wegen bcr Operatwlien an der rumänischen tfrom und der an der Westfront beginnenden Offensive der Franzosen nicht zur Verfügung.
Lübeck und Riga.
Lübeck, 4. Sept. (MTV.) Handelskammerpresident Dumpkn: landte namens der Kiaufmannschast zu Lübeck nachstehendes Telv- Framm an den Kaiser, an dqn ReichstanUer Dr Michaelis uardl an Generalfeldmarschall' v. Hindenburg.
„Rigas glorreiche Befreiung löste, wie überall im deutschen <x>lfc, )o vornehmlich in Lübecks Kaufmannschaft einen stolzen und bei redenden Jubel aus. Seitdem vor sieben Iahrbrtuderten deutilchch Kanrleute zuerst am Dünastvaude Inst gefasst hatten, hat dieses teste Bollwerk deutscher Kraft und Gesittung! allen Stürmen macht- ^ll getrotzt. Untei Rigas Führung haben die in untrennbarere Einheit mit Deutschland engverbuiidetien Ostseeprvvinzen der großrussischen Flut mutig widerstanden. Ist Rigas Befreiung erblickt das baltische Deutschtum und mit ihm das ganze deittsche Dollk die neue Morgenröte freier Entfaltung und die fesch Gewähr zun Äeich gegen die innere (Blstnüchchrg, die geigen die um die baltische Kstite spinnenden gefährlichen englischen Ränke. Aus dem durch die Waffentat neu besiegelten unerschpitterlichen deutschen Siegtes- willen aber schöpft Lübecks Kaufmannschaft in Uehereinstimmlmigj mit den Kwrdgebstng-en .Hamburgs und Brenvsns dir stolze Gemißt heit, das; mit allen feindlichen Macheckscht/ften auch der erbärmliche, plumpe Versuch des amerikanischen Präsidenten, einen Keil zwischen das deutsche Bott und seinen Kaiser.zu treiben, mißlingen wird. Hu unerschütterlicher Treue sielst hertte mehr denn je fest geschart um seinen Kaiser d(as deutsche Volk, im unverbrüchlichen Glauben a>st den baldigen Endsieg, der seine Zukunft mstchitvoll sichert."
Von
Affegsbriefe aus dem Osten.
unserem zum Ostheer entsandten Kriegsberichterstatter. (Unberechtigter Rachdruck, auch auszugsweise, verboten.)'
Der Düna-Uehergang bei Uexküll.
. An der Düna, 2. September.
unter eiligem Schweigen dos Sowjet und dem Beifalls schreien bev Englandfreunde hielt Kornilow in Moskau seine große Kricgs- rwe. Nichts von Verhandlungen mit den Deutschen! Krieg wird rmr durch Kampf entschieden! Keine Ruhe — Krieg, bis die Deut- schen. vernichtet sind! Es gibt da nur eine Antwort, die verständlich M, jede andere verlängert den .Krieg: In der Nacht vom ™ VgpW h September überschritten Teile der deutschen Nord-Armee die Düna.
. Au drei Stellen war der Uebergang gegenüber Uexküll vorbe- innerhalb der Elster-Insel, zlmschen Elster-Insel und Insel B^rrov'itz und oberhalb Borkowitz wurden die Vorbereitungen ge- ttosten. Die Pontone standen hinter der ersten Schützenlinie bereit, ^aufstege lagen über den Gräben, die Minenwerfer waren fertig, ihre Apparate die flache eingesehene Böschung hinabzuttagen unter dem Schutze der Nacht. Es gehörte Entschlossenheit und Kühnheit bie «teile bei llegküll zu wählen: denn die Russen hatten ihren kleinen Brückenkopf ausgegeben, und die Hök^n dicht hinter! dem Ostuter beherrschten weithin die flache Senke am Westuser!
die über 300 Meter breite Düna. Alle Vorteile der Lage k nutzten den Russen nichts, die furchtbare deutsche Feuervorbereitung! zerschbig leben Widerstand. Um 4 Uhr früh begann die Artillerie die ruswchen Geichütze mit Gasgranaten znzudecken, um 6 Uhr legteu öre schweren Granaten den Sperrgürtel auf die höhere Stellung der zweiten Linie, und um 6 Uhr 30 begannen die dicht- mai srerten Minenwerfer die Arbeit, die in kurzer Zeit die russische Stellung hinter dem Flußnfer in ein Tricksterfeld verwandelte.
