Kr. 297 Zweites Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Dienstag. (8. Dezember OT
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Aus SS^rdL und Land.
Gießen, den 18. Dezember 1917.
Minderwertige k^satzmittel.
T«S Ch^niiiche Untersucht! lraSamt Pr die Provinz Oberhessen E uns folgendes mit. In welcher ofetfuniteqen Weise manche Srjatzmrttelpchrivanten darauf auSgel)en, ihre Mitmenschen durch nahezu wertlose, unter tti^Fepdcn Nomen seilgebotene Präparate rrvezuMren und damit M schÄchgen, möge im folgenden an der .Hand einisn Verspiele illustriert werden.
Safto Schaumspeisc mit Iilrvnengeschmack bestand nicht ans MN nwnsüürchen Genüsse geeigneter Speisegelatine, sondern aus einem mit Wernsäure versehteil und künstlich aromatisierten stinkenden Leimpiilver.
Eine andere Schaumspeise mit Pfirsich- und Himbeergeschmack war aus demselben Grunde zu beanstanden.
Feines Backpulver enthielt lediglich kcchlensauren Kalk (Kreide). Dem sogenannten Backpulver fehtte dar Säuren chalt und damit auch !^>e TrHedlroft. ES war für Backzivecke vollkommen unbrauchbar und für die Verdauung störend. Andere Backpulver enthielten Alaun und Mlürmbisnlfat, also Bestandteile, die unter Umständen die mcnscknrchc Gesundheit zu schädigen geeignet waren.
Noa's bm^ntriertes Hoinycrrvma, das zur Selbstbereitung von fein aromatisiertem Künschmrig dienen sollte, ivar Kochsalz, das mit 0,31 Prozent Heliotropen versetzt war. Zur Kunsthonig- dereitulig völlig ungeeignet, 8arm es nur den zur Benvendung kommenden Zucker etwas wvchlschrneckervder machen.
Saxonia Künsthonigpillver bestand ans aromatisierter kohlensaurer Magnesia mit Weinsäurezusatz. Auch dieses Pulver war für den bezeick>ncien Zweck wertlos
Iber Lebkuchen-, Pfefferkuchen- und Stollengeivürz ist nichts weiter als aromatifiertes, aus Alaun, Natron und kohlensaureml .Talk bestehendes Backpulver.
Verschiedene Präparate von Neischbütch-Ersatzwürfeln bestanden fast nur ans Kivclstalz neben Spuren von Fett, Stickstoffsubstanz tzmd Fleischextrakt. Sie entsprachen also kerneswegs der vorge- schriebenen Zusammensetzung von höchstens 70 Prozent Kochsalz und einem Mindestgehalt von 12,5 Prozent StickstoffsEanz. Er- reugnisse, die ebenfalls in 4 Gramm schweren Würfeln vom Aussehen der Fleischbrühwürfel zur Umgehung der Nahrungsmittel- kontrolle unter der Bezeichnung Suppen-Wür?Mnrfel, Tunkenwürfel, Suppenwürfel zur Untersuchung Vorlagen., entsprachen sämtlich nicht, den an Fleischibrüh-Ersatzwürfel zu stellenden Anforderungen.
„Dia" Mandelgewürzlchkuchen, Lebkuchenpuloer: Im Innern des die Form eines lärvyLid>en LMuchens aufweisenden Papp- schächtelchens befand sich em Päckchen von 8,8 Gramm Backpulver. Ein zweites Päckchen enthielt 10,5 Gramm einer Mischung von Roggenniehl mit einem nicht naher feststellbaren Drvgenpulver.
Sckinierseife-Ersatz wies 3,76 Prozent Seife, Spuren von Soda und 94,2 Prozent Wasser auft
Eine rühmliche Ausnahme machten die K.-A.-SeifenPulver, die sämtlich der gesetzlichen Vorschrift entsprechend aus Seife und Soda hevgeftettt waren.
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** Auszeichnung. Dem Maschinensetzer Max Büttner wurde das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen.
