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Erstes Blatt
167. Jahrgang
Dienstag, 11. September 19#
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Woi§ Kabinettsbildung gescheitert. Normlow gegen Kerensll!
Die Gründung der „deutschen Vaterlandspartei".
(WTB.) Grobes Hauptquartier, 10. 2>cpt. (Amtlich.)
Wcstlichcr Kriegsschauplatz.
.Heeresgruppe Kronprinz R u p p r e ch t.
Au der flandrischen Front und im Artois steigerte sich die .Minpftättgkeit der Artillerie nur vorübergehend iu einzelnen Mschnitten.
Nach -Feuerstößen drangen vielfach feindliche Erkun- dungsapteilnngen gegen unsere Linien vor. Sie sind überall upgcwiesen worden. Bei den gestrigen Gefechten nördlich von St.Quentin drückten die Engländer unsere Sicherungen bei Hardicourt und Bitterst in geringer Breite zurück. Unsere Stellung östlich von Hardicourt wurde heute früh zurückgewonnen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
In der Champagne fühlten in einigen Abschnitten französische Aufklürungstri^ps gegen unsere Stellungen vor. Sie wurden vertrieben.
An der Mrdsrortt von Verdun spielten sich tagsüber Jnfanterieteilungrisfe ab.
Oestlich von Samogneur fti'feen unsere Stürmtrupven in die französischen Linien beiderseits der Höhe 344 vor. Sie fügten dein Feinde schwere Verluste zu und kehrten mit mehr als 100 Gefangenen zurück. Außerdem befreiten sie einen Schützenzug, der sich seit dem 7. September, rings von Franzosen umschlossen, aller Angriffe des Gegners in h.lden- mütiger Ausdauer rrmrfnt hatte.
Im Fosses- und im Chaume-Walde wurde mit blanker Waffe und mit Handgranaten erbitten gerungen; eine Aen- derung der Lage trat durch die französische.! Angriffe nicht em.
Oeftlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Prinz Leopold von Bayern.
Zwischen dem Rigaischen Meerbusen und der Düna kam es im Wald und Sumpfgcbict zu erfolgreichen Gefechten imierer Sichenmgen mit russischen Streifabteilungen.
Front des Generalober st en Erzherzog Josef.
Mit starken Kräften führten Russen und Rumänen wiederholte Angriffe gegen die von uns erkämpften Stellungen zwischen Trvtus- rmd Oitoftal. Der Feind imirde an allen Stetten durch Feuer und im dttchkampf zu nickgeworfen mid hotte schwere Verluste.
Mazedonische Front.
Nordwestlich des Malik-Soes wichen unsere Vonruppen vor überlegenem französischen Druck auf die Höhen südwestlich des Ochrida-See§ aus.
*
Im Monat August sind von Flügen gegen den Feind 04 unserer Flugzeuge nicht zurückgekehrt, 4 unserer Fesselballone abgeschossen
In derselben Zeitspanne beläuft 'ich der Verlust unserer Gegner auf 37 Fesselballone und wenigstens 295 Flugzeuge, von denen 126 hinter unserer, 169 jenseits der feindlichen Front brennend zum Msturz gebracht worden sind.
Der Erste Generalgnartiermeister Ludendorff.
*
Der dlbcirdbericht.
Berlin. 10. Sept., abends. (WTB. Amtlich.>
Vor Verd u n scheiterte morgens ein starker Angriff der Franzosen am Ehaume-Walde.
Sonst im W e st e n und Osten nichts Besonderes.
: ■ imi füg —
Das uns von manchen deutschen Politikern so warm e.npfohlene parlamentarische Regierungsshstvm Frankreichs drängt sich jetzt zu einer neuen Betrachtung und Prüfung auf. Ribot wollte, um wieder einmal Mißstimmungen und lästige Widerstände abzuschütteln, sein Kabinett „umbilden", das bekanntlich viel „nationalistischer" ist, als es das System Bethmann 5>ollwegs war oder der Kurs Michaelis sein wird. Ztibot schien das Bedürfnis nach Abwechslung, das sich in der politischen Welt Frankreichs gezeigt hatte, nicht allzu hoch und wichtig einzuschätzen. Eine kleine Form- verändernng schien ihm zu genügen, und er beriet mit der suiderstrebenden Sozialistenpcrrtei, als ob es nur darauf an- tänre, ihrem Parteiansehen eine Verbeugung zu machen. Denn er weiß, in welchen Nöten und Schwierigkeiten Frankreich steckt, er lveiß aber ebensogut, daß kein Ministerium es in diesen Tagen wagen würde, Friedenspolitik zu machen, den Feinden Frieden anzubieten. Wie an einer warmgelau- fenen Maschine sollten Räder und Teile aus gewechselt werden. Da aber überrascht es uns, daß er seine Kabinettsneubildung nicht zustande gebracht hat. Die Sozialisten wollten mehr, als er zu gewähren dachte, mehr Sitze im Kabinett und inehr „Garantien". Wenn man die Inhaltsangabe dieser „Gcwantien" liest, wie sie uns in den Pariser Meldungen vorgeführt werden, erkennt man sogleich, daß hier nicht der Kern der Sache verborgen liegt. Sie schei- uen ein wenig von der bisherigen Politik Ribots abzu- weichen, besonders Poincares größenwahnsinniges Ziel des linken Rhemnfers offiziell preisgeben zn wollen — allein das sind keine wirklichen Gegensätze, die mit zwingender Not-- tvendigkeit zum Wechsel des Systems führen müssen. Für Ribot wäre es, ohne daß er seiner selbständigen Meinung etwas vergeben hätte, vielleicht leichter gewesen, sich diesen Richtlinien der Sozi all chen anzubequeinen, als dem deutschen Reichskanzler die Zustimmung zur Entschließung der Reichstagsmehrheit. Persönliche Momente, äußerliche Dinge, Widerstände unbefriedigten Ehrgeizes und ähnliche schöne Dinge, wie sie im Parteileben so oft auftreten, beherrschen anscheinend die neue kritische Lage in Frankreich.
