Kundgebung heißt vs, -in Petersburg herrsche Ruhe. Außer den, or?^ 111 .,Sartza", „Swvboda" uitb beni Sck>ul schiff
„Asriür" leien ux*x? Torpedoboote der Dftfeeflotte tu Petersburg axigetxmiTr.zn imb teuren bei der Nicolaibrückc Anker geworden, von wo <rus fteNotsall ganz Petersburg beschießen könuterr. — Nach fiinuKtat ,->erttrngen hat $ercn£ß in der Schlacht von Petersburg de:: Kürzeren gezogen. — Wie „Dien Naroda" mitteüt, wird SlicVo fron «k SttrtoCcii beherrscht. — Nach einem Telegramiu an „Svenska ^agoladtt" ans Haparanda ist -der Kosaieugcneral Kaledin schon rn der V;ä ; -e 20 /. Charkow aneelangt. Er hat ül>er das Grubengcbiet nn Donbecteri den Liriegszustaud verhängt. — Aus den verschiedenen Teilen des Landes norden heftige Kämpfe gemeldet. In Moskau tollen letzten Dienstag allein 2000 Tote gezählt worden fern, p&cfi t man sich in Moskau schließlich dazu geeinigt lmben,
ein Koalthonsnu::ifterium aus allen sozialistischen Paneien zu- unnmenzin^/.... Perbürgte Nachrichten treffen noch immer nicht ein, ’^rV: ffT^stverlehr von und nach' Petersburg wie bisher völlig eingestellt i)t.
§eelrleg.
Neue tt-Boot-Erfolge.
Berlin, 15. Nov. (AmtlichZ Neue U-Boots-Erfolge- uuf dem nördlichen Kriegsschauplatz: 13 000 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen befand sich ein großer Danrpftr mit Erzladung, der aus Geleitszug heraus gescho ssen wurde.
Der Chef des Admiralftabes der Marine.
Berlin, 15. Nov. (Privatbet.) Das erste amerikanische Ein heitsschi ff „War Clo v er", welches am 20. 9. mir 8000 Donnen nach Malta in See gegange-l. war, ist bereits am 19. 10. kurz vor seinem Eiirtresfen an dem Beftirnmungsort vernichtet worden.
L»wci englische Kriegsschiffe versenkt.
London, 14. Nov. (WDB.) Amtliche englische Meldung. Ein englischer Zerstörer und ein kleiner Monit 0 " wurden durch einfeindlichesIrnierfeeboot versenkt, während sie im Zusammenwirken mit der Armee in Palästina operierten. Von dein Zerstörer werden 7, von dem Monrtor 26 Personen vermiet.
Die Schiffsraum ot der Entente.
London, 15. Nov. (WTB.) Reuter meldet aus W a - 1 h i n g t 0 n voin 14. Nov.: Die Verhandlungen mit den neu- traten Staaten Nordeuropas und Japan über die Bereilftel- lrmg von Schiffsraum sind bis zum Abschluß gediehen. Die Vereinigten Staaten übernehmen es, mehrere 100 000 oonuen Schiffsraum zur Beförderung von Truppen und dft
nicht in Aussicht. Cs kann daher nunmehr für jeden landwirtschaftlichen Betrieb berechnet werden, wieviel abgeliefert werden muß. Die Einschränkung, die den Landwirten mir diesen Festsetzungen auferlegt werden mußte, ist hart und drückend. Aber sie war unvermeidlich, um den ohnedies schon aus das unbedingt erforderliche Maß zurückgesetzten Anforderungen des Heeres Genüge zu tun. Auf dre größte Beschleunigung der Ablieferungen muß im Interesse des Heeres, das bisher nur mit unzureichenden Mengen versorgt werden konnte, mit allen Mitteln hingewirkt werden.
Hauptversammlung des Lrnft-Luöwigs-vereins.
Darmstadt, den 16. November 1917.
