»urb« btt mit Starbt ff^nnmgm, sich *« « 9 * 601 ; Ott «nrüyver wurde gefangen genommen. Dre Schukkorps zeiaten WercU^ aroken Heldenmut: sie nahmen im öturm reuernbe Borte 2?* «EL ^SS*. m ^tmlakerleby toat ziemlich heftig imb dauerte ^ ^.llhr nachmittags, wo alles glücklich beendet uwr.
, d ^ ,/Mtontidningen" erfährt
^ JM? der lrnmsche (^neral Graf Mannersheim ruf
nach dem Süden durch Sch-rtzsardisten und Bauern yncheBErkungen erhalten habe so datz sein Heer von 15(XX) auf M000 MMmangetvachsenset. Er beabsichtige nun. Finnland
S" au befreien. Er soll sich auf dem
'veg nach Bloerncborg be rüden.
Regierungsdertrcter, die Schwedens Hilfe er- M ,te J It StodMm an und wurden von dem fimn^en Gesandten Staatsrat Grrpenberg auf dem Bahnhof emp-
Trotzti m-KbilligL da- Vorgehen gegen Finnland.
^öln, 31 Jan. Die „Köln. Ztg." meldet aus Kopenhagen:
Helsingsors erhielt dkh: frühere Präsident der Republik Fumland Som H u f v o o d von Trotzki ein Schr.-i- -f 1 «? 5* Dauert intb mißhill,gt. daß die russischen ™ - bie Verhältnisse Finnlands eingegriss^ £5: oses geichchen sei. un i oic Russe i von
am irnnlandlschen biirgerlrchen Tnippen angegriffen worden seien -ne rnftNchen Truppen würden sobald wie möglich aus Finnland t0 *fc n ~ ^ mürbe ein gemeinsamer Ausschuß alle Fragen, die fttt Finnland von gemein- famem ^mteressc seren, entscheiden solle.
- ' chwcdisches Kanoncnboo t Mid zwei schwedische
r neben morgm nach Finnland ab. um die schw'di'ch-n "* ^ mR(lI " b 5U »erlassen lnünschcn, an Bord u.
Die Suftände in vn^lani».
Petersburg, 29. Jau. (WDS. Nichtamtlich) Mel S” .Petersburger Telegrapheuagentitr D r Rot der BolrSbeaustragtan hat varftigl, das, die metallurgische Fabri.'
^^^rerszk uub die Mug.zemgfabrik von Lensky mit altem Zubehör zugunsden bes Staates des Magnahml norden, da btc Berwallungen der genannten Fabriken sich der Kontrolle der Arbeiter midersetzten und di? Arbeit «nzustel.en beabsichtigten Die Newsky-Fabrik wird Eigen » rnssi.schen 9^publik und dem Handels- und In- ^Ä^£Ä^ÄL^rgeben Das technische Personal soll rm Amte bleibvit. Falle v-on Llrbeitsperweigeruna und Sabo rage rammen vor die retmlntionüren Gerichtshöfe
britische Regierung hoffe, bk UnabhLngigchit Finnlands bald auch rechtlich mirrkeirnen zu können: dies hängc jedoch davon ab. ob aiuifftge 2lussichten auf eü« festgeqrund. ^ rusiische politische Macht iwr hau den seren, oder ob die Unordnung andauere. Bassour versicherte auch der Gesandtschaft, er sei überzeugt, daß Finnland bald für immer seinen Platz unter den souveräne Nnalionen entnehmen werde.
* * *
Marscholl Haig über den Feldzug 1917.
Berlin. 30. Jan. MB.) Der Bericht Marschall Haias Kber den ^ldMg 1917 schiebt die Schuld des gän-lichn Mißerfolges seiner Offejusiven, die mit ungeheuren blutigen Ber^ lüsten ende'.en, auf die Franzosen, deren Offensive im Früh' ialn nicht die entfremde Wirkung gebracht habe, die man erwartet hotte.
