stine Hvffmmg au? FreiWt und mwn guten Fneden ver- ftnrKtdjcn föimm.
Wiltan fimwcfeft« sodann folgendes
Friedensprogramm:
,^ *• %f*.^ te Düngung ist der öffentliche Abschluß gegen feLttger Frredensverttäge, imdj baten irgendwelche gefjeimt Puter* ”**‘*®na [2 u binachungen nicht mehr abgeschlossen werden dürfen: l die Diplomatie nuifc Lu allen Zeiten offen arbeiten.
^Tie zweite Bedingung ist die vollständige Freiheit der Seefahrt außerhalb der HoheitSgetoässer sowohl zu Friedenszeit als im Atriege!, ausgenommen der Fall, dost sie ganz oder teilmeiic durch internationale Unternehmungen für Aufrechter- haltung taternationaler Mkommen g-eschLossen wird.
3. Soweit möglich, sollen alle wirtschaftlichen H irr - ve r n i f \ e beseitigt werden und die Gleichheit der Handeln dedmguugen unter allen Nationen, die sich zur Aufrechterhaltnng des Frizens verpflichten sollen, sestgelegt werden.
L. Hinlängliche Sicherheit soll dafür gegeben und erhalten 8 werden, daß die nationalen Rüstungen aus ein Minimum! beschränkt werden können, das die Sicherung im Innern verlangt.
5. Unparteilichkeit aller Forderungen, die auf der strikten j
Durchführung des Prinzips basieren, daß die Interessen der Bol- ! ?>er gerade so schwerwiegend wie die Ansprüche der Regierungen, dir t feftgclegl werden sollen. j
6. Räum ii ti ft aller russischen Gebiete und eine solche! Rvgelung aller Rußland betreffenden Fragen, daß das beste Zu- [ fammcmtiiien mit anderen diationen gesichert wird. Rußland Wirt ; die freie intb volle Gelegenheit gegeben werden, rmabhangig sein« ' eigene politische Entwicklung und nationale Politik zu bestimmen. Rußland soll aufreckü in der Gesellschaft der freien Völker unter Wahrung seiner Institutionen ausgenommen werden. Rußland soll in allem, was es nötig hrt und wünscht, eine mehr als sympathische Unterstützung finden. Tie Behandlung, die Rußland von seinen Schwrsternationen in den nächsten Monaten erfahren wrrd gibt den besten Betveis für deren guten Willen und ihr Verständnis für Rußlands Bedürfnisse und für ihre einmütige und selbstlose Sympathie.
7. Belgien nvchj. wie die ganze Wett es guthriß-M wird, ge-' rSjtt mt und ferne Souveränttöt wieder he rge st elt werden. Kerne Handlung wird, wie diese, dazu dienen, das Vertrauen der Rationen in dir Geseye wiede rhörzu stellen, die sie für ihre gegenseitigen Beziehungen festgelegt Ixtbm. ohne diew bleibt das Völker- uecht stets -ttn^Stücknerk
8. Me französischen Gebiete müssen bosrert und die enüterten Gebiete wßcherhergestellt werden. Tas Unrecht, das Frankreich im Jahre 1871 zu gefügt worden ist und das box 'Frieden Der Welt vor 40 Jahren aus dem Gleichgewicht brachte rmrß derart wieder in Ordmmg gebracht werden, daß der Friede im Interesse aller gesichert wird.
n. Eine Verbesserung der italienischen Grenzen sollte durchgesühri werden entsprechend der klar erkennbaren Nativ- nalitäts abg ren zung.
10. Den Völkern Oesterreich-Ungarns. von dem wir nLnschen, daß ihm der Platz, in den Nationen erhalten bleibt, sol' zum ersten Male die Möglichkeit zu einer autonomen Entwicklung gegeben werden.
11. Rumänien, Serbien und Montenegro sollen wieder errichtet werden.^ Es sollen ihnen die besetzten Gebiete LUrückgeeb-m werden. St,'-bien sjoll .einen freien Zugang zum Meere ^erhallen und die Beziehungen unter den verschiedenen Balkanstaaren sollen in freundschaftlicher Weise geregelt werdcv entsprechend den. Beschlüssen der grvßöd ?)däckte und der historischen Entwickllrng. Diesen Staaten soll ihre politische, wirtschaftliche und territartale Integrität durch die Mächte garantiert werden.
