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Der «ietzerrer rlnzeiß«
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für Leu Kreis Sietzen.
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168. Jahrgang Mittwoch, '
Giehener Anzeiger
Mittwoch, 9. Januar
postscheittonts: Hrankfvrt a.Ul. UtM
General-Anzeiger für Oberheffen
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sännl'.ch in Gießen.
Fortsetzung der Verhandlungen ln vrest-rltowrk.
fDTB) -rsßrS Hauptqus rtier, 8. Jmrlmr. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz, deeresgruppe Kronprinz Nupprech^.
Einzelne Abschnitte in Flandern und südwestlich Com- brai lagen zeitweilig unter heftigem Feuer. In der Abenddämmerung griffen englische Kompagnien östlich Bullecourt au. sie wurden abgewiesen.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Fm Sundgau enttviSelte sich am Abend lebhafter Ar- tilleriekampf. der mach ruhiger Nacht heute früh wieder auflebte.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
NsthtS Neues.
Mazedonische Front.
Zwischen Ochrida- und Prespa-See, im Cenmbogen. sowie zwischen Wardar- und Doiran-See war die Artillerie- tättgkeit rege. Deutsche Jager brachten von einem Erkuu- dungsvorstoy in die feindlichen, bisher von Russen verteidigten Grüben westlich vom Prespa-See eine Anzahl Franzosen ein.
Italienische Front.
Gegen den Nionte Asolone und den Piave-Abschnitt, nördlich von Vidor. richtete der Feind tagsüber heftige Feuer- üüerfülle, während der Nacht blieb das Feuer lebhaft.
Der Erste Genera lauarrrermcister Ludendorfs.
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Die Nbendberichle.
Berlin. 8. Fan., abends. (WTB. Amtlich.)
An der Bahn Boesinghe — Staden ist ein englischer Vorstotz gescheitert.
In der Gegend von F l i r e y (Mi'chen Maas und Mosel) sind örtliche Angriffe der Franzosen im Garge.
Im Sun dg au flaute die Gefechtstätigkeit nach Abwehr eines französischen Vorstoßes bei Ammerzweiler ab.
Bon den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Die russischen Deisgierten, mit Einschluß Tvotzkis. sin wiieder in Brest-Litowsk eingetrvffen, und die Berhand llrrrgen werden thven Fortgang nehmen. Nachdem der Reichs Kanzler mit so großem Nachdruck iFTenf'irf) erklärt hat. da 'Deutschland bei s -inen in Brest-Litowsk fe^gestell en Wün schon beharren und die russischen Einrvände ablehnen müsse ist zu hoffen, daß es im Osten zu keinem „faulen" Friedei Ecmtmen werbe. Sodann hat Lloyd George durch seine Red vor den Gewerksck>aften noch übriggeb lieb me Zweifel zer srveut. Wir werden mit den Westmächten keinen allgemein ei sieden abschließen „ohne Angliederungen mrd ohne Eni ichÄrgungen". Das wäre möglich gewesen, wenn die West machte sich den Abmachungen in Brest-Litowsk angeschlvssn harten. Lloyd George hat aber ein Programm vorqezaaen d^uns aller Bedenken nnd Befürchtungen enthebt. Er denk daran, an der Seite der Russen mit uns Frieden m )a}heftcn. Das muß aiuh mrf Trotzki und feinen Anhang ja auf alle Russen, gleichviel welchen Anschauungen sie huldi gen, eine tiefgehende Wirkung ausüben. Diese kommt dem aum schon zum Ausdruck durch jene Petersburger Beröffent nchirng, die wir nachstehend Wied ergeben, worin Englanc
L. P' . ,-'"-V 1 iwu-Kn.ytuvn, 1WUII ^naiUiLC
3>er!)a tat scyarf charakterisiert wird. Die Bolsck)ewiki fühle, oatz ^royd George den: Sonderfrieden Rußlands freie Bali lassen null, nnö dre Regierung Lentns und Trotzkis ist \ /ch-w^rlgen Lage. Gegenüber dem festen Auftreten b< ^^Evung, die sich nicht nur auf Loyale Gesinnun, Ste^rtfÄ Zer **-*^WtelümQ sürtzt. verlier- Z^orge sagt zwar seh
die russischen Unterhändler den Halt an der Entente. Llol freundlich, es gereiche England z:
daü .9*?* t«rterzusecht«n, allnn die Russen fühle ~ htX ®I fenk kaum noch besonne Interesse daß sie „erledigt" lverden falle imrat, merat die Mtlelmächk i errctZ« ,Eden, der sst-iedensschlr SÄ » OT d'esec Petersbuvaer Da
^ *** ALottve Lloyd Georges mag wahr sein,
nnb ^- ^ lOsten schon durch die Loslbsur
der Grenzländer angebah, '^n Me Rlissä. ^Zland nrcht verantwortlich gemacht we
h l envügen, ob sie in Sonde
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Falls die Kriegslage für die Mittelmächte sich noch gün^
Ä t gestaltet, wenn die Entente auch an der Westffont lagen werden sollte, würde Rußland noch kleinmütiger werdm müssen. Wir können daher mit Ruhe und Geduld das Ergebnis der weiteren Verhandlungen in Brest-Litowsl abtvarten. Eine halbaintliche Berliner Erklärung stellt fest daß die deutschen Unterhändler von der ihnen gegebene: Richtschnur bisher nicht abgewichen seien und auch künftighin nicht abweichen würden. Das ergibt im Hinblick aus die erwähnte Mahtrung des Grafen Bertling an die Russen eine zufriedenstellende Lage. Es ist anzunehmen, daß die deutsche Volksstimmung in Anlehnung an die Urteile der Obersten Heeresleitung unserer Politik im Osten eine neue und erneuerte Festigkeit gegeben hat.