Gestern unt 11 Uhr hielt der Ecnst-Ludwig-Verein (Hessischer Zentralverein für, Errichtung billiger Wottinngerr) im Sitzuugs-
t* ■ 4^-r- A \ n k" V ^ - . . . /
Vorräte für Die Alliierten zu liefern, die Neutralen.versprachen den Vereinigten Staaten und den Alliierten, Schifft gegen Lebensmittel zu überlassen, die dft Vereinigten Staaten allein liefern 'können. Die Mengen der zu liefernden Nahrungsmittel sollen später ftstgestellt werden. Aber die Neutralen erhielten die Versicherung, daß ihnen genügende Mengen gegeben würden, um alle notwendigen Bedürfnisse zu befriedigen. Iapan sagte zu, eine große Menge Schiffsraum gegen die Lieferung von Stahl ohne weiteres zu verkaufen. Der einzige, noch unerledigte Punkt ist der Preis, den Japan zu erhalten hat.
London, 14. Nov. (WTB.) Reuter meldet, es fei zwar noch mcht bekannt, wieviel Schiffsraum die Vereinigten Staaten erhalten werden, es befinde fick aber über 400000 To neutraler Schiffsraum in Amerika, der aus die eine oder andere We„e in den Dienst der Vereinigten Staaten gestellt werden w,rd. Bei den Verhandlungen ging die Regierung Norwegen, Schweden, Dänemark und Holland gegenüber verschieden vor 2w meisten der niederländischen Schiffe werden vermutlich argentinischen und australischen Weizen mrd Javazucker nach Amerika verfrachten Es verlautet, daß vielleicht eine ganze niederländische Flotte dazu verwendet werden wird, Vorräte nach Amerika und Frachten von dort nach Holland zu bringen.- Amerikanisches Bieh- tutter wird nicht durchgelassen werden, solange holländische Mol kereiprodukte in Feindesland gehen. Der argentinische und austra- lische Weizen wird in Amerika zur Wiederausfuhr gemahlen, um dem, amerikanischen Vieh Futter zu verschaffen und gleichzeitig Schtgsraum zu waren. Es wird in Zukimft nur Mehl ausgesühtt werden. Cs tft noch kein hesüknmter Zeitpnnkt für die Ueöergabe des /neutralen Schiffsraumes bestimmt. Es wird ober jetzt wahr- schernlich een sestgehaltenen Schiffen gestattet werden, so rasch wie möglich.Dunkerkohlen einzunehmen. Verschiedene wichnge Fragen wu die, wieviel Lebensmittel die Neutralen Eg haben, wieviel sie nach -Deutschland schicken dürfen, müssen noch erledigt werden Die neutralen schisse werden auch einen Teil der ff'lr das belgische Hilss- wmetee- bestimmten Labmagen führen. Vorbereitungen über die verfügbare Stellung von 4O0O00 Tonnen schwedischen Schiffsraumes in den amerikanischen Häsen tvurden schon vor mehreren Tagen beendigt.
... .... ..... UlUl||U ^V..N I.MIll,vU/ likL v_.
der Zweiten Kammer der Land stände seine Harlptversammckun^ ab. Da der Vorsitzende, Frei. >err H e p l z u Herrnsheim - Worms, von einem plötzlichen Nnwohlse'.n. be,allen wurde, begrüßte der stellvertretende Vorsitzende, Ce! eimerat Dietz, die Erschienenen, den Minister d. > Innern bdn unbergk zu Vach, die Vertreter d r iiie, c :cr I stiz innb bc : ‘ inanzeu, bcJ £ e kon i?i* riums hie Provinzialdiretwr >'n, die Äreisvi. e, wren, £berbürgermeist-er und Bürgermeister, auch i. :i Vertreter des befreundeten Frankfurter Wohnnngsba uvererns.
Sei noch v-or Jahresfrist in vielen Landes teilen eine W-ohnungs- not nicht zu befürchten gewesen, so jede man heute klarer. Auch für das Gros-i'.erzsgtum besteht .dir Ge ahr einer Wohnungsnot bei ü'N-Dmsfchluß, ja sie sei teilweise bereits vorhanden.
