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feg.® 1 ® »l&lieK eS tftr <m den Egen Whlen mcmgelt. rn<yr iral btefc Kohlen ltidjt vorhanden sind, sondern weil die «ewamge Belastung der Eisenbahnen durch den dringlichen Kriegs- -wttken dienenden Güterverkehr eine entsprechende Anfuhr geni'gest- xL^dLenmengen verhindert. Auch waren in den Monaten Dttlw^r und November dre Eisenbahnen zeittociliq sitt alle anderer: mtm- gesperrt, nur um den Bedarfszentren die für unsere Er­nähr ung so wichtige Katt o siel rasch :md in Massen znführen '.u rönnen

._andermal fehlt es den Marmeladefabriken, wiederum aus

densell^en Gründen, an dem nötigen Zucker, ein drittes Mal kann !dre fervlq otrBOTbetie Miarmelade urichjt abgeliiesert morden, rveil irrcht genügend Verpackungsmaterial, d. h. Wlffer. Eimer u dal, vorhanden rst. Kann die große Knappheit an Msern, Eimern, Dtuchiannen Nicht zufällig einmal dadurch überwunden werden, daß »ne benEarr-- Braucrei. die stillstchl. ix-r Marmeladen sadrrr ihr Faßmater,al. überläßt, so muß diese oft wochenlang warten, ehe sic das Hergeste Ute Obstmus der an sie verwiesenen Kommune zu liefern vermag. Diesen Schwierigkeiten hat man in manchen Fallen dadurch zu begegnen versucht, daß man an Stelle von Fasiern sogar Kisten zur Verpackung der Marmelade ver- Meser Ausweg, der natürlich nur ein Notbehelf sein kann, * w %i lT( 5 t durchweg bewährt, weil entweder das zu den Kisten gerauchte volz be: serner Berührung mit dem feuchten Obstmus sich warf und die Verpackung infolgedessen undicht wurde, oder ^ tc Holzgeschmack annahm und somit minder-

werng ivurde. Wer alle diese Umstände, zu denen noch viele andere Lochwrerigkeiten hmzukommeii, die nicht im einzelnen auf geführt Werder: können, berücksichtigt, wird begreifen, warum die Marme­lade nicht immer gleichzeitig an das Publikum verteilt werden kann und dm; das gelegentliche Ausbleiben des begehrten Obst- Etue Folge von Mißständen ist, deren Beseitigung JPJ® warnt: bex Rerchsstelle und der verteilenden Kommunen IreyrJe^n falls kairn aber wiederholt daraus hinge wiesen werden, datz drBewohner eines verspätet belieferten Kvmmunalverbandes oer Menge nicht schlechter in ihrem Marmeladebezug gestellt sind. Jeder erhält dieselbe Menge Marmelade wie sein unter denselben Verhältnissen lebender Nachbar, der eine nur unter Um­randen spater als der andere.

Prüfurig-zwang für ErsatznahrrrngSmittel.

l- Kstrreichendc Erfahrungen und Erfolge vorliegen über

vre Lattgkerl der etwa 2 Jahre bestehenden Ersatzmittelprüfungs- amter, dw in <rüddeutfchlcmd, im Königreich Sachsen, sowie in «nzelnen großen Gemeinden errichtet sind, um alle Ersatzmittel vor ihrer Freigabe für den Handel ans ihre Yftergnerbeit und Preis- Würdigkeit zu untersuchen, beabsichtigt das Kriegsernährungsamt, «neu allgemerneu Prüfungszwang 'für Ersatzmittel durchzuiühreu Eine diesbezüglich' Regelung-dürfte schon in naher Zeit \u er* loartert fern. Bisher wurde die erforderliche Tätigkeit der bestehen den Er'atzmittelvru.ungsämter dadurch wesentlich erschwert, daß aus Preußen, wo noch kein Prüchngsztvang für Ersatzmittel besteht, immer wieder mehr oder minder untaugliche Erzeugnisse ungerührt werden, während in den Buiidesstaaten mit Prüsungä- zwmig bereits das Bestehen dersell'en zu einer Ausmerzung der meisten überflüssigen Ersatzmittel geführt hat. Zwar ist zwischen den süddeutschen Staaten und dem Königreich Sachsen ein 'Uebercin- wmmen über die gegenseitige Anerkennung der in einem der Saaten ^tronenen Entscheidungen zustande gekommen: trotzdem 1aU es sich nicht vermeiden, daß zahlreiche Prüfungen doppelt ge- mmht werden müs,en^ -Durch eure zweckmäßige zentrale Orgarn- satum sollen Arbeitskräfte gespart werden. Gegenwärtig werden lür d:e zahlreichen Untersuchungen im Aufträge der staatlichen und städtischen Prüsungsämter imd der Gerichte Sachverständige «r großem Umfang in Anspruch genommen. Die Verfolgung von Ueberrretungen. ist auch mühsamer und weniger erfolgreich als ihre buvxt) Ausscheidung unreeller Ersatzmittel auf Grund des Prufungszwanges. Man wird auch Vorsorge treffen, daß kein Ersatzmittel die Genehmigung zur EinsLhnmg in den Handel dessen .Verstellung verbotene Grundstoffe verwendet find, ^elolwerüäiwlich wird sich der allgemeine Prüftmgszwailg auch am ausländische Erzeugnisse erstrecken, um zu verhindern daß wertlose inländische 'Erzeugnisse als Auslandsware ans den Markt gelangen können

