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WtfDfferrrt die Leimat sich hinter den Siegeswillen des Feldheeres stellt und bereit ist, die großen und kleinen Nöte einer hoffentlich nur noch kurzen Zeit zu ertragen, um so eine hellere Zukunft für uns und unsere Nachkommen -u er­streiten

v. Hindenburg

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Deutsche Fliegerangriffe auf Pari».

Paris, 4. April. (WTB.) Meldung der Agence Havas. In der Nacht überflogen Kvei Gruppen dentscherFlug- zeuge unsere Linien und schlugen die Richtung auf Paris ent. Sie wurden durch unsere Dttegsposten gemeldet. Das Alarmsignal wurde irm 3.03 Uhr gegeben. Unsere Abwehr­batterien eröffneten ein heftiges Feuer gegen die Feinde, die kehrt machen mußten. Einige Bomben fielen in der Bannmeile nieder. Menscherrleben sind nicht zu beklagen. Der Sachschaden ist von wenig Bedeutung. Alarm-Schuß wurde um 4.20 Uhr gegeben.

Paris, 2. April. (WTB.) Amtlich. Außer den über der Banimierte gemeldeten Flugzeugen gelang es einem deutschen Flugzeuge, Paris zu überfliegen und Bomben abzu werfen, die jedoch keine Verluste hervorriefen.

Deutscher Flieger über Calais.

Bern, 3. 9lpril. (WTB.)Matin" meldet aus Calais: Seit Mitte letzter Woche wird Calais täglich von beut« sch«n Fliegern überflogen. Auf die Stadt und das Weichbild wurden sehr viele Bomben abgeworfen. Dank den in der letzten Zeit errichteten Unterständen sind Verluste an Menschenleben nicht zu beklagen. Die deutschen Flug­zeuge haben trotz schärfster Abwehr die Stadt in den meisten Fallen erreicht.

Schändung deutscher Kriegergräber.

Auf dem Kirchhof von Roy e befindet sich ein Ehren- fnedhos des Königin-Augusta-Garde-Grenadierregiments 1915/16 mit zwei schonen Steindenkmälern. Me Verzierun­gen, eisernen Kreuze und Inschriften sind rol^rwcise abge- schlaqen, eine InschristDen gefallenett Helden" inDen gefallenen seiden" umgeändert. Ans allen Mannschafts- Gräbern sind die Eisernen Kreuze auf den Grabsteinen roher­weife zertrümmert

Die Mängel der englischen Artillerie.

Berlin, 4. Aprü Wähvend der augenblicklich an der Sch^chtftvnt herrschenden ruhigeren Zeit verhÄt sich die eng- tische Artillerie weniger tätig, als man es bisher von ihr jjjpfliutyul war. vbxz ab und M richtet sie ein nervöses und resultat- «ses Störmrgsftuer gegen die neugewonnenen deutschen Stellungen.

einheitliche Feuerleitung fehlt zumeist. Offemrchtlrch geht dte wtndliche Artillerie mit der Munition sparsam um. Wenn auch von einem eigentlichen Mangel an englischer Munition wahrscheinlich nickt qssprvckf-u werden kann, so müssen doch anscheinend die englischen Truppen auf die seil Jahren geivohnle artilleristische DLrsseivoirkmrg zurzeit verachten Der Grund lugt «öetfrUo-3 in den, Verlust der ungeheures Mrmrimlsmengen, sie die Engländer btt den überraschend schnellst «»tckrtngen der Deutschen diesen an allen Orten des Schlachtfeldes eit ihren Stellungen, an den Zufahrtswegon utld in den großen Munüwnsdepots überlasten mußten. Für den gewaltigen Um- tog dreier Beute spricht die Tatsache, daß bisher weder .ihre Zählung noch Sammlung und Abtransport möglich waren. Im Gege nsatz zu trüber ist es jetzt die deutsche schwere und schwerste «Eert^dre auf der ganzen Ausrechnung der Kampffront das Szepter führt.