V er I in, 31. Jan. Ter Militärische Mitarbeiter der Londoner Wochenschrift „Th? World" stellte am 15. Januar .fest, daß nach Zusammenstellungen des „War of Office" die Eng- l än der wälwiMd der zwei fehlgeschlagenen großen ^slensiven in Flandern und an der Somme über eine Millivn allein an Toten verloren haben.
Trotzkt an Persien.
Petersburg, 29. Jan. TO.) Meldung der Peters- wtrger TelegvaplMiagantnr. Trotzki hat an den persischen Gesandten m Petersburg das solge.rdc Sck> eilnm gerich et Bürger Gesandter! Hinsickfftich der im persischen Volke bestehenden Ungewißheit über das künftige Sch cksal des eng- llsch-rusnschen Abkommens vom Jahre 1 907 I>abi zEbre. namens derRefterung der Räte der russtzchn Nu publck das Folgende zu Ihrer Ke,rntnis zu bringen:
In voller UeberernAmlmmg mit den Grundschien otx inter wattoirifat Polnttl, irrte fte am 26. Oktober 1917 von der zweiten derR^Mrußlands gebilligt wurven, erklärt El der Vo-lVsb-mrftmg^, daS englisch-russisch-? Abkommen ^ 2 ^ 1907 «14 gegen die Freiheit und Un>abhäingigl>k^.t des persi- ichen volles gerichtet für immer für ungültig. Ebenfalls werden autzer Kraft aeseyr und für mlll und nichtig erklärt alle Vertrage , die xsn oder nach dem ernZäHirten Abkommen abae-, hoffen nwrden snchund die in irgendeiner Hinsicht das persische 'ömr tn ferner Frerhert mto Unabhängigkeit ein schranken oder ver gewailtrgen,
.Uf Wmtbtfc, daß ttd- Srfumerifl.
^rffschen Volke durch die noch nicht aus dem versuchen Gebiet abge^genen rnssischm Truppen erwächsl. gegen Wollen ^ erfolgt rmd Nur durch die Unwissenheit der 1> ^ >er ^ nrrr ^, ^ fflMiten Willen der gegeitrevolntio-, nären Elemente cm O(>erbeß:Ä entsteht. Die Regierung des Rates tnfft alle Maßnahmen, um Persien von den früheren Agenten oes BnrrsnruS und der bürgerlichen Bvnrgvoste zu säubern, ber.Slerchen MK ALnde des persischen und des russischen ^lres sind. Jeder msstsiche Bürger, der nngesetlicher, roher Handlung.rvene gegenüber persischen Bürgern angeklagt wird, wird mit r>er ganzen Lrtrenge der revolutionären Gesetze^ gestraft werden.
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^cr Bruch zwischen Rußland und Rumänien.
Berlin, 30 Jan (WTB. Nick>tamtlich) Folgender russischer r/unkspruch behandelt den Bruch der Bolfchewiki mit der r u m anjts ch e n Regierung: Tie mit Verbrechen befleckte ? kie Kriegs Handlungen gegen die russi
sche Republlk eröffnet. Gewohnt, ihre Herrschaft auf Annut und Kabale und das Blut der rumänischen Bauern urrd Arbeiter zu Mründeu hat die rummnsche Monarchie den Versuch gemacht, sich, thre Grundbe,ttzer und chre Bankiere durch die Besetzung Betz- awbmns und des,en Umwandlung in einen Prellbock gegen die mächtige Strömung der russischen Revolution zu retten Tie Ver- brechen der rumänischen Militär- und, Pivilmackt sind unzählig, -te kommtssare und Vertreter der russischen revollltionären Truv- pm werden verhaftet und er)chos>cn, die revolutionären Truppen werden ausaehungert und entwaffnet. Beim Rückmarsch ins Hin- terland werden s«: mit Geschützen beschossen. In allen diesen blu- ttg^n Verbrechen nimmt eine der ersten Stellen der Oberbefehls- ^brr der rumänischen Front, Tscherbatschew, ein. Als Protest mW Warnung hat der Rat der Volkskommissare den rumäniscl-en Gesandten einer kurzsnstrgen Verhaftung unlerzog-nr. Tie Maß- Mtckben ohne Wirkung, die Sserbredjen dauc-rn fori Ter Rat der Dolkskommtssare verfüäl die Eröffnung der Kriegs- Handlungen, alle diplomatischen Beziehungen mit rcumsrttat inerden abgebrochen. Die rumänische Gesandtschaft und überhaupt alle Agenten der rumänisck>en Macht werden in * w ausstk-wiesen. Der in Moskau MlfbewalTTte Gold-
