Ijbä He Fachgruppe eme MWsGMÄbrng erri&§ttf. Als Dfc mHamtx imrcben gewählt: Für das Maler gewrtÄe WÄMmdeo- merster Christoph Schmidt II.--Gieren (Stellvertreter Weißbiudev- meister H. Larmspad^fi^sießen.), für das WwgnergÄverbe: Wagrrer- nurster Karl-Lrudeustruth-Meßen (Stellvertreter $aM' Reusch- mtg V• ;p‘ c V l r c ^ c i ^> n ni), für _ das Buchbindergewcrbd: Brrclchnchev-' r rgeois-Greßen (Stellvertreter Buchbinder meister
Paul Rrchter-Gießen)' für das HolzgÄverbe: Schreinerineister Gg. Vaickach-Greßen (Stellvertreter Schreürermeister Karl Hahn-- l^even). Als Vertrauensmmru-er wurden besonders bestimmt: Für das Glafergewerbe Glasermeister Balthasar Bürau-Gießen, für
.^.^ö-^rqewerbe Tapeziermeister Adolf Noll-Gießen. Die Gv- Ichästssuhrwrg wurde dem Ortsgewerbe verein Gieren übertragen. AlZ Geschäftsführer wurde bestimmt: Prof. Dr. Krausmilllcr (Stellvertreter Schreinermeister Georg Haübach imd Weißbiuder- meifter Christoph Schnidt II.). Mit der Leitung des Bureaus wurde der Leiter der HarchWerkerberatungsstelle H. Kirchner (Woh- nmrg: Schrssenberger Wieg 16 III) beauftragt. Da der Leim vom 1. August ab sclwn beschlagnahmt, ist die Durchführung der Or- gam-satimi sehr dringlich. Anmeldungen für Leimbedarf (auch für Holz.) müssen, deshalb bis spätestens Mittwoch, den 9. August, nachmittags 2 Uhr, erfolgt sein Auskunft in diesen Fragen werden in dieser Woche täglich im Gewerbehaus (Mrchstraße 161) von V/ 2 — 2 1 / 3 Uhr erteilt imb Anmeldungen entgegen genommen.
** Einz-iehung der Zweimarkstücke durch die P o st. Gemäß der vorn Bnndesrat beschlossenen Einziehung und Außerkurssetzung der Zweimarkstücke mit Ausnahme der in Form von Dcnkmüuzen geprägten Stinke hat das Reichspostamt alle Postämter angewiesen, die bei den Postkassen eingezahttcn oder eingelösten Stücke mit möglichster Beschleunigung der nächsten Rerebsbankan statt, gegebenenfalls durch die zur Erttg egennahm e der BarübersäMse bestirnrnten Postkassen Mzuführen.
**.Gewerbliche Betriebszählung am 15. Angust. Zur Vorncchme der am 15. August b. Js. angeordneten gewerblichen Betriebszählung ist eine größere Anzahl geeigneter Personen, welche sich dem Geschäft eines Zählers unterziehen wollen, notwendig. Unter Bezugnahme auf den Aufruf des Chef des .Kriegsamts in Berlin werden schreibgewandte Männer und Frauen mHgeförpert, sich Dienstag, den 7. und Mittwoch, den 8. August im Stadthaus, Zimmer Nr. 8 pi MeLen. Auf Wunsch kann eine Vergütung gewährt welchen.
** 4 H-enny Porten-Tage im Lichtspielhaus-. Henny -Porten, die gefeierte und weltberühmte Filmfchauspielerin, deren Glcmzlerstmrgen nicht nur von einem kunstsinnigen Publikum, sondern von den Tages- u. Fachzeitungen aufs günstigste beurteilt worden ist, ccks junge, lrebveizmde Königin in ihrem neuesten 'JutrigLnspiel „Der Liebesbrief der Königin" zu bewundern. Außerdem lvrrd auf allgenieiuen Wunsch Hennh Porten in dem löstlichen Lustspiel „Der Sckfirm mit dem Schwan" austveten. Als besondere Mnbrge wird „Aus der 10 Tägc-SMacht bei Monastir" gegeben. Die auertannte gute Künstlerkapelle spielt bei den Henny Portsn- Dagen bereits ab nachmittags 4 Uhr. Die Direktion bittet, nach Möglichkeit die NcvckMrttagsBorstell'ung besuchen Au wollen. Begrün der letzten Aberwvor stel läng ist 9 Uhr.
