Nr. *02
<T« fcii?$c6er erscheint tätlich, autzer Sonnlag S. — Bellagen: Metz eikor FamLimtzlStt«; Ktte.stictt
ft? den Kreis Gießen.
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*68. Jahrgang
Donnerstag, 2. Nai *9*8
ysfischeLkont»: 5rsvifnrt a.M. **686
General-Anzeiger für Overhesjen
Vantvertehr: Sewerbebanl Gießen
Zwilüi-grrunLtzrsL «. Verlag: vrühl'sch« Unis..Sn<h- u. Siein&ruclerti R. Langr. Schriftlr!tang, Srschästs,teile ».DruSerei: Schnlstr. 7.
Lniu.»;me von Anreizen die -lagesnummer bis zum Nachmittag vorder ohnejedeVerbindllchkeir Zeilenflkeife: kür örtliche Anzeigen 25ps.siür auswärtige 30 Pi., für Reklamen Mk. 1.—; bei Platzvor- schrist 20% Aufsctüaa. Hatlptschriitleiter: Ai,^. Goetz. Verantwortlich für Politik u.Feniäeton: Aug. ^oelz; Ltadt -mö Land, Vermischtes u.Be- richtchaal: W. Mever; Anzeigenteil: ö. Verl: sämtlich in Gießen.
(WTB.) Großes Hauktlrnurtier. 1. Mai. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Fn Flandern lebte der Feuerkampf m den Abschnitten von Äcker und Draweter z?i gröberer Heftigkeit auf. Frisch in den Kampf gttrnrfette französische Kräfte versuchten vergeblich gegen Dranoeter vorzudringen. Jtzr- mehrftu^r An- sttrrm brach in unserem Feuer zusammen.
Auf dem Schlachtfelde beiderseits der Sonnne führten wir erfolgreiche Erkundungen durch. Vorstöße in die feindlichen Linien südwestlich von Nvyon und über den Oise- und Aisne-Kanal bei Vsresnes brachten wehr als 50 Gefangene ein.
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An der übrigen Front nichts von Bedeutung.
Osten.
Finnland: In verzweifelten Kämpfen versuchte der Feind unsere Linien nordöstlich TavastehirS und bei Lalfti zu durchbrechen. Unter schwersten Verlusten wurde er zurück- geschlagen. Finnlandische Truppen haben die Festung Wn-
borg genommen.
Ukrainer in der Krim haben Theodvsia kampflos besetzt.
Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff.
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Der Abendöericht.
Berlin, 1. Mai, abends. (WTB. Amtlich.) Bon den Krisgsschanplätzen nichts Neues.
MoS den reiten Schl achteutagen im Westnr germnn man den Erndruick, daß Hiudettbierg die deutschen Kraft scharrt. Er nimmt :ncht darauf Bedacht, unr Ipern ei: neues Sedan zu veranstalten, weil er kein Pyrrhrrs-Siege sein wLll urch genau weiß, daß -vir mit Zeit urü Kraft Au rechrcn haben. So bat er ja auch die Nu,s!s« schließlich zermürbt mrd gewisse unüberlegte Hosfmrngei auf Wbschneidung und Einschließung großer russische HeeoeSNrper oftmals enttäuscht. Gegemv-ärtig läßt er di Franzosen südlich von Ipern angreisen und sich verbluten Indem die von General Fach neu eingesetzten Divisionen den Widerstand der Ber^veiflung vor Ipern aufgerwm inen und heftige Aölstürme gegen die Deutschen unternom men haben, war Hindenburg sehr wohl darauf vorbereitet Mochten sie das Glück haben, das Dorf Loker noch einma Nuriückueroberil; urcsere Truppen wurden geschont, sind in Begriff, die feindliche Kampfkraft, die irr den letzten Tagei furchtbar yelitten haben muß, zu lähnven, und werde: Nveifellos in der allernächsten Zeit in geeigneter Stundi den errveuten Bormarsch begcmreir. Die Sicherheit, Stetig keit und Ueberlegenheit der Feld her nrkunst Hindenburgs uni Oudendorfts geht mit ihiven.
