Hr. 285 Zweites Vlatt
Lltzung Ser Stavtverordneten.
Si-tzener Anreigcr «Seneral-Anzeiger ftr Sbnhche»» Samrtaa., Dezember W
-»•— ©iefeen, 1. D-rembcr 1917. tta* längerer 3eit (Taten bic ©tabtociürtmcten geftem mittag w" “ [)T wieder zu emer 'Beratung zusammen. Neben dm Bciseordnc-cn E m m c 1 1 u s und Grünewald sind die Stadt berordne-en Ebel, EiÄenancr, Heichelheim 'vaitu Krumm Leib, Löber. Plank. Z chä s's stae d t S'M,°Nr Sommer. Vetters, W i m m e n a u c r, Winn
Dre Tagesordnung der össenllichc,, Atzung umfaßt 14 Punkte, von taten 13 eure rasche Erledigung finden.
Nachdem die Stadtverordneten E i ch e n a u e r und V e t t e r s ^ .Urkund^personen gewählt worden sind, eröffnet Oberbürger- menter Zke-N e r, Tagesordnung übergehend, die Sitzung und teilt mit, daß erne Reche von Dankschreiben von Beamten für die gewahrten T«ierungstahillen cinAlamen sind, sowie daß Stadt- ocvordniTter MH. KvmmerMnrat Deichet heim 25 -Ruhebänke Nur ÄuNtemmg in den Stadtwaldmrgen gestiftet hat. Dem Spender wrrd Dank ausgesprocherr.
. rSfLÜ e r bara V,l fy n ' baß lviederholt die längs
^ Banke ms Wasser geworfen wurden. Drin gendeÄvhtNe tfcgm derartige Rüpeleien sei ersorderlich
L)bt'rourgermerprr Keller beüärjgt, daß auch sonst die Roh- , X er z. B. an den Feuermeldern und den
elektnsäEU Lampen^ am Stadtl>aus in erschreckendem Maße zu- genommen Patten. Schärfste Maßnahmen gegen die Rohlinge wür- *** ^Anwendung gebracht. — Die erbetene Fristverlängerung m Ctettongi etueö Vorderhauses. Wiesenstraße 11, durch die Frrma X B. Noll erfolgt bis -um 1. Oktober 1919.
Hinsichtlich der Wcnrderung des Bebammgsplanis für das Gebiet zwischen Kai,er-Mee und Lichcr Straße oberhalb der LandnmnuMatze wird beillmntt, - daß die Vorgartenbrcite. auf jjp f^kr, dw Straßenbreite auf 8.50 Meter seslznsetzen ist, im Grgeniatz M dem Minifterium, das eine Straßcnbreite von 6 Mrter angcTwmmen hcckxm wollte.
. Den («csnchen von Sebnich R e u l i n g tntb Johannes Bohl um ©rXauö'inö jitr uevrrnahme je eines Schankwinschaftsdetriebes m der Dammstraße 14 und Lndwigs<rata 55 wird entsprochen
Beitritt der Stadt zur Gcseltscha't ..Liebigmuwnm" tvird genehmigt Mid cm lähr'.icher Beitrag von 100 Mk. bewilligt.
Ebenso erklären sich die Sladtv«'rordneten mit dem Beitritt der Stadt zur Hes'Mirn gemeinmlmgen Ballgesellschaft „tamat- dank" und der Ueoernahme eines Anteilscheins von 1000 Mk ein- verstanden.
