MHtrSglrch wird iwdj das friinbeft*neTg<rfet; auf die Dages- «dnnng grient. Der Berichterstatter Tr. Göttelmann beantragt, die flcuten Zusätze, die der BesckiLuß der Erfixn Kanrmer in dev Zwerk^i. Kammer durcki- den Antrag Leun erfahren 'hat. anznnelnnen, was o^yne Aussprache gncm^^^t.
Um 7*12 Uhr wird die Sitzung geschlossen und das Haus
vertagt. 1
Aus dem Arirgsausschutz der hessischen Zweiten ttammer.
Da r m st a v t, 31. Jän.
Der Ertvetterte Erste (Kriegs.-) Ausschuß der Ztveiten Kammer trat heute (Donnerstag) morgen zu einer Sitzung zusammen. Auf eme Anfrage KorelL-Jngelheim, welä^e rügte, daß in Volksschulen gegen den Willen der Eltern und olyw Beschluß der Schulvorstände der Schulunterricht doch wieder um. 7 Uhr begonnen wurde entgegen, der Verfügung der Regierung, und daß ferner im Widerspruch mit dem Schulgesetz bei einer Lutze von 28 Grad Nachmittags unter ruht gehalten worden sei, erwidert die Regierung, der Unterricht sei nur ausnahmsweise und im Einverständnis mit den Schulvorständen vor 8 Uhr begonnen tvordeu. NackMittagsunterckcht !vurde nur dann erteilt, wenn kein Vormittagsunterricht stattgefunden l-atte. Der Ausschuß ist mit dieser Regierungserklärung zufrieden und dre Anfrage damit erledigt. „ „ t ^ .
Der Abg. Kor oll - Ingelhenn hat bezngl. des Mainzer Unioersitäts-?>onds, der dem Staate gehört, unter eigener Verwaltung steht und in obrer Anzahl rl?eftrl>essischer i^evocknden Gruno- stücke besitzt, deren Pachtzeft Ins 1918 läuft, den 'Antrag gestellt: Tie Kammer wolle die Regierung ersuchen, ihr emc llederft^ der Grundstücke zugelien zu lassen und nach dem Kriege moglrch.l viel Grundstücke dem Eigentum nach) zu veräußern, da hiernach in Öen betreffenden Gemeinden ein großes Bedürfnis besteht. Aus dem Ausschuß wird dazu die Anregung gegeben. in der Gemeinde Avrnheim. wo das Militär imifangrrickje Enteign uu gen vorgr- nommeir bat, den betreffend>M Eigentüniern Ersatz aus den Grum- stücken des UniverMäts--Fonds zu geben. Dieser Anregung stützt ^ie Regierung sympathisch gegenüber. Sie faxt auch lonst '^ i ’ r= kaufen. Bereinigungen und sonsten Berändermigen V'wsorge gc- l rcknv'. daß di? Gimehmigung öeö Ministeriums eingeh olt |p ervyi muß und daß dabei enge Fühlung mit den betr. landwirtschaftlichen Kreisen genommen wird. Tie Remerirn- ist jedoch gegen eine allgemeine Veräußerung des llniversitäts^ponds, da sie ihn für Aniiedlung von Kliegeckeilnebmetu. Invaliden und Knegermtvien in Aussicht genommen hat. Tie Mehrheit des Ausschlsses ist ramtt einverstanden und der Antrag wird deshalb mit Stimmenmehrheit für erledigt erklärt. ^ . ,
Ein Antrag Wiegand wünscht eine Aen-deruna des Mahn versah r en s ft'ir Staats- und Gemeindeabgaben und Ge,'ölle indem an Stelle der Zcttclmalprung die üsfentlräfe Mah- nung durch die Presse erfolgen soll. MAL der Regierung hat die Melwheit des Ausschusses Bedenken gegen die allgemeine ^urch- nlhinna des öffentlicTveit Mahnverfahrens. Ter Antrag wird deshalb abgelehnt. — Ter Mg. Raab hat mit Unterstützung der fozialdemotratisckien Fraktion einen Antrag eingebramt, daß bei Brandschäden nicht die jetzige Versicki-erungssrnnme ailsbe- zablt wird, die der gewaltigen Steigerung der Material prefte, oer Arbeite-- und Fuhrlöhne nicht mehr entspricht, sondern daß die tatsächlichen WiederherstellungAsosten vergütet Jverden ,ollen. Dre Braridversickerungsbammer hat sich gegen eine allgemeine Erhöhung der Versicherungssumme und bannt eine allgemeine Erhöhung der Beiträge ausgesprochen, die nach ihrer Ansicht nur aus dem Wege der Gesetzgebung möglich ist, hat aber ctngeordnet, W, Pie Versicherungsnehmer eine freiwillige Erhöhung ihrer Versicherungssummen vornehmen können. Ter Ausschuß, msonderhett der Antragsteller, ist mit dem Standpunkt der Berftcherungskammer nicht einverstanden, da hierdurch diejenigen, die freiwillig ihre Brandoerficl>erungen erhöhen, durch die starrere Heranziehnng zu den Verträgen im Nackstcile seien. Eher ist im Ausschuß Stimmung für eitle zwangsweise Erlwhung der Verfiäierungssummen. Ter
werden tarnt, sobald dies die Witterung zuläßt. 2em Bedarf der Besitzer von Kleinvieh ist durch Abgabe von Waldstreu nach Lasten und Handkarren Rechnung zu tragen."
