Zahl brr eroberten Geschütze, jyitm größten Teil unversehrt und moderner Art, übertrifft fast uni da§ Doppelte den Friedeusstaich des ameritanischen ArtiNe nematcriatö.
Die ungezählten glänzenden A b w e h r s i c a c in der monatelangen Schlacht im Westen, die deutsche Trnp- pen trotz der verz'veifellei: Anstrengungen der Engländer und Franzosen erlümpften, sowie die Erfolge im Öfter: schufen die Grundlagen zu der neuen gewaltigen Opera!ion Cvcbcr deutsche Soldat im Osten, Westen und Uebersee hat darinn Anteil an den Erfolgen in Italien, die im vierten Kriegsjahr nach einem Kampf fast gegen die ganze Welt alles bisher Dagewesene übertreffen. Die lügnerische Berich,t- erftattnng feindlicher Funksprüche wird erneut durch den französischen Fnnkspruch Lyon erhärtet, der noch am 1 . November meldet, die Italiener hätten lediglich den Jsonzo verlassen, den weiteren feindlichen Vormarsch aber auf- gehalten.
In Flandern lag auf dem Großkampfseld vor allen: rn Gegend Dixmuidcn starkes Feuer, das von nördlich fcir ^nrrden bis 5111 : 1 : Südwestrand des Honthoillster Wa?oe's nachts cnihielt. Am Nachmittag des 31. Oktober wurden aus -Poelkapelle verbrechende feindliche Kompagnien blutig ab- gewiesen. Desgleichen scheiterte:: unter hohen Feindvermsten Airgriffe größerer feindlicher Patrouillen, die nach starkem Trommelfeuer westlich Merckeu vorstießen.
ÄNl Artois beiderseits St. Quentin u:rd nordöstlich Braye herrschte tagsüber und zjnm Teil ustihrend der Nacht starke Feuer-tätig keit.
Südlich Beau m on t drangen Unsere Stoßtrupps bis zmn ztvciten fra::zös:sct)en Gralxu vor, sprengten seindlickst- Unterstände, fügten den: Feind schwere Vr-rlnste zu und kehrten mit Gefangenen zurück.
Zwischen a a § u::d Mosel wurden nach kurzer Feuervorbereitung vorstoßende stärkere feindliche Abtei.ui: ^a^udtvestlich Thiauoourt gcrvorsen und Gefangene ein
Tage Ser Abrechnung für Italien.
n ' 1 • dlns dem Kriegs pressequartier wird
an: I. stören:rer abends gemeldet: Die Säuberung de? östlichen Tag lra men to-U fers nimmt ihren Fortgang. Bei Latistrna mrd piuzalno wurden stärkere italienische Abteilung^: aufgeneben. Zahlreiche E^efa:rgenc.
Telegramm des Generalseldntarschalls von Hindeubirrg an den Malier,
__. An S^ine Majestät den Kaiser!
^ank unserer schnelle:: Schläge im Oste::, dank des zähen Dnsliasiens umerer tapferen Trappen an allen Franken, ins blondere :m ^tzesden. :Ü gegen Italien wieder ein großer Sieg erwch-eu ivorden Der Verfolg-ungSkamps in der friaulischm Ebene l«: am .^l^ttober zu einem neuen geivaltigen Erfolg-e der v?r- gcrülrT l topüfd* ini ^ österreichischungarische -vttr'wmm stteßn: gegen den UMerlmtt des Tagliainento mx und iTSr'wI ^° rt ^undeste::o 60 000 Italiener, mit melieren hundert ^.^n .nuangn:. Lcr ^nstnn di-r zwölften Isonzoschackst ^rerä>: dadurch neben der Besetzung von Obnitalim bis zum l^O^^c^ütznr^ Lxm 180 000 Gefangenen mit mehr als
Ew. Majestät bitte ich allerimtertänigÜ. für den 1 November SB* “J* Viktoria,chiehen in Preußen und Elsaß-Lothl-inge:: veuehlen zu 'volle::. 0 . Örndenbnrg.
