Ausgabe 
15.12.1917 Erstes Blatt
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xjtob* aufrecht erhalten wenden. Die Zunahme der Ver- Ermg von Unterseebooten danert gleichfalls in befriedigen- oer rvei»e fort. Zweifellos wird diese Bewegung stufenweise zunehmen. Wenn das Land strenge Sparsamkeit übt und ge- -tz den UeberUeferungen unserer Nasse entschlossen ist. alle Kraft anzuwenden und leine Anstrengungen unterläßt, den U-Bootsangriff abzuschlagen, so ist wegen des Endergcb nrsses nichts zu befürchten.

gung zu erteilen. Clemenceau hat mitgeteilt, daß er am Frei­tag vormittag in dem Ausschuß für die Angelegenheit der Strafverfolgung erscheinen werde. Loustelot und Caillaux werden nach Clemenceau angehört werden.

* Nährmittel-AuS gäbe. Die bei den Kleinhändlern

der Ätadt (ließen bestellten Waren für Dezember 1917 können v-w R

ttr if' ~~ r ~

Die verflognng von Schweizern in Italien.

Dez. (WTB. Nichtamtlich.) DerBerner Bund" schreibt an erster Stelle über dieBersolgungvon Schweizern in Italien: Beunruhigende Nachrichten ^mmen aus Oberitalien und auch aus Sizilien über eine !Atveizer-fein d liche Stimmung, die sich in ver­schiedenen bedauerlichen Vorfällen kundgegeben hat. Ein Landsmann aus Italien, der aus eigener Wahrnel-mung re- den kann, versichert uns, es sei das Gerücht verbreitet, daß am ^zsonzo kommandierende Generäle bestochen worden seien mtt Geld, das durch ein neutrales Land gekommen sei. Am 7 . November haben in Genua Ausschreitungen stattgefunden, bet denen die Wohnungen von Sctsweizern beschädigt wurden i n _ ön ^ crer Beziehung zensuriert wird, hatte vielfach nt der Aufreizung gegen die Schweizer freie Hand. So har em Genueser Blatt, ,Zl Lavove", am 30. November vrel zur Verschlechterung der Stimmung bcigetragen. Offen wurde die Bevölkerung auigeforderl, den Scküveizcrn keine Lebensmittel mehr zu verkaufen, damit sie die Wahl hätten, aus dem Lande zu ziehen oder zu verhungern. Dazu kommen Verhaftungen. Die man sich nicht anders erklären kann als mtt dem Wunsche, die Schweizer aus geschäftlichen Stellun­gen zu zwängen. Einige wurden wieder freigelassen, nachdem man sie grundlos wie Verbrecher behandelt hatte. Andere werden ausgewiesen, ohne daß ein hinlänglicher Grund an- gegeben werden kann, ja, es soll vorgekommen sein, daß dabei erklärt wurde, sie hätten nun lange genug in Italien Geschäfte gemacht. So haben gerade Lmrdsleute. die in hervorragender Stellung tätig srnd, das Gefühl der Siclierheit verloren. Es mutz tut 3ijfereffe der guten Beziehungen, die wir alle mit unseren südlichen Nachbarn aufrechterhalten wollen (und un- I er * ^Aleute in Italien in allererster Linie!) der Wunsch ausgedrückt werden, daß der Schutz der Schweizer in Italien ul^wentger korrekt und wirksam ausgeübt werde, als der dunh btc Schweiz übernommene Schutz der italienischen Interessen m Deutschland.

Italien und der Papst.

^ ^^dung. der Agenzio Stzefani.

cT 0 ^bgaortmett Longmvttl rwfrete an bc;t Minister P®f Abisvage, ob die Klaue!. oie die ^itentcutbon

J* 5 Heiligen Stuhles in künftigen Friebensver- l u n g cn beim .^riedruSschilnsse aus schliche und die mwch pie Beroffenttichung der Geheimdoüuncnde in Petersburg bevLnni geworden Ja aut^rttsch sei. Der llrtterswatssekretär im MErnum des Aschern Borfarelli gab frtMibe Antwort: demMklmrmen zwuchm Italien und dar Verbündeten bestch!

wS fln T lfc! -« ni ^' d« »ach den Hwas- unb Sttfani- de^schM rn Petersburg veroffsttlichi unnte, und in der verstchrtt England und RuAand den WiderspMch

SEmwz jeb£ büJtomotSAm SchEs ieitene jt^rtrr trrt big ,p»«en öteWeä im«rftu«nt werden, der

Die zustSude i« italienischen Heer.

