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167. Jahrgang

Freitag, 7. Dezember 1917

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1v tägige Waffenruhe im

Unsere alte Front bei Cambrai

nahezu wieder erreicht. Neue Erfolge in Italien.

(DTD.) Grobes Hauptauartier, 6. Dezember. (ÄAtttuy.)

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nuptzrecht.

In dem flandrischen Kampfgebiet nahm die Artil- lerietangveil am 2L>enö wieder erheblich an Stärke zu.

Südlich kmd südwestlich von Moeuvres stürmten unsere Tnwpen englische Gräben und stießen bis über die von Ba- paume auf Cambrai führende Strafe vor.

Unter der Einwrrttmg unserer letzten Angriffserfolge und unter dem steten Druck von Norden und Osten räumte der Feind zwischen Moeuvres und Marcoing seine vordersten Stellungen und zog sich auf die Höhen nördlich und östlich von Flesguiercs zurück. In scharfem Nachdrängen wurden die Dörfer Grain:ourt. Anneux, Cantaing, Noyelles. sowie die Waldhichnr nördlich von Marcoing genommen. Auf zehn Kilometer Breite haben wir unsere Linien bis 4 Kilometer Tiefe vorgesckwben. c

Auf seinem Rückzuge hat der Feind, soweit es die Zeit noch zulieh, die Ortschaften durch Brand und Sprengung zersbirt. Die Trümmer dieser Dörfer rmd das zwecklos be­gonnene Zerstörung-merk an der nun dem Feinde wieder weit entrückten Stadt Cambrai sind die Spuren, die der Engländer von seiner mit so großen Hofftmngen begonnenen, mit einer schweren Niederlage endenden Durchbruchsschlacht bei Cambrai auf lange Zeiten auf Frankreichs Boden hinter- lieh. ^

Die Verluste, die der Feind in Pen letzten Tagen beson- ders im Bourlon-Walde erlitt, sind außergewöhnlich hoch.

Die Zahl der aus Den Kämpfen bei Cambrai eingebra-ch- ten Gefangenen hat sich auf mehr als 9000, die Beute an Aeschützen auf 148, an Aiaschinengewehren mrf 716 erhöht.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

An der Ailette. in einzelnen Abschnittes der Champagne und auf dein östlichen Maasufer zeitweilig verstärkte Feuer- tätigkeit.

Nördlich, von Juvincourt brachten Sturmtrupps von fchneidigyn Vorstoß gegen französische Gräben eine größer» Anzahl Gefangen« ein.

*

Gestern wurden im Lustkampf und von der Erde aus 18 feindliche Flugzeuge abgeschossen.

Unsere Flieger haben die Hasenanl^gen von Calais, so­wie London, Sheerneß, Gravesend, Chatham, Dover und Margake mit Bomben angegriffen.

Große und zahlreiche Brände kennzeichneten ihre Wir­kung.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Die bevollmächtigten Vertreter der Obersten Heeres­leitung Deutschlands. Oesterreich-Ungarns, «Bulgariens und der Türkei haben mit den bevollmä'snigtm Vertretern Ruß­lands ft'ir die Fronten von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer, sowie auf den türkisch-russischen Kriegsschauplätzen in Asien Waffenruhe für die Zeit vom 7. Dezember 1917, rl Uhr mittags, bis zum 17. Dezember 1917, 12 Uhr mittags, ab­geschlossen.

Die Verhandlungen zur Herbeiführung eines Waffen­stillstandes werden in einigen Tagen fortgesetzt werden.

Mazedonische Fron t.

Keine gröberen Kampfhandlungen.

Italienische Front.

Der am 4. Dezember in den Sieben Gemeinden ein­geleitete Angriff der Heeresgruppe des Feldmar'challs Con­rad brachte große Erfolg '. Oesterreichisch-ungarische Truppen haben die starken italienischen Stellungen im Melettagebirge erstürmt und gegen mehrfache Gegenangriffe behauptet. Deutsche Artillerie hat an den Kämpfen milgewirkt. Bi her wurden 1 1 090 Italiener gefangen und 60 Ge­schütze erbeutet. Der Erste Generalquartiermeister

Ludendorff.

*

Der Nbcudbericht

Berlin, 6. Dez., abends. (WTB. Amtlich.»

