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167. Jahrgang
Mittwoch. 19. Dezember M7
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General-Anzeiger für Oberhessen
Reichskanzler und Ztaatssekretar im Hauptquartier.
(WTB.)SrofteS Hauptquartier. 18. Dezember. (Amtlich.)
Westlicher KriegSfchauplatz.
Bei Sturm und Sestnertreiben blieb die ArtiHerielätig- feit mäßig. In Flandern und westlich von Cambrai ♦rot am Abend geringe Feuersteigcrung ein.
Erkundung-abteitungen brachten an der englischen Fwnt. nordwestlich von P i n o n. auf dem Ostufer der Maas und südöstlich von Thann eine Anzahl Engländer und Fran- rosen ein.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Nichts Neues.
Mazedonische Front.
Im Eernabogen und zwifckren Wardar- und Doiran- See lebte das Feuer zeitweilig auf.
Italienische Front.
Zwischen Bnmta imd Piave vielfach lebhafte Artillerie- tätigreit. Orstlich turn Atonte Solalo wurden Teile der feind- lickM Stellung genommen.
Der Erste Generalquartiermcister Ludendorff.
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Der Abeudbericht
Berlin. 18. Dez., abends. (WTB. Amtlich.)
In erfolgreichen Kämpfen im Gebirge östlich von dcr Brenta machten österreichisch-ungarische Truppen mehr als 1 000 G e fan gene. Italienische Angriffe am Monte Solarolo scheiterten.
Bon den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Zu emer Besprechung Über die Friedens verlnrndlttngen tm Osten ftreb Reichskanzler Graf Herbling und Staatsfercke- tär v. Kühlmann ins deutsche HQtiptqivlrrtt'er gerefft. Dort werden Hindenb-uvg und Ludewd-vrff ihre MeinnH sagerr. Am nächsten Donnerstag sollen sodann von unseren leitenden Staat sinünnvrn Unterhaltungen mit den Führern der Reichstagsftaklionen gepflogen werden. Vöau zerbricht sich schon den Kops darüber, in welcher Weise der Reichstag seinen Einfluß bei den Verhandlungen zur Geltung bringen könne. Die 9Logi.eru.ng hat ja bevmrntuch seit tangein 'zugesagt, daß sie bei wichtigen Entscheidungen das Parlament nicht vor fertige Tatsachen stellen werde. Es handelt sich also daru.m, eine ständige Einrichtung zu treffen, durch die der Reichstag am zweckmäßigstes über alles Wesentliche der Verhandlungen r^htzeitig unterrichtet werden kann. Das kann nur in einem Ausschuß geschehen, und man denkt an den bekannten Siebener-AnssckMß, der bei der Beantwortung der Papstnote mitgearbeitet hat. Da aber dieser Sonderausschuß den Nachteil hatte, daß er eiuzelrre kleine Fraktimum dadurch, daß er nur auf sieben 2lb geordnete beschränkt wurde, vvit der Teilnahme ausschloß, so haben, rvie in der „Franks. Zbg.^ mitgeteilt wird, die Nationalliberalen angeregt, den damaligen Siebenerausschuß, der cnrs Zwei Vertretern der Sozialdemokratie, zwei Zentrums- abgeordrreten und je einein rrationalli beraten, konservativen und fortschrittlichen Wgeordneten bestand, zu verdoppeln. Auf diese Weise könnten alle Fraktionen in dein Sonderausschuß vertreten sein. Wir halten die Forderung des Reichstags, rect-tzeitig vertraulich unterrichtet zu werden, für berechtigt, glauben aber rricht, daß aus seiner praktischen Mtarbeit viel heraus'Ämrinen kann. Es ist hier lvie so vielfach : viele Köche verderben den Brei. Es wird immerhin eine schrverfällige Sacl>e sein, den Ausschuß über alle Einzelheiten und Intimitäten der Berhcordlungen rechtzeitig und »vrrksam zu verständigen. Dann hcr»rdelt es sich bei unfern Zielen uitb Bemühungen ja nicht um unerschüt- terlid^e Grundsätze, theorelisä-e 9Lusn»alnngen, sondern darum, was praktisch erreictchar ist. Praktisch erreichbar, nicht etwa nur im einengenden Sinne, sondern auch in der Ausnützung günstiaer Situationen. Auch ein Berständi- gungsfriede s^)t ja den Willen voraus, von der Gegenpartei herauszuholen., was im Jutercsse des eigenen Landes »mr irgend möglich ist. Sonst müßte mit Recht von einem Ver- Kichtfricden gesprochen »verden.