*

- . ** Personalna chrichten. Der Größt-erzog

bat am 16 ^anuar den Assistenzarzt an der Landes-Heil- und MIecmftaltrn Gießen Dr. Karl Scriba zum Oberarzt an dieser Anstatt, den Arzt an der Anstatt für Epileptische in Nieder-Ram- stadc Dr^ Ludwig Herd, den praktischen Arzt in Urberach Dr Ro- schuppen zu Kreisassistenzärzten, den Kreisamtsaebilfen Wilhelm Euler M Worms zum Kreisamtsbureauvorsteher und den Bureauge Hilfen Hernrrch Eckhardt zu Heppenheim zum Kreisamts- gehilfen, sowie den Revisionskontrolleur bei dem .Hauptsteuer- amtWorms. Anton ^Pilger zu Worms, zum Haupt steneramts- wntvoUeur be, dem gleichen Hmiplsteueramt ernannt.

. A n s z e: ch nu n g. Der Schütze Karl Strack wurde b^ö^ert 2. Klaffe ausgezeichnet und zum Gefreiten

«NN La VN «Mt tritr würbe

NUm Leutnant d. Res. befördert.

^ e Tj f n cf mittelkarre. Zur Einführung das Borb- fttUverfahrens für bur auf die Bezugsabschnitt-e der Lebensmittel - b^ielMiden Waren sind eine Anzahl Verordnungen er- bt ? l * r Aitteigenteil der heutigen Nummer ver offentucht und eiTrxusehcni sind.

trrn h* j. r m; i r B n t c$fe bei bm .Uemhänd-

*2? ^ Warm für Imttlar 1918 können

«m »mnstM den 19. 0 . M. ab gegen Vorlage bei Äcst-'l-Au-'- »ofenttttÄCarte und Jtbffa&e her RLHrmWelmarkc fit SÄmwr (1) m gmwmtff gamntmai werden. Siehe Anzeigenteil.

Landeskrrchenkollektc an Kaisers Ge-- vuristag. Das Groftherzogliche Oberkoirsistorium hat im ^^n Ber^ünungsblatt folgendes Ausschreiben an die Aangeltscheii Decanate und Pfarrämter bes Amts erlassen- D^r DeutschL Evangelische Kirchenausschuß hat, wie im Vor- fahr, be: den deutschen evangelischen Kirchenregierungen die Abhaltung einer Kirichenkollekte am Geburtslage Seiner MaiestKt des Kaisers mrd die Darbietung des Ertrags an ihn «-geregt. Als Zweck br-slim.nl ist die Unterstützung und Für- derung der werblichen LrebestStrgkert der evangelischen Kirche u» 3^. und Ausland zur Linderung der Kriegsnot. Da de^ Geburtstag meiner Majestät des Kaisers in diesem Jahre E «wen Sonntag fällt und wir es für selbstverständlich hal- dm, daß oes Geburtstags rm Gottesdienst in entsprechender Weise gedacht wrrd, so ordnen wir hiermit unter Ge nett mraung Seiner Königlichen Hoheit des Großheczogs an baß am. Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers eine ^andesnrck>enkottekte für den genannten Zweck erhoben wird.

