vaOLrkt werden Ecke. Es wurde indessen seine Matznahm« getroffen. Die deutschen Truppen waren in dem AhftAfttt^ VH? ..^ .p, ^T'c^ib'ni.d)); erfolgte, zahlreicher als die russisch^', ^rretttrafte. Nachdem die t.Deuttckvn eine große Zahl Batterien, hatten, griffen sie Heftig die aus schlecht ausge
ruck und wird von unseren Abteilungen aus Lupemdo ver- südlichen Kampfschauplatz wurde eine deutsche ' -!*an au f Tvndurst vertrieben und zog sich aus Riwals
zurück Äre berichtet, stehen gegenwärtig in Portugiesische
-^^ftkortalttuppen zusanrmlenypetzte Division an. Ti^l ltzassaland südlich von Rowumafluß keine deutschen Streit- -Leutschen wußten nrcht 'nur, wo die Russen schwäck)er waren !t raste mehr.
sondern belasten auch genaue Angaben über die rufst » Ich^n Batteriestellungen, die sämtlich alsbald nutzer Gefecht gesetzt i wurden. Das deutsche .Feuer war von unerhörter Heftigkeit und I dre erstickenden Gase chemisch so zusammengesetzt, datz — hier ist I der telegraphische Text verstümmelt — nutzlos waren. Das deutsch -! ^euer vernicl'.tete binnen kurzem alle Telephone, Telegraphen uuöj Beobachitnngsnellen^ Die russischen ^Batterien schlossen nur ans gut Glück und fast «ohne dem Feinde zu schien. Der General, dec
Berlin
C*,
Seefrieg.
Neue tt-Hoot Erfolge.
11. Sept. («TB. Amtlich.)
^ or'rfT UILU £'f K T£'? clu ^ UiLK m ' iu ’ iai>efl - ^er general, ocr ITätig keit^unfe^^n'N^^/ U ™ ^^land wurden durch die den Auftrag cwhi-elt, die strategische Lage wi-ederherznsttllen. befahl Okett unterer U-Boote neueronrgs
der ?den Dioftion, nachj dem Turchbruchsabschnttt zri marschieren 2lber der Divis io nsk
27 000 Bruttoregistertonnen
nicht oINMlittdeuir führte den Befevernichtet. Unter den versenkten Schiffen befanden sich der
Der Bericht sagt ferner, daß. anstatt alle Trup'aen in einer« Maste zum Gegenangriff vorzu werfen, die Regimenter einzeln oor< gesaaidt lvurden und die Deutschen sie nacheinander überwältigten Soldaten und Offizie-^ •'■ M si -
ccre kämpften heldenhaft. Zahlreiche Einheiten '
Ä'ftihl ,zurnckzugehen, Folge zu leisten, da sie I "-^nrpttr, die
bewaffnete englische Dampfer „Cymrian" (Ladung Kohlen von Newport nach Dublin), der durch Foxglove geleitete eng- ilche Segler „Cooroy" sowie zwei tiefgeladene englische große
aus Geleitzügen herausgeschossen wurden.
weigerten sich, dem . _ __
cn einen Verrat des Oberkommandos glaubten.
Der Arbeiter- und Soldateirrat beschloß nach der Ent gegeirnahme des Berichtes, die Regierung anfznfordern, einen Untersuchungsausschuß einzusetzen, dem Vertreter der demokratischen und militärischen Organisationen angehören sollen.
Der Arbeiter- und Soldatenrat gegen die Teilnahme I «... .. , v ^
an der Stockholmer Konferenz. ^ »u««ogebuugen des Karsers und des Reichskanzlers.
2. Marineflugzeuge versenkten am 9. September nach- mittags in der Themsemündung einen englischen Dampfer.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Ins dem Reiche.
