Ausgabe 
5.9.1917 Zweites Blatt
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Auf An trän der Erben der Eheleute Rentner Wilhelm Aerluch und Christine geh. Glöckner von Wetzlar sollen

die tu der Gemarkung Wetzlar beleaenen, im Grundbuch

-- --- .. WVVH, VVUMUIM1, »in VÜ/lUlU'UUtU

non Wetzlar Band 4 Bl. 8 und 0, Band 3 Blatt 75 aut den Namen der- Wilhelm Gerlach unb dessen Ehefrau EHrtsttne neb. Glöckner von Wetzlar eingetragenen Grund» Nucke:

Gemarkung Wetzlar:

Gflur 15 Parzelle 18 > Wohn-n. Geschäftshaus z 2Ar26IHm

16

14

52 f m.^orr.. Hausergaffe 16/ 48 Dm

t/ü Jacks bürg 10, a Wohn-) haus mitHosraum ] 2 Ar 01 Ljm

b Sciieune )

&Iur 45 Parz. 276/167 re., Sofienstrafie 32

a Wohnhaus mit Hofraum 6 Ar 25lHm ^ HauSgarten, b Waschküche 7 Ar 61 Dm aut 118. September 1017, nachmittags 3 Uhr, durch da» Unterzeichnete Gericht an der Oierichtsstelle, Zimmer Nr. 49. versteigert werden.

, Die Bernetgerungsbedingnttgen können ans Nr. 35 wichreud der Geschüstsstuuden eingesehen werden.

Weylar. den 81. August 1917

Königliches Amtsgericht. 65471)

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Die für den Bezug von Obst vom Obsterzeuger vor­geschriebenen Besörderungsscheine werden

Donnerstag, den 6. September 1917 ab in den Markenausgabestellen täglich während der sestge- setzten Geschästsstunden aus Antrag ausgestellt.

An Tagen, an denen Lebensmittelmarken ausgegeben werden, findet die Ausstellung nicht statt.

Auf Grund der Bekanntmachungen der Reichsstelle für Gemüse und Obst vom 20. 8. 17 und der LandeSobststelle über den Verkehr mit Obst vom 28. 8. 17 wird dazu folgendes bemerkt:

1. Aepfel, Birnen, Pflaumen und Zwetschen in Mengen von mehr als 1 kg dürfen durch Verbraucher unmittelbar vom Erzeuger nur auf Grund eines Beförderungsscheines bezogen werden.

Besörderungsscheine sind nicht erforderlich, wenn Ver­braucher und Erzenger in derselben Gemarkung wohnen.

2. Es dürfen nicht mehr als 50 Pfund Kernobst und 25 Pfund Steinobst für jedes Hansbaltungsmitglicd unmittelbar vom Erzeuger bezogen werden.

3. Der Betörderungsschein, der nicht übertragbar ist, verliert nach Ablauf von 10 Tagen, von der Ausstellung an gerechnet, seine Gültigkeit.

4. Bei der Ausstellung der Besörderungsscheine ist der Rame und Wohnort des Obsterseugers, von dem der Obstbezug stattfinden soll, anzugeben.

5-Für die Ausstellung jedes Beförderungsscheines ist ^jne Gebühr von tiO Pfennigen zu entrichten, i Bür den Erwerb von Obst auf öffentlichen Märkten, in Laden oder im Kleinhandel bestehen keine Beschränkungen Gietzen, den 4. September 1917. 6575B

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