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Nr. 78 Zweiter Blatt

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Donnerstag, April (9(8

Lzernins Red«.

Der Schluß der gestern wiedergegebenen Rode Wer die Kriegs- Verlängere! verdient ausführlicher :viÄ»ergogebvn zu werden; tt

Imitat:

Seitdem ich im Amte bin. habe ich nur ein ZiÄ gehabt, dem Reich einen ehrenvollen Frieden zu bringen und Zusttnrde zu toaffat, die Oesterreich-Ungarn künftig eine freie Entwicklung sichern, ferner alles Menschenmögliche zu tun. damit der entsetz- Lche Krieg für undenkliche Zeit der letzte sei. Ich habe niemals etwas anderes gejagt, niemals etwas anderes versucht. Aber ich versuche nicht, diesen Frieden zu erbetteln, n:cht ihn m:t Baten' und Klagen herbeizuftchren, sondern ihn durch unser moralisches Recht und unsere physischen Kräfte zu erzwingen. Ich halte eine wndere Taktik für kriegsverlängernd. Ich muß leider sagen, m den letzten Wochen und Monaten wurde in .Oesterreich vieles gesprochen und getan, was zweiiellos den schrecklichen Z^rieg verlängert. Tie Kriegsverlängerer teilen sich in veaschiedene Gruppein> ihren Motiven und ihrer Taktik nach. Das sind <nsttms diejenigen, die ununterbrochen um ^rieben bitten. Sie sind verächtlich und töricht, sie verlängern bei: Krieg. In Frankreich nennt num diese Sorte Defaitisten. Allerdings aber springt man dort weniger san,t mit ihnen um als bei uns. Das Streben nach Frieden mit jeden Preis ist verächtlich, da es unmännlich ist, und törickst, weil es dem beveits ersterbenden feindlichen Angriffsgeist unausgesetzt neue Nahrung zuführt und daher künstlich das Gegenteil von d.'m er­reicht. was beabsichtigt ist. Ter FriedenAvunsch der große:: Massen ist «chenfi, natürlich, wie verständlich. Er ist auch keine österreichisch- ungarische Spezialität, sondern eine Welterschemuna. Aber die Führer des Volkes müssen bedenken, daß gewisse Aenßerungen :m feindlichen Auslände das Gegenteil von dem erreichen, was siü cmstsreben. Ich möckpe diesen Mämvern das Beispiel unseres Mvn- aichcn vorführen. wcLchttr gdiviß den Frieden will, aber niemals, einen anderen als einen ehrenvollen schließen wird. Ich möchte ue an die schonen Worte Goethes erinnern: Weibisches Zagen, ängst­liches KLagen, wendet kein Elend, macht dich rtidjrt frei. Men walten zum Trotz dich er hatten, niemals sich beugen, kräftig sich zeigen, rufet die Hilfe der Götter herbei,^ Ich habe, fußend ans dän festen Vertrauen in unsere Kraft und die Gerechtigkeit unterer Sache, aus diesem Wage bisher drei maßvolle, aber ehrenvolle Frieden geschlossen. Auch unsere noch übrigen Feinde beginnet -n verstehen, daß wir nichts anderes wolle:: als eine gesickierte Zu­kunft der Monarchie und die der Bundesgenossen, daß wir aber diese Zukunft auch erzwingen wotteii, erzwingen können und er-

C ' gen werden. Ich tverde auf diesem von mir eingeschlageueu)

: rücksichtslos fortschreiten und den Kampf mit jedem cmfnch-, men. der sich mir dabei in den Weg stellt.

Eine zweite Gruppe der Kriogsvcrlängerer sind die Slnncjio- nisten. Die Annepio, rissen find genau so FÄnbe des Friedens wie die sogcnarmten Defaitisten. Beide verlängern den Krieg. Es ist eine Verdrehung, zu behaupten, daß Deutschland im Osten Erobe­rungen mache. Die Leninsche Anarchie trieb die Randvölker in die Arme Dcutschands und veranlaßte sie in eurer Anlehnung an daS Deutsche Reich Zuflucht vor jenen entsetzlichen Raubbande^ zu suchen, welch in ganz Rußland wüten. Soll Deutschland du freiwillige Anlehnung fremder N ach bar st aaten verweigern müssen? Die deutsche Regierung will ebensowenig Ver­gewaltigungen begehen, als wir. Ich bin fest überzeugt, weder die Annexion: sttn, welch die Welt mit ihrem Eroberungsgeschrei er­füllen und ihr Furch vor weltbewegenden, die ganze Welt unter- dvückenden Plänen cinftüßen, wie die Schwächlinge, die unausgesetzt um Frieden bitten und den Feind beteuern, daß wir am Ende unserer Kraft seien, werden einen maßvollen, aber ehrenvollen Frie­den dauernd verhindern können. Sie verzögern ihn, verhindern Vnn«m sie ihn nich. Wir haben in den letzten Wochen ein gutes Stück Wog zum allgemeinen Frieden zurückgelcgt.

