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Der Kar,er an den Prinzen Leopold von Vayern.

Berlin. 4. März. Amtlich. Se. Mas. der Kaiser hat an

den Oberbefehlshaber Oft, se. Königl. Hoheit Generalfeldmarschall vrinzen Leopold von Bayern folgendest Telegramm gerichtet:

Zn dreieinhalb! ährigem Ringen hatte dir deutsche Armee im ««ern mit unseren treuen Verbündeten dem in erdrückender Ueber-- macht unser Land bcdiohenten russischen Heere Halt geboten. In gewaltigen schlachten wurde der Feind geschlagen und in das Innere seines Landes zurückgeworfen. Tie Schläge der tn HiUxten Heere führten die Zersegung des russischen Reiches herbei.

Ende wmen Jahres senkte der einst mÄiüige Gegner un Osten zum ersten ^ Male dve Waffen, aber noch viermal imi&te ich mein tapferes Ostheer Amn Kampfe rufen, um der von der russische?! Regierirng auf^dem SBfetyc der Verhandbmgen verweigerten Frie­den mit dem sayoert zu erkämpfen. Unter seiner Führung haben \emt unvergleichluchTn Truppen in wenigen Tagen ihre Aufgabe glanzeird gttöft. ^Es lebt der alte Angrifisgei't in ihnen. Truppen aller vQitsckM Stämme wetteiferten an Zähigkeit und an 2lus- ^uier. Jn^unaushaltsamen Tagesruärsrl»en mir schlechten Wegen, in ErS und Schnee gaben sie ihr Aeusterftes her. Ter vierzehntägigp Siegeszug im Osten, reich cm großen Anitrengungen und Enl- beharngeri, aber auch reich an Erfolgen, wird ein Ruhmesblatt in der Gesuchte des deutschen Heeres bleiben. Allen Führern ünv allen gruppen spreck^e ich meinen und des Vaterlandes Dank aus. Gott helfe weiter! Wilhelm!. K.

Beute in Reval.

Berlin. 4. Marz. (Priv.-Tel.) In Reval sind ach t alte U-Boote, drei brauchbare Tamper von 1200 bis 2000 Tonnen ^Ei Ueme Eisbrecher, mehrere leuchte Fahrzeuge und Schlepper. inXl mit Krieasschifssmunition und vielem Nctzmaterial zur Schenrug gegen U-Boote in unsere Hände geiallm. Tie russi- s chen S chrite, rxm denen sch drei bis vier kleinere zkreuzer, Tor- vwodoots Zerstörer sowie ein gröberer Kreuzer im Haien von Reval vefanden, waren bereits aus dem Wege nach Helsingsors. Sie sind vermutlich inzwischen im Eis feslggcLomniLn.

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Telegrawmwechsel zwischen dem Reichskanzler und dem ukrainischen Ministerpräsidenten.

^ 4. Marz. (Pr.-Tel.) Der Ministerpräsident der

urrarrn scheu Republik, Holubowitsch, richtete gelegentlich seiner Anwesenheit m Brest-^LttowSk am 2. März an den ReickBkanzler folgendes Telegranim:

. Ich bmutze die Gelegenheit eines eintägigen Besuches in Brest m bcm Oberbefehlshaber der deutschen Tnivpen dos Ostens, um Ew. Exzellenz^ voll«: Freude mitzuteilen, daß die Truppen unserer maüa wieder m Kiew, unserer alten und unserer neuen Haupt- unk von der Bevölkerung begeistert begrüßt wor- SM pnd Die Befreiung unserer Stadt und unseres Landes ist Mm großen Teile auch dem Beistände zuzuschreiben. den wir bei Mo. ExzelleTiz Regierung erbeten und den die siegreicl-en deutschen <^ We Truppen und Banden Nordrußlands ge- leiitet haben. Im Namen deS ukrainischen Volkes mrd seiner Rc- d<rnke ich Erv Exzellenz von Herzen für die uns ge- S' din glücklich daß nunmehr der Aufnahme des Medllclvn -^ei.tehrs nicht nur der Regierungen, sondern auch der Volker nichts mehr un Woge steht.