» teyg mtt BeieUe wurden in

Sr D erw «,mtt der Aufschrift: Königlich ittrlimisäies

*222* Abteümig verschiZore Angolegcn-

?^S^vetarmt Dchipttm - Streng geheimer Ba-ehl vom 4. September 1917, bespricht die zahlrerchen schweren von Meuterei bei «djsenfcÜ von Eisenbahn trän s- y lSevrüge tatsLchr.cha Reutüia, Gebrmich

Vte Lage ln Rutzlanb.

Die russischen Guthaben von der Entente beschlagnahmt.

~ P**}' "a. 14 - Der «rto^WJ D« JBoff. mribet rni rttnsterdam: Wie auv London garreldet wrrd, sind sämtliche russi­sche ^Guthaben in den alliierten Ländern von der Entente beschlagnahmt worden.

Die waffenslillftandsverdandlungen.

. Berlin, 14. (38158. Amtlich.) Am Bor- und Nach,

mitticm IXN5 13 lejcirtbet fanden in Brril-Liwuu'k Bollsitzun gen statt, in denen die einzelnen Punkte der beiderseitigen Waffen- Mllikoit«entwurje den Gegenstand eingehender Berattmgen bildeten. Am 14. Dezember vvrnrittia^ merven die Verhcuidlungen fortgesetzt

*

Gin AuStauschabkommei, mit der rumänischen N gierung.

Berlin. 13. Dez (W-TB.) TieNordd. Mg. Zeitung meldet: Mu Bezug aus die Pn-ssemekduny, daß zwischen Oester- reich-Ungarn und Rumänien der Austausch geimsser Massen von Ztmlpers-v«en vereinbart worden sei, ist yu bemerken. böU airi) »on deutscher Seite bereits vor längerer Zeit ein aljiilil'ee tttr^tausä>abkonimen mit der rumÄ,ischen Rvgiernng abge- schtchien worden ist. Der Ausführung dieses Abkonrrm-ns batten Ua;> vu»her^schimerrgket«n in den Weg geidellt, da eine Eimgung über den Weg. den die Aius»iuschtt<uispvne nehmen sollten. nil§ erzielt »oerdeit koimte. Naitdem sich die rmnänisckite Regierung^ tedo-l) kürzlich damit einverstanden, erklärt (*u, daß der Austausch über die rmnäilisck.r Front statt findet, kann mit der baldigem Fre-Iaimiig der in rumänischen Händen befinoiichen deutschen Zivilpersonen soweit sie mller das gewoffenL Achknnmen fallen ^ gerechnet werden.

dem Neich«.

f J 36 ^ 1 "' 14 : Dez. (WTB.) Die Freie Baterlän- ^Vereinigung, die jetzt rund 5000 Mitglieder zahlt, hielt geftern im Banketrfaal des RestaurantsRhein- lo einen Erörterungsabend über die preußische a h l rech t s vo r l a g e ab. Der erste Vorsitzende, Universi ^^ofesior Kahl, sagte in einer Ansprache u. a : Die Wahl- rchtsreform wird die erste große Probe sein, ob wirklich das deutsche Volk polltisch geläutert aus dem Kriege hervor­gegangen 'st. Die r^reinigung verfolgt den Zweck, eine ein­fache und sachliche Verständigung zwischen den Parteien zu erzielen. Es sprachen sodan» Proiessor Hugo Preuß, Universi- latsprosessor Erich Kausmanil. der Verbandsvvrsitzeitde der .v>r)ch-1,unckbr!chi.'n Grwcrkvereuie tzurliiiann zu dein Tliema dev. Abends: Die Somogeniiä, zwischen dem Reich und