GoÄ t>£rf&ec£m, Aol-fthmrrck t! m NhrW jOod
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Landkreis Greben.
B. Großen-Bufeck, 31. Jan. Adolf Wallenstein erhielt das Eiserne Kreuz, sein Bruder David Wallen stein die Hessische Tapserkeitsmedaille. Heinrich Lämmer nmrbe mtt dem
LJ...^ .m/m . ^ ■. * Brisbane, 25.Jan. (WB. Nichtamtlich.- Meldung des
Eisernen Kreuz, sein Bruder Karl mit dem Eisernen Kreuz und IReutcrschen Bureaus. Der Hasenminister von M ack ah meldet dem der Hessischen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet. Märineministerium drahtlos: Der Cyklon und die Spring-
-ni. Hungen, 31. Jan. Bon den beiden Arbeitern, die am stut lwben den Hafenplatz betroffen. Bisher wurden vierzehn Tez. v. I. beim Baumfällen im/hiesigen Walde verunglückten, geborgeTi. Die Stadt hat nur für 10 Tage Lebensmittel. Die ist der eine, ein junger Pole, in der Gießener Klinik fernen schwe- Gmeral-Centrale- und Northern-Eisenbahn sowie die Telegraphen-- ren.inneren Verletzungen erlegen. Durch die Acfte eines fallende Lj,sten sind unterbrochen. Tie Regierung rüstet eine Hilfsexpedv.on!
Hessische Tapserkeitsmedaille.
-an. S t e inba ch. 1. Fcbr. Unterofftzier Ehrftttan M a ge l von liier. Jnl>aber 'des Eisernen Kreuzes 2. Masse, wurde zu Kaisers Geburtstag mit.dein Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Unteroffizier Leinweber, Inhaber des Eisernen, Kreuzes und der Hessischen Tapserkeitsmedaille, wurde zum Vizeseldwebel befördert. #
Kreis Vüdingen.
4 'Ortenberg, 30. Jan. Georg Suhl von das Eiserne Kreuz 2. Klasse
Antrag Raab und Gen. wird vom Ausschuß angenommen. Nächste Sitzung Freitag.
Aus Stadt nnd Land.
Gießen, den 1 . Februar 1918 .
** Auszeichnungen. Kanonier Heinrich Baum bach unck Gfr. Heinrich Hamel wnrdeii mit der Hessi scheu Tapserkeitsmedaille arrsgezeichnet, nachdein ihnen schon früher das Eiserne Kreuz verliehen morden war
** Beförderungen. Zum Hauptmaim befördert wurde der Oberleutnant im Jnsanterie-iNegiment 116, D i n g e l d e i n. Iu Leutnants d. Res. befördert wurden die Vizeseldwebel A f f und Gans von hier. ^ _
** Silberne Hochzeit. Polizei-Meldeamts-Vorsteher Ludwig Sier und Frau feiern am 2. Februar ihre Silberne Hochzeit. . . ^ ..