Das letzte Kapitel des großen Weltdramas bricht an. Wir wer­den uns durchetzen. Vielleicht ist die Zeit nicht mehr fern, wo wir Aus die letzten Jahre zurückblicken werden wie aus eine:: langen öden Traum. Die Defaitisten wie die Annexionisten haben trotz ihver entgegengesetzten Taktik dasselbe Resultat auszuweisen, daß süt Unsere Feinde stets zu neuem Widerstand aufpeitschn. Aber ich bin «gern bereit, den beiden erwähnten Gruppen bona sides zuzn- gestehen. Beide glauben wahrscheinlich, ihre Taktik führe den er­wünschten Frieden herbei.

Leider kann ich einer dritten Gruppe von Kriegs Verlängerern diesen guten Willen nicht zubilligen. Sie besteht aus einzelnen politischen Führern Oesterreichs. Damit komme ich daraus zurück, was ich früher anläßlich der Pariser Anfrage streifte. Tie Hoffnung unserer Feinde auf endgülttgen Sieg gründet sich nicht mehr bloß auf militärische Erwägungen und die Blockade. Unsere Armeen haben bewiesen, daß sie unbesiegbar sind, die Blockade, sie wurde in Brest-Litowsk-gesprengt. Tie den Krieg verlängernden Hoffnungen unserer Gegner find vielmehr zum großen Teil unsere innerpolitischen Verhälttnsse und welch grausamer Hohn gewisse politische Führer, nicht zuletzt im .tschechischen Lager. Das wissen wir ganz genau aus zahl­reichen übereinstimmenden Meldungen aus dem Auslande. Vor kurzem waren wir, wie schon erwähnt, nahe daran, in Verhand­lungen mit den Wcftmächten zu treten. Ta schlug plötzlich der Wind wie 'wir genau wisscm, uw, und so beschloß die Entente, es sei daher noch zu warten, denn die parlamentarischen und politischen Vorgänge bei uns l>erechtigten zu der HoffirmW, daß die Monarch^ bald wehrlos sei. Welche furchtbare Ironie! Unsere Brüder und Söhne kämpfen wie Löwen auf dem Schlachtfeld. Millionen von Männern und Frauen im Hinterlande tragen heroisch ihr hartes Los. Sie senden heiße Gebete zu dem Allmächtigen um eine rasche Beendigung des Krieges. Gewisse Führer des Volkes und Volks Vertreter wühlen gegen