!£• Den tür ki scheu Teilen des gegenwärtigen Otromani- rchen Rerckes wll die Souveränität und Sicherheit garantiert werden, aber die anderer Natimackitäten, die gegenwärtig unter dem Regime des Ottomanischen Reiches leben, sollen auch ihrerseits vine gewiije Sich-schett für ikrre Geisten- gewesten :md die Mög- UMcht haben. ihre Autonomie zu verwirkliävn. Die Dar- onntlltn 'ollen dauernd geöffnet bleiben und eine freie Durch- tobet für die Handelsfchifft aller NLtionen unter internLtionaler Garanrie darstellen.
1A SK .em polnischer Start gebildet werden, der alle Gebieve umfaßt, die t»n unbestreitbar polnischen Nationalitäten bewohnt fmi>. Polen soll einen freien Zugang zum Meere haben, seine politische imd wirtschaftliche Unabhängigkeit erhalten, und es soll seine territoriale Unantastbarkett sichergestelll werden. Garantien hierfür sollen durch eine internationale M- machung geschaffen werden.
allgemeine Gesellschaft der Nationen soll gebadet werden auf (^rund besonderer Abmachungen. die die polrttsche und territoriale Unabhängigkeit aller dieser 'Großstaaten enthalten.
Wilson führte Mim Schluß ferner Rede aus. daß Amerika tzur.Erreichung der bevorstehenden Abmackirngen und Verträge bereu sei, zu kämpfen und durchzüh alten, bis diese Vorschläge Pernnrklicht worden seien.
Wir sind, so schloß Wilson, nicht eifersüchtig auf d i e G r ö ß e Deutswlands, und nichts befindet sich in diesem Programm, oas btaer Größe lchadtt. Wir mißgönnen chm keinen Erfolg oder reme Ludchrrung arp dem Gebrete der Wissenschaft oder
r er 55, U]tternf&ffilin ^« e ^ e ^ womit tta? ^uttchland w viel Ruhm erworben und sich so beneidenswert gern acht har Wrr wünschen Deutschland weder auf irgendwelche Wale zu »chaden oder seinen berechtigten Einfluß oder seine Macht zu mmdenr. Wir n7ün,chen es nicht mit den Waffen oder- mit ländlichen Handelsmaßregeln zu bekämpfen, wenn cs sich uns und den anderen friedenslieüxnDen Nationen der Welt anstatt-ßer, wlll zur Hecheiführung von Abkommen der Gerechtigkeit, des -itachic-. und der ehrlichen Handlungsweita. Wir verlangen nur ^rß rs semen Platz als Gl eich stehender .unter den Bölkeri« Wett, rener neuen Welt in der wir jetzt leben, einnehme, statt evren Matz als Uch.?rberrsck/r. Eb.irtawenig vermessen wir uns, eme Aenoermrg. »der Revision seiner Einrichtungen vorzuichlagen. Aur es ttt nötig -- uno wir müssen das yreimütig erklären, und L M nur iwttoendig zur Einleitung irgendwelcher verständiger Behanoluig auch unsererseits daß wir wissen, für ^^"Deutschlands Wortführer sprechen, wenn sie das Wort ergretfen. Nämlich, ob sie sprechen im Namen der Reiche tagsmeorhnt oder sür die MMärparwi und die Leute, die an MpenÄiAsche Vorherrschaft glauben. Der moralische Höhepunkt
Kruges, der der höchst und letzte .Krieg für die menschliche
tft, ist angebrochen, und das amerikanische Volk ist lherrit
"geue ?ratt, ferne höchsten Ziele, seine Integrität imd 'eine v-mgcrbe auk die Probe «t ttjerten.
