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Nr. 55

(68. Jahrgang

lMttWsch. 6. März 1918

Der GletzeBer Iitjflta?

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sämtlich >n Gießen.

§chlUg 6 ?l 0 rde in Brest.

(WTD.) Grobes Hauptquartler. 5. März. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauploh. Heeresgruvpen Kronprinz Rupprecht und Deutscher Kronprinz.

Lebhafte ErkundungStärigkeit an vielen Stellen der Front. Nördlich von Reims und auf dein östlichen MaaSufer war die französische Artillerie vielfach rege.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Auf Pen östlichen Maas^hen tagsüber heftiger Feuer- kampf. Starke französische Abteilungen brachen am Abend zum Angrift gegen unsere Stellungen östlich von Mouilly vor. Sie wurden im Gegenstoß zurückgeschlagen. Auch an der lothringischen Front und in den mittleren Vogesen herrschte gestern erhöhte Gefechrslätigkeit.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Die Rumänen hetzen unsere Bedingungen angenommen. Somit tritt der Waffenstillstand mit Rumänien von neuem in Kraft.

*

Don den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.

Der Erste Generalguarriermeister Ludendorsf.

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' . 1 J l .

Der Vbeudberlcht.

verli«. F. März, abends. (WTV. Amtlich.;

Kl« den Kriegsschauplätzen nichts NrmS.

, Während^ wir fftr_ das Ende de§ Zwdfwntimkr'iegeS unserem Schöpfer danken, erscheint vom fernen Osten her eine neue Wolke: Japan. Wir wissen noch nicht, ob es in Sibirien wirklich Truppen lariden roikl oder nicht; nach einer rreuesten Meldung und alle diese Neuigkeiten gehen ihren Weg über England hat es bisher noch keine Schritte in dieser Richtung getan. Aber unsere Sorgen^olitiker können sich trösten: ein ganz wolken­loser Hrnrmel ist yar nicht immer das Schönste und Wün­schenswerteste! Dre Franzosen bettachten die Wolke am ostasiatischen Horizont mit so viel inbrünstigem Ver­langen, wie ein Ackersmann, der von andauernder Glut den Verderb seiner Saaten besiirchtet. Sie möcliten die Wolke wie mit einem Magnetenstein anziehen, damit sie sich über Deutschlands Häuptern als das letzte, vernich­tende Unwetter entlade! Aber die Japaner sind solche unternehnrurlgsbustigen Segler der Lüfte nicht. An den westeuropäischen Gestaltungen haben sie nicht allzuviel Interesse, !umd für die französisch-japanische Freundschaft sind ihnen die Knochen ihrer Landeskinder zu teuer. Welch ein Unsinn auch, an^unehmen. daß Japaner und Ameri­kaner Hand in Hand und Arm in Arm nun über das weite Rußland aegen uns hinweaschreiten würden, um uns Deutsche niederzuwerfen! Washington und Tokio sind Pole, die sich gegenseitig abstoßen! Die Wolke im fernen Osten wird eher das Gegenteil bewirken, als ein Unwetter über Westeuropa herbeizuführen Präsident Wilson wird mit viel größerer Besorgnis nach dem Himmel blicken, als wir es zu tun brauchen. Denn seine großen Zurüstun- gen und Europa-Pläne werden vom Wetter nicht be­günstigt, sondern stark beeinttächtigt. Man kann in diesem Falle nicht einmal sagen, daß ihnl das Hemd näher sei als der Rock, denn bei uns, am Rhein oder der ^llaas. oder der Schelde, hat er überhaupt kein unentbehrliches Klei­dungsstück liegen gelassen Dort, in Japans Gesichtskreis aber, kann er mcht hemdärmelig erscheinen, sondern er muß iu ganzer, gediegener Toilette sich sehen lassen. Amerikas nächste Interessen kollidieren bort mit denen des aufstre­benden, gar nicht von Weldoerbrüderungsideen erfüllten Japans. Hatte sich Wilson angeschickt, mit dem alten K'reuz- ritterruf^Gott will es!" Heere gegen uns abzusenden, so flüstert ihm der kleine gelbe Nachbar zu: Bleib lieber zu HauS, es gibt hier dringlichere Geschäfte.