-lntworttetegramm des Kaisers an Hindenburg.
rt« ... r . ., „ _. v Neues Valais. 1. Novbr
• PnrELmarschall v. Hrndenburg, (Großes Hauptquartier . iJF Jt Pp F*P tw! L^ em J lnmi gewaltigen Erfolg deutsch wrd oster:v:chisch-nngarrsckn'r Truppen am Tagliamcnto »vird wie von mir, von der gesamten deutschen Armee, unserm Vaterlaich mchnnj^m treuen Verbündeter: mit Freude .md S'olz vernomme:, Z°I 1 cn, 0 i c " Leitung, den voraus ck-menEen Maß ^^u dcs Ganeralslalxs der Umsicht mrd Tatkraft der F 5 lhrw.-
kPV 11 aflcr ^ukschm Stämme ver hanolm nur diesen ^neg und sehen mit gute m Vertraue it utbte 1 , u f 11 n f t. Hch brau, trage Sie. mein lieb r Feiomarschall faurrful^i Dank den auf italienischem iHtfn. cn
5,1 JÄcrniittcta. Ich hak tuMoln.n, bah aitf SÄ b*^ affla99t lmrt ' ® ott b-" flcWfen,
Gr. Exzellenz woMgenciatn: Kaiser und König WU^Im I. k. Der Kaiser an <««!,<,al v. Betow.
ßläre Bedeutung, als die Schach bei Tämienberg, sogar emo größere Bedeuturig als dNackensens Turchipuch bei Go-rlioe."
-leußerungen schweizerischer Blätter.
Bern, 1. Nov. (LtzTB. NiclMmtl.) Die „Neuen Z ü r. N ach r/'sckweibei: zu der Osfoiisive in Italien: Nich nur Italien, 'ander:: dre ganze Entente bebe heute bis auf die Knochen. Ihre krarnpfhoftcn Beruh:gim^betenermigen dürfte' gerade das Gegenteil erreich^:, weil sie osfenbaren würden, daß dt'r Iusainmcnbruch Italiens als der Zusammoiihruch der Entente betvertet Umrde. Die Entente w'erde es bald tief bedauer::, den <yriebensvorsMag des Papstes abgelchiit zu haben.
Der „Baseler Anzeiger" schreibt: Der Zusamme::- bruch an der italienischen Fwnt sei rascher zu cinicr Tatsaclp' geworden als der größte Optimist bei den Mittelmächen und der größte Pessimist bei den Italienern hätte er'narten können. Furcht bar inüschen die Verkünder des „sacro egoismo" diese Tatsache empfnwen. :uenn sie sicti, gewöhlwn könnten, die Dinge nach ihrer nackten Wircklickikeit zii sehen. Es sei ivahrschUllich. daß man in Paris und Londm: über das Mißgeschick der Italiener grimmig entrüstet sei, denen man zu Hilfe eilen inüßbe, obgleich man selber alle Ä^räfte zusammenrafsen sollte, un: cm der Westfront irgendein a:icl' :mr einigermaßen greifbares Ergebnis zu erzielen. Zur 'rirt'chaftlilchn Lage Italiens scheilck das Blatt: Italien geht einen: n 0 ch s ch l i m m e r e n Hu n g c r a l s Griechen l a n d entgegen. Es steht heute mit leeren Kohlen lagern vor dem Bewegungskrieg. Was dann lvcrden wlle, sei nicht auszudercken. Es sei furchbar wird auch durch die militärisckre Hilfe Frankreich und Englands nicht mehr ab- zwvenden.
Die „B a s e l e r N a ch r i cf> t cschreiben: Die üstrrrcichsch- iMMr-isn, - Heeresleitung gab keinen Augenblick, auch iu der schlimnisten Lage nicht, den Gedanken auf, doch noch mit den: ehe- rnaligeu Perbündelen abzurechnen. Es ist kein Zufall, daß .Böser Barl seMt die VorbcreiMngen zur jetzigen Offensive leitete. Ea- doma l>at sicher gealmt, daß so etivas bevorstehe. Doch hat er nicht veiiucht, dre ^Mssalltore der Gegner za: verschließen, weil er die Grenzen' der LeisMngssähigkeit seiner Truppen kannte, die keiner Stei'unung mehr fähig sei. Die Mängel der italienischen Heere wich der Ccüwrna'schen Kriegführung inachtei: sich gelleird, sobald der kraftvolle Angriff der Verbwtdcten den ersten Erfolg hatte. Was vor: den besten italienischen Tnrppen nbriggcblieben ist, konnte allein den Stoß niu/t aushalte::. So ist der Zusammenbruch der ganz-en Isouzofront gekommen mit einem Verlust an Geschütz- masseir, wie man es kaum jemals erlebt l>at.