Die Ssterreichisch.uugarische« Tagesberichte.
Wien. 8. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Waffenstillstand.
Italienischer KriegSiÄauplatz.
Zwifchkn Brenta und Piavr nmr dre Artillerietätigkcit zeiüocist lebhaft.
Der Ehef des Generalstabes.
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Die Verhandlungen kn vre?t-Litowst.
i. Költt, 9. Jan. Zu den Verhandlungen von Brest- Lttvwsk erfährt die „KÄn.. Volksztg." von genau unterrichteter L-eitc, daß die Verhandlungen heute, MrMooch. m Bresb-Litowst nnsder ihren Fortgang nehmen.
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Die Selbständigkeit Finnlands.
Stockholm, 7. Jan. (WTB.) Nach einem Telegramm aus L>elsingfors hat auch der geschäftssührende Ausschuß des Sowjets von Petersburg die Se l b st ä n d rg k e i t Finnlands anerkannt.
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2 lu$ dem yaupUiz chus; 5 e$ Reiifstaqs.
Berlin, 8. Jan. (WTB.) Die heutige Sitzung des H a u p t a u s sch u s s e s des Reichstags wurde mit einer Ansprache des Vorsitzenden Abgeordnelen Fehrenbach eröffnet, in der er ausführte: „Mit Befriedigung begrüßen wir es, daß die Bevölkerung Finnlands nach schweren und langen Kämpfen die Selbständig^it errungen und seine Anerkennung durch Rußland, Schweden und das Deutsche Reich gefunden hat. Wir bringen dem Lande unsere besten Glückwünsche entgegen- und hoffen un.d wünschen, daß zwischen Finnland und dem Deutschen Reiche gute, dauernde Beziehungen insbesondere auch auf wirtschaftlichem Gebiete angeknüpft und gepflegt werden." Nach diesen mit Beifall aufgenommenen Ausführungen wurden die gestern abgebrochenen Beratungen fortgesetzt.
Rußland und die Entente.
Berlin, 8. Jan. (WTB.) Ein Funkentelegramm a de^rsbnrg vom 6. Januar 1918, 9 Uhr 15 Min. vormittc „An Mle" besagt:
Lloyd George äußerte sich in dem Sinne, daß Rußla erst seine Grenzen mit Deutschland imd Oesterreich-Ungarn fe setzen müsse, ehr von Verhandlungen üoer einen allgemeinen Fr den die Rede ,ern kann. Die PnbUzist.-n der Ententeländer mci oder geringerer Aufrichtigkeit darauf hin. daß es i
Allnerten vortetlhaflcr sein werde. Friedensverhandlungen oh Rußland zu führen, da Rußland jetzt <rn dem allgemeinen Unternt men nur mehr mit negativem Kapital beteiligt ist. Wenn in diej Aeußerunaen em Umschwung zu verzeichnen ist, so nur nach > ©nte größerer Aufrichtigkeit. Die Alliierten halten es für vottc Halter, den ^eulschem die Mbrechmma mit Rußland vorlaui allem zu überlassen. Dentschlirnd soll sich auf der Linie des r rnrgsten Widerstandes auf Kosten Rußlands entschädigen. Je arös eme Enchchadigung im Di.px ausfällt, um so leistet rotrb es da ben alliierten Reglungen sein, sich mit den Deutschen Westen zu einigen, ^lbstverständtich könnren die Mliierten \ Glciajcn Resultate audj ans dem eines allgemeinen Friede erzielen. In dielem Falle wäre es aber allen Hat, daß die Alliiert Polen Litcvuen, .Kurland und Rumänien bewußt verraten u dme Länder als Müuzr zur BegloickKmg ihrer' Rechnung u Deirttchlaud benutzt haben. Für die Mliierten gibt es aber ein ^ < bequemeren Weg, Lilußländ ^r einem Sondecfrieden zu m Essen Sie werdan 'den Deutschen ertauben, die Letten. Lüan und Polen zu vergewaltigen, um nachher nicht nur diese Br gewaltigung auszunutzen, sondeni -auch die Veivntwortung das vor rhven eigen«» Bälkmu ahx-,Löhnen Dies ist der Plan d Entente.