.Die Fürsorge, für lungenkranke Kriegsbeschädigte soll in der SBfitc enolgen, daß die ovrläu i,en jähr'ichen Kosten von 1500 Mk tu Vs von der LMidesoersich.-rungsaustalt. V 3 vom .Kreis Gießen und l /s von der Stadl Gießen getragen werdim
Eine kürzlich verstorbene Mitbürgerin hat die Stadt zur Erbin chres Gesamtvermögcns ebigesetzr. und zwar als Nacl>erbin nach ^.ode des Gatten. Das von hohem patriotischen Pnchtbewubllein und edler Vaterlandsliebe getragene Testam.mi bestimmt in bochl-erziger Weise, daß die Zinsen im Interesse der Invaliden derzeitigen Krieges und für sogenannte verschämte Arme angcwendet werden sollen. Tie Stiftung wird miaenommen Eine iveitere Stiftung hat Geh. Kommerzienrat Heickel- heim m Höhe von 20 000 Mk. gernackch Die Stiftung trägt de« Namen^ .wsephine-Heichelheim-Sttstung mrd ist zugunsten der /Mischen Mlrsorgc ^und der Annahme von .Andern als Kriegs- -itteil erfolgt. Dw Stiftung wird angenommen und Dank ausgesprochen.
im Felde stehenden Beamten wird für Weihuachts- spenden der Betrag von je 10 Mk. bewilligt.
^oEduiigsschule war im letzten Jahre sehr schwach ta focH Der Betrieb soll daher in diesem Wimor unter Berücksichn- ^»aitdenal Schwierigkeiten gänzlich eingestellt werden.
- Dir 9reümungsabichlüfte für 1915 zeigen folgendes Bild:
Plock'sche Stiftung: Einnahmen . . . . 5374,24Mk
Oberbürgermeister Keller erwidert, daß die städtische Vorlage sich an die staatliche anlehne und daß für die stÄchscheü Arbeiter eine etansolckie aus gearbeitet werde.
U r st a d t verlangt eine Klarsiellung der Vegrisfe „Angestellter und „Bediensteter" und svnrnk davor, die ^ätaftervor- ^ nnt der staatlickien irgendwie in Verbindung zu bringen. Wei- ft* ^bel ein urch l-ätt es dnrciiaus
X* LMsich, die beslebmden Schwierigkeiten zu einer NeuregelMi<s um^tai Auch verhmdere eine jetzige Neuregelm^
Eesivegs eure Nachtrag!uhe Oimwctum. Das bereits 1913 ge- geberte Wort mchsse gdttto werden, und je langer man iwrrt* um |o großer wurden bit toten. Könne bis zum 1. Lbpril
eine Neuoi:ientieruug Nicht erfolgeii, so bellalte er sich den ^iurag vor, den Beamten urid Lehrern eine entspixäiende Eutschüdi gung zu zahlen. Ebenso nmßteu endlich die aus Widerruf angestell- lest angestellt rverdeu. Tie widerruflickre Ansiellniig solle sich überhaupt nicht länger als auf den Zeitramn non fünf wahren erstreeken.
cs Anfrage des -L»tadtv. llrstadt, ob die Straßenbahn-
lamisiierinncn und HauLarbeit^lelfterftrmai mft unter die Vorlage s<Ulen gibt Oberbürgermleister Keller bejalrmden Bescheid, wtadv. V vflun erklärt nochmals seinen Standpunkt Stadw. Ebel wendet sich gegen die Tlieorie ix-r Stadtv.
Alters und Krumm und ist ebenste für die Abschaffung des Paragmpheu ulvr die rmderruslich- 2lnstellung
.Vach Erledigung einer Anircpie des Stadv. W i m m e n a u o r ,
? "^.bers-eiratete Beamte unt eigenem .Hwich-alt den ganzen oder ?^ben r^annlienzuschuß erl>altrn, stellt Sindw. Ebel den Eintrag.
- < , Btaamtwi, hk berefts fünf Jahre widerruflich angestellt such, nun fest angepvllt werden.
Kel ler Mitgegw-t, daß der Antrag mu in mt ber Frage der Mhaltserhölmng steh- Gtadtv. Ebel zieht den Aiyrag jür die diesmaligr Sitzung zurück. unter der Beugung, datz ta nächster Gelegen!xni darüber beraten wrrd.
In der folgenden Wstimmung wird die Vorlage der erneuten ^euerungsbeilichen angenommen, dagegen werden die beit-en Au- ® 6d{ über die Otenmeütierifhq bis 1 Atti-il ^ bie Mwäbrung des halben FaiiiÜrenzuschustes an im rieloe stellende Beamte abgelehnt.