Latweswob'.iungSi.nspektor Gretzschel erstattete darauf hen -vallgl'eitsber'cht des Vereins, dem, wir folgendes errtnehmen:
Me Wirts(tätliche Lage verbau vereine sei .im xrvßen und g-aerz-cn durchaus crsrenlich. Sät'ffriche Vauvereme seien in beti
Uw'e',«n, finanziell durchzu-,.aller,, mehrere hätten sogar noch Zuiü Ü.N'7 ra den Mitten und den .-'«insraten ihrer Mieter bzw. Hau s kau sei' gsvät-ren rönnen. Die Frage der Gebühren und dft ^teinpcffreiteit der BLUvereine sei geklärt nwrden. Die Tätigkeit ees Sred!t:n.gratisschusfts habe inzwischen einen, außerordentlich bedeutenden Uiusang angenommen. Er -werde von Krieg.-be-ch-rdigtev.
großem Maße in Anspruch genommen. In der hessischen Aus- wv rungkanWeisung zum ''.ap itaLabfinDungsgefttz sei der Verein zur Venutackttuna nou ^ ^
Aus dem HefcSt
Berlin
Bundesratsbeschlüsse. ,
15. Nov. lWTBJ In der heutigen Sitzung
- esrats gelangten zur Annahme: Der Entwurf
ernes Gesetzes betr. die Feststellung des dritten Nachtrages gnrt Re 1 shaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1917, der Entwurf einer Bekanntmachung über die U-tfallversicheruna der Betriebsbemnt-en, die Wanderung der Verordnung über Amrerhaltrge Futtermittel vom 5. Oktober 1916, der Entwurf einer Verordnung über die saftlos erklär unq von Aktien der der Liquidation des feindlichen Vermögens.
Aus dem preußischen Abgeordnetenhaus, der l i n, 15. Nov. (WTB.) In der heutigen Besprechung der Parteiführer des Abgeordnetenhauses mit dem Präsidenten wurde beschlossen, am Samstag bestimmt eine Sitzung ab zu hatten. Die weiteren Disposi- ttonen des Abgeordnetenhauses werden vmr der Auskunft aolstlngeu,. dre der Präsident von der Regierung darüber ernholen soll, wann die Wahlrechts vorla »e zu erwarten jer. Es steht bisher nicht fest, ob die Wackrechts- vorlage lange vorher zugeheu wird oder vom Ministerpräsidenten Grafen Hertling erst anr 4. Dezember selbst eingebracht wird.
Die Setbstverforgimg für lundwirtschastliche Betriebe. Berlin, 15. Nov. Nach einer am 13. November 1917 rrgailgenen Verordnung des Bundesrats dürfen die Untcrnehmer landwirtschaftlicher Betriebe in der Zeit vom Io Mvember 1917 bis 15. August 1918 zur Ernährung der Selbstversorger auf den stopf und Monat nur mehr msgelamt 2 Kilogramm Hafer und Oftrste und
verwenden. Zur Fütterung des nn betriebe gehaltenen Bwhs sind auf den ganzen genannten o^lraum frei gegeben worden rn^gemmt 6 Zentner .Hafer oder Gemenge für das Pftrd oder Maultier und insgesamt 2 Zentner 'ur die zur Zucht verwendeten Zuchtbullen mit Genehmtgung des Kommunalverbandes bis zu 45 Pfund fer, Gemenge, oder (Gerste für Zuchtsauen bei jedem Wurfe und Mund taglichchtur Eber, die zum Sprunge benutzt ^en ^ine weilere Freigabe von Hafer, Gerste, Gemenge oder Huljenfrüchten zur Ernährung oder Verfütterung steht
lm'.v§ai!S!ck,nß habe sich mit dem tzstneralkvmmando irr Frankfurt Bttbmduttg gesetzt, eine früh;e:tige Belehrung d-tt- Krie -'s- beichüdrgll'n hmsichllich des Erwerbs von Heimstätten heroeizusüh- reir. Es würde zu diesem Zwecke ein Merkblatt ausgvarbertst. das an alle RenLenberechttsten vertellt werde. Der Ausschuß sei über- l aupt Barnttmanstelle für Siedlungslustige. Es wurde beschlossen, cane 02 s ganze Land nmsassende geweinnützige Siedlungsgefellschaff zu errwsew ' °
