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5.12.1917 Erstes Blatt
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chr. Jahrgang

Mittwoch. 5. Dezember W

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Der beginn der

(WTB.) Grostes Hauptquartier, 4. Dezember. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

An der flandrischen Front steigerte sich dns Feuer vom Mttag an zwischen Poelcapelle und Gheluv?lt zu großer Heftigkeit. In mehreren Wellen griff englische Infanterie nördlich von Gheluvelt an. Durch Feuer und im Gegenstoß wurde sie atzgewiefeu.

In den nördlichen Abschnitten des Kampffeldes von Lambrai war die Artillerietätigkeit zwischen Fnchh und Bourlon vorübergehend lebhaft. Klein re Varfcldkämpfe ver­liefen erfolgreich.

Jit den südlichen Abschnitten dauerten tagsüber zwi­schen Marcoing und der von Peroune aus Eambrai führen­den Straße örtliche sehr heftige Kämpfe an. Unermüdlich im Dranfgehen mit Handgranaten und Da / '.eit entrissen un­sere Truppen dem Engländer zähe verteidigte Grabenstücke. Vergeblich versuchte der Feind, sie wieder zu nehmen.

Badische Truppen erstürmten das Dorf La-Paeguerie und behaupteten es gegen nuhrfaHe englische Gegenangriffe. Wir mucksten mehr als ffmshundrrt Gefangene.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Ai' der A i l e t t e und zu beiden S e i t e n d er Maas bei reger Erkuudungstätigkeit zeitweilig auflebendes Fen r.

O e st l i ch e r Kriegsschauplatz

Die Waffenstillstands-Verhandlungen fiir die russische Krönt haben begonnen.

Mazedonische Front.

Nichts Besonderes.

Italienische Front.

Bei guter Sicht war die Artillerietätigkeit in einzel­ne« Abschnitten lebhafter als an den Vortagen.

Der Erste Gmeralquartiermeiiter Ludendorff.

*

Amtlich. Die russische Abordnung für den Abschluß eines ,'Waffenstillstandes wurde gestern nachmittag vier Uhr von dem Oberbefehlshaber Ost, Generalfeldmarschall Prinzen Leopold von Bayern, mit einer kurzen Ansprache begrüßt. Daraus begannen die Verhandlungen über den Abschluß eines Waffenstillstandes, an denen unter dem Vorsitz des Chess des Gcneralstabs General Hoffhrann Vertreter der deutschen Land- und Seestreitkräfte sowie Bevollmächtigte der Obersten Heeresleitung von Bulgarien, Oesterreich-Ungarn und der Türkei teilnahmen.

*

Der Abendbericht.

Berlin, 4. Dez., abends. (WTB. Amtlich.)

Von keiner Front sind bisher besondere Ereignisse gemel­det worden.

Die Waffenstitlstanosverharrdlungeai an der Ostfront haben begonnen, aber die Aussichten auf ein Einlenken der übrigen Gegner in das Bestreben, den Krieg zu beenden, sind uvch Hering. Wilson verkündigt in einer neuen Botschaft, der Krieg müsse bis zum Sieg der Demokratien in aller Welt fortgesetzt werden, und er fühlt.anscheinend gar nicht, wie lächerlich er sich damit inacht. Gerade jetzt, am Tage, wo die Russen zu allein übrigen auch noch den schmählichen Geheimvertrag veröffentlichen, der Italien an die Seite der Entente führte! Indessen, Wilsons Worte imd Erklä- rungeil sind wie ein trockener Schwamm, den man erst naß machen muß, um etwas damit anzusangen. Die Russen bieten ihm eine volle Schüssel an, und es scheint, als «sei Amerika nicht ganz^ abgeneiHt, auf der großen Tafel der Plane auszuwischen, was »kernen Bestand mehr hat. 'Rach einer neuesten Meldung eines englischen Blattes a us Peters­burg haben England und Frankreich durch eine nerltrale Botschaft der dortigen Regierung verkünden lassen, daß sie für die Dauer der maximatistischeu Regierung die wirtschaft- lict)en, politischer: und militärischen Beziehungen zu ätuß- laikd abbrechen! Nur Amerika hat sich dieser Erklärung wieder nicht angeschlosseri. Die Entente ist in der gründ­lichsten Verlegenheit! Nichts dürfen wir tun, um sie ihr zu ^leichtern, eingedenk des Wortes Hindeubürgs, daß der Fnode n,och eine zu zarte Pflanze ist, der mau durch Be­rührung nur schadet?