-^F^tgart 10.Seut (SBfßa.) i$et der siorrdelskammer ^ttrttgart sind aus che Kundgebung der Württemberg >ch?n wirtschaftlichen Verbände gegen die W> i l s o n - N o t e nutzer vom Generalfeldmarschall von Hindenburg nod} solgeirde zwei TankttlegraniNw ein gelaufen. Der Kaiser drahtete- Ten Vertretern von Handel -und .Industrie Württembergs anke ich herzlich für das neuerliche Gelübde schwäbischer Treue und Die entrüstete Zurückweisung schimpflicher Lockungen des Feindes. Wer dem «deutsch^! Volk? Untreue und Ehrlosigkeit zu
Kopenhagen, 10. Sept. (WTB.) ,,Nationaltidende"
Meldet aus Stockholm: Petersburger Zeitungen berichten:
Das Präsidium des rn ssisch en A r bei ter- und Sol datenrates Hut beschlossen, an der Stockholmer Kon ferenz nicht teilzunehmen, da weder England noch Frankreich noch eines der übrigen alliierten Länder Delegierte nach Stockholm sende.
* * *
Ribots Kabinettsbildung gescheitert.
Paris , 10. Sept. WTB. Nichtamtlich.) Meldimg der Agence
Havas. Der Ministerpräsident Ribot Chatte für die Neubildung, » . . _ __ _
d«s Kabinetts in Aussicht genommene Politiker für den Sonntag Vertrauen auf Gottes Gnade nick,t Nachlassen, bis ein glücklicher nackmNtag versammelt. Als die Vertreter der parlamentarischen ehrenvoller Friede für idas Vaterland errungen ist Sozi alisten gruppe eintrafen, um zu erklären, dost sie glaubten, die Dom Reichskanzler Dr. Michaelis traf folgendes Dele- kVerankwortung ihrer Gruppe für die Bildung des .Kabinetts nicht gramm em:
auf stch nehmen #it können, teilte Minister Thomas Rscbot mit . Handelskammer Stuttgart sage ich aufrichtigen Dank für
daß es ihm Unmöglich fei, ihm die Untegstützkung zu gewähren' die Mitteilung der eindrucksvollen .Kundgabmig schwäbischer Män,- dre er ihm leisten zu können geglaubt lxttte. Trotzdem war Ribot I ” er a ' r ur du Behauptung deutscher Ehre und deutscher Macht gegen entschlossen, das Kabinett zu bilden. Afier vor der im Laufe iV4 ~. 1 ^ «tnnraftunff unserer.Feind- Dr? mir daneben genüdmete freund- Asbeuds zur endgülttgen Bildung des Kabinetts abgehaltenen Ver- J ltf,e Begrüßung während meiner Aklwesenheit im schön err Stuttgart sammlung erklärte der Uriegsminister Painleve. daß er es für l}at mitil herzlich erfreut, unmöglich halte, aus kie Mitwirkung der Sozialistengrnppe zu verzichten. Angesichts dieser Erklärung legte Ribot in tteberein- ltimmiung mit allen Teilnehmern an der Versammlung derr ihm
erterlten Auftrag in die Hände Poincares zurück. .... .. Mi . W __. v*w»
d 'aris, 9. Sept. WjTB.) ^?;n den .Gängen der .Kammer Kaiser, Generalfeldinarschall von Hindenburg und den
gabeir die s ozial ist ischen Deputierten für ihren Enschlust, s Reupskallzier Dr. Michaelis folgende Telegramme:
Qbi Seme Majestät den Teuttcheu Kaiser
rr cm —• • Großes Hauptguarner.
^ueu JJ6o. e)tot me.be.t f>t - unt.r eichli. len Ostpr ußen ehrf-.rcht^
Die Gründung der deutschen Baterlandsparter.