Was werden die bisherigen Wegegenossen Rußlands mael-en? Werden sie, trotz großmäuliger Reden, vielleicht doch wie hungrige Vögel bei passender Gelegenheit am Kon- serenztische erscheinen? Es gibt bereits Pariser und Londoner Stimmungen, die darauf hindeuten. Dürfen wir aber, die Mittelmächte, etwa nach einer solchen Mitberatung der übrigen Gegner begierig sein? Wir glauben, d a hat die „Deutsche Tageszeitung" recht, wenn sic meint: „Wir hoffen auf alle Fälle, daß die deutsche Negierung dem Präsidenten Wilson ebenso wie Lloyd George gegenüber das Verfahren festhallen werde: Jede auch indirekte Zwiesprache öffentlich und unöfsentlich zu unterlassen, auch solche durch Vermittlung der Herren Erzberger und Scheidemaun usw." Das hatte Graf Hertling in Zweifel gelassen, als er erklärte, Verhandlungen mir Männern von der Gesinnungsart Lloyd Georges seien unmöglich Ruhe und größt: Geduld zu behüten in der Schicksalsfrage, die nach dem besten, zeigt, fordert auch der fortschrittliche Reichstagsabgeordnete Dr. Sbccffdvcr in der „Boss. Ztg.":
--Ach ist der bissige Ertrag unserer »vohl gemeinten Ver- sucke. dre Welt davon zu überzeugen, daß wir keinen toilden Kri-egs- nack-jagen, und daß wir trotz unserer Siege nur die Sicherung unserer Grenzen und die unbedingte Freiheit unseres wirt
schaftlichen Lebens verlangen? 5)vhn und Spott und eine gesteigerte Entschlossenheit der Feinde, den Krieg bis zu unserer Temütft gnug und Vernicklung h>rtzusetzen. Hat nicht jede neue Kund- gebuirg und jeder neue Friedensfühler als Beroeis unserer S-Äoache gegolten? Spricht es nicht Morde, weim e$ in dem Gel-eimberick^ des russischen Geschäftsträgers vom 6. Oktober heißt: „Alle Momente denten dararrs hin, daß der Geist der dentsckimr Truppen gesunken ist?" Wolleri wir — Reichstag und Negierung — nun nicht endlich alvoartcn, bis es den 5^erren Clemenroau und Llorl George, bis es Herrn Sonnino und Herrn Wilson gefällt, Frie- densfübler auszustrecken? Sollte nöht die politische Führung in Teutsch^and das Maß vo-n Kraft mrd Entschlossenl)eit, oon Rul>e inid Geduld aufbrmgen, um bis zu diesem Zeitpurrkte, nach Westen hin scklveigend, zu warten?"
Keine Ausntuntorung zmn Tcrrrz! Was Grns Hertling wünschte, als er seinen Ausspruch über Lloyd Goorae tat. ist rvoch nicht völlig klar. Will er dessen Appetit und Widerspruch reizen oder tvirklich von vornherein solck>e Mitver- händler ablehnen? Der „Vorwärts" will offenbar möglichst alle liebevoll umarmen; er begleitet die.hertlingsche Feststellung mit folgenden Glossen:
„Weniger glücklich scheint nns dagegen die Wendung, in der gesagt wird, mit Männern von besttmmter Gesinnung sei ein Verhandeln ausgeschlossen. Das erinnert bedenklich an das bekannte Wort: „Kein Verhandeln mit Hobenzollerr^!" Es ist Sache der Engländer, wie lange sie ihren Llood George an der Spitze behalten wollen, rmd wann sie bereit sein werden, mit uns über den Frieden zu verhandeln, so werden wir uns nick>t den Mann ansehen, den sie schicken, sondern die^Vorschläge, die sie machen."