Wir verstehen es unter diesen Umständen nicht recht, warurn dieDeutsche Zeitung" zu'dem bekannlen Briefe des früheren englischen Ministers Lansdownc ausruft: '^)n^erste Gefahr in Sicht!" Es wäre gefährlich, Ivenn wrsere Regierung oder der Reichstag diesen Brief etwa zum ^ ^"es neuen 'Friedensangebotes an unseren mäch- ngften lvegner nehaien »vürde-n. Mer daran ist doch wohl Est zu denken. Es tväre doch wirklich zu töricht, »venu pblltische Leitung die soeben erst unwillig von Eng Mfl^ene Harro Tvotzkis lvieder eifrig mit der innigen Uot>b Georges znsammenführen wollte, bevor die

entscheidende Aussprache mit Rußland stattgesüuden hat. Lloyd Georae hat ja vorläufig mit Lord Lansdownes Mei­nungen noch nicht das geringste gemein. Daß aber die engli­schen Arbeiter und ihre -Führer die Lansdow-nesche Ver­öffentlichung mit Beifall begrüßen, darin liegt doch auch keine schwerste Gefahr, sondern dessen dürfen wir uns vorläufig erst einmal recht herzlich freuen. Der Wunsch ist ja verständlich und wird auch von uns ge­teilt, daß die Westmächtc noch einmal von einem gewal­tigeren Schlage getroffen werden nröchten, als er ihnen durch die deutschen Gegenstöße bei Cambrai und die Vereitelung ihrer Dnrchbruchsversuche versetzt worden ist bevor sie mit Begrüßungsansprachen vor Verhandlungen beglückt werden. Die Führer und Regierer dieser Mächte haben uns bisher aus so haß- rfüllten Gesichtern geschmäht und herausgefordert, daß wir sie, wenn luir sie auch nicht vernichten wollen, oocb gerne mit g ü wli.h e i'.iti ch eu G sch ern und nicht e wa mit hochmü igem Lächeln am Friedenstische Wiedersehen möchten. Die Pariser Konferenz hat ein klägliches, weil ganz ersotg- loses Ende genoinme--, und die Sch.ußanfprache des ..Ti­gers" Elem-.'neeau haue kaum iwch etwas von urwüchsiger Wildheit. Er sagte unseren' Hiudenburg nach, dieser.habe in feiner letzten dee Veröffeucklichnng übergebenen Bespre­chung den Kriegsrat der Entente verspottet. Das ist ein merklvürdiger, etwas leichtfertiger Irrtum, denn in Hindeu- burgs Worten lag, nirgends Spott. Wir sehen in der srauzösi'ch'ea Oefsentlichkeis in der die Eiseskälte böst'r Er­wartungen herrscht, einen auf fallenden Mangel an Zündstoff zu neuen Mulanfällen gegen Deutschland . . .

Der österreichifch-uttgarifche Tagesbericht.

Wien. 4. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart^

Italienischer Kriegsschauplatz Das Artilleriefeuer hat zugenommeu;

größere Kampfbaudlungen unterblieben.

O e st l i ch e r K r i e g S s ch a u p l a tz.

Gestern nachmittag haben die Vcrhandlnngert über den

Waffenstillstand an der russischen Front begonnen. Albanien.

Unverändert.

Der Chef des Gencralstabes

Die Kämpfe an der Westfront.

B e tl i n , T^cz. (WTB. In Fl an d e rn nahm von 1 Uhr Nachmitmgs ab zwischen Poelcapelle und Gbeluvelt die bereits seit Mittag lebhas.o;e fei;. list e Artillerietätigkeit u'. itcr zu und ging darauf zum Trommel''euer über, dem westlich Gheluvelt in mehreren hundert M eter Brocke ein st ä r f et c r engltj ch c r V o r st o fj folgte. Ter Angriff wurde durcl' unser Sperr- und Vernichtungsfeuer und im sofonigeu Gegenstoß ab-ge,riesen und kostete dem Feind sck.vere Verluste. Nachts lag Dixgiuiden unter lebhafterem Feuer, während auch im Msckmitt südlich der Bahn BoesingheStaden l is Passchenvaele das Fener sich verstärkte.