Mttuipermm wurde der Erlaß von Bestimmuug^'n zur Crlechtterung des Wohnungsbaues beantragt. Es handelt sich ins- rewnff.re uw. die Beschleunigung des Verfahrens zur Bereitstellung von Aaugrundtzückeu. Das Ministerium hat diesent Anträge in weitgehendem Maße entsprochen. Weiter führte der Redner ause -sti b eioiwereni Maße hat den Vorstand die Frage des Grund- iret. its zur zweiten Stelle beschäftigt. Es wurde ein Unterausschuß gevudet, der in mehreren Sitzungen die heute vorliegende Denk- sch-rrtt ausgearbeffel hat. Im. Anschluß hieran ist noch zu bd- merkE, daß ^sowohl mit der ReichsvvrsichernngsLnstalt ftir dae An- gestelitentttrircherung, als mich mit den hessischen Krankenkassen und mat den Kirchenverwaltungen verhandelt worden ist, um sie zur Bereitstellung von Mitteln für den Neinwvhnungsbau zu ge- wrnnew .ine genannte Anstalt hat sich in entgegenkommender Weffe bereit erklätt, ihre Mittel in noch höherem Maße als biis- her in den Dienst der Sackie zu stellen, von mehreren Kranken- ?*!-?! • L1 $ l^tzt 140000 Mark zu gesagt worden. Auch haben llst. bft Kirchenverwaltmlgen bereit erklärt, im Einzelfall sowohl Geldmittel zu gewähren, als auch geeignete Grundstücke aus ihrem Vezrrc oereitzustellcn. Unsere wichtigste und beste Geldgeberin ist nach wre vor stne Landesversicherungsanstalt. Sie hat' bisher ^l>hnungsiürsorge nah.zu 8 Millionen Mark zur Verfügung gestellt, ^er Anstalt und ihrem Leiter, unserem 2. Dorfitzenden Herrm Gehwmerat Tr. Dietz, gilt unser besonderer Dank.
4.er Redner erwähnte auch die Errichtung des hessischen L a n - oesaus, chuss^s zur gemeinnützigen Beschaffung vo^Mobeln. Der Ausschuß werde auch den Verkauf qebrauch- tv X . emittieren. Weiter wurde auf die Bestrebungen zur Gcrichrung^ gemeinnütziger Bauvereüre ffi verschiedenen hessischen Meisen und Gemeinden hin gewiesen, sowie ans die Errichtung des farmstadtcr Wohnungsamtes. Die meisten hessischen Gemeinden . ar en alles zum Bauen vorbereitet und mitteten nur auf den ZeitMnkt des Beginns. Ter Verein werde sich auch mit der Frage der WohnungsWirfcueje für kinderreiche Familien beschäftigen.
^berbürgermL'.ster Köhler-Worms sprach sodann über die MElung des Grundkredits zur .2. Stelle. H^tte beschäftigt uns, den Auf gaben unseres Vereins lmtsprechend, die Frage der 2. Hbvvthesen für W o h nungsnen b a Uten, nickst PF wr. altere Wohnhäuser. Tie Zahlen der Denkschrift, die an L lf wurde, sind bei der rapiden Steigerung
P Preise wicht mehr gültig. Ter Redner erörterte den geplanten Ausbau der Landeshypothekenbink zu einem Landes P f a n d- brrefamt. Es sollen sich 4 Faktoren beteiligen, Darlehnsnehmer, Gemeinde, ^otaat und Landeshypothekenbank. Darlehnsnehmer ^und (.vemeniden hätten die SicheriMgs-Rücklagen zu schaffen eer otatrt btc Zmsgarantie und die Hypothekenbank die Ausgabe t e !L"2 fr ! TL, ^ tl J e übernehmen. Zweite.Hypotheken sollen'nur dann gewahrt werden, wenn die erste Hypothek eine Tilgungshypothek ist. ^iSyer smd die Arbotten noch ■ 1 keinem befriedigenden Abschluß gelangt, ooch scheint durch die Einbringung einer preußischen Regierungsvorlage betr. eines Bürgschastsgefttzes ein Schritt vor- wart!. ge.an zu werdm. Afftck bei dm hessischen Landständen ift m.. ähnlicher Antrag angebracht worden, wonach der Staat eine Matwn für Burgschaftszwecke bereilstellen soll, dankst 10 Millio- ^Hypotheken gegeben werden können. Der Redner hofft, daß ^^Jutrag bei der Regierung günstige Aufnahme finden möge. {!?• ?P t x a n wttst daraus hin, daß es schon während
■&¥*%**. Möglichestcn gebe, zur Gesundung unseres Geld- Vestehr ^ mtxoqtn ‘ Abllefernng des Goldes und bargeldloser
- - bemängelt den in Aussicht genommenen Zins-
bst; son 5,91 ftzrozent als ztl hoch? Bei einem solchen Zinsfuß ist bullge-, Bauert und Wohnen rvrbÄ. Ter Redner empfiehlt die UebEhme der Sichrhest, die jetzt den Darlehnsnehmern auf- erlegeworden soll, durch beit ^taat.