Wenn man auch nicht die Lebensinteressen der Vereinig­ten Staaten bedro ht sehen kann, so sind sie bei der Auf- rollung ostaftatlscher Fragen doch sicherlich sehr stark betei- ugt. Japan nützt die Lage für sich aus. Beim Zerfall des die benachbarte Küste seinen eigenen ja­panischen Interessen entsprechend .,gesickert" sehen. Vielleicht denkt es an eine neue Raudrepublik, wie sie sich an den axw cGrenzen Rußlands eingerichtet haben, auf die es rcw? f auszudehnen sucht, ähnlich wie auf

*°? dre amerikanischen, englischen unb japanischen Jn- terefjen ziemlich wett auseinandergehen. Auch England blickt Wolke mit Besorgnis. Es wäre nicht un­möglich. daß du neuen Vorgänge in Ostasien durch ihre Be­deutung und ihr Gewicht die eisernen Klammern läsen hel- drk rn Westeuropa den Frieden gefangen halten De-

?*?'! 9 n, f ihr/ K Un ° unö Ausstellung im Westen - das waren Ausblicke, die uns froh stimmen könnten. Aber

wir dürfen uns nuht zu viel aus einmal erhofsen

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien. 5. März. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:

An der italienischen Front keine besonderen Er­eignisse.

Die Operationen zur Herstellung der Ordnung und Sicherheit in der Ukraine nehmen den beabsichtigten Ver­lauf.

Rumänien h t die WafsensttttstandSdedingungender Mittelmächte angenommen.

Der Ehes des GenrralstabeS.

* i

Erklärungen in vreft-Litowsk.

Brest» Li towsk, 4. März. (WTB.) Naäitem die russische Telegation am 1. März die Entwürfe zum Frieoens- vertrag nebst Anlagen und Zusatzverträgen entgegengenominen halte, erklärte der Vorsitzende SokolniLvw. daß er von einer Durch­beratung in Kommisfiomm absel-en »volle. Am 2. März nahmen der Vorsitzende und einzelne Mitglieder der russischen Telegativtt Fügung mit den Delegierten der Verbündeten, um sich über die einzelnen Destimmung-en der Euttvürfe Aufklärung zu verschaffen. Wänderungswünsche »vurten rusfilche-rfeits nräiit geäußert. Für die Unterzeichnung der Verttäge wurde im geineinsamen Einver­nehmen der 3. März festgesetzt. Am 3. März um 11 Uhe vormittags traten die dlbvrdnungen unter dem Vorsitz des öster- reiän'ch-imgarisckxm Botsctesters. von Merey zu einer Vollver- sainmlnng zusammen. Tie Bollmachien wurven geprüft und richig bcsunden. Im allseiligen Einverständnis wurde Vorbehalten, daß Staatssekretär von Kühlnunrn und Graf Ezernin ihre Unterjämstcn in Bukarest nachtragen sollten.

Sodann gab der Vorsitzende der russischen Dele­gation zwn Erklärungen ab. Tie erste Erklärrmg be­schäftigte sich mit Artikel 4, AbsaA 3 des VerlragsenNourfes. be­treffend Rußlands Verzicht auf Einmischung in die Neuordnung der swatsrechtlichen und vÄkerroä-llichen Verhältnisse in den ehe- maks türkischen Bezirken E r de ha n, Kars und Datum. Herr Sovoinikow erklärte, daß diese VerttagSbestimnrung eine Gebictsänderung ohne Befragen der Bevölkermkg darsteNe und von Rußland nur unter Protest mrgenomnie.r werde. In seiner zweiten Erklärung betonte der Vorsitzende der russischen Telegation, das deutsche Ultimatum habe die russische Republik im Zustande der Temvbrlmacknmg getroffen. Rußland sehe sich deshalb gezrvungen, das UltnnatuTn anzunehmen und die ihm jetzt vorgelegten Ver­träge zu unterzeichnen. Dieser Friede sei kein Der» stanvigunasfriede. Tie russischou NaridVölker »vürden unter dein Vvrrvande deS Seshstbestimmungsrechtes dein Einstuß des Gegners unterstellt, um dre dort herrschenden Klassen gegen die gtrrwlulion zu schützen und die Kräfte der Gegenrevolution zu stärken. Auch in Finnland und der Ukraine stütze der Vierbund k IC ^tonSfanMitfra 1 Bestrebungen. Ruf/mrd, durch den Bruch ^slmrds vergewaltigt, unterzcickme, nachdem es ver­geblich an dre deutsckien Arbeiter appelliert habe, den Friedensver­trag, ohne m Berhai^lungen darüber ein';-treten.