das deutsche Bündnis, welches sich so herrlich bewährte. Sie fassen Resolutionen, die mit keinem Haar mehr mit den: Staatsgedanken zusammenhängen und finden kein Wort des Tadels für die tschechischen Truppen, die ver brechnüsch gegen ihr eigenes Vaterland und ihre Waffenbrüder kämpfen. Sre wollen Teile aus den ungarisckzcn Staaten heraus- rafceu und halten unter dem Schutze ihrer Immunität Reden, die :ncht anders verstanden lverden können als ein Ruf an das feinblicf>c Ausland, den Kampf fortzusetzen. Um ihre eigenen politischen Bc strebungen zu unterstützen, entfachen sie stets von neuem den er sterbenden Krst'gsfiiror in London, Rom und Paris. Der elende, erbärmliche Masarhk ist :ncht einzig in seiner Art! Es gibt auch MasaryV innerhalb der Grenzpsahle der Monarchie. Ich hätte über diese traurigen Fälle viel lieber in den Delegationen gesprochen. Aber wie erwähnt, die jetzige Einberufung der Aus­schüsse erivies sich als unmöglich. Ich kann nicht warten, ich muß nächster Tage zurück nach Rumänien, den Frieden zu beenden, und bei dem langsamen Verlauf, welchen bisher die Friedens Verhand­lungen genommen haba:, weiß ich nicht, wie lange meine ge- Uuungene AÄwesenl.vit dauern wird. Die' Öffentlichkeit aber, welche nach einen: ehrenvollen Ende des Krieges lechzt, soll Nüssen, was vor allem diesen Krieg verlängert. Ich erhebe keine allgemeine Anklage. Ich weiß, daß das tschechische Volk im ganzen loyal und österreichisch beitPb und ich lveiß, daß es tschechische Führer gibt, deren österreichischer Patrivtisinus rein und klar ist. Aber ich erhebe Anklage gegen jene Führer, tie durch einen Sieg der Entente den Krieg pn kwnden und ihr Ziel zu erreichen wünschen. Wir roerben) auch diese Schwierigkeiten besiegen, bestimmt, aber die, die nicht so harcheln, laden eine furchtbare Verantwortung auf sich. Sie sind der Grund, daß weitere Tausende unserer Söhne fallen, das Elend andauert, der Krieg sich fortscksteppt. Graut ihnen nicht vor dieser Bevantwortung? Was werde:: deutsche, was werden ungarische Mütter sagen, wenn nach dem Frieden die kriegverlängernda Tätigkeit dieser Männer klar vor aller Welt borg legt werden wird? Noch mehr: Ich brauche den Hinweis auf Deutschland und Ungarn gar nicht. Ich habe schm: gesagt: Die Böller selbst, lvelche diese Herren vertreten, denken nicht lvie sie. Ick) kenne die Böhmens genau, ich weiß zu unterscheiden zwischen dem tschechischen Bolle und gewissen Führern desselben. Das tscheckstsche Voll imd die

r chtsche Mutter denkt nicht wie diese Mäln..sr. Eine Mutter, die Hem SvHn, eine Fogu, die für ihren Gatten bangt, ist

international. Sie ist auch dieselbe in allen Völkern der Monarchie.

DaS Kriegselend verbindet alle Völker. Alle nwllen, daß der Krieg

ein Ende nehme Aber sie sind verführt, sie werden irre geleitet. .1,.M

Sie sehen nicht, daß es einzelne ihrer Vertreter sind, die den Krieg Privat-Bank A. G. Magdeburg, als eine der .xroßte:: unabhmrgigenl ... ' Provinzbanken Deutschlands, angcgliedert i>t, hat >.as altangesebene

Gießen er Bankgeschäft Ja lob Grimenxrld mit Wirkung, vom l^'.lpru

unv itjr Landen systematisch verlängern.^M^^^>

Ich bedauere, daß die Verhältnisse mir jo selten ernröglichen, zu den' gewählten Volksvertretern zu sprechen. Es ist bös für einen Minister des Acußern, lvenrr seine Amtsgeschäftc ihn rn der heutigen Zeit zwttlgen, mondclang im Auslände zu leben. 4lber ich gehöre dorthin, wo die Frieden geschlossen werden. Brel-, leicht, wenlu ich chchr im Inlande leben könnte, daß ich mtt Hufe der ßaatLtreuan Parteien und, Gott sei Tank, wir haben svlck)e. erfolgreicher gegen jene Bestrelnmgen ankämpfen köimte, aber ich

d. I. übernvnuneu imd eröffnet in Gießen eine Filiale. Hosrat Jakob Grünetvald tritt in den Zenttal-Vorstaut' des ^ genannt«! Bankinstituts ein, so daß eine weitgel-eirde l^vähr für dre Ab-. Wicklung der Geschäfte in der seitl-er geivvhuten Weise gegebenj ist. Das Bankgebaude Balxnlwssttaße 4>^/ö0, Erke Wejt-Anlage, geht in den Besitz des Hessischen Banktierei ns ül>cr.

