Ausgabe 
1.12.1917 Erstes Blatt
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Heute verschied sanft nach kurzem, schwerem Kranken­lager unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager, Bruder und Onkel

Herr Schreinermeister Georg Klippert

im Alter von 59 Jahren, was wir Verwandten und Be­kannten hierdurch mitteilen.

In tiefem Schmerz:

8729 Die trauernden Hinterbliebenen.

Wieseck, Berlin, Großen-Linden, Gießen, Merseburg, 30. Nov. 1917.

Die Etecrdigung findet Sonntag nachmittag um 3 Uhr vom Trauerhause, Kornblumenstraßc 13, aus statt.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei dem Hrnscheiden unserer teueren Entschlafenen sagen wir unseren ausrichtigen Dank.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen: 07506 Georg HooS und Angehörige.

Gießen (Marktplatz 8), den 1. Dezember 1917.

Nach erborgter llcdersührung unseres lieben Sohnes, des

findet die Beerdigung am Sonn'ag den 2. Dezember, nachmittags um 2 l / 2 Uhr statt

Familie Hch. Lchäfer & I.

Reiskirchen, den 1. Dezember 1917. 07^3

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurig© Mitteilung, daß es Gott dem ^Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe, unvergeßliche Gote und Tante

im beinahe vollendeten 80. Lebensjahre nach längerem, mit Geduld getragenem leiden durch einen sanften Tod zu erlösen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Wilh. Boih, z. Z. in rtus. Ge- Margarethe Roth Ww. fange nach a/t, and Fron K&rl Kaa Katha ine geh. Raa Familie 5». fcelp

Familie lionrad Rotli Familie P. \eci>

Familie Mein:-. Serth Familie Ludw. Krämer

Familie BSelnr. Raa IV. Familie H. .Veeb Ww. Familie Karl Ran

Hattenrod, den 1. Dezember 1917. 07544

Die Beerdigung findet Montag mittag statt.

0 Vateriaud, du foraerst viel.

Er lebt nicht mehr, so kam die Rande

Am 8. November aus fremdem Mn id«,

Er starb den Heldentod fürs Vater­land,

Fern von den Seinen, ruhi er in Feindesland.

Wie eine Blume auf dem Felde, So warst du noch vor kurzer Zeit, Im engen Kreise deiner Lieben In Urlaub, ach, doch nur kurze Zeit Doch wo ist nun unser Glück geblieben,

Aeht Tage hattest du ans kaum verlassen.

Da mußte schon dein schönes Jünglingsangesicht erblassen, Wie wird der Tod gewesen sein,

Wie schwer und tief die Wände dein.

Man hat in fremde Erde dein letzte^ Beti gemacht, Dort liegst du ohne Beschwerde, Ein RreuÄ halt stille Wacht.

Das spricht: Vom Katnpfgebrause ruht hier ein Krieger aus.

Er kan nicht mehr nach Hause, Und doch ist er zu Haus.

.So ruhe -anft, du edler Guter,

Du treuer Sohn, geliebter Bruder, Können wir dein <-rnh nicht schmücken.

Trauernd an deiner Gruft nicht stehn,

Auf znm Himmel wollen wir

blicken,

Wo wir uns einst Wiedersehn.

Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser innigstgeliebter, unvergeßlicher treuer Sohn und Bruder

Kanonier Konrad Dudenhöfer

welcher noch am 13. Oktober in Urlaub in unserer Mitte verweilte, im blühenden Alter von 19 Jahren nach 8monatiger treuer Pflicht­erfüllung in einem Feld-Artillerie-Regiment am 22. Oktober den Heldentod für sein Vaterland gestorben ist.

In tiefem Schmerz:

Helnr. DatfenhAferIII.,Vat«r Karollae T>adenhAfer Knth. Dodenhftfer, Mutter Anna Uaih. DodenhAfer

Wilhelm 5>adenhttfer nebst allein Angehörigen.

Bisher, den 30. November 1917. 07498

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

Heute abend 11*/» Uhr entschlief sanft nach Längerem, schwerem Leiden Im 74. Lebensjahre mein lieber, herzensguter Mann, unser trenbesorgter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Heinrich Nürnberger

Eisenbohnscblosser i. P., Veteran von 1866, 1870 71.

8713 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Elisabetthe Nürnberger geh. Loh.

Klein-Linden. Gelsenkirchen, Bahm bei Dortmund, Bonn a. Rh., den 28. November 1917.

J

Die Beerdigung findet am Sonntag den 2. Dezember, nachmittags 3V« Uhr, vom Sterbehause, Frankfurter Straße 55, aus statt

Oflfenb. 14, V. 13. Römer 8. V. 18.

Denn lob halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei. die an

uns soll geoffenbart werden.

Fa Ut beaammt ln Gottes Rat

Daß man vom Liebsten, was man «hat

Maß scheiden.

Doch nicht lang, nicht mehr lang Wänrt die Trennungszelt,

Dünn wird auch uns im Vaterhaus Die ewige Seligkeit

Ganz unerwartet erhielten wir die überaus schmerzliche Nachricht, dass nach Gottes uneriorschlicbem Ratschluss nun auch unser dritter ixinigstge liebt er, unvergesslicher Bruder, Schwager, Onkel, Pate und Neffe

Untffz. Heinrich .Hofmann

Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hess. Tapferkeitsmedaille

an den Folgen seiner am 8. v. M erlittenen Verwundung am 21. v. M. nach dreijähriger treuer, ununterbrochener Pflichterfüllung im Infanterie- Regtmeut Nr. 140, itn Alter von 27 Jahren, sein junges Leben dem Vaterland© opfern musste.

In tiefem Schmerz.

Familie Peter Hofmann Familie Karl Hofmann Ww.

Familie Philipp Müller V. Familie Wilhelm Grimm

Familie Heinrich Brock II. Familie Philipp Damm Ww.

Familie Wilhelm Hofmann Ww.

Alton-Buseck, Ettingshausen, Bellnhausen, Beuern, den 1. Dezember 1917.

Wiedersehn ist unsere Hoffnung. 07549

Danksagung.

Für die wohltuenden Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heimgange meines lieben Mannes sage ich im Namen, aller Hinterbliebenen innigen

Dank!

Wilhelmine Bross>

8726 geb. Falkenstein.

Gießen (Bismarckstraße 32), den 1. Dezember 1917.

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Danksagung.

Für die uns während der Krankheit und bei dem Ableben meiner geliebten Frau, unserer guten Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante in so reichem Maße zuteil gewordenen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die herr­lichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir aus diesem Wege unseren tiefgefühl­testen Dank.

Gießen, den 30. November 1917.

3m Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Heinrich Noll. 8749D

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Krofdorf tKreis Wehlarj, den 37. November 1917.

8708B

Der- Bürgermeister:

Braun.

Statt Karten.

für die mir erlesene herzliche Teilnahme bei dem schweren Verluste meines lieben Mannes sage ich meinen tiefgefühlten Dank.

Frau Emilie Schüler

öießen, Lieber Straße 59, den 1. Dezember 1917.