Preu^n be,u,!utz der Wahlrechksvorluge." An der folgenden Drskusswn beteiligten sich Dr. v. Schmabach, Professor Sans Delbrück, v. -scheele, Professor Dc. Flei^schmann-Königsberg. Zn einer Entschlreßung wird gesagt, daß die Freie Vaterlän- ^fche Vereinigung das Zustandekommen der preußischen WahlEsreform für eine dringende Notwendigkeit hält und Ifa 1 Verpflichtung jedes einzelnen erklärt, seine ein »ettgemäßes, wahrhaft volksdimliches Wahlrecht emzusetzen. >

^ baben. lätiTWininrt, '^ ^?ch^die'Wasiv'^m

oan Dbn-ftmcmwnbo auf ben Msrnöahnm <ck>i 7 envmulen und in ge

m besonderen W^enablelluuga, ni-vs^eiegl werden^ sollen.^^ Das zwette Schn.tslück ist ein des

^. c . - tkne-R-emEtts vom 2b August. Darin h-! e--: Die ptfliULfÜLl** 1 ' Wf puückg«wngen waren, habe^i wie-

der ernstlich die Moral und ^-riegs- gkiahchat. Die KvrvsSommcrntzo-5 imb rc«ygeottmeden Dvmmindastellen rnjfcffcn mit der äußerten e giegen diese tvaurige Erscheiuimg ainschroiten. .Die naum Anord- °fe5P t Heeresleitung [eben TotzeSstE für jede nq Jl nt * Truppenteils d-r crfUn Lmu- und M^lrtarpers"E. vor. dir allein oder im ^ruApawerband sich zu der ersten Linie zu beheben haben. "

AttO flflfcw.

Die L«mdUtgs Ersatzwahlen.

Darm stad t. 14. Dez. Der A e l l e u e n - R a t d er Z w ei - (U 1 Sommer beriet gestern in Gegenwatt des Staatsnnnisters wer die möglichst schleuntge Durch sührung der Land­tag s e r s atz w ah l e n. Der Gesetzgebungsmlsschuß der Zweiten Kammer soll ru-ch rm Dezember zu'ammcttreien Gleich zu Be- qinn tetnrwni oayrc4 ist eine voll.chu.us der Kammer vov- Der Wa Itters F r i e d b e r g . B u tz b a ch. über bm velaiultt^h keme Emegung znnschen den Patteien erzielt werben konnte, soll unbesetzt bleiben, da das sdellvettretende Gencral- lonimando Xdem Austrag eines Wahlkampfes die Zustimmung ver^agt^ ^ \ _ ö

Aus 5 lövV und Cand,

Gießen, den 15. Dezember 1917.

Bern, 14. Dez/. sMTB.f Die italieniflche Presse meldet: Die ^uyebrachte Dage-^mmg Ferres vcrlarrai die ^ ^ der Katastrophe an der Krönt klonen , auch derittttgen, die die Beranttvor- twry tem ftck. adMwÄzen suchen.

nahm in Anwesenheit des

VÄmners N111 r m U 15 gegen 9 Stimmen den Rcqierungd-

LN llÄSÄ* ^ W« -'wi

Die Angelegenheit Caillaux.

Nichtamtlich.) Meldung der f«CfrErnennuuy des P a r la m e n t s a u s- hL «tr,^«^legenhe.t Co.llaux und Loustelot rief mr Bureau eme lange Erörterung hervor. Aus dem Mei- mmgsaustausch folgert die Agence Suvas, daß die Mehrheit derAbgeordneben geneigt rst, die Erlaubnis zur Strafverfol-

vvi.n^n LTLinLitvu -u.-iut.il i ux ^.rjcniw rönnen ÖOn Montag den 17. d. M. al' gegen Vorlage des Bestell-Ausweikee- zur Nährmttlelkatte und ?Lbgiabe der Nabrmittelmvrke für T«an­der (12) in Empfang Lenomnran werden. Näheres siehe Bekann! machung im AnzeigenteL.