** Die Sammlung für die vom vvchwa,ser ge schädigten Einwohner von Tietersheim Hai bereits die stattliche Höhe von 405,50 Mark erreickst: mid zwar stifteten: Gießener Anzeiger 100 Mk., Frl. Vigelins 5 Mk. ^rau Tr. Stuhl 5 Mk., Frau Tr. Rösler 5 Mk., N. N. 10 Mk. N. N. 1 M.. L. Fuhr 2 Mk., I. B. 10 Mk., Robert Stuhl 3 Mk.. Fabrikant Hempel 20 Mk., S. Praetorius 10 Vkk.. N N 2 Mk, Frl Behagl-el 2 Mk., Frau Kommerzienrat Gail 10 Mk., Lavdgerichtsdir. Bücking 100 Mk., F-rl. W. 10 Mk. Zahlmeister Witting 5 Mk., Reallehrer Straub 5 Mk., Unge nannt 1 Mk., desgl. 3 Mk.. Frl. Carl 2 Mk., Frl. Schlotz- hauer 2 Mk., B. M. 3 Mk., Ungenarmt 2,50 Mk., desgl. 5 Mk., L Kattrem 10 Mk., C. A. Koch 5 Mk.. Leder Händler Keil 20 Mk., E. B. 10 Mk., A. G 10 Mk., A. B. 10 Mk., Josef Simon 5 Mk., D. Becker 3 Mk., Leicht 2 Mk., W. W. 5 Mk. N. N. 2 Mk. — Nach wie vor nimmt die GeickKstsstelle Geld spenden entgegen. Wer schnell gibt, gibt doppelt!
** Richard-Strauß-Abend Der für Samstar den 2. Februar angesaqte Mchard-S'.rauß-Abend (s. Anzeige) dürfte sowohl hinsichtlich der Wahl des Stoffes, tote auch der Etnzelleistnngen der Mitwirkenden lfter sehr willkommen geheißen werden. Dem Interpreten des Hauptwerkes des Abends, (Enoch Arden), Hemm Kgl. Sck^nfpieler Walter Bollin (Wiesbaden) stehen die glänzendsten Presseu.rteile zur «/Seite. ^
Lichtspielhaus, Bahnhosstr. 3 4. Heule wldet die Uraufftihrung des Filmwerks „Nicht lange täuschte mich das Glück" mit „Bola Negri und Nils Ehrisander" in den Hanpt rollen statt. Siche Anzeige.
W a l d st r e u. Das Großh. Ministerium der Finanzen, Ab teihmg für Forst- und Kenxeralverwaltimg, erließ folgendes Ans schreiben an die Großh. Oberförstereien: „Im Km merken Friihi ahr wird sich voraussichtlich der Bedarf nach Waldltreu in erhöhtem Maße geltend machen. Es ist daher geboten, die Streumtttel d Waldes in weitestem Umgang zur Dem.xng dieses Bedarfs heranzu ziehen. Außer Laub, Moos und Nadeln sind auch alle sonstigen zur Einstreu und Au>nahnle der Mgäixge des Viehs geeignete Forst- unlräuter und Rohstoffe, wie Halde, Besenpfricmeir, Farnkräuter dürres Gras, Mnsen, Schilf, auch Fichten- und Kiescrnajtreiftg für diese-i Zweck nutzbar Au mack>en. imd die Viohhaltcr aus Verwendung dieser Streumittel lpnMweisen. Wegen Abgabe der Streu verweisen kzrir auf die für die Tauer des Krieges bereits getvoffenen Anordnungen, die Ihnen ermöglichest, d«t Bedürfnissen der Bevölkerung in jeder Weise entgegenzukommen. Tie ermäßigten Tarprcise mit 10 Pf. für emc Last, 20 Pf. für einen Schieb karren und 2o Ps. für einen Kubik- aber Raummeter Waldstreu aller Art) behalten auch weiter für die Kriegsdaiter (Gültigkeit. Bei dem Ntangel an Arbeitskräften wird vielfach von dem Aufarbeiten der Streu in Raummaße abgesehen werden müssen und daraus hinzuwirken sein, daß die Streu von den Empfängern selbst auf den von ihnen ersteigerten oder Unten sreihäitdig zugewiesenen Flächen losen geerntet und möglichst rasch eingebracht lverden kann. Weiter emp- ichlen wir, Vorsorge zu treffen, daß mit der Streuernte begonnen
Die GolöaMujsteüe
den M«mrn btt S^zirkrsparkaise Sietzen ist morgen 90 nitiüs§ von lö bis 12'/, Hijr geöffnet!
Geri«hts?aal.
