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ßdg arten tm Jahre 71 S unter Tenvzf
Bulgarien in7 Jahre ÖG*}
unter Darin T.
Bulgarien im Jahre 927
Bulgarien im Jahre 7020 unter byzani HerrschaftfPj/n'jrvId venOhrrd )
unter Simeon
ßu!g. tmJahre 1230 unter Assen ff. - ßufg. unter türkischer fierrsct&fl' f nach her Befreiung)
(6einst des buigan riandw/sj
Bulgarien im Jahre 187 Q Bulgarien im Jahrs 1978
(nach dem Dsri/nsr furtrage) (nach den ßa/iranJinsgan)
fitstoritte he fhhv/cfrek/ng. Bulgariens **
'Tempo ben Ofhctf G-.illzfsnK lntb Mf Bukowina. Die Ernnayme von Riga. Jakobftadt, die Eroberung der Inseln Oesel, Da g ö undR u n ö bildet die endgültige Niederlage der getvaltigen russischen Armee. Fr icbci 1 rfxiltbluitgen werden ein geleitet, scheitern nn dem Verhalten Twtzkis und zwingen den Deutsck>en, noch eirmnrl das Schwert in die $Kurb> nttt oenr sie in ungla üblichene Tempo dis Narva, Pleskau, Poloxk, Gomel, Kiew Vordringen und den errdlichni Friedensschluß erkämpfe::.
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Der Kaiser an Hindcribnrg.
Berlin, 5. Mürz. (WTB. Amtlich.) Seine Majestät der Kaiser sandte sorgendes Telegramm an den Gen.era.1- seldmarschall v. H i n d e n b n r ^:
Nachdem gestern nachmrttag der Frieden mit Rußland unterzeichnet und lsicrmit der fast vierjährige Krieg an der Ostfront zu glorreichem Abschluß gelangt ist, ist es mir tiesenlpsundenes Herzensbedürfnis, Ihnen. lM-ein lieber Generals eldmanchall, und Ihrem treuen Gehilfen, den: General Ludeno-orsf, meinen und des deutschen Volkes heißen Dank errreut anSznsprechen. Sic haben durch die Schlacht von Tannenberg, durch die Winter- chlacht in den Masuren und durch die Kämpfe bei *vdz den Grund für alle weiteren Erfolge gelegt und die Möglichkeit geschaffen, mittels des Durchbruches von Gorlice-Tarnow die russische Armee zrc weiterer« Rück- zibge zu zwingen und in den ferneren Anstürmen feindlicher Heeresmassen siegreich standzuhalten.. Hub nun ist der kosüiare Friederrspreis glorreichen Ringens in unserer Hand. Unsere baltischen Brüder und Volksgenossen sind vom russischen Joche befreit und dürfen sich wieder als Deutsche fühlen. Gott war mit uns, und unrd weiterhelfen. Wilhelm I.R.
Deutsche Truppen auf den Aalandslnseln Basel , 5.März. Nach einem Londoner Havasbericht meldet man den Zeitungen aus Kopenhagen, daß die Deutschen am Samstag nachmittag die Aalandsinseln besetzten.
Der Bormarsch in Estland.
Berlin, 5. März. (WTB) Bon dem deutschen Vormarsch in Estland wird noch gemeldet: Aus Wesenberg sind viele Personen verschleppt worden. Einige wurden durch die Weiße Garde befreit. Zur Zeit besteht eine shste matische Sperre vom Baltischen M^rr bis zum Peipus See. Aus Petersburg eiugetvoftene Deutsche berichten von Hunger. Die Idegierung stützt sich auf die Rote Garde, die tu eine mwe Rote Garde mngebildet wird, die den Friedensschluß unbeachtet läßt. Aruserwählte Teile der Roten Garde verbleiben an der Front und regieren vollkommen will Rrrlrch. Der Vorsteher der schwedischen Mission für Kriegs gefangene empfing heule in Wesenüorg 25 cnrs Nanoa errtflohene Kriegsgefangene, welche dort tm Lause der letz den neun Tage ltux einmal ein wenig zu essen bem^nen. Viele deutsche. Lettische und estnische Gefangene beftnden sich noch dort. Darrrm muß der Vormarsch in größter Arr- spanrrnna und Eile geschehen. Die Bevölckenrng hat sich zur Weißen Garde organisiert. Das estnische Regiment in Wesenberg Hilst den Deutschen bei der Bewachung der Eisenbahnen. Unter großen Sympathiekundgebungen ist heute morgen eine fliegende deutsche Abteilung in Wesen berg einbetroffen. Mehrere Züge mit Sprengmassen, 2150 000 Krlogramm Naphtha, viele Maschürengewehre und Stahl sind unsere Beute. Die estnische BevÄkerung beteiligt sich freiwillig an unserer Hilfsaktion.
