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2.11.1917 Erstes Blatt
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jrrt raftö Riya in* auf bi« Inseln bc* Rrg-cmckrw

BfcWfl» 7 Hlze ^r ÄS SSM

die ven-cttaursckiTN Mrren cbnibiiTttcr. In Tm-tm k;Z

MchEfl unsere Wvstimmt dem in seiner WcrnSt SeS daa^ ^uni Auswrm unserer,^mde todesmutig Trotz Unsere ßw2£ Wrbten, das; die militärisch-.Kraft: Deutschlands und seinerRr- Lnndeten .zur Neige gelw Dre veldentaten von Riga und 2t- mcm bis znm Suglrammcko bereiteten diesem trün-eriKn,

«i« 'LhkS Mdc. IlAjm (ferrm: gwfen sich 5>ubm unsere wirftckiaftlichr Kraft gebvoelien sei. Tie s ieben t eVr?p^ a "leihe belehrte sie, daß finanziell und l S

H Koll unerschüttert amb unersMtteclick dastohtz Mit bere^A ttm.--tvlze blrclem Eure Karserlrchr nnd Königliche Majestät auf die glanäet^en Ege im Heer imi> in der Flotte und mts tat wirtichaftlich^' ^teg m der Hermat. Gott segne Eure Kaisers^ Md Minglrche MaMLt, Gott schütze unser ilmÄÄffl ficrr, ©oft schütze uitfet gelEes Vaterland. J ^° U

Hiüdcnbnrg an die sächsischen Andtistricllcn

' . Eerl in. 2. Wo» Wie dem8. 9t." ans Dresden berichtet k-ri., antwortete H enden bürg ans das Vegnißunastelearamm der -achsischen I n du st r, et l e n: Dem Berbaiid färfMtfrfi«.

her/lichmi Dank Ur das srcuMiche Gedmkm aiM§ Uch ttw der rtal,enrschen Armeen. 2,e verMndcten

Trichpen haben der Entente Ivreder «nnntal bewiesen daN der alte ©em unge,ckMächt m ihnen stockt.- Auch die wirtschastlichm e kn"-nhalten? ^ ^ ^e unsrigen. SHte hiichert uns also

Tie deutsche Presse an Hindcnburg.

. *&"&*?!'* 0 ? lWTB. Nichtamtlich.) Der Verein Deutscher Zettun(isv«rleger, der Verein großstädtischer 8 c i- l u n g s v c r l e g e r und der R e i ch s v e r b a n d d e r d Rut­schen.Presse haben ott Generalfeldmarschall von Linden- bürg folgendes Telegramm gerichtet:

Ew. Exzellenz'sprechen wir namens der deutschen Presse unseren ehrerbietigsten Glückwunsch zu den neuen Ruhmestaten der deuftchen Truppen ans. die unter Ein. Erzellenz genialer Lei­tung rin Vierern mtt unseren Bundesgeirossen bm verräterischen ßernd m mmntcrbrochenem Siegesmarsch vom Isonzo zum Tag- lmmeitto vor gch hertrer^n Tiefe entscheidnngsvollen Tage braclz- terr uns dem enogultrgen Siege Meder uni vieles näher Das ganze deutsktv Volk blickt mit dankerfülltem Herzen auf Ew> Er- n'llenz als Verkörperung des unbeirrbaren festen deutschen Sie- «Mvrllerrs. Dre putsche Presse empftndet mit tiefster Dankbarkeit, unc fte rn der Erfüllung ihrer verantmorttmgsvollen Pflicht Aus­dauer, Opferfreudig keit und das feste Siegesvevtrauen aufrechtt- zuerhaltcn, dnrä- das vorbildliche Wirken Ew. Exzellenz angesenert und gekräftigl wird. Sie ist stolz darauf, im Geiste solcher Führer- sbaft ihrem Baterlande zu dienern

*

Ber lin, 1. Nov. (WTB.) Die nächste. Sitzung des Ab- geordnetenhanses wird bestimmt nicht am 6. No- venrber abgehalten werden. Die Bestimmung darüber, ob sie now im Laufe der nächsten Woche oder zu Anfang der über­nächsten Woche stattfindet, erfolgt voraussichtlich diesen Samstag.

Arrr Stabt tmbanb.

Ließen, den 2. November 1917.

** Verteilung! von Zwiebeln. Auf den Bezngsab- tfonn Nr. 3 Dg- Lel-ensmittelkarttc werden in den nächsten Tagen

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^.Ä'Ä'asÄÄsfi!