** Schwarz-Weiß-The-ater, Seltersweg 81. Von DierGtag bis Freitag, 10. Äug. wird ,^Jone oder Die letzten Tage von Pompeji" gegeben, ein historisches Schauspiel in 6 Akten. Spannende Löwen- Nnd Gladiatorenkärnpfe. Außerdem „Das Märchen vom Glück", 3aktiges Lickbesdrama aus den Bergen. Von Samstag ab tritt Maria Orska nt ihrem modernen Lustspiel in 4 Akten „Die Sektwette" aus.
** Im Cafe Amend findet Mittwoch abend pünktlich 8 Uhr ein großes KürrsÄerckonzert statt, ausgeführt von 10 Herren mit Solo-Einlagen.
** Das Kreis bl att Nr. 134 enthält Bekanntmachungen Wer: Höchstpreise für Getreide, Buchweizen nnd Hirse. Preise für Asieihch und Fleisckkwareu. Verarbeitung von Obst. Gewährung von Slaatsdarlehen. Bornahme einer gelverblichen Betriebszählung. Druschlöhne.
Landkreis Gießen.
Z. Geil schon se n, 6. Aus. Gemeindernt Gefreiter Heinrich Wagner 3., seit Anfang des Krieges bei einer Fuhrparkkolonng im Westen, erhielt das Eiserne Kreuz. Mit der Hessischen Dapsev- kLitsinedaille ist er bereits ausgezeichnet.
—m. La ngd , 6. Aug. Meder wurden zwei Söhne unseres Ortes, Wehrmann Heinrich Pitz und Pionier Adolf Dietz >mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet. Die Hessische Tapferkeit^ Medaille erhielten beide schon frtrher.
Kreis Büdingen.
-- Aus der breiten W etter au . 4. Aug. Ein guter, durchweichender Landregen ist nun auf die Fluren niedergegangen. Wochenlang schmachteten die Felder unter der Trockenheit, und bald wäre dem Landmann die Hoffnung geschwunden, mit seinem Viehstand durchhalten zu körmen; denn der Klee wuchs nicht und das (brummetgras wurde immer-schlechter. Nun atmet die Natur frisch aus. Dem Mais und den andern Futterpflanzen kommt die Feuchtigkeit sehr Erstatten, auch die Kartoffeln können sie noch gebrauchen, da jetzt bei den Spätkartoffeln die Zeit der eigentlichen! ’ ' .Knollenbildung ist. Allerdings # ist die Regenmenge völlig ausreichend: noch mehr wäre schädlich, da die großen Kartoffelstauden die Feuchtigkeit zu sehr halten. Auch für den Fortgang der Ernte sind weitere Niederschläge imerwünscht, da fast aller Hafer und noch ein Teil Gerste auf Klecken liegt nnd so der Gefahr ausgesetzt ist, zu wachsen. Sehr von Nutzen ist der Regen dem Obst, denn bereits lagen unter den sehr behangenen Apfelbäumen große Mengen Fallobst, nicht wurmstichig, sondern gesunde Früchte, Gvie wrrch die Trockenheit heruntergefallen waren. Dasselbe konnte man bei den Zwetschen, dem Wetteraner Honigobst, seststellen. Ein weiteres Abfallen der Früchte ist nun nicht mehr zn befürchten und somit besteht die beste Aussicht auf eine gute Obsternte, die Die vorjährige bei weitem überttifft, da dieses Jahr keine Obstart versagt, wenn auch Zwetschen etwas dünner behängen sind.
Hessen-Nassau.
