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ES Ti b-E. ^ 'UxUn, 9if% Laut B. T. scheiut es stehen.

'-'.e Alliierren, jr^erot sie durchReltt^ bre Ziele erreichen mftrben nJ? k^Ir f U J C r?SSi'^??Vi2 na ^ Moskau über- jn* sie sich Bvginn des .Krieges gesteckt hatten. Diese Ziels nüin^t ^latteiTN Wrrd, weil man ei

föratiat « dem ebnet i Sab -usa m menge faßt Sn; Vernich. Wünscht für wahrscheinlich gehalben, daß die Versamm- tung des deutschen Militarismus. Wenn der KriegIrfJJA Ör Sowjets in Mos kalt den Frieden svertraa l-eendet würde, tevor dieses Ziel erreicht sei und bevor b* deutsche H^M tigen werde Genen den Friedonsvertraa sollen noch 'Ä>lk. gelernt habe, das, der Krieg sich nicht lohne, daran bedeut unmer die revolutionären Sozialisten der Linken, der Mos-

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d-rrch bcn Mieden «ringe, nicht nur bic %o* H 6-rreoensvertrages eintreten.

tirunfn» vracrn oitrö aitbcre Jeile RumiinicnS mtfjutTrtrn?

^?V r * ^ c . r . "W'ftwbetcn habe dieser Tage Boncrr Law erklärt, der, o cm- _

ru-gsgelst in England erlahme. Donar Law glaubt dos nicht. . m T li' ^ ar b- MTB.)Progres de Lyon" meldet ^-cLstverstandlrch sei es wahr, daß das Land krieg ämibc J? Par-cs: Zwischen Dnjestr und P-rtuch hat sich eine ' >' L ,^P T J ^/unde seines Hebens wisse aber jeder Engländer, was ^ldanrepublik mit der Hauptstadt Kischinew ae>- Zne Niederlage m diesem Krieg für die Geschichte der englische bildet Kation, für oüS britische Reich und für die Welt bedeuten würde. «*.

Ein unabhängiges Ostfibirien.

c-^^^^Erdam, 7. Mär^. (WTB.)Central News" er­fahrt aus Tokr-o vom 6. März^ daß bei den Unterhand- bMlgen cn Peking die Errichtung einer unabhängigen Regierung in Ostsibirien unter Fürst Lwow^als

Wciru man heute unter dein englischen Volk abstimmen würde über m,' Fvage: Sero Ihr bereit oder nicht bereit, den Krieg fortzu- fe.>7n, vr§ Die Ziele erreicht sind, so würden die Feinde über ixrs Resrrltat einer solchen ?lbstinimung ebenso erstamtt sein tvie die "verbündeten.

London, 8. März-. (WTB.) Das Unterhaus bewilligte einstimmig den Vrchit von 600 Millionen Pfund Sterling.

Fortführung deutscher Missionare aus Deutsch Ostasrrka.

Berlin, 8. März». (WTB.) Die ..Norddeutsche Allgemeine Zeckirng" schreibt: Bei der Berliner Mission ist die Nachricht ein- gelausen, daß die. bisher in dem Fieberlager von Tanga sestgehrl- tenen derstckchcn Missionare der Berliner Herven.hu ter Mission aus den Kezirltzr Langrnburg und Jringa in das Mannschaftslager Moovi be, Kairo üb-crgMhrt worden sind. Dljuch der Missionar Neu»

hDks^ der bisher in Moregvrv sich in Freiheit befunden hatte,

als Delegierler des Roten Kweu^eS anerlcm.nl \vax und bk Fürsorge für die deutschen Familien des Bezirks Movogor» hatte,

ist nack Skateten abgeführt und m das Lager Stbi Bishr bei Mepandrien grbvacht worden. Dagogen sind oie Missionare, die in Dav-eS-Salaam gefangen gehalten wurden, noch dort verblieben, darunter- auch L-uperiirteißde nt Klamroth. Tic nach Ae-chpten DerschLeppteu bitten dringend, dahin z-U wirken, daß die in Deutsch- Ostofrika rwch festgchalten«:r Frauen und Kinder möglichst bald von dort nach TentsMand nuSgeliefert werden mochten.

