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Der -irdener Zl«zei-e»

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Ktetzeser LamtliendiStter;

Lrrirvlatt

fSr de« Ureis Skstzea. VezugrpreiL:

nonatl. Mr. l.30, v,erte> kährlrck Dck. 3.60 . durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. !.1 >: durch die Bost 3»60 uieitcl* jährl. ausschl. Vestetlg. F^rnsprech - lnschlliffe: stir dre Schrak l «,ma l 13 Verlaa.Gesch ah?t e n e5I Anschri '-1 fi'ir C vnhfr.o ch- richten: Anzeiger '5;cftcu.

M Jahrgang Donnerstag, \

GietzermAirjeiger

Donnerstag, \x Januar m&

postichecNottts: £rr.nflFi:rt«.K. U686

General-Anzeiger für Oberhessen

Atw.uuiut uoi» Anzei-e» die iüfjwmimmet bis zürn Nachmittag vorher ohne redeBerblndlichkeit Aeilenpreise: für ö?t! iche Anzeigen Bi., für a r. s w ärnge 30 %il, s v. v Sflrklamen Mk. I.; i-ct Plagvor- schritt 20% Ausschlag. Hauytschri'Netter: Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Vankvrttehr: Aug. C^och; Stadt und

Gewerbedant Slrßrn Land. Berm.schtesu.Ge- richtssaal: W. Meyer,

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Eine Rede Wilsons im amerikanischen Rongretz.

MTB.) Grobes Hauptquartier. 9. Januar. (Amtlich.)

W e st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe KronprinzNupprecht.

Unter starkem Feuer sckwtz stieben englische Er fundangöabtcilu"g'.'n gegci den 3üörniO des Hout^ulstcr rvaldes vor. Ennqe Komvagnie^i gri'sen au der Bahn Boe singhe -Zladen an. An fei er Stell- kannte der Feind unsere Linien erreichen; in unserem Feuer hatte er schwere Verluste.

Beiderseits non Lens lebhafte Arrillerictätigkeit.

Oestlich von Bulleeourt fanden mehrfach Handgranattn- tämpfr um kleine Grabenstücke statt.

Heeresgruppe Herzog Alb recht.

Westlich von Ftirey brachen die Franzosen am Nach­mittag nfldji heftiger Feuerwirkung in 4 Kilometer Breite zu starken Angriffen vor. An ttize'nen Stilen drang der 7yeind in unsere Postenlinie. Ein V r>uch ülrer sie hinaus Boden zu gewinnen, scheitert'. ll stre Gegenstshe warfen den Feind im Laufe der Naüsi überall in seine Ausgangs­stellungen zurück.

Leftlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Mazedonische Front und

Italienischer Kriegsschauplatz.

Die Lege ist umrerändern

Der Erste Generalmraniermeiiter Ludendorsf.

*

Der «tzendbericht.

Berlin, 9. Jan., abends. MTB. Amtlich.)

Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues.