Schwierigkeiten. Aus der Atzbacher Gegend darf kein Gemüse mebr ME. im Meis Gießen ist nicht Mel nngLt «mch^viL

n,,i Ä el ? : 0e - W >^les zu sehr hohen Preisen

LLMerchwegen fort in die großen Städte, namentlich aus den S*^fiSH'" 00 ?, und Frwdbcrg Bedarf in Gießen mit seinen

^ S?' und Anstalten ist groß, besonders fehlt

und Rotkant darum nt auch der Prns ans dem .ucartt und rn den Laden sehr hoch nrrd geht oft bis zu 100 Vro- klt Ööd >lp l ' ci ®' kin Zustand, der allgemeine Nmn- curegt nrä> unhaltbar nt. und strenge Maßregeln er- ^eiS Fnedberg jeßt das lkriegswirtschaftsamt St^llvertretenden Gemwalkommcnidios in Frankfurt dir Be- wirtftlwttung des Gemüses in die Hand genommen und sorgt durch Soldaten für Ordnung und Recht. Auf dem Lmrde, wo jetzt das wird, sollte mau doch ans unsere. Provinzial- Ä' ^ln bi fe Rücksicht nehmen und alles überschüssige Gemüse am; den wtarkt bringen, und zwar zu einem annehmbaren Preis, wozu. ;a neulich auch, das Kieisamt die Vertrauensmänner ftir Gemüse ailsg-efordert hat, Mit Pferdemöhren zu 1520 Pf. das Psund lHowitcheis 4 Pf.) ist uns nicht gedient, auch nicht mit weifzen Erdkohiraben. ^zede Hausfrau bezahlt gern ein paar Pfen- Nige über den gesetzlichen Höchstpreis, aber 30 Pf. für ein Pfund ^ ^ ^vn doch gar zu arg. Es wäre eine strenge Adntrolle

, 1>latz und unbedingte Anzeige bei solchen Ueberschreitnugen. Ern Altes Strecknngsmittel der Kartoffeln sind die üöeiürüben nt .Stoppelrüben, die zu 4 Pf. das Pfund in der städüsäfen Gemitse-Verteilungsstelle znm Verkauf kommen. Sie sind gut ge- raten, werden aber nicht viel verlangt, weil man sie für B>ieb- Mtter halt. In anderen Gegenden und Städten werden sie von fcher gern gegessen, in Giesten kaufen sie nur die Leute, die von auswärts hier zugezogen sind. Weiftrüben schmecken auch ohne Hammel- und Schveinefleisch gut, wenn sie, mit Kicrrtoffeln zn- samnikM gekocht und zerdrückt, etwas geschmelzt auf den Tisch kommen, wie die Tel to wer Rübchen, die in vielen St Men sehr gesucht sind. Jede Hausfrau sollte mit Weiftrübeii doch einmal euren Viwsuch machen. Man kann sie auch einschneideir wie Sauer­kraut. Sie sind nahrhaft, Uidyt verdaulich und jedenfalls viel l^ger zur menfchlichen Ernährung als die viel liiegehrten Erdkohl- raben. Man kocht sie in Scheibchen zerschnitten allein halb gar, setzt dann in das Kochgefäß die Kartoffeln zu und kocht beides zu- fammen gar. In ähnlicher Weise verschmäht man auch hier und in der Umgegend die dicken Bohnen lSaubohnen), die sonst als eine vorzügliche Speise gelten. Wenn man die ZubercitungÄveise ein­mal kennt, wird der Widerwille bald Verscbwinden.

** Amtliche PersionalNachrichten. Ter Groftherzog hat am 27. Oktober d. I. der Berilfskrankenpflegorin des 'Aliee- Fvaneiw ereins, Ober'ckWvsr«r und Stell Vertreterin' der Vorsteherin des Mice-Hospitals, Emma Hallwach,ch das Goldeire Dienstans- zeichu.ungskven.z für Krankenpftege vecliel^en. In den Ruhestand versetzt wurde am 10. Oktober die Lehrerin an der höheren Bürger- (Mädchen-) Schicke zn Bensheim, Elvira Schmid auf ihr Nachsuchen unter Anevkenmmg ihrer treuen Dienst.« vom 1. November 1917 an.

Kreis Büdingen.