Dünaufer versank unter Rauchfahnen und den grauen Wvlken - 3e ' ^ ar Ziegelbauten, Häuser von Uexküll, die
rcj fte Linie einbezogen waren, wurden zu Staub zermürbt, und hohe ro« Wolken flatterten mit den weißen und schwarzen wie rie- Nge waldblche deutsche Siegesfahnen über der Stellung. Etwas nach 9 Uhr wurden die Pontons zu Wasser gebracht, an allen drei Stellen gleichzeitig. Nur eine geringe Anzahl war ausgefallen, weil ..^Etscke Arti..ene sie durchsiebt lmtte. Noch waren einige rusche Maichmeiigewehre intakt und begannen zu feuern. Die ichweren Minen brachten sie zum Schweigen. Wie im Vtanöver ging dann der Uebergang bei strahlender Herbstsonne vor sich. Wir haben beim Uebergang keinen Mann verloren. Die Infanterie sprang Mis Laich. Schon nach einer Viertelstunde sah man die Weilen hinter den Höhen der stveiten russischen Linie verschwinden.
^ötxm drüben waren ein ein wüstes Chaos, aus dem völlig gebrochen noch) an tausend Gefangene sich herausarbeiteten Ganre Sttccken waren eingeebnet, in den Unterständen lagen die Toten grauenvoll übereinander. Ueber dem zerschossenen Nngang emes kleinen Gutshanses gegenüber der Nordsprtze der Elster-Insel A ich E zerbröckelter Wand den alten deutschen Spruch: „Herr chhrcht, behüte dieses Haus — und die drin gehen ein und aus".
. n witwärts vom Portal lag ein toter russischer Offizier
wie lästafeich, die linke Hand hielt noch) die Gasmaske fest umklammert. Bor einem zerschossenen mächtigen Birnbaum flatterte em lettiiches Zeitungsblatt. Ich verstand nur ein Wvrt: „Stock- Langrohrgeschütze schossen in langen Pausen über ^chlvchtteld. Ganz ferne gingen die Leuchtkugeln unserer vorwärts kämpfenden Infanterie hoch, Brandivolken stiegen am Ho- llwer dem Druck des deutschen Stoßes begannen die Rufün den Brückenkopf Riga zu räumen: wie Scharen von Herbst- vogeln zogen Flieger in Geschwadern durch den dunkelblauen Hcrbsthlmmel. Rolf Brand, Kriegsberichterstatter.
««r irrri> ©-afmmrJargCT: txm 'SXln^ i WwiTten beben am stärksten qetüten. ®o*u greift Me Kartoffel-
fünften. Jftre Wirkung zeigte sich rn ,gn*i Drcmft-n nnd Er- Eanfheit nm sich. An vielen Orten sangen sie an, auf MnF-lMntz vlv innen. In der folqendsn Nacht griff ein Geschwader Lasen- -Mid »n faulen. 1 ^
Bahnanlagen der Festung Calais mit 6500 Kilogramm Bomben 1
v-t /-vOr-\ v r ywi _r _ Y i ' r nr\ « < ^ /
Sprengstoff an und verursachte einen großen Brand, der noch nach mehreren stunden zu sehen war. Gin anderes Geschwader wählte
HZerards Enthüllungen.
wxuuuvu $U ,eyen war. ircn Mioeres cnei-wroaver mcrmte q> 0 „ r - . _ __ _
emeirt das HintergeLände der Schl-achtfront von .Verdun zum Ziele n , 4 Sept. lWTB.) Eurer Reutermelduug zufolge
.. f ' CTJ -rr -L 7 UI | U/U | U-L ___ ... --
lungsten Vcronentlichung im „Tailp Telegraph" die letzte Wvche L°itf Ic r^' Er erzählt, daß er schließlich, als vr eärrgesehen «w nmiiLcn uci ,m:m fufu my^men ^conoiia?: 1 ,,hÜ. h Hoffnung aus eine friedliche Lösung mehr Vordre Lage und Wirkung .ihrer genau gezielten Bombenabwürfe x e Ä ter ! verzweifelten Bermch unternahm, dev
einwandfrei beobachten. In Sonikly, Lemmas und Dugnp »vurden * Sha ^ beispiellos sei — Er habe sich
zahlreiche Bolltteffer in ihren Zielen erkannt. In einem Waldlager i pÄ <m hm Reichskanzler gewandt und chn geprägt, bei Thierreville brach ein großer Brand aus Ick Eharnv ent- ^ar nichts gäbe, was dre Vereinigten Staaten tun!