Generalgouverneur v. Falkenhanfen über Flandern.

.. Brüssel, 6. Mär^. (WTB) Generalgouverneur von Irrsten Minister beschlossen wurde. Charbin wird Hauptstadt 1 3n wohlunterrichtet«, ßonhonw fenfcn jweifSt man

D^chasturigsämtern die!Zundesr<uSvarordirung vom 12. Juli 1917 mcht rechtzeitig zur Beacl-tung überreicht worden sei. Dann hätte

z-um Becspiel den Taimlerwerken das Profitl)andwerk gelegt werden müssen, denen der Fri-edeTiSeinzelpveis gezalstc worden sei, Mich als sie Autos in Masserc zu liefern hatten. So seien die auf-» »ehenerrcgenoen Gewinne und Dividenden für die Aktien entstanden, Unerhört sei die Drohrmg der Firma^ die Erzeugung zu vermiß- rr 1 ?' ro S m L^ tücht Preiszuschläge für Motore gewährt würden. Unst nach Arrdrohimg der Militarisierung des Bettiebes hatten die fetter jrch zur Vorlage der Umerlagen für die Beveämuna der Ge» itehunigswsten bestimmen lassen. Dabei seien dann noch Berschleiv- rungSver-sucl-e seiteris der Generälleitung gemacht kvordcn, was den Unterausschuß veranlaßtc, sckxrrfe Maßnahmen dagegen zu fordern.

't vai 0001 tvürttembergischen KriegSminrslerium getroffen. Die Werke seien unter militärischeKontrolle gestellt worden Auch die Staatsanwaltschaft bescl-äfttge sich mit dieser Sache. Die Anklage und Besttafung wegen KriegsioucherS )ei da mehr als irgend wo arrders am Platze.

' .AmeralfeldtzQigmeister Com pette äußerte sich über die llreisblldung dahin, zu Beginn des Krieges seien hohe Preise zum Anreiz der MunitionS- urrd Gesänoßerzeilgurig mit Absicht ge­

schaffen worden. Die meisten lieferirdeu Fabriken, so auch die AEG, haben die gttvünschte Einsicht in die Bücher zur Feststellung der

Gestehwigskosteii geioährt.

Ein anderer Vertreter des Krie gs am tes führte mrS, um den von der MilitärverwlMcng hinsichtlich der Motorleistungen gestellten Anforderungen gerecht zu werden, Ixrbe die Firma ^armler große Auswendurrgeii zu machen gehabt. Die Heraus­gabe der Unterlagen für di? Gestehungskosten der großen Flugzeug- nrotore habe die Werksleitung zunächst verweigert, sich aber später entgegenkmnmend gezeigt. Jetzt sei wegen der Vorkommnisse di« Militarisierung ausgesprochen worden.

Mg. Slöve (nat.) forderte scharfes Zugreifen im Falle Dcmnler. Die Steigerurrg der Dividenden und Zturse bis auf 1500 Prozent hätten der .Heeresleitung ein Zeicheii sein müssen, daß ihr etwas vorgemaaht werde. Tie Firma habe das Aktienkapiial der» wassert, um di« Getviuns zu verschleiern. Die der Militärverwal^ ttmg dorgelegten Motorkosbeiiberechnungen seien frei erdacht.

Abg. Dr. Pfleger führte ans. das, was sich die Daimlevwerke erlaubt haben, sei stark. Zweifellos seien von der Firma Daimler unrichtige Berechnungen vorgelegt worden. Im weiteren Ver­baust der Mssprache erklärte Aüg. Erzberger (Ztr.), was die Firma Daimler betrieben, sei unanständig. Herr v. P i n o w solle in wenigen Monaten ohne irgendwelche Leistungen viel? Millionen Kriegsgewirrn ei'zielt haben. Tie Sache rnüsst unbedingt auf ge klärt tvevden. Wciberberatung Sonnabend.