Die russische Flotte.
Stockholm, 5. März. (WTB.) Hier eingeangenen Nachrichten zufolge kamen in He lsing fo rs am 27. Fe bruar vier Kreuzer von Reval zum Schutze des Arbeiter- und Soldatenrates an. In Helsingfors hat die Marine die Gründung einer Roten Flotte beschlossen, die unabhängig vom deutsch-russischen Frieden weiterkämpfen will.
vte historische Lnlwtcmmg Vulgarlenr.
Unsere heutigen Kartenskizzen geben unfern Lesern ein Bild von den: Eictstel-en und Aufblühen Bulgarieris im frühen Mittelalter, von seiner ersten Knechtschaft, den Wiedererstehen, den fünfhundcrl- jährigen Schlaf urrter türkisä-er Herrschaft und dein raschen Wiedererwachen zu neuem Lelren, das in Misere Tage gefallen ist. Die Bulgaren sind unter den: Zaren Asparuch um das Jahr 660 in die Do-bnwscha ein-, godrmrgen und haben sich hier niedergelassen. Die DobrudsckM ist also gleichsam die Wiege des bulgarisct-en Reiches ge:vescn, und
GeueralseldmarschaL! v. Eichhorn über deutsche Kultur im Baltenlande.
Frei bürg, 5. März. (WTB) Auf das Glücktvunsch- telogramm des Prorektors der hiesigen Universität anläßlich ber Wiederewberung von Dorpat erwiderte Genoral- felbmarsckall v. Eichhorn mit folgendem Telegramm: „In ganz Deutschland muß sich der urNviderstehliche'Ruf erheben, daß tm Balteirlande ixnltsche Kultur uird Weltanschauung für alle Zeit sichera-esüellr werden: dann wird Dorpat erneut eine Leuchte deutscher Wissenschaft und GeistzeSarbeit im hohen Norden werden."
Der Seefrieg.
9ttnt U-Boot-Erfolge.
Berlin, 6. März. (Amtlich.) Unsere Untersee-Boote haben im Sperrgebiet um England neuerdings 20 000 Brutto-Register-Tonnen versenkt. Von den vernichteten Schiffen sind zwei wertvolle beladene Dampfer von yt 6000 Br.-R.-T. in geschicktem Angriff, stärkster feindlicher Gegenwirkung zum Trotz, aus demselben Geleitszuge herausgeschossen worden. Einer der Dampfer hatte Munition geladen. Zwei weitere, tiefbelaüene Dampfer wurden an der Ostküfte Englands ebenfalls aus Geleitszügen heraus- geschossen.
Der Ehef des Admiralstabs der Marine.
Aus dem Reiche.
WMrechlSänderung ln Sachsen.
D re s d e n , 5. März. (B. T.) Der Verfassungsausschuß der Zweiten sächsischen Kammer nahm den nationalliberalen Antrag auf Einführung des gleichen, gel)eimen und direkten Wahlrechts mit zwei Zusatzstimmen, die nicht nach Einkommen und Vermögen zugeteilt lvcrden dürfen, an. Der Ausschuß der Ersten Kammer stimmte gegen 2 Stimmen der Regierungsvorlage über die Reform der ersten Kammer ohne Aenderung zu. Eine gründliche Aenderung durch die Zweite Kammer ist sicher.
Aus Hessen.
Ltmdtag^chgeordneter Dr. Osann über dir Wahlrechtsreform.
