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14/12/1917 Erstes Blatt
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Ler Lletzencr Anzeiger

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^TB.) Großes Hauptyuartier, 13. Dezember. (Amrllch.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe KrönprinzAupprecht.

Don Dirmuwe bis zur Lys und südlich von der Scarpe zeitweilig erhöhte Artillerietätigkeit.

Ocstlich von Bulleronrt entrissen unsere Truppen den Engländern mehrere Unterstünde und nalsmen sechs Offi­ziere imd yierundückftzig Mann gefangen.

.Zwischen Ptoeuvres und Vendhuille haben sich die schon am Abend lebhaften Artilleriekämpft heute morgen verschärft. Auch nördlich von St. Quentin gesteigertes Feuer.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Zn Verbindung mit Erkundungsgeftchten lebte in ein­zelnen Abschnitten die Feuertätigkeit mrf.

Q e st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Wie vereinbart, beginnen heute im Befehlsbereich des iKeneralfeldmnrsckalls Prinzen Leopold von Baycrn die Per- hkmdlnngen über den Abschluß eines Waffenstillstandes, der die zurzeit bestehende Waffenruhe ersetzen soll.

Mazedonische Front.

Im Cernm Bogen wurden in kleineren Unternehmun- ges eine Anzahl Jtalieirer und Franzosen gefangen.

Bei

ik-rinp

Italienische Front.

Ichneefall und Mbel blieb die Gefechtstätigkeit

Der Erste Generalguartierwrister

LudendOrff

O

Dev Atzentztzericht.

Berlin, 13. De^.. ovendS. <WTB. AnttlW> Don den Kriegsichauptatzen nichts Neues.

Mo« erinnert sich noch der Darsache, daß int Geptemoer Mehrfach Gerüchte verbreitet wurdet: über einen angeb­liches .englischenFriedenssühler". Was daran Wahres war, erfährt man durch die heutige amtliche dsmfchc Erklärung.

die wir im Nachrrchtenbeil nrieHergeben. Die englische Re­gierung hat in den letzten Tagen sich im Unterhcm.se be­fragen lassen, >ob es lvahr sei, daß die Mitdelmächte üm September einen Friedensantrag gestellt hätten. Die ^aclie war offenbar abgekartet, .Herr Äilforrr glaubt sicherlich mit feiner neuesten Enthüllung wieder einmal auf einen Beweis der deutschen Krregsnrüdrgteil oder Sch'vächeanwandLung hinrvrüseu zu kvirmm. Tatsächlich begründete Unterlagen hat er freilich dafür wichst Die deutsckfe Regierung farm seine Mitteilung iu wesentlichen Punkten ergänzen, so daß die Dinge in einem andern Lichte erscheinen. Die amtliche rdeuffche Erklärung gibt jetzt zu, daß Anfang September m der Tat ein englischer Frizens fühlet' vorlag, und zwar in einer direkten Anfrage über Deutschlands Kriegsziele, die zßvar von einer neutralen Machtvermittelt" wurde, aber von solcher Art war, daß das Vorwissen der groß- britam'isck^en Regierung angenommen werden mußte. Es ist der englischen Regierung sodann gesagt worden, daß Deutschland bereit sei, eine Mitteilung über den Frieden Ku machen. Mas mn*n sich in Berlin frabei gedacht hat, steht in der amtlichen Erklärung. Eine offene Darlegung der deut­schen Bedingungen rtßax ausgeschlossen; warum sie aus­geschlossen sein mußte, ist ja so häufig vom deutschen Regie­rungstisch verkündigt Wochen. Man wollte eine vorsichtigere nrüudliclie Besprechung unter Vertraueirsnlärrnerrr Die eng­lische Negierung bewies kein Entgegenkommen; vielleicht dachte sie, wir würden wie würdelose Kaufleute ihr die Türe einrennen. Beiderseits wurde ergebnislos abgewartet. Jetzt freilich hat Balfonr im Unterhaus erklärt, die britifd^e Regierung habe geantwortet, daß sie bereit, eine Mit-- teiluug in Empfang zu nehmen und sich darüber mit ihren Verbündeten zu besprechen. Vielleicht ist dieseAntwort', die Deutschland nicht zugetragen worden ist, nachträg­lich so abgcfaßt worden. Heute ist die Lage anders als im Septenl-ber, die englische Regrerung ist nicht mehr so hvch- fahr-eud intb sattelsicher.