Im Reichstage haben die Abgeordneten Ebert, Molkso- bichr und Scheidemann au den Reichsßrnrler die Anfrage a& nd)tet, ob die verbündeten Regierungen einer Durchlöcherung oer t r I e ?^ n,ll< ^ cr& erot ^ )n,un9 zugunsten der Kriegsindustrie durm dre Ergänzucug der Verordnung vorzubeugen beabsichtigen-

-wL-J-T r - jvujicö emgegen. xer iN^iLraigo-ioerrreur er- tzk Enllvickluna der

Mderte hieraus mtt säender Ansvracl)«: Meine .Herren? Ich ^ ^ -XryLItrnss

Ihnen ^fstr ihre Mitteilung, die Sie mir soeben über baä |

Die AalandsinseLn.

Stockholm, 7. März. (WTB.) Nach eurer Mitteilung

Ergebnis der Neuwahlen zumNrtt von 'FLmröern" gemacht haben, rmd beglückwünsche Sie zu. Ihrem Erfolge. Ich nehme die Gelegen» hell wahr. Ihnen st»lgendeö zu sagerr: Den vielbeachteten B^'schll'.ß desRäter 'von Mmdern" ~~ ~

, vom 82. Dezember 1917 faßte ich aus Wasa hat der fin n i sche Se n a t beschtosstn, die A a i.crhrn aur. daß erwut den unerichütterlrchen Willen bekundeten, Ilands-Jnseln zu einem selbständigen Bezirk innerhalb o.'ii flcnnidtr Volk vom kniffe ber Veiwellchrmg zu befreien. Im der finischen Republik unter Landbövdina ui machen Wut

fÄlW«" fnoiffHerte bif fe

daß der Reichskanzler und ich nach'wie vor au^ dem Boden der \ r .T' 1 * 1 ? ote r c ,

Erklärung des Neichskau^lers vom 3. Mär?, 1917 siehÖi, der seiner- gegen dre Besetzung der Aalands-Jnseln durch die

zeit Ihrer Adorrerung sicherte, das Deutt'cl^ Reich würde bei j da es sich hierbei um finnisches Gebiet handele.

ftÄte L ÄSSTÄSlh in a^mnuvt

Volkes -n llüLr-rn und sichenu'Ästen. Im Verfolg der Erklärungen ------

des Reichskanzlers vom 3. März 1917 wurde die Benvallungs- trennung durchgefichrt, um mit klarem, politischen Zstle dem slä

nttschen Volke zur Selbständigkeit zu verhelfen, wst sie seiner Volks- zahl, feirrer besonderen Kultur und ferner ruhmvollen Geschichte ttnlstpricht. So Wir vor dem Kstregr in Belgien um die flä- m-ttchc Lach b-c'.E war, darf es mcht wieder werden. Darum müssen der VifHähtung eines freier, von wclsck-em Druck befreiten Flanderns, dem alten Ziele der großen flämischen Bewagu?ig, auch weiterhin all« Bestvümngen gewidmet sein. Der warmen Sym­pathie des deutschen BolkcÄ rrnd der Unterslützimg seiner Regierung dürfen Sie sich dabei versichert halten. Die Mittel, durrli die Flandern seine -SelLstäudigkeit nach dem Kriege gIichert wrchu soll, jM schn zu bestimmen, wäre verfrüht. Das muß den F-rudensverl)oudlungen vorbehällen bleiben. Diese Selbständigkeit grundlegend zu beemMssen, wird vor allen Dingen auch Sach oes flcmnsäten Volkes selbst sein. Flanderns Volk wird erkennen oitüsjjlM, daß _ jetzt vvür nie sich ihm die NlÄglichkeit bietet, eine

afel, 9. Mär-. Wie das Journal aus Petersburg nreldet, wurde die englische Botschaft nach der Abreise des Botschaftspersonals von bolschewisti schen Soldaten ausgeplündert. Lin Teil der der siegelten Akten wurde gefdohterr, ein anderer verbrannt.

rundlag? für jene SÄbsiLndigkeit zu schaffen, auf die es einen nwLriamüaren Anspruch hat. Ihre Ausgabe, meine Herren, in

ren nächten MvULton wird darin bestehen, das flämisch Äoll. nnerlei. ob einzt-bu stl-rer besonderen politischen Riclstung angc- hären oder nicht, auf diese gwße Entscheidung vorzubereiten, dic chm der Friedensschkuß bringen soll.