Tcr neue Ministerpräsident Orlando an Llohd George und Painlrv^.
Non:, 31. Okt. (WTB.) Ntelöw:^ der Ageuzia Stefani. Orlando, der mm* Ministerpräsident, telegravlpette an L l 0 :: d George u:üi P a i n l e v 6, daß das italienisch^ Volk awwsichts der unlp'l^rirei: Drohung stark bleibe und seine Widerstarchsfähig- keit nicht crschütter:: lassen werde .im Vertrauen ans die Tawerkeil der Arnn^e m\b ckuf die star ke Einigkeit mit seinen Alliierten. Orlando telegraplnarte 'vaster an W : l s 0 n bei GAe.wnheit seines Aw^mträttas und parsichntte. daß Italien sem Ver trwwu im Mißga'chck beitah-rlte Kriegs mini stier Alfirie drückte Cadoena tel^iraphisch das Verlernen der Regierung und ^ italienisch:,: Vokk^ zur Armee äuis. die bau Lande selbst aus Kosten ter größten Opfer den Platz, der ihm mxbre den gebührt, sichen: 'oerde.
China und die Cuteate.
Peking, 31. Okt. (WTB.^ Meldung der Agence Ha- das. Die Zugeständnisse, die China in seiner Antwort auf die Note der Alliierten gemackö hat, werden in hiesigen diplomatischen Kreisen für nicht genügend gehalten. Nach neuen Verhandlungen hat die chinesische Negierung eingewiltigt, England nenn feindliche Schiffe mit einer Gesamttonnage von 30 000 Tonnen zum Gebrauch den Alliierten auszulrefern. Die Zugeständnisse der Alliierten an China enthielten einen Nachlaß von 5 Prozent des Sckiadenersatzes für den Boxeraufstand für den Zeitraum von fünf Jahren.
d H spani'chen Kabinetts.
(WTB.) Meldung der Agence Ha-
/S Crt ?K* Telegramm Sr. Majestät des Kaisers
an Geneval d. Inf. Otto v. Below. A O K 14
Auf den :tol:enischer: Sch'aAGeldern hxben deutsch- Truvven Stttc^n önte mtt unseren ioaffe,rtreuen osterreicküstb unaanstl^:
Derbrncheten mrterJhver^^Füh^Hg
a "! Mittlere.: Zsonzo durck^E
meldet, bestätigen die italienischen e ^ttmmöng des Landes ger.ru kennen, wn Tage:: vom Urlaub zurückg-kehrt sind, arr Abec nicht Hunger ist die Urs.-che
^Astetlungen oer ^ra,:ener an: nnttleren Isonzo durck^vck^:
;;n rrftloXT »crfcfmmg tnnxfv die frianlilch.- Gbnif ift der Vcrzivrifrlt sich Ivcdwndc Nachlnttcn t<r> Otalimet. ftvomeufwr fRegen nnd grundlose Wege sonnten de« schnel rn. sx-grslm» Ihrer Alnncc ni«v! auihnlren
U 111 cr treuloser ehemaliger Verbündeter bat »u lchsstVn İr*a'.Vii*' Kr°st und deutscher Zorn
Weiter'mit EEt" ^ WlWn """"KW-Ehnen.
2 e Stimmung der itallcnifchen Gefangenen.
<nJ^} ^1:2; m 0t> r v lI^TVst Wie der Kriegsben chterstatter der ^ Presst meldet, bestätigen die italienischen
Gefangenen, dre die -- ^-■- « - - s
öa manche erst vor wenigen dau es im Lande a&i. ... ;l <ViMI der Nnrulien und Exzesse in Turin, solchen: H: immer sttlnniscler ftcrtcnbo Friedens,-hn ucktf. sowie der zun.hnn v Wschn, vor SF. und gewrstenlojen Fortsetzung >.-s .Krieges unter der
vihimtmbtm sich zun.cklwltercher, dmh wnv fmdei: alle ^Ißszicn'c und fsoltdate:: die Niederlage der italienischen, nirf V t 9 a i? ^ .Bedrohung und Vernich,-ung kx-- .'ändern als den Anfang vom E,:de de^ Klste.n« .üs nm neue Fgwdenslwssnung.