X H a n a u, 5. Aug. Fliegerleutnant Heinrich Ganter- mann, der nach dem heutigen Tagesbericht seinen 25. Gegner im Luftkampf abgeschossen hat und bereits Inhaber des Ordens
lr paut le murrte" ist, stcht im 22. Lcben^ähre und ist in Siegen beheimatet. Seine Nlärtärrsche Laufbahn hat er im thüring. Monew- Regiment Nr. 6 in Hanau begonnen, In diesen Truppenteil ist er am 5. August 1914 als Kriegsfreiwilliger eingetteten nnd mit chm auch ins Feld gerückt. Später ttat er bei einer Maschinengewehr-Kompagnie ein, wuwe dann zum Offizier befördert und einer Ersatz-,Maschinengewehr-Kompagnie zugeteilt, mit Der er am 31. Mai 1915 wieder ins Feld rückte. Bald darauf trat er zur Fliegertruppe über. Der Vater des erfolgreichen Fliegeroffizier^ führte als Rittmeister der Reserve längere Zeit eine Abteilung! des Zentral-PserdÄrepots 6, das zu Beginn des Krieges 'in Hanau' untergebracht war.
= Höchst «. M., 5. Llüg. Ulm den erledigten Posten eines Stadtbaurats bemühen sich bis jetzt 40 Bewerber.
rrniverfitätr-Nc-chrichtsn.
Halte, 6. Aug. Wie wir erfahren, wurde an Stelle von Professor Hans Fehr an der Universität 5) alle der Gießen er Professor Dr. Rudolf Hübner in Aussicht genommen. Professor Hiüblrer ist 1864 zu Berlin geboren, besuchte das dortige Wilhelws- ghMnasium und die Universität, dann die Universität Straßburg. Seine Lehrer waren Brunner, Hinschius, Hübler, Gneist, Pernice, So hm und Labcrnd.
Gründung einer akademischen Lo ge. Jfc Marburg all ;bcr Lahn ist in der letzten Wock)«c eine dort schon seit langMt bestehende Bewegung in die Oesfentlichkeit getreten, die die deutsche Studentenschaft in einem geistigen Mittelpimtt in der Form einer akadenfischeu Loge Zusammenfassen will, iun in dieser Form euren übergeordneten Bund zur Erweckung akadenfischen Geistes und zur Vertieftmg akadomsicherr Gemeinschaftslebens zu schaffen. Es fand eine dlkademi-kerVersammlung statt, zu der särntlick-e Korporationen Marburgs eingeladen waren und in der der Gedanke der akade- mlffch-en Loge mrs fruchtbaren Boden fiel. Die akademische Loge will pui Grund des Erlebnisses des Wadenfischen, das heißt: des gerstig Schöpferischen, in dem! sie dte Grundlage cklleS sozialen und wirtschaftlichen, alles politischen lmd bürgerlichen Lebens sieht, eine umfassende lose und offene pottfisch konfessionell neuttäle Ge- Nreinsckiaftsbewegrmg der deutschen StUdentensckwft imd über sie hinaus des gesanfien deutschen Akadcmikertums schaffen. Nur auf die- sclnt Wege scheint eine lleberbrückung der bestehenden Gegensätze der deutschen Studentenschaft wahrscheinlich, nur auf diesem^ Wege ist die Schaffung,.und Wredererweckmrg eines studentischen Berufs- bewußtseins, der Wille zu einer akademischwi Kultur und Lebenshaltung möglich Der Name Loge soll nur die lose Ungebundenhfit, die untsassende Uebergeorduethfit, die polifische uitd konfessionelle Reutratttät, die Einheit der geistigen Grundlage zum Ausdrrick bringen. Er ist kein Zroeckverband und keine Kamipforganisation- sondern eure Erlebnis- und Arbeitsgemeinschaft, die in Marburg, >vo bereits Gemeinschaftsbesttebmrgen der Studentenschaft vorhan- den sind nnd auch schon Erfolge.gezeitigt haben, in der dortigen! Diarburger philosophischen Schule ihre geistige Grundlage besitzt. Es ist bereits für das nächste Ssmdster ein aus allen Kreisen der SttlÄmtenschast sick> zusammensetzender Ausschuß zur Vorbereitung für die Gemeinschaft gewähtt worden. Daß diese akademische Loge infolge ihrer geistigen Grundlage mrr eine umfassende Organisation der Studenten fein kann und die studierenden Frauen nicht in den Rällmen ihrer Erlebifis- und Arbeitsgem eirfichaft einschließen kann, erscheint selbstverständlich.