** Am Montag, den 24. Dezember sind die Bank für Handel und Industrie (Darmstadter Banck) Niederlassung Gießen, vie Bezirkssparkasse Gießen, die Mitteldeutsche Crrdit- bank. Filiale Gießen, und das Bankgeschäft Baruch Strauß NacU. geWossen. Siche Anzeige.
** Abkürzung der dreimonatigen Haltefrist für Hausschlachtungsschweine. Biele Besitzer eines zur Hausschlachtnng zugelassenen Schweines glauben twtz vorliegenden Futtermangels unter allen Umständen die HausWachttrng erst «rach dreimonatiger Haltung des Tieres vornehmen zu dürfen. lÄ sei deshalb darauf hingewiesen, daß die Landeszen ttalbehörden von
dieser Holte» oder Mästnngsfrist Ausnahmen zulassen tonnen. Ta die schleunige Vornahme der HausschlackMmg'en, deren überwiegende Z«chl vor Weil/,cachen stnttfrndet, namentlich beim Mangel oder gar Fehlen erlaubten SchweinefuttLcs unumgänglich nottvendi-g ist und von den Kommunalverbänden gefordert werben muß, so hat der Herr Staatssekretär des Kriegserirährungsaints die Landes- zentralbehörden ersuch, von der ihnen i'ibertragenen Befugnis, Ausnahmen von der dreimonatigen Haltefrist zuzulassen, Gebrauch zu machen und diese Befugnis den Kommunalverbanden ftir alle Haushaltungen zu Übertragerl, in denen die Schlachtung eines Hausschla ckstungsschweines üblich gewesen ist.
** Einschränkung der Neujahrsglückwünsche. Zur Vermeidung von stNassenaufliefenmgen, duvch die der geregelte Postver'behr leiden würde, hat das preußisch Kriegsministerium ai,geordnet, daß auch in diesem Jahr der sonst im Frieden übliche Austausch von Neujahrskarten zwischen der .Heimat und den Angehörigen des Heeres unterbleiben muß. Tie Mannschaften sind in geeigiwter Weise über die Gründe der Maßregel zu belehren; die Durchführung des Verbots wird überwacht werden.
Im Schwarz-Weiß-Theater. Sei te r s weg 81, gelangt von heute bis einschl. Freitag, 21. Dezember, der Film' „Im Banne des Bös«:". DeEivschg.us.piel in 4 Allen. zur Aufführung. Mit dem L»Mp«l „Toto, Odettes kleiner LiebeSbote" und einigen Einlagen schießt der Spielplan. Von Samstag ab ist ein Filmwerk mit Albert Bassermann in der Hauptrolle zu erwarten. Siehe Anzeige.
** Der neue Einheitsstiefel wird, wie der „Lrchnh- markt" mitteilt, wesenttich verbessert werden. Es ist beschlossen worden, an Stelle der schmalen Ledcreinsassung, wie sie ursprünglich vorgesehen war, für das Vorderreil ein erheblich breiteres Lederblatt zu verwenden. Tie Preise der neuen Einheitsschuhe sollen betragen: 1. für ein Paar Volleder-Ärbeitsschiuhe 29,50 Mk., 2. für ein Paar Obertederkchche mit Holzkohle 20,10 Mk.. Für eine dritte Sötte, einen Schuh, der aus Stoff und dessen Sohle aus Holz besteht, ist der Preis noch nicht festesetzt.