Auf den: Hauptlampsfeloe westlich Cambrai brachte uns die von den EnMrksorw so oft bespöttelte elastisch ' deutsche Ver- teidigungstattik neue Erfolge, die die britifd en Berichte in widersprechend-ei: und unklare:: Meldungen abzuschmächen und zu verheimlichen suchen, Tie beiden Flanien des stumpfen Keiles, den die Engländer bei ihrem Arnanoe-eriolg gegen Eanckrai rwrgc- schobe.l hatten, waren seit dem -!!>. November die Zielpunkte der deutschen Gegenangriffe. Im ^tvrdeir der Einbruchsstelle sind die Engländer in der Richtung auf die Dörfer Anncup- inrd Graincönrt um ctiujs einen Kilometer -urückg'.drückt, während m: der Süd- ilanke der deutsche (Degenstoß -die neugnwuneuen englischen Linien überrannle und an der Südwestech rief in die ursprüngliche eng lische Stellung eiirdraug. Der Besitz der Dörfer Billers, Gnis- lain und Gonnellieu, die bisher den Englmrderir gestörten, die große Veutez-ahl on Gefangenen. Geschützen und Maschrnengcirehren betries erneut nicl c nur die Wucht des deutschen Stoßes und die AngrifssfreudigtÄt unserer Truppen, sondern auch die Zielsicher­heit ihrer Führung. Während dieser Erfolg an: z-weiten Tage dusch die Erstürmung des!> verteidigten Dorfes Masnieres enveitert wurde und englische Gegenstöße unter schwersten Verlusten schei­terten, tonnte auch am d. M. dem Engländer das Dorf Lavac- guerie entrissen und gegen mehrfache englische Wiedereroberungs- reriuche geholte:: nwrden. Ein Mues halbes tausend Gefangene, wurden eingebracht und mehrere Geschütze erbeutet. Am selben Tage wurde iüdlicl- von Moeuvres unsere Stellung an mehrerer: Stellen verbessert, nachdem der Feind mit blanker Waffe aus verschiedenen Gral enüüclen getvorfcn wars Auch di? Beute airMaschinengewehren erhöhck'mch un: fünf schwere und fünf leichte. Lebhafter Verkehr hinter der feindlichen Front wurde vv.: unseren, flankierenden Batterien erfolgreicl. unter Feuer genvinmeu.. Bei guter ^icht war auf dein Haup lampft.lde die Fliegertätigkcit. rege.

An der :ib. ig?: Westn'vnt b.a ten an m.'hreren Stellen zahl­reich Patrouillen kam pst Gegangene und Beute ein.

Die Lage in Uutzlanü.

Die Waffenstillstands-Verhandlungen.

Wien, l. Dez. (WTB.) Amtlich wird» am 4. ds. nach­mittags mitgeteilt: Die V e r h a n d l u n g eüber den W a s s e n st i l l st a n b mit Rußland wurden fortgesetzt. Es raub eine allgemeine Aussprache über die einzelnen Punkte statt. Nachmittags wurden gemeinsame Komulissions- beratuugen abgehalleu. Die n üch st e V o l l s i tz u n g ist aus den 5. Dezember vormittags anberauint.

Der Antritt KrylenkoS als Oberbefehlshaber.

Berlin, 4. Dez. (WTB.) Krylenko ist gestern als Oberbefehlshaber im russischen Hauptquartier eingetroffen. Bei den stattgefundenen Kämpfen ist der frühere Oberbefehls«-' Haber General Duchonin gefallen.

Wien, 4. Dez. (WTB.) Aus dem Kriegspressequaö- tier wird unter dem 4. Dezember nachmittags mitgeteilt:

Die Festsetzung K r y le n ko s im russischen Hauptauar- tier ist von- erbitterten Kämpfen begleitet gewesen, in denen der frühere Oberbefehlshaber'D uchonin den Soldaten- t o d erlitten hat.

Die hafteten Mitglieder der früheren Regierung.

K o p e n h a g e n , 3. Dez. (WTB.)Berlingske Tidende^' ver­öffentlicht eine Meldung der Petersburger ZeitungDjen", daß der Rat der Volkskommissare auf Vorschlag des Revolutions- tomitees beschlossen habe, die verhafteten Mitglieder der vorläufigen Regierung freizugeben, sobald die verfassunggebende Nationalversammlung eröffnet sei. Der Untersuchungsausschuß des Revolutionskomitees hat beschlossen^ die llutersuchung gegen einzelne frühere Minister einzustellen urrd nup drei frühere M i n i st e r unter Anklage zu stellen, nämlich den Marineminister Werderewski, weil er eigen­mächtig seinen Posten verlassen hat, Tereschtschenko, weil er zun: Schaden Rußlands diplomatische Gehcimverträge abge­schlossen hat, und den Sozialministrr Kischkin, weck er einen bewaffneten Widerstand gegen die Bolschcwick-Rcgierung organi- neri hat. Werderewski, der vor einigen Tagen verhaftet wurde, ersuchte das Revolutionskomitee um die Erlaubnis, nach der Krim reisen zu dürfen, wo sich seine Familie äufhalte. Das Komitee bat das Ersuchen abgeschlagen und den Befehl erteilt, ihn in seiner Wohnung sofort Au perhaftM. ,

*

Mus den russischen Seheimpapieren.

Der Vertrag mit Italien.