** Neue Schl a fwa g en p re i s e. Für Schlafwagen smd appelliere an" alle die, die ein baldiges, ehrenvolles Ende des, I mit dem 1. ?wril mit den Fahrpreisen ebenfalls neue, meil^er- Krieges wollen, sich zusammenzuschießen inrd gemeinsam den höhte Sätze eingeführt wor'den. Es^kosteir letzt z. B BctttartOtz Kampf gegen den Hochverrat zu führen. Nienrand be- 2 Klasse von Berlin nach) Hvs nnd ^«stnrtz 8,.)0 Mar., uack, 'gm* hauptet, daß die österreichische Verfassung nicht verbesserurrgs-, zig, Tirschau und Nürnberg 10 Mark, nach fähig ist. Tie österr^ckjäsche Regierung ijt gerne bereit, gemeinianr I Frankfurt a. M.. Kmug^berg. Kattountz. Marnz. Oderbevg u-D mrt den übrigen kompetenten Faktoren daran zu schretten, sie zu I Wrllielmshaven 11 Vdark, :uun >tvblen; 11,.v0 Mark, nach. Znfvn- revidieren. Aber die, die den Sieg der Entente erhoffen, um! bürg und München 13 9Rark, von Altona nach Hannover^ opo mit ihm ihre pol Urschen Ziele zu realisieren, treiben .Hochverrat. Mark, Köln rmd Wiesbaden 11 ^Idark, von Kattowrtz nach Dieser Hochverrat in den A'>ern des Staates blldet die letzte und Kvhlfurt 8,50 Mark, von Halle nach .3ttrmhen 11 -vcark. von kriegsverlängernde Hoffnung unserer Feinde. Wenn wir dieses F-ranksurt nach München 10 Mark., Einen Prers von chbO wcwck Gift ausscheiden. darm ist der allgemeine ehrenvolle? in der zweite,: entsprfcht rn der critm: erner vm: 11 Mark, vem Friede näher, als die große Ocfsentlichkeit ahnt, von 10 Mark einer von 14 Mark, den: von N^er von Ich appelliere an alle, ich appelliere vor allen: an die Deutschen ! 15 Mark, dem vor: 11,50 Rkark eurer von 1b Mark. Lie Br'rmer^ und Uugarn, die in diesem Kriege Uebermcnsckchiches geleistet haben, gebühr wird auf 1 9)dark erlMt. «x ^ + w y x*

aber ich appelliere auch an dre MMionen von Bürgen: aller ** Neue Zahl karten. Ein Erer Vordruck N:r Zahl? anderen Völker der Adonarckste. webckxe staats treu bis in die Knockten karten ist durch die Aenderung des Pvstscheckgchetzes notwendig sind, nicht so denken, wie einzettre ihrer Führer. Jeder Oesterreiäxr lvvrden. Eine Blenderung der Poltjcheckordnung veltunmt, wBDec und jeder Ungar muß in die Bresche treten. Niemand hat das | Msender die Zählkarte vor der Ernlieserung zur Post nnt Frer^

** Eine dritte Groß-Bank für Gießen. Ter Hej^ fische Bankverein A. G.. der n: Hessen und Westfalen bereits eure gairze Anzahl Niederlasnrngen besitzt ruck) ber Mitteldeutschen . G. Magdeburg, als eine der «rrößter: uncrbhäirglgent Deutschlands, angcgliedert ist, hat das altangesebene

Recht, abseits zu bleiben. Es gilt den letzten, den entscheidenden Karnpf. Me Mann auf Teck, dann werden wir siegen!

Geheimnisvolle unüderrvlndliche Kraft war es, die man der englischen Zlotte nachsagte; unbesiegbar sollten Schiffe und Besatzungen sein. Attt diesemBlendwerk hatte unser Erzfeind alle Welt in seinen Bannkreis ge?wungeo. So traten wir in den Seekrieg ein. Am Skagerraktage zerriß der Schleier. Die Laoschungwurde offenbar. Schadenfreude selbst bei seinen Bnndesgevoffen bezeichnet Englands Absturz. Sorgfältig mied der Brite den zweiten Waffengang; er sah ee mir au, wie seinem schändlichen Aushungerungsversuch das deutsche U-Boot entgrgenlrat. Die Zlotte wurde zum Handgriff, das U-Boot zur Klinge des Schwertes, das auf die britische Brust zeigt. Lag für Lag brechen aus dem künstlichen Bauwerk britischer Vormacht die Blöcke. Roch wollen englische Staatemänner unser Reich schmäieru, unser Volk des täglichen Brotes berauben. Wir Seeleute wlffen es, der Lag ist vicht mehr fern, wo England sein spates Augeständnis bereut. Bis dahin heitzt es, alle Hände gerührt, alle Kräfte gesammelt, allesdemKaiser, all es demBat erlaub!

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Aus SradL und Land.

