arHAt ftcfHmnnntgm Wer sblaorbe GegenstLnve: Wiederher-t
stellung der konsularischen Beziehungen, Medö»- 9tfrj Teilung der StaateDertrdgc, Wiederherstellung der Privatrechth, Ersatz für Zioilsäßiden, die durch die ^briessgesetze oder völte> vechtswid-rige Akte anaerichlet worden sind, Austausch der Kriegs gelegenen und der Zivilrnternierten. Pflege der Grabstätten der rn Jondesland Gefallenen, Fürsovge für die Rücöoanüerer, Am-- ^irie, Behandlung der in die Gewalt des Gegners gefallene» Kau > sahrros chiffe. Tie Deröffenilichung des ZusatzverlroLes must Vorbehalten bleiben, da weaen der Ueberlastung des Drahtes der sehr umfangreiche Text noch nicht nach Berlin übermittelt werden konnte.
Die Diplomaten der Entente aus PeterÄmrg abgereist.
, Berlin, 11. Febr. Nach ebver Meldung des ,Lok.-Anz." mrs Haparanda wurde einon Telegramm aus Haparand zufolge t»rt btt* bevorstel)endc' Ankunft eines Sonderzuges ans Petersburg gemeldet, mit dem alle Ententediplomaten mit dem Personal threr Botschaften und Gesandtschaften Rußland verlassen hätten, da nunnrehr die Lage in Rußland für sie völlig hoffnungslos geworden ist.
emen denrokvattschen und für beide Teile ehrenvollen Frieden er- -E haben Vom heutigen Tage an tritt die ukrainische Bo7ks- republrllzu einem neuen Leben geboren, «cks selbständiges Reich rn dmSkrers der «-Lauter ein Sie stellt auf ihrer Fcmrt den Krieg qm und wdrd dafür Sorge tragen, daß alle Kräfte, die in ihr ver- bovgm sind, zu nettem Leben erstehen und erblühn.
Staatssekretär v Kühl mann lud sodann di.’ bevollmächtig- vQi ÄchttÄet. em, zur Unterzeichnung des Frtedensvcrtrages zu schrerten. Um 1 Uhr 59 Minuten Unterzeichnete Staatssekretär von Kuhlmann als erster die für Deutschland bestimmte Ausfertigung tfaeoat&?erta*jeö. Um 2 Uhr 20 Minuten waren sämtliche Unterschriften geloster.
Der Wortlaut der Kn'edenrattkke!.
Brcst-Litowsk. 10. Febr.
, FriedoSverttag zwischen.Deutschlmid, Oesterreich-Ungarn, Bull Amen und der Türkei einerseits und der ukrainischen Bvlksrcpu-,
vllk andererseits.
^^^Da das ukrainische Volk sich im Laufe des gegenwärtigen i-isatmeges als unabhängig erklärt und den Wunsch ausgedrückt hat, zwischen der ukrainischen Volksrepublik und den mit Rußland rm lrrreye befindlichen Mächten den Friedenszustand herzustelle."., Yaben die Regierungen Deutschlands, -Oesterreich-Ungarns, Bull gm^ns und der Türkei beschlon'en, mit der Regierung der ukrall Ärschen Vollsrepublik ernen Friedensverttag zu vereinbaren: sie wollen damit den ersten Schritt tun, m einem dauerhaften und für ehrenvollen Weltfrieden, der nicht nur den Schreck- snrssen des Kneges em Ende setzen, sondern auch zur Wiederl-er- stellung per fremrchckMtllichen Beziehungen zwiicl^r den Völkern auf volttischem, rechtlichem, wirtschaftlichem und geistigem Ge- mere rühren soll.
Zu diesem .Zwecke sind die Bcvollmächttgien der vorbezeich Remerunmm zur Einleitung von Friedensverhondlmige^ m zwammengetteten und haben sich mÄ Vorlage
r 3 ™ 1 J 1 und gehöriger Form beswidenen Vollmachten über
wlgende Bestem mutigen geeimgt:
^ „ Artikel 1.