,,Brmb ' amtlich m Petersburg tätig ist. Mon kann es dem £ntp .Qiioer nockstühlen. daß es il-m peinlich ist, wenn die deutschen Ab- gei'andten in AngelogalhZtan des Gefangenenaustausches und anderer Fragen in der ru.ssische:i Hauptstadt umhersvhwn und abends in der Oper, :vie 'gemeldet wurde, vom Publikum sreundlich begrüßt n>erdai. Man toim es verstehlm. nxmi die Möderauknahme der Bcr-> ! L^^nngen von BresttLi.on's? bei Buchanan die Uebcrzeugung eeitcn läßt, dan alle britische Liebesmüh umsonst war. daß für Engtand tu Pelersburg Lwpsen und Vtalz verloren ist. Duciranan wa- von Anfa m an bis heute her aesährlich^e und betriebsamste ^rmd der russischen Revolution. Ms zm Borfrüh.vorigen wahres der Zaceutl-rDN zu wa.rtan begann, arveitate der einflußreich: Botschafter mit allen Mitteln gegen die Staatsumwälzung.
warnte und beschwor den Zaren in Audienzen, durch Bot- chafte-tanferenzen und Handsch eiben des Königs von England. Er war in die Pläne der Verschwörer eingeweiht und zögerte nicht, den Verräter zu spielen. Er floh damals, wie jetzt einwandfrei cstgeuettl ist, als ihm der Bode'l zu heiß wurde, nach Finnland, ehrte aber Mitte März nach Petersburg zurück, um für England zu reiten, was zu retten war. Er wühlte gegen Miljutaw und dann gegen Kerenski genau so, wie in den letzten Monaten gegen die Bollskommiss-are. Er konspirierte bis zuletzt mit beit heimlichen Monarchismen unter den Generalen, mit ben Kosaken und Zen- trumsfrattlVneu. Er empfahl den Großfürsten Michael oder Paul Mexandvowitsch als Zareuersatz. Er unterstützte Kormlvw und Kale- drn. Er korrespondierte mit den Kosalen in der Ukraine. Kurz. Herr Buchanan war dauernd die Seele der gegenrevvlutivnäien Bewegung Es ist schade, daß die Regierung der russischen Revolution riesen ihreit Todfeind so ungeschoren ;iel>en läßt. Buchanan verlangte. daß sein .Geväck an der Grenze nicht untersucht werde Und Trotzti ging darauf ein. Sv entgeht den Russen manche diplo- malische Enthüllung von pikantem Reiz. Oder ist Trotzki darüber unterrichtet, daß Buch-inan alle kompromittierenden Schriftstücke ckwn langst nach London hat schmuggeln lassen? Man darf '('spannt sein, ob die englische Regierung mm auch die Bedingung Twtz'.is erfüllt, daß den auslmwischen Vertretern der BollsMM- mijsare die gleick-e.i VornockIw zugefkanden werden. So ein Abschied bringt eben nranche Ueberraschmg. manche Peinlichkeit mit sich Auch der Abschied Döarschall Haigs wird nicht ohne allerlei interessante Ausdeckungen vor sich ge'^n. Sir Douglas hatte nichts Geringeres beabsich itt. als den Dtllabvr Lloyd George zu stürzen Er war gegen die Ernennung eines Generalissimus und gegen die VerwiMichimg des Abkommens von Rapallo. Er sttstckte vor der Schlacht^bei Cambrai seinen Adjutanten, das Unterltausmitglied Maar <sasso-on, mü der ansdrücklick-m Aufgabe nach London, das Parlament und die Presst zilguusten seiner Flandernstratagst zu beemilussen und.chen Strategen Llopd George zu blamieren^. Er Mffta auf die Hilst Nvrthttifsts und uirternahm dann als Tat- bewets den Bvrstv-ß bei Cambrai. Aber es kam anders, als Haig gerechner bütte. Hindenburgs Löwentatze hieb zurück. Aus dem ..großen Durchbruch" der lKigländer wurde eine englische Nieder- tafje, und Lloyd Gevr^: versäumte nicht, sich durch eine Unter- tuchung dieser Niederlage für die politischen Angrifse Haigs schadlos zu halten. Er blieb der Stärkere, und Haig findet demnächst etne „andere Verwendung". Vielleicht erinnert sich der Marschatt m der Stunde seines Sck-eidens und angesichts des erfvlglostn Endes lerner Laufbahn an dst unfreiwillige Prvphe.^iung, die er zwei ^al/re vor Beginn des Weltkrieges, als er noch Brigadegeneral 'var. m der Londoner „Military Revstw" niedersckirieb. Er miünte über das deutsche Volk in Waffen, dos er jetzt besiegen wollte, Damals: „Das^deutsche Soldatenmaterial ist denr unsrigen unbedingt überlegen. Aus dem Volke ycrvorgcgaugen, re Pr äsen ti att der deutsche Soldatenstand den Stolz, den vornehmsten Besitz seines Landes. Teslialb wird ein Kamps gegen die deutsche Arm« ein Kamps gegen das deutsche Bdlk sein — ein schwerer, tödl ich,er Kampf für den. der diesen Kampf herausbeschwört." Der britische Höchst- tanummdierende Haig hat in diesem schweren tödlichen Kampf per* faqrt und ist erledigt. Und Eminem Nachfolger wird es. io Gott will, nicht anders gehen.