Südwestlich von Cambrai wurde Marcoing vom Feinde gesäubert.

Von den anderen Fronten bisher nichts Neues.

Englands Siegesglocken schweigen wieder., Bet Cam- brm, wo ihr General Byng Ende November durch Ueber- raschungsangriff eine nicht unbeträchtliche Einbeulung der deutschen Front erreicht hatte, muß der stolze Brite weichen, tmeder aufgeben, was er so laut und triumphierend als Fori schritt und Sieg gefeiert hatte. Die deutschen Truppen sieg- ten nicht durch Ueberraschung. Sie nahmen ganz einfach Den Kampf an bert bedrohten Stellen auf, und es zeigte sich bald, daß ihre Kraft der des Gegners, welcher alle Vor­bereitungen hatte treffen können und hatte tr'ffen m ü s s e n, gleichwohl überlegen war. Der Vergleich unserer Westfront 'nu einer unerschütterlichen Mauer gefüllt uns nicht mehr recht. Denn dort wird nicht ein leblos ausgetürmter, nur Durch die Wucht der Masse wirkender Widerstand geleistet. Ehl zeigt es sich, daß unsere Reserven an der Westfront mnreichend sind, um allen feindlichen Massenaufgeboten die lr ?«tl u ^^ten, allein es zeigt ,ich doch eben noch mehr. Un r* e 'Ehrenden Strategen haben die im Westen bereit stehen- vMd Kräfte sv sorgsam abgewogen, es vermieden, durch un- nouges Zuviel unsere Schlagkraft an anderen Schauplätzen zu vermindern, daß die elastischen Welten unserer Beneid.

^ atc bas Bild sicherer und

^rlerchter ^ Sportübuarg vorschweben lassen, natür- ^ m einem Maßstabe, ün m Stelle des

Wohlge-sälligen b-eim Zuschauer das Großartige und Er­habene erweckt. Jeden Tag scheinen ein starker Wille und eine freudige Kraft zu sprechen: hier wird in selbstgewählter Verteidigung doch der große deutsche Sieg verankert. Der BernerBund", der von den neuen Ergebnissen des letzten Tages noch nichts wußte, schrieb in seiner. .Mittwoch-Nummer.'

Die Bedenken, .mit denen wir die Offensive der Engländer in die deutschen Linien vor Cambrai begleitet haben, sind durch die Ereignisse rasch bestätigt worden. General Byng hat schon am 30. November einem deutschen Gegenstoß standhalten müssen, der ihn noch in imgesicherter Angriffsstellirng fand, da der britische General sich nicht hatte entschließen können, die vom 20. bis 23. November erstrittenen einzelnen Vorteile auf ihren Zusammen­halt zu untersuchen und auszugleichen, soirdern es.vorzog, jeden Einzelgewinn zu behaupten, statt der Gesamttnge Rechnung zu tragen und zuweit voraeprallte Teile zurückzunehmen. General ^Byng hat beit gewagtei -m Zug gewählt, die Truppen öst­lich des Scheldekanals stehen lassen und den Gegenangriff envartet, der ihn am 30. November unrsassend traf und über die Schelde zurückwarf. Der deutsche Gegenstoß, nicht als Durchbimchsoersuch, sondern als V e r g e l t u n g s u n t e r n e h m e n gedacht, war kon- zentrisch angeordnet n::d hatte die Umfassung der zwischen Moeuv­res und Veudhuille zusan!mengeschob«:en englisch. >r Kräfte im Auge. Er ist auijxm linken Flügel durchgedrungen und hat die Engländer auf Epehp-Villers-Gnislüin-Gvrmeli'eu-La Vacquerie- Masniöres zurückgervOrfen. Aus dem rechten Flügel zwang er Byng, das Bourlongehölz fahren zu lassen, kam aber in der Linie Anneux-Moeuvres bald zum Stehen. Hier war der Widerstand der Engländer gesicherter als auf dem rechten Flügel, wo sie nicht nur die Urberg äuge der 2 ckAde, sondern auch die westli.p gelagerten. Höhen, die bis 138 Meter ansä wellen, verloren, vorübergehend so­gar über Gounelieu und La Aacauer-.e ans Ganzeaucoutt zurück- geschlagen wurden und im Nachstoß das wichttge Epehy verloren.