^Ortender g', 31 .Okt. Heute beging^ in feierlichicm Gottes- s>renst unsere Gemeinde die 400jährige Jubelfeier der Reformation. Ter Ortsgeisckiiche predigte üb-er Hebräer Kay. 13 Vers 7 irnd 8. Der fGottesdienst wurde durch .Kinderckiöve, besonders aber durch zwei Sologesänge von Frl. Else -vahu sehr verschönt. Einen besonderen Höhepunkt erhielt er aber durch einen Aufruf des Kirchenvorstandes

tzknd der Brchiemg«ineiuLevAch)etimg, der am Schlüsse des Gottes^

dienstes am Altar feierlich, zur Verlesung kam rmd in dem der Gemeinde als dringendste Aufgabe der nächsten Friedensjahr« die Erneuerung der Kirche im Innern und Aeuftern empfohlen wurde. Ein Erneuerungsfonds soll sofort durch, eine Haussammlung ge­bildet werden. Als erste Gabe stifteten Graf Kuno und Gräfin -Kuno zu Stolberg-Roftla sofort 1000 Mark.

Kreis Lauterbach.

rr. Nie der-St ol l, 1. Nov. Wehrmann Valentin Ritz' der älteste Sohn rmsteres verstorbenen Bürgermeisters Ritz, erhielt znm Ei^rnen Kreuz die Hessisch^ Tapferkeitsmedaille. Gefr. Georg Schenk wurde zum Untevofftzier befördert.

rr. Schlitz, 1. Nov. In dem völlig evangelischer! Schlitzer- l<md Mirdc der 400jährige Gedenktag der Reformation überall als Feiertag festlich begangen. Die Kirchen waren in Stadt und Land von Andäckftigen dicht gefüllt. Außer einem Fest- und Jugend- Gottesdienst, in welch letzteremUnser Luther" von.Lehrer Heinrich Ttzrrtelmann von Schulkindern zur Anftührung gebracht wurde, sand hier abends ein liturgischer Gottesdieirst statt. Der .^irchengesang^ Verein unter -der bewäbirten Leitung von Kautor Böhl hatte sich auch diesmal in den Dienst der Sache gestellt mtb brachte ausge­wählte Chöre wie:Lutherlchmue",Zeuch an die Macht du Arm des Herrn",Der Herr ist unsre ZuversichtttzHerr bleib bei uns" usw. formvollendet zu Gehör.

rr. Schlitz, 1. Nov. Gestern beging unser ältestes Gemeinde­glied, Schmiedcmeistler Konrad M'arr, in seltener körperlicher und geistiger Frische, die Mer des 94. Geburtstags. Der alte Herr» hofft den 100. .'Geburtstag auch noch erleben zu dürfen. Möget er ihm be schieden sein!

rr. Willofs, 1. Nov. Fürs Vaterland fiel in den letztem schweren Kämpfen/in Frankreich Grenadier Karl Weber.

Starkenburg und Nfteinhessen.

ch. Aus dem Rheingau, 1. Nov. Was an Trauben in Oestrich zu verkaufen war, ist) abgesetzt. Sehr viel Most mürbe eingelegt. Man rechnet eben damit, daß die Preise noch steigen. Bei den Traubenvertäusen wurden in Oestrich ftir den Zentner 160180 Mk. gelöst. Der Ertrag stellte sich ans emcn drittel bis halben Herbst.

WitterrrngsberichO

(Oeffentlicheir Wetterdienst):

Vorwiegend wolkig, stellenweise leichte Niederschläge, Tempe- ratur wenig geändert. __

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

Betr.: Rechtsmittel gegen die GemeindesiTuerveranlagung für 1917.

Auf Grund der Art. 46 und 50 des Gemeindeumlagengesetzcs vom 8. Juli 1911 'f;at Grofth. Ministerium der Finanzen, Abt. für Steuerwesen die Frist, innerhalb deren Rechjtsmittel gegen hie' Gemeindestienerpnanlagung für 1917 bei der ersten Instanz anhän­gig gemacht werden können,, für die 'Gemeinde Lollar bis Juni 26. November einschließlich erstteckt^

Ausgenommen von der Fristerstreckung sind diejenigen Rechts­mittel, die das für die staatlich,» Veranlagung bereits reck/tskräftig festgestellte Einkommen zum Gegenstand hoben.

Dies wird hicrmir zur öfsentli.chen Kenntnis gebractn. Gießen, den 31. Oktober 1917.

Grofth. Finanzamt Gießen.

Steinhäuser. 8041O.

KriegspaLenschast.