^ D vttschland, Oesterwlch-Unsarn, Bulaarion und die Türkei 53Prrnd btt ufraratitoc Volks repubM andrerseits erklären/ vatz der .KvuA^nfdrnd zwischen ihren beendet ist. Die verttag- ichUestmden Parteien srnd entschlossen, miteinander fortan in tvttebrtt. mtD Freundschaft zu leben.
Artikel 2.
Aschen Qrfttryeich^UngMm einerseits und der ukrmnisclttn BkLSo^ublik andererft-its werden, insoweit diese beiden Mochte an- ein«,Der grenzen werden, jettt Grenzen bestehen, loelche vor Aus- vruch.des gegenwärtigen .Krioges zwischen der östereici-isch-uw. gmnschen Monarchie und Rußland bestanden haben
. IJ*^**^ .die Grenze der ukrainischen Bvlks- r^uvlil von^Tarnograd arrgesangen im allgemeinen in der Linie * LvzoszebrzsMi - Kmsknvstaw - Pugaszow - Radrn- "AslÄto - MkW - Kaiuenietz- rSvsiS/ verlaufen. Im einzelnen
^ dm ohnograpl-ischen Verhältnissen und mr- terBerücksichttgung der Wünsche der Bevölkerung durch eine gemischte Kommission festgesetzt werden. ^
dre ukrainische Volksrepublik noch mit
Grenzen
svvte, werden hierüber besondere Vereinbarungen vorbei
. ^ Artikel 3.
w befvtzben Gebiete wird unverzüglich nach
^ Frndensvertoages beginnt
Räumung und die Uebergalw der ^ ^nch Bevollmächtigte der interessierten
Artikel 4.
w ? lonfillarischen Bezielprngeu zwischen
S“ 1 “ 'Ebci, sofort rauft d« Ratifilaüon mt fp e ;?°mm£n werden. Wn«en mMWt ivcit-
<rs: Artikel 5.
vertragschllestenden Teile verZichtetr gegenseitig L?f den Ersatz ihrer Kriegskosten b H bl ftaatüfcn W k '^echührung soivie auf de,i Ersatz d^r
ekJ' «Sch^eu, die ihnen und ihren/
„ .Kneg<>gebmttn durch militärische Maßnahmen m vorgenommenen Reguisittonen
. .. . Artikek6.
veDerleitigen Kriegsgefangenen werden in ihrer Heimat E Mit Zustimmung des Aüfenthalts- Idaal^, m ^in^l^^bietlnr M bleiben oder sich in ein anderes Land ^^^ Tin ^. Ä ^ T hiermit zusatnmenhängenden fragen erwlgt ine m.Ar el g ^gesel-cnen Einzelverträge Dte wirtschaftlichen Beziehungelr
,, Artikel 7.
..r. dtt wMchaftlichen Beziehungen Amschen den Vertrag- scylretzenden Teilen wird vereinbart:
1. die vertragschliestendeir Teile verpflichten sich aegerrseittg lmverzugllch on wirtschaftlicl)cn Bozi-chungen anzuknüpfmr Mid de» War^iiaustausch auf Grund folgEr BZimLfen zu o™
or Vf c 1 - des kaufenden Jahres ist der gegenseitiae rfjLfl \ i} f b <£ r ^Üifse der wichtigsten landwird'cliaft^ Ee"l«rchziM^E^ D^lklr zur Deckung der laufenden Bedün
%vt der Dvodukte deren Austausch in
lft/ n ^! cbcn m ' ] Seite ^ ststpestelLt, dre mrs einer gleichen Anzahl von Mitgliedern beider werten besteht und sofort rmch Unterzeichnung des Friedensvertrages Zusammentritt,
_^ Produkte beim erwähnten Warenaustausch
wkchmmifGvund gegenseitiger B e r e i n b a ru n g durch emeuonimisteon festgeitelll, die aus der gleichen Zahl von Mtt- ättwern der beiden Seiten besteht,
f? Dokd mif folgender Basis: m ^ld. der ukrainischen Volksrevnblik ibJ Rube l Ofafl) brä früheren rusmchen Kaiserreiches (1 Rubel ' n .rawaüä., nfcrr 1000 österveichrsch-ungarisch .Kronen Gold — 393
N«w-nrwc 76^Grosch Gold der ukraiinschen Volksrepublik —
fl Ä ** Eis-^n Äm#
d) der Austaus ch der Waren, die durch die in Absatz a rDTen^K^issüm festgestellt tvevden, erfolgstdurch die st^at toni j 001,1 ® taat£> kontrollierten Zcntral-
tclr r Produkte, welche durch die o^n voran ehenerr Kdmmisftonen > ^ >estgestellt werden, erfolgt im Wege
\ den Beditigungen des prvvisorisckien
wtjdelsvertt-ages, der in der folgenden Ziffer 2. vorgesehen ist.