Die Briten sind am 2. Dezember ihrerseits wieder zu Gegen­angriffen geschritten und suchten bei La Bacquerie und zwischen Juchy und Bourbon Boden zurückzugewilmen. Im großen ganzen bleiben die Kämpfe jetzt örtlich gebunden. Da die Deutschen dem Feindö 6tX)0 Gefangene abg^i.onmn'n haben und die Brücken­köpfe zurückgewannen, ist die Lage m>r Cambrai zu ihren Gun stau svlve'r I ngeslellt, als Aasih.' B.'rt '.d'.gung erfordert. Tie Ueber- werttmg, die die englitck-e Kritik dein Erfolg ihrer Armee vor Cambrai hat angedeihen lassen, ist rascher auf das richtige Maß zurückgeschnittrm worden, als man im britischen Hauptguartier angenommeir haben mag."

Nimmt mall den deutschen Tagesbericht vom 6. Dezem­ber zur Hand und den letzten Abendbericht, der die Wieder­gewinnung von Marcoing enthält, so schwinden auch die letz­ten Zweifel, daß das Einsetzen so großer englischer Kräfte vor Cambrai nur in eine Demütigung Englands ausschlng! Wir haben bald wieder die alte Kampflinie von Queant, 15 Kilometer lvestlich von Cambrai, bis Gouzeaucourt, eben­soweit südwestlich von Cambrai, erreicht. Unser rechter Flü­gel an dieser Kampfstelle, der über-Graincourtt und Mar- eoing vorwärts gedrungen ist, nötigt den General Byng, auch noch den kleinen, spitzen Keil seiner Truppen südwest­lich von Cambrai z-nrückzunehmen. Die Einbenttmg ist wieder herausgetrieben, und der Schönheitsfehler davon liegt einzig und allein auf der Seite der Engländer.

Zu diesem für uns rühmlichen Ausgang des Kampfes Reiten kommt die f-nobe BotlAroit Non nf>itrrT Ipfvr

Mann anGefangenen und über60Geschütz^ ein. Unsere Verluste sind dank unserer geschickten Kampf' sührung gering.

Bei Zenson, wo wir stit Wochen aus dem westlichen Viave-Ufer stehen, hielt am 4. D-'zemver das aus allen Ki'iegs- fchauplützen hervorragend bewährte Eg rländer Jnsanierie- Regiment Nr. 73 mehrstündigen Anstürmen überlegener Kräfte siegreich Stand.

Der Chef des Generalstabes.

im Westen kommt die frohe Botschaft von neuen, sehr beträcht­lichen Erfolgen in Italien. Nordöstlich von Asiago sind im Gebirge 11000 Italiener gefangen worden. Noch wiffen wir nicht, ob die Armee Conrad Hand in Hand mit den übrigen deutsch-österreichischen Hcereck zu weiteren Angriffen über­gehen wird. Ob die Italiener die Sprache der Zeit jetzt ver­stehen werden un8 ob sie sich den Wünschen der Russen nach baldigem Frieden demnächst anschließen werden?

Der österrcichisch-ttngarische Tagesbericht.

Wien. 6. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:

O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Gestern wurde zwischen Rußland unt> den Verbündeten eine zehntägige Waffenruhe vereinbart, Beginn ffir alle russische Fronten am 7. Dezember, 12 Uhr mittags. Die Waffettstillstandsverhandlungen dauern fort.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Der Feind hat auf der Hvchffäche der Sieben Ge­meinden eine s ch w e r e N i e d e r l a g c erlitten.

Am 4. Dezember früh brachen nach mächtiger Artillerie- v-orbcreitung, an der mtchi d c u t s ch e B a t t e r i e n mittvirk- ten, die Truppen des Genrralfeldmarschalls Conrad zum Olngriff gegen die Gebirgsstellungcn des Meletta-Ge- b i e t 6 vor. In gewaltiger Ueberhöhang angelegte, reich aus­gerüstete Abweltrernrickttungen stützten die mit aller Zähigkeit geführte Verteidignug: hoher Schnee und strenge Kälte er­schwerten das Vorwärtswrmnen, aber sorgfältige Angriffs- vorbereitrmg und die Tapferkeit unserer aus allen Teilen Oesterreichs und Ungarns stammerwen Angreifer wußten jed weder Gegenwirkrmg Herr zu werden.

