Amtlicher Teil.
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Hcimche LandeSgcmiiieiteke
Mainz
vekanntmachmlg.
Betr.: Hö«ttvreise für Gemöie:
m in*n°mix C in®S}fft2SP Unn ÖCr stelle fßt Gemüse und ' ^nber 1017 für 3«i«bclu ta/SÄ“!* 4 " 1 * """
Erzeuger Höchstpreise das Pfund 0.11 0.11,5 0.12 0.13 0.15 0.E
Großhuudels- Höchstpteise das Pfund 0.15,5 0.16 0.16,5 0.17,5 0.19,5 0.21,5
Zwiebel« lose
b. 31. 10. 17. v. 1.11. b. 30. 11.17.
„ 1.12. b. 31.12.17.
" 1.1.18.6.31.1.18.
- 1-2. „ b. 28.2.1&
« 1.3.18 ab
berichtigen wir einen Druckfehler '>war: * Unfl oom 10 * September 17. bttx.: Punkt iö Wirsing und
Dauerwirsingkobl
0.09,5 0.11,5 O.14
Mat uz, Io. September 1917.
Der Vorsitzende der Preiskommission für das Großherzogtum Hessen ---(flca.) Dr. Schreiber.
Kleinhandels Höchstpreise das Pfund 0.20 0.21 0.22 0.23 0.25 0.27
in unserer Be-
Bckarrntmachung.
e t r.: Brnlnftoffversorgung der &mi2fyithmqtn, btv Landwirt- j n>tX| l und des Kleingewerbes.
Gemäß ^ 9 und 10 der Bekamrtmachunq des Reichsbom- '^"ars lur ore Sohlen Verteilung vom 19. Juli 1917 iKreisblatt "iLl- ! 6/mätz der Bekanntnrachung des Reichs Lw.imissars voontvolle der Lxmsbrandlieferungen vom 16. August 1917 >i7reisblatt Nr. 151) wird für die Landgemeinden des ■h reifes Egendes angeordnet:
1 Kohle, sür Hanshaltmrgen dürfen nur gegen Bezugsscheine avgeaedtnc werdan. Tie Bezugsscheine i»erden von der Bürger» nrnlieret des ^hinortes des Bez-ttgsberechftgtm ausgestellt, und ****** *552: aus Antrag des Bezugsberechtigten.
jür landwtrtsckEiche imb lleingewerbliche Betriebe ™ Icur 9 ew dr^ugssclreinc abgegeben, welche auf
untt^g ves Bezugsberechtigten nach entsprechender Bescheinigung ucr Burgcrm-rirerei des Wohnorten des Bezugsberechtigten von dem Kommurcalperband ausgestellt werden.
S. BeMgsschecne für Haushaltungen dürfen vorläufig auf nicht mehr als 20 Zentner unter Anrechnung des Bestandes lauten. Gs ist nur eine einmalige Ausstellung eines Bezugsscheins zulässig. Bestand oder BeMg an Brennholz wird voll ausgerechnet.
Aus Bezugsscheine für Landwirtschaft und Kleingewerbe kann der Kommunal verband eine grössere Menge gewähren.
3. Durch die Bezugsscheine wird kein Anspruch auf Belieferung erworben. Die Bezugsberechtigten haben die Bezugsscheine ihrem seitherigen .Kohlenlieferanten einzureichen. Ter Kohlenhändler ist verpflichtet, über den Eingang der Bezugsscheine eine genaue Liste zu sichren und die Belieferung nach Reihen folge des Einlaufs der Bezugsscheine Vvrzunehmen. Im Notfälle ist der Whlenhändler berechtigt, den Bezugsschein durch Teillieferungen zu erledigen. Eine Bevorzugung nach Menge und Zeit der Belieferung darf bei Strafe der Schließung des Geschäfts nicht stattfindcn. Ist ein Kohlenhändler nicht in der Lage, sämtliche
ihm cingereichten Bezugsscheine zu beld .ru, so hat er unter füguug der Nachweise dem Kommunal oc and sofort Mitteilung zu machen. Ter Kohlenhändler hat auch Bezugsscheine, die ihm zur Belieferung vom Kommunalverband zugewicsen werden, zu erledigen.