Vom franzSsefchen Barkament»
Paris, 9. Jan. (WTB.) Meldung der Agence Havas. Kammer und Senat nahmen die Verhandürngen wieder auf. Die Alterspräsidenten hielten beweyte Ansprachen, in dene« sie die Rückgabe Elsa «-Lothringens verlangten., sie führten die Worte Lloyd George- an. der als Dolmetscher des Gewissens der Menschheit erklärt hat, daß England Sie ftan^ wsische Demokratie in ihrer Forderung einer U eher Prüfung des großen, 1871 begangenen Unrechtes bis in den Tod. imterstützen werde. Schließlich richteten die Alterspräsidenten an die Kammern die Aussorderungen, den Burgfrieden zu wahren. In der Kammer wurde Deschanel und die vier adtretendeu Vizepräsidenten wiedergewählt. Dann vertagte sich die Kammer bis Dvnnersta-g. Im Senat wurde Dubost zum Präsidenten gewählt.
Aus 5<aW rrnv Cant.
G Letzen, den 10. Jamrar 1918 Steuerpfticht während der Militär-Dienft-eit.
1. Da- M LliLLreinkommen und die Staat-stev'sr.
^machst ist für den KrstgsteilneHmer wichtig zu wissen, daß vom der Besteuerung ausgeschlossen unb bed^r bei Berechnung der L'LEseintam'menstaucr stets außer Ansatz lassen ist das Militär- emkommen aller Angehörigen des aktiven Heeres und der aktiven -Ucörtne, ebenso der zum D ienste einberu.Qten Landstunnpslichrigen, und zwar solange sie zu einem in der Kriegsformotion befindlichen -berl r^s Heeres öder der Vimckne gehören. .
. Tiefe Bestimmung tritt in Kraft mit de« Tage des Eintritts rn das Heer.
Tas Z ivi lein kommen und die Staats stau er.
.. Dst Besteuerung oes Zivi.'emöomSwns der Kriegsbeilnetzmer ev- lalTrt m den meisten deutschen Bundesstaatan info,em eine Aende- rung, Lts für sie die Grenze des steuerfreien Einkommens erlieblich- envettart ist. Im Frieden und auch jetzt bei Nichtkriessleilnek- ne rv . mlnbt em Einkommen [ieuetrrei, das eine in den einzelnen Bundes-^ jtaaten zwischen 300 und 900 Mark schwankende Höhe (Existenz - mmrmum, inchi überschreitet. Für die Untevosfiziere und Momn schatten cn7s BeurlaubteustaTtdes, solanm sie sich im Kriegsdienst bv- linden, bleibt ein erheblich l-öhEs Einkommen vor der nach dem (, rn kommrnfteuergesetz veranlagten Steuer befreit. 3tach einer Rundfrage, dre von der Zentral falte der Lazavettberatung tvs Noten K-reuze- Frankfurt veranstaltet wurde, bestehen für die Steuewrluht der Kriegsteilnehmer in den deutschen. Bundesstaaten folgende Bestmttmmgen:
Es blechen steuerfrei (oder es bleibt die veranloyta Steuer unec Hoden, Mecklenburg, SacAen-Mtenbura und Schaumb u rg^- L tppe Em kommen bis 1500 Mark, in (BthrMir^Kir^imber^ in Reust j. L. bis 2400
DnJ ^GOO^^rf, tn Preußen, Lachfen-Weirnar, Mhalt, Braun- lchnerg, ^achsen-Meinrngen, Lippe-Detmold und LWeck Äs 3000 Mark, rn Württemberg bis 3200 Mark, in Oldenburg £*5 3600 Mark. Zu Rruß ä. L. ist steuerfrei bei llnverheir-ateten eiu
Verhaftung italienischer «narchiften in Amerika.