England» wachsende Rot

Berlin, 4 . April. Zwei Briefe von* 5 io. März ans Limerick in Irland besagen, daß dort am vorher­gehenden Sonntag und Montag eine regelrechte Straßen- jchlocht stattg-efunden habe, wobei Welshfüsillere gegen Rationalrsben kämpften. Jetzt seien alle Spitäler überfüllt. In allen Briefen kehrt der Jammer Über den Lebens-- Mittel Mangel wieder. An einer Stelle heißt es, um Kartoffeln müssen wir geradezu kämpfen. Wir sind halb verhungert, die erhältlichen Fische verdorben. Es ist nichts m bekommen. Die Lage ist ernst, die Ernährung entsetzlich. Ein anderer schreibt: Wir wollten nur, mir hätten das, was in Belgien und dem besetzten Gebiete Frankreichs durch die neutralen Komitees an die Bewohner verschwendet wird. Eine Arbeiterfrau aus Reading schreibt am l. März: Ihr bekommt jetzt keinen Urlaub, weil Ihr die hiesigen Zustände nicht sehen sollt Es wird den Frauen überlassen bleiben, den Krieg zu beenden Die Lebensmittelfragen müssen schließlich das Ende herbei führen. Noch deutlicher schreibt ein Dockarbeiter aus London, am 20. Februar: Wenn der Drie-g noch lange dauert, fangen wir hier an. Die Wirkung ßölcher Nachrichten aus der Heimat auf die Fronttruppen beweist ein aus dem Felde datterter Brief vom 15. Marz, in dem der Absender im Schützengraben schreibt: Wir Eng­länder werden iricht inehr lange aushalten können, da die Lebensmittel schrecklich knapp werden.

H aag, 5. April. (L.-A.) Die Tatsache, daß seit Kriegs- beyinn in England allein 200000 Säuglinge wegen un­genügender Pflege gestorben sind, und zwar tau­

send nt jeder Woche, bot den neuen Minister für Bvlls- gesundheit laut Mitteilung des Lords Rhondda veranlaßt, eine Reibe von gesetzlichen Maßnahmen am Dienstag dem Parlament vorzulegen.

Englische» Erwachen.

i. Köln, 5. April. DieKöln. Ztg." meldet von der Schweizer Grenze: In einem Artikel im Aprilhest der in Zürich erscheinenden ZeitschriftDas treue Europa" wird ein bedeutendes Ereignis besprochen, das artzeige, daß die letzte Wendung des Dtteges eingetreten sei. Dem angeblich durchaus zuverlässigen Gewährsmann des Artikelschreibers zufolge soll in einer der letzten englischen Mini st er- ratssitzungen das Wort gefallen sein: Wir haben deit Krie g verloren. Jedenfalls sei man sich in dieser Ministerratsfitzung einig gewesen, daß psychologische Gründe hüben und drüben den siegreichen Gewattfrieden des Ver­bandes nicht mehr erlauben würden. Einer der wichtigsten dieser Grüirde seien die äußerst d üster gefärbten Berichte ans Indien gewesen, wo es bedenklich gäre. Dazu komme die Furcht der Engländer vor einem deutschen Aleranderzug, der Deutschland ermög­lichen würde, von der Ostsee bis zum indischen Ozean Güter und Ideen verbreiten zu können.

Während also der Krieg im Westen ergebnislos weiter ginge, setze sich Deutschland in Ritßland fest und gewinne eine Macht im Osten, an die vor dem Kriege der kühnste Träumer nicht geglaubt habe. Darum haben die gewaltigen Ereignisse mit eine gewaltigen Ruck die Richtung der eng­lischen Staatskunst verändert. Ettgland müsse nun ein Bündnis mit Deutschland suchen, damit sich der deutsche Geist im Osten nicht gegen Englands Interessen kehre. Darum und aus Befürchtung vor der militärischen Gewalt Deutschland sei ein Friedensschluß auf einmal von größtem Interesse für England geworden.

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Englischer Morgenbericht

Vom 4. April.

Während der Nacht wurde ttn m der Nähe von Hebuternie um gestelltes deutsches Mrsclnnsrgewehr von unseren Truppen über- rascht und erbeittet. Einige Geiängene wurden in anderen Teilen ber Schlachtfront eingebracht. Jenseits der Somme Tätigkeit der fetndltchen Artillerien cm verschiedenen Stellen der Schlachtsront fowte «ms der Sttaße von Ädenftn und in dem Abschnitte von Datckotrdaele. Sonst nichts zu berichten.