^ c^^/kehrse inschränkung. Vom 20. Ia-

^^ tn ber Strecke GießenEoblenz eine An-

utL3*- au ^' siehe Bekanntmachung der Eisens

bahndirektwn un Anzeigenteil.

2 Herabsetzung der Getreipepre i se. der letzten

Zen ftn-den sich in der Preise hin unb wieder NvEzen über die für ILlB^vorgesehene Herabsetzlmg her Gttveitwpre-ise um smliJ fiu,c r c denen itc den beteiligten Kreisen die

Einung zu lrerrschen scktnnt, daß die Preisherabsetzung mir als ms Auge gefaßt worden sei, müg-licherweise aber nur in gemiLDerter Form vdec gar nicht eintvelen werd^ Diese Ansicht ist Melmehr ist die am l. März 1918 An tre tende - Ü L Buchwerten. Hirse und Hülsen-

Urzeit geltenden Hochschrcnse um' \c 100 m. für die Tonne tef 1 *? lestcwlegt worden, und zwar durch ^ 2 der -Ver- Ausdrusch und dm Jiranspruümahme von Ge- ^ ^-^V^uchten vvm 24. November 1917 OR.G.Bl.'

SvViirV; ^Eufhe-ou-ng oder auch mir Milderung dieser

komme nickt in Frage. Die Landwirte 1 arAÜ ^ m ' r enizurrchlen, daß öer 'Preisadsckft.ig U ,tr: anher m ihrem eigenen Interesse.

X» viel wre inaglich brs A, Mtpünkt ctt'-a'eliefen zu haben.

inf£l& na %LZ üb Z n ^ schreibt der

^ beteiligten Kreisen e rwart e t man mit Ungeduld int Fe,ts«tz:mg der neuen Preise für Zuckerrüben, um rochtzewig ettwr: Ueberblick üoer den diesjährigen Anbau om: RüttAi Mwimien zu können. Tie Verttetutigen der Zuckerindusrrre und der Rubenbmker haben bet'anntlich eine nicht MtertzeAiche Preis- .hercruffetzimg für Zuckerrübe,: und stto-l-zucker als unerläßlich er- uart. weil bm den segenwärtvgen Preise-n der AnLau nicht mehr lohncnch erschiene und bk Zuckererzeugung verlustbringend sei. Man befurchtet be: ecnem Festhalten an b?t gegenwärtigen Preis- VöW euren weiteren Rückgang der Anbau,Lache. Ein solcher Rück­gang wäre in der Tat in IvW-m Grade unerwünscht, denn die AnbaMackze rn diesem Erndejal-r betrug nur 350000 Hektar gegen oOOOÜO vor dem Kriege. Daß -eine Erhöhung der Zinbenoreise Über den gsgenwärtigen Stand einttotM: wir), darf als sicher gelven: sein zweifelhaft aber erscheint es. ob die Wünsch^ der beteiligten üceffe rn bezug auf das Mtttz der Erhöhung erfüllt werden. Än den zuständigen Slvllen teilt num die Besorgnisse über einen weite­re,: iiennensiverten Rückgang der Anbaufläche nicht. Das stärkste Hindernis gegen einen -ausgädel^ite,: Rübencrnbcru sei der Stickstoff- mangel, der auch dicrch hohe Rübeupveise nicht zu beseitige,: wäre. Auch se: zu berücksichttgen, daß der Gewnrn des Rübenbauers nicht ausschließlich ans den Erträgen seiner Ernte herrühre, da in sehr großem Umfang die rüteirb-auenden Landwirte an Zuckerfabriken beteiligt sind. Ob die Bekanntgabe der neuen Rübenpveise schon in nächster Zett erfolgen wird, ersck>eint noch zweifelhaft. Ta der Rübenpreis in einem richtigen Berl-ältnis zum Kartoffelpreis stehen muß. lvas zurzeit tau zntrisft, ist es möglich daß man sich über de,: Rübenpveis erst schlüssig wird, we,rn über die künftigen Kar- toffelvreise Klarlxnt besteht.