** Zur Frage der Kartoffelsicherstelluna. In letzter Zeit wird die Nachricht verbreitet, «daß <m «Stelle der öffentlichen Bewirtschaftung der Kartoffeln das System der Lieferungsverträge zwisckxm Bedarfsstelle und Lieserverband treten soll. Zur Aufklärung wird hervorgehoben, daß die abzuschließ-enden Lieferungsverträge nicht etwa eine Schwächung des Systems der öffentlichen Bewirtschaftung der Kartoffeln bedeuten, sondern im Gegenteil seiner weiteren Stärkung dianen sollen. Tie Zrvangsbewirt- schaftung bleibt auch für die Frühtzahrs- und Sommereindeckungj bestehen. Tie in der grundlegenden Bnndesratsverordnung vom 28. Juni 1917 enthaltenen Grundsätze werden in keiner Weise berührt, er soll neben die aus der Zwangswirtschaft sich ergebenden in der vorgenannten Bnndesratsverordnung enthaltenen öffentlichen Zwangsmittel noch als weiteres Sicherimgsmvmenl der zwischen Licfer-und BedarsssLielLe abzu schießende, mit Konventionalstrafe ausgestattete Vertrag Jretcn. .Erst, wenn eine Uebersicht darüber, in welchem Umfange solche mit Vertragsstrafe ansge- statteten Lieferverträge abge4chü»ssen sind, vorhanden ist, wird endgültig zu der Frage der Berfütternng der dem Erzeuger verbleibenden Kartoffeln an die Arbeitstiere Stellung genommen werden können.
Landkreis Gießen.
** Beuern, 17. Dez. Dem zum Unteroffizier beförderten imb bereits mit dem Eisernen Krvuz auSgezevchneren Sattlermeister Ludwig Otto wurde die TapferHellSmcdaille verliehen.
** Reiskirchen. 17. Dez. Dem Fahrer PH. Stumps wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen.
L Steinheim b. Hungen. 18. Dez. Auf Anregung ihres; Lehrers sammelten die SckiEinder unseres Dorfes 2 Zentner Mffel, 60 Pfund Mehl. 900 Nüsse, g 1 /? Pfund Butter. 30 Eier, 5 Pfund Dörrobst und 14 Kuchsn und lieferten es znm Besten unserer Verwundeten und kranken Kfrisger an des Res.-Lttz. II Gießen ab.
Kreis Büdingen.
U. Eckar tshausen, 18. Dez. Aus >ber Nacklbargemeinde Langerckerg fielen der LÄuntsntvcvger .Heinchckü SckynHt uyd bet Musketier Friedrich Müller auf demfFÄoe der Ehre.
Kreis Lauterbach.
** Berns hausen, 17. Dez. Fahrer Karl Schäfer erhielt die Hessische DapserkSitsnredaille.
** S t o ck h a u s e n , 17. Te^. Der Lehrer Heinrich Z e i l e r von hier, Unteroffizier und OfMerÄlispjiccuttiM einem Jnf.-9i'gt.^ wurde zum Vizeseldwebel befördert.
Kreis Schotten.
** Ilsdorf, 17. Dez. Unser Bürgermeister Mll-elm Vel- t e n cnvarb sich bei den letzten Kämpfen um Cambrai das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Velten ist seit dem 1. MoLilmackMNgstage im Heeresdienst und gegenwärtig Unteroffizier in ernem Jnf.-Rgt.
Starkenbura und Rheinhesfen.
Fr. Groß-Gerau, 16. Dez. Tjer Gemeinderat beschloß von der Uebermittelung einer Weihna^husspe'nde cm alle im Operationsgebiet stehendem hiesigen Kriegsteilnehmer Mstcrnd KU nehmen, dagegen einen Fonds fü!r Kriegsteilnehmer und dereatz Familien zu gründen, bem als erste ^Spende der Betrag von 10000 Mark aus der Gememdekasse übertviesen toerden soll.
Gerichts>«al.
