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Am 12. d. M. erhielten wir die erschütternde Nachricht, daß unser lieber Sohn und Bruder

Ludwig Schomber

Unteroffizier bei einer Verkehrs-Abteilung Inhaber des Eisernen Kreuzes

im Kriegslazarett zu Bukarest verstorben ist.

In tiefem Schmerz:

Bürgermeister Schomber und Familie.

Wieseck, am 13. April 1918.

Am 7. März erlitt im Kampfe gegen die Bolsche­wik! unser lieber Bbr.

stud. theol. Heinrich Fischer

Leutnant d. R. u. Kompagniefäbrer, Inhaber des Eisernen Kreuzes I. u. II. Klasse

2854D

den Heldentod fürs Vaterland.

In tiefer Trauer:

Der Acad. Theol. Verein zu Giessen.

I A.: Griessmer. 2Wlv

' i

AchOefcerfest, welch'Botschaft brachtest du ? Faatisfc'ß zu schwer für mein betrübtes Herz. In fremder Erd, in selger Himmelsruh,

Da ruht mein Glück, befreit von allem

Schmerz.

Ich wartete mit Sehnsucht stets auf dich, Du solltest meine Hilfund Stütze werden, J? ,9 ott dor Herr, er wollte nicht wie ich, Sein Will ist stets der best auf dieser Erden. Die Eltern können kaum in Leid sich fassen, Denn ihr einziger Sohn mußt sie so früh schon verlassen,

Denn ihre Stütze, ihre Hoffnung, Ihre Freud

--- Sc

v», lu.u uvuuuus, mierreud Ist nun verwandelt schier in Schmerz und

Ach, unsere Herzen wollen fast brechen Könntest du noch einmal sprechen.

Lebe wohl, du teurer Gatte mein,

Wenn auch die Welt uns trennt Und kein Erbarmen kennt,

Es bleibt uns doch der einzig sichere Trost: Daß wir uns einstens Wiedersehen werden.

Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Naoh- richt, dass unser innigstgeliebter Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Enkel und Neffe

Musketier Richard Köhler

im Reserve-Regiment Nr. 37, 6. Kompagnie

am 28. März im noch nicht vollendeten 20. Lebensjahr den Heldentod für sein Vaterland erlitten hat.

Tieferschüttert erhielten wir am 2. Ostertage die schmerzliche Nachricht, daß mein treuer, herzensguter, unvergeßlicher Gatte, unser einziger, lieber, braver, hoffnungsvoller Sohn, mein lieber Schwieger­sohn, unser lieber, guter Schwager, Pate, Onkel und Neffe

Utffz. Wilhelm Arnold

In tiefem Schmerz:

Wilh. Köhler, Zugführer, und Familie.

Giessen, Landsberg, Queckborn, den 15. April 1918.

OtOT

im Infanterie-Regiment 116, 12. Kompagnie

Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl. und der Hess. Tapferkeitsmedaille

am 25. März 1918 im Alter von 25 Jahren sein blühendes Leben dem Vaterlande opfern mußte, für das er 3 1 /, Jahr ununterbrochen treu ge­kämpft hat. 6

In tiefem Schmerz:

Lina Arnold geb. Luh Familie Ph. Hee Familie Wilh. Arnold Elisabeth Hecp Familie Ph. Weis Familie Jak. Heep

Aliendorf (Lahn), Winnen und Nordeck, den 11. April 1918.

Familie Müller wwe. Familie Ph. Luh II. nebst Angehörigen.

Viel herzliches Beileid ist uns bei dem frühen Hinscheiden unseres lieben Sohnes und Bruders

Erwin

erwiesen worden. Wir sagen allen, die an unserer Trauer um den lieben Heimgegangenen teilge­nommen haben, tiefgefühlten innigen Dank.

Familie Prof. Dr. Trapp.

Gießen, den 15. April 1918.

2846

S98

Wer ihn gekannt, wird unsem Schmerz ermessen, Was er uns war, wir werdens nie vergessen.

Säiss holz

Wiederum haben wir den Verlust eines Mitarbeiters zu beklagen. Am 21. März fiel der Maschinenmeister

Herr Wilhelm Steif?

im Kampfe für das Vaterland. Wir werden ihm ein treues Gedenken bewahren.

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Am 21. März fand den Heldentod mein hoffnungsvoller, lieber Sohn, unser guter, treuer Bruder

2852

Gesmier Wilhelm Tleih

Inhaber des Eisernen Kreuzes

im blühenden Alter von 21 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Marie Steih Ww.,

Otto Steih, z. Z. im Felde, Mariechen Steih,

Adolf Steih.