Manchmal hat man sich wohl gefragt, wv dmm du großen und berühmt gewordenen Mitarbeiter de: beiden obersten Heerführer stecken, die jetzt vorn Kaiser sc schön und sinnig durch die Benennung neuer deutsckM Rheinbrücken geehrt worden sind. In den neuen Kämpfer irn Westen sind als Grnppenführer viel neue Namen nannt worden, uxchceud die alten Eroberer und Durchbrechei bei diesem Eutscheidungskamps anscheinend im Hintergrunt bleiben. Aber es gibt noch aridere Aufgaben, als die Front der Feinde im Westen zu durchbrechen. IM Osten sind zwar teirre großen angroifeirden Heere mehr nötig, wohl aber scharfe Augen, treue Wächter, energische Organisatoren, die unfern Gewinn in ihren starivn Händen
ftag-en. Heute tvird uns einer davon genannt
Generalfeld m arschall v. Eichhorn. Er steht irn Süd- osberr, ruarr ‘Gonntte sagen: auf einern Feldherrnhügel in Kiew. Sv ^ nicht sehr überraschend, daß in der Ukraine nicht gleich aues so geht, wie es uns zürn besten dient. Die Ukrainer wollen nscht von heute auf morgen unsere besten Freunde jern, sie sind natürlicherwei;e egoistisch und zollen uns ungern den Befwertributt Sie sind, wie wir jetzt hören, daraus aus, ihre Vorräte ein tvenig zurückzuhalten, zu erlisten, zu erraffen. :^eben Gutwilligen, die sich dem Friedensver- trag und seinem Geiste unterwerfen, gibt es auch Unzufrie- Schürer und Hetzer, die zürn Teil auck) in sremdern stehen mögen. Da ist es Recht und Pflicht unseres Wtlttonirfjen Sachwalters, esi^zu greifen, wo Ge fahren im Muge sind. Das war in Kiew bei den in einer der uach- Mhnrden Meldungen geschilderten Vorgängen der Fall. «e«ralseldmarIchaH von Eichhorn hat mit fester zngegrrsserr und ist nicht davor zurückgescheut, auch ^^^b ^chZennesder ministerieller Herrlichkeit hiueinzu- -'M „Tag" rveiß der in hohen Amtsstellen gute unterhaltende fteikmrservattve Politiker Frhr.
Enkirch über die Schvierigkeiten in der das vielleicht mit den rnißlichen ^ Zusammenhang stetst. Er nrernt bei eirrer unserer Ernahrungsftagen, in der Ukraine s^^^ZEvnchend große Vorräte an Brotgetreide zu lagern, dem bomine von oort nur wenig lieraus.
.,^er ummb ist anscheinend folgender: Das Getreide lagert
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w bre Herausgabe zu be.mrken. Auch der gänzlich versagt. Tie ukrami- «»..l Bauern imd für da: Paprerrubel leyig^r Art mchi zu haben banut todt chw» ihre Vorräte nicht heraus. Wohl a1«r
'«ichtzssenen Vorratshäuser öfnrar. Noch saxWerfMdigein, Erachten würden mit 10 Milliv-lron Gold
n:ehr BwtgetrcLe ans der llkrarnr yermrszuHolar fern, als wir brauchen, um eine Kürzung der Brotration zu verhüten."
Frhr. v. Zedlitz meint, es verdiene „ernste Erivägung, ob die Verhütung einer Verminderung unserer Brotration nicht von so großer Bedeutung für das sieghafte Durchhal- ten in der Heimat wie im Felde ist, um wohl im vorliegend den Falle die Bedenken gegen die Hergabe des für die Ukraine notwendigen Goldes aus der Neichsbank zurücktreten zu lassen". Vielleicht weiß Generalfeldmarschall v. Eichhorn bessere geeignete Mittel. Wir wollen einstweilen mit Vertrauen abwarten, welche Wirkungen seine energischen Maßregeln haben werden.
Der öfterreichisch-nngarische Tagesbericht.
Wien. 1. Mai. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Drc r.'ge Kampstütiskeit an dr'r Südwestfront h eit auch gestern taySMer an. An vielm Stellen wurden itatieniche ErkAchnngen vereftelt.
Der Chef des Generalstabes.
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Der Lampf im Westen.
Berlin, 1. Mai. (WTB) Bahnhof Hazebrouk lag am 29. April unter zufarnmenAefaßtem dentscheri Feuer Einwandfvch! ünrrde starke Wirkung festgestellt. Mehrere Brärrde sind boobaclstet.