Gießen, den 4. April 1918. Amtliche Perso nalna ch rich ten. Der

marken fteizumack>en habe. Dennmtsprvchenb enthält das neue Muster aus der rechten oberen Ecke des Stammes der Mrte ernen Rairm für zwei Freiuüarken mit dein ?ÜnfdrnckFreimarke vom tieferer ausklcber:. Gebühren siehe Rückseite". Der linke Abschnitt ftlr den Empfänger ist durch eine zrveckmaßige Bemerkung nach dem Bettag ergänzt ivvrden:bettifst <anz:vgeben die zu be­zahlende RÄzrnrng, das Kassen zeick^en, bei Steuerzahlungen die Hcbebuch^-Nr.)" Dre alte,: Zählkarte:: könne,: anfgebrcnrcht wer­den. Für die Marke ist Raupt an derselben Stelle mit dem VordruckAufgäbestempel". Bei de:: Zahltarten für dir Reichs-, versickA-rnngSanstalt fiir Lhngestellte wirb die Bemerttrng über die Postgebühr gestriche,:. Die Einlieferer :v.-rdei: besonders darauf anfn:erh'am g^emack)»!, daß die Zahlkartengebühr nicht inehr <u: die Reicki'sversick'ernngsanstatt miteinzuzahlen ist. Die gelben Briefe rlmschiläge fiir die PoUckieckkirnden erhalten jetzt den VermerkPost-^ scheckverkehr ,(daher gebührenfrei)". Muh die alten Vordrucke miL dem bisherigen Vermerk werden portofrei befördert.

Landkreis Gießen.,

** Münster, 3. April. Dem Schützm Heinrich Pfeiffer wurde das Eiserne Kreuz, dem Musketier ÄuMst Pfeiffer die Hessische TapferkertsU^daille verliehen.

H: WatzenborU-Steinberg, 2. April. Das Eisern^ Kreuz 1. Klasse erlstett der Lehrer M enger, Leutnant d. R.

Kreis Büdingen.

# Dauern heim, 2. April. Die Hessische TapferkeitS^ Medaille, früher das Eiserne Kreuz, erhielt der Gefreite Karl Schmidt. Büdingen. Die Hessische Tapserkettsmedaille, ftüher das Eiserne Kreuz, erhielt der Vizefeldwebel Reinhard Henzel. Zum Wachtmeister befördert wurde der Serg«mL Zoller, Jrrhaber des Eisernen Kreuzes, des Bapr. Verdienst kreuzes mit Sck)wertern und Krone undj der Bapr. Vcnckäenstmcdaillio., Berstadt. Dem Offizrer-Stellvertveter Müller wurde das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen. Echzell. Zum Sergeanten befördert wachen die Ilntevvfi'^iere Wilhelm Reuß und Wilhcklm Rau. Das Eiserne Kreuz erhielt der Loudsttrrmmann Phllipy Herzberger :» der Gefreite Hermann Noll. Bin 8 . Kriegsanleihe zeichneten die Schulkinder der vier Klassen durch die rührige Werbearbeit der Lehrer Bart h, Sch u ch und F re P-« manu den ansehnlichen Betrag von 10 189 Mark. ^G lauber Das Eiserne Kreuz erhiett der Ndusketier .Heinrich Harth. Bergheim. Musketier Heinrich Hensel erhielt das Eisenm Kreuz. Mittelgründau. Die Hessische Tapserkeilsmc'paille erlsteltei: Karl Gustav Meininger. Boden hausenl. Das Eiserne Kreuz erhielt Albert Rödling II.

Zl Ortenberg, 3. April. Das Ehrenzeichen für Kriegst fürsorge erhielten folgende Mitglieder dcs Llrbeitsausschusses des

GvoßherAog hat ant 9. März dam Gemeütde- und ,. .. - 0 . r al fr ~ r . f

N,lrlirmdi?n?r 4 R Heinrich <<hrn III Mi Griesheim das hiesigen Fvmumvererns: Lma Carl, Katchen Gollner, Ettsa-

taue beth Tahmer, Mimmi Holzapfel, Lina Pfeiffer, Vcro- AUgwrerne E^enMchen mit der Inschrift ,,Fur treue Marie Wehner, Frau Pfarrer Büchner.