Der russische Zolltarif von 1903.
br» 1 vorgesehen ist, sollen
^ PJ^tmngen zwischen den vertragschließen?
j£LJfc ln L pwvnarisch bis zum Abschluß eines eLgülttgen stlbs b !nu^ 9e5 '/ w? bis zum Ablauf von mindestens
^ Redens zwischen Deutschland.
und der Türkei einerseits und den zurzert mit chnen rm Krreg befindlichen europäischen Staaten Staaten von Amerika und Japim^andS folgernde Besttmneungcn zugrunde gelegt werden:
^ ? 'iti! ore wirtschaftttchen Beziehungen zwischerr dem Deutt'chen m^^^?^^,mschen Volksrepublik diejenigen Vereinba^ K"' ^nach.ttl^uden Besttmmungen des deuttch-russi- s ?' 5^- ftahrtsverttoges von 1894/1904 nieder-
smd. (Die Artikel werdeii dann einzeln aufgezählt) Dabei stellt cv-i Einverständnis über folgende Punkte - } '
wo3Wcm^&tS: mcf,e 3oUtarii Bom ia/26 - S(rraOT
Freie Durchfuhr.
r^l- IEkel 5 erhält folgende Fassung: „Die verttaa- £ C ?5 n, ^ € r C - tinpfttchteu. sich, den gegenseitigen Vermehr» durch keinerlei E^ns'uhr-, Ausfuhr- ödest- Dmrch- stat^«^^bote zu lstemmen und die ßoeie Durchfuhr zu qe- Htten. Ausnahmen ftnd nur für solllie Erzeuamsse ruläina cine * *** vertragschüeh«H>en Teile s Gegensl-crrch eines Staalsmvnopols bilden oder bilden werben
jG^sundbOt für die aus Rücksichten auf die
m^s and^ ^rrnürpolizn und die öffentliche Sicherheit oder aus anderem schiverwiegenden polittschen und wirtschaftlichen Verbots maßregeln, insbesondere im Zu- bn mtf bm We8 folgenden UebergangsL
«ÄÄS t&SZ
W ^r’ir^U™Ä tCn m *“ nucr (ürtnwnt von
15 Smmn<4ern Breite gewahrt oder gewahren wird.
, j- Avttkel 10 erhält fvlcr.mde Fassung: „Die Waren aller Art
wechselseitig von leder DurchgangÄtb-aaL frei sein durchgessthrt werden/tzes. daß sie a»gvlÄ>m. -MMAgcrt und lÄt m!fi-
treti': S ‘ eUe *** ^Els 12 a soll fotgstAe Bestimmung
< des Urheberrechts.
M'ch des gegenseitigen Schutzes des Urheberrechts an ^nd Photographie sollen im Berhält- rf,cn ^^ukschland lmh der ukrainischen Volksrepublik die ^^^^bn des zwischen dem Tatschen Reiche und Rußland geschlvssmen Vertrages vom 28. Februar 1913 geltet.