Kön igsberg i. Pr., 10. Sept. (Priv.-Tel.) Die Gründer ^ w, 11 P ■; e n Dat er landsparte i in Königsberg richteten
sich an der Kabinettsbildung nicht zu beteiligen, folgende Gründe an: Als Ribot feine Absicht onkünttigte, das Kabinett unizuge-
stallen, glaubte die Gruppe der geeinigten Sozialisten, datz es, ... _
sich d«Nrm hcmdele, das Kabinett auf vollständig neuer Grundlage voll die in Königsberg am Tage von Sedan vollzogene Grü'uduna umMbilden. Mtter dreier Bedingung willigte die Gruppe ein, ver deutschen Baterlandsparlrn. Es gilt das Deutsche Reick daS ber neuen Regierung auch weiterhin rhre Mitarbeit zu genstihren. Euer Matejtät unvergeßlicher Herr Großer geschaffen und des Nach den verlchcedenen Mißgeschicken über, die die Bildung des Rerches Weltstelttmg, das Werk Euer Majestät den Stürmen des Kamnetts erfuhr., gaben ütfc die Sozialisten davon tstechenschast, Weltkrieges und innerem Unrnwstmrd zum Trotz zu erhalten und datz nur eene beschränkt-? Anzahl Ministechen neu besetzt werden «einer srck-eren segensieiehen Zukunft enitgegenzufulnen wurde, während die Mehrzahl der ftüheren Minister ihre Äemter «die Dauer des Krieges begründet will ^uriu
U'Eer -dieser Bedingung änderte die Gruppe ! Vaterlandspartei alle vatertändisck^i Kräfte olme Unterschied dw ihre Absrchjt und ibesckchotz, auf die Teilnahme an dem Ministerium iwlittschen Parteistellüng zusammemassen Im festen Bertttmen aus zu verzichten, in der Erwägung, daß das neue Kabinett nicht die Euer Majestät Führung und die herrlichen Taten von Heer imd nottgen Bürgschaften biete, sowohl unter dem Gesichtspunkt eines I Flotte wällen wir eine Stütze sein eurer stcrrkeu kaiserlichen Politik kräfttgeren Anstoßes für die nationale.Verteidigung, als unter dem die juns ,zum' Siege fülwt. Der Sieg allein kann uns de >7 recbilnr emer demokrattschen Aktion. Friede: bringen. Eingedenk der Ueberlieferungen ihrer Vvrvättr
* ünd als ldieienrge Provinz, die uuttr dem räuberischm Einfalt des
Ein französischer Gefangener über die Zustände Ostpreußen sich als berufen an-
in sehen, eman Weckrus an!das deutsche Volk ergehen zu lassen, daß es
^ rn ^ranrrercy. ! rn diesem^ rhni aufger:l?nnaenen Daseinska-.Ä wirtschaftlich mili
ter fr nehmnng
mjung eher an eine Re holu tion als an einen Winterfeld . WW ^. UM lvt Wl Htiri
g. Er hatte die Absicht, in nächster Zeit zu desertteren. dem geschlogenen Wunden so hochherzig erwiesen, erneuern wir das Ost' Beppiel mehrerer Kameraden und^ auch dem seines Bruders sol- I lübde unverbrüchlicher Treue und Vaterlandsliebe!
rat: Dr. Wrte-Königsberg, Oberbürgermeister: Otto Metzer-M- nrgsberg Vors, des BorsteheraMts der Kaufmannschaft, Rudolf pveper, KauiMann und Stadtrat: O. Dr. v. Plehwe, Kanzler im Königreich Preußen und O berlaird-esgerichtspr äs ident a. D.; Pohll-
^..Oberbürgermeister; Freil)err v. Tettau-Tolk, Obermarschall PI..Königreich Preußen, Dorsitzeirder des Provinziallandtages' -i t ei len - jl o n tg sber g, Bürgermeister: Wittt ien - Königsberg, Geh.
Studien rat imd Gynrnä,iäldirektor: Dr.-.Jng. Ziese, Geh. Kvnimer- zrenrat !und Inhaber der Schichau-Werke; Auel ch-Mlenstein, Oberbürgermeister. -
Der Ausschuß beim Reichskanzler.
Berlin, 10. Sept. (WTB.) Die „Rordd. Allgem. Ztg." fchrerbt: Die Mitglieder des Reichstags urrd die Bevollmäch- ^^besrat, die den freien Ausschuß bilden, verfanrmelten sich heute unter dem Vorsitz des Reichskanz- lers in dessen Hause zur Besprerchung der deutschen Antwort auf me Kundgebung des Papstes. In mehrstündiger eiiv' gehender Beratung lviirden die Verhandlungen unter socg- geüthrt vorgebrachten Gesichtspunkte zu Ende
Aus Hessen.