An der Stelle Ribots wird jetzt wahrscheinlich der Kriegs- minister Painlevs das führende Steuer übernehmen. Es werden einige Sozialisten mehr auf den Ruderbänken Platz nehmen, aber eine große Wendung, eine wirkliche Entscheidung, eine Befreiung des Landes von Druck und Sorgen der Geister wird nicht stattfinden. Man sollte aber doch meinen, daß nur dann so wichtige Staatsämter gewechselt werden dürften, wenn wirtlich zwingende, sachliche Gründe vorliegen.
Die sich hier darbictende Methode hat also für den äußeren Zuschauer wirklich nichts Bestechendes. Wir spüren da wirklich nichts vom Aiem der Freiheit, von freiem, selbsttätigein Volkswillen, vielmehr sehen wir, daß hier Zufälligkeiten so gut in die Wagschale fallen wie irgendo anders. Ja, noch Schlimmeres als Zufälligkeiten! An dem Schacher einiger Parteianserwählter um die Herrschaft hat das Volk als Gesamtheit blitzwenig Anteil.
In Rußland ist die Not und Qual der Stunde auch ungleich größer und gebieterischer als die freigewordenen Kräfte der Revolution, der sogenannte Vslkswillen. Der bisherige Generalissimus Kornilow, der schon aus dem Moskauer Kongreß an der neuen Wirtschaft viel gemäkelt und gerupft hatte, hat eineu radikalen Schritt unternommen. Er legte dem Ministerpräsidenten nahe, zurückzntreten und einer neuen Staats autoritär Platz zu machen, die die Notwendigkeiten und die nächsten Ziele aus einem anderen Gesichtswinkel betrachtet als ans tatsachenscheuen Sentimentalitäten des Revolutiöns-Regimes. Er verlangte die Militärdiktatur, an deren Spitze er natürlich zu treten gedachte. Wir wissen nun noch nicht, ob er wirklich navoleonischen Ehrgeiz und Willen besitzt, oder ob er der Verfügung Kerenskis, die ihn absetzt, sich fügen wird mit dem einfachen Bewußtsein, leine Meinung gesagt und sein Gewissen befriedigt zu haben. War es mehr als dies, harte Kornilow, als er sich mit Kerenski entzweite, schon eine entschlossene Gruppe von Mitkämpfern für die gleichen Ziele hinter sich,-so geht das unglückselige Land vielleicht einem Bürgerkrieg entgegen. Angesichts der neuen Angriffe des äußeren Feindes! Schwarz verschleiert liegen noch immer die Geschicke des Niesen reiches vor uns!
In Deutschland regen und mehren sich die Kräfte und Geister, die immer klarer erkennen, daß wir es nicht nötig haben, ängstlich oder beklommen die Hände nach dem Frieden auszustrecken, daß vielmehr wir Deutsche so ruhig und kraftvoll auf das ersehnte Ende Worten können, wie irgend.ein Gegner. Die Zeit ist m i t uns gegangen und lv i r d mir uns gehen. In diesem Augenblick ist cs bedeutsam, daß eine neue vaterländische Partei ihre Gründung öffentlich anzeigt, eine Partei, die keine Partei int landläufigen Sinne sein will, sondern im Gegenteil zurückgreift auf das bewährte Kaiserwort, daß es im Kriege keine Parteien geben sollte. Tie „Deutsche Vaterlandspartei" ist gegen einen etwaigen Verzichtsfrieden und will sich initerpolitischen Kämpfen, die unsere Ziele gefährden, entgegenstemmen. In ihrem Aufruf heißt es;
„Unsere Regierung befindet sich nach den Gosch eh ui sie n der Vergangenheit in einer Zwangslage. Ohne einen starken Rückhalt int Volk kann die Regierung allttn der Lage nicht Herr werden. Sie braucht für eine kraftvolle Reichspolitik auch ein kraftvolles Werkzeug. Ein solches Werkzeug muß sein eine große, auf weiteste vaterländische Kreise gestützte Volkspartei.