Nirn hat auch Wilson craf die Ercklärungen von Brcft- Litowsk hin wieder das Wort genommen und oie raffinier­testen ^Kunstgriffe angewendet, um alle dem Frieden ent- gvgensteh-enden Gegensätze aufzuwühl<-n. S?in Verhalten ist noch viel weiter verbissen in Deutsclienfeindsclmft als das­jenige Llohd Georges. Er lobt in dessen Rede diebewundc- rungswürdige Au,richLigieir". Das ist sehr bezeichnend für die Denkart des Amerikaners. Aufrichtigkeit ist eine Tugend, die ganz elementar, keiner Abstufungen und Steigerungen fähig ist; man kann sie verehren und anerkermen, aber wer siebewundert', der bekundet, daß er auch andere Wege für möglich mrd gangbar hält, die nicht vom hellsten Strahle der Aufrichtigkeit beleuchtet sind. Ja, WilsonsFackel der Menschheit' traust vom Peche der Unaufrichtigkeit und raucht mit allen möglichen Schwaden von 5)euchelm. Muß sich bei uns nicht der alte Unwille, der uns früher schon einmal geeinigt bat, wieder aufbäumen gegen diesen anmaßenden Berater" unseres Volkes, der aus dessen MchnungsVer­schiedenheiten und Gegensätzen seine feindliche Politik auf- baut? Denn das erkennt doch, jeder Blinde: Wilson will noch, unversöhnlich, unsere Niederlage, und unsere Waffenersvlge haben bei ihm nur die Sucht vergrößert, uns mit dem Schwerte seiner Menschheitsideen zu fällen. Wie seine Augen aufleuchten beim Anblick der sich ihm gerade in diesen Tagen darbietende-l angeblichen Willensunterschieoe zwischen nuferen politischen und militärischen Führern! Er gießt mit Behagen und Schadenfreude Oel in den neuen deutschen Meinungsstreit! Er fragt, wer denn die deutschen Wünsch in Bvest-Litowsk forinuliert habe, die militärischen Jmperia- listen oder dkeloeitscha wenden Staatsnränner" ? Ja, so müssen wir chm entgegenfragen, werrn er so u.nverfroren und hämisch seine Nase wieder in unser Fenster steckt, warum erttrrchigst du dick denn nicht einmal lieber nach den Unter­schieden der Auffassungen in Englano, in Frankreich oder in Italien? Aus welchem sicheren und lauteren Sammel­becken der Volksmeinung fließen denn die Auffassungen und Ziele Lloyd Georges? Und gibt es denn nicht auch in Amerika selbst eine Bewegung, die sich der Führung des ab­sonderlichen Menschheitsvaters Wilson ent gegen stemmt?

Wie durchsichtig und plump sind die Schmeicheleien, ttul denen die russischen Bolschewisten von Wilson einacseist ^er^m sollchc! Er rühmt sie als die DLuster von Bildung.

. Menschlichkeit und Staats'tveisheit! IhrAdel des Geistes" nrüjse dieBewunderung eines jeden Menschheitsfreunbes" erregen! Nun, Wilsons Bundesgenossen urrd Menschheits- jtcutjbe in England urw Frankreich haben sich ganz anders geäußert! Aa- kmmen die Russerr nrü diesen Schineuheieien, bfö sie doch wohl autfr durchschauen werden, an fangen? Der Punkt 6 des Wilsonschen Friedensprogramms, oer von der Muowmnrg Rußlands und seiner Ansprüche handelt, ist der längere? Es wird den Russen der Himmel aus Erden ver­sprochen. Eine einfache, schlichte Antwort aus die Frage der russischen Unterhändler, wie sie den allgemeineir Frieden praktisch fordern könnte, bleibt der falsche Prophet sch^Udig! Er tobt ten Weg, auf dem die Russen wandenr, imv dabei stdßt er sic in das Wölkenkuckucksheim einer durchaus dunklen&inft und einer mutdersehibaren 5vrisg^verLä»^r>.

rung. Denrßd as wird auch kern Russe glaube?:, daß die ZentraLmächte die Ziele, Gcu?rdsätze uird dre Taktik Wilsons annehmen? Fort^rt er doch, um nur eines

zu nennen, sogar Elsaß-Lothringen für Frankreich! Seine verschwourmeirenIdeale" ernst zu nehmen

lud sie für bare Mü,?^e eines praktisck>en Willens i'std Bestrebens zu halten, fällt keinem Vernünftigen mehr ein Die dazwischen gestreuten bcstilnmlen Forderungen, Denen dasUnmöglich!" Deutschlands und seiner Bundes­genossen entgegen steht, machen jede Erörterung überflüssig. ' Die vaupthossnung dieses Hetzapostels besteht wohl auch Darin, deutsche .Ldealistcn" zu ködern. Wie unverschämt sucht - er unseren wissenschaftlichen und technischen Ehrgeiz zu kitzeln! Wie salbungsvoll versick)-ert er uns, baß er es ja näht böse, sondern gut mit uns meine! Wird der Deutsche Reichstag endlich geschlossen und einniütig die Spritze einer . vollen Abfuhr aus ihn richten? Unsere Staatsmänner haben t in der Beantwortung solcher feindlichen Redeergüsse in der r letzten Zeit Leider sehr wenig geleistet!

Der ötterrcichisch-ungarische Taseödcricht.

Wien. 9. Jan. (WTD. NickMmtlich.) Amtlich wird

verlaurdart:

Oeftlicher Kriegsschauplatz. Waffenstillstand.

Italienischer SriegSscha»platz.