?lrnerikanisihe Flieger Lwrrneir als Mitglieder des amerikanischen Roten Kreuz«'^'- auf Hospitalschiffen nach Europa. Dieser Mißbrauch des Roten Kreuzes gehr alten- rnäßib aus Doiü:nLnten hervor, die den abge,chkvsieiren ame- rikcrinschen Fliegern abgenomnren wurden' Ein im Raume der Armee des Generals Hutior hericirtergeschossener Flieger hatte seinen Baß bei sich, in dem er als Mitglied der >„Lne- rican Ambruanee Service fior Francs' bezeichnet ist:<'Äe- fangene geben zu, daß es allgemein üblich sei, daß Flieger für die. Ueberfahrt in den arnerikamscheu Ambuürn^)ien.st ein treten inid auf Hospitalschifsen herübcrlo:runen. Nach der La:d-mrg in Frankreich treten sie daun sofort in das Autv- llvobilkorps über u:d hon tiefem zur Niegertruvpe. Ein gefarrgener Mieger trat direkt vom Lkmbulanzdreust in das Flregerkorps. Ein a:rderer trug ein Attest bei sich, toorin die verschiedenen Uebertritte amtluh bestätigt waren.
Berlin, 1. Mai. (WTB) Für die bedrohte Wafsenehre der britischen Bundesgei rossen verbluten unausgesetzt dre besten f rr a nzös ischen Truppen in Flandern. Mit de:n Auftreten starker ftarrKösischer Kräfte auch auf diesem Kampfplatz sind die französischen Truppen nunmehr auf der ganzen Westfront von Poperinghe bis zur Schweiz verteilt. England überläßt ihnen die Berteidigimg der wichtigsten Stellungen und die Durchführung der verlustreichsten der blisher «rgebnisbosen Gegenangriffe. Bor dem Beginn der deutschen Offensive verlief du: Nvrdgrenze der französischen Stellungeil an der Oise.
Besuch Kaiser Karls im deutschen Großen Hauptquartier.
Wien, 30. April. Wie der Korrespondent der „Bcrl. Morgenpost" erfährt, wird Kaiser Karl in der nächsten Zeit, vielleicht in tüm vierzehn Tagen, in Begleitung des Ministers Baron Burian ins deutsche Große Hauptquartier reisen, um den Kaiser zu besuchen. Dieser Besuch hat Kiveisefl-os lveittragerrde politische Be- deutung und man geht in der Amrah-me kaum fehl, daß der den bevorstehende:: Bespreclrungen grundsätzliche Fragen zur Erledigung gelangen werden.
auch dm noch m Frankreich bcstndlichen lAsaß-LotHrmgern tfa Möglichkeit der Heim lehr geboten wird.
Außerdem erch-alten die Vereinbarungen u. <l noch eine Reche von wichtigen Besammungen über die Einrichtung ir.io den ‘Dieafiy betrieb in dm Gefangerunckagern. über.die Eriräihrung der Kriags-i gcfangeiren, inSbcionchre^ ihre Brotration, über die Dollstreckr:ng gerichtlicher und diS^-iplirrarischor Strafe::, so.vic über die Bs- harrdlung der Bevölkenung in den besetzten Gebieten. — Rach Bestätigung der Bcrrrrrbcrrungen durch die beidm Negierungen lnerden nähere Einzelheiten beocarntgogeben u-erden. Besondeovtz Anteil an dom gmrstigm Verlmrf und dem Erfolg der Berner Vett handlimgen hat die schweizerische Regierung, unter deren Leitung die Derasiurg stattmnb. Die Schk^eiz, hat sich damit von neuem uiv- vergängliche Verdienste erworben, indem sic ein Werk der Mmsch- siäckeit förderte, bas Kunderttausende unglücklicher Opfer dieseI Kneges befreit urü) ihren Angehörigen wichergibt.
Deutsch-holländische Verständigung.
Rotterdam, 1. Mai. (WTB.) Wie „Nieuwe Co»- rcmt" erfährt, sind die Verhandlungen mitDeutsch- l a n d, die in letzter Woche zu einer Spannung Anlaß gegeben haben, so weit vorgeschritten, daß eine für beide Parteien befriedigende Regelung erzielt wurde und eine Mitteilung darüber in sehr kurzer Zeit erwartet werden kann.
Unsere Heerführer und die neuen Rheinbrücken.