D°e Abreise Buchanan- aus Petersburg.
< » 7 Jan Bnchanan verlaßt rn Begteirw
m ^''chaitspenonals und der en^i>chen Offi.ziere Petersbur Tie englische Botschaft iverd von dem ältesten Legatwnsrat R
nnildet Hawtcm Smith stattete Trotzki einen Besuch ab und l ijn von BuckananS Reise Er verlangte, daß d ti^schastSgLpück an der Gren«e nicht untersucht werde Trotzki gii auf dwseii Wunsch unter der Bedingung ein, daß die englische R rn^mg ,rch verpstichtet. den ausländischen Vertretern der Voll ssave «e gleichen Rechte MMgeftchen. Smith setzte fl
telepho'.iich mit Buchanan in Verbindung imd dieser garantierte, »aß England die Unantastbarkeit der bolschewistischen L^rtteter im Ausland respektieren würde.
Vetscha Czas erfährt aus sicherer Quelle, daß auch der französische Botschafter N o n l e n s Petersburg in den näch-- Iten Tagen verlassen werde. In diplomatischen Kr-ey'en erklärt man die Ab reise der Botschafter damit, daß aus Paris und London Direktiven eingegangen seien, wonach die Botschafter Petersburg zu verlassen hätten, wenn Vertretungen des Feindes in Petersburg ankommen. Ter englische und der französische Botschafter werdeir in Kopimhag-en Aufenthalt nehmen.
rioq) George und yenderson.
Tie Kriegszielerklarimg Lloyd Georges vor den Vertretern der englischen Gewerkschaftsn war wohl das Abge^mtesve von Heuchelei,
das selbst im Lande des ,,Eant" geleistet weroen fmutte. Aber auch die Erwiderung des Arbeiterführers, die vom Reuterbureau so diensteifrig gleich mitgetabelt wurde, erweist sich bei genauerem Zusehen als ein Meister,rück verlogener Wortkunst. Wie lange läßt sich das brity'che Volk nock/ solche Komödien Vorspielen? Lloyd tz>eorgc ha te sich die Ausgabe gefegt, den engli'chen Sozialisten dre neue Wchroftch Vorlage mundge zu ma lten. Außerdem mußte er ang.'schls der Verhandlungen in Brest-Litowsk inft ben An- ühein geben, als ob er ardlich einmal in dec Kciegszielfrage Farbe bekenne. Drittens durfte er in (einer Kundgebung die Verbündeten der Rumpfenterte nicht ;&:>en Trost und Halt im Unglück vermissen lassen. Aus diesen höchst widersprüchlichen Gedanken ergab sich die groteske Seiltänzerei, die Lloyd Ctfeorge vor ben Gewerkschaften, getrieben hat, und in der ihm allsogleich ^>err chenderson wie deo dumme August im Zirkus nachäffend gefolgt ist. Beide. Lbnch George, jotvohl wie Lenderson, rechnen mit den nebelhaften Vorstellungen der voliftsch schlecht durchgebiLetet englischen Arbeiter und machen zunächst dem Pazifismus und Anti^lnneftonismus scheinbar ein paar kleine Zugeständnisse. Wir Deutschland seine gwße Slellmtg in der Welt nehmen? Oh nein? Wir wollen die vollständige Wiederaufnahme der internatioitalen Beziehungen. -Keinen Wirtschaftskrieg? Kernen Boybvtt! Beide streichen auch den Russen nach Mölxlichikeit um den Bart. Lloyd George will „stol'z [ent bis zum Ende 'Seite an Seite mit der neuen Demokratie Rußlands zu kämpfen". Henderson lobt die sechs Grundsätze der Botschewiki über den Schülenkönig. Was aber datm im weiteren Verlauf'der Erklärungen der beiden Politiker folgt, ist ein abgekartetes Programm, um sorvohl die Orglisc^m Arbeiter als auch die r i ft chm Maxinmlisten einzuwickeln. Ter unver'chümteste Im- per^al:smus ^kann sich nicht mehr wünschen, als was Lloyd George ben Sozialisten mit seinen Kriogszielen einzu^ösfeln suckst - „WiÄ>er- rnrägu-'g ^er elsasft'chen Frage (die letzte Arbeiterlonftrenz hatte led gl ch eine Dolcsabstimmimg gefordert), Abstückelmig polnischer lRb:etsteile von Preußen. Zurückziehung der deutschen Trnvpcm vor den Friedensbesprechungen, währe-.td die deutscken Kolonien erst „zur Verfügung der Konferenz gehalten werden" ,'otten.
