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= Bad-Homburg v. d. &., 3. ?lprck. Tie Uebergabc dSr Kirr- und Baide)oe. Waldung cm die ?lktten-Gesellschast Bad-Hom­burg wurde am Licnstag mittag in einer sch4ich:en Frier- voll- ?vgan, bei der Oberbürgermeister Lübke und .Brrdirektor Feld- sieper tu kurze a Ansprachen auf die für .Homburg bedeutungs­volle Stund? hi/ wiesen.

nt. B a t te lt b c r g, 3. April. Tie (Gebrüder T r e v e r m a n n in der Firma Hasenclever und Sölm auf dem Auhaminter haben der hiesigen Staalverwallirng 10000 Ma'.ck als Grundstock zur Er­bauung eines Franken harrst überweisen lassen

Ausschuhsitzunq des oberhessischen Sienenzüchtervereins.

tt. Gieße n, den 2. April 1918.

Nack 2jähriger Pause fand heute wieder eine Außschußsitzung «s Oberhessischen Bienen^üchter-VereinS statt, die von 36 Abge- «nÄncten beiuchr war. Nach kurzer Begrüßung der Anwesenden erstattete der Vorsitzende. Herr Lehrer B u ß-Leihlgc sttrn, den Jahresb<n ich! über die beiden lebten Vereinst ahre. Die Mitglieder- «ahl beträgt 1344. Ter verstorbenen Mitglieder wird in der üblichen Weise gedacht. Di' Wanderversammlungeir sind 1916 nnd 17 aus­gefallen. Die Lehrkurse rvurden mit Ansnahnte eines abgehalbsni und waren gut besticht. Der Aufkäufer des Wachses für Oberhessen ist Sally Bauer Schotten, der .HöM preis für Honig ohne Glas ist auf 3 Mt. festgesetzt. Die Zabl der Bienenstöcke ist leider, sowohl durch die Kälte des Winters 1916/17, wie durch die militärische Eimckhuug vieler Imker, v«u 13000 por dem Kriege auf 8000 Hurückgegangen. UnttrstützunKn erhielt der Verein vom hessischen Staat jährlich 600 Vdark. vv»i der ?la chemM ün chener Fenerver siche - rmrg mit 124,56 Ackrrk, von derGeres"-Zürich mit 50 Mark. Durch Menen verursachte Unfälle sind nur in einem Hall gemeldet und entschädigi worden. Auf die Verbesserung der Bieneirweide ist fortgesetzt Betacht genommen worden. Dre Zuckerbelieserung der Im­ker in den beiden letzten Jahren war staatlicherseits geregelt mck wer sich rechtzeitig gemeldet hatte, ist iricht in Verlegenheit gekommen. Als unangenehm ist der Umstand empfunden worden. das; der Preis des Zuckers in Hessen um 8 Mk. teurer war als in dem benach­barten Kurhessen. Für 1918 ist für jedes Standvolk 1 Pfd. Honig -abzarliefern, der an die Firma N owack - Gießen oder döreu Beauftragte abM-geben ist. Das Nähere wird in derBiene" ver- öisentticht werden. Die Rechrrung von 1916 ergab in Einnahme 3985,66 Mk., in Ausgabe 2935,71 Mk., Ueberschnß 1049,95 Mk., die Rechnung von 1917 in Einrrahme 4577,97 Mk., ii^ Ausgabe 4083,60 Mk., Ueberschuß 494,37 Mk., das Vereins vermögen beträgt 2700 Mk. Dem Rechtler wird Entlasttrng erteilt. Der Voranschlag für 1918 beträgt in Einnahme und Ausgabe 4038,81 Mk, Die Mitgliederzahl ist fortgesetzt inl Wachsen begriffen. Von einer vor- geschlcvgeTlerl Erhöchlng des .Mitgliederbeitra-gs wird abgesehen. Die Wandcrversammluny für 1918 fällt in Anbetracht der Kriegs- 'tfit aus. die Lehrkurse in Hirzenhain werden wieder gehalten. Die Vergeltung des Kursusleiters und die des Rechners wurde aur je 200 Mk. erhöht. Die Preise für Imkergeräte, sind um das Doppelte bis Dreifache, die für Mittelwände um das Vierfache gestiegen.

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Aus Held und Garten.