4. AUttsräume der Reichs- imb Staatsbehörden, sowie Schulen, Kirchen und andere öffentliche Anstalten werden auf Grund von BeMgsscheinen, die bei dem Kommunal verband zu beantragen find Und von diesem ausgestellt werden, beliefert. Derartige Bezugscheine sind von den Kohlenhändlern vorzugsweise zu beliefern. Ter Komnrunalverband hat das Recht, eine Zusammenlegung von Betrieben M veranlassen.
5. Zuwiderhandlungen iverdeu gemäß, 17 und 18 der Bekanntmachung des Reichs Vom m i ffars für die Ko hlenv erteil u ng vom 19. Juli 1917 (Kreisblatt Rr. 138) bestraft.
Gieße», den 11. September 1917.
Großherzoglictus Kreisamt Gießen, vr. Usinger.
Betr.: wie oben.
An die Großh. Vürgermciftereien der Landgemeinden
des Kreises.
Vorstehendes ist sofort ortsüblich bekanntzuniachen und sind die angegebenen Bestimmungen von Ihnen zu beachten. Die nötige Anzahl von Bezugsscheinen wollen <Äe von der Bruhl'schen Univer- täts-Buch u. Steindruckerei, Gießen, beziehen. 100 Stück kosten 1 Mark. Tic angegebene Menge von 20 Zentnern ist eine üödtft* menge, und es ist Ihnen üherlassen, auf Grund des bei der Erhebung
vom 1. September festgestellten Beslaicdes von Brermftoffen, so! auf Grund Ihrer Kenntnis der örtlichen Verhältnisse die vorläu . zuzuterlenden Mengen festznsetzen. (Ä empfiehlt sich, da vorer.. mit einer Knappheit der Ko hlenvorrate zu rechnen ist, eine möglich^ geringe Menge für den Bezug festzusetzen. Zur Belieferung von landwirtsclurftlüben und klein gewerblichen Betrieben kann der Kommunal verband eine höhere Menge als 20 Zentner auf begründete» Antrag gewähren. Tie Bürgermeistereien sind berechtigt, von jedem Bezugsberechltigten eine neue Angabe seines Bestandes an Brennstoffert zu verlangen und sich von der Wahrheit der Angaben durch Nachprüfung zn überzeugen. Wenn sämtliche Bezugsscheine innerhalb des Landbezirks oes Kommunalverbandes in der Höhe der vorläufig festgesetzten Menge beliefert sein sollten, werden wir durch besondere Verfügung die Ausgabe neuer Bc^ugsscheine anordnen. Tie Bürgermeistereien haben wöchentlich die Gesamt«, mengen, über die von ihnen Bezugsscheine ausgestellt worden, sind, nach Brennstoffen getrennt uns zu berichten. Ein.Vordruck für diese Berichterstattrmg wird Ihnen zngehtm. Anträge auf Bezugsscheine für landwirtschaftliche und kleingewerbliche Betriebe sind durch Sie nach genauer Prüfung nnd Beglaubigung der darin enthaltenen Angaben und mit Angabe der Mindestuüsnge bei uns einzureichen. Dabei ist auch anzugeben, une lange der Betreffende mit der Mindestmenge versorgt ist. Bon der Notwendigkeit der sofortigen Antragstellung auf Bezugsscheine für Behörden, Anstalten, usw., wie sie oben aufgeführt sind, wotlei, Sie die betreffenden Vorstände alsbald in Kenntnis setzten. Wir machen noch darauf aufmerksam, baß eine Zusammenlegung bom gewerblichen Betrieben sowohl als auch von Schulen stattfinden kann.
Gießen, den 11. September 1917.
Grvßherzogliches Kre-samt Gießel»- vr. Usinger.
e t r.: Behörden-Petroleum.
An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Unsere Verfügung vom 28. August 1917, Kreisblatt Nr. 150, wird hiermit zum erstcmmal in Erinnerung gebracht. Es ivird nochmals darauf hingewiesen, daß nur 20 Liter, (oder Vielfache hiervon angefordert werden dürfen. „
Feh t bericht erforderlich.
Gießen, den 15. September 1917.