Abgabe von Gänsen. Die Stadt Gießen ist vorcm-^. luiülrch nr der Laae. Gänse an hefige Eimrwhner zur Ausgabe »>,

h-n r?iW'T7 vin i.'Xp tv-rrm-t f ro vrv,' - ,.r. r. orr\ .° u

bringen. An jede Fmnllie wird nur eine Gans abgegeben. Wer eine

Lebensmi ttrtaölr

nt. V . i- ivu-v iuu uiu. wuawi? uu/

Gans beziehen will, hat dies auf dem StPn. ^m^ranoutntf (Zunmer 12) unter Vorlage der Lebensmittel -Ausweiskarte anzn.

siehe Behrmttmachung inr Anzeigenteil.

-m r. J c Fl^ i schma r ke n für die nächste und übernäcksv Wocke sind am Vtantag zusammen bei den Metzgern abzuzebeu da dm r5leisckMNeilung für beide Wochen gLcic^eittg erfolgt.

"Diebstahl. Am 14'. l. M. wurden aus der katholischen

}~\ />} l>T K-» » l*Urt (UlVMJM m i« . i m ^ - - -i ^V? VW* ~~

Kirche 3 elektrische Birnen entwendet. Derartige Diebstähle auch m letzter, Zeit in Pttvathäusern vorgekommeti. Sad&ienli tnmmt die KrrnrinalPolizei dahier mtpepeu.

* *. indesteuer-^ftande. UnLer den heutigw

. ^ ^ ^ ^ ^ - t«- ^ n ^ u u fi u, u uv. lUUil UCJl

amkl^tjcn Bekanntmachungen der Stadt Gießen befindet me Mahnung für das 4. Ziel Gemeirchestenern >und Käktalgcmoiren- für das 1917. Die Zohinnq Kann nock, bis 5. Januar 1918 ohr» Kosteii an die StadtÜasse erfolgen. Bei Einzahlungen durch Pose ist außer deni Namen des Absenders noch die n^ere Be zeichirung des zu zahlenden Betrages und die Nummer d^ regrfters anzugcben. ^

?Lrf ben Aufruf der SllfsdienstmrldesKlle Gmsen mr heutigen Anzeigenteil wird hin gewiesen.

O bc rhessischer Kunstverein. Die erst seit acht Tagen neu eröffnete Ausstellung wurde gestern nack. mit einiaev Gemälden von Pros. Morgensterii, Rob. Fvrell-Frankfurt, von bm Jagdmaler A. Thiele und Elinor Eberhard-Biünrden, bereichett Die nahezu 100 ausgestellten Bilder zeigen viel des Sttönrn s, dast der Besuch dieser Ausstellung sehr W empfehlen ist. Man» ^isiendes WeihnEsgeschmk dürfte sich unter den ausgestellt

Kunstwerkeii fin^n. Glechtzeitig sei noch darauf hrngttwiesen, da?

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urattö.

bie diesjährige Verlosung des KunstoereinS denmächst sta^.u^ Für 1918 neu eintretende Mitglieder haben sckvn jetzt für sich und Familienangehörige freien Eintritt zur Ausstellung. Die ßife Satm Eixzcrchnen liegt im Ausstellungssaal offen. Die Ausstelluaa ist morgert, Sonntag, von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. <m Werktagen außer Samstag von 111 Uhr und Mittwoch nach mittag von 35 llhr geösfnet.

** Anlagen-Konzert findet Sonntag mtitt« 12 llhr in der LÄd-Anlage statt.

**. d t t ye a ' e r. Ab Montag werden an der Lhoetep- kasse die Billelliestellwigen für die Feiertage entgegengenommen.

** Gewer ks cha s t s ka r tel l. Sonntag nachmittag 5Uhr.

findet rm Ger mnttschafrs Haus ein' Ächtbildervottrag mit dem Thttna Rhein.MainDonau-Kanal" statt. Näh. siehe «ju L'.ch tspielhaus , Bahnhosstraße 34. Hella Moja, die hier allseitig beliebte Künstlenn, wird ab heute in ihrem neuestni GeselllchastsdramaDie Gräfin von Stachowska" alle Kino- besullrer erfreuen.« ausge-eichnetes Lustspiel, betiteltMade^ moiselle Flederwisch", sowie eine Reihe weiterer Einlagen ver- vollsländigeu den gut zusammengestellteri Spielplan. S. Anzeige.