Drrnste" ^at am 30 mr g ({ce SrEmmcri ?(Iinc Neyroud, Toni Tahmer.

d. I. den Finanzrat r. R. Herurrch Km egr, zurzeit rn Darm- l Bel tz, ferner die Herren Rechner Raab und W ehner- stadt, die Obersteuerkontrollmre FinanKaftessoren Henuanu Stadttechner Winter, die Lehrer Kraft und Köhler, Post»- Fourier, zurzeit bei der Zivilvenvaltung itt Belgier:, Waller vewcrlter G ö l l ne r nrrd Kaufmann Weckesser. ^Die beiden Dickore, zurzeit in Gießen, Heinrich Nieolai, zurzeit in hiesigen Gendarnnriervachtmeister Buchhammcr und Gulke Heppeichemr, Lambert Adolf Bäwner. zurzeit im Feld«, erhielten^d°S hessische Krieg^hrmz-jchen - Ten Heldentod w» und die FinarrLassessoren Wilhelm Bühner mnl Gießen, Batcrlaird «mtb nach ZV-iahrrger PflrchteiH,llnna der Afrcrte Franz Blechs- BenSheün u''d Wilhelm Schmidt aus tb^S'

Darm stad t sowie den Nevgtoiw Kontrolleur Fruanä-asftsjor Militärsarrilätskrcuz erhielt die.Hil>sch,vestcr Emma Ringst Karl Uhrtg in Gießen m:t Wirkung vom 1- April o. ^ 5 . ein prüfen von hier, zurzeit in einem Lazarett in Kassel. Berg«, zu Fincrnzamtrnännern, die Bauaspiranten Rudolf Schnrwt heim. Gemeircherechner Nies erhielt das Hessische Ehrenzeich^v auS Gernsheim rmd Mvgrrst Steinbock zu Mai:^ mit Wirkung für Kricgsfürsorge. vom 1. April d. I. ab zu Dammeistern und den Damm- Kreis Alsfeld.

Wärteraspirant Simvn Rcrnecke aus Mainz mit Wirkung vom up. Mücke, 3. Llpril. Wie gefährlich das Anzünden des 1. April d. I. an zum Dammwärter ernannt. dürren Grases an, den Chausseeraine:: ist, wie es um diese Zeit

' gerne geschieht, zeigt eine Brandstelle am Straßenrain zloischen

** Auszeichnung. Unteroffizier WM Helfenbein er* hielt die Hessische Verdb-.rsttnedaille am Kriegsbande. Das Eiserne Kreuz und den Bulgarischen Ver'dienstorde:: besitzt er bereits.

** Metall abliefer ung. Als Hanptsammelstelle ist nach einer Beka:rntn:achimg brt Oberbürgermeisters, im Blatt vom 3. Ltprll, das städtische ElekttizitätsN'err, Lalmsttaße 28, bestimmt.

Tie Smnmelstelle ist geöffnet Dieiwtag und Freitag jeder Wockie vmr 3 bis 7 Uhr uachmtttags.

L. U. Von der LandeSuniver sität. Der arißerordenbi licha Professor <m der 0-roßh. Landesimiversität Gießen, Dr Christian Rauch, z. Z. im Felde, erhielt die Preußis.ä)k Rote-

Kreirz-MeLallle 2. Klasse und das Württembergische Charlotten-! ~. r , ifTt hpr a ? 4 > r <>rh : ft

freu*, ffemer vEch ihm ®. M. de- ftp#« «N-chSchst sein Bild-1 ^R-ftrmst ^nZA.KarP

Iiuppertenrod :rnd liier im Lueziralde. Tort hat jemand absichtlich oder unabsichtlich den Sttaßencain mrgezündet. Das Feuer griff über und verbrannte ein gut Stück junger Fichten von 45 m Höhe. Sicher hat die Windrichttrng hemmend gewttkt, sonst wäre der Schaden viel größer geworden.

Kreis Schotten.

# Schotten, 2. April. Das Eiser::c Kre:^ und die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der lGefteite Otto Schlörb, daS Eiserne Kreuz und das Hamburger .Hanseateukreuz der Unteroffizier Hermmrn Müller vom Oben:seenerhof. Einartsh a usett« Das Hessische Kriegsehrmzeichen in Eisen, frirher die Hefi. Tapfer^

Sefeeii*

nis "mit eigerrhcmdigem NamenSzuge und Datum. **** ^ l|t:uic jvtrud tr ^ ieu ^ Noll.