I Tarmstadt, 5. März. In der Mvnatsvcrsammlmrg des »DarmstLdter nationalliberalen Vereins gab Ämdlagsabäeordneter Tr. O \_€L n n bei einem UeÄerbltck über die irrneryolittsche Lage der Hafümng Ausdnlck,, baß m der Frage der Wnhlreästsreform in Preußen W Hi^derTNsse, die einer suchen im Wege stünderr, ün Sinne der .Vorlage beseitigt wurden. Auch für
Hessen werde naä) dem Borgmu^ Preußens eine Wahlrechtsreform roniingänglich \~m. Aiuh für das Gwßherzogtum sei die Einführung deS allgemeinen gleichen Waljlrechts mtter Beseitigung, der Pluralstimmen 1 mb deS Abgeordnetenprivilegs der Städte Bingen, Friedbera und MSfeld das Gegebene. Tiefe Ansül>t fand in der daran ans'ßließenden Aussprache die einmütige rückhvltslose Zustimmung der Anwei'enden Nach dem Kriege darrten so ,nichtige wirtschaftliche Fragen der Entscs^dung, daß pol'tischc Wahlrechts. Kämpfe de« deutschen Bolle unbedingt erspatt werden müßtm.
lüeraus erklärt sich in erster Linie das Bestreben der Biilcwren, die Dobri^>scha wieder gm^z und ungewilt ihr eigen nemirn zu können. Ist sie doch bis zum Berliner Vertrage von 1876 stets als das bulgarisch' Stomnlland önetCoruri nxnben. Don der Dobriwick-a dehnten sich die Bulgaren rasch nach Wcksden mü> Süden aus und durch Vertrag mil Kousdmnin IV. von Byzanz wurde ihiren die aus unserer Karte verzeichnete ^^ovdgren-^e gegeben., während AspnruclB Nachfolger Terrori sich auch das Gebiet von Bidin bis zum Tmok- Fluß im Westen urvd im SLen die Linie bis in die Gegend von Sojia, Pi-üivpopel und Burgas sicherte.
Die folgenden Zaren des-nten den Machtbereich Bulgorierrs rasch nach Norden, Westen urrd Süden aus, und so finden wir aus der zweiten Karte, die dcrS Jshc 864 betrifft, den östlichen Teil UnganrS, ganz Rumänien, Süd-Beharal-ien, Belgrad, Ostserbien und Mazedonien dir hinter Ochrida im vertraglich gesicherten uuge- Ihrtm Besitz Shilgcrintd. Es war dirs die Zeit der ersten Blüte Bulgariens unter dem Zaren Boris b. unter denr die Bnl,q«ren das Ehristeutrrm amrahmeu. Uuler seruern Nachfolger Srmoon wurden die Brilgaren unter dr'm DruÄe der Völkenvandernng genötigt. die Teile ihres Loches jenseits der' Do-nau an. d« Magpareii und Deffchenegen zn überlassen, dafür dehnten sic ihoc Herrschoft mdf\ Westen und Süderr aus, einerseits also an das adriatische Meer, arrd^rerseits bis -an die Tore von Larissa uni> Saloniki. Die Nach- vlger SimwnS verrnochien sich rn'dessen gegen das lvireder erstarlende Byzariz nicht zu behaupten, unp so fld g es fceim bvzantiscl-err Kaiser Basilius II., im Jahre 1018 ganz Bulgarien zu unterwerfen. Wie weit das ganze 6>ebiet indessen, damals schon von den Bulgaren selbst bei söhnt war, wird am bester durch die Tatsacl-e bewiesen, daß die ByzarEiirer die Provinz Bulgarien als ungeleilteS Vermal t-uugsgcdiet beslek)en ließen, toie unsere Karte es verailsckZrulicht. Im Jahre 1186 ettwb I. die Fahr re der Empörung im Nvrteir Bulgariens urrd seine Kalojan und Assen II., vollen^
beten daS Werk der Befreiung.