^! arrc-L L 00 s - Butzbach sprach sodartn über Wohnunas- s'rage und Bevölkerungspolitik. Ter Redner weift rar auf Ln, ba^ jeit 1900 etn ungeheurer Gcburtena In ft 11 r z erfolgt rsi. char die Bevölllrungösragc schon vor denr Krieg bren- nend, so ne jvc es umwweh^nach den ungeheuren blutigen Opfern wie religiösen und sittlichen Kräfte können in diesem KaM m 1110,4 Iwch genug m Anschlag gebracht werden. Auch die Forde- rungen oer vlMene und Medizin sind sorgfältig zu beachten Aber r.n r^attor oer Wvhnnngsrnge ist für die Geburtenzahl und das Heran wachsen einen gesunden Nachkommenschaft von' allergrößter Bedeutung. Mit Reckt hat Gra'. Posadowski die Wvhnuuao- ^ 5 .^ nur als ein hygumisches, sondern als esti soziales und Lk'L Ir-br-m T« tz°d«M-rg° mutz sich
metiT und. mcljr den Mä rtyrern der Wohn u n g s f r a n e de-r k.nderre.cheit Familien rmvn»en. Nicht nur in der -lad., am • v am Aotfe Biutoi li-id-rreiche Familien keine -chonnungen betottkmen. Es oars den Eltern nicht immer ibrc^ Kmderzahl zum Vorwurf gemackt werden. Das E i n f a m i l i e n - mohnhaus mit Garten ist das Ideal. Ti- än*ü«mtB mutz iiacf. der Üiuder?,ahl abq-stuft werden. Ter Redner fordert neben ,.er Kranken- und WterSversichenm« eine minder Vers ch. ruuy. die den Eltern für jedes Kind eine Beihilfe gmMrt Für B-vollerungspasitik untsien war die Mittel so qut ansimuaen lm- für Ranonen und U-Boote. lLebhafter Beifall) ^ '
Landtagslrbgeordneter W!iegand'.Äe«>mhcim blerichtct «er
die Bereitstellung von Holz aus staatlichen Erstell xum 7A>h- nungsbau und der Herstellung von Möbellr. Ein diesbezüglicher Anttag Köhler ist in der Zweiten Kammer eingebracht worden, und es besteht kein Zweifel, daß ihm die Regierung wohlwvllenü gegenübersteht. ,
Nach diesen Vorträgen erledigte die Versammlung nocb den geschäftsordentlichen Teil der Tagesordnung, indem sie den Kassenbericht genehmigte und die Vorstandswahlen vvrn-ahm, die die Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder ergalv
Anläßlich der Tagung des Ernst-Lndwig-Vcreins findet im Oberlichtsaale der Zentralstelle für Gewerbe eine Llusstellung von E n t w ü r f e n zu Kleinwohnungen ftc^t.
Ans Stützt und €an&.
Gießen, den 16. November 1917.
Die Goldankaufstellen geben alle Einlieferungen unmittelbar an die Einschmelzstätte weiter. Hochwertige Juwelen werden gleichfalls angekauft, und zwar wertenp- ,pre<hend. Durch deren Verwertung im Llusland.entstehen deutsche Guthaben gerade so, als wäre Gold dahin gegeben worden. Mit diesen Guthaben können wir ausländische Waren bezahlen.
*
** Au s zei chnungen. Den Signalisten Ludwig Nepp und Heinrich V e^l t e n wurde die Hessische TaPferkeitSmedaille verliehen. — Dem Sanitätsunteroffizier Sigmund Au ste r l i tz wurde das Heffiscl-e Sanitätskveuz am Bande der Tapferkeffsmedaille verliehen.