Kommt Hemm Sdjzibmiami und feiner Gefolgschaft gar nicht das Bedenken und die Befürchtung, die Engiander kdnut-en mit Vorschlägen nur d-eu Zweck verfolgen — und vielleicht auch erreichen — jeden Fmiedensschluß überhaupt zu hiutertreiben? Kommen wir nicht schneller zu dem Ziele eines allgemeinen kmldigOl Friedens, wenn die ftie- denswilligen Parteien sich zuerst einmal einigen? Darin schentt doch die nächste Hauptaufgabe zu liegen, alle unseren Absichten schädlichen Einflüsse von Rußland fernzuhaltrn.
Der Ssterreichisch.nngarische TaaeSbericht.
Wien, 18. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttmrt:
Oestlicher Kriegsschauplatz Waffenstillstand.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Zwischen Piave und Brenta erfolgreiche tzefechts- tätigkcit.
Der Chef des Generalstabes.
Der Waffenstillstand und die 5riedenrverhandiungen.
Wien, 18. Dez. Die Korrespondenz Austria meldet: Minister Graf C z e r n i n, der den Präsidenten der österreichischen Del^ation Hauser zu eitler Besprechung eingeladen hatte, teilte diesem seine nrorgiae Abreise zu den Friedensverhandlungen in Drest-Litowskmit und knüpfte daran die Bemerkung: „Ich hoffe, sehr bald wieder an den Arbeitetl der Delegation teilnehmen zu kömren."
Sofia, 18. Dez. (WTB.) Meldung der Agence Bulgare. Ministerpräsident Radoslawow gab heute in der Sobranje unter allgemeiner Aufmerksamkeit den mit Rußland geschlossenen Waffeustitlstandsvertrag bekannt. Die Verlesung war von der einmütigen Zustimmung aller Parteien begleitet.
Konstantinovel, 18. Dez. (WTB.) Die amtliche Nachricht von dem Abschluß des Waffenstillstandes mit Rußland wirkte namentliäi im Zusammenhang mit der daraus folgende« Freiheit der Handelsschiffnhrt im Schwarzen Meer sensationell. Das Volk reißt sich die Zeitungen aus den Händen. Uebcrall gibt man seiner lebhaften Freude über das Ergebnis Ausdruck. '
Eine englische Warnung.
Haag, 18. Dez. Me „Weshminsler .Gazette" fordert, daß man Rußland nicht seinem Schicksal überlasse, da es sonst Vemen anderen Weg habe, als einen Sonderfrieden mit TeuksftLand zu schieße:,, ßuv Bedeutung eines solck-eu Sonderfriedens sagt das Blatt: Mle GrtreidevoiTräde des südlichen Rußlands. alle RolMaterialien und das Kriegsmaterial des gesamde« russischen Reichs würdeir zur DerfnMuig Tattschlands stel)en. Tausende von Engländern müßten ihr Leihen lass«! für die Mißerfolge, die die Diplomatie ans dein Gewissen lxrt. nnc> der eng- 1id;re Einfluß in Rußland würde gänzlicki> verschvin.x'n, rvnhreno der dentjch Einfluß das Uebergeivstlft erhielte, was später wieder zu einem Uebergeiv^cht in Persven und Elchm führen roürde. Terttschand würde sch zum Herrn von Kurland, Litauen und Pccken machm und eirren Handelsvertrag schließen, der noch schlim- iner wäre, wie der von 1901, wodurch .Rußland in wirtschaft- lick^r Beziehung zum Sklaven Teutschlands w-irrde. Hierniit wäre daun auch die Ha.ndÄsrvsitiion Eirglands in Rußland beendigt Testvalb muß es das vornehmste Ziel der Alliierten sein, diese Mtastrophe zu verhindern.
Die Aufnahme in Frankreich.