. „. 5' ^llchtlich des gegenseittgen Schutzes der Warenbe- zeichnnnaen wllen die Besttmmungen der Dcllavattrmeu vom 23 No^nber.1873 auch in Zukunft maßgebend sein ... 0 Dce Bestimmung des Schlu ß protoko lls zur A^- tckel 19 erhalt folgende Fassung: „Tie vertragschließenden Delle werden einander im Eis enbl^h^tariswesen
Äreftoo -L-rist vmlichst sich untv'rstü^ stu d^i-m Lmck smd brche vertraqschliehcndm Teile bereit, möglichst bald cn Verhandlungen einzutteten." ^
^ rc ^ r^r , Teiles des SchLußpvotokolls erhält solmmde Fassung: „Es oesteht beiderseitiges ErnverstMivms, daß die Zoll- amte r der bell.en Länder^ an allen Tagen des Jahres geöffnet bleiben nrrl sAuZiuchme 'der Sonntage imdixw gafetzlilltii Feiertage "
«r J^ C .Besätze beziehen sich dmnl auf das Wirtschaft «ict^
BerhÄttns tzu Oesterreich-Ungarn, Bulgarien und der Türkei. Artikel 8.
~ac .Verstellung der öfferttlicheii und privaten Recdts- beziehimgen, der Austausch der KriegsgeflUdganen und der llioll- mtcmerjfn, ,die Amnestiefrage sowie die Fstage der Belianl^ ln V 1 ' - jA ' n>ai - t des Gegners geratenen vmldeisschisse werden m Einzclverttagen unt der ukrainischen VotksrepiMik gen>gelü 1 welche ernen wrsenlllchcir Bestandteil des gegenwärttgen Friedens- treten 0^'' ^ ^wre tunlichst gleichzeitig mit diesem in Kraft
cv ... Arti kel 9.
.Frrcdensverttag getroffenen Deveinbarunge,^
hlüen 0,11 unttnlbares^Ganzes \ J l
m Artikel 10.
JL r J*} dieses Vertrages sind ftlr die Beziehungen
znpclien Deutschland und der Ukraine der dsutsche und der ickrai-
7 ^!-' Hiwi*' lüt ^ Eichungen zwischen Oesterreich--Ungarn und ^ deutsche der ungarische und der uLinische To<
Urr dir Begehungen zwischen Bulgarien und der Ukraine der bull gariplie uiid der ukrainische Text und für die Beziehungen .Ävischeu nmßgeboä ^ ^ Ukraine der türkische und der ukrainische Text
Schlu ßbestimmung.
f*. , *pssss k rÄ , a?Ä'Ä äs
tauscht werdeii. Ter Friedeiisvertrag tritt, soweit darüber Ts anderes oesttmmt wird, mit seiner Rattfikatton in .Kraft. Zu Urkm d
B'ÄÄS» 1 » 1 “ 2
bruar^Äl8^^ ^ Urschrift in BvesllLitowSk am 9. Fe-
Es folgen die Untersckiriften.
t y ^,5 itJßo 11 f En ische Zusatzvertrag.
^ vorgesehene deutschmkraimsche Zusatzver- ttag ist glochfaklÄ am heuttgeii Tage unterzeichnet Warden Er
Die Greuel in Finntaud.
Kopenhagen. 9..Febr. (WTB.) Ter vvn der „Berlingske Lwoide «rusge^aichde FrmllandsVorresrvndent, der jetzt Finnland mit erner sclrwednstien Vllfsoxpes)rtvon verließ, sendet von Ä)rd eines ichwodistlzen Kriegsschiffes ein Funtentelegramm, irt bon es heißt: „Tie ersten R evolutions tage in Velsingfors ver- llefen ermgerrnahen ruhig, die Stadt war vollkommen in der Macht der Nevolutwnsregi-erWvg und der Roten (Nrrde. Die Bür- stO. wurden mit Gewehren und Bajonetten in Schwach gehallen.