** N >0 ve mb erarbeiten im Obstgarten. Nachdem die Bäume'und Sträuchp das Laub ab geworfen, sind sie sofort zu beschneiden. ^Der Schnitt hat sowohl bei jungen wie bei älteren Bäumen zu erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Krön« so weit gelichtet wird, daß stets Wind und Sonne überall Zutritt haben lind bic_ Zweige möglichst mit Frnchtholz besetzt sind. Gletd)}eitig_müssen die Bäume von allen ihnen noch anhaftenden! dürren Blätterit ^ gereinigt werden, denn darunter überwintert nur des Ungeziefer. Alle abgeschnittenen Zweige und alle abgo- irazten Blätter uach Borken müssen verbrannt werden. Nun ist; vie Erde unter der Baumkrone mit phosphottaurein Kal? zu be-.' streuen und uinzugraben. Auch zwischen den Boerenobststräuck>er« ist rn gleicher Weffe zu düngen. Solange es nicht friert, können, Bvstbaume und -^träucher rock) gepflanzt werd-m. Auch sind die -bitbäume jetzt inst Klebegütteln zur Bekämpfung des Froft, spanners zu versehen.
Leb ens mitteteinfuhr aus den besetzten Gebieten. Angesichts der hier, und da in der Presse aufgetauchtm K.la j'n, dan bei der Ausfuhr von Lebensinitteln ans den besetzten! Gebrettt^eme entseitigr Bevorzugung der Offiziere ftättünbet wird ^•rjuf istugewiesen, dar; die vont Generalouartiermeister erlasscuar Bestimmungen einen Untettchied in der Behandlung von Soldaten und Offizieren überhaupt nicht zulassen. Die betreffende Verfügung! lautet dalff.t, daß Lebensmittel war noch in Paketen bis zu 10 tzg ^MäAgewicht aus dem Felde in die Heimat gesandt werden dürfen. ^,ie Militärpaketämder sind angewiesen, schwerere Versandstücke voit Heevesangehoeigen — ohne Unterschied des militärischen Ranges ftctö dann zu öffnen und auf ihren Inhalt zu prüfen, wenn bch grimdeter Verdacht besteht, daß sie Lebensmittel über has zulässige Man Hinaus nlthalten. Bestätigt sich ber Verpacht, so hat so- torttge Anzeige zu erfolgen, und zwar imter Namhaftmachung des pfbienders und Empfängers, sowie des Offtziers oder Beamten, hec bie Bescheinigung „zur Förderung zugelassen" vollzogen hat.
Kreis Büdingen.
6. Bü d i n g e n , 16. Nov. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt Franz Wiegand. Dem Landsttunnmann Christian Wieder«, ^ Hessische Tapferkeitsmedaille und dem Musketier Will, Ko ch das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen.
onhausen, 15. Nov. In Flandern wurde der Mus5 «Otto Kraft mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. >
^ Kreis Wrtzlgr.
** Torlar, 15. Nov. Seine goldene Hochzeit feierte gestern dav Ehevaar Georg Reinftüdtler von hier in seltener Frische und Rüsttgkeit.
vessctt'NnssaL.
X Bad Orb, 15. Nov. Die in Würzburq verschiedene Wil- helnnnc De hm er hat letztwillig bestiistmt, daß aus ihrem^ Nach- laste nach Wegfertig-img der bestimmt n Bermä" nissc eine Stiftung errichtet wird, aus der bedürftige imb würdige Kinder aus Bad Orb Zuwendungen für ihre Ausbildung erhalten sollen, o ^^.bbenkopf, 16. Nov. Zwischen hier und der Station Laasphe bei der Station Wall au lösten sich am Montag nachmittag von ernem Güterzug neun zum Toll beladene Wagen und fuhren! in rwttpder Eile zurück durch die Station üudwigshütte bis auf lstbagen Bahnhof, wo cs gelang, den führerlosen Zug in ein, totes Gtteis zu lenken. Bei der Gttegenheit wurd ein Prellbock und ein Wartehäus-chjm lumgerannt. Zwei mit Eisen b-eladene Wägers fielen um imd wurden beschädigt.
Hcssl'n-Nnsffm.
