Ausgabe 
6.12.1917
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Ela hartes I-oa hat uns ge- Doch viel zu früh verließet ihr a . . troffen, die Deinen,

Bo aenwer es ca ertragen kaum, Die In der fernen Heimat bitter All nn er Glück, all unser Hoffen, um euch weinen.

Em schwand dahin, als wie ein Sollt nlo von uns vergessen sein. _ Traum, Jung und einfach war euer Leben,

Eure treuen Herzen hörten auf zu Treu und fiel .i_c eure H&nde,

8 . . . . schlagen, Und so wolltet ihr weiter streben,

k i l nimmermehr zurück. Müßt nun ruhen in Feindesland, bit nicht mehr eurer Lieben Drum ruhen sanft eure guten a . . _ , . , Klagen, Herzen,

Acht eurer Liehen Tränen nicht. Ihr habt den Frieden, wir die Wie habt ihr wohl in letzten Schmerzen.

A . . Stunden Was Gott tut, das ist wohl-

Goaahnt euch nach den Lieben getan,

zu Haus.

Tieferschüttert traf uns die zweite schmerzliche Nachricht, daß unser zweiter unvergeßlicher, treuer Sohn, Bruder und Schwager

Musketier Wilhelm Kraft

am 26. November 1917 an den Folgen eines Blustschusses nach ömonatiger treuer Pflichterfüllung im Infanterie-Regiment Nr. 105, ü Kompagnie, Im blühenden Aller von 19 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist, nachdem sein Älterer Bruder

Musketier Otto Kraft

am 12. September 1915 Im Infanterie-Regiment Nr. 49, 9. Kompagnie, durch einen Ualsachuß sein junges Leben im Alter von 20 Jahren lassen mußte.

Dia tleftrauemden Hinterbliebenen:

Familie lionrad Kraft Iticliard Kraft Karl Kraft Familie Wllh. Stampf

Maria Kraft nebst allen Angehörigen.

Muschenholm, den 3. Dezember 1917.

Wiedersehen war Ihre und unsere Hoffnung.

07585

Freunden, Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, nneern lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgross- vater, Bruder, Schwager und Onkel

Ludwig Graulich

am 4. Dezember im Alter von 82 Jahren zu sioh in die Ewigkeit abznrufen.

Im Namen aller Angehörigen: Wilhelm Graulich, Rechner. Bersrod, den 5. Dezember 1917.

Beerdigung Freitag den 7. d. M^,

im

naohm. um */ t 3 Uhr.

Danksagung.

Für die mir erwiesene herzliche Teilnahme bei dem schweren Verluste meines lieben Mannes sage ich meinen tiefgefühlten Dank.

S863

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w rw en e i erhielten mtr bte schmerz- liehe Nachricht, datz trafer lieber, guter, un* vergetzltcher Sohn und Bruder

Melier Ludwig Lchuiiiit

nach über Sfährtger treuer PfUchtersüllung im noch nicht vollendeten 24. Lebensjahre fein blühendes, funges Leben am 29. November, 5 Uhr vormittags, dem Barerlande opfern mutzte.

In Uefer Trauer:

Christine Schmidt ged.Pausch, als Mutter

Heinrich Schmidt Marl Schmidt

Wilhelm Schmidt, z. Z. im Felde Georg Schmidt, z. Z. im Felde Christine Schmidt Marie Schmidt

und alle verwandten.

Rodheim, den 0. Dezember 1917. 07630

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

Bekanntmachung.

Die Ausgabe von Kartoffeln an die unserer Kürsor». u «erstellten Krieger fnmtllen erfolat im Keller der Turn halle der Oberreaifchule iBtSmarckstratze) wie nachüebend

1 50 fyi c 11 ci o 51115 Samstag 116-165 Montag 100220 Dienstag 221 -875 Mittwoch 270330 Donnerstag 331380 Iretlag 381425 Samstag 420-480 Montag 481540 Dienstag 5415: 0 Äiriuwvch 591050 Donnerstag 651690 Freitag 601730 Samstag

den 7. Dezember 19if

8 .

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n o:u/au _

AuSgabeffunden 7' ,12 und 14»/, Uhr.

Städtische Kriegsfürsorge Gtetzen: Ür. Ebel.

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Rachruf.

Den Heldentod fflrft Vaterland starb am 28. August d. I. infolge einer schweren Ver­wundung unser lieber Sangesbruder

Heinrich Jricket.