Jnftrlge ungünstiger Ssttzwerhättnisst blied die Gr- I frchtSlätigkeit aus einzelne Fuierüderfällc beschränkt.

Der Chef des GeaeraLftabeS.

vir Kämpf» im Westen.

Berlin, 9. Jan. MTB.) Am 8 Jammr verlachten an der W^-fifrsnt die Engländer und Franzosen mit üättvoen Ztzräften sich Ettukidungsergebimi'e zu verschafsm. die itznen bei 'lZakrouille?!- grs^chlen am Vortage versagt bli-ebeir. Sie sich übe.all fdbsoere

blutige Schävpm. In Flandern, wo sich im Gesechtsgeläntr selbst die Zugangswöge viele Kilometer loeit Himer der englischen F'^vtt infolge des Wiitterioetters in völlig trostlosem Zuünde befnden, der ich en hinter h-stigcn Feuerwellen starke englische Abteilungen sicl) dnrckr den zähen Schänrm ge-nm den Süd- vand des Houthoulster Waldes v-vrzuarbeiten, während mehrere englische Compagnien an der Bahn BösinghcStaden angrifien. Tic nur la?lg-iam durch das Trichterfeld vorüomm-enden dichten englififfren Sturmn^ellen faßte micr vernichtendes Sr>err- unb Abwehrstaler und ließ nur Teile von ihnen an der Balm >ingl>eS'oden .bis an unsere Linie stn?anl!ommen, wo sie im Nahkampf blutigabgewiesen wurden. Tie Franzosen jch-i'ten ihrerseits NEstliä; Fl irep und aus dem dort gelegenen Walde um 4. Uhr nachmittag-s nach eiuviertelstinrdiger satt­ster Fenknwoibereitmrg mit starken Kräfte i zum Angriff gegen unsere Stellungen heraus. Ter anfangs eingednmiene Feind wurde in erbitterten, bis spät im die Nacht andauernden Nalstänips-cn und bi kräftigen Gsgensbößen und be-onders holten Feinovettuslen hinansgeworfen. Sämtlick-e Gräben sind re'llos in unserer Hand.

Aäch im S n n d g a u, wo am frühen Morgen des 8 Ja­nuar starkes feindliches Mmen^euer aut un'ere- Stellungei we'llich rwi Mülhausen eingesetzt Imtrc, wurden vvrfüb'ende feindliche Pa'wuillen vertrieben. Eigene Arckklärnrrgstürta^-eit brachte an v elen Stellen der Front das gewünsch e Ergebnis sowie zahlreill>e Gefangene und Bellte Während unsere Artillerie mit Erfolg fei?idlu!>e Ansammlungen und den Vett'hr hin'er der Avant smvie Mrn-i i>ns- und Moteriali^mdepots be'ckwß. belegten unsere Bom­bengeschwader mehrfach feindliche Barackerlager sowie die Stadt T ü n k i r chen mit Bmnbeu und öonnten an Branden und Explo­sionen die gute Wirkung feststellen.

Finnland.

Kvvenhagen. 8. Jan. WTB. Nichtamtlich')National Tidende" meldet aus Stockholm: TieMminva" ist als erster Tampfer aus Mw mit 35 Tonnen Maschinenöl hier eingettoffen. Tamit ist zum ersten Male seit Kttegsausbruch der regel­mäßige Passagierverkehr zwischen Schweden und Finnland eröffnet. Ter neire EisbrecherHeinrdahl" geht am 12. Jmmar mit Reisenden urrd Ladung nach Finnland ab.

Stockholm, 6. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Svenska Telegrambyvans. Ter schwedisch' Generalkonsul in Finn­land, A h l st r o e m, ist zirm vorläufigen Gesandten er­nannt »vorden. Er ist das erste Mitglied des zukünftigen diplo­matischen Morps in Helsrngfvrs.

* . *

mummt ztwwu.