cv Zbg." meldet aus
Jj <^^u«rr: jnt Staate Washington wurdetr über ^haftet, bi t oer anarchistischen Gesell- cangehören. Die Unlersuämngs- «Horden stellt^: fest, dag dte,em Verbände über 200 000 Arbeiter den Bereurtgten Staaten angehören. Gleichzeittg wurde eine %eri (bworimg italienischer Arbeiter gegen das Le- Dra!identen %>iUon aufgedeckr. Freiwllltae sollen aus- die Aufgabe hatten, den Präsenten Wilson undden König Vrctar iÄnanuele von Italien M ermorden Eine taig^eure PropagMida-Literatur dieser Organifatton reüt zum tätt'.chni W>derft<uid gegen d,e Wehrpslickn und den Waffen- dienst auf
vvchanan unü haig.
NN
2*' Emrr im Öltet und an« W ■ , Ter - brrltschrBoktchaf^r 3tr (V> wrffe William »urfxmnn 2: ^ . n. f" 3 “ lte»ickt mit!, IMS <!? Han! DlNasbnr»
A-rich'll Ton Swi« «ined bai «En Baa aii Cwttmw fit \emz Cefeto Jiteöftlanc bei
Sühnte« NW M iiberMkjig. fdftent aud) h n
An» Spanien.
Rotterdam, 8. Jan. ^WTB.) Nach dem „Nieuwe Rotrerdamschcn Courant" meldet „Daily Telegr«rph" aus Madrid vom Montag: Der Beschluß, das Parla- m.ent auszulösen, den der König vorige Woche unter-- zeichnete und dessen Veröffentlichung noch ansgeschoben wurde, tst rückgängig gemacht worden. Geritchtweise verlautet, daß eine Regierungskrise bevoorsteht.
Aus -em yauptaurschatz der Reichstags.
Berlin, ?. Inn. Der Hauptau-fchu tz des Reichstages setzte am Mittwoch nachmittag die vertro-ulichen Berawngen über die zukünftige Gestaltung der wtrtscha ftlichen Bez'iehun- gen zwischert Deutschland und Oesterreick-Ungarn fort. Die Reickxsregienmg war durch den UnterstaLtssekretä-r im Reichswirtschaftsmnt Frhrw v. Stein verttetan. Nach dem Sprechev der Deutschen Fraktion. Abg. v. Gamp, sprach der konservative Mgeordnete !Graf v. Schwerin-Löwitz, der tf. a. apiai vom deutschen Landwirtschaftsrat zur vorliegenden Frage gefaßten Beschluß mitteilte und gegenüber in Bayern verbrettebeNt.Gerückten srSlcttle, da- auch die iwrddeutsthe Landivirtschaft durchaus für die 'Sicherung des der deutlichen .Landwirlsachft arotigen wirtschaftlichen Schutzes eintrete.
Es sprachen ivefter die ALgeottnretan SBtan (Unubb. <m.) Gut Hein ^Fortsckr. Dp?, RosVe ^Svz.), Dr. Rösüke (Kvrrs?, Erz berger (Ztt. . Dr. Seyda -(Pole und Untarstrmt^se^retttt Frhr. vom Steat.
Damit war die yandÄsvalttvkhe Aussprache boendet. Anr Freitag nachmittag werden priDatrvMiche Fragen verhandelt.
Der Kommandant der „Emden" unter den Anstauschgefangen.en.
Rotterdam, 8. Jan. (WTB.) Der erste Transport der deutschen Austa usch ge fange neu aus England auf Grund des Abkommens vom 2. Juli 1917 trifft wahr- scheinltcherweise Ende dieser Woche in Hockland ein. Darunter wird sich der Kommandant des deutlMn Kreuzers „Emden", Fregattenkapitän Karl v. Müller, befinden.
Pour le merite.
derlin, 9. &au. (WTB.) Der „Reichsanzeiger" veröffent-- ttcht die Verleihung des Ordens Pour le msrite an die General- LeuttnmtS v. Lindeouist und Bcllmanu, die Oberstleutnants v. Pawelez, Hasse und Reinicke, die Majore Krebs, Stapft und v. Voß, Hauptmann Scholtz, Leutnant Horn, Reserve-Leutnant Bongartz.