Es wäre nun interessant, zu wissen, welche Mitteilung die deutsche Regierung unter Umständen damals gemacht ha- ben würde. In derDeutschen Zeitung" wird die Erinnerung an die Lage im September in folgenden Ausführungen zu- rrückge rufen:

Es ist damals amtlich nicht bestritten ward«', daß der Kron- Wt sich gegen gan; wenige, aber äußerst gewichtige Stümmm dafür ausgesprochen habe, Deutschland solle unter Uncständen Belgien poeisgeben. Tie Verösfemluhungen derDeutschen Zeitunch^ sandm jnrat imgemem starken Widerhall in der Press"' rmd im Volke. Auch derKölnischen Volkszechmg^^ gingen Ibanat Mstteibmgen zu, daß die Entscheidung klber Belgienin englLlndftamdiiche,n Sinne" frtolen sei. Kurz daraus erschien jener aussebmervegende Berliner MiVel derMünck^eucr Neuesten Nachrichttm". in dem frei, : «Was die belgische Frage angeht, für deren Beantwortung man mH in England besonders intereffiett, so sind wir Zluebellos beeeir die Unabhäu-gigkert Belgiens wiederlMnzustellen"."

h» damals, es liege« >elständige Anfrage Errglüi^ dvr. LZalfolnr teilt rrmr mit, Teutsäpaiw frvx- gebele^r. England ttne Mitteilung über den Frstjdcn machen zn baiarfen, worauf «ngiörd) sich -um Empfang sn-er solchen Milteümm derrit ertlärt vwe Ob ^ßmr den (Ärurg t»er Ereignisse qcvLK lncÄUos schrtd-ett, s« oahrlrgc.'stellt. Jedenfalls batte also die deutsär' Regierung n ach de r engl^chf^ Lsdübmzrng eine üerckte Ausspraclv üoer i-en Dttstkm mtt Londoic gesucht, nind Mar ,ruf dea PßAntchcrse d«t

Verzichts aus B^ginc. Zu der tatsächlichen Mitteilung der Bereit- säMst zu diesem Verzicht nach London ist es damals erfreulick>erwnse ansä-ernerrd nicht gekommen, denn Balfanr sagt, die errglische Regierung sei ofrtc nettere Rach eicht «jeblieben. Vermutlich i) die deactfche Mgierung mfolge der Stellmignahine zweier wichtig sttr PersAuliä^eiten im Kvonrat und infolge des Sturmes de Entrüstung im deutscher und an den Fronten davor zurück^ geschreckt, England die im Krön rat erklärte Bereitwilligkeit zu:; DeSiuteressiment" m BÄgierr mstzuteil^r. Das zeigt, wie iwt- wendig rrnd erfolgreich eine große stade Volksbeioegung sein kann."

Heute haben wir eitle andere Regierung und eine ganz neue Kriegslage. Es müßte, um so schwenviegende Dinge zu prüfen lutb zu entscheiden, rwchmals ein Krotirat Zusammen­kommen.

Der Ssterreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 13. Dez. (WTB. Nichtmntlich.) Amtlich wird verlautbart:

O e st l i ch t x Kriegsschauplatz.

Waffenruhe. Die Verhandlungen ül>er einen Waffen- stillsftntb au allen n?f*i56m? Fronten wurlxn heute früh wie­der au fgeno Ulmen.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Schnee und Rebel verhillderten gestern in dem vene- tianifchen Gebirge jedwede Kampftütigkeit.

Die Truppen des Feldmarschalls v. Conrad haben nach bisheriger Zählung in den v i e r t ä g i g e n K ä nr p f e n u m das Melettü-Gebiet 639 ilalienffche Offiziere und über 16 0 0 0 Maun als Gefangene eingebracht. Die Beute setzt sich aus 93 Geschützen. 233 Maschinengeroehrrtt. vier MtraMeusen, 81 Mi«emoerfern und vielem anderen Krievs-erüt zmamm«.

Der Chef des Generalstabes.

Der lürNsche Bericht

Kvnstan-iNVper. 12. De,. kATB.) Amllbter Heeres- bericht. SmLifvont: Feindliche Lrvgrtfsi Lstlich Hebi Zmmml und östlich Äerrrsalem scherderwn imzx ocheblichar Verlust«!. Sonst keine besonder«! Eveiguisse. l ' .