, .. Außerlalb ta Tagesordnung finden nrch einige Punkte Er-
emgilng Em Antrag Grunewald zur Gründirag ein.es Werbe- H HH
ffa den Süt^ll ,trieb ttitgenjinnien. IverberT fiäte^b/n“ ISL
der Ät® bebauCTl Wc k^e nächtliche Bei«.«hwnü \ »««ick», da^ Me^Hdtis^nKriegs t efc“ 3 sd7ila 1%
Oborbiirgeniwiffcct Keller hält die E-.-höhtmg i».-r Zahl d-n lrremieudeu Lampen uickrt när nötig, da ai" Berhäktmsse in Giestm iarmer w>ch besser l:ez-eu nfte in a.ndet'en Städten.
. -., U r st a dt chbh nock) der Ho-snung Ausdruck, daß die
bisherige inerte! lohrsich' Zu stellt mg der 0>as- uich Wassern, chnungeu bald in kilrzeren Abständen erwlgt.
Darnit schließt die örsentliche Sitzung.
SftÄÜni« Schleichhandels um toeit Häher- Summen, als di- EMllmestollen bezahlen, verkauft worden ist
Gestern abend iMt Leutnant d. L. mi ftetßxrtcc.ei&cn ©cncmitommaitbo Ä?hr+ V .!n.» m Ä t,>ä ' cinen „ f % ^il,c, achten Bortrag aber „Eine »twratowime''. An Hans von über 100 Lichtbildern bk üvir^-f t 9lufnÄ& ^. schilderte der Redner bas Leben ttnb
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-Uir wL Zs ssr
Kreis Lnutervach.
cv rn JJ; AHlrtz, 29 Noo. Gestern wurde der fürs Vaterland io ^lchrikbesitzer Otto Falke auf unserm F-riei> yos feierlich zur letzten Ruhe gebettet.
Kreis Schonen.
e-r.. n min?t ^ 0 t • e n ' Otoo. Das Kreisamt hat für jede
f£H eV °^ e ^s^amtliche Genehmigung vorgenom- menen Äausschlachttmg eine Belohnung von 20 Mk. festgesetzt mit ta ^^kher'ung. daß der Name des Anzeigers nicht genannt wird, im« V ♦ 6 r J$r5- n ^ ^0. Nov. Unteroffizier Philipp Appel
^ eit ,J )e r m 22- Öftobcr vermißt wird, hat aus franzo,l,chcr Geiangcnschast geschrieben.
m-u,id 5 "^^ö^bnhain, 30. Nov. Der Schäfer unserer Ge- de? o c b r r G^lnarkung einen Luftballon mit
der Umschrift deutscher Luftballon! Zu vernichten! Das Kreis- amr forderte chn an.
29. Nov. Der Sohn des Kreisstraßm- meisteril. Schäfer von hier geriet m englische Gefangenschaft
„ t . Kreis Frievdkra.
#dtp d Herrn v. d. §>., 29. Nov. Das Eiserne Kreu^ erbi."lt^ dre Geirencn Frredr. Wilh. Lxrmmal und Jul. Wehr heim/.
_ Ctarlcutiutg und Rhciilheiiesr.
in der Etah'tnZrlrbl'^l 00 ' Dje sozialdemokratische Fraktion dtverordnetenverfammlung brachte in der heutigen Sitzung folgenden Antrag ein: Die Stadtverwaltung wolle au.' eigenen Mitteln allen den Kriegerfrcruen, deren Gesamtein-' Kommen zurzeit unter Aufrechnung des halben. Verdienstes und der ^^".^^P^utersttitzungen. sowie der Nattiralien und sonstigen ba f ^ovveUe des Friedenseinkommens beträgt, erne Si lt ru.ßt WL* 0 ? 5 K? a I r m°"atlich gemäJmm. Der Stabil
Tlu* rin- (and.