- <ochwar^ -Weiß-Theater, Selterswe.g81^ Die TragödniFern Andra". tritt von heute bäs einschließlich Montag den 17. Dezember in ihrem neuesten FiimwerkDes Leben- tut* semifchtt Freude" auf. Tie Aufnahmen stanunen aus dem Zrrku«. Hagenbeck u,w behandeln den Roman einer Zirkusreitettn. Mb dem LustspielDer vernninschte Albohol" schlicht der Svielvlm7 Siehe Anzeige.

Landkreis Gießen.

m r E- Grün borg, 15. Dez. Seit gestern verkehren dev Nebenbahnstvecke GrünbergLich wegen Kvlslennmnaels Verne Züge m.<Ürr. Eüie größere Anzahl Arbeiwr, die in hiesigen Betrieb« ^Ehäftigt sind, muß jetzt von weither zu Fuß zur Arbeit koavuen .

* H a 11 e rt r o b , 15. Dez Eisatzrrservist Karl La u n s pach archielr das Eiserne Kreuz zweiter Klasse.

:: N i ed e r - Be s s i n ge n, 15. Dez. Ern Sohn unserer nuxnfoe, der Gefreite Jolis. Em r i ch, wurde wegen besonderen

.. v^v-i V, >S. m HU t, IL/ULUt MJCUCIl _ r

errett Verhaltens vor^deni^ Feinde mit dem Eisernen Kreuz ms»

Lcbcnömitteltnarkcn.

Für dir Zeit vom 17. 23. T-z-mber 1917 haben nachstehende

Lebensmittelmarken üiültigkett:

Brotmarken der öl. Woche, gl'iltig vom 17. 12. - 23. 12 1ÖI7 Buttermarken . 51. . . 17 12 - 5>3 i r

^ionna.frn Ne. 21 . 17.' 1^ - 23. 12. "

Fletsch»,arken , 61. w # 17. 12. - 23. 12.

llartosielmarken . 61. , w 17. 12. - 23.12. "

vetlenniarken für den Monat Dezember 1tzI7.

Ei» tt.uta.ts h verfallener Marse« findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein

Reaanmeldnngen und Anmeldung von Neugeborenen haben uuimchr unter Vorlage der nötigen Ausweise, ins­besondere der LebenSmtttel-AnSweiSkarte, auf dem Lebens- mittelamt zu erfolgen. ' ' -evens-

Umzüge innerhalb der Stadt «nd Wegzüge vo« «teke» sind m de» zuständigen Bezirken auznmeldeu.

Gefchaftsftunden des Städt. LebensmietelamteS b0U 9 m? 2 . Wt,r ftorm - 2-4 Uhr nachm.

MarkenauSgabe kur Urlauber :

Sonntags »oa12 Uhr vormittags.

Gie^ener Theaterverein.

Die Äegimentstvchter.

Wvmische Oper von Donizetti.

. Gießen, den 15. Dezember 1917.

, ^ die Geschvhtr der italienischen Opera buffa verfolgen.

Ä "Rgaro" über Rossi-.