W. Z. Ludwigshafen, 15. Dez. .Auch ein Kultur», b i l d. Ärs Zn^ibrücken mcrb der Pfalz. Pr. gemeldet: Eine Ber- Handlung gegen den 16 Jcchre alten Kaufmann Laurenz Äser aus Köln gab eigenartige Einblicke in das Treiben jngend!ick-er Vertreter der Pirmasenser Schuhindustrie. Der Krieg brachte es mit sich, daß nicht ganz ladenreine Schutze rurd Leoerg-esäKste u. a. in die Finger von ganz jugendlichen Burschen übergcgangen sind, die im Atter von 16 bis 17 Jahren als NcMer^ Händler u. dgl. ihres Amtes wallen und dcchei bettächtliche Beträge verdienen. Um die dabei g-ewounenen Geldmittel rascher verfassen zu können, haben diese „Vertreter" des Pirmasenscr Geschäftsbetriebes eine eigene Verbindung „Eornelia" gegründet, deren Zweck darin besteht, das so leicht geroomrene Geld der Mitglieder in Sekt, Wein u. dgl. anzulsgen und entsprechende Damenbeöinntt'chaften fteiznhalten. Ain 5. Mai d. I. feierte .die „Verbindung" Stiftungsfest im Kaffee Luitpold, wozu etwa 200 Personen erschienen .waren. Ten Beschluß des Festes bildete ein Bombardeinent mit den leeren Flaschen durch die Fenster auf die nächtlicheit Straßen, so daß die Polizei eingreifeu mußte. Gegen eine ganze Reihe der ingend« lichen Mitnehmer wurden wegen unerlaubten WirishausbesucheZ vom zuständigen Amtsgericht Pirmasens Gefängnisstrafen verhängt, ^vovon die meisten schon verbüßt sind. Ter obengenannös Kaufmann Laurenz Esser ans.Köln, Sohn eines dortigen Schuh» Händlers, ließ durch seinen Herrn Papa gegen die Bestrafung mit fünf Tagen Gefängnis auch noch Berufung zur Sttaffanrmer einlegen. Vor beiden Gerichten wurde u. a. festgestellt durch Be-, kundrmgen der Polizeibeamten, daß das Benehmen dieser Bursch» chen zu einem öffentlichen Obergernis ansgeartet war, gegen das! sich sowohl die Lokalpresse wie die Anwohner der als Haupt gu artterq m Betracht kommenden Kaffees Walhalla und Luitpold mit euer» aischen Einsprüchen wandten. Unerhörten Kleiderlurus entfaltend, saßen die Jungens mit Damen des Pirmasenser Theaters halbe Nächte lang in den genannten Lokalen, mack)ten offizielle Wagens ausfahrlen mit „Tanren", tranken die teuersten Weine und ließen große Geldsummen sehen. Längere Zeit hindurck) kbirnten sie ihr Treiben in einen! Geheimzrmmer des 'Walhalla oft bis zwei Uhr nachts iorttetzen. bis die Nachbarschaft die Aufmerksanck-eit der Polizei aus den Skandal lenkte. Als einer der führenden Geister in diesem, im vrerien Kriesjahre sich, abwickelndcir Benehmen wurde der oben genannte Kölner ermittelt, der sich monatelang in Pirmasens im Aufträge seines Vaters zu entsprechenden Geschäften aufhiell. Tie Strafkammer kam aber zur kostenpflichtigen Zurückweisung der Berufmrg.
Bekanntmachung.
- DaS Umlagekataster der land» und forstwirt- fchastlichcn Verussgenossenschaft für das Großh Hesien für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 18. Dez. 1917 bis zum 1. Jan. 1918, aus der Bürgermeisterei zur E!nsicht der Betei' ligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablaus der Offen- lebungssrist bei dem Vorstande der land- und sorst- wtttschastllchen Berufsgenossenschast in Darmstadk zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung inehr finden.
Nonnenroth, den 18. Dezember 1917.
Großh. Bürgermeisterei Nonnenroth.
Hoppe. 9174
BekannLnmchung«
Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschast für das Gr. Heffen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 17. Dezember bis zum 31. Dezember d. I, aus der Bürgerineisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüchedagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenonimen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegnngs- srist bei dem Vorstände der land- nnd forstwirtschast lichen Berufsgenossenschast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. 0163
Rabeitshausen, den 13. Dezember 1917.
Großh. Bürgermeisterei Rabertshausen.
R e i ch h a r d t.
Bekanntmachung.
Das Umlagekataster der land- und forstwirtschast lichen Bernfsgcnosjenschast für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 18. Dez. 1917 bis zum 2. Jan. 1918 aus der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenomnien oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, find innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen- legungssrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoffenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden.
Harbach, den 16. Dezember 1917.
Großh. Bürgermeisterei Harbach.
M ü n ch. . tziTtz
Bekanntmachung.