** Vortrag. Wie wir hören, hat Oberbürgermeister _ . . ^ .

Keller Herrn Kapitärlleuttumt Sch me hl, der bei den denk- Z^^?^bberg Zum Leu^nt d. L befördert

würdigen Fahrten des HilfskreuzersWolf" an hervorragender >oucke der Reallehrer Ehrpttan Schm:dt. Ebenso der Lehrer Otto Stelle beteiligt nxrr, m seiner kühnen Tat nnd glücklichen Heimkehr Weber zu Butzbach. S ödelt Zum Sergeanten befördert ivurde :vamens der Stadt Gießen herzlick) beglückwünschst und ihn zugleich Ider Uu-Irrofftzrer Ajugnst Graulich. Do rherm. teer seit eingelade::, deinnäckzst in Gieße:: einen Vorttag über seine Erlebnisse September 1916 vermißte Karl Beppl er von hier befindet sich zu l-alten. §wffe:i wir, daß der freundlichen Eülladung recht bald rn rumän:scher Gefcnigenschaft. entsprochen »vird. ^ßcrpitänleutnant Schmehl ist bekanntlich ein ^ Bad-Nauheim, 3. ?lpril. In ettvas recht voreiligen gebore:«:r Gieße::er. ' \ Weist fulTrfre man hier bereits ant 1. April die Sommerzeit eip)

** Deuts che Worte des Adm i ra l s Schere. JU der Seeschlacht am Skagerrak hat sich in diesem Kriege der Geist unserer Flotte den Engländern lveit überlegen gezeigt: die Erinuermig an diese Großtat zur See darf und lvird nie im deutschen Volke erlöschen. Tie Worte des Ad-niräls Scheer, des Siegers vom Skagerrak, er-

indem die Uhr der Will-rlmskirck^' prompt um ei::e Stunde vor-, gestellt wurde. Infolgedessen füllten auch viele Entwvhner m Haus:rnd Geschäft ddie neue Zeit en:.

Starkenburg und Nkjeinhessen.

RMK. Darmstadt, 3. April. Zu der gestern gemeldeten

klären kurz die Bedeuttmg duster größten SoesckLacht:Wir See- l Brandkatasttapbe in Oberramstadt bei Tarmstadß der bedauerlicher-, leute wißen es, der Tag ist nicht mehr fern, n» England sein spätes weise fünf Personen zum Opfer fielen, erfahren wir, daß nach den Zugestcnwnis bereut." Ter U-Boot-Krieg sorgt dafür, daß, wie Ermittelungen der Staatsanwaltschaft und des Amtsgerichts der Admiral Scheer sagt,Tag für Tag die Blöcke aus dem künstlichen Gastwirt ftriebrief) Wiener selbst den Brand verursacht hat, um Bau britischer Vormacht brechen." Tagtäglich erfahren wtt durch sich >und seine drei lKiuder aus der Welt zu bringen. Da er keinerlei die amtliche Tauchboot Meldung von der beispiellosen, erfolgreichen schriftliche A:^aben hinterlassen hat, wird angerwmmen, daß er in Tätigkeit unserer U-Boote, die, von demselben Geist, wie unsere geistiger Störrmg, die momentan eingetreten sein muß, dre Tat Svagerrakkäntpfer beseelt, :ms d'nErfola des U-Boot-Krieges sick)ern. oegangei: hat.

Aber der U-Boot-Krieg lvärc nicht mör^ich, wenn unsere Hochseeflotte Fc. Ga u -- A l ge she i m, 2. April. Eine aus 15 Geineinden die Zugänge zu unseren ll-BvotSstützpunkt«: nicht fteil>alten würde, der Provinz Rhernhesscn besuchte Versammlung von Spargrtz- Der Geist unserec Flotte muß sich auch in der Heimat zeigen, züchte rn, die etwa 2250 Morgen Spargelfeld innd haben, beschloß» Auch hier heißt es: Me 'Hände gerührt, alle Kräfte gesammelt und gegen die vor: der Reichsstelle in Berlin und der hessischen Landes Kriegsanleche gezeichnet, damit die achte Geldsckzlacyt gleich der gemüsesbelle MainA erlassenen Beftrumrungei: scher die btegettmg Skagerrakschlacht mit efirem vvÜLN deutschen Siege endet, 'des Sparcelverkaufs [im Erubejahr 1918 Stellung zu netzmru.