Hierauf ist heute folgende Antwort des Reichskanzlers er­gangen:

Mit aufrichtiger Freude habe ich die Kunde von der Befreiung ^önrnttdigen Kiew, der Hauptstadt der Ukraine, vernom- ^§^egM»vünsche Sie und die junge ukrainische Armee zu - weiß mich eins mit dem deutsckien Volke

daß deutsche Truppen an der Befreiung des S mitjnrrfen konnten. Möge ihm auf immer die Scheit und Macht bechneden fern, nach eigenem Recht und eigener Mittung rn Frieden zu leben. Noch stoben die deutschen Truppen

Mitteilungen entgegen sehen, *§? Werk der deutsck-en Truppen vollendet £« m ** irr unbedenklich gegeben wer-

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Die Getre^devorrLte in der Urkraine.

" Nn 4 März. Anv.-Tel.) Tte D. Z." meldet aus IgP'v 9 *!# ukrarnitchm Koessebureaus in der

^chweiz belaufen sich die Getreide Vorräte in der Provinz AbrMl allein aus über 80 Millionen Md lein Pud gleich 33

^ cmderen Provinzen verfügbaren ^te smd sehr bedeut^. Man schätzt, daß die ffiffg chrem Geoiet über ernrge hundert Millionen Pud Ge- rreive verfugt.

Die Instruktion au Schön.

^ Berlin, 4. März. (MTB.) TieNvrdd. Allgem. Zta." schreibt über Plchons Fund: Bei der großen Kundgebung in oer Sorbonne, wo die Blüte der französischen Revanchepolitiker noch- ma . oen alten fanatischen Ruf nach Elsaß-Lothringen erhob, lueutte Minister Pichon mit der neuentdeckten Instruktion vom ol. Juli einen großen Trumpf auszuschelen. Wie steht es damit? An lenem Ärgc hatte der deutsche Botschafter die Aufgabe, eine Gewißheit über die Haltung Frankreichs herbeizuführen. Sein Anstrag war, die französische Regiernna zu befragen, ob sie in. einem rusiiich-deutschen Kriege neutral bleiben wolle. Seine Jn-> ftruttum. hatte folgenden Zusatz:Wenn, wie nicht anzunehmen M, die N'lUlzösiiche Regierung erklärt, neutral zu bleibeu, wollen Euere Exzellenz der französischen Regierung erklären, daß wir als Dlaud für ihre Neutralität die Ueberlassung der Festungen p.oul und Verdun fordern müssen, die wir besetzen und nach Be- eudigung des Krieges mit Rußland zurückgeben würden."

was; die deutsche Negierung bereit gewesen wäre, auch andere ^dege zu prüfen^, als die in der nicht aus geführten Inftruktioni an Herrn Lchön bezeichueten, ergibt sich aus dem folgenden:

rm letzten Augenblick, am 1. Angusü schien sich eure Mög­lichkeit in einer voii dem deutschen Botsck-aster in London nach ^erlm gemeldeten Erkundigung Sir Edward Gveys zu bieten, oo den Fall der srantzösischeu Nieutralität das Unterbleiben, wncs deutschen Angrift.es aus Frankreich zngesagt werden könne, -dre dcul^E Rqgüerung erklärte sich svsorl bereit, hierauf ein- zugehen, falls sich England mit seiner Streitmacht für die un- bedmgtc Neutralität Frankreichs verbürgte. Tie Anregung stellte Ucy jedoch iwch mi dem gleichen Tage als ein Mißverständnis heraus p,ie sranzösi,che Neutralität lag nicht im Plan der Ew- tente Frankreich wollte die Ne-udralität nicht und auch Englarch rrchrte kernen Finger, um sie herbcizuführen. So ist der wahre Zulammenlxlng der Dinge, und Herrn Pichons verspäteter Fund ändert nichts daran. "

Aus dem yauptaus'chutz des Reichstags.

._ Berlin, 4^ März. MTL> Zu Bcgnm ba ^utigM Be-

sim-chnnsm d«. vauptausschusses Reichs lages

aber den Etat des auswärtigen Amtes ergriff Unterstaais'ekretär des auswärtigen Älmts F.eilerc v vn de m Bu ssche - Hadden - bausen dw, Wort zu folgenden Miueiluugm:Meine Herren'

. Er gelesen, daß gestern der Friedensvertrac?

mit Rußland in Brest-Libowsk unterzeichnet nwrdem ist. Ich darf hinzu ftigan, daß in einigen Tagen anch der Friedensvertrag' nnt Finnland zur Zcickpcuug gelangen wird. Ferner -ist be- kamit, daß mich Rumänien sich zu den F:iedeisverl-anbLungen MN der Grundlage unseier Vorschläge bereit erklärt. So sind wir dank der Gr.olge unseier Waffen picht davor, im Osten wieder in' den Mredenszu stand zurückzutehren."