___ Botschafter v. Merey gab seinem Bedauern über die ntfii'drn Erklärungen ttusdruck. Tie Delegationen des Vicrbnndes hätten gclWlft und gewünscht, daß am letzten Tage der Verhandltmger» fnedliche unb versölmliche Töne angeschlagen nnrrden. Wenn die Nlsmche Telsgatwn die Bestimnrungen über Erdehan, Kars und Battim beanstande, so müsse er hnnerken, daß die ru'si'chen .Herren m der Lage gewesen wären und vollauf Zeit gehabt halben würden, darüber zu verlxrndeln und Abänlerungstvünschr geltend zu rnachei' Wemi sre die ^Entwürfe ohne sachliche Turckcheratung im einzelnen ^ dogen crngenornmen l)ätten, so besäßen sie nicht das Utecht, sich darüber zu beschweren, sondern hätten dies a 1 in zu ver­antworten. Je de Verantwortung und Schuld für die le.tzige Lage Rußlands müßten die Mächte deS ^/bu ndes ab lehnen. Tie Verhandlungen in Brest-Li- wn^k hätten der voller Waffenruhe zwei Monate brng gedauert. Bei saä>gemaber Verwendung dieser Frist würden die russischen Testierten reichlich Zeit gehabt haben, das Friedenswerk auf der zu Begann der Verhandlungen festgesetzten Grun^Dae durchruarbci- ^n und m einem gedeihlichen Ende zu führen. Ter größte Teil des Materials sei »llierdres m den früheren Verhandlungen tatfk.chlich eingehend durchberaten »vorden. Wenn die rissische Telegati-n spä­ter dwsen Weg verlassen und jetzt mrs «rbschließende Bösprechrngen verzrEet habe, so tre fe die Schuld hieran auZschreßlich sie selbst.

ii ngtTtr l Ausführungen und unter Beibringung reichen gesctnaülrchen. eliwograrchiscten und geo- 7 vaphischen Dtatericcks trat - Vorsitzende der otto-manischen Delegation H a k k i P a -

lcha der ersten Erklärung Soblnikows entgegen. Er erinnerte dcmm. daß die ftaglichen drei Bezirke vier Jalnh inderte lang der Türkei gehört hätten, daß Rußland sie als Ersatz für eine von der Lurkn mcht bezahlte Kriegsentschädigung an sich gerissen, und daß r*' .^ Ia, e ste -Herrin der Bezirke g »vesen fei, von dort aus Rußland menials bedroht habe. Ten Vonvurs, daß hier eine An­nexion iTOBliMe, entkrä tete er durch den .Hinweis Mkf den Wortlaut Verbündeten v-orgeschlagcnen Dertragsbestimmung, wo- SDevölke-rung das Recht haben solle, ihr Mistiges staatliches Sclncksal selbst zu bestimmen.

General Ho f f m a n n legte gegen den Vorwurf einer Ver­letzung des Wattenstillstandsvertrages durch Deutschland Ver- er auy " ^ Erklärungen des Staatssekre- rars v Mhlmann in der Vollversammlung vom 10. Februar' hinwies Herr Kühlmann habe damals dem Volkskommissar sur auswärtige Angelegenheiten stipp und Nar gesagt, daß mit eniem einseitigen Abbruch der Friedensvcrhandlungcn der Waffen- inlllttwd automatisch außer Kraft trete. Herr Trvtzki habe das widerspruchslos zur Kenntnis genomnum. Tie russische Demo- bilisalwn habe mcht erst infolge des Befehls vom 10. Februav begonnen. In Wirklichkeit sei sie schon lange Wochen vorh-r im facto daS russpv^ Heer am 10. Februar bereits denw^kisiert gewes«».)on Wochen vorher kxZe die denkst daß »md wieviel .Kilometer der russischen > mc % von russischen Truppen besetzt »varen Tiefe

at)l.chen Verhälttiii'se seien der rnsiifchen Regierung natür ] bekannt wi- der deutschen Heereslmtung.