Ausgaben
aÄtoerl;
Ka sserwerk:
Elektrizitätswerk:
Straßenbahn:
Barvorrat . Einnahmen . Au sgaben . Ausstäü^e 7 Einnahmen. Ausg aben . Ausstände . Einnahmen. Ausgaben .
Au-sstäride Eft inahmen
4 957,75
4!6.49ÄI
7L0 710.03 Mk 720 223,19 ,
480,84 Mk 287 610,15 286 197,21 ,,
1 412,94 m
836 097,01 Mk 832 886,08 ..
3 210.93 Mk
242054,76 Mk
242054,76
Ausgaben . . . . _ -w ^ tv/ ObErgermeisterK!eller fügt noch hinm/daß Aler Voraus- stch. nach für das Rechnungsiahr 1916 Zuschüsse jedenfalls nicht Worderlra) ,eren.
Ter lctzle Mnkt der Tasesvrdnnng „Erhötznirg der Kriegs- wmmng-zbcidllten" ruft eine mehrltündige. lebhafte T-ba^ her- dor^ Den liabttttfcn Beamten unb Lehrern soll eine neue Teile- rmigSzwaae zugebilligt werden, die sich «m die der staatlichen Beamten Mlchnt. Tie eingebrachtc Vorlage wird heftig umttritten Stadtv. Ebel fuhrt aus, oaß seiner A,isicht nach mit einer neuen Zulage hue ^wage mclü crltchigt sei, sondern daß man endlich an die bereits 1913 verlprixhene Neuregelung der Gehälter hevan- grl?en müsfe. Die bewilligten Teuerungszulagen seien völlig un- imeiämid, Nicht penftonsfähig und die Spannung zwischen Soll und Dabrn sei naturgemäß groß. Ter Redner beantragt daher bis kum 1. Äpr.l 1918 eine Vorlage zur Neuregelung der Beamten- SeyaUrr, ferner die Festsetzung in dem vorgelegten Enttvurf der Leuerurlgszulage. daß auch den im Felde stehenden Beamten die vtor , ,'amrlrenzulage zu gebilligt werde.
OtaMrgermeif'ter Keller weist darauf hin, daß für die neue E,etzuug der BeamtengehAter jeder Maßstab zurzeit fehle. Für «e im Felde stehentai Beamten kei ebenfalls bereits gesorgt.
Ltadtv. Jann schließt sich im wesentlioMt den Äussülyrungen öS ^-tadiv. Ebel cm, tritt für die Lehrer und Lehrerftmen ein uw mernt. daß r?or allem auch bis -u einer gewissen Summe diese rnuwungszulagen zur Pensionsbereckstrgmrg heran ge zogen werden Mßten.
_ ^oerbürgermeister Keller hält die Durchführung dieses Bor- Mgs für unangebracht, da. man eben einer jeden Arbeitskraft be- Me und die Pensionierung der Beamten nicht noch durch Er- Mng der Penfwaen anregen solle. In Gießen sei bereits 1912 «r Anttog zur Gleiä^tellung der VvlVschull djrtv und Reallebrer wifieoiadit worden. Von emer jetzi<pm Notlage der Lehrerschaft rvob^ auch kaum gesprochen iverden. Ter llnterschied in den ^loldungrn rn Gießen und anderen größeren hesftsä^en Städten ^ $ri Nicht so bedeutend. der höchsten Gebaltsklasse stehe der DVtzener Lehrer sogar besser wie in anderen hessischen Städten Mu komme noch, daß hier die endgültige Regelung ja noch aus- Me und die ökonomische Lage der Stadt Gießen auch heute noch ue '< e £jft wie anderswo.