, Unberstaatssekretär i>ou dem Bnssche verlas d.rrcmf die Einzel­heiten des den ft ch--russrschen Friedensvertrages. Auf die Aus iüh- ruugen des MTgaordneten Ledebour enviderte der Unterstaats- sekletar, die Maßnal-men betreffend der A a l a n d s i n s e l n seien ans dae ftu,ur,chm Hilsemse zurückzufülwen. Finnland wolle mit deuticher Hrlse Verr über die Revolution und das Brndenunwefen Wiarden. Mit Schweden sei nl>er die Böschung der Aalunds- inteln per handelt worden. Tie sch -edische Regierung hibc sich w'tz Ecmglicher Bedeiiten mit der Besetzung der Aalandsinseln ab- gefuTÄwii In ure de.itiche Presse feien über die Besetzung der Aiteln keine MaspnAyten gelangt, weil es sch um eüte militärische Sln- gelegenhett gchandett habe.

Der Seekrieg.

Ein Maximalifteukongretz tn Moskau.

Petersburg 3. März. (P. T.-A.) Der geschäftsfüh- der Sowjets hat für den 12 März nach Moskau eine außerordentliche Bersamm- lungderSowlets und der Kosalenabgeordneten einberu- F^ren^BeraLungen mtt dem Friedensschluß zusammcw-

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Die Lage in Sibirien und die Entente.

,, o n, 4 März. (Reuter.)Daily Mail" erfährt,

daß -wischen England, Frankreich, Italien und den Ver- Staaten über die L a g e i n S i b i r i e n unterhan­delt werde, ^apan nehme an den Verhandlungen nicht teil.

Die italienischen Finanzen.

cL 4 ' (Sfo. Stef.) Im Senat erklärte der

gelegentlich der Erörterung über die Ausgaben ^nn der Krieg noch.lange andaure, wurden die finanziellen Schwicriakeiten Immergro 8 - rwerden. Die miiitäxitftn Behörden und b« Frontofftzrere müßten ihn Nitti bei der Verwick­lung von Ersparmsabsichien unterstützen. Jede für den Krieg nicht nötige Ausgabe müsse jetzt vermieden werden.

Gietzener Statzttheatcr.

Liebelei.

Schansviel von Artur Schnitzler.

vielausseiührteS und überall gut aufgenvm-

imb^r^"1?es Ghtä- allzu ernslhoft nimmt 8 ^9^* .E «ii», iwim man will, eine

^. ,f'i! :t4 cu . l,a * 8Wi*net sind auch die stalten. die uns der Dichter vonührt. Trotzdem rcvgL es über die

£ ^ ed l nfün nur M häufig spotteuden Lustspiel- artm weit hinaus und verdient den Namen einesSäMlsvic-les" ^?/chte ©dnlbenmö des micnerifcfjen Milieus er ^ 6t ^Höhepunkten M warmer Empfirchung und ist

außerordentlich^,chickt^ausgebaut. Reizvoll ist besonders die Mi- »aprng versck-iedener Tone: m den Lecken Szenen des Anfangs jf$2) ^ TW- 1 ^ussesin wohlenvvacnem Gegen so tz

Wirkungsvoll sind besonders die Schlüsse der Akte und ehuner

tTa01 !^ ,e 5L? aare ' ÄUC ernlten Liebe wer-

^^/^lei MM Verden wird, ist effektvoll ein anderes, dem Lustipiel angehörigeS, leicht herziges entgegenge,tellt. dem die Liebe- ^^wüsante Unterhaltung und Erholung" bleibt. Tie Seelen- schmerzen dev allzuieyr liebenden Mädchens twteu dadurch vertieft

Neue U*Boot-Erfolge.