Rücktritt des spanischen L^abinerts.

Madrid, 8. Mär^. (Reuter.) Das Kabinett hat demissioniert.

Die Haltung Japans.

London, 8. März.Daily Maill" erfährt aus Tientsin vonr 5. März^ daß Japan die Mitwirkung von China gern sehen würde, falls äußerste Maßregeln sich als nottveridig erweisen würden. China hoffe auf finanzielle

Unterstützung Japans und Änerikas^bei den^tzkusgaben jüi

die Expeditions truppen im Norden. Am 4. März haben Boschewiki 50 Meilen westlich von Mandschuli an der Nordwestgrenze der Mandschüvei die Eisenbahnbriicke der sibirischen Eisenbahn in die Luft gesprerrgt. Es wird auch berichtet, daß sie in der Nachbarschaft der Brücke /die Schienen aufgebrochen haben, wodurch wahrscheinlich die R-eise der Dipioinaten, dre aus Petersburg kommen, Unter­brochen wird.

Zwischen den alliiertenKabinetten soll es fran- zvfisck^rr Meldungen Msolge wegen der japarrischen Mtion m Sibirien zu llnstrmrnigkeiten gekommen sein.

Der 5e§frieg.

Neue U-Voot-Erfolge.

Berlin, 8. März. (WTB. Amtlich. Neue U-Boots-Er> folge iin Sperrgebiet um England, 18 500 Br.-R.-T.

Von den versenkten Schiffen wurden zwei tiefbeladene Darnpfer im Aermetkana! aus einem großen^ stark ge­sicherten Gelei tzug heraus geschossen.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Arrs SSadt tmb Cattd.

Gießen, den 9. März 1918

Die tägliche Kvyfrotion an Kartoffeln beträgt ein Pfund! Streckt Eure Kartoffeln durch Verwendung von Nüven!

Stellt den täglichen Verbrauch durch Abwiegen fest. Ersatz für vorzeitig verbramhte Kartoffeln erfolgt nicht!

** Amtli che Personalnachrichten. Uebertragen wuiche am 4. Mürz dem Lehrer Wilhelm Roth von Bannerod, Kreis Lauterbach, mit Wirkung vom 1. April 1918 ab eine Lehrer­sbelle an der Volks schrle zu Oscheim, Kreis Friedberg. Am 5. März d. I. wurde der Großh. Stenerauffeher Schmalz zu- dttrgen mit Wirkung vom 1. April d. I. an in den -Lrfseheo« bewirk Nidda versetzt.

** Auszeichnung. Ers.-Mes. Wilhelm Theis »vurde mit dem Eisernen Kreuze 2. Klasst Und mit der Hessischen Tapfer- keitsmedcrille ausgezeichnet.

** D ü n g e r - B e st e l l u n g. Wie uns mitgeteilt wird, rnd die Bestellungen auf künstlichen Dünger bei dem Städtv chen Lebensmittelamt, insbesondere von größeren Grund- Besitzern, in einem solchen Umfange eingelaufen, daß es zwei- elhaft ist, ob allen Wünschen entsprochen werden kann. In erster Linie sollen Gartenbesitzer bei der Verteilung berück- ichtigt werden. Für Landwirte empfiehlt es sich, daß sie ftir )ie Deckung ihres Düngerbedarsts im ivefentlichen selbst orgen.

Die parlamentarische Lage in Oesterreich.