Englischer Heeresbericht

vom 13. Dez. General Mauby rückte seine Linie in der Mitte zwischen Jerusalem mid Jaffa vor. Budrus und Schckk Obeid Rahid nördlich Midia wurden genommen.

Italienischer Bericht

vom 12. Doz. Während des gestrigen Tages erbitterter Kampf zwischen Brenta und Piave. Zahlreiche österi-eickstscl-e Trup­pen griffen unsere Stellungen iu der Gegend des Col Beretta an, toahrend eine andere Abteilnng von Osten her den Monte Spinvnia und die Vetteidign-ngsanlag-m des Val Calcino mrgrtff. Der Kampf wurde den ganAen Tag fortgesetzt. Der Gegner ging zn einer äußerst kraftvollen, durch Artillerie aller Kalibor unterstützten Unternehmung über. Unsere Batterien l-emntten den Msturm des Feindes, und urrsere Infanterie hielt den Stoß tapfer aus. Ginig^ Sdelkmgen, die wegen des serndtichen Zerstörung sfervers znerst hatten aufgeqel'en werden wurden durch auseinander^

folgende, gegen abend ansgeführte Gegenangriffe fast völlig wieder! besetzt. Der Feind beschränkte sich angesichts des zähen Wider­standes unserer Truppen und ferner schweren Verluste auf Ar- tilleriesouer, das toährend der Nacht wieder inormal wurde. Ajuff der übrigen .Front ?rechts Besonderes. Zwei feindliche Flugzeuge- wu.rdeu durch engtiscl-e Flieger abgeschoffen.

»

Orlando übrr die Lage.

Basel, 13.Dez. Stesani berichtet aus Rom: In der Kam­mer vettas Orlando die rn i n i st e r i e l le Erklärung, in der er u. a. sagte:Unsere militärische Lagx, die ich in der Sitzung vom 14. NoveirSer in ihrem ganzen Ernste besprochen habe, hat sich im Dezember bedeute>.rd ^bessert. Wenn sie trotzderN mich ernst bleibt, so zeigt uns ein Vwgleich, rvelch schnüerigc Periode wir hinter uns haben. ?Rr 'wollen hier in keine militärischen Einzelheiten ein- tveten. doch darf ?mru rufrg sagen, daß die Tatsaä)e, ooß wir diq Piavelinie unter so ungünstigen Umstänlx'n ge'.ttlt^n haben, einen nicht zu berechnenden militärischen und invr-alischeu Wjgrt frrt." 5Keoauf prüfte Orlando,die >w i r t f ch a f t l i ch e L a g e des Landes und Uob die riesigen Schwierigkeiten ^rvor, die durch die Sttägerung der Pr'eise ruüd die noch nüßere G^.wchr, die frrrch den Mangel cun Mlernottoendigsten für den selbst in den ^ngsten türenzen «whaltenen Verbra-.ich, lrwoorgernfen roird. Dieser durch d^n Krieg erzeugte Zu­stand dw Tinge Baun nicht sofort durch den Friedens schlug geäudvtt uierdeli. Das einzige Mittel dagegxsn ist die Hebung der inneren Produktion und die Dernrinderung, auf keinen Fall die Vergröße­rung d^s Bett'iaucl's.Unsere F i n <i n 3 c n", eillätt- c-er Minister- Präsident,galn-n einerl bewuniermigswürdrg^>u Baveis von Wiber- stanpskraft, dagegen ist die Lage auf dein Weltmarkt prüft Die Ein­schränkung der. Leben.shalttnrg und die Herabsetzung o^r Bedürfnisse sind Pflicht eines irden Bürgers." Orlando kündigte eine Reihe eutsprech^rdcr Ntaßnafrnen an. Mit ^rüdigung hebt er den. Zw- staerd d.n italienischen Industrie hervor.