üanden: fberrfe•Errtofionen - Fenernde Batterien. Aümeftrgesj-üne !beieg^brEnMn fefKn,*“«" vermöchte, um den '^cklichm >md Sch«mwerfer wurden mit den Mrschmengewehr-n beschoffen. SefÄÄ f $J m ?*““! bo? der Präsident
Wo sich auf ©trafen und Ortschaften Trrrstpenverkehr zeigte. B^L^Mtte rm Unteres e Ms Fr,-chenZ bftlrge Auf Meftft wurde er unter Feuer genommen. Mehrere Mngzenge nnMrnahw.«. SÄ^na an ^ n L n , h ^ n - ® ,nm ®“® ">°tcr sei Me
m der Nacht vom 3. Mml 4. einen treuen, ArgM auf England «eacitüW 9 Mefen^!.»’^ ? r , . . .
Tre Krmgtchäscn Chathwn IMÄ Sheernctz., sowie der wichtig^ Zchr^fen Ms fte^ S'"Jf/tn MrarftgeS
LanMlshafen und StapeWatz Zamschte wtrrMn auzgiebig miN wmdm ist Wed»BetM^n «Fl
9\r\m he-n orMr^Tv^.v^ef,_cD _i... I r, • ; T,r - fY ^. eoer . -oetymanu Hollweg noch das Auswarttge Amt
i>t in den Besitz eines solchen Briefes gelangt.
Bomben beworfen. Abwehrgesch'itze und Scheinwerfer konnten üniere Flieger nicht an der Erfütlnng ihrer Aufttäge hindern
Pour le merite. I Die Lage in Rumänien.
(WTB.) Der bekarrnte Kampfflieger Leut- Bern 5. Sept (WTB) Ter Sonderberichterstatter der nant Müller, der erst vor kurzem anläMch feines 21. LnftfichcDi „Neuen Züricher Zeitung" in Jchch drMe^dü L^geÄ tem vom Offfzier-LlellVertreter zum Offizier befördert wurde, erhielt I vom Krieg noch nickst hvtrntf™™ S
n-PTt n ! rnOU M cirv n y T -vv» 'r\ v». . 4 i. CfY\ .** 'f i _ — _ _ t t
. -Kl oV »um Xw/||i;iLCL uu|ui-ui.n. IUiULltc,
o-ertörben Pour le mente. Leutnant Müller ging aus. dem Mann« s-chaftsl Kinde hervor, ldiente vor (zehn Jahren aktiv bei einem bayerischen Jüfianlerie-MjegimQtt Ed ttat beim Ajusbruch des, Sieges wieder ern. Er ist somit der erste aktive, aus dem Mann- chaftsstandL. hervorgegangene Soldat, der die hohe Auszeichnung' des Ordens Pour le mjeride erringen.Konnte.
Feindlicher Fliegerangriff.
«•-j- 5. Sept. (WTB.) Heute früh warf ein feind
licher rplieger in der Nähe von Offenburg zwei Bomben ab. die ohne geglichen Schaden zu verursachen ans freiem Felde nrederfielem
Die Lage in Rußland.
Die Neuordnung hinter der Front.