S-Mw. Löd-r stimmt irr n-ucn Vwftagr bin, bittet iefoorf, ^ etne recht blalinge endMnge Nrurrgelmui m Angriff &i
dir gehenden S-ltwi-riMben M ^ jehlcnt^ t, A>ch-,rsfräNe mid ,st entschieden bogeien. dch, Mier schwankenden Gimndlage, wie ste ,evt beshehe Bemn-ten-
flCrn - drr (Jünfttjcn Ver- f- u Untren und Lehrer mühten ,eut '. ‘S™ f* b 'L 3"lagr iTfndtcit Wtenn die Neurcac- ng imnmc tmttzie» alle Arguntente mic allgemeine Verhältnisse Zn°»W-rbÜItnisir. Presse usw b.-riirfji Jiti»! tKnin-n. S X tMntL'teMprriticTunc) m-heM munögltch. mib nur hinsichtlich der 0 *t'“ uno Waisen-Penironen solle man Nachsehen
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Gießen, den 1.Dezember 4917.
5 ' r**or?^A c { ^ nu u g. Karl Weißbäcker. Sohn der Witwe ^mü Weißbacker von hier, erhielt, nachdem er im September zum Gefreiten befördert wurde, die .hessische Tapferkeitsmedaille
Beförderung. Feldwebel Carl Nickel, Inhaber des Grfernen^Areuz.'s.. wurde zum Ossi ziers-StellVertreter befördert.
4- Kammerdrncksachen. Die Abgg. Henrich und Raa b habe,, ernen Wttcag emgebraM. die Regierung möge einen namhaften Teil der Wernvorräve der Domän«, z-u einem annehm-- b-aren Preise den Gemeinden zur Derfügung stellen zwecks Ber^ jorgung der Kr-antoi mit Stärkmigsmifeln. Dieser Zweck, so wird m der Begründung ausgeführt, to wichtiger als die Erzielung moglet hoher Cchmahmou. — Mg. Wiegand ersucht meinem dnnglitt'<m rüttrag die Regiermrg, dahinLunnrtor, taft die von der Iüirislortung im Reichstage in Aussich stellte Uel'ernahmc nnef erchchlych-n Teiles ber neuen Preis!für Zeinings- pa^ner aus Reich imi> Bundesichnten tunlichst lx-schlermigt werbe und daß ge^etaoenfalls ^-fsipch' Sw^surin^ yair Beisüming ge^ iMJt würden Ei!e cue drim^nd not. fw sonst yu befüochen sei Daß eine große Zahl mittlerer und kleinerer Tageszeitungen rdr Crf-chrnen ernsoellen müsch-n. was durämus tan Kmei^se des Oierfts und der BundeSltaattn Z'in>id.' 7 lMife.
*rt ^ r ^ Lnl ^r C ^ a ‘ 1 ^ lt>c * kskammer. In Eilwerne'r cn mit Großh. Mirnstermm des Innern Abt. 141. loürde der Grotzh Desss Geiandtschatt zu Berlin znr iachmännr ä-en Unterstützung und Beratung ein Bev-ollmächttgber der .Handwerkskammer zu T a r m st a d t in Heerrslie erunch^rng-cle^mh^iten bei Driettor der
t, Paech, sonne in sonnigen wirtfckmttlichen Fragen, soweit sie das hessrsckie Handwerk berühren, Syndikus Schüttler, zur Verfügung geslellt.
^ Dre süddeutsche Verbands schau rür Kl-eintierzuch! m Gernsi^nn a. Rh. bra-rhp.' dem Gdeßiener Züchter W. Rau ernen Ehrenpreis, sowie einen 2. und 3. Pitos. Etaiso erhielt ^ westdeutschen Sckzau in Düsseldorf einen Siegerpreis.
, Berbacken von Frijchkartofieln. Seit langem werden namentlich aus tan Lande Fri^Kn-tofseln n:ü in das Erot verbacken. Nafttan nun bis zum 31. Januar 1918 die 6-ri,chvartonel, so,tat nichi e-rnzÄne StL»te sckwn Karwfselwalz- mehl verwenden, zur Bwchtreckimg verwandt werden muß, ers4)eini das ita>en m neuer Bcarberttmg l-erausgegetare Flugblatt Nr 8 der Gesellschaft Mr Föckernng des Baues mrd ta wirtlckfaftlich zweckmäßigen Verwendung der Kattossellr: „Sammlung von Re- zep.rm für das Verbacken vo-n FrisckMrlosfeln" besontas zeitgemäß Das Hefttar, welches zum Preise von 5 Pf. von der Gesellschaft Berlin W 9, Evchbornstr. 6, bezogen werden kann, enthält ach Verfahren zur FrifckchttoffÄverarbeittkng. die im HanSlralt anwendbar sind. Das Heftchm wird sich also nicht nur auf tan Lande, sondern auck, m der stadttschm Hausl-altung manch Freunde erwerben können.