Jttden! OrlmÄx> ans die in ternat io nalen Fragen ü.lwrgitlg, führte er aus:Tic Geschicke P v l p n » bilden den Gegen­stand rirrer Diskussion zioischen der österreichischen und der deutschen :75egierung. Tie öffenkliclie Meinung d^r beiden Lmtfr r beschäftigt sich leidersichaftlich und mit cv^'ftvmdergeh'nd^tc Ansichten mit dm po'rmscheu Frage. Wer statt daß sie die irnveränErlichen Rechte dieser cHlen und unglückliclxen ^öation wahren, beschäftigen sich die obengensmtten Regienmgen damit, six xmn Ziele voliti scher >lvm- binasionen und oogensefttger Konlpen>ttion«n zu machen. Tie al- llietten Mächte, hie von dem nmdamcntvl^n Gnmdsatz der Achtung der Nationalitäten geleitet iverd-fu, srird in dem (sTntschluß einig, daß d^e Schaffung eines unadlftn-gmen Md mtteilbaren PvhmÄ unter Bedlngirogen. die seine freie politische und ivittschaftliche Ent>

wilktung sichern, eines der Elerneute eines gerechten rmd danerhaftei^ Friedens und der Herrschaft des Rechtes tu Euro;-a bilden.

Wir begrüßen mit freudiger Beweguug di^ Bescerung Jerusalems, die durch die Tapferkeit d^r^ englischen Armee unter der Mitlülsc der französischen und italienischen Arnree^voll - rächt Ivurde. Wir sehen darin nicht nur die Befreiung einer L>tadt und eines DolLes, sondern auch das Verspreä^n der De-reiung der Welt von einem Alpdrücke.

Taigen bergen die Ereignisse der russischen Revolu­tion nichts Ermutigendes in sich. Tie Fraktion, die sich gegen- tvärtig in Petersburg der Regierung bemächtigt frrt, o c rtrüt nor­malerweise Rußland nicht, »och die Alliietten warten zu, bis ehif Regierung, die sie als legitini anerkg'rnen rverden, und die den ge tteuen und dauerhaften Ausdruck des Volksivillens ^oarst^llt, das Rockst hat, im Nanren der russische:! Nation zn sprechen. JndesiM kann man sich nicht verheimlicki^r. daß die Schwächung Ruß lands sehr ernste militärische Folgen gehabt hat. mtter denen Italien bis jetzt hauptsächlich gelitten hat. Auch darf mcv: den Schaden, Len die Sache der Eulente durch die beträcht­liche Verschiebung der Kraftverhüttnisse ^ffitten hat, nickst zu gering >crnschlagen. Die Faktorwi für den Sieg. Männer bntb Mittoh bl-eib-en aber immer aus Svit^si der Entente. Drs« Wichtigste ist, daß man sie durch ül^ercinstinMndes Zusammenarbeit' ten zur Geltung bringt und zr^ar so, diß sich die Kräfte nicht nuv vereinen, sondern vervielfachen. In dresor Richtung zeicpni die kürz- lichen Ereignisse einen entschftdeicdeu Sck^ritt nach voru'cktts."

Orlando wüst ans die Zufainmcnkunft von Rapallo, ans die Bedeutung des obersten Kriegsrcttcs der Alliierttu und am di« Schaffung des Marinekomitees lstn, dessen grundlegender Gedankk der gemeinsame Ausgleich der Mittel 'und Bedürfnisse ivar.Ick bin glücklicherklären z:i lönnsn, daß die Erörterrmgon auf d-r D>n- fcrenz uns iws Verttauen gedan, daß di^ gemeinsanw Anstrengung der Alliierten in die Tat umgesetzt wird, so dag es Italien nicht an Lebensmitteln, Oel und Rotwrvdukten fehlen wird, die für die Fortsetzung des Krieges notwendig sind."

Ein anderes freudiges Ereignis bilde di« KriegserklS - rnngder Vereinigten Staaten an Oesterreich-Nn- g a r n.So wurde die dunkle.Intrige be§ Feinds, durch die er cm die Möglichbit einer Loslrennung Oesterreichs von Derttschland glauben machen wollte, endgültig vereitelt. Wir schreiben der Hilfe> die uns durch die fruchtbare Tätigkeit und die überschäum^nde und svlbstbsmußte Kraft, die dom amerikanifckieN Volke eigen ist incd die gegen den genwinsamien F^rnd verwendet wird, große Bedeutung M. Dieses Ereignis hat eine größer^ und allgernainere Tragweite, es hat cckeichsan! eine symilwstsche Bedeutung, indem es den W^cktcharak- der dieses Krieges von neu^m henxwhebt und in enbgriltiflrr Weife das ideale Ziel bezeichnet, aas in diesem Kriege verfolgt wird."