Berlin, 1\ Mai. (WTB. Amtlich.) Auf das ihm zugv- gangme Telegramm 'deS Kaisers antwortete der Kronprinz folgendes:
Hocherrreut über Dein gnSdiqcs Telegmmm, danke ich sehr herzlich, daß die Nheineisenbahnbcücke bei Engers auf Deinc:il Befehl meinen Namen tragen soll. Möge das stolze Bauwerk seinen hohen Zweck erfüllm, die Unmrtastbarkeit der Westgrenzen! unseres geliebten Vaterlandes für alle Zeitm sicherznstellen.
gcz. Wilhelm.
An dm GeneralseldmarschaN v. Hindenburg telegraphierte-der Kais«: »
l|. UHL CUR. yaüLS
-- --- - ----- 0-7^ ÜU1UWC, OVK« II«. LU UCÄU
Gmeralfeldmarschall, Mitteilen '&u könnm, daß ich der in oct Knegszeit entstandenen Nheineisenbahnbrücke bei Rüdesheim heute! ^ S an JU 1 Drnde:cb urgbrücke beigelegt und besohlen Hube, datz Ihr Wappeii an derfelbm angebracht wird. (Der für die Landest verteüngung wichtige Bau soll ein Denkmal für dm Beschützer des Vaterlandes sein.
Das Telegramm des Kaisers an den Ersten Gmeralguartiev- mei,1icr General der Znfanterie Ludendorff lautete: Eö ist mir eine große Freude, Ihnen mitzuteilm, daß ich der Rhein- elseiibahnbrücke Le: Remagen, welche als Zuführung der Ahrtalbahn demnächst dem Betrieb übergeben werden soll, heute den Namen Ludcndorff-Brücke »beigelegt habe. Die Rhein- i<lyrer aller Zeitm sollen sich erinnern, was wir den Beschützern des Rhemstromes 'verdanken.
Die bei dem Kaiser eingegangenm Danktelegramme lauten:
Eurer Majestät danke ich freudig beivcgtm Herzens für den erneuten großen Gnadmbeweis. Möge die zu Füßen des Nativ- naldcnkmals über Dmtschlands stolzcstm Strom führende HiN- deiiburgbrücke in nicht -zu ferner Zeit siegreich heimkehrmds Gruppen begrüßm und dmrn unter Eurer Majestät starken! Schutz und gesegneter Regierung dem neu aufblühcnden Handel und Wandel des Vaterlandes dienstbar sein. Das walte Gatt!
gez. Fcldmarschall von Hindmburg.
Eurer Majestät 'wage ich meinen alleruntertänigsten Dank für dre neue große Ehrung in tiefster Ehrerbietung zu Füßen zu legen. Daß mein Name mit dm: Rheinstrom auf Eurer Majestät Befehl für alle Zeiten verbunden sein sott, erhöht meine tief ^.anwarkeit gegmüber Eurer Majestät und erfüllt mich zugleich mit Stolz und Freude.
Ludmdorff, General der Infanterie.
Ein deutZch-sranzöfischrz Abkommen über die Lesangenen.
Berlin, 1. M-ri. Am 23. April 1918 [ntä> in Bern die | me&meTi Wochen zwischen Vertretern der deutschm und ; französischen Regierung über Gefangenen fragen geführ Derhmidlmigen »u einem bcfriedigendm Abschluß gelangt ^ getrosfeneii Vereinbarungen sncd nunmehr dm beiden Regierimg zaft^Genehmigung twrgclegt worden. — Das wichtigste Ergebi vnw dce Entlassung eener große,: Anzahl dnitschcr und frc z,üßscher Kriegsgefangener sein. Bei einer Mint-estdauer der Q
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1 iwn 18 Monaten sollen kriegsgefangene Offizie , c1)wecr rnternicrle Untcwffsiiere und Mannschaften : mittelbar rn d:e Heimat entlasseck werdeii, wrd ^-var ist für Rechmsolge der Tag der Gefangemiahme entscheidend. Austau m:d Jntermerintg svllm sich gnlndsätzlich Kopf um Kopf vollzieh- für dre an Zahl verhältnismäßig geriitgm Klassen der m, gf 5 4d;ähr:gen Kriegsgesange.im un.d der mehr als 40 Jahre all Familienväter mit mindestens drei Widern kormte aus Grünt der Menschlichkeit von de:n Austausch Kopf um K^>pf abgestl werden. An deutschen Kriegsgefangenen, die sich 18 Monate' wanz.oiischer Gejangeiiscl-ast befinden, kommm zurzeit etwa 20 Offiziere und 120009 Mann in Betracht. Selbstverständlich s L? «ibtvarrZwrt >olch großer Zahl von Krisasgefangmen vi m AnsMlch nehmm, »umal bei ihrer LoÄößma cnrs d Wirtsa-aftSlebm beider Völker ans ihrm rechtzeitigen Ersatz 8 daäst genommen werüm muß. Kriegsgefangene, die am 15. Ap *918 rn der Schweiz, krankheitshalber interiiiert warm, werde softrn sie vor dem 1. November 1916 in Feindeshand gerat sind, unverzüglich in die Heimat enllassm. Die früherm Verei barungm über die Grulassmig und Jnte-r-nierung kranker u verwundeter Kriegsgefmigener :oerdeii durch das neue Abkomm nicht berührt.