Karte 5 zeigt Bulgariens danmüge MiSbehnnng. Jetzt begann Bulgariens Niedergang. Asiens II. Nachfolger verloren
zunächst die nordnx'srlick»en Gebietsteile mit Belgrad an die Serben. Desgleichen Mazedonien. Und nach dern Tode Stefan Duschans, desieit serbiscl-es Reich auseinarrdör-' iel, bildeten sich aus den bulgarischm Teilen Mqzc- dmnens die Fürstentümer Prilep und Welbusctid, wäl-rrnd
arrch das alte brtlgarisäie Stammland sich m drei Fürsbentmuer paltete^ Bidm, Tirvdrvo urvd das KüsteiÄand am Schwarze,! Meer. Diese eirkzelucn Länder konnten dem überrnächtigan Tinlc8e dey Türken nicht widerstehen und wurden nachrnvander eine Beute des Siegers. Fünflnrndert Jahre l-aben sie unter türkisck-er Hcrrscl^ft leben müssen, aber nichts hat verm«^li>t, den Charakter des Lande-« und seiner Benxchner zu ändern. Und als dann daS harte Joch ich zu lockern begann, urtb als vor allein in der Religionsfvage die Türkei gezwungini war, dein äußeren und inneren Drucke nack>- zugeben und Zugeständnisse zu macken, erhob die bulgarische Kirct-e als eine der ersten wieder ihr Haupt, mü> unsere Karte des bulg.v- rischen Exarchats belveist genau, wie weit sich die bulgarische Kirche lrud domit^ bulgarische Sprache und bulgarisckie Art trotz aller Widerwärtigkeiten erhalten hatten. Nisch, Pirol und Veles werden in dem betreffenden Firnurn des ßlroßherrn ausdrücklich als bulgarische Exarchien bezeichnet. Auch für Uesküb, Monastir und Ochrida st der bulgarische Charakter ausdrücklich anerkcrrmt kovrden. Wenn es hier zn einer Einsetzung buLgarischer Bischte nicht gekommcit ist, so hat dies an DifferenMn, ^oisckpn der Türkei und dern iw- zwischen befreiten Bulgarien gelegen.
Karte 7 sctiildert txiS Bulgarien des^ Berliner Vertrages, das einen Teil der Dobrudschr an Rumänien für das diesen genommene Nkßarabien geben und das Moravagebiet mit Nisch und Pirot an Serbien abtreten mußte, ohne daß seine Wünsck-e auf Nta-cLouiezr Berücksichtigung fanden.
Karte 8 envttch zeigt Bulgarien, wie es rur Zeit auäsielst und
der Angllederung der chemM bulgarrschen Gebiete ür NockE
West und Süd wartet.^
Wir eutnehuien diese Karten dem von dem! bul-garischen Gvi sandten in Berlin D. Rizioff herausgegebenen hssdorischen AttaA^
Aus Stadt und
Gießen, den 6. März 1918.
Die Vewirtfchastnng der Kartoffeln.
Neben dem Vrot ist die Kartoffel zurzeit das zum Durch- halten wickitigste Lebensmittel. Die Kartoffelernte ist im Großherzogtum zwar durchgängig eine gute gewesen, gleichwohl steht zu befürckftcn, daß die Karloffelvorräte im konv- menden Frühjahr knapp sein werden, weil, wie fcstgestellt werden konnte, gegenwärtig eine große Verschwendung mit den Kartoffeln getrieben wird. Es mack)e sich daher ein jeder 5)aushalt klar, daß er mit den ihm zugemessenen KartosfeL- ratiönen anskommen muß.
Die Anforderungen an die Kommunalverbände wegen ?lusfuhr von Kartoffeln in Gegenden, in denen die Ernte nick>t ausreichend ist, sind groß. Die Marmeladefabriken erhalten große Kartoffelmengen: zur Herstellung von Kartoffelfabrikaten werden ebenfalls große Lieferungen verlangt mrd unter Umständen muß auch mit der Freigabe für Fntter- zwecke gerechnet werden. Sparsamkeit ist also sehr wohl am Platze und das altbekannte Mittel, die Bestände durch Erd- lohlraben zu strecken, sollte nicht unberücksichtigt bleiben.
** Kv ch t d i e M i l ch a b! ES wird wiederholt die Feststellung gernacht, daß viele L«ute die Milch, die sie zrmr Genüsse erhalten, nicht ab^ockien, sondern urrgekocht verwenden. Da unter den h-entigen Umständen dieses Verfahren nur als schädlick) bezeichnet werden kann, wird Trackchrück- lichst darauf hinaewiesen, die zmn Genüsse bestimmte Milch gleich nach Empfang abzukvchen.