Vorgestern früh fielen der Monte Badeleche und der Monte Tondareear; am Mittag stand das Kaiser-Schützen- rcgiment Nr. 3 aus dem Monte Miela. Gegen abend brach vor unserem umfassenden Ansturm der italienische Wider­stand auf der Meletta zusammen. Die von Palstagna herauf­strebenden Verstärkungen des Gegners wurden durch östlich der Brenta stehende Batterien in der Flanke gehaßt.

In den gestrigen Morgenstunden verlor nach erbittertem Ringen der Feind den Monte Zomo und Rückhaltsstellungen bei Foza. Um 2 Uhr nachmittags streckte, seit 24 Stunden völlig eingeschlosseU, die tapfere italienische Besatzung auf dem Monte Eastel Gpmberto die Waffen. Alles Gelände nördlich der Fronzela-Schlucht ist in unserer Hand.

Nebst großen blutigen Opfern büßten die Italiener an diesen zwei Tagen über 11 000,

Die englische Niederlage bei Cambrai.

Berlin, 6. Dez. (WTB.) Unter ungeheuren Verlusten haben die Engländer am 5. Dezember auf dem^achtseld von Cambrai eine schwere Niederlage erlitten.

dem blutigen Scheitern der 16 großen Flandern schlachten, die nach englischem Erngeständ-iüs der Eroberung der deutschen U-Dootbasis galten, in denen die Blüte des englischen Heeres nutzlos geopfert wurde, wollten die Engtändec mit ihrer Offensive auf Cambrai noch einmal versuchen, die Entsck>eidung zu ihren Gunsten herbeiznführen. Sie spielten va bairgne. Nack- anfänglichenr Geländegervinrr, den die, Glocke.: St. Pauls dem Mglischen Volle als große!: Sieg veäkittwece,:, l?at sich dieser angebliche Erfolg zu einem schweren Znsmnmenbrnch englischer Hoffnungei:' gestaltet. Durch Misere am 30. November einsetzenden da.cerwden Gegenstöße und unsere anhaltendes Artilleriefeuer und zermürbt durch, steten Geländ.v.rlust teuer erkauften Bodens oermochte der Eng- länderadem Druck der deutschen Truppen nicht in e l r st a rt d zuba'lten n n b w iich uns eine nt großen Teil seiner T t tA Lungen ;t a ch s ch wer st er: D e r l u st e n i u r ü ck. Unier konzentrisches Fn:er von drei Seiten dezimierte die dich.en .üoloimen des weichendai: F:'ind>es. In: scharfen Nach- d rängen nahmen unsere Truppen die Dörfer Grainooutt, Anneux, eroberten ferner Cantarirg Novelle, sotvie das beherrschende Höhen- gelmche des Bois be Neilfsl Auch südlich Marcoing wurden ün .HandgranatcnVampf tmsere Linien weiter vorgeschoben. Unsere Flieger griffen wivkftrm mit Maschinengewehren und Bomben den 'urückgrhenden Gegner Ml mrd fügt«!: ihm dauernd schverste Ver­tu ste "!. Unter den mehr als 0000 Gefangenen der Schlacht von Cambrai befinden sich 208 Offiziere. Außer den 148 Geschützen und 7 16 Maschinengewehren wur­den zahlreiche Tan°ks erbeutet, Pie in großer Anhäufung zerttümn:ett rmd zerschösse:: das Schlachtfeld blecken. Tie außer- gewöhnlich schweren Opfer, die das britische Heer hier in den heißen Kampftagen bringen mußte, konnten an den unzähligen Leichen ge­fallener engtt'cher Krieger festge'ellt werden, die auf den Höhen, in den Wäldern, irJ> m Dörfern und Gehöften, vor allem im BvnrIon-Walde liege:: blieben. Um dieses Waldgeländes das englischt Gefangene als Bourlvn-Hölle bezeichrben, ist in alt diesen Tagen erbittert gelänipft worden. Ter ge'ck/agene Feind hat nicht davor zurückgeschreckt, wahrend seines Rückzuges rück­sichtslos die geräumte:: Dörfer seines französischen Birktdesgenvfsen in Brand zu stecke:: und durch Spreng'-mg zu vernichten. Ganz« Telle der dichtbewohtten rranzö'i'chen Stadt Cambrai beschoß er mir schwerstem Kaliber iml> belegte sie mit zahlreichen Bonrüen. Cr rill) cte dort schwere Zerstörungen an und rief, statt unter den deut'cbe': Soldaten, erhebliche Verluste unter der fran- z ö s: uchen Z iv ilbe oöl^erun a hervor. Ter durch die schwere Niederlage erlittene Rückschlag bei Cambrar-mnd die angerichteten nutzlosen Verwüstungei: iverde:: nich' dazu dienen, pas Vertrauen zu einem B.undesgenossen zu erhöhen, den allein die schwere Veramvorttung für die Vevlängenmg des Krieges und für den da­mit verbundenen Massenmord yntb die Be-Wüstung reichsten fran­zösische!: Landes seit dem 12. Dezember 1016 trifft.