** Was darf Karbid kosten? Wie festgestellt worden ist, werden von Kleinhändlern, die mit der Verteilung von Karbid m Mengen unter 10 Kgr. beauftragt sind, den Verbrauchern Preise abgenommen, welche die erlaubten wesentlich übersteigen. Bei dem heutigen Grundpreise für Karbid von 86,50 für 100 Kgr. sind Kleinhändler berechtigt, einschließlich Unkosten und Deckung ihres Verdienstes den Verbrauchern für 1 Kgr. Karbid 1,20 Mark -ohne Verpackung in einer Büchse und 1,70 Mark einschließlich der Büchse äußerfft zu berechrrcn. (

** Absatz von Sauerkraut. Die Kriegsgeseltschaft für Sauerkraut hat mit Genehmigung des Bevollmäch igten des Reichs­kanzlers imReichsarrzeiger" Nr. 12 vom 15. Januar 1918 di^ höchstzuläfsigen Lttffatzpreise für Sauerkraut der Ernte 1917 bekannt- gegeben. Die Preise betragen für den Absatz durch den Hevstetlrr 16 DU., für -den Absatz durch die behördlichen Ver teilungsstellen an den Kleinhandel 19,50M'k. ^'Zentner und für den.Absatz durch de,r .Aeilihaudel an die Verbrauchs 0,25 ML. je Pfund. Die.behörd­lichen Berteilimg-en von Sauerkraut werden demnächst beginnen.

** Das Kreisblatt enthält Verordnungen über: Heu- mid Strohlieferungen, Ausweiskarten für Heeresnäharbeiten, Maul- und Klauenseuche, Obstbaumpfürnzungm. Derteilniig von Prämienkutter, Oberhessjscher Viehhandelsverband, Bewirtschaftung der Runkelrüben.

Ed» GrWM» Bock-

O-Mwck Pmdy iklnxt

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^um vollen rnv.

Die Goldankausfteüe

in den Räumen dcr veziM^pgrk-sse Gießen ist morgen vormiitag von ,0 bis p. '/* Jltjr geöffnet!

Lünbkrctt? Gießen.

** Müschen he im, 1.. Jan. Dem Kmwnier Wilhelm Dieser wurde das Hessische Kriegsehrenzeich-e :i in Eisen verliehen. Slarleuvitiü und lützcintreiffe».

I Da cm stabt, 17.Imr. Di^ Handels kämm er Darm- stadt wählte in ihrer Sitzung am letzten Montag einstimmig den bisherigen ffVorsiano 'Bantturektor E. Parcus, Kommerzienrat Frü-

de:de -au stellt des ivrfbr&-ei'eu KomM°wzr.mrats Jacob:, gewällt Tie Ausgänge betrüge,: 10 386 (rm Vorjahre 6641), die Eingänge 6260 '4902,. Beitragspflichtig und damit walLbereckstigt rvaren 2043 (2032) Firmen,mit einem Steuerrvert des Anlage- und Be- triebskapitals von 334 700000 Mk. (294 090 000 Mk. ', von denen eine Abgabe von 0,99 Pfennigen auf 100 Mark Steuerwert (im Vorjalwe 1,05) erleben nunwe.

^ I Darmstadt, 17. Jan. Der Vortrag, den Frt. Helene Sumver aus München im Verbände für Jugcndwohlsahrt über weibliche Jugendpflege hielt, begegnete in der Darm- städter Frauenwelt einem außergewöhnlich starken Interesse Der NathauSsaal war dickst gefüllt. Die Redncr:n, welche einen Ueber- btick über die bischrige nock) kurze Geschichte der Pflege an unserer weiblickMi Jugend gab und Richtlinien für die künftige Arbeit anfstellte, fand lebhaften Beifall. Es schloß sich daran eine leb­hafte Aussprache, in der u. a. mit Recht daraus hingewiesen wurde, datz die Wurzel des Nebels in dem Wobnurigselend unserer Städte zu suchen ist.

l T arm ftadt, 17. Jrm. Ms einem Bahnsteig des Homvb- batmhol es ,wurde gestern abend gegen ' Z11 Uhr ein Mädchen in be­wußtlosem Zustalid aufgesiinden. Wie man feststellen konnte, hatte es sich durch Kloefalz vergiften wollen. Sie nmr&e von der Rettungs­wache ins Krankenlxms verbracht.

Hessen-Nassau.