Die Beerdigung hat am 3. Dezember auf dem Neuen Axiebuof in Gtetzen stallgesunden.

Dem lieben Freund werden wir ein treu Gedenken bewahren.

Bäuerischer Gesangverein Gießen.

Gtetzen. den 4. Dezember 1917. 8843 D

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei unserem schweren Verluste sagen wir allen auf diesem Wege unseren herz lichen Dank.

Geschwister Klengelhöfer

Gießen (Wettergasse 5), den 6. Dez. 1917.

Für die bei unserem schweren Verluste er- ivtefene Teilnahme, sowie für die reiche» Lranz- nnd Blmnenlvendeu, insbesondere * Herrn Kommer»tenrai Schirmer für die schönen Worte am Grabe, für die Ehrungen seitens des Personal- der Strma und der beteiligten Vereine sage« wir ans diesem Wege herzlichen Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Heinrich Schäfer II.

SMnifiiJfii - Verpachtung.

7)ic ©eiiiflnbc l'idi beabsichiigt die ihr auf etwa 1 00 Hektar Privalgrundbeiltz zustehende Scvaiwetden. Berech.tgung fürs Jahr 1918 im SuburtisionSweg zu ver. oacluen. Lie Bedlugungen können bei hlesiuer Bürger, nicinerei eingesehen werden. Angebote sind schttf lird bts zum 15. L Monats, nachmittags 3 Uhr, bet unS ein! iurcuten, wo auch deren Qesfnung 'taufindet.

Uin iz- die Wetöe nicht vervachiei werden kann , nt die Annahme emes Schäfers beabüchtigt.

Ltch, den 1. Dezember 1917. 87948

Grotzherzogltche Bürgermeisterei Sich.

> D ö x m e r.

ÄüsvtrßeigeriiiigiierKkiiiklliiickiiiiiliaj

Dienstag den 11. Dezember sollen iu der Gememde Gambach (aus dem Kneipen) jirtö* 25 Mutterschafe, sowie zirka 50 Mutter- und HanlmcUämmer öffentlich versteigert werden,' Ansang mittags 1 Uhr. ' 8872

Schasversteigcrung

Die Schäferei Lang-GönS verkauft Dieudtag den 11. Dezember, mittags 1 Uhr

-ÖÖ ^ammschafe und Dämmer

und einen 1 jährigen

schwarzen Zuchtbock.

FÜihärlich Ricksö'chS Rcsin Ofcfraill/

Brerrnholz-Bevsteigevung.

b 4 n « 17 Dezember 19*17, werden im Senkel trben Saale zu (Sngelrod von vormittags 10 Uhr au aus den Distrikten Reffeiberg u»d Kade« zabl öffentlich versteigert: *

Buche: 486 Rm. Scheit und Rollen, 478 Rm. Prügel 111 Rm. Reisprügel.

Ahorn: 6 Rnr. Scheit. 76 Rm. Prügel.

(Siebe: 2 Rm. Prügel. 8886V

Engelrod, den 3. Dezember 1917.

Areiberrltch Niedesel'srbe Revierverwultmss.

EggerS.

Ret-ktrchea, den 5. Dezember 1917.

0760;

Frau Eleonore Frickei.

Gießen (Frankfurter Straße 86), den 5. Dezember 1917.

Vom 4. Dezember ab werden die vorübergehend ausgefallenen Schnellzüge D 125 Metz ab 4.^8 nachm., Eoblenz an 8^82. ab 9.^ nachkS, Gtetzen an ll,^. ab 11.49 nachts, Berlin Frtedrichstratze an 9^' vorm, und U 1Z6 Berlin Friedrichirratze ab 7.oo nach s, Giohen an 5.W, ab 5. 6 vorm., Eoblenz an 7.5b, ab STio norm., Metz an 12.54 nachm, wieder eingelegt. 8834id

KSnigl. Giseababnd ir ekttou Fr ankfurt (Main).