Berlin, 4. März. Neue U-Bootserfokge auf dem nördlichen Kriegsschauplatz: 16 000 B.-R-T. Unter den Schiffen befanden sich zwei rverwollo tiefbe- laden« Dampfer von 7000 mrd 5000 B.-R.-T., die an der Westküste Englands versenkt wurden. Einer derselben hatte, aus der besonders schweren Detonation, die dern Torpedo­treffer folgte, zu schliesren, Munitionsladung an Bord.

Der Chef des Wmiralstabs der Marine.

Tte Hilflosigkeit der noiHanlerikanischen Stahlindustrie gegen- Schiftsraumnmngel offenbart folgende Meldung des Niwyorker Wällstreet Journal vom 10. Januar: Die amerikanische Stahlindustrie ist durch Verkehrsschwierig leiten in die schlimmste Lage geraten. Viele Werke und 23 Hochösen steten ^'^ dwduktwnsausiall -beläuft sich aus Tausende von Tonnen.

9 Tu*u ' t t 3Cm ^ er w-rr die gmingste seit August 1915. Der Ausfall gegenüber dem letzten Monat beträgt 12 v. 5). So irrter- es,ant diese Meldung ist, sagt sie nichts Neues

fAvn am 23. Oktober v. I. bejahte der

^Public Ledger m Philechelphia eine Anfrage, ob tatsächlich

Mangel an Stahl für ^chisfsbauzwecke in Amerika beste!'?

^ danStahlwerk ewegen Kohlenmangels schießen oder

mußten. Die BerkchrssL'KkZZ haben sich seit Herausnahme zohlreick>er Dampfer der anl-erikanischen Binnen- und.tenflolte zargunst^i der Fahrt nach Europa natur­gemäß erkMlch verschärft. so daß die Au^sichL der Verwirklichung dos gelwielenen amerrkLmschcm Schiffbauprograimns von Tag zu Tag mehr sovocnde-t. ^

Rorwegischer Protest gegen England.

s» Kopenhagen, 4. März. Ritzaus Bureau meldet aus Krisnama: Die norwegische Regierung hat ihren Londoner Gesandten beauftragt, bei der britischen Re- a l e r u n g wegen der Aufbringung desdeutschenDamp- ^ «tn e Jj b o £ f" energischen Protest einzulegerl. DreDu,seldorf war von Narwik mit einer Erzladunq un­terwegs und wurde am 27. Februar 9V- Uhr vormittags vor oolla von einem englischen Hilfskreuzer aufgebracht. Die £ U P r iv* Un9 fand auf zweifellos norwegischem Seegebiet Regierung verlangt Freigabe des Schiffes, der Ladung mrd der Mannschaft, behält sichScha-

vor und spricht die H>offnung aus. daß die britische Regierung das Bedauern über den Vorfall ausspreche und Vorkehrungen zur Vermeidung der Wieder­holung einer solchen Verletzung des norwegischen Seegebietes

Aur dem Reiche. i

Die Thronsolgerfrage in Mccklenburg-Strelitz.

Neustrelitz, 4. März. (WTB.) Zur Frage deü in r ° n f ö {g e veröffentlichen die nationalliberalen W a h lver c t ne für Mecklenburg-Strelitz in derLandes- Mtun^ einen ^tuspuf, in dein es heißt, dajß eine Einver> leibung in Biecklenburg-Schwerin eine schwere Schädigung für das Land, besonders für die Haupt- und Residenzstadt Neustrelch bedeuten würde. In einer Zeit, da das Selbst- besttinurwngsreck)t der Völker als Rechtsgrnndsatz für poli- irsche Abmachungen allsei.ig anerkannt und befolgt werde, wince maii es dem Strelitzer Volk nicht ^unruten, sich durch einen Vertrag, den seine Fürsten vor mehr als 200 Jahren geschlofteu l-atten, gebunden zu fühlen. Die Strelitz« mußten unter allen Umständen daraus kiestehen, dasß ihr Land als deutscher Bundesstaat seine lxckiüsche Selbstän- digkeit behalte. Es sollen umgehend im ganzen Lande Unter­schriften für eine Petition an den Großherzig Friedrich Franz gesammelt werden.