LandkrkiS Giktzkn.
** Alten -Buseck, 30. Nov. Polizeidrener Beckers welcher nun schm im 3. Jahre als Gefreiter im.Fakta steht, und bereits im Besitze der Hessrsck»-» Tapftwtorsm^aille und des Eisernen Kreuzes 2. Klasse ist, wurde zum Untewfftzrer beförtatt.
** D o r f - G r l l, 29. Nov. Gestern feierten der hiesige Landwirt Johannes S a m e s VI. und. seine Ebefrm, Anna Margarete das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Der Jubesgreis ist 61 Jahre alt und erfreut sich noch eintw seltenen körperlichen und geistigen Frisch. Auch die Jubelbraut, die 79 Jahre alt ist,' ist körperlich und geistig noch recht rüstig. Die Familie, des Jubelpaares besteht aus 3 Söhnen, 4 Töchtern, 21 Enkelst und 4 Urenkeln. Bon den Enkeln stehen 7 rm Felde.
** ® r $ C A < ’ 8 ! . n b jy 1 ' }• De^. Die beiden Söhne des Otto
einer Ma- wurden
--nderBes-eueruHb; &; > ? ^en. -'X D^tX'
ir V dlussrchtörat der Hessischen Eisenbahn-Mtiengesell- a 9 ^ cn ^ ItrQ 0 gestellt, den Beamten und Arbeitern T e u e r u .. g s z u l a a e n zu gewähren wü ta ^ eriorderllche Aufwand beträgt 150000 Mk
bWr,*™ 1V l! v l vb b 3? Unternehmen mit 2000(30 Mk
itlaftcn, wahrend dav Elektrizitätswerk ttotz der Tariserböbuna mit emem Ausfall von annähernd 80000 Mk. zu rechnen habe.
^ ^ (L ^} f n, Dis Schwurgerichtsta-«
ta a x r bei - l - 7 - Dezember verfchtan,^da
m bem emsigen vorliegenden Fall, der ^ Seite fteht nnb MrZl nicht
^ , Kreis Wetzlar.
. 29.Nov. Weil die ordnungsmäßige Dersorauna
in Frage gestellt war, hat der Krrrs- SJU mif dre Selbstversorger abermals
*0" skÜ M ^00 Gramm für dre Woch herabgesetzt. h f r^Es«ier Heinrich. Schom- L 2^°sskL^^^- ^ ^ tem Eif-rn-n
^ ^ Hessen-Nassau.
». a U c4 i 9 - -%‘ ö - ß™ den letten Wochen find die Be^
Ereich Embruchsdiebstichle beunruhigt worden wobei man es vornehmlich auf Stallhaien und ViUwer abgewhen hatte. Der Kriminalpolr^i ist es nun m lee prrTMcnni 9^ adungen, als Prüfet bftrr |eU Cfutar von seinem Trurv»mteil m Mainz fahnenflüchtigen Piomerges retten Mai Pfirrr aus Hanau zu ermitteln und fata- als er rm Begnsse stand qm Bahnhofe Wilhelm-Bad init ? nnüd / en I J 3 ' lttc . 9 Vühnern abzureisen. Ueber daS Refullat fevrer Einbrui.sdi.eblLüh!e harte Psarr genaue Aufzeich-
"ZV ^ ( ,e,ncm Nonzbuch gemach, data aber die entwentaen Ganse. Hühner und Haien als „Doppeldecker". „Unterseeboot n. dgl. t>ezera>net.