Der 5ee!rieg.
Älan.-^WTB ) Tas Korrespv nbtntfmrtwi erfahrt wn burdKm» ^oerJ^Turr Seite, die Mevmng des „Dttlftschen c^mmt über den ^vischeittall mit dem nrederlMdüchen
schrss „T ro&p" fer urrrrchÄg.
Einkommen ms 1200 Mark, bei kinderlos Berheiratttan bis 2000 Mark, bei Verheirateten mit 2 Kindecn bis 2400 Mark, mit 4 Indern 2700 Mark, mit mehr Kindern 3000 Mark, wobei jetwck k^i Unteryfftzicren, mit Portepee Befreiung nicht zusteht (dabei ^ Voraussetzung, daß der KriegsN-Än-Hiner nrchr übet
4.0 000 Mark Vermögen hat). In Sachsen:CoburF--Getha ist em Ginroirnnen von Kriegstailnsymern bis 1800 Mar? stsuerfret.
^. LC ^uE:rn von Kri-egsreünehmern mit Ettrtvmmen über 1800 Mark am Antrag gestundet wettX 3 r. Auch in An Haft rn Dte <nnanzdirektion die Crmäckttgung, während des taufenden Stauerjahres zur Bermeümng unbilliger Härtan. veranlagte Stert-
M ertwißigen ober ganz zu erlassen.
Keme Ausnahmebesttnrntungen hinsickttick der Stauer vor Knegstzettnehmern kennen Bayern, Dachsen, Baden. Sckwarzburw Mrdolstckdt U7td Waldeck. so daß hier der Kriegsteilnehmer, abgi" feheu von seinem Mttttäreinkvmiitan, tarne Steuerbefreiung ge^- meßt. In Elsaß-Lothringen, das an Stelle der Einkommensteuern. Kapitalrenten-, Lohn- und Besoldung---, Gewerbe-, Gebäude- und Grundsteuern) hat, bestehen ebenfalls keine Stauerbesreiungert für Kriegsteilnehmer; es wird aber bei Zahlungsschwierigreitan für ^ranlagtc Stenern Stundung gewährt, dock'/ ist, um unnötige Vertreibungsmaßnabmen zu vermeiden, zu ./mpteblen. daß eck- Sttmdung bei der zuständigen .Kaffe -oder bei her Direktion Derer reiten (Steuern in Stratzüuvg beanloagt wird. In .Hamburg un» Bremen, wv Ausnabin-^-BestiMmungen gLeickßrlls nickt bestehett hat dre LtauLrdeputattan des Recht, auf Antrag in ltesionderel?
aus Billigkettsgrünoon die Emlonrmenstauer von MAitör- persv.;tan Au erfassen oder Au ermäßigen.
3. Die Gemeindesteuer.
■ Von der Gememdest«rer ist jeder befreit, der den Bohnsitz (Wohnung ' rn der Gememde crusgegebet: hat. Wessen Familie jedock den Wobnfftz berbehalten hat, ist an sick steuerpMchttg: ebenso 'cm, irh Gcunobe,itz ober einen Gewerbebetrieb in einer Gemeinde bat. dafür Grund- oder Gewerbesteuer zu zahlen.
Im übrigen gilt in einigen deutschen Staaten für das Ein. kommen der Mriegstailnrhmer hinsichtlich der Gemeindesteuer d-ta gtetihe wie hm sichttick der Staatssteuer. Sv ist auch hier dor- Mnttäremkommen steuerfrei und es tritt auch bier bei der gleichen Stufe Steuerbefreiung ein in Württemberg, Hessen, Wnfatt und SchaumLurg-Ltpve. Lübeck^ kennt keine Gemeftckestaner.)