Gießen (Marburger Str. 58), 15. April 1918.

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Anfängerunterricht:

Dienstags und Freitags von 89 Uhr

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Fortbildung:

Dienstags und Freitags von 910 Uhr Angnst Sichert.

Redeschrift.

Donnerstags von 89'/, Uhr K. H. Knhs. staatl. gepr. Lehrer der Stenographie.

Dfftot:

Montags von 80*/ 2 Uhr Frl. Martha Beck.

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Mit Rücksicht ans das be­vorstehende Bezirks - Wett-

schretben bitten wirnm regen Besuch d. Unterrichtsstunden.

2818v Der Vorstand,

A. Karnbach, I. Bors.

Nährmittel-Ausgabe.

Tie bei den Kleinhändlern der totaM Gießen be­stellten Waren für April 1918 können von Mittwoch den 17. d. M. ab gegen Vorlage des Bestellausweises zrrr Nährmittelkarte und Abgabe der Nährmittel market für April (4) in Empfang genommen werden. Einzelne abgetrennte Nährmittelmarken ohne den BestellanÄreiss sind imgültig und berechtigen nicht zum Bezug von Waren. Es entfallen:

1. Auf die gelben Aorten (A) 250 Gramm Suppen-

fabrikate.

2. Auf die roten Aorten (8) 500 Gramm Grieß und 125 Gramm Sago.

3. Auf bie* bleuen Karten (C) 200 Gramm Teig­waren, 125 Gramm Graupen, 200 Gramm Grieß und 125 Gramm Suppensabrikatr.

Mtt dem 30. April 1918 verlieren die Nährmittc?-- marken 4 (April 1918) ihre Gültigkeit. Wer bis zu

diesem Zeitpunkt die Waren nicht abgeholt hat, ver­liert den Anspruch daraus.

Tie Kleinhandelsgeschäste haben die in Empfang genommenen Nährmittelmarken 4 (April 1918) zu sam­meln jntb getrennt nach Farben unter Beifügung eitler schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der Marken au das Stäbt. Lebensmittelamt abzuliefern. Die nach dem 30. April 1918 nicht abgeholten Waren sind dem Stadt. Lebensmittelamt bis 3. Mai

1918 schriftlich anz-uzeigen. Nichteinhaltung dieser Frist, sowie Unregelmäßigkeit ent bei der Llbgabe haben beit Ausschluß von der Nähr--, Mittelverteilung zur Folge.

Ter KleinverkaufsHöchstpreis für das Pfund Grieß beträgt 32 Pfennig, für das Pftmd 0>erstLngraupen und Gerstengrütze 36 Pfennigs für das Pfund Teigwaren: Wasferware das Pfund 60 Pfennig und Ausz-ugsware das Pfund 82 Pfennig, für das Pfund Sago 1,20 Mark. Kleinhandelsgeschäfte, die die festgesetzten Höchst-

lftreise überschreiten, haben außer strafrechtlicher Ver­folgung den Ausschluß

von weiteren Zuteilungen zu go

wartigen.

Gießen, den 13. April 1918. 2844h

Der Oberbürgermeister (LebenSmrttelamt).

Ausgabe vou Kunsthonig.

(Ausgabe Nr. 18.)

Vom 17. dir 25. April 1918 wird in den Kleinhan­delsgeschäften, in denen der Bezugsabschnitt 10 der Le­bensmittelkarte abgegeben würbe, gegen Vorlage des Lebensmittelkarte und Llbgabe des vezngrabfchnitter Nr. 18 verabfolgt:

375 Gramm Kunsthonig.

Tie Kleinhandelsgeschäfte haben die Bezugsabschuitte' Nr. 18 bis spätestens 25. d. HJc. auf Grund des tz 4 der Verordnung vom 18. 1. 1918 dem Stadt. Lebensmittcl- amt, Zimmer Nr. 11, abzuliefcrn.

.Ter Meiuverkaufshöchstpreis für das Pfund Kunst­honig in kleinen Packungen (Würfel oder Platten in Do­sen oder Paketen) beträgt 75 Pfennig; in großen Packung gen lin Pappkarton und Hvlzgcsäßen) 73 psen.ttg.

Klcinhatrdelsgeschäste, die die festgesetzter Höchst­preise überschreiten, haben außer strafrechtlicher Versos gung die Ausschliestmrg von weiteren Zuteilungen zu gcivärtigen.

Gießen, den 13. April 1918. 28438

Ter Oberbürgermeister 'Lebensmittelamt).