Französischer Nachmittagsbericht

, Vom 4. April.

Der Wchllettekamps nahm nachmittags in der Gegend nörd- ttch Mvntdtdier lebhafteren Charakter an. Nordwestlich von Reims, rn der Champagne und auf beut sinken Maasnser drangen fran­zösische Truppen an mehreren Stellen in die deutschen Onäben ein und erbeuteten zwtt Via schimm gewahre und etiva 30 Gefmrgen^ Von der übrigen Front ist nichts zu melden.

Die Ausnahme der Czerninschen Rede.

? Apttl. (WTB.) Meldung der Agence Havas. Die

Erklärungen des Grafen Czernin bient Wiener Gemttndera» gegenüber trafen erst heute morgen in Paris eilt. In politischst Kreisen bemerkt man, das Manöver Czornins stt ein zu offenkun- Idtger Täuschungsversuch, als daß jentcrtrd dadurch irre» gerührt werden könnte. Es stt zu deutlich, daß Graf Czernin. be- ftnders btt den schon erschöpften und stark mitgenommenen Völkern

Monorchie, die Entsendung der diesmal an der französischen Tvrow mmpretwen Truppenverbände rechtfertigen wollte. Ter zweite Hweck des Czerninschen Manövers stt, den Ruf der Lauterkeit, Energie urck kGovädhttt OOTauMnupi» >und ßcbtelt sttner «oeupe we , vernix 1 lütte, zu verrnchten

^ endlich hoffe Czernrn zwnfttl-os, unter den politischen

«und parlamentarischen Parbtten Frankvttchs Erregung und Mtt- irungsverschiedenhttreu M erwecken und gleichzeitig mtter der En­tente Mißtrauen und Zunttracht zu säen. Es sei Überflüssig, hinzu Mfügen. daß die Plumpheit dos Manövers keinen Augenblick Täuschungen auskvnunen lasse. Ueberdies Wenige das energische Dememi Clemeneeaus vollkommen, die cxw'te ttchtigzustellen intb den wigeschickten VerleuniduNgsvcrsuch an »er Wurzel abzu

schnttv^.

Neu York, 3. April. (WDB.) ReutermÄdurg. Nach einem Washingtoner Berichterstatter der Afsvttatrr Preß charak- tettsieren die amtlichen Krttse die Rede des Grafen Czer- nin als den Beginn einer neuen deutschen Friedens-« offensive mit Czerniu. als DcutsMtTtds Vermittbr. Die Rede unrd als ttn politisches Manöver angesehen, das dczu bestimmt ist, .auf die Alliierten Eindruck zu machen, die allin um die Wiedererlangung Elsaß-Lothringens kämpffen. Es wirf.betont, ir­gendwelche teutonischen Winke, daß jetzt die Zeit zu Fiedensoer- Handlungen gekommen stt, würden nur die ablehnende Ant­wort Amettkas finden.

London, 3. April. MTA.) Reutermittvung. In Be-»rechiung der Czerninschen Rede über seine angebliche Betttfchaft zu Verhandlungen mit Clememrau sagt ttn Ltttartikel derW«s^ mmster Gazetttt^:Wenn, wie wir annehmen, Clemens dn- einfache, Frankrttch allein angebotenr Zitrückzeehung der Ttppon ohne Beziehung auf dir anderen Verbmtdtten, ohne Mtrgstchst für Belgien oder Serbien und auf der Grundlage der von RwLnd und Rumänien angenommenen Bedingungen zurlickgewiescnhat, so handelte er, wie ein ehvenwetter, aufricksttvger Alliietter^-! handelt haben würde. Wir müssen ständig im Auge bestach daß es kein Krieg fft zwischen Frankreich und Deutschland, znst ich

England und Teutfchlkmd, zwisthm Italien und Oesterreich j oudeiu

ttn Irieg zwischen den Ml netten rmd den Mittttmächten, in dem kein Staat für sich selbst durch SEderverhcmdlungen mit dem Feinde Ehre oder Sicherheit verlaargen kann. Wir kämpfen für nichts Gettngeres. als für eine neue Weltordnung. Wenn der Fttnd sagt, es bestehe kein Frirdenshinderms gegenüber Frank­reich oder gegenüber England oder gegenüber Aurettka, so müssen wir ihn fragen, welches der Weg ist zum Frieden gegenüber b&t Mirerten."