Orlando erklätte weiter: Die Welt will einen endgültigen Frieden erkämpTm, der für immer die Gefahr beseitigt, daß sich die Gewalttätigkeiten und Barbareien wiederholen, welche bisher die Menschlxnt bedroht haben. Sie kämpft für einen Frieden, welcher in der künftigen Ordnung Europas allen Völkern, den kleinen und den großen, die gerechten und natürlichen Bedingrmgen zu ihrer politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung verbürgt und die sichere Einheit ihres nationalen Belvußtseins. Ans dieser Grundlage sind wir zmn Frieden bereit, wie wir immer gewünscht haben, daß die blutigen Plagen, welche die Welt heimsucheu, möglichst bald aufhören mögen.

Lugano, 13. Dez. Die italienische Kammer Hai gestern mit 274 gegen 65 Stimmen dem Ministerium Orlandr ein Vertrauensvotum etteilt.

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Berlin, 13. Dez. Nach einer Rentermeldung aus Londor die bisher nur als Pressetelegramm vorliegt, bat V a l f 0 u c au bic Aeußerung eines Abgeordneten, ob die britische Regierun von den Mittelmächten eine Mitteilung über den Frieden erhalte und ob die Regierung darüber eine Erklärung abgeben »volle geantlvottet: Da die Volks Kommissäre in Petersburg es für gu befanden, einen v ettr.ru lfchxn Bericht des rusfisckchn Gesandtschasts traKers m Londwi bekannlzugeben, steht nühts mehr im Weg« zu zu geben, daß die Regierung Seiner btttischon Majestät 00 Deutsichilanddurch Vermittelung eines neutrale Diplomaten eine MLitteilung erhielt, daß es de deutschen Regierung ein Vergnügen bereite

würde, der britischen Regierung eine Mitte il un

über den Frieden z>« machen. Die britiscki-e Regiernn antwortete, daß sie bereit seti, jede Mtteillmg in Einpfsing nehmen, die die deutsche Regierung M übermitteln wünsche un daß m .'bereit fei, (biefelbe mit ihren .Verbündeten zn beraten T?e lnuttschc Regierung verständigte die Negierungen von Frau! relch', Zrallen., Iaftrn, Rnschand und die Vereinigten Staaten vo dcm deutschen Antrag uns von ihrer Antwort darauf. Hierar erhielten wir keine Antwort und' l-aben seitdem auch keine sonistfr nmtfnie Mitteiluwt in der Angelegenheit erhalten.

Hierzu ist folgendes berichtigend und ergänzetrd zu b< merkelt: Anfang September empfing die deutsche Regicrun durch Vermittelung einer neutralen Macht eine d i pl'o m a

kr, che A n f r a g c u b e r D e u t s ch I a s K r i e g s z i e I

' - bt Mitteilung der neuttalen Regierung war eit

wiche, üav nach inrernalionaler Gepsloqenheü m i t S i ch e r l)e tt angenommen werden muffte, die neutrale Stuftet erfolge mit Lorwiss ende rgroßbritanni sch enRr gierung ober werde mit ihrem Einverständnis gestellt fte- TO r <. f ?2 rtte r j U /- J>etl Umständen der Slnfrage mit größt« iWabtidKinhdifeit darauf oertdjnet werden, daß das en, listiic Kabinett iwn diesem Schritt wenigstens feinen mäd ^bsmmos,en verständigt und seine Zustimmuu «"Ocholt habe. Die deuticlw Negierung war grundsätzlich «r Beantivortung Anfrage bereit. Es boten sich, hierzu zw Wege, die der mittelbaren und der unmittelbaren Beantwo

Ä ( ® r C 1 ? e ^ b, x mi r Cl i a i e , 53<,nntroortul, 9 durch eine unitro Juubt sprach die durchichlagende Erwägung, daß jede ei, seittge Bekailiitgabe der deutschen Siellmia auch schon L neutralen Vermittler gegenüber die beutfdK Politik cinfciti ebne rede Gewahr gegenüber der von der Gegengruppe n

(rTJ!L S ! fÜ,U ^ binden würde. Eine direkte mün ttche Beantwortung durch eine Vertrauensperson crirfn btt der Sachlage als die zweckdienlichere. Der weitere Berlm

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