Großberzogliches Kreisamt Gießen.
I. V.: v. Grolman.
H s äk WWWlm m 17. «8k jg allen XI IrsgraM M die Dipektion, JfefikanfraOe 3.
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1. Die Ausgabe von Künsthouig erfolgt von Mittwoch, den 19. September 19 17
an Kegen BarzoHlung und Rückgabe der Bestell-Ausweise.
2. Es entfallen auf die Person 250 Gramm Knn st Honig.
3. Der Kleinverhlufs--.vöchstpreis sür das Pftmd Kunsthonig beträgt 5 5 Pfennig. Klernhoackels- Geschäfte, die die festgesetzten .Höck/stpreise überschreiten, habeic außer strafrechtlicher Verfolgung den Ausschluß von '.veiteven Zrtteillmgen zu gewärtigen.
Beschwerden gegen Geschäfte, bei denen Unveget- mäingkeiten bei der Abgabe Vorkommen, sind dem Städtb, schert Lebensmittehrmt mitAuteilen.
ießen , den 15. September 1917. 68948
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Die Ausgabe erfolgt in folgenden (Geschäften:
1. Konsumverein Gießen und Um-geaend.
2. Adolf Geisse, Seltersweg 2,
3. I. M. Scharlliof, Marktstrvhe 4,
4. Schade & F-üllgrabe,
5. H. Arnold II. 9oachf., Kaiser-«« 19,
6. Emilie Banse, Frankfurter Straße 76.
7. E. Bcklke, Ste^lianstraße 42.
8. Eisenbahn-Konsum verein,
9. Philipp Gans, Danunstvaße 34.
^ 2. ^Der KleinvlnIaufs-DöckKpreis für das Pftmd Speisesrrup bekämt 40 Pfennig. Mrmlmntx», gescharte, che che sest'gesetzten Höchstpreise überschreiten^ l-aben außer strafrechtlicher Verfolgung den ÄussckchZ von werteren Zubellrmgen zu gewärtigen.
Beschwech^n gegen Geschäfte, bei denen Unr-gel^ namgrertcu bet der Abgabe vorkonrmen, sind dem Städte, schert Lcbensmrttelaml mitMteil«^.
Gic ßen , den 15. September 1917. 68958
Der Oberchrrgermeister (Lebensmittelamt).
Nührmitteluusgabe.
Die bei d«n Klenrhändlcrn ix-r Stadt ®e&en befWItot Waren formen von den Bestellern von
Mittwoch, den 19. d. Mts. ab Mg-en Barzahlung und Vorlage der Nährtnittelkarte nr ^mchang genommen werde-t. 3cährmitft'li1arten ohne die ^/uitAm-gs- uns Bezugsmorken berechtigen rrich^ zmn abgetrennte Quittungs- und Bezug--, marken sind wertlos.
Es entfallen:
l.auf die Rährrnittelchrte A (gelbe Karte):
a '^!.^urtt 5: 250 g S uv pen sab ri kate? d. ans bic Nalirnuttellarte B (rote Ka rte)- a)<arf Mschnftt 14: 750 g Grie ß,
Haferflocken.
o) „ ,, 16: 125 pr Graupen'
3. auf dre NährmitteNarte 6 (blaue Karte): n,auf Abschflntt 17: 250^ Teigwaren,
8" " 125x Haferflocken.
Ä " " ^ 9 : 250 x Graupen.
Och,'.' . _ 20: 300j? Suppenfabrikate.
7 J*: ^ t *- .verlieren diese Marken ihre .bis M chesem Zeitpunkt die von ihm hrtmuf 1 absfeholt lwt. verliert den Anspruch
TWeL? ^^ ,lI JS Tli > eI ~ rTe ^ <f>äftl ' babert die betreffenden und Bezngsmarken abztrtvennett und ge-
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5Tfc‘ Sft Stich.. StaS.S !n ?Z
Mrifr i L Mchlstlrch <MM«iqrn. «ichtkinkaltmiq sow« Unroar!ma,n,,tech<-n bei bei Äbgab«
^ »PTtrirt mit NäbriniNeln
, den 14. September 1917. 6896B
Oberbürgermeister (LebensmittelaMt), **