s ondS Ru m an rens wird als unantastbar ft'tt die rumänische Olrgarchle erklärt Dl« RatSgewalr nimmt aus sich die Verant- Wortung für die Unversehrtheit des Fonds und wird ihn in die Hände deS rumänischen Bolkos übergeben. Der gegen die Revo- lutwir mifi-ührerrsche Oberbesehlsdal>er der rumänischen Front Tsch t rbatschem wird zum Feinde des Volk^ erklärt und außerhalb der Gesetze gestellt
.Ein weiterer Funkspruch sagt u. a.: Diamaitdi mit seiner Sutte wird aus dm Grenzen der russischen Retniblik hinansge- kordert, wodurch die Ententebotschatter von der Notnendigk^it be» fr«t werden, unmer neue Forderungen betreffs der Unantastbarem DachMtdks stellen zu können. Nackidem mm einmal nicht nur das SckuMal emroer Landstreicher, sondern heute das Sckncksa! des garttert rumämschen Volkes ans diese Karte gesetzt ist, bedeutet d« gctrpsfene Maßnahme eine direkte immitteMare Unterstützung der nnnanffchen btevolutton^ welche rn der Tiefe der sozialistischen Schichten Rumäniens längst heranqereift ist. Diese Revolntton ihre Partien und ihre Führer können auf die volle Nnterstützuna der Ratsrvgierung rechnen
Eine zu erwartende Offensive Mackensens.
Berlin, 31. Jan. ..Tcation-atidende" voni 30. Januar schreibt: Tie Entente versuchst ihre Stellung aut "dem Bal ka n zu ,lü wn, wo eine Mackensensche Offensive großen Stils späte'lcns im März erwarte: werden kann. STud* in Palästina kommen dauernd deutsche Truppe^r an.
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Tcilränmung von Rancy.
Ge n s, 31. Jan. Die Dorwaltn.ngsbeHörden vonRan c Y haben in der Enorrrtun-g einer deutschen Offensive eiinge Spitäler räumen und die Insassen cms der S:adr weg' bringen lassen J-nfvlged ssen hat sich der BeEkerung eine Panik beniächtigt, und zahlreich^ Famr ien haben die Stadt verlassen. Der Präfekt ermahnt in einem Ausruf die Be- volkerung und gibt die Bcrsichernng, das; nich: eine allgemeine Räumung der Stadt beabsi.htigt sei, sondern, daß es sich nur um eine beschränkte, für die äußersten Fälle vorgesehene Vorsichtsmaßregel gehandett habe.
Der Luftangriff auf Paris.
Paris, 30. Jan. (Amtlich.) Der Angriff feirchlnher .Flugzeuge aus Paris fand in der letzten Nacht statt. Gegen !11.30 Uhr wurde Alarm gebäsen. Bomben wurden cm verschiedenen Schellen des Pariser .Häusermeeres abgenwrfen. Man meldet Sachschaden und Todesfälle. Vollständigere Meldungen werden verösfentlittit, sobald verbürgte Nachrichten eintreffen.
Havao ineldet Um 1135 Uhr nLThts griffen die ?lb- wehrge chütze die feindlichen Flugzeuge in der nördlichen Gegend von Paris kräftig an. Um 11 Uhr 55 Min. wurde gemeldet, daß eine Bombe auf ein Haus ge allen sei, das ziem- 0 ernst ich 6vf hädigi wurde Zahlreiche Fensterscheiben in den benachbarten Häusern wurden zerbrochen, etwas später wurde ein Abwurf anderer Bomben nicht gemeldet.