SchkM du WvDer, deutscher Mchel ? Wache auf! Etwas nrchr von dem Willen unsever Femde zum Sieg und zur MachtAeser
Krieg und der kommende Friede sollen entscheiden über dein und deiner Kinder Schicksal und Deutschlands Zukunft für alle Zeiten!
6.
Kohlenzusatzkarten für Aerzte.
„Wegen ausreichender Versorgimg der AeiHte mit Kohlen hat sich, wie bereits berichtet, der A e r z t e a u s s ch u ß G r o ß - B e r lin an die Behörden gewcmdt. In einer Bespreckwng zwischen Vertretern des Aerzteausschusses und der Kohleriverteilmigsbehörde wurde nun den Aerzten, die mit Kohlen il-re Zimmerösen lw^en. zugesichert, daß sie K o h l e n z u s a tz k a r t e n zur Sprechzimmerheizung erhalten. Eine aridere Frage, die noch nicht gelöst ist. ist die, wie die Aerzte, die Zentralheizung haben, versorgt werden sollen. Da Gasöfen aufzustellen verboten ist, ist in Aussicht genommen, bei den Aerzteii mit Zentralheizung eine 'Ausnahme zn machen. Me diese Versorgung statt finden lvird, soll noch in weiteren Besprechungen festgesetzt weiden."
Me Berücksichtigung, die der Berliner Magistrat der Aerztt- schaft und damit nicht zuletzt der leidenden Menschheit widerfahven läßt, verdieitt allgemeine Beachtung. Die meisterr Aerzte werden wohl mit Sorge — und einem Bezugsschein für Kohlen — dem Winter entgegensehen. Kalte Wartezimmer, kalte Behcmdlungs- over gar Operationsräume vertragen sich mdjt mit den darin ge- predichen Lehren. Mnn es nicht auch hier möglicks, den iverfigeU Aerzten und Zahnärzten entgegenzukommen imd ihnen die ohne hin nicht leichte Arbeit in dieser Zeit etwas weniger sauer zu gestalten, kommt es doch in erster Linie den .Kranken zugute, die auch andererseits aifi die Erhaltung der Gesundheit ihres Arztes sehen werden. Kliniken.^ als Staatsinftitttte, werden wohl durci) ihre Verwaltungen versorgt werden imd kommen hier nicht in Bettacht. » Rwld.
vermischter.
Zwangsschlietzungen von GasMnftl-n im Sxir*.
Werniger>ode, 6. Aug. (Privattel.) Me die „Wer- ifigeuoder Zeittrnch' meldet, hat die Aufdeckung einer gehe im en (Sch lüch-ter ei rn Wernigerode, die in bet Hauptsache eine Reihe größerer H>otels im HarA mit Fett versorgte, zrrr ioeiteren Folge, daß vom 15. August ab die Hotels „Fürst Stollberg" in Schierke, „Beckert", „Drei Tannen-Höhe" und „Fürstenhöhe" in Schierke von seiten des Landrats in Wernigerode geschlossen wordeir sind. Mr großen Hotels bezogen seit langer Zeit große Mengen von Fleisch aus dem verbotenen Flerschhondel nnd verarbetteteu sie für ihre Betriebe. Weitere Schließungen von Hotels stehen in Aussicht. Auch eine Reihe von Händlerri, ferner einigen Flerscherrneistern in der Umgebung von Weritige- rode wurde die Ausführung ihres Gewerbes untersagt.
Witterungsbericht.
(Lcfsentlicher Wetterdienst.)
Meist heiter, trocken, keine Temperaturänderung: Gewitter nicht ausgeschlossen.
Sport.