Die Lcmdwirtschaftskamnrer gegen einen Verzichtsfrirden.
Darmstadt, 10. Sept. (WTB) Die Landwirt- \ ch astska nt mer für das Großherzogtum Hessen nahm rn ihrer heuttgen 15. .Hauptversammlung nach einem Vortrag des Vorsitzenden Geheimen Oekonomierats Walter sot- aende E nck schließ u ng an: „Die Vertreter der hessischen ^andivirtfchast wollen kernen Verzichts- und Bankerotts- frreden, sondern einen deutschen Frieden, den unsere Heere unter Hindeubrirg mit Gottes Hilfe erkämpfeii werden. Sie wollen ein Deutschland mit gesick>er1en wirtschaftlichen Crundlagen und festen Grenzen nach Osten und Westen, ein machtvolles Deutsck)es Reich mit dem Kaiser an der Spitze und unseren Fürsten als Bundesgenossen, welche, wie wir treu zu Kaiser und Reich stehen."
schwergeprüften .Hermttt bei der Heilung d?r ihr durch den Krieg
gend, die alle in Heeresbedarssfabriken viel Geld verdiene. Falsckn Mlpiere hatte er sich schon ans Paris besorgt. Tie Regierung scheine über die im Lande herrschende Stimmung unterrichtet zu
fetn. Alle Pariser Sckytzleute hätten tarn. Mnschinengewchr.IzeichLLi fe'ÄÄJ
An Genevalseldmarschall von Hindenburg ^ ^ r . . Großes Hauvtmortier.
Euer Exzellenz, dem B?freier Oltpreußens, melden die unter
am Tage von Srdan er
otvyauuuuii >LUUU -ju lulu ] UfUim* I tnloIirCTl wttbetten
Ä”)o« ,t Sfe?c K ne^bi^?n f ila^ro Amgme"EäÄ
äußern n» entrüstet über die Haltnng der französischen Bevölkening deKchen, B o ltz S WütstEnn- m den
in den von ihnen besetzten Departements. Sie erzählen, daß man ihnen z. B. in Eondas, wo Teile ihrer Division in Ruhe lagen, du Wäsftrpump?n sverrten und sie teilweise sogar unbrauchbar machte. Umgekehrt sollen sich auch die Belgier in England äußerst mißliebig gemacht haben. Gefangene erzählen, daß es wiederholt z. B. im Industriegebiet von Manchester zu Zusammenstößen zwischen englischen und belgischen Arbeitern kam, die strmige Strafen für die Belgier nach sich zogen.
Tic Aussagen von gefangenen Engländern und eine erbeutete Brieftaubenmeldung ergeben, daß die En tcntetruppen im Westen aus ihrer mittleren und nördlichen Front in letzter Zeit sehr hohe jteigende Ausfälle durch Erkrankungen infolge des Wetters und der Geländeverhältnisse hatten. An vielen Stellen des Poldergeländes waren die gefangenen Trichterbesatzungen völlig bewegungsunfähig, da sie tagelang im Wässer gelegen hatten Für die ihre Reihen lichtende Krankheit haben di? Engländer den Namen „schützengrabenftever". In der Gegend des von Myriaden Mücken überschwärmten Ueberschwcmmungsgebietes kommt die Malaria hiüziu. Infolgedessen mchren sich die Anzeichen großer KampfMüdigkeit und völliger Erschöpfung der jerveiligen Besatzungen.
"Krne Reife de- Körrigs von Italien nach England.
^ Paris, 10. Sept. (WTB.) Nach einer Meldung des „Journal wird sich der K ö n i g v o n I t a l i e n nach Beendigung ferner französischen Reise nack) England begeben.
Paris, 10. Sept. Wie der „Temps" meldet, ist die Reise des Königs von Italien an die sranzö fische Fro n t, die rn dieser Woche stattftnden sollte, verschoben worden
Ein englischer Bericht aus Ostafrika.
