Gemüsestelle. für den Regierungsbezirk

Wiesbaden.

Werner, RegierungSrat. Dröge, Gch. Refternngsrat.

$

Die glückliche Gebart eines gesanden STAMMHALTERS zeigen hocherfreut an

Lehrer Karl Sames und Frau Anni geb. Fischer.

Bleidenrod, 13. Mai 1918. (Kr. Alsfeld).

3849

Hunde an bie Front!

Bet den ungeheuren Kämpfen an der Weüftont haben üre Hunde durch pärksteS Trommelfeuer die Meldungen aus vorderster Linie in die rückwänige Stellung gebracht. Hun­derten unsererSoldalen ist durch Abnahme des Meldeganges durch die Meldehunde das Leben etönlteit worden. M,l - rärisch wichtige Meldungen sind durch die Hunde rechtzeitig an die richtige Stelle gelangt.

Obwohl der Nutzen der Meldebunde im ganzen Lande bekannt ist, gibt es noch immer Besitzer vou kriegc.branch. baren Hunden, welche sich nicht entschliefzen können, ihre Tiere der Armee und dem Baterlande zu letbenl

ES eignen sich der deutsche Schäferhund, Dobermann, Airedale-Terner und Rottioeiler, auch Kreuzungen aus diesen Rassen, die schnell, gesund, mindestens l Jahr alt und von über 50 cm Schulterbähe sind, ferner Leonberger, Neu­fundländer, Bernhardiner u. Do men. D i e H u n d e w e r d e n von Fachdresseuren in Hundeschulen auegebtldel und im Er­lebensfälle nach dem Ztrtegean ihre Besitzer zurück- gegeben Sie erhalten die denkbar sorgsamste Pflege. Sre müssen kouenlos zur Bersüguug gestellt werden.

An alle Besitzer der vorgenannten Hunderassen ergeht daher nochmals die dringende Bitte: Stellt Eure Hunde in den Dienst des BaterlandeS!

Anmeldungen tut die KriegShundeschule und Meldehundschulen und zu richten an die Inspektion der ÄL^chlemruppen, Berlin W, Kursürstendamm 152, Abt. Meldehunde. 3042kv

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