** Frankfurt a. M., 17. Jan. Die Frankfurter Pferde- markte wurde,: für dieses Jahr wie folgt festgesetzt : 6. Februar, 6. Marz, 10. Apnl, 1. Mai, 5. Inn:, 3. Juli,. 7. Aiigust. 4 Sep­tember und 16. Oktober. Der Marktplatz besindet sich gegenüber dem Oftbahnhof.

mr. Frankfurt a. M,, 17. ^an. Die katholischen Frauen und Jungsrauen T-entschlands veranstalten auf Veranlassung des katholischen Frauenbundes Köln eine Samnvtung, deren Ertrag zur Erbauung einer .Kirche in dem Stadtteil Frankfnnr a M- Bvckenheim l>esftmmt ist.

-- Höchst a. M., 17. Iw:. einem Quartier am Schloß- Platz hob die Polizei ein Spielrrnest aus. Dir Spieler lauter lüdlsch-pÄinsche Arbeiter, spielten um crhtt>!ick^ Beträge imd nah­men sich Summen bis zu ,609 Mark ab, die auf fall enden oerft von den Leuten in die Heimat ge,chickt wurden. Verschvri:enie der Spieler hatte,: il/ce gesamten Erspar niste eingebüßt

js M a r b u r g, 17. Ja,:. Im dichtbesetzten großen Stavtsaale sprach vorgestern abend auf Einladung der Vaterlands Partei der Lmiddagsaogeordn ete Pfarrer T raub- Dorttnurrd über dir deut- Uen .Kriegs ziele. Er erwähnte auch, daß ihm in Mwrnhemr und Fvan kfurt Gelegen Heft gegeben worden Hei, dieLeidenschaften dar Gas!«" kennen zu lernest, diese Freiheit fei ein Zerrbild dos An- staitdes. Em fortschrittlicher Redner eutschuldigre die Abwesenhkit Prof-e-sfor Schuckings irnd gab zugleich «ine Erklärung ab, daß sie angesichts der Frvüptvsiinterhandlungan jeitzt .fede öfßnttliche Be­sprechung der Friedeirs- und K'riegsMe für imangebracht lstelten. .iie Versammlung erklärte sich in ihoer großen Mehrheit für de,: ersten RÄ/ner und gab den von: Letter, Geh. Rat Prof Dr. Busch vor geschlagene,! Telegrammen an den Reichsttrnzler und .Hinden- bnrg die Zustrmmiung.

... f a - u s Nassau, 17. Ion. Tie strassanische Sparkasse l>at ur 0 Ls Jahr 1917 eine Zurmhme des Einlagen best»ndes von 42 Mcklwnen Mark zu verzeichnen, gegenüber der bisliae stärksten Zu­nahme von 14 Millionen Mark im Jahre 1909. Tie Einlagen baden damit 200 Millionen Äiark überschtttteu. Während die Ansammlun-g der ersten 100 Millionen Mark achttrndd:eifrig Jahre m Ansprirch nahm (18701908), vollzog sich die Erreichung! der weiteren 100 Millionen Mark in der kurzen Zeit von neun Jahren. £ic KrivAchahre 1914 bis 1917 erbrachtem «me Zunahme

vvn 61 Miktionen Mark, wobei #u beachven ist, daß 60 Millam-n Mark Einlagen zur Zeichmmg auf vre 'ieben Krrsg^arttechen ver-- wendet werden. Diese Zahlen legen ein gtäiczendes Zeugnis ab van der nnrttaftlickvn .Kraft unseres Berirks.

yschwasser.

W Z. Metzlar. Die rasche Schneeschmelze und der starke Regen haben tatsächlich einen Wassersland z-vwege gebracht, wie Wkx lhft feit langen. Jahren nicht gehabt hoben. Zwar ist die Dill, die mit der :staschhest dos Gebirgswassers am ehesten Mr Stelle war, seit gestern abend wieder zurückgegangen. Dafür ist die Lahn cchiev' mals erheblich gestiegen und hat ihre Ankäufer an Stellen ent* faiifet, ,vo nun: sie fett vielen, vielen Jahren nicht mehr gesehen hat 'Aus der Ockstenwiese hat der Anprall der Wvgen den größten L-eil der Umzäimung des Luft- und Lichtbades küngedrückt und un,gelegt. Auf dem L>rarplatz, der natürlich ganz überflutet und wv das Wasser beinahe bis zur Hofprtalkirche vordringt, stehen die Bäume bis zur halben Stamnchöhe in den Fluten. Auch das Lahnpförtchen ist zum großen^Teile übersäMemml.

