Fünfziger 1856-1906.
Dte Doerdtgvng unseres Heben AlterSkollesen
Herrn Josef PöNenhofer
nobel SamStag den 19. Januar, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Jrtedhof statt.
Wir bitten nm zahireiche Beteiligung.
519 Der Ausschuß.
Gestern entschlief sanft nach langem, schwerem Leide« meine liebe Iran. unsere gute Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Km MZ. Wslf geb. Möch
im Alter utra 52 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl August Wolf und Kind. Gieße«. den 17. Januar 1918. 08599
Die Beerdigung findet SamStag den 19. Januar, VM Nhr. vom Neuen Jriedyof anS statt.
Äntiicht MsLiKsEMW der MiHen.
Nährmittel-Ansgabe.
Tie bei de». -Kleintzändlenr ter Stadt Gießen bestellten. Maren für Januar 1918 kärmen vvn Zamrtag den
d. Ut. ezegerr Vorlage des Bestell-ÄAsSveises z-ur NäHrnttttelkarte .Md 9LbigMe der Nährmittel marke für Januar fss in Emtnang genommen werden. Einzelne cck- ^etramte Licchrmittelmatten ohrre den Bestell--Ausweis 'jnd DVTlrltig rmH berechtigen nicht Mrm BtMg von Wawn.
W, süsallsr:
1. Auf die gelben Aarten 250 Gramm Suppst- saHrikkche.
3. Ans die roten Karten (8) 500 Gramm Grieß wkd 125 Gramm MorgeAtrank.
3. Aut die blauen Karten (O) 125 Gramm Deig»v«re-n, 100 Gramm Grarrpeu oder Scqp- und 125 Gramm ÄuvPsifaVrDtte.
Olkrt dem 31. J««rar 1918 nrsierrrt die Nähr- Tu U t«t nur r üen l 0$c .nirar 1018) ihre Gültigkeit. Wer ksts isc diesem Zeftpurrki die Waren nicht ab- 0 «Holt hat, verliert den Anspruch darauf.
Die Mettchandersgesäräste haben die in Empfang ge- »rommencn Nährmrttelmarken 1 (Januar 19 18) pii sammeln und getrennt nach Farben unter B-n- VügMrg eurer schriftlicher! Mitteilung scher die 2lnzahs der Märzen an dss Stadt. Aelvmsmirtelamt aRzrnlicfern.
noch denl 5}. Januar 1918 nicht adzeholren Waren find dein ^tädt. LebM^nrittelamt bis 2. Februar 1918 schriftlich Lwyr^stqen. NichteMhaluing dieser Irrst, sattst« UrrrsgrlmäUigkLten bei der Abgabe habe!: den. AuS- schlvtz tmt der Verteilung der NÄirmittel Kur Holge.
Der .BernverfMsishchchfrpceis ftir das Pfund Grieß («trägt 32 Mennig, für d-as Pfund Gerstengranpen und tHerftsMÄtL 36 Mennig, für Teigwaren -'Wasserware) daS Pstach 64 Pfennig imd Auszütgswvre das Vstmd 82 Memftg, für das Pfund Mv-rgentrank 76 Pfermig rnch für das Pfund Sago 1,20 Mk.
'AeinhandelSAesrhäfte, die die festgesePten Höchstpreise WerschrertQr, bab^n coitzer strafrechtlicher Berfol- ffjng im ?lusschbrß tum weiteren Zuteilungen zu ge- wnrÜWv.
Gieße», den 17. Jnwiar 1918. 5156
Ter OberVkwgermeistrr (Lebensmitreiantt).
Wah
ren
Lebensmittelkarte.
Zur Einführung des Borbestell Verfahrens für die auf die Bez-ugSadsMitte der Lebensmittelkarte zu beziehenden W o reu wird folgendes bestimmt:
Wkr die tarf die emzr^neu Brzugsabschlritt« der Lebensmittelkarte zirr Verteilung- kommenden Waren beziehen will, hat die Lebensmittelkarte bei einem Klein- iMdelsgeschäst der Stadt Gießen (VerbauZSstell«), bei dem er die Waren zu kaufen beabsichtigt, bis spätestens 25. Januar 1918 einschließlich vorraüegen.
8 2
T« Verkaufsstelle ttennt den vezirgrabsck»;« 10 ab und behält ihn zurück, während fie auf dem totamm der Lebensmittelkarte ihre Firma durch Stempelaufdruck einträgt und die Karte dem Bezugsberechtichen ^urückgibt. Ter Stempelaufdruck gilt als Ausweis über!xe erfolgte Bestellung.
Es dürfen hierbei nur solche LevensmitteNÄrten rm- g-^unnmen werden, auf denen der Name und die nung des Bezugsberechtigten eingetragen sind.
Tie Verkaufsstelle hc^en die ALchnitte Nr. 10 zv
' sanrmeln, -Ws Bo^n aufzukleben und dem Stadt. Lebens- mittelamt unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der abgelieferten Abschnitte znr Nachprü- 'ung einzureichen: entsprechend der Zahl der abgeliesetten ?lbschnitte erfolgt die Zuteilung Dm:
§ 4.
Tie Abgabe der Waren cm die V-i.'Mgsoerecprrgrcn erfolgt durch die Verkaufsstellen gegen Vorlage der als Bezugsausweis dienenden, mit dem Firmenstempel versehenen Lebensmittelkarten und Abgabe der jeweils auf- gerusenen Bez-ugSal'schnittc; der Aufruf erfolgt durch lE- sondere Bekann.tmachung, in der die zur Aufgabe gelangende Ware nach Art und Menge näher bekannt gegeben wird.
T-ir Mtsgerufenen VczugsaLschnitte sind von der Verkaufsstelle zu sammeln und nach Ablauf der bestimmten Frist in einem verschlossenen Umschlag unter Beifügung einer sclwistlrchen Mitteilung über die Anzahl der von den Bezugsbercchttgte?! abgeliestrbeu Abschnitte, sowie über die nicht abgeholten Warenmengen dem Stöbt. Lebensmittelamt ernMrrl?ics>en.
§ 5
T«r BeMgsberechtigte i|t an die von ihm gewählte Berkaufsstelle so lairge gebunden, bis durch besondere Ve- kanntmachung zur Vornahme einer neuen Vorbestellung auigefordert wir-».
Personen, die nach Maus der festgesetzten Brstell- frttt bezugsberechtigt werden, werden gegen Vorlage der LÄ-ensmittelkarten Lmrch das Städt. Lebieusrnittelantt einer bestimmten BerkaufSstclle für den lausenden Zeitabschnitt zrryrwiesen.
8 6 .
Jur tat Geschäftsverkehr frischen bem Stadt Lel^msmcht lläm-t And den We Vaiufsste'len werden durch das Stadt. Le.e.ismcktedcrmt inü.^re Besttnrnrunge-.r getroffen.
Verkanss)teilen, die den geltenden Bestimmungen zu- wid-echandeln, können von der Waren Verteilung ausgeschlossen werden.
8 7.
Bvrftehende Bestimmungen treten am 18. Januar 1918 in Wirksam loit.
Gießen, den 17. JaNuor 1918. 5166
_ Ter Oberbürgermeister (LebenSmittelamt).
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P-. 408 wird früher gelegt, Gießen ab 9,54 vorm, ibi-her 10,12), Limburg an 1^10 nachm, bisher 12,17). KSnigl. Eiienbabndirektion Frankfurt a. M. yj H
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