Ausgabe 
25.10.1917 Erstes Blatt
Seite
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Heute morgen entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden meine liebe, gute Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante

Magdalene Dech geb. Eckhardt

im 62. Lebensjahr.

In tiefer Trauer;

Friedrich Dech Familie Karl Baiser.

Wieseck, den 24. Oktober 1917.

Die Beerdigung findet Freitag nachmittags 3 Uhr vom Sterbe­haus, Kornblumenstraße 18, aus statt. 7871

Für die vielen Beweise herz- lichsterTeilnahme bei meinem schwe­ren Verluste sage ich auf diesem Wege meinen tiefgefühlten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Marie Müller

x geb. Schaaf. Heuchelheim, 25. Oktober 1917.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bet dem Hlnscheiden meines lieben Mannes, unseres treuen Vaters, Grotzvalers, Schwiegervaters, Onkels und Stessen

HmsLudwigAdolph

sagen auf diesem Wege herzlichen Dank

die tiestrarrernden Hinterbliebenen.

Hettchelheim, 23. Oktober 1917. 06675

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Wir geben hiermit bekannt, daß die Stücke von M. 1000. der

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erschienen sind und von den Zeichnern während unserer Kassenstunden von 8-1 Uhr vorm, unter Vorlage der Abrechnung und einer Legitimation an unserem Wertpapierschalter in Empfang genommen werden können.

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und humoristische Vorträge.

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Donnerstag den 25. Oktober, abends 8 Uhr, in der Stadtkirche. Professor v. Schian:

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und die evangelische Kirche.

Eintritt frei.

welche schon an Maschinen gearbeitet haben, zur Ge- schotzbearbeitung sof. gesucht.

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Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen.

Bekenmtmachrmg.

Die Ausgabe der Brot-, Butter-, Fleisch-, Kartoffel- und Wurstmarken erfolgt Freitag und Samstag den 26. und 2«. d. M., und zwar für die Bezugsberechtig­ten, deren Zunamen beginnen mit den Buchstaben AK Frettag und LZ Samstag.

Gietzen, den 24. Oktober 1917. 7865V

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelam t).

Städtische Kriegsfiirsorge.

Meine Sprechstunde halte ich künftig jeden Dienstag nachmittag von 3 bis 4 Uhr lm Stadthaus, Zimmer Nr. 0. ab. Wegeu allzugrotzen Andranges must ich bitten, mich nur in besonderen Fällen aufzusuchen, alle übrigen Wünsche aber tm Zimmer Nr. 8 anzumelden.

Gietzen, den 25. Oktober 1917. 7797V

vr. Ebel.

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In unversöhnlichem Haß und Dernichtungswillen stürmen unsere Feinde noch immer wider die lebendige Mauer unserer Front, wo jeder einzelne unserer unvergleichlichen Helden ein Stück der Heimat mit seinem Leibe schützt. Und jetzt, wo wir zu Hause uns bereit machen, wenn es sein mutz, auch die Schwierigkeiten eines 4. Kriegs­winters auf uns zu nehmen, wird dies um so leichter in dem Ge­danken an die Entbehrungen undLeiden, die unsere Kämpfer drautzen täglich neu verstärkt

für UNS ertragen.

Ihnen eine Freude zu machen,

ihnsn immer wieder neu zu beweisen, datz das ganze Vaterland hinter ihnen steht, soll deshalb in diesen Wochen, wo mit dem Winter

Sie Weihnachtszeit naht

uns allein bewegen und würdig von den Unabänderlichkeiten der eigenen Verhältnisse ablenken!

Darum wissen wir: Wir bitten auch diesmal nicht vergeblich:

ventt für unsere Tapferen an eine weihnachtssreude!

ttemer darf leer aurgehen!

Die Monate Oktober und November sollen Opfermonate sein, wo jeder sein Scherflein gibt zur

weihnachtsspende \9\T

für unsere Feldgrauen drautzen und die Verwundeten in den Lazaretten.

Wie im vorigen Jahr, hat das Rote Kreuz gemeinsam mit den MilitärbehördendieVersorgungübernommen. TausendevonDankes- briefen haben die Freude der Beschenkten bezeugt. Sie darf, sie soll diesmal nicht fehlen.

Autzer einer Stratzenfammlung am allgemeinen hessischen Opfer­tag am 25. November werden Gaben gerne entgegengenommen bei: der Aaste des Roten Rreuzes in der Alten Klimt, der Mittel­deutschen Lreditbant, der Sank für Handel und Industrie, der ve- zirtsspartasse. der Gewerbebank und den Geschäftsstellen des Gietzener Anzeigers und der Oberhessischen volkszeitung.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Die Vorsitzende des Alice-Frauen- Der Vorsitzende desIweigvereins Vereins, Zweigverein Gießen: Gießen vom Roten Kreuz:

Frau B. Gebhardt. Wiener.

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2. Flur 8 Nr. 28 254 qm Wohnhaus mit Hoiraum daselbst, Glaubrechtstrahe Nr. 7.

Bemerkt wird, datz der Zuschlag von Grotzh. Amts­gericht erteilt wird, auch wenn ein der Schätzung cm sprechender Preis nicht er zielt wird und der Geneb migung anderweitige recht­liche Hindernisse nicht ent- gegenstehen.

Gietzen, den 14.Sept. 1917. Grotzh. Ortsgericht Gietzen. I. B.: L e o.

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