Genf, 18. Dez. Me französische Presse bespricht den Ml'sü'luß des Wäffensttlsitands ber Zentralmäckite mit Rußland. Es ist bisher nur ein einziges B>:tt, .das sch noch Jttusioneni macht nämlich der „Mat i n", der erwartet, daß der ?lbschluß des Waffeuftillstandes Deutschland ft ( ine größle Mrlegenl-eü versesvu und andererseits die p-oliüsiche Zersetzung Mißland noch.be-schleu- nigen werde. Tie übrigen Zeitungen sind sein bon'ichttg und lassen ert'emlen, daß mkm m Baris die lSittiation, ernster beurteilt, als man bisher die russischen Etcüigich,e l)at «nehmen ivollen.'- Ter „% e m £ Ä" ffceXIt ohne UmsckMieife die Forderung, daß Frank
reich sich nicht von den r ussisch-deutschen Frie- ^ensverhandl u ngen sernhalten dürfe. Er sck>ließt einen heutigen Leitartikel, der das Friedensbedürsnis des russl-- schcm. Volkes ohne Vorbehalt mrerkeimt, mit folitanden Sätzen:
„Man versteht, daß die deutschen Unterhändler sich beeilt haben, I-riedensverhandllMgen zu belverkstelligen, und daß das deutsche Hanptguartier bereits gestern in seinem Tagesbericht daraus arrspielte. Deutschllaud will das Eii^A scknniüdeir, lange es heiß ist, das Eisen, mit dein Itußland angeveuet iverdeir soll. Mer wir, haben wir kein Wort «dazu zu reden? Im Augerv- blick, wo der Waffenstillstand eine vollzogene Tatsache darstellt, die wir trotz unserer Entrüstung in Rechffrnng stellen müssen, müssen ttnr uns fragen, ob» unser Interessen!ickil mit den Wünschen des russischen Volkes zusammenfällt. Es null frei bleiben, und ein freies Rußland entspricht auch unseren Bedürfnissen. Es wünscht einen gerechten Frieden irnd wir können keinen anderen wünsckvn. Solange d. Tentsckien dies, gerechten Frieden ober ,nicht auf allen Fronten aufnehincn. warum sollte Rußland mit ihnen: verhandeln? Rußland würde sich einer größeren Gefahr»russehen, wemi es allein über den Frieden verhandeln würde, ohne von» seinen Mmdesgenvssen unterstützt zu werden. Dos sind Walw- heiten, die man allen denienigeil, von denen Idas Sckäcksal Ruß" lands abhängt, vor die Augen stellen nuist lob sie wollen öden nicket. Deutschland hat durch den Wafseirsttlbstand eine Brücke zwischen sich umd Rußland bauen »vollen, vielleicht hängt es von uns ab, eine Ääauer daraus zu macken; laßt uns deshalb handeln!"
„Petit P a r i s i e u" wirft die Frage auf, ob Rumänien!- das iu den Waffenstillstand einbezogm ist, auch, an bert Friedensverhandlnngen teilnehmen »verde, und durch wen es dabei vertreten sein werde:
„Das ist." so bemerkt das offiziöse Blatt, „ein schweres Problem, denn die rumänische Regierung hat, lvie Ulan sich erinnert, die Erklärung abgegeben, daß sie keinerlei Entscheid düng treffen werde ohne die Zustimmung der Alliierten. So peinlrch auch die Frage für die rumänische Regierung ist, so »vird sie doch gewitz auf ein ehrliches Vorgehen bedacht sein."
Das Lournal" bekämpft die Auffassung, als obTeutsch- land beit Waffenstillstand beschleunigt habe, nur um Streitkräftk freizumachen für eine schleunige Offensive an der Westfront Deutschland habe die Gelegenheit zur Einleittmg allgemeine, Friedensverhcntdlungen gesehen und sich beeilt, sie zu benützen Auch dieses Bjatt betont, die Haltung Rumäniens gegenüber den Friedensverhandlnngen tm Vordergrund des Interesses steht. „Echo de Paris" warnt davor, die französischen Interessen r» Rußland unverteidigt zu lassen. ES rechnet auf die Unterstüduntz Japans und Amerikas zur Verteidigung dieser ftan^öfischen Jntev- essen. Das Blatt schließt mit den Worten: „Rußland liefert sich selbst dem Hunger der Völker aus. Das geringste, was diejenigen verlangen kömien, die ihm khre ReickMnier geliehen hatten, ist Pfänder zu finden, die sie jidjer stellen." (Frks. Ztg.)