Wenn nicht aÜes trügt, geht der Winter in diesem Jahre früher %u (&tbe als im vovigen Jahve: er hat mit seiner Kälte, seinem Eis und seinem Schnee aus die Wintersaaten und aus das Land nicht ungünstig eingewnckt. Korn, Weizen rmd Winterraps stehen gut, und die Sbitbäume zeigen infolge der Trocken l)eit des lehren Sommers reichen Blütenansatz, so daß wir in diesem Jahre nneder ein gutes Erntejahr erhoffen dürserr. Auch^mi- den Feld­arbeiten sind wir in diesem Frühjahr ein gutes Stück weiter als im vorigen Jahr unr diese Zeit. Zwar steht uns noch dm in der Witterung so roechs-el reiche April bevor, und die vorh^rndmenl Blickenkirchpeu unserer Obstbäumc bieten noch keine düioahr für eine sichere Erirte. Eine einzige Fro-sttmcht in der Baumblüte tarn alle Hoffnungen zerstören. iLs. war daher der Witterungs-

mnlcklag. der in der Karwoche aus die überaus ickönrn Bor- frühlmgswge wlgtc. durchaus mchc zu beklagen, denn dadurch

wird die Vegetation noch zurückge halten. Viele Leute meinen! allerdings, beim ersten hellen, toarmen Solrnentag müßten sie mit der Bestellung des Gartens und auch mit der Aussaat des Samens beginnen Das ist ein großer Fehler. Solange der Erd­boden nicht lstnreichend erwärmt ist, besteht die Gefahr, daß der Samen in der Erde zugrunde geht. Darum ist man bei der allzu frühen Aussaat meistens gezwungen, iroch einmal zu säen, und das ist bei der Samenknappheit heute nicht mehr möglich. Also keine uebereilung in dieser Beziehung! Es ist der Stadt gelungen, noch eine größere Menge L-amen, besonders Erbsen und Bohnen, ttl erlxilten, die in jten nächst«! Tagen zum Verkaufe kommen. .Karotten- und Gelbrubsanien muß jetzt in den Boden, aber mit Bohnen und Erbsen hat es noch Zeit, besonder- mit Bohnen. Man bereite sein Land gut für die Ausnahme des Samens vor und warte ruhig die rickstige Zeit zur Ausstellung der Saat ab. Die überwinterten Gemüfepchrnzen müssen in die dafür bestimmte Beete gepflmrzt werden: bald wird man auch die Nönrischkohlpslan- zen zum Setzen bei den Gärtnern erhalten können. Mit oen Kartoffeln ha^ es noch gute Zeit. Tic bei der Stadt bestellten Früh- und Saotkartaffelu sind zum Teil bereits ausgegeben, >vährend wir im vorig?.! Jahre bei der Versorgung mit Saatgut durch die Landwirtschrfkskanrnier erst im Plac danrit begimicn sonnten. Die hiesigen Gärtner l/abeu es sich! angelegen sein lassen, tem Bedarf nacl> Gemüsesetzpflanzen für alle Gwmüstarten Rechnung -u tragen. Zur Zeit gilst es bei den Händlern etwas Spinat, ttva.r zu hohem Preise, aber auch billigeren Rapsspinat, der auch ganz tvohll..'hmeck.v'd ist. und bald uiird bei «nigerniaßeu gnteni Wetter auck fchvn der erste Salat aus den Mistbeet fenstern zu haben sein. Radieschen sinb schon da. Mit Feldsalat ist?üß- cheni stand cs in diesem Frühjahr nicht so gut !oie in sonstigen Jahren. Es ergeht wiederum der Ruf. ia kein Stückchen Laust, das ertragssähig ist. unbenutzt li-sgm zu lassen. Tennisplätze. Bau­plätze, Lpstl-. und Sptvrtplätze. Teile des Ziergartens, Vorgärten, alles brauchbare Land sollte mit Genru.se, Kartofselir uslv. .rn- gepflMrzr werden. Häufig geschieht es aber nicht, teils aus Be- guemlrchleu. teils aus Nachlässigkeit und Unwissenheit: zur Nah- rungsmittelerzeugrr.rg fehlt es rveniger an Land, als an Arbeits- traften, >^amen rmd Tnng. Die Stadt konnte bis jetzt nur einen, -perl der beim Lebensnnttelamt bestellten Düngemittel zur Ver- teilung bringen. SttckstrofsdüTtgrec loar nicht zu erhalten. Dem B-oricklag. alle Zter- und Sichmuckanlagen in Gemüsegärten um- zuwaudeln, müssen wir durchaus widersprechen: denn der Schön- hertswert der Anlagen steht viel z-u hxxch: der ideelle Nntzen, die Freude an der S.chünheit der gärtnerischen Pflanzenkultur in den Zrer- und Lchüruckanlageir ist ni-ch lwck: genug anzuschlaget,. Ist der lungebirng unserer Stadt sind erfreuttckerweise viele neue Garrerr angelegt worden, nick rfrfjit vtele brauchbare ?lecfer werden m G^nuiegärten umgewarckelt und eüuiesriedigt: die Nachfrage nach Gartenland ist groß. Das führt zwar oft zu wucherischen Pachtpreisen, aber man ist froh, sein eigenes Gemüse ^selbst zu haben.

