Wt Herren Fvcrny Bepler, Tiv&xx vauÄach, Prvf. Michel., Pws. Dr- Nvloff. st^nrc üfferttiioje Bersanu.ttmrg soll nach BesÄuft in nllernä-ckLder Zeit ftattftnd-en.
KreiS Kriedberg.
^-c. Butzbach, 8. März. Nachdem StMverordneter Brei-- tenba ch-Bad-Nauhcmr eine ftaitixbolur für den Landta^Wahlkreis Bad-drarlheim-Butzbach nicht in der Laye war, anzunehmen, haben die Vertrauensmänner des Bundes der Landwirte einstimmig beschlossen. Aürgertneister Die hl-Hochweisel curfzustellen, der sich der tzrar-.w», des Bauenrbundes, „Hessische Volkspartei", im Falle ferne i. ans chlieften wrcd.
HuttU «nd WMenschakr.
Brüffeler Kunstleben.
Aus Brüssel mvb mrs flesckuneben: Buntfarbige Plakate Mrdurer auch dem Ilneingetveihtcn, welch reiche Blüten Brüssels KmrReben im 4. Kriegswinter trerbt. Im Parktheater nach
darstellerisch und szenisch Mten Aufführungen von „Anabol", „Tcrntris der Narr" u. a. gibt es erfolgreiche Gastabende des belebten Hamburger Schauspielers Robert Nhil, dem Molnars „T e u f e l" den willkmnmenen Boden für eine, seine scharfe Spiel- Werse hell bestrahlende Bituosenrolle bietet. In der ^otinate, Me jetzt auch dem groben Schmrspiel ,^omniLniachtstraum", von Dr Schmitt, mit sichtlicher Liebe inszeniert, die Pforten öffnet, brldcai die Opernspiele Stuttgarter Künstler ein bedeutsames künstlerisches Ereignis. In Helene Wildbrunn, einer Wacpwrsängerin großem Stils, die bereits der Berliner .Hofoper verpflichtet ist, lernt man eine hervorragende Isolde kennen, neben der selbst Frau Hoffmann-Omecin (Brangäne) keinen so lncksten Stand hat, wie wenige Tage vorher im Sirffvniekonzert, rn dem sie als Solistin mit Liedern von Reichardt, Schubert und Brahms kaum m schildernde Begeisterung auslöste. Am zweiten Abend führte Schillings, >der beide Male das ihm fremde Sinfonieorchester glänzend in der Gewalt hatte, von Holland kommend, seine „Mona Lisa" vor. Sehr gute Kräfte stützten und
hoben im Verein mit der Pankoksckien Dekoration fcfo Ausführung, ocr man die technisä)en UrMttänalia-keiten der ersten belgischen Bühne -ugute I>alteit mutz. Dora Drill vom Hamburger Stadttheater als Mona Lisa schöpft stimmlich »richt aus bem Vollen, weift obre durch reichie AuSdriuksurittel seelisches Erleben sehr fern M ge- stallen. Das Florenz des 15. Jahrhunderts, das den .‘omtcrgncnb oer mit Karnevalsgruppen belebten Hairptl-audlung bildet, ist auch der Schauplatz der modernen Diäftung, Thomas Manns „Froren za", dejsen handlungsarmen, mit Gedan feudal last l«-- schwcrten Lchlustakt das Deutsche Theater kürzlich einer Liebl-abergemeiude bot. Das Wagnis solcher literarischer Abends ist ein interessanter Beweis für das urnvkllkürliche Fortschrerten auch auf künstlerischem Gebiet. Gesteigerte Ansprüche und die Zunahme gebildeter Elemente nehmen — wenigstens in der Großstadt Brüssel — dem Theater seinen ursprünglich soldatischen Charakter, eine Entwicklung' die an den ersten .zaghaften Au- fängerl dieser Kriogsbildungröbewegung gemessen und rn sozialer Hinsickft nicht -ohne Bedeuttrng g^mrnirt werden bann.
Sonntag den 10. März 1618, abends 8 Nhr
im Saale des Hotels „Fürftenhos" zu Gieften
Oeyfsoiier Voiksabend
unter Mitwirkung von Fräulein Adele Kohl, Frankfurt a. M. (Geige), und der Herren Musikdirektor Bauer, Frankfurt a. M. (Cello), Kapellmeister Holde, Frauksurt a. M. (Klavier), Konzert sänger Ferdinand Kolb, Frankfurt a.M. (Gesang), und Professor Dr. N. Strecker, Gießen (Ansprache). Die Gedichte werden vorgctragen von Schülern und Schülerinnen der Ober-Realschule.
Vortragsfolge
1. Militärmarsch.Schubert
ftr(. Kohl, Hr. Musikdir. Bauer, Hr. Kapettin. Holde.
. 2. Rezitation. »> Deutschlands Beruf . . . Geibel
d> DaS Vaterland.Slernberg
8. Gesang: Schon eilet froh der Ackersmann
tauS den „Jahreszeiten").Haydn
Konzerttänger Kolb.
4. Ne^ttaiion: a) Der ArbettSrnann . . . . Dehmel
b> Aus der Skrahcnbahn . . LSwenberg
5. VtoUn-Golo: Romanze k'-chm.Beethoven
Fräulein Kohl.
6. Ansprache: „Deutsche Zukunft"
Herr Professor Dr. R. Strecker.
7. Gesang: Wolframs Gesang aus „Tann,
häufet • • • ..Wagner
Herr Konzertsänger Kolb.
8. Rezitation: Vaterland.Hamerling
9. Gesang: a) WeylaS tSefang.Wolf
b) Ganumed.Schubert
Herr Konzertsänger Kolb
10. Kezitation: a, Osterspaziergang a. »Faust" Goethe
w Schlutzwort auS „Faust" II Goethe
11. Trio ö-dur.Haydn
ö-ri. Kohl. Hr. Musikdir. Bauer. Hr. Kapellm. Holde.
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