13 r ii cf) I i ö c si ö u

bebürlenkiln sie schmerzendesBruchband mehr, wenn ffe mein m Grö,re verschwindend Ittsiuea. nach Matz und okae ,>ebet, Tag und Rach: tragbares, aus seinen Di uck. wie auch ««der mib Grötze des Bruchletdens soldz^ oersteübareS

Universai-Sruchbanü

tragen, daS für Erwachsene und Kinder, wie auch Jsitu Ä Heiden enisprechönd herstellbar ist. !8t«0 Mein -L>pez..Vertreier tit am Montag den 10. Dez., morgen- von 8 bis 12 Uhr in Gtetzen, Bahnhofshoiel ^enz, und gleichen -LageS^mttagS von IV, bis 3 Uhr in Grünberg, Hoiel Hirsch, 9. Dez., vormittags von 11 bis 2 Uhr ",d^dn Horel L-terw mit Mutter vorsrwStmlsr Bänder, s» wie mtt kk. 6rnml- n. koüxrdLnSgro. neuest. Systems in all» dr^lagen anwesend. Muster in Gummi-, Hängeleib-, Veib- nnbMnttos-vcrlal wie audjGeraflahaltnr aiä Krampi-

ad l r8 r ? ra3!e ?i lv Verfügung. Reben iachgcmUssir versichere auch gleichzeitig streng d.skrete Bedsennng.

I h. 8«»hn. Bandagist und Orthovädtst, »L«in-

in Baden, 2vcffcnbcrgstrane 15, Telephon 515

Vsm 10. bis 16. Dezember findet eine Sammlung von Wäsche

für Kinder statt.

Kei der ave Siehener Zrauen helfen können.

5eft in öen Zchausenstern und an den Plakaten, was von uns erwartet wird! >Wir Mtter sollen den Müttern helfen!

Lucht in Schranken, Uiften und Kasten nach Wäsche lvett-, Tisch- und teib- wäsche), auch das kleinste Ztuck ist willkommen.

Denkt daran, was die Väter der Meinen für «ns draichen leisten, und helft inoem 3i)r gebt.

iW, 'Ä ««*"*".>» i<

Ottraiirschutz Sichen für Zrauenarbeit im Krieg, mit (2 angeschloffenen zranenvereinen.

PASSENDE WESHNÄCHTS-GESCMENICE

TASCHEN-TÜCHER

Leinene Herren- u. Damentücher, Hohlsaum­tücher in Baumwoll- u. Leinen-Batist, Kinder­taschentücher, Okitücher zum Anhäkeln, Schweizer gestickteTücher, Spitzentaschen­tücher, Buchstabentücher, Madeira-Tücher :t s: GROSSSTE AUSWAHL ::

FRITZ HOWACK

Montag Abend zw. V*6 uni 6 Uhr In der Bleichste, einen Rucksack verloren. 07(i3{ Abzugeb. gegen gute Belohn Gartenstratze 15 pt.

Giessener Konzert-Verein

DRITTES KONZERT Sonntag den 9. Dezember1917, nachmittags 4 % Uhr in der Neuen Aula der Universität

Gertrud Foerstel Annie Betzak

Kammersängerin (Sopran)ausWien (Violine) aus Frankfurt a. M.

Am Klavier: Professor G. Trautmann

===== Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke.

Eintrittskarten 3 -~ M k., Z- Mk., l.- Mk., 0.50 ,Vk. Studentenkarten numeriert

n ~ 7 - -r "ür gegen Vorzeigen der Ausweiskarte 0.75 Mk., unnumeriert

' V er ^ llltir vom Feldwebel abwärts 0.30 Mk. sind in der

Musikalienhandlung Ernst Challier, Telefon 671, und abends an der Kasse zu haben. Die numerierten Studenten karten nur ira Vorverkauf. 8796D

Schwarze Brief*anch« mit Briefen und AuSwetS papieren am Abend dtt 4. Dezemberaufdem Seilers weg verloren. Gegen Belohn, a bzug. q ii fbcin Pol iz eiamt ^ Rote-Kresz-Schwezter q.KÖIi verl.Sonntag vorm, tazehea- laeh «.Portemonnaie rn.43«».. ain. Fahrschein, ein. Lozvga sehela m.Anöw. ein. Anznhlg. u 10 Mk. Abzugeb. geg. gut! Belohnu ng Lbslzfr. 1L ll. ^

Eine Ka^nel von eint fahrbaren Ban säge mit Ge winde verloren. Abzugede, gegen Belohn beimGasuvir 3ch«rmnly, Reustadl 55. m i Wer leibt zu einer Weih nachtsfeier 2 Holländer *chwar/>amc. Nlcdei mit langen Aermeln? 07 Angeb. an Löd. Steinstr..'

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Leitung: 88701

Hofrat Hermann Steingoettir

Sceitaa, 7. Dezdr. 1917 abends 7»/, Udr:

9. Freitag«AhonatmcatS" Vorstellung:

Perleberg

Komödie in 3 Aufzügen von Earl Sirrnhestn.