Das schwedisch-amerikanische Tonnageabkommen
Stockholm, 31. Jan, (WTB.) Ein von Reitter ver- brerteteS Telegramm aus Waishington berichtet, daß eine vorläusige Uebereinkunft in L-onden zwischen den Bereinigten Staaten von Amerika und Schiveden über die Be fr ach- tung schwedischer Schiffe durch die Bereinigten Staaten getroffen tvorden sei. Die Schiffe sollten hauptsächlich im südanierikanischen Verkehr verwendet wer- >en, einige von ihnen aber die Erlaubnis erhalten, beladen nach Schweden abzugehen.
... Svenska Telegrambpran erhielt auf eine Anfrage hier- über beim Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten die Auslunst, daß gewisse von den Bereinigten Staaten angege- bene Waren, sogenannte Weihnachtsgeschenke, von den SUiifsen aus Schweden abgeholt werden würden. Als Kom- peniativn erhielten gewisse schwedische Sckiiffe, die in Häfen d?r Bereinigten Staaten von Amerika liegen, die Erlaubnis, ,ur Rechnung der Bereinigten Staaten die Reise nach süd- amerikaniichen Häfen zu machen. Die Uebereinkunft habe mit den Londoner Verhandlungen nichts zu tun.
D-mronstranten. Einschreitendes Militär' suchte die Streitende« zt! trennen und in die Gastwirtschaft einzudringen. Daraus stürzte me 'Warn laut schreiend nach der Brücke, und die dar. haltende Schutz mann stelle vermochte dem Anprall der Masse mckn staute zuralten. In selben Llugenblick sielen auch schon einige Schüsse Ffgen die Schutzleute, und zw ec Beamte sanken» blutuverström l zusam men. Ein Charlottenburger Wachtmeister wurde durch eirren Brustschuß getötet, ein anderer Sckmtz- mami durch drei .Üugeln rn die Brun schwer verletzt. Ferner erlitt cvn Polrzeileutnant eine Verletzung am Oberschenkel. Hierauf gm gen die Scknitzleute gegen die Menge vor. Dreizehn Per- tonen wurden durch Säbelhiebe schrvcr oerlent.
erl in, 31. J«u. (WEB.) Seit heute früb ffrd 30 Männer . uvomsi und 3 Jugendliche fest genommen URirden. Auch un Treptower Park fand eine Versammlung statt, die dort kt> sMNAt wurde.
Berlin, 31. Jan. Heute morgen versammelte jich in C h a p- lottenburg eine große Mon'chenmrnm', die durch Schutzleute ausemandergettieben wurde. Dabei würben Schüsse gewechseLltz dw einen Wachtmeister leider tödlich verletzten. Der) Volkshaufe zog in östlicher Richtung irach Moabit, wo es dann in geschicktem Angriff der Polizei gescrng, die Ansammlung $u, zerstreuen. Ein Schutzmann wurde dorr von hinten angegriifeis und dura: -wn «chüß/: nicht unerheblich verletzt. Außer dem »wn tcleien Wachtmeister wurden noch ein zweiter, der aber leinen Dienst weiter versteht, und dreiweitereSä: u tzleutever wu'n dev die uch »rank gemeldet haben. Bon den Streikenden sind im ganzen sechs verletzt worden. Mehrere StraßenbablnwageH wurden umgeworfen. Seit heutt ffüch- sind 30 Männer. <n ö T c - lIf v U - 11 ^ a! Jugendliche festgenonrmen. Muh mr Trevloweck Park fand eine Versammlung statt, dir dort zerstreut wurde.
Verschärfter Betagerungszustaud in Berlin.