Berichte aus Nom.
Die ersten Fluchtl in ge aus den von VUthrr 1 mlL mflldtfrn OVbtftrn erreichte:,, wst- p.-rscknedewe
w mn ? w)ntö ' 1 R 0 m. Der König soll sein? Reise
^ b»b«> umd nach 9b,,.. znrückgrscbrt
i»«' ÄwlitÄ 1 ” 1 ' 15 ^ öm V'-wn
^in Telegramm Cadornao.
lStcfmli.) General Cadorna bat ar:s ein
LK'ßM« sNus-n-AL
SSI äs» rH“3 £
Gme dänische Zeitung über die Bedeut»,la der Creignifte.
Kopenhagen, 1. Nov. <WTB.) Zur I s o n i n - D f f i n , höt fdn-nW ..Äatumal.Tidcndc" am 3t. CCil&rr u a - Die Wttcnlc ifl om: nnem »urdnUirer: Scküage getroiß-n Kmt^nlacht bat schon infolge KfirÄs*
Die Neubildung
Madri d, 1. Nov.
das. G a r c i a Priet 0 , der beauftragt war.> ein' Kvn^n- tratwnskabinett unter Einschluß von Mitgliedern der Liw ken zu bilden, mußte die Aufgabe a b l e h n e n , weil die Re- gronalisten und die Reformisten nicht ei::g waren. Der Kä- ing beauftragte Maura, das 5kabinett zu bilden.
* . *
Wo a r Law über die Pariser Konferenz.
Rotterdam, 1. Nov. Der „N. Rott. Cour" meldet aus London. Bonar Law teilte gestern im Unterhause »nt, daß Die Pariser Konferenz der Miierteu di 'tusgabe haben wird, über die crligeineiue Kriegslage zu bbraten.uiid Maßr-geli: für die wei.^e Zusammenarbeit der Al.nerton zu tref'eu. Auf den Einwuud Travalyens daß Keren Sk: doch gesagt habe, die ruffifd)cn Delegierten wurden traasten. eine Einigung über die Krieaszielc zu e::., . . i, ernnderte Bonar Law, daß wahrscheinlick: noch eine -wette Konferenz veranstallet werden solle * . *
Wilson regt sich »v edcr.
Washington, I Nov. Nach B'ättcrmcldungen gab Wrlsvn den Auftrag, Nachrrche» aus erster .öauö «t fantmcfn, damit er sich ein Bild von der SffentlidLn MÄ llUNtg m allen Ländern Envopas über die F r i e d e n s - könne" S s f r a g e und ül»er die K r i c g s z i e lc bilden
Neue Gefahren in Kusfland.
Petersburg, 1. Nov. (WTB.) M eldung der Pttersburger Dttegraphen-Agentur. Infolge der hartträckigeu Gerüchite, daß die Maximal: st en Ovischeu den: 2. nud 7. 3tovember ein b e w a s f. ü e t e S V 0 r g -e h e n bcabsichtigei:, im: die Ä^acht cm sich zu reißen, richtete der Arbeiter- und Soldatenrat en:en Ausruf (ait die )hrbeiter inrb Soldaten, in d?m sßst ermahnt werben, in die Zaillc zu ge-hiei: und dur.st, Provokation sich nicht Hinreise,> zu last'e:: und Rülie zu beivahren. Gleichzeitig fcl-reibt der Arbeiter-, und Soldatenrat den Mrbeitsausschlüsseu in den W^kei: und Fabriken vor, Mi niemand, wer es auch! sei, !Gew!e>h!re oder Waffen ohne besondere Erurächitigung des Arbeiter- und Soldatenrates ausWv» liefern.
Berlin, 2. Nov. Den: „HL. A." zufolge richchtete das Petersburger Stadtoberh-aupt nanrens der Stadtveo- ordruten a.i: Klerenski ins Hmiptqumttier das drahtliäie Ersuche::, der von der Hungersnot bedrohten Hauptstadt schuellsteuZ .Hilfe zu brü:gen, widngenfalls eine Katastrophe unauMeiblich sei,
Finulaud.
Petersburg. 1. Nov. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegvaphen-Agenttrr. Finnischie Blätter bezeichnen den Proknrator sdes Se::ates Gvi':rbup>od als den künftigen Präsidenten der Republik Finlaud.