Stockholm. 2 De!K. IWTBckPrawda" vom 28. v. M setz: die Veröffentlichung der geheimen Dokumente foy und teilt den Vertrag mrrb, bm England, Frankreich unoj Rußland mit I t a l i e n ^ingingen, der Entente die Hilfe Italiens zu sichern. Hier sei folgender Austzng mitgeteilt:

Der italienische Botsckwfter in London Marquis Imperial: beehrt sich, im Muftrage feiner .dtegierung dem Staatssekretär Sir E. Grey, dem französischen Botschafter (London) Cambon und dem russischen Botschafter (London) Grafen Benckenoorft nach- stel-eudes Schriftstück mitzuteilen: .

Artikel 1. Zwischen den Generalstäben Frankreichs, Groß­britanniens, Rußlands und Italiens soll unverzüglich eine Mili- Lärkonvcniion abgeschlossen: werden. Dixse Konvention wird dad> Mindestmaß der Streitftüfte bestimmen, welches Rußland gegn: Oesterreich-Ungarn zu senden hat für den ^Fall, daß letztgenannte Mal' alle ihre Kräfte gegen Italien richWr sollte und Rußland sick? dafür entschi:den hätte, hauptsächlich D^itschland anzugreifen. Tic genaimte Militäridnvention wird gleickifalls Fragen betr Waffenruhe festlegen, smveit solche vom höchsten Armeekvmmando qbhängen könnem i

Artikel 2. Seinerseits verpflichtet sich Italien, mit allen zu Gcbot? stehenden Mitteln den Krieg im Bunde mit Frankreich. 'Gros-.brilannien und Rußland gegnr alle mit ihnen kriegführende M ächte zu führen.

Artikel .3. Frankreichs uird Englands Seestreitkräfte werden Italien ungeschwächte täckge Mitwirkung leisten, solange Oester- reichs Flotte nicht vernichtet ist, bis zum Friedensschluß. Zwi­schen Frankreich, .Großbrrtamnen und I^balien soll :mverzüglich eine Konvention den Seekrieg betreffend abgeschlossen werden.

Artikel 4. Bei den: künftigen Friedens sch,luß soll Italien erhalten: die .Gsläete des (Tscentino, das gantze südliche Tirol bis zu dessen natürlicher Grenze, als welche! der Ät«rncr zu bv- track um ist. die Stadt Triest mit Umgebung, die Grafschaft Görz und Gradiska, ganz Istrien bis Quarnero mit den istrische:' Inst ln und Lussin, ebenso die kl-einerm Inseln Plavniod. llnie, Eäcki Doli, Palazzuolo, San Pietro dei Rembi, Asmello und Gruiea und die unDegenden. Länder. (Ein Zusatz zeichnet die Grenzen näher!)

Artikel 5. ,Ferner erhält Italien die Provinz- Dalmatiei: in ihren: gegemvärtigen Umfang unter Hinzusügimg von Lissa- rica und Trebinia im Norden und im Süden das ganze Gebiet bis'zu einer Linie, gezogen vom strande der Plankalasspitze nach Osten bis zur Wasserscheide, ivodurch i>: Italiens Besitz alle Täler der Flüsse kämen, welch? in den>.u:ico nrn'iuden, alscM Cicolo, Ehcra ,und Buttsniza, nebst allen ihren Flüff-em Ebenst» fallet. Italien alle Inseln <zu, svelch^ nach Nordei: und Westen von Dalnratiens Küste liegen ustv.

^ Artikel 6. Italien erhält mit vollem Besitzrecht Mlona, dst »Inseli: Sasieno und ein Gebiet, das hinreick-end groß in: um diese Besitzung in militärischer Hinsicht zu sicherm vorschlagsweise .-.wische»: dem Fluß Boviza im ^Norder: und im Osten, mit» der Grenze des Distriktes Chftnara im Süden.

Artikel 8. Italien erhält mit vollen: Besitzrecbt alle von ihm letzt besetzten Inseln des Dodekanes.

Artikel N. Italien erhält den Anteil der Kräeceskcmnibutiou, der dein Rcatze seitier Opfer und Anstrer:gungen entspricht.

Artrkel 13. Für den Fall einer Ansdehnnng der französischen um. englischen >loloniaN>:'s:tzi:ngen in Afnika aus kosten Deutsch lands er len neu Frankreich und Großbritannien grundsätzlich da-> Reckt Italiens an. Kompensatione:: zu fordern in Form einer Ausdehnung semer Beschmrgen in Erythräa. Sanroliland, Libyen und den an Frankrxnck)s und Englands Kiolvnien grenzenden Ge­bietet:.

1?' England imb Rußland übernehmen

bte Verpflichtung, Jtalreu ixtriit zu untcrstübeu, beit Heilige» x t 11 ^ ® sau z.u hindern, irgendw»elck)e diplomatischen

p chrrt te s u r d:e Erreichung eines Friedensschi u st scs :wer o:e Regelung von nick dem gegemvärtigen zßrieqc zn- fam m en bau genden Fräße:: zu unternehmen.

Arttkel 18. Borlregen«r Vertrag soll geheim gehalten