Berlin, 31. Jan. >^WTB. Amtlich.).Nachdem ich nunmehr P* 1 .p er, cka r s t e n Belagern ngsz u stand einftihrte. .will ich die Bevölkerung nicht in Zweifel darüber lassen, daß ich ieben ^«uch, die Ruhe intb Ordnung zu stören, mit allen mir zu Gebote stedentxm MMeln unterdrücken werde Ich warne daher reden orm'nlllckfen Bürger, sich irgendwie an ö'ffentlichen Jusammenküns- -u beterligen. Jedermann gel* ruhig trimm Pflichten nach, hälfe [leb von Auslaufen fern, denn bei Gebrauch der Waffe läßt sich dn Unterschied zwischen Ruhestörern und Unbeteiligi-n nich. machen.
Ter Oberbefehlshaber in den Marken:
<« c m , v. Kessel, Generaloberst.
^ über den Befagerunaszustnnd de-
1. Für das Erbiet der Srädre Berlin, Eharlvttenburg, Berlin. Schonebcrg. Berlin Wilmersdorf. Neukölln, Berlin-Lichtenberg, Spandau und die Landkreise Teltow und Nieder-Barnim hebe ich bis auf weiteres den Artikel 7 der Preußischen Benaffünäsurkundo hiermit au,.
die genannten Gebiete setze ich hierdurch ccnßewrdonL- ttche Knegsgenchte ein s§ 10 fg. des Gesetzes über deti Belage- rnngszustaiid vom 4. 6. 51).
3. Tie außerordentlichen Kriegsgerichte beginnen i\jvc Tätig-
reit am o. u, »
2^er Oberbe'ehLsHaber ru den Marken: v. Kessel, Generaloberst.
Eine Erklärung der sozialdemokratischen Parteileitung. X
Der Bozfftand der sozialdemokratischen Partei teilt o? clT ^ em -^umschreiben «m die Presse mit. die vielfach verlneiter» Annahme, daß Die Sttetklertung auf den 'Parreivorswnd ilber* gegangen fei, sm unrichtig. Tie Parteileitung lehne es nach nne ttor ab strch cm die Spitze der Bewegung zu stellen. Der Parrei- auchchutz vabe lediglich ,eure ^timpatche. mit den i n n e r p o V i ^ ti,ctien Forderung e.n der Ausständigen ausgesprochen
Der Seekrieg.
Zwei englische U-Boote versenke.
^l R . btl V 2,a i bflnclIcit ist durch das Geschützfeu« ^ neCfel ^ 1 nen das englisckie Unterseeboot „L l4" st^^amkale versenkt morden. 7 Mann wurden gerettet. Einem Sitten entzlrschen Unterseeboot, „6 52"', wurde bei Nagara das Sehrohr abgeschossen. Dann wurde em großer Oelfleck bwbachett, so daß auck) bleses Boot mit ziemlicher Sicher Heu als vernichtet gellen kann. Durch. M<rsck>inenaewehr- feuer wurde em englisches Wafferfluazeug System Shore der Nagara zum Landen gezwungen. Die Besatzung wmche gefangen genommen und das Flugzeug unversehrt geborgem Ar: den übrigen Fronten ist die Lage uilveränderü
Rene Ritter des Pour le m^rite.
Berlin, 31 Jan. Fi'rr ihre Verdienste in den Kämpfen bei a m v r a i erhielten den Orden Vour le märite: Generalmajor von le Ehevallerie und die Majore Kloebe und v. Delius. General^ ma,or von le Ehevallerie hat als Kommandeur einer Infanteriedivision fick, durch hervorragenden Tatendrang, sichere Führung kt ^orbiloliclfe persönliche Einwirkung auf die Truppen in vor-- derster Linie ausgezeichnet. Major Kloebe eroberte mit seinem Regiment die Höhe 100 westlich des Bourlon-Waldes, die er gegen zahlreiche starke Gegenmigriffe der Engländer behauptete Im Berfolgunqskämpfe fügte er ihnen nachher überaus schwere Verluste zu. Maior von Telms tat sich als Bataillonskommandeur durch vorbildliche Tavsertzit hervor. In unermüdlicher persön- lidTcr Einwirkung aus die Truppen bezwang er mtt seinem Batail-' lon Mi Nahkampfe den Feind m den KamÄen um Ort und Wald Bourlon.