Clemenceau und Ezernin.

Paris, 3. April. (WTB.) Meldung der Agcnce HavaS. Clemenceau, der am Mittwoch morgen Paris verließ, um lrch «an die Front zu begeben, kehtte abends zurück Er erllärte, er stt vou diesem neuen Besuche sehr befrittngt.

Patts, 3. April. (WTB) Mttduug der Ageuce Havas Im Laufe ldes Besuches der Obmänner des Wiener Gernttnderates beim Grafen Czernin erklärte dieser, daß kurz vor der gegen^ wattigen Offensive Clemenceau ihn fragen ließ, ob er bereit wäre, in DerlMtdlungen tttrzutteten und auf welchen Grund­lagen. Ms, Clemenceau heute an der Front von den Aeußerungen de^ österrttchischen Ministers des Aeußern Kenntitis erhiell, aw> Mottete er ttnsiach:Das hat Graf Czernin gelogen."

Wien, 4. Llprll. (WTB.) Amtlich wird Verlautbari: Ter k. u. k. ^Ninister des Auswärtigen, Graf Czeruin, hat in sttner am 2. d. M. des laufenden Jahres vor der Deputation des Wiener Gemettidevates gehaltenen Rede folgendes erllärt:

,L>err Clemenceau har einige Zttt vor Beginn der Wesp offensive btt mir angeftagt, ob ich zu Verhandlungen bereit stt und Mlf welck)er Basis. Ich habe sofott im Einvcnnehmen mit Berlrn geanttvottet, daß ich hierzu bereit stt und gegenüber Frankrttch kttn FttedensHindernis erblicken könne als den Wrensch Frankreichs nach Elsaß-Lothttngem Es wurde aus Patts er- widett, auf dieser Basis sei nicht zu verhandeln. Die Agence .'öavas vom 3. April meldet: Der Herr französische MinisVev- prästdetit erllätt^ nach Zstenntnisnahme dieser Äeußerung des Grafen Czernin: Graf Czernin hat gelogen. Dieser Aeußamng des Herrn Clemenceau gegenüber wird folgendes festgestellt:

Im Aufträge des k. u. k. Ministers der Mrswartigen An- gelegenhetten hatte der Legationsrat I. R. Graf Nicolaus Re­de rd e r a mit dem zu einer Unterrsdiung mit dem letztere» itach der Schwttz eTttsandten Vertrauensmanne des Herrn Cle- menccau, dem dem französischen Kttegsministettum zugetttlten Armand, dottselbst wiederholte Besprechurr- g cit. Anläßlich einer am 2. Februar laufenden Jahres in F rei- vurg rn der Schweiz stattgehabten Unterredung der beiden Herren wurde die Frage eröttett, ob und auf welcher Grundlage zwischen den Ministern des Aeußern in Oesterrttch-Ungarn und tu Frankrttch ober zwischen offiziellen Vertretern dieser Minister eine Aussprache über die Herbeiführung eines all g emetnen Friedens möglich wäre. Hierauf hat Graf Reverdeva nach Einholurtg von Weisungen vom Minier des AuS- warttgen in Wien in dessen Aufträge dem Grafen Armand zum Zwecke der Atttterümg an Herrn Clemenceau in den letzten -rebruartagen erklätt, Graf Czernin stt zu einer Aussprache mit etnem Vettreler Frankreichs berttt und halte ttn Gespräch mit Ausftcht Mts Erfolg für möglich, sobald Frankrttch nur auf sttne Ervberungsaüsiclst betreffs Elsaß-Lotl)ttngen verzichte. Dem Grafen Reverdera wurde hierauf namens des Herrrt Clemenceau erwidett, dteser stt nicht in der Lage, die vorgeschlagene Berzichtlttsdmg ,ttanrretchs aut die Desrntnexion anzunehnten, so daß eine Zu­tamm enktmit von Vertretern nach beiderstttiger Ansicht derzttt zwecklos wäre.