(Das F-eldhecr braucht dringend Hafer, Heu und Stroh?

__ Landwirte helft dem Heere!"

* Der Post s check in Flandern und Wallonien. ^er Postscheck in Flandern und Wallonien hat ini Februar einen Umsang von 32 685 Buchungen über 143 Ellro-mnr Mark erreicht Es wurden 16 862 Gutschriften rmd 15 623 Lastschriften über IVi 2 ^'illronen verbucht. Bargeldlos beglichen tourden davon /7h'4 Millionen. Die Zahl der Postsckieckkuicken beträgt jetzt 1434. JHr durchschnittliches Guthaben beträgt 19v 4 Millionen. Im lieber* weisungsverfehr mit Deutschland unrvden 3»/, Missionen Mark umgesetzt.

Briefkasten ver Redaktion.

U. 3. 496. gstach den in FragMkommenden Bestimmungen wird das Allgemeine Ehrenzeichen für Tapferkeit Tapscrknts- medaille) nur Kriegsteilnehmern verliehen, die eitt,oeder hessische Staatsangehörige sind, oder in hessischen Verbänden stehen, b-zw. früher längere Zeck gesimcken haben.

Meteorologische Seovachtungen' oe'r Station Sieze«.

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höchste Temprratur am 2. bi» 3. April 1918 = Z- 13,4' C.

Niedrigste.1918 »-f 3,0*0.

Niederschlag 8,7 mm.

Letzte Nachrichten.

(WDB.) Großes Hauptauartier. 4. April (Amtlich.)

W e ft l i ch e r Kriegsschauplatz.

An der Schlachtfront lebte die Gefechtstätigkeit süd­lich von der Somme auf. ttelterraschend und nach starker Artillrrievorberkltung versuchte der Feind am ft-uhen Mor gen und am strachmittag viermal vergeblich, die ihm enk- rissenen Höhen südwestlich von Moreuil wieder zu gewinnen. Unter schweren Verlusten brachen seine Angriffe zusammen.

Vor Verdun und im Parroywatde vielfach lebhafter Feuerkampf.

Osten.

Im Ei.ioernehmen nrit der ftunischep Negierung haben deutstlre Dnippen auf dem finnischen Festlande Futz gefaht.

*

Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.

Der Erste Generalguarttermeister Ludendorff.

Der Kaiser über die baltische Zukunft.

Berlin, 4. Avril. Aus ein Danktelegramm der livlin­dischen Ritter und Landschaft für die Befreiung der baltischen Lande bat der Kaiser erwidert:Ich habe den Kamps des Baltensandes gegen die vom Feinde erstrebte Vernichtung von Gut und Blut in tiefster Seele mitenivfunoen. Gott hat in letzter Stunde die V e r c i u i g u n g n, i t d e m a l t e n M u t t e r l a n d k gegeben. Sic zu erhalten soll, so hofse>, der Lohn der dent- \ che n Treue sein."

Deutsche Operngastspiele in Bukarest.

M ü n chen, 3. April. (WTB. Nichtamtlich.) Die X c f f a u c r Hofoper wird sich mit Genehmigung des Herzogs von Anhalt unter Oberleitung des Generaldirektors Prof. Franz, Mi ko rep Anfang Mai ans Einladung der Militärvernmlrung Rumäniens für ein 20tögiges Gastspiel vornehinlich Wagner'scher Werke nach Bukarest begeben. Zu diesem liaben außer den 'Dessauer Kräften die namlwstesteu deutschen 'Wagner-Darsteller ihre Mitwirkung bereits zugesoat, so aus Münclien Bertha Morena, Heinrich >lnoche, sonne Max Krauß. Mit verschiedenen liervorrageicken Künstlern der Berliner mck Dresdener Hofoper stehen die VerhandlnngLv vor dem Abschluß.

England ersucht Amerika um schleumae Verstärkungen.

Berlin, 4. 2lpril. Aus Washingtori wuck berichtet, daß beim Staatsdepartement erneut ein dringendes Ersuchen der englischen Regierung um schleunige Ucbersen- düng amerikanischer Verstärkungen nach dem west. lichen Kriegsschauplatz eingelaufen sei

Die Zivildienstvilicht in Frankreich.

Berlin, 4. April. DerV, Fischen Zeit-mg" zufolge verfügt ein neuer iranzöjiicker Regierutlgserlaß die Einführung der Zivil- dienstpslichl mck deren ^lusdehuung auch auf die 'Neutralen^ «uw Zwecke der Verstärkung der landloirtsck)>aftliä^n Erzeugung