4. Marz. (WTB. Amtlich.) Die ^andevzeitnng für die beiden Mecklenburg" veröffentlicht au der Sritze des Blattes folgende Erklärung:

den im Zusani men hang mit dem Ableben Seiner Köin^l. Höhnt des Großherzogs Adolf Friedrich umlaufen- oen falschen Geruch t e n entgegenzutreten, sieht sich aa^ Unterzeichnete Minsjteri'mn des Groß herzoglichen Hauses zu folgender Feststellung veranlaßt: Seine ADnigl. HolM oer Groftherzog beabsichtigt/ sich in allernächster Zett mtt der Pnuzeffin eines deutschen Fürstenhauses zu ver­loben deren Anmut und Liebreiz ttesen Eindruck auf lhii machte. Ehe der Gvoßherzog dieser seiner Neigung und stmen Herischerpffichten entsprechenden Sck)ritt unternehmert tonnte, mussten zunächst Hindernisse beseitigt werden, die rn einer sruher beabsichtigten Verbindung, deren Verwirk- ttchurüg aber ivegen der Ebenbürttgkei:sfrage nicht möglich war, ihren Ursprurrg hatten. Die zur.Ung jener Verbind- lichketeen gepflogenen Verhandlungen, die läugere Zett in Aigpruck) nahmen und wettous schwieriger waren, als er­wartet werden konnte, drückten stark auf das Gemüt deÄ Ü^v^sfLnhaften und feinfühlenden Herrn, und als chlt-cßlich ui )erten Verhandlungen eine Wendung eintrat, die den Grvßherzog die erhoffte günstige Lösung für stark gefährdet aipehen ließ, beniächtigte sjch seiner eine derar- ttye ^erzlocrflmrg über die Gestaltung seiner Zukunft, daß erne klare Urteilskraft getrübt und sein Gemüt verwirrt wurde. Aus diesem Zustande geistiger Verwirruua ist allein der unglückselige Schritt zu erllären. Alle aiteeren um­laufenden Gerüchte sind Mibegrüiidet.

Nen-Strelitz, 4. März 1918.

Ministerium des Großherzoglicherr Hauses.

B o s s a r t.

Ter Moin-Donau-Kanal.

(WTB) In einqchmden Bo- sprechungen des Stromberrats des MainDonau-Strvm- Verbandes zu Nürnberg am 27. und 28. Februar, an denen Ministerialbeamten Vertreter des Reichs- rmrtschaftscmits und Reichsschatzamts, der badischen Regie- nrng, der bal-erischen Städte- uiid Handelskammern, der Städte Offenbach Frankftirt a. M., Mainz, Wln, Düffel- dorf, der rheinischen Schiffahrt nstv. teiluahmen, find die seit Septenib-er 1917 betriebenen staatlichen Vorarbeiten ^.bre große S ch i f f a hr ts str a ße Aschaffenburg rj* ü±!X b CV £ ? assau für 1200 Tonnen-Sck'iffe behalt bete wordwi. FN tnrr allgeineinen Aussprache über die Vor> bayerischen Verkehrsministeriums trat namentt. Ud) das Interesse des Niederrl-eins nach möglichster Ab* kur^ung der Linien hervor. Die in dem V^baiide einigten lvetten Wirtschaftskreise werden in einem tech- urschen und einem wirtschaftlichen Ausschuß zusammen* S bayerische Bauverkehrsverwaltung stellt die

haiipt äch.rchsten Unterlagen dem Verbände zur Versümina Ausschuß Ivirtz schon in nächst^Zell L Mnchen zusammen tr eten.

Dev Anbau von Frühkartoffeln.

^ (WTB.) Dom Kriegsernähr«igs«

amt wird amtlich mitgeteilt: Ein möglichst umfang rel^ K-5 r A n b a u v o n F r ü h k a r t o f f e l n in allen Gegenden, dazu eignen^ .st auch diesem Jahre ganz besonders ^ ^ ^^oangenen Jahre werden die frühesten Porten, die in Mistbeeten, Treibhäusern und gartenmäßigen

der Festsetzung des einheitlichen Höchstpreises für das Reichsgebiet und der öffentlichen Be- wrrt.chastun^zwar bis zum 30. Juni ausgenommen bleiben, mit dem 1.. Juli muß ledock, mit Rücksicht auf die Lage der Vorräte die öffentliche Bewirtschaftung der Frühkartoffeln hfs Cll ^ l f .^rerts früher mitgeteilt, ist damit zu rechnen^

^ r l'ür Frühkartoffeln nirgends

ÄAr£ n I ^5 K n § c . ntner . festgesetzt werden wird.