Kopenhagen, 5. Sept. (WTB. Nechtamtl.) „Nationalti- vende" meldet ans Petersburg: Ter Direktor des Kriegsmiuiste-
ip-r Plrr-H-o S./»,? >.v.fv CTY) — J _;_
Erden der Regierung einen Plan, betteffend die Neuordnungen I ,lUjl l?ӣf Rettung unter Anklage aus.
hinter der Front, einreichen. Tie Regiermigskommissare beim .Heere E Kanrmer deschwtz mit 133 gegen 10 Stimmen, das Kabi- jetzigen Organisationen im Heere würden beibehalten Skuludts vor den Obersten Gerichtshof zu stellen. Mit
» gegen 8 Stimmer wurde beschlossen, das Kabinett ^ambros-Zographos nicht zu verfolgen. Die Kammer wühlte zwei Untersuchungsausschüsse und vertagte sich für 20 Tage.
Effad Pascha angeklagt.
ßi* y . r . “ 1 , o u m 1 7 üiui/ici, ult, ^vtiyc ui Uvii
noch Nickst betroffenen Landesteil Rumäniens sei ent- sttzlrch. Die wiederholt vorgekommenen Fälle von Meutereien und Fahnenflucht russischer Soldaten wirkten äußerst beklemmend und denioralinerend. Die Bevölkerung hungere und habe jedes Interesse an dem Gaiig der Kriegserergnisse verloren, da sie sich von den .ruffischen Soldaten immer meist verlassen und durch die Not bedruckt ffihle. Tie rumänischen Parlamentarier seien gezwungen, ^ UTtö ^ breite Oeffentlichkert über die Lage in
der JJc oidau rüchichtslos anfzuklären, damit die russische Regierung' der rumanlichen ^>ache mehr Aufmerksamkeit znwende.
2tus Griechenland.
Athen, 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der ^Igenee Havas. Die Kammer erörterte die Vorlage, die Minister der früheren Ministerien vor den Obergerichtshof zu stellen. Ventselos verlangte, daß der Kreter Michelkadie, ehemaliger Unterrichtsminister unter Skuludis, nicht vor den Obersten Gerichtshof gestellt werde. Einige Redner
-- ^uu.oum,y. ^.U -ÜUUUIl Utö 0LtlCllf0lTllIlllie 5!
rrams' Sawinkow, erklärte, das Kriegs- und Marinemrnisterium I ^>35 'Einer
Plan, betteffend die Nenordimngen ^ sich zugunsten ferner Stellung unter Anlage aus. ........ ,ie Regiermigskommissare beim Heere 1 Kammer beschloß mrt 133 aeaen 10 ^stimmen, das Kabr-
und die jetzigen Organisationen im Heere würden beibehalten
" .-uti iuuwA.il UCUAl/UUCJl
Werden; doch feien die letzteren nicht mehr'bevechtigt, in gegebene Befehle einzngveifen oder Ernennungen vorzunehmen.
Mehlmangel an der russischen Front.
Bern, 5. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Matin" meldet aus Petersburg: Auf der Südwestfrout ist nirgends mehr Mehl eingetroffen. Die Lage ist kritisch. Die Armee durfte bald kein Brot mehr haben. Die Truppenführer wurden aufgefordert, Mehl zu requirieren, im Notfall gewaltsam. Lebensmittelkrisis in Petersburg.
Amsterdam, 5. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Nach dem „Allgemen Handelsblad" wird der Erckxmge Telegraf Company aus Petersburg gemeldet, daß in der rusffschen Hauptstadt eine Lebcns- niittelkrijis ausgebnochen ist. Es! ist nur mehr Brot für 2 bis 3 Tage > vorhanden. Auch in Finnland ist die Lebensmittel frage in eut ernstes Ltadrum getreten.
Petersburger Gemeinderatswahlen.
^ 1 Sept- (WTB. Nichtamtlich.) Meldung
des Reuterscheu Bureaus. Nach den bisherigen Angaben über den Ausgang der Gemeinderatswahlen lfaben die Sozialrevolutionäre die meisten Ditze gewannen. Die Kadetten kommen un zweiter Ldelle, die BolsckMckki an dritter.
Gefangene Großfürsten.