DaS Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoffenschaft für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämltch vom 17. bis 31. Dezember 1917, aus der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoffenschaft in Darm- stadl zu erheben Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden.
Röthges, den 15. Dezenlber 1917.
Großh. Bürgermeisterei Röthges.
Meckel. 9115
Bekanntmachung.
Das Umlagekataster der land- und sorstwirtschaft- licheu Berufsgenossenschast für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 17. Dezember 1917 bis 31 Dez. 1917, auf der Bürgermeiste'ei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstände der lano und forstwirtschaftlichen Berussgenossemchast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden.
Nieder-Bessingen, den 16. Dezember 1917.
Großh. Bürgernieisterei Nieder-Bessingen.
I B.: Roth, Beigeordneter. 9184
BeknnntmMchnng.
Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschast für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 18. Dezember 1917 bis 31. Dezember 1917, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er ver- anlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstände der land- und sorstwirtschostlichen Berussgenoffenschaft in Darmstadl zu erheben. Später eingehende Wider- spräche können keine Berücksichtigung mehr finden.
Göbelnrod, den 18. Dezember 1917.
Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod.
Weber. ^
Bekanntmachung
Das Umlagekataster der land- uud sorstwirt- schaftlichen Berussgenoffenschaft von 1917 für die Gemarkung Weickartshain liegt vom 19. Dezember ab zwei Wochen lang auf der Unterzeichneten Bürgermeisterei offen.
Weickartshain, den 16. Dezember 1917.
Großh. Bürgermeisterei Weickartshain.
K n ö ß. 9X16
Bekanntmachung.
Zn unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Reklame-Automaten-Unternehmen „Hassia", Inh. Franz Vogt & Co., Gießen, eingetragen: Die offene Handelsgesellschaft ist erloschen und die Firma unter Uebernahme der Aktiven und Passiven auf Kaufmann Franz Bogt in Gießen übergegangen, der das Geschäft unter der Firma Franz Vogt L Co. als Einzelkaufmann fortführt. Der Ehefrau des Franz Vogt, Martha geb. Köhler in Gießen ist Prokura erteilt.
Bin dsscheiik
Gießen, den 14. Dezember 1917.
Großherzogliches Amtsgericht.
9158V
Verteilung von Kaffee-Ersatz.
(Ausgabe Nr. 6.»
1- Auf den HezuaSabs-bnitt Nr. 6 der Lebensmittelkarte wird in den nächsten Taaen Kaffee-Ersatz verausgabt:
Die Bezugsabschnitte stnd in der Zeit vom L8.—Li. Derember 1917 in den Kleinyandelögeschäfien gegen Aushändigung des vorgeschriebenen Bestellausweises. aus dem die Firma des Geschäfts, die Zahl der abgelieserten Abschnitte und die Nummer der Ausgabe an^ugeben stnd, abäuliefern. Wer den Be^ugsabschniu 6 nicht rechtzeitig nbgib', kann bei der Verleitung nicht beräcksichligt werden.
2. Die Kleinhandelsgelchäste haben die Abschnitte in einem verschloss nen Briesuinschlag unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl bis spätestens 22 Dezember 1917 dem Skädt. Lebensmittelamt, Zimrner 12. zur Priisuna einzurelchen.
3. Der Preis des Kaffee- rsatzes. die aus den einzelnen Abschnitt entfallende Menge und die Zeit der Ausgabe werden noch näher bekanntgegeben.
Gießen, den 17. Dezember 1917. 91736
D^r Oberbürgermeisier (Leberrsmittelantt).
'wie es sied >voh1 viele Damen :: wünschen ::
ist eine neue
Pelzgarnitur
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für Backfische und Kinder
| Willi. No!l
I Seltersweg 36.
Bin zurückgekehrt und habe meine Praxis wieder ausgenommen.
------ Sprcchstunden nur werktags _
von 8 —9 vormittags und 2—3 nachmittags.
Dr. Steinreich, j
slamoen
013»
empfiehlt
in schöner ?Lnswahl
Datmeip,
Svenglerei und Justallation
Menetsweg; 40.
07919