Unser Aufruf zur Stiftung von Kriegspotenschaften hat bis jetzt guten Erfolg gehabt. Nachstehend veröffentlichen wir mit herzlichem Dank an die'hoch^ herzigen Spender die cingegangenen und angemeldeten Beträge:

Jährlich 1000 M. (2 Bollpatenichasten) durch Ueberweisung eines Kapitals von 20000 M.: Geh. Kommerzienrat H e i ch e l h eim. i

Je 1000 M. (2 Bollpatenschafren): Landgerichtsdirektor Bücking, Kommerzienrat L. Emmelius, Geh. Kommerzienrat Or. W. GaÜ, Kommerzienrat Adolf Noll.

Je 500 M. (1 Vollpatenschasts: Branereibesitzer A. u. W Denninghof f, FrauP pfessorv. Eicken, Kaufmann Adolf F i s ch er, Fabrikant Karl Georg i,' Bankdirektor Alb. Heichelheim, Frau Kommerzienrat H e y l i g e n stä d t, Frau Oberst, v. Jordan, Generalleutnant z. D. Klingel!) ö ff er Exz., Fabrik- birekior Friedrich May, Fabrikant Wilhelm Me-yer, Kommerzienrat Gustav Arnold Mueller, Professor Or Opitz, Geh Medizinalrat Pro essor 0r. Popp ert, Hoflieferant Wilhelm Rudolph, Sanitälsrat vr. S chl i e phake und Frau, Frau Professor Soetbeer, Geh. Medizmalrat P oicsspr vr. Sommer, Geh. Medizinalrat Prof. vr. Strahl, Rentner Erich Wasser- schlebeu, Frau Professor Zoppritz.

Zu Teilpateuschasten stifteten: Kaufmann August F r e e s 100 M., Frau Komnlerzieurat Karl Gail 50 M., Fabrikant Karl Ha ubach 100 M . Fabrikant Fritz Hein 100M . Professor vr. Kalbfleisch 100 M.. Fabrikant I. u W. Nattmann 100 M, K.msmann Karl Nowack 300 M., Geh. Hos- rat Prof. vr. Pasch 150 M., Gewerberat L. Petri II. 300 M, Kaufmann Alexander Salomon 50 M., Apotheker Th. Sch wieder 250 M., Tele^ qraphendirektvr Wiebusch b M., Ungenannt 250 M.

Weitere Anmeldungen nimmt die Unterzeichnete Fürsorgestclle im Stadt­haus Zimmer Nr. 9 gern entgegen. Die zu spendenden Beträge können ans unser Konto für Kriegspatenschaft bei der Mitteldeutschen Credilbank, Filiale Gießen, eingezahlt werden. 8027 b

Der Oberbürgermeister

Fursorgeftsttc für Kriegshinterbliebene.

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,fd) erkläre hiermit, daß ich die von mir in der Ausreg-mg gegen die Söhne des Herrn Heinrich tteller von hier aus­gesprochene Beleidigung als univahr und. mit Bedauern zurücknehme. 00837

Marie Jung. Holzheim .de n 28.Oktober19l7.

II elr i t

Suche für meine Freundin, 28 Jahre alt lMüllerstochterj, mit 1 >ttnd, 45000 2)ik. Bar­vermögen, pa>s. Heirat m. eilt, pens. Beamten, d. geiviüt ist, wahrend d. Krieges in ihrem Helmalsdorfe zn bleiben. Schrisil. Angeb. unter 06.^24 an den Gießener Anzeiger.

Junge, best. Baun, 21 I. alt, grost, blond, schöne Erschein., wünscht, da es ihr an Herren- bekanntsch. fehlt, m. best, situ­iert. Herrn IBeamter od. (9e- schäfrömarm) in Briefwechsel zwecks spät. Heirat zu treten. Str. Diskr. Bermittl. ziveckl. Schr. 2!ngeb. u. 8042 a. d. 01e- schaftsslelle des Giest. Anz.

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Leitung:

Hofrat Hermann Steingoetter« Freitan den 2. Nov. 1917, abends T»/ 2 Mir,

Votksvorstellnng

Volkspreise Volkspreise

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Komödie in vier Akten von Emil Rosenow. ^e.

Sonntag den 4.Nov. 1917 nachmittags 3'/. ttbr:

I-KlUiESisk,

Schauspiel in 3 Akten von Hermann Sudermann. Abends 7-/» ttbr:

Die Blülhützkit

Geschichtl. Drama in 4 Akten von Lindner.