^^L^ErttgenBarbrer" zu Donizettr zwar in unverkenw- abwärtt<, aber dieRegimentstochter" lsat sich ^tat.^Nnmng in >Laris 1840 ^ R'^rttnr ^r Bühnen halten können. Der Grutw CU ^ nnrksauretr, mni Samt-Gevracs LMetto sodann m dem Umstände zu suchen ^ ,anderen jetzt längst vergessenen

M'^-sknllmentaler imhenifchei- Melodik ttei- er emen liebeirswurdigen .Humor zu di^^s^s^-Ät k? 61 E Fülle re-izrwller Melo-

^en ttmrm ^ ^ ^ leben unbefangenen Hörer ent-

S^ttheater stand, was die Haupt- «rrsteller anbelangt, aus emer erfreulichen Höhe. Frl Lucie Böen necken von der Frankfurter Oper, die brö Amazonen da ft

Äle^ü nldctem u''«-L«dl:ns>»litzigr O^iUT^IitWvcn

.mjitc mit gietjent OKichick zu treifen nnmtc, war eine köstliche

Marie, ihr ^ugte^von hinreißetidem Temperament, und

-uch tn gc,«mg0chcr bmnch, Kmnte sie venvöhnten Am'peüchen -,".

05irfte 'tc bot Be.lmll des Pukcktllrms dkl offener Svene entaegetk. nehmen Herr Richard vonSchenk iFwankfEr Ovewimtr

5?Ä. l ü n l6 ? !,£ !* M« Ä-ü-suo,«KwWrfteri^Ä

rnierteiimtawrlct Sicherheit, gxlegemlich auch eine kleine Zudich- ÄL'Ä! verickmahent» Ter reiche Beisall am Schlutz des ersten Aktes galt w»A zum nicht genügen Teile mich ihm. Die hysterische Marchese Maggrorraglic und der urkomische Hortmsw lagen bei

Rlaf je ausgez<nchi,et. Im Besitze des Ersernen Kreuzes zweiter und der Hessifchan TLp.erkeitsmedaü-le war er bewits.

:: Ober-Bessingen. 15. Dez. Dakster hat sichemeOr». gnnmc brr deutschen Battttlandsplirtri mit 25 Mitgliedern gebildet, cm » Weickartshain. 15. Dez. Den .Heldentod starb de,. Müsketier H v f m a n n, Sohn des Lcn^tvirts Heinrich Hofmami. ~ Wkdve Hemrick) Jäckel Inachte durch Ertränken ihrem

r^bett not Ende. Sie hmterlaßt fünf unmündige Kinder von 2 bit 12 Jahren.

Kreis Alsfeld.

^ 15.$^. Der .Kanonier Karl Trolle 5 erbi«

bas Et,erne Kreuz breiter Masse . Die Hessische TavsmckeitsimdailL tst bereits in seinem Besitz.

Kreis Lnttierbach.

. rr e - Schot ten, 15, Dez. Nachdem vor einiger Zeit die Spar- basjen zu Alsfeld und Schlitz -dem VereinLehrerheim> VogelS- oerg zugimsten der Unterbringung und kostenlosen Verpflegung heimatloser Urlauber int Lehrerhnnr größere Beträge überiviefen baden- httt. letzt auch die Bezirkssparkasse in Nidda dem Verein

i!Ät dankenswerter Weise eine Zmoendung von

100 Mk. gemacht. «

Kreis Friedberg.

Wvhnbach .Kreis Friedberg 14. Der. Landst u rnnmm» Wilhelm Die hl mann erlMt die Hessische Tapwrkeidsmedmlk.

Starkenburg und Rüeinhessen.

I 6 - DA-D^r Richard-Wagner-Verem vev. ansttcktet am MmrdtA. den 17. Dezember einen weiter« Lieder» und Balladen - Abend, unter Mittvipkung vvn Fran A. T«m» (W) und Herrn A. Stephani (Baß).

Kreis Wetzlar.

r~-r I 4 -^ej- Gefreiter HeinrichGchmidkvnb

Ersatz-Resermst Konrad Berghäuser wurden mit dvn Eiserr» Kreuz ausgezeichnet.