Die Ukraine.
Petersburg, 1. Nov. (WM.), Mel düng der Petersburger Telegraphen-Aglnitur. Infolge der Lo'slösnngsbestrebung, die das ^cneralsekretariat der Ukraine immer betont, hat die provi/ sorisch-e Mgierimg als erste Maßnahme bes t.assen, als Vergeltung der Ukraine alle Geldmhttel zsa berivmgern, die sie bisher zur streitmig ihrer Verwaltung empfangen hat.
Leekrieq.
Neue lk-Boot-Erfotge.
Berlin, 1. Nov. (Amtlich.) In der Biscaha und in der Nordsee wurden durch unsere U-Boote wiederum zwei Dampfer, neun Segler und zwei Fischerfahrzeuge versenkt, darunter ein bewaffneter Dampfer mit Kartuschhül- sen als Decksladung, und ein Dampfer, der Kohlen von Shields nach London geladen hatte, ferner der englttche Schoner Percy B., der anscheinend Petroleum geladen hatte, sowie die französischen Segler Eduard Dctaille mit 3000 Tonnen Weizen für Frankreich, Bon Premier mit Rumladung, Fugent Fautral mit 30Q0 Tonnen Getreide für Frankreich, Mascotte, St. Pierre, Stella und Sainte Antonie. Die letztgenannten vier Segler hatten Fische geladen. Außerdem wurden die französischen Fischkutter Loire und Feune Matilde vernichtet. Ein anderer der vernichteten Scg- ler hatte Oel in Fässern an Bord.
Der Chef des Admiralstabs der Marine. Zlapilättlentnattt Schne-rder -f.
Berlin, 2. Nov. Das schwere Wetter der letzten .Zeit im Atlantik und in der Nordsee hat die Marine einen ihrer b c st c n U - B 0 0 t s - K 0 m m andante:: gekostet. Kapitän > lentnant Schneider, der auf eine besonders erfolgreiche Gütigkeit als U BootS-Kommandant zurückblicken konnte, ist ans der letzten Fahrt seines U-Bootes durch eine Sturzsee über Bord gespült worden und konnte von der Mannschaft nur noch als Leiche geborgen und auf See begraben werden. Das U-Boot j»st wohlbehalten zurückgekchrt. Außerdem englischen Linienschiff Fo m i d a b l e, das von Kam- tänleutnant Schneider am 1. Januar 1915 in: Aermelkanal vernichtet wurde, hat dieser bewährte U-Boots Kommandant 131 000 Br.-R.-T. Handelsschiffsraum versenkt.
Ein neuer Luftangriff auf London.
Bericht der englischen Admiralität: Am Mittwoch zwischen 10 Uhr Ist Min. und 11 Uhr 30 Min. abends überflogen feindlick>e Lnstschisse die Südostküste Englands und wandten sich gegen London. Der Angriff dauert fort.
Rur dem NesKe.
dtnS Aeghptcn.
Amtlicher englischer Bericht aus Aegypten vom vomber: W:r besetzten gestern Beerscha.
1. No-
Besuch des Königs vo„ Schweden in Kopenhagcir
^?pe^hagen,1. Nov. (WTB) „Berlrngske Tidende'" nieldet aus S.ockholn:: K 0 n 1 g G u st a v ist Mittwocl' rbend non Stockholm nach Tkabersjoe in' Südschwede t^abgeE
Er wird nächste Wochr dem König Christian in stvven. Hagen cmen Besuch abstatten. " "open
Bertretrr der deutschen Presse in Konsiinopet
Konstantinopel, 1. stivv. Den deutschen stei.
tungKverleaer» „n.d Tagesschrift steigern
w^de rm S.,alc des D.thauses von, Stadtpräselten ein Festmahl gegÄen, an den, anjicr den Gästen der Unter-staat^. ekretar der ssinan^n, der Leitor des KstegSpresseamIS der SJ* der Presse sowie türkische 144%^
f ,,, / 0 " ",-stinvpel. i. Nov. Die Vertreter der d c u t - .Presse besuchen h^ul-e vormittag Schulau st alte-: und das chemistlie Institut. Dann begaben sie sich » einen ,fjnci, zu Ehren von dem Leiter des KriogSpresse^,.« ^ geberren Esftir Am Nachnit,ag besuchten sie die Ä c £ ö ® n Tschamtldia. Anläßlich der von den verbündeten Iflaggt'" ^ ^ Zieste ist die ganze Stad,
Die Ernennung Hertlings.zum Reichskanzler.