Dke §tr:ikbewegung
Balfonr an die finnische Abordnung.
London, 30. Jan. (WTB.) Das Rentersche Bureau meldet' Ba l f o u r teilte der letzt in England weilenden stnnischen Gesandtschaft mtt, daß Großbritannien die Gründe für die Unabhängigkeit Finnlands vollkommen billige und die frühere russische Politik der witerdrückimg verurteilt. Tie britische Regierung habe die Un- ochhangrgknt Finnlands bereits tatsächlich dadurch anerkannt, daß \tc durch die Ernennung eines britischeu Generalkonsuls in Helsina- sors m direkte Beziehungen zu ihm eingetreten sei. Tie Anwesen- heit russischer Soldaten m Finnland werde als unvereinbar mit der Anerkennung Finnlands durch die Bolschewiki angesel-en, da fremde Trupperr em souveränes Land nicht besetzen, dürfterk Die
a 31Jan. Von behördlicher Sette ,chätzr man die
Zahl der Ansständigen aus 180 000 von etwa 700 000 zurzeit in Groß (Zerbin beschäftigten Industriearbeitern. Die „Voss. Ztg" berichtet: In einer Unter-redung des Polizeipräsidenten mit einem Mrenden Mitglied der Streikorganisatton wurde festgestelll, daß sich vre polizeiliche Schlieichng des Gewerki'chaftshauses nur aus die Versammlungsräume und die Restaurationen, nicht aber aus du Bureaus der Gewerffchaften erstreckt. Dj^Gewerkschaftsbeamten Dttneu deshalb ihre Tätigkeit sortsetzen. der Nachricht, daß der Vorst,rnd der sozialdemokratischen Partei jetzt die Streikleittmg übernommen hat und neue Forderungen der Arbeiter ausarbeite, in denen nur die inner politischen Wünsche der Arbeiter zum dlusdruck kämen, teilt der Vorsitzende der Groß-Berlin er sozialdemokrattschen Wahtveredie E. Ernst mit. daß diese Nachricht unzutreffend sei. Die rwlititche Bewegung lehne es nach wie vor ab, sich an die Spitze der Bewegung zu stellen. Der ParteiauSschuß har lediglich seine Sympathie für die innerpolitischen Forderungen der Ausständigen ausgesprochen. ^
Während sich die Streikenden bisher im allgemeinen ruhig verhalten haben, ist es gestern und heute an einzelnen Stellen zu demonstrativen Ausschreittrngen gekommen. Es wird darüber berichtet : Gestern nachmittag hatten sich in der Ju n g f c r n h e i b e nach und nach etwa 10000 Ausständige versammelt, die von dort nach^Siemensstadt zogen. Tort kam es zu einem' Zillammenstoß
ie -lusständigen unter Anwendung
mit Sch utzleuten, bei dem die umu liuivcuuung
van Waffen anseinandergetrieben werden mußten. Dabei wurde ein berittener Schutzmann vom Pferde gerissen, zwei andere Beamte wurden geschlagen. Schließlich wurde die Menge zersttcut, ohne daß anscheinend weitere Verletzimgen vorgekommen sind' Heute in den Vormittagsstunden kam es in Moabit zu größeren Ansammlungen., die leider nicht ohne Zusammenstöße mit der Sckmtzmannschast abgmgen. Die „Krcuzzeitung" berichtet heute abend darüber, in Altmoabit hätten sich in den heutigen Vormü^ tagsstunden nach und nach Tausende von Männern und Frauen zusammengerottet, die die Straßenbahn stürmten, die Scheiben^zertrümmerten und mehrere Wagen ouer über die Straßen legten. Gegen 10 llhr eittstcmd in einer Gastwirtschaft an der GotzlowÄybrücke eine Schlägmei zwischen
pessHcbcr Landtag-
Erste Kammer.