Die den siche Vaterlands-Partei will mit vaterländisch gerichteten politismen Patteicn nicht in Wettbewerb treten. Mit ihnen will sie zur Stärkung des Siegeswillens und zur Ueberwinbung aller ihm entgegeirtretenden Schwierigkeiten Hand in Hand arbeiten. Tie Deittsche Valerlattds-Partei ist eine Einigungspartei. Sie sieht von der Aufstellung eigener Kandidaten für die Volksvertretung ab. Mit dem Tage des Friedensschlusses löst sie sich auf.
Wir wollen keine fttnere Zwietracht' lieber innerem Hader vergessen wir Deutsch? zu leicht den Krieg. Der Feind vergißt ihn keinen Augenblick! Die in der Deutschen Vaterlands-Partei zniammengeschloftenen DeutsckMt verpftichteu sich, mit allen Kräften dalnu zu tvirken, daß bis zum Friedensschltiß der innere Zwist ruht. Mag der Einzelne zu den imrerpolitischen Stteitftagen stehen, wie er will, die Entscheidung hierüber ist der Zeit nach dem Kriege vorMbchalten. Dann sind unsere Tapfern aus dem Felde heimgekehtt und kömteu emt inneren Ausbau des Reiches Mitwirken. Jetzt gilt cs nur zu siegen?"
Der Gedanke ist durchaus ventünftig, und wegrn er tiicht von. .Heißspornen getrübt oder erhitzt wird, zeitgemäß und mitzlich. Er muß sich, mit dem Nächstliegenden be- scheidcftt, und diese Beschränkung liegt nicht nur in imrer-- politischen Fragen, sonderit auch in dem atten Stteit um die Kriegsziele, die nicht irgend einer abstrakten Doktrin oder Theorie, sondern dem Gebot der Sachlage, der Wirkung des Krieges und Sieges, abgernngen werden müssen.
--.«»um«. ,na>e> , — ■
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 10. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart;
Oeftlicher Kriegsschauplatz.
Fm Bereiche von Okna nahmen Russen und Rumänen ihre Angriffe wieder auf. Sie wurden unter schiveren Verlusten abgewiesen.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Am I so n z o verlief der gestrige Tag abermals ohne größere Kampfhandlungen. Bei Bezzocca brachte uns ein erfolgreiches Stoßtrnpmmternchmen über 50 Gefangene und zwei Maschinengewehre ein.
S üd ö st l ich e r K r ieg s scha u p l a tz.
Nördlich und westlich des Matik-Sees drängten überlegene feindliche Kräfte, durch> Russen verstärkte weiße und farbige Frnnzosen, unsere Postierungen mrf die Hauptstel-
lang zurück. Auch südlich von Berat kam es zu lebhaftem Geplänkel.
Der Chef des Generalstabes.
ttornilow durch Kcrensft abgesetzt.
Stokkholm, 10. Sept. «WTB. Nichtamtlich.' Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Kerenski hat folgende Proklamation erlassen: Am 9. September kam das Mitglied der Duma Lwow nach Petersburg und fo^dette mich int Namen des Genevals Kornilow ans, die gesamte Zivtl- und Militärgewalt dem Generalissimus zit übergeben, der nach seinem Gutdünken eine iteue Regierung bilden werde. Die Richtigkeit dieser Auf fordert rng wurde mir daitn durch General Kornilow selbst in einer Mitteilung! durch den direkten Telegraphend ruht zwischen Petersburg und dent Generalstab bestättgt.
Da ich diese an die vorläuftge Regierung zu Händen meiner Person gerichtete Aufforderung als Versuch gewisser Kreise de«- Bevölkerung bettachte, die schwierige Lage des Lattdes zu benutzen um dort einen Zustand lurzatstellen, der den Eroberungen dei Revottltion widerspricht, hat es die vorläuftge Regierung ftir nott wendig gehalten, für das Wohl des Vaterlandes und die Freiheit des republikanischen Regierungssystems mich damit zu betrauen, dringende nnabweisliche Maßnahmen zu ergreifen, um alle Anschläge gegen die höchste Getvalt mtd gegen die von der,Revoltttion erol>crtcn Bürgerrechte an der Wurzel abzuschneiden.