I D armstaot, 51. Jan. Eine Frau von Äieüer-RamMdt war vom Schöffengericht zu einer Gcsäuguisltrale verurtcnt wocoen^ bieil sie in einem Laden einige Stücke tri issetie entroer. ::ft-atte. Das Schöffengericht hatte Äebstahl angenommen. Die Bcrustungd- instanz erblickte in Kriegsseife einen Gegenstand des hausnnrrichat^ tichcn Gebrauchs, die nach der Strafges'':- Novelle den sttalirung»' «und Genußmitteln gleichzustellen sind, bei denen die Enttoendunq geringer Mengen nnr als Uebertretnng gilt. S'.e erkannte deshalb auf 10 Mart Geldstrafe. — Zu 3. V.'onateu tZsefängms wurde E Frau Marie Stetz von hier wagen schwerer Urkundeusällchung> und Beleidigung verurteilt. Sie hatte einen mit K. Weiß ultter> zeichneten -Brief an das Generalkommando gerichtet, m welchem W einen im Hause ihres Vaters wohnenden Bizefeldweoel der -Bestechlichkeit und des Diensttnißbrauchs beschuldigte.
li it t rfi t&*Wl a d> r i dj te n*
-- Frankfurt a. M., 31. Jan. Der Assistent am Mmera- logisch-petrographischen Institut Dr. vlftl- nat. Wilhelm^Erte 1 hat sich in der Natnrwissensck-aftlicheu Fakultät für das Fach der Mineralogie und Petrographie habilitiert.. Er, hält seme Antritts^ Vorlesung über „Die enautiomorphen Kristall formen und ihre ziehungen zu den php ft käli schien und chemisck-en Eigem chaften der Materie".
Vcvmtfdyu»,
Dampfer gingen verloren, andere Sckffifte sind schwer beschädigt.
*Llovd George als Dichter. Zu oen vielen Talents s die seine Landsleute mit Recht dem englischen Premierminister nächst rühmen, enthüllte „Harver's Magazine" kürzlich ein neues, das man ihm am wenigsten zugetraut hätte. L. Leonhard berichtet; .darüber in der demnächst erscheinenden Nummer des „Lcderar^ ^ t.-^,»!Eckw^" anläßlich der Bespreckiung neuester engliichw Lyrik. Lloyd
»rÄiitft«iew h™ 1 »' Wolliser: diese haben bckmvitliä! il^e eigeiie !Esch^ ..- 5 ,,^. \ für den Engländer scksier unerlernbarc Sprack« nnd ,rnd sehr siol»
m letzter Zeit die Betmhner unserer Umgegend in I Literatur, besonders <ws ih« alten Nordenges仫.
Gesteni morgeti gelang es endlich, nachetk^ander zlvei Etnbrtchet! ^ . .rt-miMirfi'*-' Sri^ium dieser ^iicratut vor seiner Minister-
in Lrtenhcrg nnd Sbockheim ses^memnen. Teide lengn«, ^war «Lalli.« Li«t«
noch dre Täter zu iem, doch wuroen irc bernts von verlch e-oenew l <mtdeckt" Diese Lieder gelangten in
Zeugen erkannt; auch Eurbrecherw.rkzeuge wurden in threm Be- , ^ Eug^Meu Uebersetzung Lloyd Georges in den Londoner und fttz gefunden. 'anderen englischen Konzertsäleu zur Wiedergabe und !alten stets
. raufenden Beifall aus. Im engeren Kreise soll, Lloyd George- rr. Schlitz, 31. Jan. Am Mittwoch abend hotten wir in der ! - 0:r ^ber eine symvatlM)e Stimme verfüge,lie <m&>\ selbst vortragen, dichtgesüllten Stadtkirchc den seltenen Genuß eines prachtvollen Da David Lloyd George tief religiös veranlagt ist unddie Lieder KirckMtkonzerts, das von dem weithin bekannten Leip'.tger ^olo- überwiegend religiöser? Inhalts sind, wird er als „Erretter de» auartett für Kirck-engescmg (Professor Röttig) ausgcführt lmirde. englischen Nation" oft mit König David verglichen (!) Einer der Als Glanzleistungen dürfen bezeichnet werden der Vortrag von: Ps^men dieses neuen David tautet in ftcier deutscher UebectragunÄ - rs. a ... v ^ 1 nach der englischen Umdichtung :
KrnS Lauterbach.
Sei getreu bis Zn ixm Tod", „Des Kindes Gebet im Krieg ,Aus dem Himmel ferne", „Tie auf den Herrn harren" und „O röhliche Stunden".
KrciS Alsfeld.
up. A u s d e m O h m 1 a l, 30. J!an. Tie Wintersaat zeigt nach der Sckmeeschmelze ein recht üppiges Grün. Der Roggen bildet einen geschlossenen Teppich. Ter Weizen keimt frisch. Winterravs und Klee haben bis jetzt gut überwintert. Das Freiwerden von der Schneedecke ist für die Saat entschieden besser, als das zu lange Einhüllen unter einer hohen Schneekruste, wie es leider voriges! Jahr der Fall war.