London, 9. Sept. (WTB.) Das Kriegsamt meldet aus O st a f r t k a, daß der feindliche Widerstand bei M p o n - das, 53 Meilen südlich von Mahenge, am 8. September gebrochen wurde. Alle deutschen Stellungen sind besetzt. Unsere Truppen verfolgen den Feind. Belgische Abteilungen überschritten den Ulanga-Fluß mrd rücken von Norden auf Mahenge vor. Die deutsche Streitmacht wurde aus Upe- pos, 65 Meilen südöstlich Mahenge, und Malinge, 18 Meilen nordöstlich Upepos, vertrieben. Sie zog südosttvärls zu-
Sttinm-m des Weltkrieges und allem Unverstand im Innern zinn Trotz erlösten, bleiben. Eine starke kaiserliche Polittk, gestützt'auf Me -gewalttgen Taten von .Heer und Flotte, wird uns den deutschen Frieden bringen. Begeistert stimmen wir dm Main>mgen mit deneii Eire- ErzeMmz uns Deutsche des öfteren angefeitert haben ztu, das wichtigste Ziel, den Sieg, nie außer acht zu lassen.
An den Reichskanzler Dr. Michaelis
. . Berlin.
Jü Kvnrgsberg, von wo im^ Jahre 1813 die Erhebwig des preußischen Volkes zür Rettung des Vaterlandes ansging haben die unterzeichnet n Ostpreußen am Tage von Sedan die Oftündung der Deutschen Vaterlandspartei vollzogen. Nur für die Dauer des Krieges begründet. Unff sie alle vaterländischen .Kräfte olwe Unterschied der politischen Parteistellimg znsammensasftn. Da^ Werk unseres Kaisers, die Weltstellmrg des Deuffchttims, besteht heute seine Feuerprobe. Wir Bewohner der äußersten Ostwark wissen, w^rum es sich dabei handelt! Iü einem starken deutschen Reich und Kaiser. kunr erkennen wft die Grundlage aller Betättgimg in der Welt Diese ^Grundlagen iml Geiste Bismarcks zu erhallen, galt es zunächst Es Alt aber N^fter. uns Entwickrungsimögrichkeitett draußen in der Welt zu sicheni, wenn wir nicht iirnen und außen verküntmern woll'en. Das ist das doppelle Ziel, in dessen Dienst !wir fims stellen. Ntür zu erreichen ist es durch eine starke Führung, idie unbeirrt die nnvergleichtichen Taten von .Heer und Flotte ft'rr eine glückliche Ztcku.nft des deutscheii Reiches auch politisch ausznwerten weiß Euer Exzellenz bitten wir überzeugt zn sein, daß eine solche Polittk die vorbehaltlose Unterstützung der deittschen BaterlandSpartü finden wird.
Die Telegramme ttaaen folgende Unterschriften: Königsberg in Preußen, im Pork-Saal der ostprerißischeni Landschaft am Tage von Sedan 1917:
Dr. Baümgart-Königs.berg, Universitätsrwosessor und Geheimer 'Regierungsrat: Dr. Brandes-Altbvf (Kreis Insterburgs Vrä sident lder Laudwirtschaftskanemer für Ostvreuß-m: Brodrück Amw lieuau: Generalleutnmtt z. D.: Brunneck-Köuigsberg, Landes lau pt- männ der Provinz Ostpreußen; Dr. Dirichlet-Königsberg, Gymna sialdirektor und Stadtverordnetenvorsteher: hftaf Dönhaff-Friedrüb stein, Kaiserl. Wirft. Geh. Rat und Landhofmeister im Königreich Preußen: Ebel-Pr. Ehlmr, Superintendent: Freiherr v. d Goltz .Kallen Kreis Fischbausen: Do. .Hansen-Königsberg, Universitäts- Professor imtb Geb. Reg.-Rat, Prorektor der Kgl. dllberttisimiversi- tät; HeuMjann-KöniHsberg. Kommerzienrat i. Fa. Waggonfabrik L. Steinsurt G. w'. v. H.; Dr. Kapv-Pilsen .Kreis Pr. Eylau
Ingelheim betreffend: E i e r -
m * W v -, -nt folgender Begründnng: In
Annahme, daß die Versorgung der Lazarette, Krankenhäuser Verbraucher auch im Jahre 1918 die Eierablieferungi notwendig mack-en wird, bitte ich rechrzeftig die Abänderung dcr^ fetzigen Eierordnung ins Auge zu sasseii. Es ist zunächst nötig, die ^ n f ll t 1° frühzeitig zu erlassen, daß der Hühuerhaltec