Daher ergreife ich für die Aufrechterhaktung der Freiheit uni der öffentlichen Ordnung im Lande alle Maßnahmen, die ich dei BevMerimg zu gelegener Zeit ankündigen werde. Gleichzeitig be» fehle ich:
1. General Kornilow' hat sein Amt an General Kletnbowsky, den Oberbefehlshaber der deit Zugang nach Pttersburg sperren-« den Armeen der Nordfront zu übergeben, imd General Klem- bowsky soll vorläufig die Befttgnsise als Generalissimus über-« nehmen, jedoch iu Pskow bleiben.
2 . Ich verhänge den Kriegszustand über die Stadt und den Bezirk Petersburg.
Ich fordere alle Bürger auf, ztrr Anftechterhaltung der not- wendigett Ordnung für das Heil des Vaterlandes mitzuwirken, lmb die Armee ttttd Flotte fordere ich auf, ruhig und getreu ihre Pflicht zur Verteidigung des Vaterlandes gegen den äußeren Feind zu erfüllen.
* * *
Eine amtliche russische varstesiung über die Katastrophe von Riga.
Stockholm, 10. Sept. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentnr. Von zuständiger Stette lvird gemeldet: Die Katastrophe bei Riga ist nicht überraschend gekommen, da General Kornilow die Möglichkeit auf der Moskauer Konferenz v-ovlmsgesehen hat. Nach den vorliegenden Meldungen ist sie der kraftvollen' Unternehmung der Deutschen und besmtders der niederschmetternden Ueberlegenheit ihrer Artttterie zuzp schrei beit. Obwoh» bei dem Rückzug von Riga vereinzelte Fülle festgestellt wnr-^ den, in denen Abteilungen ihre Stellungen im Sttche ließert, was die Operationen unheilvoll beeirtflussen mußte, legte doch die große Masse der russischen Truppen Manneszucht und Mut an den Tag. Das ist schon ein günstiges Zeichen, denn die Front vor Riga galt hinsichtlich der geisttgert Wider- standskrast der VLannschaft als eine der am meisten erschüt- terten; zuständige militärische Kreise halten P t e r s b u r g nicht für bedroht. Das Heranrücken der Kriegszone nach der Hauptstadt zu erfordert aber entscheidende Maßnahmen hinsichtlich der Organisation in Petersburg, das in den Bereich des unmittelbaren Hinterlandes der Armee trttt. Zu diesein Zweck wird die geplante Entlasttmg der Stadt in verstärktem Maßstabe ausgefiihrt und eine nene Verwaltung dort eingesetzt. Aufregende Gerüchte firtden lebhaften Widerhall bei der Bevölkerung und auch unter den Soldaten. Mer der zufällige Erfolg der Maximalisten erhält ein ausreichendes Gegengewicht durch die pattiotisck>en Gefühle der Massen und der demokrattschen Verbände. Die Regierung hat Maßnahmen getroffen, tun jedem Vorgehen reaktionärer Elemente entgegenzil-treten. Sie stellte vors ichtshalber gewisse Großfürsten unter Aufsicht. Im gegenwärtigen schwierigen Augenblick wird die Regierung mit allen Mitteln die Landes'Verteidigung organisieren und den Krieg fortsetzcn, indem sie zu diesem Zweck alle notwendigen Opfer bringt. Die grausamer: Prüfungen an der Front werden nicht ohne Rckickwir- knng ans das Volk bleiben, das sich Mm K a m p f b i s aufs Messer erheben wird.
Der Generalissimus hebt nt einem Tagesbefehl trotz der Schwächung der geisttgen WiderstarDskraft des Heeres die glänzende Haltung der russischen Artillerie hervor und sagt: Die Artillerie hat überall ihre Aufgabe restlos erfüllt. Es war nicht ihre Sch.uld, wenn die ümt ihr erzielten Ergebnisse nicht ansgenützt tvnrden. Kornilow dankte den Artilleristen mit warrnen Worten irttb sprach die Hoffnung aus, daß die Arttllerie künfttg, ihren ruhmreichen Ueber lieferungen getreu, fortfahren tverde, wie tu der Vergangenheit die Freiheit Rußlatrds zu verteidigen.
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Eine Beschuldigimg gegen Brusfilow.
Stockholm, 9. Sept. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Der Ausschuß der Soldatendelegierten der zwölften Armee, die Riga verteidigte, legte dem VollzMs ans schuß des Arbeiter- uttb Soldaten rates einen Bericht über die Ereignisse an dieser Front vor. Der Bericht besagt:
Brussil ow ivcrr seit langem durch ehre Svnderabvrdniing davor: unterrichtet, daß die russische Frmtt an der Düna in ber Geltend von Riga nicht geschützt sei mtD leicht durchbrochen iverdenj könnte. Es wiurhe per .Asbordnung aber geaittwvrtzet, daß. sobald das Hartptquartier döachrichten Erhalten haben rvürde, daß die Deutschen dott eine «Offensive vorbereiten., die Front alsbald