** Gießen, 6. Aug. Nachdem der Gießener „Verein ft'rr Rwenspiete von 1900" in seinem letzten Wettspiele gegen eine aus Mitgliedern des Sportvereins „Hessen", des Sportvereins „Meickur" und anderen hiesigen und auswärtigen Kräften zusammengesetzte Mannschaft den glänzenden Sieg von "9:0 Toren davon getragen hatte, hatte er am Sonntag, einen ziemlich schveren Kampf gegen den Fußballverein „Merkutt'-FrieÄ»erg zu bestehen. Da „Merkurt' der einzige Verein ist, der jetzt in Friedberg noch spielt, und der Verein noch starken auswärtigeir Ersatz aufwies, konnte er mit einer sehr guten Mannschaft antteten. Die Aussichten waren für die käst durchweg aus Schülern bestehende Gießener Mannschaft gegenüber den stämmigen Gegnern schlecht. In !ber ersten Halbzeit blieb der Kampf ziemlich gleich. Nach Halbzeit zeigten sich _ jedoch die Gießener überlegen. Die Stürmerreihe, die sthou zusammenspielle, ließ Angriff auf Angriff auf das seind- liche Tör folgen. Die rechte Seite brachte unter Zuhilfenahme'des Mittelstürmers die Bälle vor das Tor > gab sie dann nach links, Und der linken Seite (Linksaußen imd .Halblinks) gelang es, je ein Tor zu erzielen. Hervorzuheben ist auch noch das schöne Spiel her beiden Verteidiger und des Torwarts von Gießen. Die Friedberger Mannschaft ließ kurz vor Sckiluß (ungefähr V 4 Stunde) das Spiel abbrechen, ünd das Spiel endete so fiujr „Vs. f. R. v. 1900 Gießen" mit dem Siege von 2:0 Toren. An den nächsten Sonntagen werden ebenfalls Wettspiele in Gießen statt linden. Die einzelnen Spiele werden durch Aushängen angezeigt werden.
Einge?anvt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artlke! übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Wo find die Fahnen gMieben?
Als unser Siegeszug im Osten begann, mußte jeder gute Deutsche mit Ungeduld des Zeichens harren, das ihm verkünden sollte: Die Fahnen heraus zur Freude am Sieg und zum Dank unserem Heer!. Das Zeichen kam, Hindeuburg gab es selbst, docli wo blieben all die Fahnen?? So kleine Mühe für eine so große Sackte habt ihr gescheut! Wfihrhafttg, ttcrurig schon, wenn so schwerfällig euer Pattiotismus ist, aber schlinrm stünde es, wäret ihr gleichgültig geworden oder gar des Krileges überdrüssig wie einer lästigw, unbeguenum Sache! Zeigt uns, daß der jüngste Reichstagsbeschljuß wirklich ein Zeichen der Schwäche war? Me sc» wie setzt hat es gegolten, -echte, feste Stimmmrg zu haben und zu sckjaffen, aus der heraus uns ein guter deutscher Friede kommen, soll, kein fauler Friede, in dem nur der Weizen unserer deutschen Feinde blüht, wem: der Arbeiter brotlos wird!
Setzte Ncrchrr^ten.
Eine Neuorganisation der Reichspoft.
München, 7. Aug. (B. %.) Me „Münchssw-Aug spur gor Abeudzertuuch' kündigt eine Neuorganisation der Reicks post au Haupt und Gliedern an. U, a. soll auch eine nener- liche Erhöhung aller Postgebührerr in Aussicht genommen sein. Briese, Postkarten, Fernsprecher', Telegraph, Pakete und Zeitungsgebühren s-ollem um 30 bis 50 Prozeitt aber- maV teurer werden.
Kaiser Karl in Czernowitz.
Czernowitz, 6. Aug. (Meid. d. W. K. K. T.-K.-B. Kaiser Karl ist heute vornrttbag unter grenzenlosem Jubel der Bevölkerung in Czernowitz erngezogen.
Rumäniens Elend.
Z ü r i ch, 6. Aug. Die „Neue Züricher Zeitung" berichtet, die Zustände im unbesetzten Rumänien seien unerträglich. Die Not sei nicht zu bewältigen. Die Unmöglichkeit der Säuberung der Hauptstraßen von Jassy, wo laut amtlichen Berichten 8000 Tierleichen umherliegen, Flecktyphus, Wechselsieber, Cholera, Mangel an Medikamenten und Nahrung rufen allgemeine Mißstimmung hervor. In vielen Gegenden werde nur einmal wöchentlich Brttt verkauft. Die Kraft Rumäniens sei erschöpft.
Türkischer Erfolg in Persien.