':Ä ^ dem Eintritt der Legezeit sich mit der Ablieferung elnriuten rann. Was die Zahl der abzuliefernden Eier anlangt, so wir fte me vom Reich seitgesetzte nicht übersteigen. Ilm zu ver- ” auu) Haushaltuu.gen, die — -nelfach aus Gesuridbeits- ruckiichteic iich 3—6 Hühner halten, Eier abliefern müssen, be-
mittagc ich, d<7i; für jeden Kvpf der Hcnrshaltung im engeren! Sinne (Familienangehörige und Dienstboten' ein Huhn freigc-
n wird. Haushaltungen mit nicht über 4 Köpfen, aber mehr ar^ d tzuhnerw sollen, znm Arrsgleich, von jedem Huhn über die o hinaus, die Hälfte Eier mehr abliefern als die andern .Hühncr-
i.atter. Endlich ersuche ich zu beschließen, daß den N ickft Hübner- tu Gemeinden, in deneri schlecht abgeliefert wird, nickt die Lieferung von Eiern gänzlich gesperrt wird. *
2. Dringliche Anfrage des Abg. Brcidcnbach betreffend: Karto f f e lhö ch st Prei s e. Ist es der Großh. Regierniig bekannt, daß trotz festgelegter bechmmttr Erzeugerhöchstpreiie für A^ofteln die Verkaufspreise im Kommunal verband Ofsenbach— D^D?^D^Edberg fortgesetzt ganz willkürlich t>erimtcr- gesetzt werden? Was gedenkt die Großb. Regierimg zu tun, um dieser schreienden Ungerechttgkeit ein Ende zu machen? Die B<- grunLnilg lagt: Jedermann ist es durch die Kreisblätter zur Ge» riüge betämit, daß für Kartoffeln ein Erzeugerhöchstpreis festgesetzt wurde, imb es war der Landeskartosfelstelle vorb?balten, diese Preise ftl.r sänttliche Hessischen Kommunalverbäiiüe einheitlich bis zu gewissen Daten abznstufen. Klingt es iftcht wie ein Hohn, wenn die Landeskartoffelitelle die Preise sestsetzt und in den Aintsblaltern bekamtt gabt und der Komniunälverbaiid Ofscmbach—Büdingen— Finedberg ganz nach Belieben seine eigeneii Preise mackst') Daß durch nu derarttges ungerechtes Gebahveu die Landwirte aus das höchste mißgesttmmt Uiw mißmuttg werden und die Ptoduktions- freudigknt dadurch iftcht gestärkt wird, ist selbstverständlich.
3. Eiliger ?lntrag des Abg. Adelung betreffend: Herab- ietznng des Gasverbrauches. Die Kammer wolle Großh Regierung ersuchen, unverzüglich und nftt allnu Nachdruck Schritte zu unternehmen, damit die vom Reichskommissar festgesetzte ganz allgemnne Herabsetzung des Gasverlftauches auf 80 Prozent außer K^raft bleibt. Eine derarftge Herabsetzimg des (Gasverbrauchs ivirkt ungerecht und ist arlch nicht durchführbar. Alle Abiiehmer, die bisher schon ihren Gasverbrauch bis zum Anißersten eingeschränkt haben, würden in unerttäglicher Weise betroffen. Dic^ Folge einer sck,einattsck>en Herabsetzung des Gasverbrauchs ist naturgemäß ein erhöhter Bedarf an Kohlen und anderem Heizmaterial, so daß die Erspariingsabsicht des Reichskommifsars in ihr striktes Gegenteil verkehrt würde. Eine weitere Eriischränknng des Gas Verbrauches kann nur von Fall zu Fall und nach genauer Prüftrng der Verhältnisse vorgenommen werdew
4. Eiliger Anttag des Abg. Adelung betreffend:Kol,len- W c r s o r g u n g. Die Versorgung mit Köhlen und aiwerenr Breim--. material liegt trotz aller Erklärungen der Reick)s-Instakkzen uoch sehr im Argen. Es macht sich insbesmidere auch eine erhebliche! PlanLoftgkeit ru der Organisattoii der Verteilung geltend Tie Großh. Regierung wolle deshalb nach dem Muster andere? Bnndes- staaten eine mit der lrötigen Autorität ausgestattete Zentral- Instanz dem dRinisterium des Innern angliedern, der ausschließlich die Bermittlurig in der Frage der Kohlenversorgung obliegt.