Kr. Diez, 17. Jan. Ein Hochwasier, wie es fett dem ,-großen" Jahr 1909 nicht oagewesen ist, hat das untere LahnLü hcimgesncht. In Diez steht der ganze untere Stadtteil unter Wajser, und der Verkehr wird durch Boote aufrechterhalten. Während der höchste Wasserstand >er Lahn in Diez im Ia^e 1909 7,48 m betrug, ist er heute bereits von 6,05 auf 6,20 m ^Uegen. Das ganze untere Lahnürt bietet ein schaurig-schönes

- rQ dingen, 16.Jiain. Jnholigc der Schnveschmelze stieg fkc >Est so ruhige Nahe innerhalb weniger Sttttiden um mehrere Meter ^r Damm an der Mühle bei Dietershstur brach! und setzte diesen Ort in seinen tiefererr Tckrlen urtter Wasser. Da Dietersherm sehr tief liegt, ist die UeberschEMnung bÄWtftknb. Die MÜttärsQrerweT uno vrele Hilfskräfte aus den Orten »er Gegend sind cruKgerückt, mn den bedrohten Einwohnern des Dorfes Hilfe zu leisten. Anscheinend ftt ^ckMden an Menschen nickst zu beklagen, aber Tiere und G«bäiLdtz haben gelitten. Landeinwärts ist!der Fluß an vielen Stellen über me Ußw getteten und Danttwrutschmigmi und Danembrücbe sind an verschiedene Stellen eingetteten. ^Tagsüber trieben BaumstämMie, Holziverk, Bretter, Möbelstücke der: Flnß hinab Das Wasser hat 5* solche GeivÄt, daß es bis wckit in ben Rhettr hinein braust.

Brüllen und Tosen dss toll gewordenen Stromes ist wetthm zu hören.

^ R^^dsheim. 16. Inn. In den: benachbarten WalliahikS. ort .'.'tarienthal rst gestern abend ein schwerer Wolkenbruch ni^er- gegangen. Der Wnterungsum schlag bvachte zu gleicher Zeit Schnee- scknnelze, ,o daß ver durch das Tal fließende Bach in einen veiherchen ^vom ver^vmdett wurde, der den ganzen Talgrund weithin über- stttwemmte und auch Wallsahrtskirche einen Meter hoch mit Wasft-r ftcklte. Damit erreichte das Wasser in der .Kirche, die ja in witteren fahren sckMir öfter umer .Hochwasser zu leiden hatte, eine Ho x, ;cx-r<f?e Mc Wanerhöhe des Jahres 1878 weit überstteg. Da- mals konnte in der Kirche keine Messe gelesen werden Das Kloster mbande rst bis letzt verschont geblieben. Das Wasser steigt noch minier.

--Vom Main, 17Jan. Der Main führt in ständig steigen- dem Mape gewaltige Wasserfluten dem Rheine m An zahlreichen Stellen ist er bereits auSgeufert und ergießt sich ms flache Land Au nod) vis Samstag, vielleicht auch Sonnrag mit einer raschen 'SleMmg des Wasierstandes zu rechnen ist, wird das Hochwaffs cme langen Jahren nicht erreichte Höhe erklettern

x uJ£2 VI 1 * * ' r 8 tftoßer Auftegimg ist Kassel infolge

der vettachlttchen Hochwafferübenchwemmmigen. IN der Ältfta'd! stehen ,e:t heute nacht berefts mehrere Straßen unter Baffer ^ Fußgängerverkehr stockt an jenen Stellen. Männer ttaqen weidlich? Einwohner zu ihren Beyausimgcoi Stellenweise hat

L^rcken geichlagen. Die Feuerwehr ist in fieberhafter Tätig ke:1. Wu verlautet, soll ein Soldat ertrunken sei».

Gericht--aal.