Rosenberg, der hieraus das Wort ergriss, führte aus die deu!-eu Delegierten hätten sich im Tezemk»er und bem?^- ."'le" Mieden bn Verlstämdiguna znstande- WP b (wl; 6,e I)(rt e " ai l b ? e Rcchle gepocht, die Deutschland

§^berungen ^inbh^ex Gebiete litten einräumen können. In dem Wunsche, den Idealen des neuen Rußland entgegenzu-

kommen. sei hierauf verzichtet worden. Wber Zn ehxrr Verständigung gehören zwei Pattcsten, die die Verständigung »vünschren, und den gulen Willen hierzu habe die deutsche Delegation auf der russischen Seite vermißt. Infolge eines unseligen Verhängnisses habe die russische Delegation <ln der Ehrlicl-Seit der deutsä»en Absichten^ mit den Mandvölkern nicyt glauben wollen. In Deutsä^mid hättLit sich die Verhältnisse und naturgemäß auch die Forderungen Deutsch­lands verändert. Wer auch heute noch seien die Forderungerh Deutschlands »veii davon emsernt, eine rücksichtslose Ausnützung der Machtterhältnisse darznstellen. Wer »venn die russisä-e Dele­gation nur die drei Tage im Auge habe, die zur B.nfügnng standen, jo ergebe sich ein falsches Bild. Annähernd sechs Wochen habe der Waffenstillsdand g<L«uer1, bis ain 10. Februar die Verhandlungen abgebrochen worden seien, Mso hätten der russisck>en Regierung nicht drei Tage, sondern sechs Wochen plus drei Tage zur Verfügung gestanden, um sich über die ÄnMhme oder Abänderung^ der Frieoe-iS- bedingungen schlüssig zu werden. Hierzu lomme, daß die Besprechun­gen im Januar und Februar gerate aus dem Ge bitte, in dem die kompliziert sei, bereits zu »veitgehenten Ergeb­

nissen geführt habe. Der Frieden »verte Rußland nickit ausgezwmv, gen. In der freien Entschließung des ruffifdjen Volkes stehe es, die teutsck-ea Bedingungen crnzunehmen oder den Krieg fortzusetzen. Tie russische Regierimg habe nicht das Recht, die Aufriciüigkeit der vo, Tentsäiil.and verkündeten Absichten mit der Bevölkerung der Randgebiete in Zweifel zu ziehen, um so kveniger, als »nähren» der kurzen Zeit, da sie am Ruder sei. zwischen ihren Worten und ihren Taten sch»verste Widersprüche festgestellt wardcm. Ter Bor» sitzende der russischen Tele-gation habe in seiner Erstärung auch vom deutschen Arbeiter gesprvclMi. Er glaubt, daß der deutsckx Arbeiter für sein Verhalten nach Innen und Außen Verhalttcngs» nraßregcln und Jnsttuktionen vom Auslände beziehe. Tr kenne den deutschen Arbeiter nicht. Der deutsckie Arbeiter sei derselbe Mann,^ der draußen im Schützengraben seit vier Jahren mit grenzeirlteer Hingebung sein Vaterlant» verteidige. Wenn er an der Einrichtung des deutschen HauseS, <m der bestellenden Ordnung der öffentlichen Tinge etwas aus­zusetzen habe, so mache er es im eigenen Hause mtt den eigener^ Volksgenossen ab. Ter Glaube, daß er dazu Ratschläge von draußen gebrauche, beleLige den deutschen Arbeiter.

Der Vorsitzende der bulgarischen Delcsatwn Herr TonscheU hob hervor, daß die Vertreter des Vierbuntes mit den russischen De­legierten zusammengekmnnken seien, um einen dauerhaftem Frieden zru schließen und nicht um den Keim für neue Kriege zu pikanzcn^ Die Sprache und die Erklärungen des Herrn Soilolnikmo schüfen jedoch eine Atmosphäre, die mit dieser Wllcht nicht überein stimme^ Er müsse der unbearünteten Bebauptun.g der russischen Delegation artgegentteten, daß der Bierbund Rußland vergewaltigen »volle) ein Gedanke, der Bulgarien wie seinen Verbüiteten ferne tiaje. Wen»» Rußland sich in einer pei»»lichen Lage befinde, so sei die/ lediglich die Folge jener nicht genügend weil aus schauenden Politik die Rußland geführt hrbe.

Nack) eriier Replik des Herrn Sokoknikvw, der im »vesenL- tichen »rur die früher entttncfclteit Gedanken gange wiederholte, und nach einigen Gegenlxnnerkungen des Gesandten v. Rosenbera und^ des Gerrerals H o f f m a n n wurde die Sitzung um 2 Uhr am ztvei Stunden unterbrechen.