= Brandob erndorf (Taunus). 16. Nov. Seit Wochen- wvrden dl-? Kreise Usmgen und Wetzlar von -einer Einbrecherbande I-eimgeiucht, die überall den Kreisbewohnern die schwersten Eigeio« tum-.'ickäoen zu fügte. In der Nacht zum Mitttvock gelang cs mm, die Bande aus frischer Tat berm Einbruch in eine Mühle zu Wer» raichen und festzunehmen. Es sind vier F r a u e n, deren Männer teckweis rm ^lde stellen, und drei Männer, sämtlich aus <?raNt.,oberiiDors. e^aß die ff ebenköpfige Bande auch die übriger Einbrüche mi llfutgcr unb Wetzlarer Kreise ausgeführt hall w-ur-e tue Kruder der Frauen ausgeplaudert. Bei einigen der Spitz- buben fand man mach erhebliche Vorräte von Tiebsgut.
ranfjutt a. M., 16. Nov. Zur BereinheiLlichunq Ividl Zeirtrattsatton der gesamten LebensNkittÄversorgnng beabsichtigt die Stadt die Anstellung .eines verantwortlichen ' ftstbesoldtten Lebensmitteldrrettors. Als solcher ist der gege.uvärtige Leiter der Teltower KrregswittschaftSgeaellschgst. Tr. Schmnbe, in ?lns- sicht genommeii. D>as Autt eitles „Bizedirettors" soll dem Leiter der Kartoffelversorgung, Stadtbibliothekar Hans Lasrenz, er- halten Den Stadträten, die bisher die .LebmsMittelbersorgium veriva1ieten,Merden andere Arbeitsgebitte übettragen. Tr. Zchnu^ oer aus 12 ^ahre angestellt werden soll, Mrd später nach Beendig gnng des Krieges die UebergangSwittschaft in die Wege leiten und bE auch die Verwaltitng der ganzen Lebensmkttelbtttriebq (Lchlachthos, Marktverwalttmg usw.) übernehmen Seme Wa^ wird in der nächsten Stadtocrordnttenfftzu n g vor genommen
^.Fr ankfurt a M., 16. Nov. Bei'der Haltestelle Ober^ rad snest mn.nach Osftnbach fahrercker Persoirenzug aus eins Lowmottve Bie Masmine des Zuges entgleiste undUde schwer beschädigt. Ein Heizer erlitt Verletzungen. Die Strecke mußte M sperrt sverden.
or 5 t ? ciU “J^ 16. Nov. Ans Anlaß des 50jäbrigen swÄa ® 1111 ^ ^ Deißmmm in Eubach fand anr
Mittwoch eme Tekanatslonferenz hier statt. Auf Wunsch des Ju^ bckars hatte man von einer öffentlichen Feier ab>gesel>eu.
Oermtfcfck»,
r ^ X ^ l * ^ rt 5 ' ] Ü l ^ ^ r r .G Ltreldawu ch? r v ot I) n n d e r t I n h r c n. v ^m Darms 1 ädtifchen war den Sperlingen! nn Herbst des Jahres 1817 wegen des Schadens, den sie der Lwndwi rtsckast zusugtkn, der Krieg — ein rickstiger Vernichtungskrieg angekundigt svorden. Jedem Hausbesitzer war die Der- y nicht un g aus erlegt worden, all.' erreichbaren SverlmqSnefttt zu zerstören und fthrlich* 6 Sperlinge vor Eintritt der Fottpsl.m- zungSzeib 5>or Ende März, äbzulieftrn, und zwar ganz mtd frischt damit mck.l andere nützliche stiere nntergesckWben ivnrden ^erartigs Verordnungen waren nicht neu. sie sparen schon verlor zahlreich terausgelömmen, aber messt widenatftn worden auS der Erwägimg lerans, daß Sperlinge nickst bloß ven Kärnern und Fruckven leben nud dadurch schädlich werden, iaude'". auch Würluer, öiäffk und Raupen vertilgen, also auch großen Slxrdi'.u abwrudeu In eureiu heffrs-chen Blatte der „fiRaftizin- Zcrttuichß ettcksten nun fvl^ gende rührende „Bittsckstift der Ssxwlmgttß die in ihrem sarkastÄ