Petersburg, 5. Sept. (WTB. Nichtamrd.- ^onng oer Pettrsbnrger Telegraphen-Agentnr: Wie die Blätter melden, ver- mgte die Regierung im Zusammenhang mit der gegenrevolutio-
ShÄ2' '&“Ä 1 ™* e - .d-tz dic
Berlin, 5. Sept. (Priv.-Tel.) Der „Boffifchen Zeitung" wird aus Lugano gemeldet: Aus den ^Berichten italienischer Blätter ergibt 1 ich, daß Esslad Pttscha nach Rom gebracht wurde, weitz er polrtiicher Uiptri-ebe gegen Italien befüstckdigl wurde. Essad Pascha galt bisher für die Weueslt 2 Stütze der Italiener in Albanien
Das schweizerisch-deutsche Wirtschassabkommen.
nj . dern, 4. Sept. (WTB.1 Ueber das nunmehr ratifizierte m)weizen> ch-deutiche Wirffchaftsabkommen teilt das schweizerische Voltswirtschafts-Departement mit: Es lauft bis 30. April 1918, doch hat jeder Teil das Recht, die Uebereinkunft mft zweimonatiger tfnft mu Monatsende zu kündchen. Tie wichtigste Frage, die durch ^is Uebereinkommen für die Schweiz gelöst werden mußte, ist die Belchaffung von Kohle, Eisen und Stahl. Wie bereits im letzten Abkommen, übernimmt Deutschland durch das vorliegende keine Verpflichtung, Kohle uiid Eisen zu liefern, erteilt dagegen Aus- whrbewilllgungen von 200 000 Tonnen Kohlen und 19 000 Ton Eisen und Stahl pro Monat nnd wird in dem ermsten Bestreben^ das in den gegebenen Verhältnissen Mögliche zn tun, die Lieferest 1 Sur Lieferung anhalten und den Transport fördern Der Preis für (WTB. Nichtamtt.) Meldung der 200 000 Tonnen Kohle wird bis 30 April 1918 auf der Basis
<m, n HM- rk “ l “ 1 von 90 Franken für die Tonne ab Saargrnbe festgesetzt. In dem
Preise ist die .Kohlensteuer inbegriffen. Alle etwas geil neuer? Steirern, Gebühren und Abgaben fallen zu Lasten der Lieseranten.
- 7LÜ .^. U , U «wgeoecrr wurde, .da8 die feuern, devnpreu UNO Avgaven fallen zu Lasten der Lieferanten. Großfürsten Michael Ale^andrountfch und Paul Ale^androwilsch I Für Eisen und ^tahl sind die Preise um 50 Prozent erhöht worden rn ihren Wohnungen gefangengehatten werden sollen. Die alten Abschlüsse in Stab- nnd Formeisen bleiben mit einem
Alte alten Abschlüsse m Stab- und Fvrmeisen bleiben mit einem Zuschlag von 200 Franken für die Tonne bestehen, jedoch darf der Gesamtpreis 700 Franken für die Tonne nicht übersteigen für alte wie für neue Abschlüsse.
Tie Schweiz gewährt Deutschland einen Monatkredit, d»r bei eurer Lieferung von 200 000 Tonnen Kohle 20 Mlllronen Franken beträgt; bei einer Kohlenlieferung bis zu 74 000 Tonnen:
1 if iti m 4 - * Xi ... . .1 11 tlw m..c .f . j s 1 . o » r ^ _
3um Fliegerangriff auf England.
London, 5. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Reutermel- Bmttscher arntlick^r Bericht. An dem Angriff in der letzten s>-acht nahmen sechs Flugzeuge teil. Sie kamen bis ^hatam warfen ans Jsle' of Tränet und die Gebiete von L>yeemreß urw Chatam Bomben ab. Es wurden keine Mili- ftrrpersouen getötet. Ein Zivilist wurde getötet, sech^'sind verwunoet worben. Der Sachschaden ist gering. Unsere Fluq ^uge stiegen ctuf und unsere Abwehrgeschütze feuerten ohne Ergebnis. — Der Parlamentssekrelür der Admiralität teilt mrt, daß während des Angriffs 107 Mannschaften der " Manne getötet und 86 verwundet wurden.
London, 0 . Sept (WTB. Nichtamtlich.) Reutermeld. Durchdringender Lärm weckte nachts die Bewv-Hner von Chatham, Rocpester, WrllinglMn und Umgebung. Man nahm fernvlrche Flugzeuge wahr, die über den dortigen Bezirken kreuzten. Zrveimal wurde eine Anzahl Bomben abgeworfen ^n dem Bezirk Chatam ftelen 12 bis 15 Bomben nieder Der Schaden,^ der an Privateigentum in der Stadt angerichtet wurde, ist gering. Unglücklicherweise wurden viele Personen durch eine Bombe getötet, die einem Teil der Marine- kaserne traf.