Berbmdung mit der Außenwelt war abgeschnitten. Kein Burger durfte die L>tadt verlassen. In den ersten Tagen durften noct> Telegvamme abgrsaiidt werden, aber später wurde die Zen- >ur emgeführt, und es war mit Lebensgefahr verbunden, Telegramme aufzugeben über das Blutbad, das die Rote Garde zusammen vitt anarchistischen russischen Matrosen, nachdem sie die Siegteruna Mamrerl-eims und Sicolas zur Seite schoben, seit Do in ners.ag voriger Woche in dem unglücklichen Helsmgfors anrillüete. ^n der Nacht auf T>onnerStag sandte die -Rote Garde Meuchele wörder mrs. zahlreiche junge Männer der Bürger-, Jajan wurden verhaftet, irach dem Gouv^ernementsgebäude qe-,
' bvacht und erschossen. Die Verhaftungen wurden am Freita« sortgoetzt. Ruftische Matrosen beteiligten sich hierbei als Rode Gardisten verllerdet und trugen Zrvülleider mtt dem roten Bande um den vut- Aitt dem -Offizierskasrno, wo die russischen Matrosen ^^Vtmiattrer hatten wurde eine schwarze Jahne mit einem Totonkopf gchlßt. Die Burger von HAstugfors wurden von Panik <*"5 lk^chavrschen Untertanen Übergriff. Ter sthwechsche Generalkonsul M-lstvom setzte es energisch bei der! schwappen Revoluttonsrsgierung dirrch, daß ein Zug zur Veriüauna gestellt ^ D.> tmc te&e mb bie lirSÄwTS, Respekt vor der schwedisihen Flagge, daß sie Nicht wagtet, den Abgang des Zuges zu verhindern. Freitag, Samstag !t!lLwr lfca § &? ie Mon.kM abend gingen Züge nach Mämtylvuta, und Aohin ab. Die icho-disck^i Entsatzschisfe trafen erst Montag ein. llin Tage l)errio?!e bi Helsnrgfors anschstnend Rilhe, aber «! c beronbvach. kamen die Mörderbanden aus
tttten Verstecken-hnwor 'und suchten die Stadt und die Bürger hom.. ^ver 78 Jahre chte General S i l v e r j e l m empfing die Angreifer an seinem Schreibtisch sitzend.. Mit dem Revolver in haLe Stunde lang über 200 Roten Oktr* rjrjjj gegenüber okrrtb, die zu feige waren, vorzugehen, und ! ^stchrt^te er gegen sein Herz.
Tw Roten Gachiittn nnßhaiideltar dia,Leiche und plünderten und < . üleuAm Nacht wurde eine grDße
Anzahl Morde und Ueberfälle rn den anderen Stadtteilen und m der Umgebimg verübt."
Abberufung Cadorna».
^Lug^Lii. 0 , 10. Febr. Cadorna ttmrde aus denk Eirtotte-KrtsgsrLt abberufen und dtrrch Giardino den bisherigen italienischen Unterstabsches und früheren Krieas- nnnrster ersetzt. Die Gründe, die dresen Wechsel im jetzigen Augenblick herbergeführt haben, sind noch unbekamtt
* * *
Kriegskuudgeburrg in der Sorbonne.