Skarkenburg und Rheinhefsen.
I Da r m st a dt, 31. Jan. Wirkt. Geheimer Rat Gustav Krug von Nidda, der am Dienstag einer Lungenentzündnng erlegen ist, wurde am 1. April 1836 ru Tarmibadt geboren. Er widmete sich zuerst dem Ido-ft;sannmltsberuf und gehörte als solckier von 18'8—83 der Darmstädter Stadrvevordnet^enversammlung an: die Anscinandersetzung der evangellschen Gemei.nde und der bürgert ichm Gemeinde, dre in jenen Jahren ecfolgte, ist sein Werck. Im Jahre 1883 nmrde er als Vortragender Rat ms Fincmz- - ^ ~-I- - toi nl 9k Ober
Wann immer ich die Wildnis durchfrreise —
Sie mahnt mich stets doch an Gottes Größe.
Ruhig und sriedsam wird meine Seele,'
War sie tagsüber auch noch so rastlos.
Frei simd gleicht wird ffnir der) Klopft Und flinker schreiten die Füße fürbaß.
Gar oft und oft Hab ich solches empftmven Und dafür Gott im Himmel gepriesen."
„Bin ich ans Ziel gelangt — an dem Tag,
An dem mein Weg zu Ende ist,
Singt und klingt alles um mich her.
Und neu, ganz neu ertönt mir der Sang:
Sieg, Sieg, Sieg, wir haben gesiegt!
Aufatmet alles wie befreit.
Nicht fürchtend mehr den Verlust der Schlacht,
Nicht heut, nicht in alle Ewigkeit." ^ ^
Mit Recht ^zweifelt Leonhard, daß dieses neuentdeckte Lred, pMs der kriegswütige 'David sauf die ijeutigett Ereignisse anwende^ wirklich „uralt" ist. Sollte aber Lloyd George sich lftnter emeirt geträumten „Ossian" verbergen, so wird er zweisellos — wenn
einst seine Mnisterherrlichkeit zu Ende ist — wie sein großer Amv> mzrales; lövö wurve er yjctruiKrnuti'ji uuu ^ > voraänger Beaoonsfieli>Tisraeli unter d
Abt. für Steuerwe'eic; als falto verfaßte er die Tenfschrftt über ^ feinen Mann stehen.
ministerinm bmUeit, erhielt 1891 den Titel eines bieh. , JIP,. -....— .
siranzrates; 1893 wurde er Ministerialrat und Vorsitzender^der > Vorgänger Beaoonsfield-Tisraeli unter die Dichter gehen und auch
die 1899 fertiggestellte hessisckZe Steuerreform. 1898 wurde er als * Wenn man in Paris ein Packet ausgibt. Ei» Ministerialrat mit dem Titel Gehchmrat in das Staatsminiiterium Pariser, so erzählt der Figaro, wollte ein Packet an einen Front- und das MftnsteritlM des Innern öberrnmninen. 1899 rum Geb. I mtS F^rwifi snb twjnmt nick das nächste st
ltbernommen, 1899 zum Geh. ossizier ansgeben und begab snh darum auf das nächste Postamt. Staat'rat und stellv. Bun^sratsberollmächtigten ernannt, sülpste! Pccket ist zu groß und zu schwer" erklärte der Beambe,
er nach dem Ablebcm de; Frhr. v. Gagern melckere Monate die ^ ^ dürfen Frontpackete von mehr als 1 Kilo nicht angononv.
.. ‘ - - Di ^- i Q i° w ’men werden. Gel-en Sie zum Postamt in der X-Straße." Der
. Herr tat, was man ihm gesagt hatte, kaum erblickte aber der Be^ Titel Exzellenz verliel-en amte ^ p^r bezeichucten Posbanwalt das Paket, als er es mit ■ den Worten zurückwies: „Ihr Packet ist viel zu Nein. Wir können es nickü annebmen." Da der unglück,elige Packetbeftk-er ein höchg) tragisches Gisticht machite, wurde der Beamte von Mitleid a> griffen. „Es gibt ein Mittel," sagte er, „geben Sie Ihr Packet in eine doppelt so große Schackffel und füllen Sie den Zwischenraum So geschah es auch. Erstaunlich bleibt aber trotzdem, daß matt mit Papier aus, dann lverden Sie der Vorschrift genügt haben." "" "" ' -" r -'— — c — den Transporttröten ab»
Geschäfte der 05e'a',dts.chafl in Beckin. Am 31. Dezember 1912 trat er m den Rulwstand, bei welchw Gelegenheit ihm der Rang eines Wipfr. Geheimerats und der
wurde. _ .. ^
sc. Aus dem Groß her zog tu m freuen, 31. Jan Sämtliche im Großherzogttrm fressen g"hrltene Klanentiere sind zurzeit vollständig frei von der Manl- und Mauenseuche.