Berlin 6. <Sept. Zu dem neuen Megerangriff auf London vom 4. September wird noch berich^tet. daß er bei Bolltnondschetn ausgesuhrt wurde. Durch leich.teir Nebel feien iw Vorgänge in der Luft dem Auge entzogen aew-esen Dte nichtoisiziellen Berichte erwähnen laut „B. D." ein schweres Feuern an der Themsemündung, wo fortwährend Expiofwnen gehört wurden.
i erd am 5. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Nach
dNu.-Nieuwe Rotterdamsck)e Courant" besck-äftigt sich die „Daily Marl rn einem Arttkel über die rviederhökten Lnst- angriffe auf England. Das Blatt bekrittelt die bisher bestehenden Abwehrmaßregetn und verlangr, daß jedesmal wenn emc große feindliche Flugzeugabteilung die englische Kufte überquert und mit geringem Verlusten wieder zurückkehrt, erne Untersuchung eingeleitet werdeii solle.
Unsere Bombenflieger bei der Arbeit.
Berlin, 5. Unsere Bombenflieger haben in*5er Nackt vom 2. zmn 3. und vom 3. zum 4. September 'ganze Arbeit gemach^. Etzn BiMiLengeschlvader warf in -der Nacht vom 2 junt 3
Ein englisches Friederrsprpgramm.
Bern, 5. Sept. (Priv.-Tel.) In einem der „Daily Mail <lrttkel heißt es: England würde bereitwilligst zum
benommen wenn r^r wahre statns gno ante an -1 Uranien vetragl; bei emer Kohkenlieserung bis zu 74 000 Tonnen
ietziae Krieo in ^ S €in Kredit nicht zn gelvähren. Erfolgt die Lieferung von 100 000
lT L woblgeplanten Feld- Turnen Kohle, so bettägt die Kreditsumme 4,5 Millionen Fran^n ,, ?. die Freiheiten Europas, der 1864 nnt der Weg-! bei' 150 000 Tonnen 11 25 Millionen und bei ‘^OHOOn Tirnnp»
neitert 2 Raub Un ^ und 1870 einen 20 Millionen Franken. Abgesehen von Kohle nnd" Eisen sieht das
ZfÄ feÄ IrtJÄ-r'-F’ 4 ' bft -ll-in der >«. Abkomm.» Mr, daß MiMrfuts Ansfuh^ll E Mn für M Mr" m -’ Tiüriphin-W? ,^urde federmann außer den Hun- embarende Austanfchungen und darüber hinaus wie bisher ohne
£Ä£ Binnen ’I lr edliche Ruhe die besondere Gegenleistung im Ralfen des Möglich^ertellt w'erL
Däneinark^vurückwllpn C h^ 0 2 1 ^ wurden an Deutfchland ,oll lxmptfächlich erhebliche Mengen von Kunstdünger der 'Kieler ^Kanal wttd? wieder, freilaffen. fowte eine gewisse Menge Zucker als Ersatz desjenigen
,em ' Helgoland wurde wieder der m Schokolade, kondensierter Milch Früchten und Konserven mii HuMnd würde unter Aufgabe der Reichsein- der Schlveiz geliefert wird. Ferner^ sirw^ ^schhr wra^u -
Men fcÄ:
däm?^b sftauch M.i7Lam^"" ^ U"r «eUen, UfübTt: Lntuelft Sieferun« Ln frS otft. ObfK “n B ne aucv i-icyttg zeigen. ähnlichen Pwdutten, soweit der fchüveizerische Bedarf die Ausfuhr
Die deutschen Kolonien. ermöglicht.