r dariS. ,9. Febr. (MTB.) Mch einer MEmg ser Wence L^as bat eure nattMmle Kmchgebung der großen französischen Gesellschaften für dre heilige Grmgkell in der Sorbonne ttr ^^senhot d« Präsidenten Pvincars stattgefundeir. Ten Vvr< )itz führte Kammerpralidott Deschanel. Wle Mitglieder des lnplonmtischen Korps, die Mitglieder des Institutes und Vertrete M;atz-L 0 lhrNlg,eiis warerk zugegen. Kanimerpräsiitett Deschanel crofsnele dve Sitzung milleiner Ansprache, die mtt folgendem Gelöb- ins Frankreichs schloß. Wir schweren angesichts der Soldaten vv,r Marne, der Aer urch Verdun, die Waffen nicht nieder-, zu leg eitt b^ das Recket gerächt, bis das seit vierzig Jahren geven die Freiheit der WÄt vorbereitete Attentat besttast, bis Belgttn. stören uiw Rumänien befreit und bis die Frmrkreick) 1870 ^ 19.4 oittlsieilOi Gebiete weder zirrückgegeben sein werden. Nach ! lvelberen Cicklarungen m deinselben Sinne, die u. a> von Ernst F äll st and Tlwmas abgegeben wurden, erklärte der MarinemLnistcr G«vrge Lehgues rm Namen der Rofterung unter einstimmigem Wir srnd versammelt, um den Pakt der Einheit zu ^ neuern rrnd neuerlich vor der Welt ben unbeugsamen Will ^^Äm.Siege ^ bekräftigen. Bei allen Kriegführ^ den wird hinter der Fr^nt eine gewaltige Schlacht geMagm . ^me kann^ entschüdend sein. Ter Fond weiß, daß er Militärisch den Krieg verlpreir hat. Er bemüht sich nun. bett £>tcg durch feine Diplomaten^ durch Agenten für Naumacherri und Verrat zu gewinnen. Der .Krieg an den inneren Frontet begann, mtt. l s^alen Mtstungen und politischen Einrichtungen, ^.ie wirtschaftlichen zttäfte und die Tüchttgkeit des ernzelnen mid
im Begriffe, sich im Kampfe zu messen. Jedes Volk 'tritt völlig m em. veldenzotalter ein, es kämpft um sein Schicksal Frarck ^ sich nicht borgen m ferner ruhigen, gtühendeu Entschlosseill ^ett und Zuversicht, es wird imerschutterlrch breiben. Frankreich ^I.^e Welt in Staunen, wol die Welt es Nicht mehst kargte Es wtthüllte sich ihr mit ernem Schlage m dem ganzen Glanze e^s.?>?^üenheit Das Volk, das mttn frivol ^an^tt, sst das lüttste m den Sttcnden der Sammlnng. das am meisten eblat Pu6en hmmgebene, das Volk Lassen (^danken sich zu den höchstes die das L^ben veredeln und die Mensche h^t besser machcm. Das Volk, das man erschöpft, vergangenheits-^ milldc urid M b-labmmrt Stürmen imb Ruh nauute. besi^t -in- img-heurc mrar- Starke Es ist Bott, bessm Ami-, »rast mä fnegmufc Diilgrnben stch imt ,-dem stRschssecht erneuern und leder Prliftmg zutage treten. ^
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Eine FeuerÄwunst in Toulouse.
Bern. 11. Febr. (Privattelegvamm.) Fvanzösische Blätte m,4den oiis Toulvuse daß eine FenerSbrunst fa dortige BcmnrwvMabrik mtt allen Vorräten vernichte hat Der Schaden bettägt mehr als 2 Millionen Francs. 2 «>aven
Die amerikanische Hilfe.
Berlin, 9. .Febr (WTB.) „Chicago Tribun^' veröftenll licht eincm Tnl emes Berichts des amerikanischen Mst- nitivnsamls an den Smat. Aus dieser BeEtMtlickrirna geht hervor, daß das Munitionsamt mich kein einziges G<^ schütz an das amerikanische Heer geliefert & futb die Truppen m den Uebungslagern noch vollständig o h,i« Artillerie. Auch rstj- keine Aussicht vorhanden, daß Geschütze vor Sommer geliesettwerden. Die amerikanischen Truppen also nach Europa abrosen, olme das Geivehr und Geschütz zu keimen, mtt dem sie satter schieben müssen. Die Folge dcwon ifL tme die halbamtliche „Army and Rovv" sagt, daß die bereivs mit