Bern, 6. Dez. (WTB.) Die deutschen Angriffe bei Cambrai wurden von Öfcr fvanzö'Ecken P,-e'se als Ove"attonen' von bettächtlicher Bedeutung aeivürdigt. Tie Lage sei zeitweise fri- tisch gewesen. DerFnsorination" zufolge seieir deuttch-e Abtei­lungen nördlich des Angrifssabschnitts bis an die Linie Bapcmme Cambrai vor gestoßen und wurden nur durch den Einsatz aller per- . llügbaren Kräfte an der Bereiittgung mtt den aus Süden vor-- stoßenden Truppe!: verhindert. Südlich de? Angriffsraume? hätten die Deutsche:: im Ansturm Mehrere Kilomtztw dirrcheilt und seien bis zur Zone der englischen Batterien durchgestoßen. Ein hier ein setzender Gegenstoß habe verhindett, daß den Deutschen noch mehr Gescknitze in die Hcmd sielen. >

M.

Erfolge in Ftalien.

Wien, 5. Dez-. (WTB.) Aus dem Kriegspresfeguartter wird vom 5. abends gemeldet:

An der italienischen Front erfolgreiche Kämpfe westlich der Brenta.

Kaiser Karl an der Südwestfront.

Wien, 6. Dez. (WTB.) Kaiser Karl hat sich heute früh an die Südwestfront begeben.

, Die Lage in Nutzland.

10 tägige Waffenruhe mit den Russen vereinbart.

Berlin. 6. Dez. (WTB. Amtlich.) Die beoollmächttgten Vertreter der Oberste:: Heeresleitungen von Deutschland, Oesterreich-- Ungarn, der Türkei und Bulgarien lxrben am 5. Dezember mit den bevollmächttgten Vertretern dev russische:: Obersten Heeresleitung ^'tzaffenrnbe von zehn Tagen für sämtliche gemeinsame Fronten schriftlich vereinbart. Der Beginn ist ans den 7. Dmember, 12 Uhr mittags festgesetzt. Dir zehntägige Frist sott dazu benutzt werden, die Verhandlnnge:: über den Waffen still stand zu Ende zu führen. Zmecks müiwlicher Berichterstattung über : bk bisherige Erg bnissi sich en: Teil der Mitglieder der ins fischen Abordnung mrf einigc Tage in die Hemmt begeben. Tic Kointnissionssitzungen daueri: sott.

Berlin, 7. Dez-. der ,,Deutschen Tum'szeittlng" meldet dre PetersburgerPrawda": Am Sonntag deckte Trotzkp im Soldat»- und Arbttlerrat mit: Nach, den: Mafs-enstillstand würde:: soforr Mgenierne F r i e de n s v e r h a n d l u n g e n ausgenommen werden. Zur Beginn fei noch, in dielen: Monat z:: enrwrten.

- Merlin, 7. Dez. Zu den Otzaffenstillstcuchsverhandlungerv bringt der lotatcm#. aus Petersburg svlgeickxs: In d«: Regicrungs^ gobquder: und in: Snwlutzisvittlt verlwttet, daß, die TvutschcÄ