^ J- ^arm ftabt, 16. Jan. Eine Lauffrau, die 31 Jahre alte Eheftau P Galle: von hier, stahl in der.Küche 25 Mark Sie erhalt als REallsdiebin 4 Movnate Gefängnis. Tie WMrir Ehef rau d c^ Jakob L a b r i an auS JügLnhrim vermittelte de,; Brieftvechel zwischen einen: französischen K riegsgefangrnen und seiner Geliebten, der m Rödelheim lvohnenden Krregerswitwe Horn, die ,chon zwer Kinder von dsii Gefangenen hat. Ferner besorgte sie UN Gef«mgenrn Flaschenbier zu Zähgelagen in »hre Wohttmrg. r T erhielt sie vom Schöffengericht Zwingen

berg 150 Mark Geldstrafe, wegen des zrveitcn Bmgehens war sie vom Schöffengerich frriqesvwchen ivvrden. Auf die Berufung bev ^ Laatsanivaltschart sprach die Strafkcrinmer wettere 40 Mark Geld träfe aus.

Letzte Hacbricbtett.

(WTB.) Großes Hauptquartier. 18. Januar (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Mf dem größten Teil der Front war die Gcfechts- tatigkeit gering, lebhafter in der Gegend südwestlich non Eambrai.

Bei kleineren Unternehmungen nördlich und nordwest­lich von Prosnes wurden Gefangene eingebracht. Oestlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

An der

mazedonischen und italienischen Front rst die Lage rmverändert.

Der Erste Generalauartiermeister Lndendorff.

* * *

T*r vsterretcknßlft Reichsrat

Berlin, 18. Jan. Wie demBerliner Lokalmrzeiger^^ au» Wien berichtet wird, herrßcht in den .Kreisen der deutschen Wge- vrdnettm das Bestreben, den ZnstrmMenkrirr des für den 22. Jan. cinberusenen Reick^srats zu verschieben, da erwe Rückwiekungt der Verbandlunmm in Bveft-L-ttowsk und der Erhebungen ivegen der ErnähriMgsftageu ans die Beraftmgim des Ad»reordneten Hauses befürchtet wird.

Zur Verhaftung des nnnänrfchen Grmrrdten in Perersbura.

Stockholm, 17. Jan. (WTB. NickMmtlich.l '?dnb einem Telegramm der Pcne^bnrger Telegraphen A.genttir ist die Ver ­haft n n g d e s rumänischer: Gesandten Diamandi in der löacht vom 14. zuml 15. Januar taeg-en der.grausamen ilnter drückunW»,naßregeln der runiänischen Regnwung gä,enW. r russischen Soldaten erfolgt. Das gmr^e diplvmattsche Korps begab sich auf Anregung der sranzüfn'chen und englischen Botschaft zu Lenrn Die .Kommissare bewilligten die Freilassung des Geimrdten «ft den Vor schlag des ameriku nis chen Bo tscha r re vs hin

daß er in seinem Namen brr rumänischen Nrg-ienung eine Erklärung «fegen die «^valftnnßregeln Rumäniens gegenüLei russische,' Sol' dcrten senden werde. Um 3 Uhr xn der Frühe wuttv der Beieül erteilt. DiQnrmdi rveizulassen.

Bestechungen der Presse in neurrale»r Landern

Petersburg, 15. Fa» <WTB. Nichftrmllich) Mewu,,^ der Petrrsvuvger DeLegrirphrn^Aseirttrr. In einen «im Geheim' archiv gefundenen Schriftstück sind A,^q«d«i znr B» cmftussuno der 5ffenl!:-sM ^Jbeanrm rn Italien, der Schveiz, den Niedt-rlanden. Spanren, 'Lev ven und den Vereinroten Staaten ver­zeichnet. Ter amerita.ch Journal ist Walftlah bar Mr e^ven

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Sraibätctfö für &rata« « Prei,Ämr«uS 3.109 Lollar« Dobroff für i« Z-it-inq Ni,;cki! Lm.MTU«

22 UUO £WlOlB.

Die Pariser Konferenz.

J&M«nv, 18.Jan. Die Pariser Konferenz unrd vor- au-vftchtlick. am 21. Itannar begmmm und bis rinn 24 J^rnuar dmwrn Äus der Mrckrgrse 7*rch.Mom imrd Orl o«d o am 27 ff«, rn Mml<nrd emr gevft« LvMnch»' l»lwu. ^