Die tägliche Kopfratton au Kartoffeln beträgt ein Pfrmd! Streckt Eure Kartoffeln durch Verwendung von Rüben!
Stellt den täglick)-en Verbrauch durch Abwiegen fest. Ersah ft'ir vorzeitig verbrauchte Kartoffeln erfolgt nicht!
** Auszeichnung. Ter Gejr. Ludwig W e l l h a u f c iy Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, wurde mit der Hess, Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.
** B e f ü r de r u n g. Zum Hunptmann befördert wurde der Oberleutncmt d. R. E m m e l von hier.
** R 0 tes Kr e u z. Von der Verband- und Krmcken-E^»- srischungsstelle des Roten .Kreuzes am Bahnhof Gießen nmrvS^ im Mormt Februar 1918 718 drrrchreisende Soldaten mit Kaffee erfnscht. Die Sam.tä'tswache hat 221 TrunSpotte auL- gesülnt und in 124 stmstigen Fullen Hilfe geleistet.
** Ernennung von Gemeinderatsmitgliedern^ Nachden! im Grvß!?erKogtnnr Hessen mit Zustiinmung der beiden Kammern der Landstände die (ssemeinde-Ersatzwahlen bis uack dem Kriege veistl-oben mvd i ie a l'gelau senen Mandate der Gemeinde cats-« Mitglieder vis zu den Neun-ayteu verlängert ivocden sind, fjnbeu me Kreisausschüsse vmi ihrem Recht Gebrauch gemacht, bei Beschiuß- nnfälügkei! der Genlttiweratskv-llcgien infolge Verminderung der Mitglieder durch Todesfälle vorläufig für die Zeit von sechs Monaten wahlfähige eingesessene Eiwoohrrer zu Gemeinderats» mckgliedern w ernennen und zwar mrr vn der Zahl, die zur Ev-» reicharng der Besä>lnßfÄ>igteit erforderlich ist.
Sohlenschoner aus Leder verboten. Nach einersosort in Kraft treterrden Bekarrntmachung der Ersatzsohlen^ Gesewchast m. b. H. ist Herstellung, Vertrieb lmb Verwendimg von. Sohlenschonern mrd Sohlenbewelwungen. zu deren Herstellung Lever verwendet ist, verboten. Die aus der Zeit vor dem 30. September 1917 sdcrmmenpen Sohlerrschvner mrd Sohlenbewehrungen aus Leber dürfen bis zum 31. Mai verkauft werben^ urrd auch nach diesem Zeitpunkt verwendet werden^ wemr sie aus je einem gleichmäßig starken Stück kermgem Blank- vder Br>denleder bestehen, mindeslens 2 Millinreter dicr und mindestens 3 Zentimeter lang und nicht irackpräglich geteilt oder verkleinert sind. Gleichzeitig sind HückLtpreise für den KlcürhMwel festgesetzt.
** Unermittelte Heeresan gehörige, Nachlaß-,
und Fundsachen. Das Stellvertreterrde Generalkomnunrdo des 18. Armeekorps »veist darauf hin, daß sowohl bei den Larwrats- bzw. Kreisümtern als auch bei allen militärüchen Kommandobehörden. Garnison- mrd Bezirkskommandos, Ersatztruppenteilen, Lazaretten usw. die den Ver'lusÜisten von Zeit z/u Zeit beigegebeneni Listen „Unerrnittelte Heeresangebörige, Nachlaß und Fundsachen" neben den dazu gehörenden Beilagen „BUderlafeln mit Pl-vto- graphieu und Adbildun.Ten von Gegmständen aus den Nachlässen unbekannt Gefallener" eingesehen Norden können.
__ Ocfsent 1 iche B ücher ha l le. Jin Febriurr wurden 197b VÄrde auSgeliel-cir. Davon kanren auf: Erzä tuende Literatur 1166, Zeitfckxrifdm 230, Ju.gendsth -ift«n 155, LiteraturgesclückM 10, Gedickte mrd Damnen 33, Lärnder- mrd Völkerkuande 50, Knlturgeschiichte 15^ Geschichte und Biograplften 109, Kunsd, gefchickite 7, Nattlpwlssenschaft mrd Techm>b>> 7 ie 92, Heer- rmd Scv- weseu 14, Hans-, mrd La,^>wittsch».rst 10, Gcsundheitslehre 15, Reiigivn u'rch Pl/ilo'ophie 36, Dtaatsenstchr ft 5, SprackZwissein, schaft ly. Freindspracl>lick-es 18 Bände. Nach austvärts kanvanl 52 Bände.