Berlin, 2. Nov. Der L-.l berichtet: Nachdem bei der And:ei:z des Grafen Hertling beim Kaiser in: Ne-uen Palais u: Potsdam die einzelnen Fragen eingehend durch gesprochen wäre::, hat der Kaiser an König Ludwig von Bayern die B:tte gerichtet, den Olrasen Hertling aus dein bayerischen Staatsdienste zu entlassen, eine Bitte, der König Ludwig alsbald drahtlich entsprochen hat. Mit der Erfüllung dieser Bitte war das letzte forinelle Hindernis für die Ernennung des Grasen beseitigt. Ohne das Eintreffen der drichtlick)en Antwort des Königs von Bayern abznwarten, kehrte Graf H-ertlnig rm Kraftwagen aus Potsdam nach Berlin zurück, wo er un: 9 Uhr vor der bayerischen Gesandtsckiast eintraf Se:ne Ernennung ist als eine vollendete Tatsache anzusehen.
Dem B.T. zufolge würde der Reick)stag Mitte dieses M-onats tziu viner Tagung znsammentreten.
Tcr ReichStagspräsidcut an den Kaiser und Gene:alfe^dmarfchatl v. Hindcnbnrg.
rr An den Generalfeldmar»
Ml v on H: nt.cn bu r g den Chef des Generalstabes, Reulivtagspra.rdcnt Dr. Kae mp s nachstehendes
Herr GenerEdmarsckNll! Ein ge'valtiger Abschnitt des Welt'
Zt U T\ §,ühnmg wiederum uenreich be.
Am Ta gl :a mento streckte vor der rmvergkEichen orldherrickimst der Obrer, en Heeresleitung und vo-r der Hesdenkrrft TÄ U l b :- m vf vEirderon Opferen Truppen ein großer ^nali su^: Armee dre Waffen. Siegreich und tvbeS- mntig :n der Mwehr unserer Feinde, denn: die Hilssnutrcl fast :er ganzen Welt zur Berstchnng stehen, vernrochten drei lainre KruMahre znm 0-rstaune,: hex Welt die OffcnsiEvast unserer nrcht zn brechen Glänzaird wie je zuvor betätigt sich die ^s d^tt chm ^1kU>eeres dessen Führung Seine Majestät GrJ U ,Z\' \ ^ l^s-re Hand getcgr hat. TSelch gichtige s°»em m nnsever imd der verbündttm 7 bL d ^envei: MN-ons »ich des Aus-
? J L f Jlim glucklwKNl Ende bot nickst minder die Hainust durch den stcmnnrswerten Erwlg der siebenten Kriegs-
?cliefer?bat^^ Mnzcn Welt den Beveis i'ÄÄs-n ,? V ' utsch.' W:rt,chattslcben imstande uno ent-
Ä^ DeÄckm^ V 1 '*? 3 ? 1 ¥ Ehre, die t und das
um oeä' p.eutla^n Reick?eS. < 2 : 0 . Herr Generatseldmqr'chrlt und .ms en: Vorbild oer :merschütterlichm' #
‘«j? 11 »ten afeMemihrnft in * der Hingebung an Kaiser und Reich Mögen Sie dem dcuttchen Volke in Ihrer Schqj rnskratt 2 lange Iabr^ erhalten bleib enznn: Segen de^Z Vaterlandes.
** / n ’J“ J? 00 - ^^B.) Reick)stagspräsi.dent Dr.
gerichs-t: "" '" ** Umn K°is-r folgendes Telegramm
Eure Kaiserliche wch Königliche t'Naieslät bitte ich an dein rnhmredchvn an welchen Eurer Majestät heldemnntioe TnU"
lniocrflitteqnuiicn Siegeslauf bis an den Tadinmpnto Nord rangen nnd das Heer des trculojm Italiei^rs tsts »,, r 'Uri nid*
de»' • Reichs ou.
gdinehnun zu nullen. Ten: ^:egoSzvge, der die dewschn Trup^