= W iesbaden, 29. Nov. Ans die Ergreifung des Raub- ,^brc>ers Kor p c z a k hat der Regiermrgsprüsitatt eine Belohnung 110:1 1009 -^ark ausge,etzl. Neben dem Gelde lyat der ')3törder noch eme quofee Anzahl goldener und itibcnier Schmuck suchen, Uhren <Mbilaumsmunzen u. dgl. geraubt. v ’
%c. W i es ba de n . 30. f)röv. Tödlich verunglückt ist heute morgen auf dem hiesigen Hauptbahnlwf eine Frau von hier, die .lach D I m m Arbeu fahren wollte. Auf eine bis jetzt noch nichi geriet sie nrtter die Räder des taefts .ährenden ZugQZ und wurde so s.chper tterlatzt, drß sic auf tan ge zum Krankenhaus starb. Wer die Tote ist, konnte bv jetzt noch, nicht ermtttelt werden.
Ackchrrch-em Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst. Smintag 2. Dez. Koll. f. d. Kirchenkasse. In der ^tadtkirMe. 9ty.,: Pfr. iLck,nvabe. Beichte u hl r
MElss- u. Mark,<tem. Nv.: Ki.cher5 Ib. MarL^Pft ödpiitabe. 5: P,r. Mahr. Mittwoch 5. Dez., abds. 8- Krie^b^- sttinde. Pfr. Mahr. — In der Johanneskirche 9V» - Ps>- Ausfeld. Beichte u. hl. 2lbendm. f. Luk.- u Joh -Gern ' liul : Kin^
Ausseld. 5: Pft?Beck?tolstamer^8: ^'l^^^ckvoi-ttag. - Krrchberg. 10: Hl. <'ltaibm. f Ruttershaufen. — Matnzlar. Nachm. Ift».
rialholische Gemeinde.
Samstag I.Tez., 5 u.8: Gel. z. yi. Beickt Sonnüra -7^ 6V2: Gel. z. tzl. BoickUt: 7: Hl. Messe: 8: AuÄeil d U 9: Hochamt m. PrÄ>.: 11: Hl. Me,se rn. Prrd.?4^Jngr-K^' fr,'»: Chnstrnl., daraus Ado.-And. Dienstag u.^Frerttm add^^8- Kriegsbitwnd. - Tiaspom-Gottesd. am 2.D^ Lckach 10
rrni) 9'/2. '
Das strahlend Weiße Licht
** Lich, 30. ?Lov. Dem Gefreiten .tarmmm Höhne! Jnhaber^ des Eisernen Kreuzes 2. Klchfe, wurde die Hessische TapfertotsmedaÜle vettiehen.
Kreis Büdingen.
rrt, Büdingen, 29. ?ttrv. Das Eisei-n- Kreuz, früher die He,fische Taprerkeitsmedaille, erhielt der Musketier Otto Span- genberg: dasselbe Elrrertack-en ertatt der KaiVirier Ludwig “7 Dleichenbach Das Eiserne Kreuz, srüta ta Hessi- Tag/erkeitsmcfrnlk*, erhielt brr Sew/xmi Rndois Kraft — Bindsachsen. Das^ Eiserne .Kreuz erhielt der ^uhrrr Friedrich Ganz — Berghei m. Das Eisenie Kreuz erhielt der Gefreite Georg Fran^.
= Büdingen, 29. Nov Me das Kreisamt mitteilt, ist von der diesiLlst-ßren Gisge^'värleien Waimißerrtte Ml die Ad. nLhmesteven so gilt wie gar nickyts abyeliefert worden. Ter Kreis- «ilsschuß tadrobt mm die Baum bescher mtt erheblichen Strahn wenn fte nicht wstnr ihren ErntLertuaa mrmcütac bzw. zur Ab^ Ttefeamg bringen. Es ttad aber Yöchstwohrf'cheinlich kaum noch erne Ndltz abgeliefert fverden koirnen, da der grüßte Teil der Ernte