Haag, 4. Sept. (WTB.) Ter „Nieuwe Rotterdamsche Cou- | Gras Czernin in Berlin
raiü rneldet: Anläßlich des Vorschlages Lloyd Georges, daß die Eingeborenen der deutschen Kolonien selbst darüber bestimmen
^0^ bei Deutschland bleiben wollen, wett die englische Bereinigung gegen Sklaverei in London eine Berlammlung ab. m der diese Frage erörtert wurde. Charles Burlvn ttat gegen den Vorschlag Lloyd Georges auf und sagte u. a : „Wenn, wir die deutschen Kolonien mit der Begründung annektterem daß dies der Wunsch der Eingeboreiien ist, müssen wir
.. r e n, 5 Sept. (WTB.) Ter Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Graf Czernin. ist gestern in Begleitung des Legattonsrates Grafen Colloredo-Mannsseld nach Berlin abgereist.
Ein Glückwunsch Hindenbnrgs an sein österreichisches Regiment.
^ Vrag, 5. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Wie dem „Prager Tageblatt aus Pils«: berichtet wird, hat Getieralfeldmarschall
sx“'“in 4 t a I »sä»» faÄ 5 s“‘r«iS
HjsXÄXSÄÄSSSrS L AS
. ... ... -- ^Wcms -die ganz ausgezeichnete Haltung des Regiments bei der
Bern 4 Sept (WTB. Nichtamtlich.) Nachrichten aus allen fd>1 T e c?r am Casinnlui dem tapferen Regimen
Teilen Englands melden, daß schwere Regenstttrme am 27 August - seinem Erfolge l einen anftichttqen Glückwunsch ausspricht uni nach emer längeren Periode nassen und soiim-nloseir Wetters einen im ^ A^de darüber auÄrrückt, daß es ihm dank der Gnade seine! verderblichen Eiiifkuß auf die Ernt ehatten. Laut „Daily Mail' Liestal des Kaisers Karl vergönnt sei, Chef dieser hervorragende steht der Generaldtrekwr des Lebensmfttelamts die Lage ättßerst! Zvui> ^ ^ sem. Das Regiment ergänzt sich ans Stuhlweißenburg
a £ n lögt: ^ce Ernteberichte für die Vorwock>e
^e,chend schlecht, um die schwersten Besorgnisse zu erregen.
.•• U ‘9enf(ulcn das ungemähle Gctteide zu o'grb.nl stehende schwer geschädigt. Die Zerttag fuhrt Lloyd (ffearges Rede im Parlament, in der es über die Ernteausiickitk>i7 p»' - ?)Trr f >- k:—^ *
5 ee?rleg.
Neue U-Boot Crfolge.
Berlin, 5. Sept. (WTB. AEch.) Neue U-Boots^
die Ernteauss,cksten hieß: Alles kommt aus die nächsten drei Woi^n X ^ # (WTB. Arrttlich.) Neue U-Boots^
cm, wemr das Erntewettn nid* bejpnders ungünstig ist, wird^e NHe auf dem nordlrcheu Kriegsschauplätze: ‘SOOOC.
Snge des Landes hinsichtlich der Lebensmittel durchaus I ^uttoregistertonnen. Unter den versenkten Sckftffen befau
den sich der eiiglisck>e bewaffnete Dampfer „Claherdeyf mit 6000 Tonneti Kohleii nach Genua, sowie drei aus Ge- leitzügeli herausgeschossene Dampfer, v'vn denen zwei bewaffnet waren, und ein Tankdampfer von mindestens 400C Tonnen. Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Lage d^ Landes hinsichtlich der Lebensmittel ^durchaus be- ^dMnd sem. Ml. Tatsächlich, sagt die Zeitung/ .
blos besonders mrgünstig, sondern schleckst ohne- „ T ^ all ‘ ) a . ^eht^ eurer der ichlechtesben Ernten der Ge- I^Ailb hat ^ ^ ic gebieterische Notwrndig- C ^ff Sparsamkeit beim Verbrauch der Nahrungs-
L^^stan^ tausendfach erhöht. Bisher sind toeniger als zwei Cwntt erugebracht. Der Rest schwebt in schwer Gefahr
wurde durch das Unwetter
stark mitgenommen. 'Aber die ML »Imb ÄffcC orrr/ ' • Nichtamtlich.) Die „Nord
uno mowelttichen Gras-»deutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Der Chef der Mittel
Vizeadmiral Souchon abberufen.
Berlin, 5. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die