Die Deutschen in Finnland.

Berlin, 4. April. (WTB.) Das gute Gelingen bet

^?Erfuhru.ng der Tr up pen trän sparte nach der

^üdwestküste Frnnlands durch die minenverseuchten Ge^ watstr der nördlichen Ostsee und besonders des ftnnifchen Mcerbuiens ist in erster Linie der geschickten urrd unrrmüd

wie der Gasangriff erfunden wurde.

Eine Münchener Studentengeschichte von

Tr. Albert Neuburger.

Es gab trabt immer zu tun im alten ttektvochemischM L-abo« «Wottum der Tschnischen Hochschule zu München. Da kamen Lmge Dausen, während denen sich unter dem Einfluß des elek- Ittschen Stromes die Metalle aus Lösungen abscheiden und wobei tmr von Zeit zu Zeit die Instrumente abzulesen waren und vontwlliert wurde, ob das Rührwerk noch die richtige Anzahl vorff Umdrehungen machte Darm schaute man zum Fenster hinaus. Viel m sehen gab es ja nicht in der wenig belebten Gabelsbergerstraße. Mir der Laboratottumsdiener effchien in abgemttstmen, aber nicht allzulangen Zwischenräumen und ging nach dem gegenüberliegenden Wittshaus, von wv er in vorbildlicher Auffassung jttnes Berufs unentwegt Bier und Wüsste zu holen pflegte. Wenn er in das Bild sttner Tätigkeit auch dadurch Abwechslung zu bttngen wußte, baß er in ebenfalls abgemessenen, aber gleichfalls nicht zu langen Zwischenräumen zum Fenster hinaufries:Grob is frisch vazapft worn. wll i a Maßst holn?" so vermochte er bisse gsttstige An­regung dem hehren Gedankenpflug strebsamer Jünglinge auf die Dauer doch nicht zu genügen.

Da wurden dann wissenschaftliche Thematas erörtert, wie z. B angeregt durch die auf der Straße zutage tretenden LebenS- gewvhnl?etten disser Tiere, diePhysiologie der Hunde", inSbe» -andere thr Geruchsinn. Kttn Hund übesschrttttt eine Türschwelle. aus die man ttnige Twpfen Salmiakgttft gegeben hat. Tie Probe auf das Exempel ließe sich ja teiegit machen! Schon esschttnt an der Ecke der HerrPrivatör" Huber, hinter ihm sttn Schnauzerl, beide typische Münchener Ersäittnungen. Schnmtz^'rl bleibt etwas zurück Sr hat zu tun Man läßt also den Herrn Privatör Huber Vorbeigehen, sprengt dann schnell ttnige Trvpstn Sal- miakgttst zum Fenster himnts, die, aus dem Pflaster angekommen, fvßort tetfctstftnt und in Form einer Ga-schjcht wieder aufftttgeu

lichen Tätigkttt der M in en s uchv erb ande zu verdan ten. yaoen trotz vielfach schweren Wetters, Nebels und starker Etsbehrnderung wie bei der Oeselunlernehmung wie­der Vorzugltches geleistet. Die geschickte Führung in

Si t ft ien Sperrbrechern hat das L°t-nsch Ansteuern von H a n g ö erleichtert. Die Stadt und die thr vorgelagerte, stark befestigte Insel Russarö wa-n ncuh im Besitz der Roten Garde und es myßtc den vot siegenden Meldungen zufolge Widerstand gegen das Ein^ lauft?! erwartet werden. Nach einer Fliegermelduna lauen im dE^obe befindliche Unterseeboote. Kontore-

C k l ifL ba K T am frühen Morgen des sch Ufe rnn ber llnternehmung beteiligten Linien

sestiaiHf/Im ! f 1 * 11 «" 1 Zustand an die Be- setttaung heran fahren. Der vorausaesandte Narta-

konnte aber bald durcl, ^ernsignale melden, datz die ^nselbefestiyirngen nicht besetzt seren und die noch auf der ^brfmdlrche Besatzung der Raten Garde srch bed in

h°tte. Unter Führung vvrausfaL- erüm Sperrbreck>er erreuj>ten mit Eisbrvcherhrlfe dann