Und man traut seinen Augen nicht: loenderson schluckt daZ alles mit wenigen, ganz schwa.'ftrl Vorbehalten, und tut außerdem seinem Gönner Lloyd ^George den Gefalleir, auf die „hinterlistigen und falschen Vorwände" der deutschen Vertreter in Brest-Litowsk zu schimpfen. Ja, er ve^pricht dcpi Rchssen die Bruderhifst des britischen Sozialismus, wenn sie eis nur ja fertig bringen ttisöchdm^ die Äiittelmäch-te tzu ciiniem allg^'.neinen Fi.ieden zu zwingen. i>. h also den Sonderftieden zu verhindern, das Werk von Brest-Litowsk zu verschleppen und zu zerstören. Es ist wirklich der Gipfel der L-cuchelei und der widerlichen Anbiederung. Aber man glaube doch nicht, daß in Hiendersvn die englische Arbeiterschaft und die ihr angeschlossenen sriedenssreundlicken Volkskreise gesprochen haben. Der frühere Minister L>enderson ist eine Kreatur des übermächtigen Diktators. Er gehörte bekanntlich hem Wohlfahrtsausschuß, d h. dem engeren Kal^natt Lüoyd Goorges am Er hatte kein besonderes Ministeramt, sonüeim nur die „Tlufgabe", „sich ausschließlich dcw Kriegsft'ihrung zu widmen". Nämlich durch Ansprachen an die Arbeiter, d. h. durch Sttnmtungsmache für Bcrlängeri,ng des Krieges. So hielt er z. B., ehe er im Sommer v. I naä: Rußland reiste, in Clapham eine Rede, in der cr sagte, cr hoffe, daß jeder Bürger einsehe, daß England mit dem Z^rrege noch nicht zu Ende sei. Er möchte jedermann^ nor der Gefahr warnen, einen m>r* zerügen Frieden auzustreben. „Wir wollsl keinen Frieden mit Belgien, Frankreich und Rumänueu in der Lage, in der sie jetzt sind". Man sieht, ein ganz merüvürdiger Sozialist, ein Sozial- imperialist, an dem Lloyd George immer noch einen Helsershelfer seiner dunklen Pläne hat, obwohl er ihn mit dem schweren iSwiM wurs der unfairneß aus dem M-misteoamte schob. Nur aus dieser heimlichen Verbrüderung, aus dieser Augurenverschwörunq heraus ist der neueste Schritt der beiden Männer zu verstehen. Wenn ihre LarHsleute nicht ein gar zu schlechtes Gedäck.mis besitzen, werdew sie sich erinnern, daß dieses SpiikA niji.t verteilten Rollen nicht neu? ist. Wer selbst tvenn sie srckt von dieser schweigen .Kopffechterei des briüscheu Bramarbas und seines wohldisziplinierten Leibburschen L>endersvn noch einmal imt^nieren lassen, den Gan <7 der Tinge halten solche Komödisn nicht aus. Dtan wird sonvhl int Osten mit dem Frieden wie im Westen mit dem Kriege weiter und über sie hrnwegbammen.
Veränderung im englischen Oberbefehl.
Berlin, 8. Jan. (Pr.-Tel.) Die ,.B. Z. am Mttag" meldet aus Genf: Dem „Echo de Paris" zusolae setzte Lloyd 8seorge aus Grund einer Untersuchung über dre englische Nieder^ läge bei Ca mbr a i im Minifterrat wickstigc Veränderungen im englischen Oberkommando durch. GeneralstabSä:ei Robertson und General Wilson werden in Versailles bleiben, dagegerr wird DEglas H a i g voraussichtlich eine andere V e r nt e n «• düng erhalten
Ein Aufruf des englischen ArbeitSmtnifterS.
Bern, 8. Jan. (WTB.) Am Vorabend der Verhandlungen der englischen Regierung mit den Vertretern der Arbeiterschaft betreffend die weitere Herarrziehung bisher vom Kliegsdienstj befreiter Berufe zum .Heeresdienst erließ der A r b e i t § m i u iftcr N oberts einen Ausruf an die englisch' Wl>eiterschaft, in bem es heißt: „Wir alle einschließlich bee viel ange^niffenen Re.fternng verlangen sehnlichst nach einem baldigen Frieden. ?lber um einen befriedigenden dauerhaften Frieden zu erlangen, ist es notwendig, die kiLgSserüftrte Nation in ihrer büchsten Leistungsfähig