** U n g e recht se r t i ge Angriffe. In der Presse ist in letzter Zeit wiederholt behaulüet worden, daß die auf dem Gcmüsa- samenmarkte vorlxirüxnen Sckmnerigkeitcn auf M^ßnahiner! dov Reichsstelle für Genittse und Obst zurückzuführen seien. So hat auch ein Herr Karl Knpvert in Ausgabe 6 der Kriegswirtsck-astsickieln Beilage zmn Bayrischen Kurier gegen die Reichsstelle für G<'müs« und Obst die Bel>auptung aufgestellt, daß die deutschen Jtnporteurq von Gemüsesamerr längst in Besitz der irn Auslände gekauften; Sämereien wäreir, wenn die Reickisstelle niäft allein bezugsberechtigt wäre. Herr skappert spricht im Ausätluß daran die Beft'irchtmrg aus, daß infolge dieser Verhältnisse die Gemüseversorgung im Jalwo 1918 einen Zusammenbruch erleiden werde. iDemgegenül^r sei erneut betont, daß der Verkehr mit inläirdiscl>en Gemüsesämereieni frei und ungehemmt ist uird daß das neutrale Ausland entschlossen war, den donlickien Genu'is-ttamerlhäiTdlern den Ankauf von Gemüse sämereien uno deren 2lusful)r nach Deutsckrland überhml.pt z^l verbieten. Die Reichsstelle für Gemüse und Obst rwu angesichts dieser Lage genötigt, zugunsten der Gemüsesamenhändler einzngreifeür^ gerade um einen ZusamTnrnbruch durch Sperrung der auSlandiscknntz Zufuhren zu verhindern. Nach nwnatelangen schwiettgen Bcrlpmd^ langen ist es «der Reick>sshelle fül.' .YVmüse und' Obst gelungen, nicht uuerli^blicl;e Mengen von Gemüse sämereien inr neutralen ^buslandet zu kaufen und deren Ausstlhr nach Te^ctschland erivirken., die; ohne Eingreifen der Reichs stelle niemals nach Dmtscl)I<rnd gekommen wären. Es ist dalier völlig unverständlich, wie jemand, der die Verhältnisse zu kennen angibt, sich zu der Behauptung oersteignr kann, daß die Einmiscliung der Reichsstelle in tas Samengeschäft den Zusammenbruch t^r Gemüseversorgung im laufeirden Jahr« mi vermeid ich mack^. tzseradc dank die'em Einmischen der Reicks stelle, das sich ans das neutmle Ausland befck)>rLnkt hat, werden itt diesem Jahre den deutscher: Gemüsebauern werm auch nicht reich« liche, so doch armäl^nD genügende Sämereien Kur Verfügur^l stellen, die einen immerl-in auSgubigen Assckxu: von Geinüst zu gewährleisten bestrinmt sind.
** Wie spart man Briefumschläge? Ein «rnsackU-Ä Verfahren zur ErsparrrlZ von Vttefmnschlagen hat die DeutsckM Post-- :md Telegnephenv-ertnaltrmg in Flmchern mrd Wallonien eingefültrt. Die Borgerseiboir der Umsck/äge für den amtlickien Schrif!w7ch'el rverden dirrch ein st^l-ende-^ Kreicz tu vier Mtznlimgr-n ein^eteilt. Nur eine davo,: wird iedesnral ziur Aufstlnist [** nutzt. Vnx der W>ick>erveNvmdmr <7 ftivb die frühere Anfsclwckt und der alte Stempelabdrrick zu durckffbreichen. Bei Briefen, deren Inhalt nicht gel>eim zu TjtaTtejt ist. wird -einpfolsten, nrrr eine:: gelängen Teil der Verschilnßllappe leicht zn schlieftei:, dan:it beim OefftuN de>L Briefe die VcrsckLußllappan nicht zerrissen werden.