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Der Selbstmord des Generals Skalon.
R o t t e r d a »n, 19. Dez. (L. All Ms Petersburg wird gr» meldet: Der Selbstmord des Generals Skalon wird allgemein als Protest gegen die Wafsenstillstandsverhandlungen' angesehen. Jederinann glaubt hier, daß<-der Frievon, und sehr- wahrscheinlich ein allgemein er Frieden, aus den Verhandlungen hervvrgehen »vird. Fe»t steht, daß, »venn sonst niemand Frieden schließt, es Rußland tun »vird.
Die russischen Auslandsschulden.
Amsterdam^ 19. Dez. (Pr.-Tel „Times" melde»: aus Petersburg, daß dre Volkskommissare beabsichtigen, alle aus-" ländis.chen Anleihen zu anullieren, sobald mit Sicherheit seststeht, daß die Mii-erteir sich »veigern, an den Frie- denstrerhandlnngen teilzarnehmerr.
Die Vertreter der Türkei.
Berlin, 18. Dez. Der türkische Außenminister Nassimi Bey ist in Begllnttrug seines Unterstaatssekre- tävs auf der Durchreise zu den Friedens Verhandlungen mit Rußland in Berlin eingetwfsen.
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Der Reichskanzler und Herr v. Kiihlmann im Hauptquartier.
Berlin, 18. Dez. (WTB.) Der Reichskanzler ist gestern aberrd nach dem Westen abgereist.
Berl iu, 18. Dez. (WTB.) Reichskanzler Graf vo»» Hertling und Staatssekretär Dr. v. K ü h l m a n u Haber sich ins Große Hauptquartier begebe»». In der Begleitung des Reichskanzlers befinden sich Unterftaatssekretär v. Rado witz und der Lldjutant des Reichskanzlers, Rittmeister Gras v. Hertling.
England und der Wechsel in der Kriegslage.
k» \ 8 - ATB,, Gardincr schreibt in einem
Rnckblrck über bte 3 1 /* Kriegs,al/re m der „Dail» News"- Wir stehen der mutten Tatsarl^ gegenüber, daß in der Kriegs-, tage ein schwerwiegender Wechsel emgetreten ist und diese uns um die Jahreswende den erstaunlichsten'und in mancher ■Vnnmiu beunruhigendsten Ausblick bietet, de» wir seit Seviembw- UN4 gehabt haben. Der Schreiber führt dann aus, das, alle Po- anschlagc fehlgegangei, snen. England habe sich hei Kriegsbe.chm stark zur See und sckMach zu Lande gewusü. ventc sei cs niächtrg M Lande und alle Slesahr drohe chm von der See Die BIoch»>- gcgen Deutschland tue jtveiselloS ihre Wirkung, aber langsamer, als man scdackü habe Der Feind l^ibc dagegen die nie envaNete Gegenblockade un.er Wasser argarnuert. die ernstlich dos Leben der Nation und d>c nnl.Iansche Leistungsfähigkeit der Alliierten bedroltc. Olardmer »,eht atts der Entwicklung des ,Krieges d^n Srlstuh: Wir sehen dah wir n.cht durch eine schnelle u,,d ,mrk same Verarmung Deutichlands m,s den Sieg rechnen und ,7,bst Ö’lfogncilen nicht au! eine endgültige mili lm-tsthe Entschechung rn em. zwei oder drei Jahren hofjen könnem dah unsere «ceberrschast. nnewohl wirksam und nicht in S nenrat, den Feind nicht verlnndern kann, unsere wrrlslk>a!tliche Existenz ebenso wie dre semigc zu bedrohen," ^ ^