. rm Wrrdorf (Sh. Wctzi-r), 14. De» Du-» bk Äbnahmr txnrfTtcbfncr Glocken konnte fcftgefirilt werben, baß sich ch-txm

Frau M ar i a M e I l i g-Be r tr a m rt IS Joseph -oauer. beide von der Fnmkmrter Oper, in besten Händen: be

zu üdervielendc, derbe SrlualiEnnik und'sftielte und fang mit!

r k \ r -I , w ."tr 1 - 4 - ui ut|icu .vuriüvu: oe-

fr^Q^rs lobenÄvert war^ die klare Aussprache und die treffliche HerauSarstertung des dtesen Rollen eigenen feineren Humors. Den lungen Ttwler Tanro vertrat Herr Max Felmv vom Mannheimer HotthEr mit gutem Gelttigen. Seine mcA eben große, aber symjrathjsch;'. TUxv?. Stimme gewann noch rm Laufe des fP'-nte ^ AusdrEährgkeit und b^Erte sich besonders im Duett mtt Marie. Erwllhnt seten twck die kleineren Rollen der Herzogen von Cragmtorch und des Mdars, die von Maria Haan und Herrn Nielsen entsprechend vertreten wurden. Ter Ehor war den besonderen Umständen dieser Aufftkhrung Mfolgc eM>D- sehr.dezrnnett tttch l>atte ferne leichte Aufgabe: die Jnkona- tton des etnlettcnden^Frtutenflwrs loar mrspri-chend, eine kleine

raich behoben: im übrigen gelangen dte Ensembles wohl am besten. Auch das Orchester von TO^ucftor fflabi,. ödbeötra (id>er und ^sLck^

was nebenbei bemerkt einer italie- mschen Oper mcht emmal fe^r schädlich ist d«b fehlte es ni*t am nckttgsten: a u4 t**&ipUfdx Horn ivar vertreten. Tie Ouver!

ll S% AgramsZwrschnraktSmunk tourden gm hermisacbracht. ^ ffleid) an,Pracksi, muß selbst bei Bühnen

von Aaltruf m -Ausgenommen werden und ist in der Natur dieser eNv«S I*strumeMe bandet. D <2 Ganze war mm

s^ältia einstud»ert tmd muhe flott aejmt, auch das Bühnenbild ließ keinen bersEgten Wittttch offen. Pr ^ R

Vücherl!^.

Der Rvßbub, Erzählung von Peter D»rf- isr- Fn vornehmer Ausstattung von Walther Thamm. 8^ 336

der Jos. Kölschen Buchhanb- brng, Kempten-Mzmchen Christoph, Rvßbub beim Richter- ^uern, aber kruribentimd nach seines eigenen Baters Meimma.

^äot m dre iwite Ferne getrieben und ll ^f LX imeber m die Heimat zurückgefühtt. m

w i l und Ekel seinen Peiniger, den ^ ermordet , .. . . Peter Dörfler vewinigt. m

diese, neuen ErzätAnng alle ,eme bisherigen DorzchM: wir man» hiebet; mit AM im Lüchtal, wo er sülber bvdenstMdig ist. wieder zeichnet er mt? em Metischenschüksal seltener Art. wird« l&SL'l r üx ^^ r -ou'wor neben erschütternder Tragik. Die GeWchtespi.est'Sürz nach den Erbfolge kr jagen. Aber außer dem barocken ZettinTien, oas dom Ganzen eine höchst oeizvolle Für-

fo ,e ^ <tuf das Mlgemein.Menf.Äliche

aestellt, daß ,re sich wie m Miseren Tagen liest.

i ?rfi z^Ho lm, Die Tochter. Neue rwllstanbige Ausq ^^^dnhnung von Otto Lendecke, Ein-

lnx£ 1 ' b 7^Mark' Bn-

rt Langen in München. Dieser zweite

Ewlms ist Det ] eurem Erstheinen von der führenden .

ein starkes, gehalwolles, ivfreümbeS l ^ 1 ch^ei^ begrüßt irweben, als ein Kunstwerk L Z3* ] rn J? n fe M bar wenigen, wie Klippengipfel über

NmnWragendoi Aasten der jüngstmRomsm letzt notwendig gewvrdme neue Ausgabe lvtch durch den billigeren Preis viel dazu hei- ttayen, das Buch nt wettere Kreise zu tragar.