Stockholm, 8. Jan. (WTB.) Das Stockholmer Efth- nische Bureau teilt dem Vertreter des Wolfffchen Bureaus folgendes mit:

Nachdem die systemarrsche Verheerung Esthlmrds durch Truppenverbände der regulären russischerl Armee trotz zahl­reicher Vorstellungen bei den russischen Behörden nicht auf­hörte und alle zivilen Maßnahmen der esthnischen Behörden und der Bevölkerung sowie ein offizieller 'Appell des esth- nifchen Landtages an die verbündeten Regierungen von Eng­land, Frankreich, Amerika und Belgien erfolglos blieben, sah sich die est.,n .che Armeeleitung zur Entsendung einer r a f- expedition veranlaßt. Daraufhin fragen esthnische Trup­penteile, rvelche von Reval in der Rrchtung gegen Rar w a vorgingen, pltzntzern.de russische Truvpen getroffen, gesollt

unll) geschlagen. Die esthnischen Verluste an Toten und Ver­wundeten find gering. Tie Säuberung von den russischen Truppen dHreitet fort.

Japan und die Entente.

Bern, 8. Jan. LautManchester Guardian" hat die aber» nrals von Fromtrc-ich ausgehende Anregung einer Verwendung japanischer Truppen in Europa m der jLpaniichQri Presse durchweg ablehnende Aufnal?me ^efmüen. Tos Blatt findet dies an sich begreiflich, ist aber über bve von einigen javanischen Publizisten geltend gemachten Gründe befrenrdet. So stellte Professor Shigeo wn Der Universität Kioto die Frage: Haben die Alliierten, ins bindere England und Amerika, ein. Anrecht auf Hilfe von Japan?, ;rud antwortete.- Nicht, bis sie weben anderen alle Rasseirun:-rrschicde bescitigcir. Professor. Tcrkuzo schreibt: Ter größte Autokrat der Welt ist heute nicht.Kaiser Wilhelm, sondern Lloyd George oder vielleicht Wilsvn, und fügt hinzu, Amerika sei der .Hcrnptfeind der japanischen Jrrteressen- Ein gewisser Shrntaro erkläre, wenn jefre unmenschliche Macht gezüchtigt werden falle, müsse Japan den Alliier reu ebenso den Krieg erklären wie der Mittel mach ei, und er sei nicht nur gegen. Trnpve'sseA-dungen nach Europa, sondern v-erlangc die Zurück­ziehung der japtr.rischvt Gechvader aus dm curopäisa^en Gewässern.

All das. sagt ..Manchester Guardian", ist für Javans Alli­ierten keine erdruliche Lektüre, zwar nicht an die sich verrrünftigs Entfckreidung, keine Armee nach Europa z-u senden, aber ihre Be- gründung, denn aus ihr spricht nicht ganz die Herztick.-keit gegewix über einem Bundesgenossen in eurer Verziveifelt schwieriger' Lage. Wir behaupten nicht, daß dieser Don und Die Stellungnahme den Geist der japanischen Regierung wider spiegeln, aber sie geben offen­bar eure bsdeutschen und emfdrßreichm Teil der Meüruna m Japan wieder.

Line Lotschatt wittom.

Washington, 8. Jan. (WTB.) Wilson richtete Botschaft an den Kongreß, die sich mit den Vorgängen in Brest-Litowsk beschäftigt.

In feiner Ache rnr Kmrgreß fSytte Wilson ai3:

Ter ganze Zivischemäll in Brest-Litowsk ist von großer Bedeu­tung. Er zeigt die Verlegenheit, in die die russischen AbtEvrdnevM versetzt wurden. In wessen Namen sprachm bk Del-eairerten dev Zentralmächte? Sprachen sie für die Mehrheit ihres Volles oder für die militärisch imperialisrische Minder.eit. die bis ictzt die ganze Polittk der Ze.ttralmäche beherrschte? Oder beoarmündrtM sie auch die Türkei und Blulgatten., die sich verpslichtet gesüAv lMben, ihre Verbündeten zu iverpen? Tie russischen Delegierten» haben vollständig richtig und ,>h.- verständig, im Geiste ei^ mo­dernen Konferenz darauf besinn er, daß die Konferenz, die sie mit den deutschen und den anderen Vertre ecn ab hielten, ösfentluh und nicht lsinter verschlossenen Türen stptt.inden durste, damit die Ktmte Welt zu hören konnle. Haben wir rn den deutschen Telegierten diejenigen zu sehen, die den Geist der R-ichztegs-Nchdtution vom 19. Juli vertreten, diejenigen, die den Geist der liberalen Führer «der Parteien Teutjchlands verkörpern, o.>er tzie.'-Lnigen, die diesem Geist Wr>ers1and bie^e t und eirt regen die an Geist aus Eroberung und Unterdrückung hinzie en? Oder Hader wir beide im offenen, 1-3 fnnngbl'n'cn Konslikt stehende Stmrchunkie vor uns? Das sind selw drrrrgeirde Fragerr. rwn deren Beantnwrtung der Friede der Welt abhängt. Aber was auch das Resirltat der Erörterrmg von .Brest-Litolpsk sein wird und was auch der Zweck der Aeußeruirgen der Redirer der Zenttalmächre sein mag. sie versuchten wicdenmr, angeblich der Welt iA'e Ziele klar zu machen, und forderten von neuem derr Gegner wif, seine Ziele und was er für gereckt und be­friedigend hält, genauer zu präzisieren. Es besteht kein Grund da'ür. dieser Aufforderung nickst nachzukommen und drese Frage nickt au irichtig in bearrtivorten. Wir Ijuben nicht erst daraus gewartet, sondern zu wiederholten Malen unseren GrÄrmZengrng der Welt vorgttogt, und stets mit genügercker Klarheit, um zu zeigen, was unsere endgültigen Bedingungen snE. In der vergangenen W^ck? sprach Lllot; d George mct bewunden mg s würdiger Äu richtig kcit und mit Geist für das Volk und die Regierung Englands. Es be- steltt unter den Gegnern der Zentralmäch'e leine Verwirrung über die Ziele, keine Heimlichkeit, noch, irgend welche Unstimmigkeiten über die Einzelheiten. Nur Teutschland- ;urd seine Verbündete, verheimlichen ihre Ziele. Sie ^eben sie nickt errtschieden an. Aeben und Tod^aber sind mit der richtigen Darlsgrurg vettnüpft. Kern einziger Staatsimmn. der sich auch nur im geringsten seiner Ber-- anclvsrt»na bewußt ist, darf sich in diesem' Augenblick erlauben, bitte tvagischm Opfer an Gut und Blut sorrzusetzen. rvenn er nicht voll­ständig sicher ist, daß es sich um Tinge v»n Le-ensinreresse handelst, und daß das Volk, für das er spricht, diese Interessen von ebenso gebieterischer Wichtigkeit hält, wie er selbst.

Es erhebt sich jetzt eine .Stimme, die diese Erfüllung der Prinzipien und di?s Programms verlangt, eine Stimme, die er* schlitternder und zwingender erscheint, cüs irgend eine der zahL-» reichen anderen Stimmjen, die die verwirtte Weltenannosphäre erfüllst, ich meine die Stimme des russischen Volk e s.

Das russische Volk ist, wie es scheint, nahezu hllstos nieder' gewyrfen von per grünntigekn deutsckchn Mach die biswr keck« Mitgefühl und sketn MitlaLd kannte. Die Mach des russisches Volkes ist offenbar erschüttert, aber seine Seele ist nock> nich unterjocht. Es wird ^nich nachgeben, weder in Wort noch- in Halck» lung. Seine sWusivsiung von dein, :vas gerecht, menschlich uni« ehrenv-ofl .ist, wnrd^ nhit «iiner ^Os^chüt und mit einer llareni Einsich, einem Adel des Geistes mrd einer allgemeinen Menschen-- liebe dargelegt, die dix Bewunderung eines jeden M'enschiheits-^ 'reundes erregen Musi Dvs russisch? Volk hat fick .^weigert, mit fernen Idealen zu schachern uufr die Bu.ndeScxe 2 wssen int Sttck »'u taffen, damit es selbst erhalten lverde. RuUmrd fordert von uns, su .erklären, was wir vettaugen, und in ivelcher Hinsicht^ ätts ein Mkimmgsulltersck^ied besteht, unsere Wünsche und Ab" sichten sich von den ihttgerr unterscheiden, llnd ich glaube. txrS Volk der Berttnigteil Staaten wünscktt, daß wir ebenso einfach ,:nd offen antwvrten. Ob nun die heutigen Führer in Rußland glauben oder nicht, von ganzen Herzen wünschen uno hoffen rvir, daß ei« Wieg go'^ndyrt tvird, wva wer russischen