Wien, 8. März. WTB.) Mit großer Mehrheit der Abgeord­neten erfolgte die Bewilligung des Bud get pro v i so'- riums und b-s gesamten Kriegskr^äts. Es wird dies als ein er- neulicher Sieg, den Oesterreich im österreichischen Abgeordneten- hvcse trnmnen hat, von der Presse mit Glmugtuung begrüßt. Die Zedeutwig! der gestrigen Abstimmung ist um so wichtiger, als die österreichische Volksvertretung damit durch die für Oesterreich so beschämende Zv^llckLlion des seindlick^u AuslM>ds, »oelcimS sich awgemöhnt^ hatte, mit der ikcnerpolittscl>en Katastrophe L)esttrreick-S wie mit einem festen Posten zu re chicen, einen dicken strich gezogen hat. In der Haltung der Polen, welche an der Ab­stimmung nidvt reiln-hmen wollten, damit das Parlamew. nickst mtsrr,(faltet tverde. sei der Beginn einer Klärung zu erblicken, die an Wichtigkeit noch über decr friedlichen AuSgmig der Krise lstncins- reiche. Di« Blatter tveisen daraus hin, daß ger'ade die Opposition kc>: : iTTÖMte Interesse an der Erhaltung des Parlaments habe, und beb auch die schärssttm Gegensätze zwischen den einzelnen Parteien mm ?latio«n mir ans Pariamentarisck-cm Boden anSgettagen wer­den L'-nneu und dürfen. Auch die Rede des Ministerpräsidenten von Sc'Hlcr über tmß yrvße politisckie Problem der Verfasslmgsreform WWet in der Presse eingehende Würdigung, wobei sie hervorhebt,

«tu Autorität mtb eine starke Führung deS Kabinetts die uner- laßliche V<waiSetzung für die Neugestaltung der Verfassung sei.

Wien, 6. März. Wie wir erfahren, wurden dem Minister- präsLentm Dr. Ritter vc Seidl er die Brlllmttecl zum Groß- kreuz des St StesansorvenS verliehen.

Die Demobilifierung in Rußland.

Amsterda m. 8. März. Einem hiesigen Blatte zufolge erfährt die Times aus Petersburg, die tatsächliche Demo­bilisierung wurde durch Aufmarsch der Deutschen außer­ordentlich beschleunigt. Durch die Verhängung des Belagerungszustandes ist insofern eine Beruhigung eingetre­ten, als mit Strenge gegen die Plünderer, Einbrecher und Räuber vorgegangen wird. Das Nei^n wird zur Qual. Die Wagen sind übenüllt. Man schlägt sich um die Plätze. Die Soldaten stehlen die Kisten und Lanipen aus den Personen- wagen und ben-chwen fich, als pb e$ Vietzoageu wären.

Die vente der Mittelmächte.

Berlin, 6. März. (WTB.) Die große Beute der Deutschen an Geschützen und Kriegsmaterial, das zum griößten Teil englisch-fianA. Erzeugnis ist, wird m>n der Entente als recht ärgerlich empfunden. Jcn ganzen be­ziffert sich die Beute der Mittelmächte seit dem 1. Dezember 1917 auf

120 443 Gefangene,

3633 Geschütze,

7103 Maschinengewehre,

86 Grabenwaffen, 128 000 Gewep«, viele Tausend Fahrxenge, darirnter 500 Krafttoapeir, 11 Pa.NAeraiu.dos, meh­rere Millioiren Schuß Artillerie-Munition, zahlreiche Tanks, 47 Panzer-Motor- und Lazarettbootc, 22 Flugzeuge (ohne dre abgeschossenen), 800 Lokomotiven, 8000 meist mit Pro­viant beladene Eisenbahnwagen. Dazu unermeßliches Kriegs- gerät, zahllose Feldküchen mit Zubehör und dergleichen.

Die ungeheuren Zahlen gewinnen vor allein an Be­deutung, wenn man liehenkt, daß die Zahl der 3633 Geschütze bei weitem den Friedens bestand sämtlicher derctschen Armee­korps an Feldartillerie üpertrifft, während die Zahl der 7103 Maschirvengewehre ein Vierfaches darstellt von dem. was cnr dieser Waffe bei Kriegsausbruch in Deutschland vor­handen war. Rechnet man die Tausende von 6ieschützen ltnb Maschinengewehren aus der Offensive gegen Italien hinAU, so fiimt man bcu Ungeheuren KrästeAuwnch's ermessen, der den Mittelmächten aus ihren Siegen Augeflosserr ist, und den 9lerger Englands urrd Frankreichs vollauf würdigen.