Um den großen Verschiedenheiten innerhalb der einzelnen .rnbaugebiete in Ergiebigkeit und Reifezeit der Frühkartof- öst werden, ist in Aussicht genommen, die Landes* und ^roomzialkartostelstellen wiederum zu ermächtigen ie nach den Verhältnissen in ihrem Amtsbereiche mit Genehmi­gung der Rechskartoffelstelle eine Erhöhung des Julipreises wie rm Voriahre bis zur zulässigen Höchstgrenze von 10 Mk. vorzunchmen und schon jetzt bekannt zu geben In aleicbrr W«,- soll ab 2 August durch di- Vorstände L'LaudL'Ld Provlnzialkarlofsclstcllen. wo Erzeuger, Verbraucher und Wandler vertreten surd (mit Genehmigung der Reichs- kartofsclstellc) unter Berücksichtigung der örtlichen Verhätt- nisse der Abbau der Kartosselpreise mit der Maf«aLe vor- genommen werden, das; der Preis für die Herbstkartosseln am Io. September erreicht ist. L

bafj der Geliebte im Duell um eine ftüherc Liebe fällt. Der llu- tnes Duett selber nicht auf die Bühne kommt lft. daß die Frau, um derenttvillen es geschieht, nicht auftrttt. So wird alles Interesse ans das innere

^ii''nerse^tm'i^Ä^E'^ ff Ü! cr Zugleich wird ihr

Ater an bte Sette gestellt, der sie zättlich liebt^d ^en VcrlaffenheÜ das Schauspiel ersckchtternd schließ?

mtt sichtlicher Liebe in ihre Rollen und spielten vortrefstich ineinander, Friede! D o e r r die ihren besonders ^ten Tag hatte, gab die Liebende voller Empfin- war die Seele des ganzen Stücks' vmr ihr hob sich V ^dlich ab als leichtblütiges, flott auf der ^kIt^y lchwinnnende^ fesck^s, aber wenig erzogenes Wiener Madel. Die Herren sekundretten: Adolf Falken in den Bitter- keiten einer zu spät erwachten wahren Liebe, von seiner Ver­gangenheit Perfolgt und die TodeSschcttten naher Zukunst Über temem Haupt, und Oskar Feige! in weltmännischer Leichtigkeit mcht allz-u hoch einschätzt und Liebestragödien nicht fWdte den prächtigen, warmherzigen, ivachilch.ig alles verstellenden alteii Vater mtt ergreifender <Ll»ll-ctt. Im ganzen alG eine woblgelungene Vorstellung (Spielleitung - Wilhelm Stengel) der man gerite nachsah, daß die wienerislhe Mmromt oer verichrchene:! Larpeller ein wenig »wjeiielhajt blielr

Eine rechte Unsitte ist es daß ein Teil des Publikums zu spät M komnuni pflegt, und dadurch den Beginn der Vorstellungeft stört Das Theater begrmtt Punkt 7 l / 2 Uhr. tlj. z

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Demstlte 5rimst. Darnlstadt, 1918,

K. JnTarmftadt ist für diesen Sommer eine große Ans ft et* che r Ku n ft geplant, die am Vfing^samstagans der Mathild«rhvhe erofftvet werden soll. Für die Ausstellung i't rira w vorgesehen: sie steht unter dem besonderen

schütz des Qandevherrn und wird ausschliesflüy aus den Wertem geladener Künßker bestehen. Eckte große Zahl erster Ä aller Richtungen rvird nckt starken Werten neuester lleit vertreten sem. Das AussteüungÄvesen l«t in den deutsch^ Kuns^ staken, namentlich in Berlm, Müncl^en, DreÄ^rn Düssellrori Karls- ruhe Stuttgart, Baden-Baden, auch während des'KriegcS bekanntlich ^dahrrn und es sind oiuch dort für den Ä-mma 0^s.^c AnSste.luugen geplant. Darm,ladt kann da um so nviiacr znruckbleibm^ alses sick) auf diesem Gebiet schon vor deni Krim &Ä m W aU dlegestätte nwüerncr ÄftS!