13. Sitzung vom 31. Januar.
n ns Präsident F ü r st zu L e i n i n g e n. eröffn ete um
d« Das vaus tst so schwach b-s-tzk, dah sein-
Vesastußsahiglltt nicht vorhanden wäre, wenn sie von irgendeiner Serie «roezwnfelt würde. Die Tribüne ist fast leer Am Reaie- rungsttsch sind die 3 Minister anwesend.
^ T.or dem Eintritt in die Tagesordnung widmet der Präsident dem verstorbenen Geh. Staatsrat Wrrkl. Geheimerat .^rug von Nidda einen ehrenden Nachruß (Das Hans erhebt sich wn den Litzen.
Berner nnrb«auf ben Vorschlag des Präsidenten der Fürst wäW bach-Lchönberg in den 4. (Petttivn^) Ausschuß ge-
Das Haus tritt hierauf in die Tagesordnung ein und aeneß- nngt ohne Aus.oracbe nach den Vorschlägen des Ersten Ausschusses, unter Beitritt zu den Beschlüssen der Zweiten Kammer, die Regie- ^^svorlage über dn Landtagsersntzwahlen (Berichterstatter: Land- gerich.sprasident Tr. Hangen), die Regierungsvorlage, bell. Ankauf be3 H<ruies Neckar,traße 1 1 zu Tar,n,tadt Berichterstatter: Geh A^uZit. b« Regierungsvorlage, brtr Anvechmma
des Krcegsdiensbes aus die Vordereitungszeit der Vollsschuldien,> Miwarter lBenckfterstatter: Oberbürgermeister Dr Göttelmann) die Regierungsvorlage, betr. ?r«chweisungen über die Staatsern> nahmen mrd -Ausgaben im Etatsjahr 1917.
In sämtlichen übrigen Punkten der Lagesortmuna eriolat ^Debatte dn Beitritt zu den Beschlüssen der Zw^Hunm^
Als letzter Punkt steht auf der Tagesordnung dir Rraieruna«^ Vorlage bell. Verpachtung des Bades SaiÄ^cSS (Berichterstatter Bankdireklor Parcus) sprich! sich fftr die An^ nalnnc bq; Regierungsvorlage und Beitritt zu beü Beschlüssen, ^ r f ffiES 11 Karner aus mtter der Voraussetzung, daß die Gesellschaft, an ine die BerpaaMmg erfolgen soll, die. nötigen Barmittel Nachweisen kann.
^ Bamberg«I betont, datz cs hnm«
ettoao Mißliches habe, wenn man nytt vffmr anonymen l^eselb- schaft einen Berttag schlugen soll: er 'hat iedott das Verrrauerö zu der Regierung, datz sie ,ich dye nottvendigen Sicherheiten zu verschaffen weiß. Der Redner spricht ^ern-er die Erwartung aus, daß dem Kausmannserholungsheim seine bisderigen «er- gümtt^mgen auch rn dem neuen Vertrag erhalten bleiben ,»erden «^'^Mmrwer Tr. Becker: Me Gesellschaft, mit der wir den Vertrag abschließen nwllen, ist ent m der Bildung begriffen WH- verhandeln zurzeit mit einem Mittelsmann. Allzu optimistische Envartungen dürfe man auf den neuen Vermag nichl setzen wollm zufneben sein und können es schm als einen Gewinn für die ^taatskaße bezeichnen, wenn wir die bisherigen jährlichen. Zuschüsse bnrsparen können. Das Kauftnminserholungshnm Lider Bade unmittellare rmd mittelbare Vorteile gebraZ Der ihm zugencherte talirliche Zu,ckmtz von 5000 Mark der ihm auf *ebn
Steffi
A^en. Muw gtaul^ rch sclwn letzt versichern zu können, ooß dem Erlvlungsluim auch in dem neuen Vertrage sehr erheblich Gr- Emttaxe intb den Bäderpreisen eingeräumt Regierungsvorlage nm* hicrani einstimmig ango-