Bremen und Elsaß-Lothringett haben dir gleichen Besttm mungen hmucktl'ch beider Steuern, Bremen gegebenenfalls Ertaß oder Ermäßigung, Elsaß-Lothringmt Sttmtamg. Baden. Schwarz burg-L>ondershausetl und Waweck kennen auch hinsichtlich der Gememdesteuer keine Befreiung. (Badm nur für in Baden garnt" Mnerende Ossizrereck Für Bayern und ^war^hirog-RLckolstadt Zttt etwa das gleiche für die Gemeindesteuer wie für die Staa^ Jteuec: ev >nht ferne dlusnahmebestimmung für Kriegsteilnehmer. Aucir rm, .Königreich wachsen gibt es. abgesehen von gewissen Steuerblffrermigen ftrr Milttärpersonen. des Fttedensstandes. eine feteuerberreumfl nicht. Hamburg fenm. im Stadtgebiet keine Ge. memdesteuer, in den Landgebietart wird diese dagegen erhoben
«Sn mweren Staaten, so in .Preußen. Mecklenburg^ Olden.' bu^ ^ckstw-Warmar, Braunschweig. SachstwÄcktnckurg, Sachstn - GoHur^-Gotba, Racksen-Meiningen. A.ppe-Dettnold. 'Reuß a L. MLU« l- 'Lchwarzbm^Evr^haus-en und Waldeck ist die Rege-
umg der tsrage hinsicvrlick der Steuerbefreiung st 'Umeind^ steuern der leweittgen Gemeinde überlassen, der st-.- St. uerpssichti^ an gehört <>lt der Regel werden wohl die kapital kr Gamein-
der Erhebung der Steuern in gleichem Mast, adsehen wie
In Sachen-Mettnngrn ist das Einkommen aemein»e«mla«n-- frci, sowertes eine Höbe von 900 Mk. nickt mehr erreicht.
Die ÄKrckenfteuer, die sich nach der StaadAftuar richtet, wird vtelrach erhoben, auch wv die Staatssteuer unm>?frru isteibt
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'** Amtliche Personalnachrichten. Der Grvtzherzoa emvsurg zum Borttag den Staats minister Dr. v. Ewald, den mfter des Jnnenr Dr. v. 5)ombergt w B-rch, den -Generaladtutantsc General der Zavallerie v. Hahn, den Kabinettssestetür Dr. v. Eiff Der Großberzog bat den. Vortragenden Rat der Mtmlmrg für ö?senst- llckn' Gejundheirsvffege des Ministeriums des Innern, >>errn Geh Obermedtzinalrat Dr. August Balser zu T-armstaot zum ordent luyen (ständigen) Mtglied des Hauvtvorstandes des Mice-Frmten. vererns ernannt. Durch Entschließung Großb. Ministeriums des Znnern wurde der Lehramtsreserendar Rudolf Großh zu Mnaen zum Lehramtsassessor ernannt.
** Ti e bst a hl. Ge^na^nd wurde von emem Wagen -iE hrestg«: Zdauftirmms am Güterschuppen eilte Kiste mit Lichtem im Werte von 30 Mark «ttwendtt. während der Hausbursche e-mr andere Kiste hevausbolen wollte. Tie Kiste ist H. St 8. 882 gezeick net- Sachdienliche Mitteilungen nimmt die .KrmvmaLvolizer ntt- gegen.
- . ** Für die Hausbesitzer wird es von Interesse fern, zu erfahren, daß b?:m Reservelazarett in der Stadt^ knabenschule arbettssähige Lazarettinsassen zum Schnee kehren gegen die übliche Vergütung angeiordert lverden können.
** Geldpreise für die nächste K, regsanleihe- Werbung. Dar Kttegspresseamt fordert die im Heere stehenden Künstler aut. Eirtwürfe vpn Bild- und Schriftplakaten fite Kriegs' anlerherr emzureichen. Beide 'Arten sollen der GeschmackSrichtuirg und den Verständnissen des Heeres Rechnung tragen, einfach, aber m ihrer Wirkung sinnfällig und arMehenl. fern. Für die drei besten Achnten sind talgende Geldpreise ausgescht: BildplaSate 1000 Mk enter Prers. 500 Mk. zweiter und 300 Mk. dritter Preis' Schrift- Plakate 200 Mk. erster. 100 Mk. zweiter und 50 M d^ftterV > ^ Zanuar d. I. an das Krieg-Presse .
amt. Mterlmrg IV. Berlm NW 6. Luisenstr. 31», emMsenden Dte Beurteilung der Enttvürte ertaigk terrch Sa, b^gemresL.