Hessen-Nassau.
ul Tillenburq. 31. Jan. Die Stadt Dilleikburg ist der
erblutung. Zchb,
bn^wird I »«fe,
erhöht. — Einige Mitglieder des Dcrems für Geographie und Stattsttk stifteten die Mittel,zum Anckruf der geographischen Biblio-
Verbluten verhütet, zur Stelle ist. Der beka'.rnte Professor Gautz .... - -,.. r h l ein noch sel)ir wenig angeuxindtos und doch außerordentlich
tlpek des verstorbenen Voi^itzenden Proseisor ü^r. Eckert, die über | ff _ a ar»:n^( >>u^; rf f^r fi, r? !v rr *
gegen Verblutung Schwerverletzter gefunden^ l Es handelt sich um die sogenannte 'Slperpresse, die nach dem Urteil ^ von Pros. Gauß von so verblüffender Wirkung ist, daß er. sie als
5000 Bände umfaßt Die Bibliotlwk wurde dem geographischen I rl^^L
Insttttlt der Universftät, der letzten Wirkungsstätte des Verstor-
denen, üb-rwies^^ ^ ^ ^ ^ mtä |^8 ^i d-Hlumbus" bejÄ*. Die Weroressc ift eine Art
dem Stadtteil Sachsenhausen löste, als er von einer
^rnmn'' (Bangt, zwisck>en deren bovden Hebel das verletzte Glied gepreßt fjuirb. Die Enden der Hebel smd jdurch eine Flügelschraube vor-
sriner SlxhSlsk HSk^.-^,§E^^^^r»»h«»d da.. a „ iwgett ^ m
^ wtu ,„.. ... ..Knbrücke aus der .
nchr^md" hier'die ganze Herrlichkeit unter dem Hallo einer großen! ärzlttchen
erklärt, damit gvvßarttge Erfolge erzielt. Besonder-ewi
So stellte der Kliniker >.
.. w durch die Anlegung!
, der" Äderpresse durch die Sanitäter vor dem sickMrn Tode izerettL -Frankfurt a. M., 31. Jan. Mrs der Druckerei, die die wurden. - Als besoudererr Än-teil bwfts Radial mlltew , hebt städttschm Brottarleu herstellt, wurden neulich 40 000 Brotkarten ! Professor Gauß noch hcrvor. daß d w Pre ift lowohi über den Kletdertt gestohlen. Jetzt Hut man die Diebe in den jugendlichen Druckerei-1wie auch auf dem bloßcm Körper getragen, und daß fte von ledear arbeitern Karl Friedrich aus Fecherrheim, Gottfried Dtohr aus Laien angelegt werden kann.
Niederrad, Otto Molw aus frattersl)eim und Ernst Vdelchior aus Hattersheim ermittelt und verhaftet. Tw Entwendi durch Einbruch, teils durch Diebstahl bei der Arbeit
- Frankfurt a M., 31. Jan. In der Merjt^ttaßc wutpe Mittwoch abend, das 24jährige Tien,tmädck>en Anna M öcke l. während es einen Brief in den Po'tkasten warf, durch den Schlag mit einem sckvvereu Instrument jn Boden geschlagen. Das Mädck>cn trug schvere Kopfverletzungen davon, wahrscheinlich einen Schädel bruch, und inußte dem Krabkcnhause zugefühtt werden. Ter Täter
Frankfurt a. M, 31. Jan. In einem Zuge Bebra Frankfurt wurden am MitNvoch gegen 70 Pftwd frisches Fleisch 31. igefunden. Da der Eigentümer sich aus leirhlt erklärlichen Gründen! ' nicht meldete, wurde das Fleisch d<nn Lel^ensmittelamt überwiesen.
** Frankfurt a. M„ 31. Jan. (WTB. Mckitamtlich.» Am Sonntag abend erfolgte bei den Farbw.nken in Höchst am Main eine K^esselexplosion, der leider die Arbeiter Gregor Rmoch und
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0,3' a 8.8'e.