5. Anttag des Abg. von Brentano betrefseiid: Kohlen- knappheit. Die Kohlennot ist bekaimt. Alle maßgebenden Fak- toreii sind verpflichtet und bestrebt, dafür Sorge zü treffen, daß für nächsten Winter keine Verhältniffe eintteteu, welche geradezu gefährlich für den inneren Frieden werden frmntnt. ftttrn habe ich mich Mkf dem Offenbacher Hafen von folgender Tatsack>e überzeugt:
Es liegen eine Reil)e von Schiffekl mit Kohlen beladen da. Das eine seit 17. August mit 45 Wagen Inhalt, ein zweites seit 21. ?lugust mit 450 Tonnen --- 45 Wagen, ein drtttes seit 14 Tagen, ein viertes seit 12. August usw. Jeden der Kähne könnte man in 2 bis 4 Tagen ausladen, daml könnten die Kähne sofort die Rückreise an- treten und gefüllt zurückkommen. Allein die Köhlen werden nickt äirsgeladen nnd sollen nicht ausgeladen »verden, weil angeblich Wagen fthlen, nwlche nötig sind, itm das direkte Laden der Köhlen vom Schiff in die Wagen zum alsbaldigen Weitertransport zu vermitteln. Ganz abgesehen davon, daß dieser Wagenmangel kein L)inderrfts sein darf zur Herakrbringung ntöglichst vieler Kohleii auf Lager, sollte auch seftens der maßgebenden Stellen alles getan werden, um Wagen zu beschaffeu. Es wird also, falls nicht w- fort Fürsorge getroffen wird, daß die Schiffe sofort bei Einkunft in den Hasen aus Lager gelöscht und sofort zur Förderung ivetterer Kohlen wieder zurückgeschickt werden, mit Bestimmtheit eine Kohleu- kuappl-eit eintteten, welche darin die zu verantworten haben, rvelche es unterlassen, bei Zetten die nötigen. Arwrdnungeri zu treffen. Liegen die Köhlen aus Lager, sttid also tatsächlich rwrhanden,' so kann der Transport an die Einzelnen jetzt oder später geschehen.
Es müssen gegebenenfalls die Lade- und Löschfristen im' Binneu- schifsahrlsgesetz durch die Scknsfahrtsabteilung aufgehoben werden, was meines Erachtens nach der Bundesratsverfügruig vom 19. Arig. l. Is. möglich ist.
6. Dringlicher Arrtrag des Ltbg. Eißnert betteffend: Ausfuhrverbot für Brennholz. Die Bäuerische Mgieruncf l)at etn Ansfuhrverbot ftär Brennholz erlassen. Durch dieses Verbot werden hessische Jrtteressenteu kvesentlich betroffen, die Folge ist in unserem engeren Vaterlatide wettere BrenituftttelknappheiL und dadurch wettere Steigerung der Holzpreise. Hierdurch veranlaßt, beantrage ich: Großh. Regierung wolle rn gleicher Meise ein Aus-
Gerrekallandschaftsdttektvr a. D., Und Wirft. Geh. Oberregieruugs-' fuhr verbot für B^nnholz aus l essisckMr Wäldern ergehen lass«r