Nach Wiedereröffnung um 4 Uhr wurde zur

Unterzeichnung deS FriedensvrrtrageS geschritten, die um 5 Uhr beendet war. Sodann folgte die Unter­zeichnung der Rechtsverträgo. die bis 5Va Ubr hamerte.

Nunmehr erg ii Bot charter v M e r e y das War' und erstärte^

Ich möchte deu feierlickZm Akt, den »vir soeben v> k'z -gen baten, nicht vorütergehen lassen, ohne der aufrichtigen Hoffnung Ausdruck Äu getesn.. daß der harte Unterzeichnete Frieden es den Völkern unserer Mächtegruppe sonn? Rußlands, die sich langer als 3V* Jahre im Kriege gegenüberstanden, ermöglichen »vird, doch allmählich di« früheren fmmbtaaltTicfen Beziehungen wieder auszunelTmen.

Nach Wortffn des Tankes an das Bureau und an die Dol-, metscher erklärte Botschafter 0 . Merey die Friedensverhandlunaev für beendet.

*

Ein Rückblick auf da- Ringen mit Rußland.

Durch den Frieden »nit Rußland ist der Z»veifrontkr«« beendet, der eiserne Umstamtnerungsring um Deutschland ge* sprengt und die nnlitärische Armsreiheit für die Westfront < 1*1 ?ommn. Der Friedensschluß in-ußt« bis zum letzten Ende mit den Waffen erkäm.vst »verten. Dieser Kampf mit den weit ütevq legenen MillwnenHeeren des getvaltigen russischen Rrncl-es. da« der Entente b\e größte Hoffnung war. hat rund 43 Monap» gedauert. Er wurde zn einem ununterbrochener! Siegesznge. seit die ß^nerale Hintenburg und Lutendorff die Führimg der Ost- oterationcn übern ahmen. Tie 250 000 Mann starke Narcnz-. Armee tvurde durch deutsche Minterbett in den letzten August- 1914 bei Tannenberg in offener Feldschlacht vernichttt.

20 000 Gefangene blieben dabei in deutscher Harch. 400.X) tote Runen bedeckten das Schlachtfeld. Am 10. September tes.cloen ^alxres »vurte die gleich starke russische Jnvasionscrrnise Re»rnenkampfs m den masurischen Seen nach f<f*wrr« Niederlage^ zu fluchtartigem Rückzüge gezwungen und u«wct Ostpreußen bis auf das Grenzgebiet vorläufig» termt. Es folge»- die Schlachten um Lvdz. die fast 140000 Gelungene ttnbrächten. Am 6. Dezember fiel Lodz, und die russi. «He Tamvfwalze rollte nach Warschau zurück. Anfang Februar 191^ wird unter General Süttwrs die 10. russische Arm« die erneut rn Ostpreußen cinfallen sollte, zrvischen I 0 ha n n e S b'u r

wrd P i l l k a l l e n in groß angelegter U m f a f s u n a s s ch l a ^ - geschlagen, 100000 Gefangene und unzählbare Geschud- und Mw- !! 1 ? 01 in deutsche Hand. Iw Mai 1916 erfolgt die Tnich.

von Go r l i c e - Ta r n 0 w. Im Hvck>svmnrer tesC s^lbe" Jahres erfüllt sich das Schicksal Polens Tie Nnrew, Ivue tmrö den Russen entrissen, die Fesvinrgen PultuSk. Roshan. Ostvoleuta und Lomza »perten eivtewt. Am 5. August fällt jckmu am 2G August Brest-Lüvivsk. In der BersteM-ng b<$ njerben dre Wälder von Bial»Ltzvck und die Pichjetsümpfe kämpfend durckHhrnten. Ter Großfürst Nicolai ttnrd <S- benrten. Im ^Wonber falleu Grodno und Wilna Der ttegreick°e B^marsch geht bis vor Riga rrnd D ü n a b u r r ' unter ungeheueren Verlusten.

M folgt das lHrte ter Zarendtnrastie und der Beginn der ruFb schm Revolutton. Dre Revolutionsheere, von KerenSki erneut zum Angriff vorgrfsthtt, koinrten den geplanten DurchbruchiiR erzielen Statt des,en setzte im Jüli 1917 der Durchbruch der Mrttelmächtc der Zloczow cm und boftcit i» schttellAc»