Das zweite wesmtlrche Ergebnis der Berner Verhandlung sind Besttmmuiigeii über die Eiitlajsnng dcrjmigm Zivilperson« die zurzeit rn einem der beidm Läiider interniert süid oder jcnrc während des Krieges interniert waren. Solche Person«: kann Mls ihren Wünsch ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht das Lar ff; ,Qbm [ te znrückg ehallm^weiven, verlassen und an chom früher Wohnsitz verketzren. '^as Ergebnis »»- um so erfteulichrr, als
Der Kampf in Finnland.
Stockholm, 2. Mai. (L.A.) Die Zeitung „Mlehmrda" erhielt ein Telegramm von der finnischm Front, daß die finnig scheu Truppen die Eismbahnlinie Villmansstrand—- Srmola — Torrijoki besetzten. 200 Kanonen wurden ge- nommm und sonstige große Beute gemacht.
Berlin, 1. Mai. Auf dem Schlachtselde in Flandern unternahm der FürD starke Angrifsie gegen imsere Stellungen bei Langemarck, nördlich des Torfes Kommet, Mid vor allem »eä)smal hi-nterernarider geoen ^unsere Linum we»'Äich T r a n o e t c r- dre sedesmal unter ungel>curcn blutigen Opfer:: restlos zusammen? brachen. ^nso:rderheit mußten frisch in den Kampf geiovrfenck üftätte bn Tranveter im Kampfe um Englands Prestige aufs schwer»t»e bluten. T« rücksichtslos dicrchgesührten Angriffe, die beweisen, wie wichtig für den Gegner die dort verlorenen Stellungen smd, tragen durch die Ergebpislosigkeit der kostspielige -> AnMrme lediglich dazu bei, d:e von der deutschen Führung bcabsichllgre Zen- trümmenmg der feindlichen Heeres macht zu bcschleuingeu — Nachdem bereits in der d^acht zum 30. April imd am Ntorgen dc'> 30 drei starke Angriffe gegen Dranoetcr, zum Teil im Gegenstoß, ab^ gewiesen waren, brach um 107 » llhr vormittags ein neuer »'tarker seuidlia-er Angriff siegen unsere Linieu wesckich Dranoeter vor, der :n srontalcm und flankierendem Vernichtimgsfener schon vor den! deirtsä>eil Insanleriesccklungen zerschellte. Ilm 47» Uhr »rchmittag- scdte schlagartig aufs nr:»e starkes Arlilleriefeuer z>vischon Brv4 wefSich Dranoeter ein. Dem starken Feuer folgte icm ° u?r 15 SHyraiten nachmittags ein tiefgealiederdr fcindlickxr Au- igriss, der el»en,alls unter schwere,: Ferndverlns.rn abgenblaacutz tvurde. ^rvtz der wiederholten Mißen'olge gab der Franzose ein« verziveiselten Angriffsverfucl-e rächt auf und ttat an der gleiches Stelle gegen 10 Uhr abends nochmals mit starken Kräften »im Sturme an. Wiederum brach dieser nach schweir-n Dlutopserrr des Feindes vor den deutschen Linien zarsammen. Der 3 0 . April brachte damit den frisch eingesetzten Divisiouent des Generals H-och eine schwere Niederlage
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Ein Einschreiten de; Lelömarschalis v. Lichborn in Mew.
Berlin, 1. Mai. ^Amtlich. Ju letzter Zeit ma Dow «ne LÄarfeLlgitatiou bovsÄb«^ dis sich
chlte sich in!
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