<~ ÖH ^Torpedobooten emgefchifften Stoßtruvven die och Auskundschaftung des Hafens auf Minew sreihett kormte mit dem Einlauftn der Transporldamvftr b^°an'-n w,rden. Auf der Insel Russarö wurü^ all Ä moderne amerikanische 23,4 Zentimr-

3*' 1914* »*«

Bei Dämmeriges 'F' 5 '®''* t aS Danptauartrer meldet: % llu ^bgarrn beute morgen von 2V* bis

^ Schlage getvofftu bleibt Herr Zacherl sdcken

wach Herr Zacher! macht kehtt, aber m fratr/U E- 11 ? $n dämrnern Man hört, wst & int **

noch einmal. Sckmauzett Preeift den Schwanz ^ intb 'läßt d und ih^u

Ohren hängen. Warum spannt sich da plötzlich vor dem &errrfrwu a k 1 au ^^ rx ^ t - Z^cherl hat aber noch gar manchen Nachfolger

eine Wand von Geruch atts, der die Hundeseele erbeben mach: '-' _.

Auch das Herr! kann sich den Fall nickK erllären. Also abermalUftte macht es den nachts ^ locken? Bergebltch? Lckmauzerl nimmt gar kttne Anläufe mehr ^nteit' ^ Bcktualienmasst glchiÄu Stu-

Eiurge Neugrerim- haben sich gssammelt, denen Huber den Fall -Wrbe und sonstiges Eigentum de:

llärt.Ter Hund^muß gestern was Unrechtes gegessen haben. ^ ***? vom Grrf6 C-ft-öber au^

Dann kommt Schnauzett cmgewackttt. Aber plötzlich prallt roie von einer Davcmttt gestochen, zurück> blttbt stehen, Nock >', Aatkruf abermaliges Zurückprallen! Huber dreht sich um. < wo bleibt denn das Schnauzer!? Es steht da und schaut traurig seinem Herr! nach. Das Herrl lockt. Schnauzerl nimn den dritten Anlauf, prallt zusstck und bleibt stehen. Ter Herr lax

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»sphorcalcrum in Wasser fo binJ 01011

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biettt. N^^lMff erfunden kvt? Die Bes.

r. Nmmm zu neimen. Wte sagt doch.Avpsivck-- Vergraben ist in ewige Nacht Ter Erfinder großer Namen m oftt

derAzorl" und derLulu" und Fräulein Schnitzttberger mit ihremKropaunzerl". Tasfttbe Bild! Die Sache ist wie verhext? Schließlich blickt man aus -u den Höhen der Wissenschaft aber aus dem Fenster seheit nur die ernsten Gssichter zweier edler Iünglirme herab.

Nach den Hunden die Menschen? Auch für sie hat mau im Labor" nach längeren Beratungen ttn Gas gssunden: Schnx'ftl- kohleustoff! Stinkt fürchterlich, stttnenveickiend: Siedepunkt: sehr niedttg. BerduTssttt also, wenn man ilnt im schönen Bogen <ru^ dem Fenster gießt, scho-n rmterweas und bildet dann einen Gas­vorhang, der zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Am Fenster wird ttn Glas rohr befestigt, dessen eines Ende an der Straße mündtt. während am anderen, im Laboratorium befindlichen ttn Tttchter ausgssetzt wird. Tann kann von unten niemand bemerken, wie man es macht. Man braucht nur im Laboratvttunt etwas Schwefelkohlenstoff in den Tttchter zu gießen, der dann durch das Glaswhr hrnaussptttzt und in Form einer GaSwand niedessnltt.

Schoi^/ naht Herr Zocherl. Ein Schuß Schwsselkohlenstoff in den Trichter, ttn Blick, daß auf dem Dürgerstttg nichts zu sehen daß alles ^vergastt^ ist. Dann blickt man stttenruhig y«nr Fenster

ver-