Mißbrauche bei den Uriegslieferungen im hauptaurschuh des Reichstags.

Berlin, 6. Märr. Der HauptauSschuß des Reichs- tayeS nahm heute den Bericht deS Abgeordneten NoSke ans dem Unterausschuß entgegen. Der Berichterstatter verbreitete sich über Mißbräuche und Bc,chwerL>en bei den KrieMieferungen. na­mentlich bei Änschakbmg von Automphilen. Er «dmiertc^ jdütz den

** Unermittelte Heeresangehörige, Nachlatz- und Fundsachen. Das Stellvertretende Generalkommando deS 18. Armeekorps weist darauf hin, daß sowohl bei den Landvats- bzw. Kreisämtern als auch bei allen milit.ärischen Komnmndo- behörden, Garnison- und Bezirkskommandos. Enatztruppenteilen, Lazaretten usw. die den Verlustlisten vmr Zeic zu Zeit l'-cigegcbenLn; ListenUnermittelle Heeresangehörige, Nachlaß und Fundsachen" neben den dazu gehörenden Beilagen ..Bilveriafeln mit Photo- graphien und 'Abbildungen von (>Kgen.stälnde:t aus den Nachlassen. unbekannt Gefallener" eingesehan werdet können.

** Oberhessischer Kunftvcrein. In der erst seit 8 Tagen neuen. AuSsrellung des Künstlerbundes KarlSrul?e wird schon kommende Wockr? nneder eine teilweise Aenderurrg vorgenonrnren, da noch einige besondere Stücke $it c »warum sind. Nach Eintresfen der Gemälde, werden wir aussührlich auf die Ausstellung zu sprechen kommen.

ml. Bolksbund für Freiheit und Vaterland. Man schreibt uns: Am 26. Februar d. I. ßrnd hier im HvtÄ. ,.Großberzvg von Hessen" eine von Männern verschiedener polv< bischer Parteistellung einberitfene Versammlung statt, in per über die 61ründung einer Ortsgrtrppe des genmtnten Bundes ver­handelt wurde. Eröffnet mürbem die VerlMndlungen durch Herrn Dr. Ebel, der zum VerhcmdlungSleitiTr gewählt tl/urde. Hierau­pvach Herr Pros. Tr. Roloff über dre Ziele und Aufgaben, des Vollsbundes. Er führte etwa folgendes aus: Der Buird ist keine Zufalls- oder N-otgründung, sondern heruusgeb-oren aus den großen Ideen der Zeit. Davon ausgehend, daß äußere und innevo Freiheit, äußere und innere .Kraft zusammenhringen, ivill er' äilßer? mcd innere Politik mrtemxrnder in Einklang bringen. Er will ein freies Volk in >?inem starken' Vaterland, da letzteres ohne erstereS nicht möglich ist. Zu Regierung und Reichstag hegt er daS Vertrauen, daß ein Friede zustande kommt, der der Lage und den. Lebensinterefsen DÄtsch- lands entspricht, ein VerstänDigungssri^>etr, der kAn Verzicht^ und kein Hungerfistede ist. Iw Jiuvern^ will er die Zusammenfassung aller Dolkskräfte inrd den alsbaldigkm frei!)eitkichen Llusbau der Staatsordnung durch Ausdehnung des Wahlrechts, soziale Re- vrmen, Koalitionsfreiheit usw. Die 2Lnwcsendeu erklärten sich mit diesen Zielen des BolksbundeS einverstanden, und schlosst sich zur Ortsgruppe Gießen zusammen. Als BereütssatzllNg wurde die des VollsbundeS angenommen. Zum Vorsitzenden umrde Herr Mroi, Dr, Brusset gewMt. Außerdem gehöaen zum Vorschndk