Kvnstantinvpel, 6. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) In Persien grfif eine 60 Mann starke Abttllmg von uns 25 .Kilometer nordöstlich Sardescht eine 300 Mann, starke russische Abteilung üliervaschend an. Die Russen gingen nach einem Verlust von 50 Toten und Verwundeten eiligst zurück. Sinai ftont: Acht feindliche Flugzeuge, die ohne jede Wfifiüng 16 Bomben aus einen Teil von Schieris abgeworfen harten, wurden von zwei unserer Flugzeuge angegriffen und vertrieben. f
Churchills Phantasie.
A tm! st er dam , 6. Aug. In Dublin erklärte Churchill, Lloyd Georges Regierung werde selbst unter den entgegenkommendsten Bedingungen keinen Frieden mit Deutschland machen. England wolle erst alle Neutralen der Welt überzeugen, daß sie sich gegen Deutschland erklären ^müßten und dies sei in einigen Jahren nr erreichen. Erst wenn Deutschlands Welthandel kerne Aussicht mehr tobe zu neuer Entwicklung, dann sei es an der Zeit, Fn'edenr zu fl machen. Diese Forderung sei der Hauptbeschluß der ersten Pariser I Konferenz gewesen und er sei gleich bindend für alle Miierten nfit dlnsnahnve Amerikas, das man zum Beitritt noch zu gewinnen hoffe.
Programm vom Dienstag, 7. bis inkl. Freitag, 10. Angnst.
Jose
oder
Die letzten Tage von Pompeji!
Nach dem gleichn. Iiomanwerk nach dem Film bearbeitet. Historisches Schauspiel in 6 Akten.
Spannende Löwen- und Gladiatorenkämpfe.
Märchenhafte Ausstattung.
Ueber 10000 Mitwirkende.
Im Jahre 79 nach Christi erwachte der
Vesuv
und ein furchtbarer Ausbruch begrub die Stadt Pompeji unter einem Feuer- und Lavastrom.
Soweit Plätze frei
Das Märchen vom Glück
3aktiges Liebesdrama aus den Bergen. 6840 a
Ab Samstag Maria Orska in ihrem modernen, besten Lustspiel in 4 Akten
Oie Sefefwcüe“.
gesucht- C'hr. Zimiaier. 5872 Bahrchosstr. 12.
Wchicbt eine unavliüngige Frau zu zwei alten, kranken Leuten zur Pflege aufs Land. Schriftliche Angebote unter 04839 an den Gießener Anzeiger erbeten.
baalfraa oiL Blüdchen gesucht. Roonltr. 3», III. [5871
zum 1. September gesucht. Karl SttickratEa, 5875 Möbelfabrik, Asterweg.
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(vorwiegend für Erd- und Gleisarbeften) ein. Beköstigung kann evtl, in unserer Kantine gewährt werden.
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Holz-Großhandlung und Dampfsägewerk,
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Frankfurter Straße 99 _«n icht 97). [5835B
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gesucht. 5863
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welche auch in Stenographie und Schreibmaschine Kenntnisse besitzt, für meinEngroS- Geschäft dahier per sofort gesucht. Angebote unter 5867 an den Gießener Anzeiger.
gesucht. 58748
Medizinische Klinik.
Suche zum 15. August oder 1. September eine 04740
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Fran Prefessoz* von Eioken,
Friedrichstraße 37.
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gesucht. Eintritt 15. Aug. od. später. Frau Veterinärrat Zinßer ln Friedbere, Bismarckstraße 25. 5842
Gediegenes, tüchtiges, in Küche und Haus erfahrenes 91 ü <1 c h e n zu mögl. baldigem Eintritt in feines Haus zu3Pers. gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gieß. Anz. [5853
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für einige Stunden zu einem Kinde gesucht. 5852
Geißner, Plockstr. 9.
Mädchen,
welches schon gedient hat, zum 1. 9. gesucht. 5851 Frau Haas, Diezstr. 7.
Junger Mann (38 Jahre, militärfrei) sucht für sofort Stellung aus Lager od. auch leichte Bureauarbeil. Angeb. an A. Ernst, Bismarckstr.6II.
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(Erpedient), 23 Jahre alt bisher in nt. Zigarrenfabrii tattg, an selbst. Arbeiten gewöhnt, sucht per 1 . Sept. anderweitig Stellung. Schr. Ang. u. 5805 an den (tz. Anz.
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